Suizid

Carolin Wahl — Zwei Leben in einer Nacht

Kasimira16.Oktober 2020

Zwei Leben in einer Nacht” ist bereits das drit­te Jugend­buch der deut­schen Autorin Caro­lin Wahl. Eine Geschich­te über zwei jun­ge Men­schen, die sich bei­de das Leben neh­men wol­len und über ein Inter­net­fo­rum an einer Chal­len­ge teil­neh­men, die nach fünf zu erle­di­gen­den Auf­ga­ben mit dem Tod enden soll. Ein Roman über Ver­zweif­lung und Todes­sehn­sucht, über eine zar­te Annä­he­rung, über Schick­sals­schlä­ge und Hoff­nung, dass das Leben wei­ter­geht. Ein sprach­lich sehr schön erzähl­tes Buch. Unglaub­lich bewe­gend und berüh­rend geschrie­ben. Auf­grund von immer wie­der auf­tau­chen­den “Blue Wha­le Chal­len­ges” im Inter­net und auf sozia­len Netz­wer­ken — lei­der höchst aktu­ell. Aber ACHTUNG: kei­ne leich­te Kost! Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Sie tref­fen sich an den Bahn­glei­sen. Cas­par und Sam. Cas­par dach­te, dass Sam der Name eines Jun­gen sei und ist über­rascht, dass Sam ein Mäd­chen ist. Sam, das Mäd­chen mit den blau­en Haa­ren, kennt sei­nen rich­ti­gen Namen nicht, Cas­par hat sich online nur Cyber genannt. “Mein ech­ter Name. Glaubst du wirk­lich, es spielt eine Rol­le, dass du ihn nicht kennst? Am Ende der Nacht sind wir bei­de sowie­so tot.” (Zitat aus “Zwei Leben in einer Nacht” S.15) Denn nur des­we­gen sind sie hier. Um am Ende zu ster­ben. Sie haben sich bei­de in einem InternetforumWeiterlesen!

Kate Gordon — Girl running, boy falling

Kasimira18.Juli 2020

Girl run­ning, boy fal­ling” ist der neu­es­te Roman der aus­tra­li­schen Schrift­stel­le­rin Kate Gor­don. Eine ganz zar­te, anmu­tig erzähl­te Geschich­te über ein Mäd­chen, das sich in ihren bes­ten Freund ver­liebt hat und deren heim­li­cher Schwarm sich uner­war­tet das Leben nimmt. Eine Suche nach Grün­den, eine Sehn­sucht nach dem Uner­reich­ba­ren, eine Selbst­fin­dung auf dem Weg erwach­sen zu wer­den — mit einer Sen­si­bi­li­tät und Schön­heit erzählt, die fas­zi­niert. Ein Klein­od, ein lite­ra­ri­sches Schmuck­stück. Für Leser außer­ge­wöhn­li­cher Geschich­ten, jen­seits des Main­streams. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

The­re­se ist 16. Sie lebt in einer klei­nen Stadt auf einer klei­nen aus­tra­li­schen Insel. Bei ihrer Tan­te Kath. Ihre Mut­ter ist nicht mehr da, ihr Vater eben­so wenig. Das Mäd­chen ver­liert sich in den unter­schied­lichs­ten Akti­vi­tä­ten. Musi­cal, Schul­or­ches­ter, Arbeit im Super­markt. Immer ist sie in Bewe­gung. Oder mit ihren Freun­den zusam­men. Mit Peter, der ein furcht­bar schlech­ter­Fuß­ball­spie­ler ist und trotz­dem nie die Hoff­nung ver­liert irgend­wann in die Mann­schaft auf­ge­nom­men zu wer­den. Mit Roz, die stren­ge Eltern hat, aber mit ihren Freun­din­nen manch­mal sie selbst sein kann. Mit Melo­dy, die es liebt ande­re Men­schen zu psy­cho­ana­ly­sie­ren und mal The­ra­peu­tin wer­den möch­te. Und dann ist da noch Nick Weiterlesen!

