Monatliches Archiv: Januar 2022

Teri Terry — Red Sky Burning

Kasimira29.Januar 2022

Red Sky Bur­ning” ist der zwei­te Teil der drei­tei­li­gen Kli­ma-Thril­ler-Rei­he mit einem Schuss Phan­tas­tik von der fran­zö­si­schen Erfolgs­au­torin Teri Ter­ry und die Fort­set­zung von “Dark Blue Rising”. Über ein jun­ges Mäd­chen, das eine beson­de­re Anzie­hung zum Meer ver­spürt und nach ihrer Flucht aus dem Camp noch immer gejagt wird. In einer Welt, in der Umwelt­ka­ta­stro­phen von unbe­kann­ten Ter­ro­ris­ten aus­ge­löst wer­den, um die Men­schen zur Ret­tung der Erde zu brin­gen, gerät sie mit ihren Freun­den mit­ten in ein Kom­plott. Bewe­gend und brand­ak­tu­ell, aber manch­mal etwas im Krei­se dre­hend. Ein Mit­tel­teil, der lei­der noch zu weni­ge Ant­wor­ten lie­fert. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Den­zi wird in der Nacht geweckt, weil sei­ne Mut­ter, die die Fami­lie ver­las­sen hat und die in Ame­ri­ka lebt, einen Unfall hat­te. “Ein Auto hat sie vom Fahr­rad geholt. Sie hat sich am Kopf ver­letzt, obwohl sie einen Helm auf­hat­te, aller­dings laut den Ärz­ten nicht schwer — sie wis­sen nicht, war­um sie noch bewusst­los ist.” (Zitat aus “Red Sky Bur­ning” S.17) Er fliegt nach Ame­ri­ka und erfährt von dem Lebens­ge­fähr­ten sei­ner Mut­ter, der für eine Zei­tung arbei­tet, zudem Fol­gen­des: “Ein paar Spin­ner haben Brie­fe ver­schickt, in denen sie damit dro­hen, die gan­ze Welt zu zer­stö­ren, wenn wir nicht schnells­tens jede Art von Koh­len­stoff­för­de­rung und ‑emis­si­on been­den. […] Sie schei­nen es ins­be­son­de­re auf die USA und Groß­bri­tan­ni­en abge­se­hen zu haben. In bei­den Län­dern wol­len sie Natur­ka­ta­stro­phen aus­lö­sen, schrei­ben sie.” (Zitat S.25) Sei­ner Mut­ter geht es bald dar­auf wie­der bes­ser, aber die Umwelt­ter­ro­ris­ten schei­nen ihre Dro­hun­gen wahr gemacht… Weiterlesen!

Chris Kaspar — Watched: Du sollst nicht lügen

16.Januar 2022

Wat­ched: Du sollst nicht lügen” von der deut­schen Autorin Chris Kas­par ist ein Thril