Robert Habeck, Andrea Paluch — Zwei Wege in den Sommer

Kasimira15.Mai 2020

Zwei Wege in den Som­mer” von dem deut­schen Poli­ti­ker und Schrift­stel­ler Robert Habeck  und sei­ner Frau Andrea Paluch ist ein Roman über einen ent­schei­den­den Som­mer, über Freund­schaft, Lie­be und die Sehn­sucht eines Jun­gen nach dem Tod. Wie wird der Som­mer enden? Ein anspruchs­vol­ler, teils recht phi­lo­so­phi­scher Roman. Eine Sinn­su­che, die an Gren­zen geht. Ein Ado­les­zenz­ro­man, der anders ist und zur Aus­ein­an­der­set­zung auf­ruft. 2007 für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­niert gewe­sen. Nun nach 14 Jah­ren neu und etwas über­ar­bei­tet als Taschen­buch erschie­nen. Für (rei­fe) Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Es ist die letz­te Prü­fung vor den Som­mer­fe­ri­en. Bio­lo­gie bei der attrak­ti­ven Leh­re­rin Fran­zis­ka Schul­te. Max schreibt die letz­ten Wor­te und legt den Stift bei­sei­te. Noch ein­mal alles durch­le­sen? Nein, das will er nicht. Das wird schon alles pas­sen. Doch er denkt an die vor ihm lie­gen­den Feri­en: “Ich sah auf mei­nem Blatt den Som­mer und im Som­mer das Leben. Der Weg in die Frei­heit führ­te nicht mehr an irgend­wel­chen Auf­ga­ben ent­lang, die sich Leh­rer aus­ge­dacht hat­ten, son­dern an selbst gestell­ten. Wer sonst soll­te mich noch her­aus­for­dern?” (Zitat aus “Zwei Wege in den Som­mer”). Also reißt Max kur­zer­hand ein lee­res Blatt aus sei­nem Papier­block und fängt anWeiterlesen!

Ceylan Scott — Auf einer Skala von 1 bis 10

10.Juni 2019

Auf einer Ska­la von 1 bis 10” ist der Debüt­ro­man der noch recht jun­gen, bri­ti­schen Autorin Cey­lan Scott. Die Geschich­te eines Mäd­chens, das in einer psych­ia­tri­schen Kli­nik gelan­det ist und sich die Schuld am Tod ihrer Freun­din gibt. Die Autorin, die in ihrer Jugend selbst unter psy­chi­schen Pro­ble­men litt und mit 16 in einer Kli­nik war, weiß wovon sie schreibt. Authen­tisch, hef­tig und bewe­gend. Kein ein­fa­ches Buch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Tamar ist in Lime Gro­ve gelan­det. In einer psych­ia­tri­schen Kli­nik. Sie muss sich bis auf die Unter­wä­sche aus­zie­hen und wird mit Metall­de­tek­to­ren abge­scannt. Auch ihre Sachen wer­den durch­sucht. “Kulis sind ver­bo­ten. Zu spitz. Kei­ne Kulis, kein Make-up, kein Par­füm, kei­ne Kla­mot­ten mit Kor­del­zug, kei­ne Schnür­sen­kel — alles ver­bo­ten. Ich spü­re ihre Bli­cke auf mei­nen Armen: Nar­ben­ge­we­be, Lini­en kreuz und quer, glän­zend und rot, dazu ein paar fri­sche Schnit­te.” (Zitat aus “Auf einer Ska­la von 1 bis 10” S.12) War­um sie hier ist, das möch­te Tamar den ande­ren Mit­pa­ti­en­ten nicht erzäh­len. Vor allem nichtWeiterlesen!

Gayle Forman — Irgendwas von dir

Gayle Forman - Irgendwas von dir27.Mai 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Gayle For­man, die vor allem mit dem Titel “Wenn ich blei­be” erfolg­reich wur­de, hat ein neu­es Buch ver­öf­fent­licht: “Irgend­was von dir”. Ein Roman über Freund­schaft, Sui­zid und eine Spu­ren­su­che. Bewe­gend geschrie­ben, aber mit Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Sie kann­ten sich seit dem Kin­der­gar­ten. Sie waren unzer­trenn­lich. Fast wie Schwes­tern. Cody und Megan. Doch jetzt ist die 18-jäh­ri­ge Cody allein. Denn Megan, genannt Meg, wur­de tot in einem Motel auf­ge­fun­den. Sie hat sich Gift im Inter­net besorgt und sich das Leben genom­men. In einem Abschieds­brief sagt sie, dass es ganz allein ihre Ent­schei­dung war und nie­mand dar­an Schuld hat. Doch das ist ein­fa­cher gesagt, als gedacht. War­um hat Cody von den Sui­zid-Gedan­ken ihrer bes­ten Freun­din nichts mit­be­kom­men? War­um hat Meg sich ihr nicht anver­traut? Auf den Wunsch von Megs Eltern hin, Weiterlesen!

Leila Sales — This song will save your life

Laila Sales This song will save your life26.Februar 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Lei­la Sales hat mit “This song will save your life” einen Roman über die Sehn­sucht dazu­zu­ge­hö­ren und gemocht zu wer­den geschrie­ben. Zugleich ist das Buch eine Lie­bes­er­klä­rung an die Musik und eine Auf­for­de­rung, an sich selbst zu glau­ben und sich so zu mögen, wie man ist! Ein­fühl­sam und unter­halt­sam geschrie­ben. Ein rich­tig schö­ner Schmö­ker! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Eli­se wird in der Schu­le gemobbt und hat kei­ne Freun­de. “Ich kam auf die Welt, um unbe­liebt zu sein. Anders kann es nicht gelau­fen sein.” (Zitat aus “This song will save your life”, S.9) Unbe­liebt zu sein, das hat bei ihr schon in der 4. Klas­se begon­nen, als sie mit einen neu zuge­zo­ge­nen Mäd­chen spiel­te und ein ande­res die­ses warn­te, doch nicht so viel mit ihr zusam­men zu sein, weil Eli­se sonst auf das neue Mäd­chen zu sehr “abfär­ben” wür­de. Irgend­wie war Eli­se schon immer ein wenig anders als die ande­ren. Als sie Jah­re spä­ter ihre gesam­ten Som­mer­fe­ri­en dazu ver­wen­det, alles über Mode, belieb­te Pro­mis, Pop­stars, Fern­seh­sen­dun­gen und Musik wie für eine Klau­sur zu büf­feln und sich kom­plett neue Out­fits zusam­men­stellt, muss sie jedoch fest­stel­len, das auch das nicht wirk­lich funk­tio­niert: Man denkt immer, es sei so ein­fach, sich zu ändern. Denkt man. Ist es aber nicht. […] Sie wer­den das durch­schau­en, wer­den mit­ten in dich hin­ein­se­hen, in das Mäd­chen, das immer noch zu ängst­lich ist, immer noch zu klug, als dass es ihm gut­tä­te, immer noch einen Tick zu spät, immer noch, immer falsch. Ände­re, was du auch willst; das wird immer so blei­ben.” (Zitat S.9). Dar­auf­hin beschließt sie sich das Leben zu neh­men. Als sie sich pro­be­wei­se die Pulsadern… Weiterlesen!

Jasmine Warga — Mein Herz und andere schwarze Löcher

Jasmine Warga Mein Herz und andere schwarze Löcher8.Dezem­ber 2016

Mein Herz und ande­re schwar­ze Löcher” der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jas­mi­ne War­ga setzt sich mit einem erns­ten The­ma aus­ein­an­der: Dem Plan zwei­er Jugend­li­cher, frei­wil­lig den Tod zu suchen. Über­rascht wer­den sie von der Lie­be und der Sehn­sucht nach dem Leben. Bewe­gend, roman­tisch, trau­rig und hoff­nungs­voll zugleich! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Aysel ist 16 Jah­re alt. Sie liebt klas­si­sche Musik und begeis­tert sich für Phy­sik. Sie ist Tür­kin und lebt in einem klei­nen Ort in Ken­tu­cky, wobei ihre Mut­ter im Gegen­satz zu ihrem Vater ihre Wur­zeln eher ver­leug­net. Vor eini­ger Zeit hat sie noch unter der Woche bei ihrem Vater und nur am Wochen­en­de bei ihrer Mut­ter gelebt. Doch nun muss sie dau­er­haft bei der neu­en Fami­lie ihrer Mut­ter und ihren zwei Halb­ge­schwis­tern woh­nen. Denn ihr Vater sitzt im Gefäng­nis. Er hat etwas Schreck­li­ches getan und Aysel hat größ­te Angst, eines Tages so zu wer­den wie er. Denn in ihr ist so eine gro­ße Trau­rig­keit. Ein schwar­ze Qual­le, die ihr trüb­sin­ni­ge Gedan­ken schickt und all ihre Trä­nen schluckt. Geweint, das hat sie das letz­te Mal mit 10.

Manch­mal fra­ge ich, ob mein Herz wie ein schwar­zes Loch ist — eine Mas­se, so dicht, dass dort kein Raum für Licht bleibt. Aber das heißt trotz­dem nicht, dass das schwar­ze Loch Weiterlesen!

Andrew Norriss — Jessicas Geist

Andrew Norriss Jessicas Geist18.September 2016

Der bri­ti­sche Autor Andrew Nor­riss hat mit “Jes­si­cas Geist” eine über­ra­schend klu­ge Geschich­te über das The­ma Anders­sein geschrie­ben. Ein Roman über Freund­schaft, Ausgrenzung/Mobbing und Sui­zid. Mit einem Geist in der Haupt­rol­le. Ein groß­ar­ti­ges Buch! Unter­halt­sam, sen­si­bel und ein­fach herz­er­wär­mend erzählt. Eine Geschich­te, die man gele­sen haben soll­te. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eigent­lich will sich Fran­cis in sei­ner Mit­tags­pau­se nur ein ruhi­ges Plätz­chen auf dem Pau­sen­hof suchen. Selbst die eisi­gen Tem­pe­ra­tu­ren drau­ßen schre­cken ihn nicht ab. Er will allei­ne sein. Nach­den­ken. Bis sich auf ein­mal ein unbe­kann­tes Mäd­chen zu ihm setzt. Eines, das nur ein kur­zes Kleid trägt, aber über­haupt nicht zu frie­ren scheint. Höf­lich bie­tet Fran­cis ihr einen Schluck aus sei­nem Ther­mos­be­cher an. “Redest du… redest du mit mir?” frag­te sie. “Ja, sor­ry.” Fran­cis zog den Ther­mos­be­cher wie­der zurück. “Wird nicht noch mal vor­kom­men.” “Und du ver­stehst, was ich sage?” “Ja”, sag­te Fran­cis. “Noch mal sor­ry.” Das Mäd­chen run­zel­te die Stirn. “Aber nie­mand kann mich sehen! Oder hören!” “Nein?” “Außer…” Das Mäd­chen sah ihn ange­strengt an. “Du bist nicht zufäl­lig auch tot, oder?” “Äh, nein, ich glau­be nicht.” (Zitat S.9) Was Fran­cis dar­auf­hin erfährt, ist gera­de­zu unglaub­lich. Denn das Mäd­chen, das sichWeiterlesen!

Amanda Maciel — Das wirst du bereuen

Amanda Maciel Das wirst du bereuen14.Juli 2016

Das wirst du bereu­en” von Aman­da Maciel ist das Debüt einer ame­ri­ka­ni­schen Autorin, die zugleich Kin­der­buch­lek­to­rin ist. Der Roman, des­sen schlich­tes, aber prä­gnan­tes Cover sogleich auf sich auf­merk­sam macht, setzt sich mit einer Kom­bi­na­ti­on aus inter­es­san­ten The­men aus­ein­an­der: Sui­zid, Schuld und Mob­bing. Unter­halt­sam und soli­de erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Durch die Freund­schaft zu der selbst­be­wuss­ten Bri­el­le gelingt es der schüch­ter­nen Sara in die Rie­ge der belieb­tes­ten Mäd­chen der Schu­le auf­zu­stei­gen. Auch schafft sie es sich einen der cools­ten Jungs zu angeln. Dyl­an. Mit ihm erlebt sie ihr ers­tes Mal auf einer Par­ty. Doch dann kommt ihr Emma, das neue Mäd­chen auf der Schu­le, in die Que­re. Sara fin­det eine SMS von ihr auf sei­nem Han­dy. Auch sonst scheint sich Emma mit Dyl­an ganz gut zu ver­ste­hen. Emma, die irgend­wie mit vie­len Jungs flir­tet. Das wol­len Bri­el­le und Sara sich nicht bie­ten las­sen. Sie star­ten eine Hetz­kam­pa­gne gegen das Mäd­chen, an der sich die hal­be Schu­le betei­ligt. Ihre Aktio­nen wer­den immer gemei­ner, bis Emma sich auf einmal … Weiterlesen!

Joyce C. Oates — Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

Joyce Carol Oates Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe24.Juni 2016

Die bekann­te, ame­ri­ka­ni­sche Autorin Joy­ce Carol Oates hat mit „Zwei oder drei Din­ge, die ich dir nicht erzählt habe“ einen Roman geschrie­ben, der sich mit dem Erwach­sen­wer­den und den damit ver­bun­de­nen Schwie­rig­kei­ten aus­ein­an­der­setzt. The­ma­ti­siert wer­den unter ande­rem Schei­dung, Selbst­ver­let­zung, Sui­zid und Mob­bing. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Wenn Meris­sa eines ist, dann erfolg­reich. Sie hat einen begehr­ten Stu­di­en­platz an der Brown ergat­tert und damit vie­le ihre Klas­sen­ka­me­ra­den neid­voll hin­ter sich gelas­sen. In sämt­li­chen Fächern schreibt sie Best­no­ten, hat in einem Thea­ter­stück die Haupt­rol­le bekom­men und ist ansons­ten sozi­al auch sehr enga­giert. Doch sie ist unglück­lich. Sie sehnt sich nach der Lie­be und der Bestä­ti­gung ihres Vaters, der immer sel­te­ner zu Hau­se ist, lei­det unter ihrem eige­nen Per­fek­tio­nis­mus und hat begon­nen sich selbst zu ver­let­zen. Sie muss sich bestrafen…

Tink ist anders als alle ande­ren. Knall­ro­te Haa­re. Auf­ge­weck­tes Wesen. Direkt. Nimmt kein Blatt vor den Mund. Weder gegen­über Leh­rern, noch gegen­über Mit­schü­lern. Frü­her hat sie mal bei einer Fern­seh­se­rie mit­ge­spielt. Doch die Zeit als Kin­der­starWeiterlesen!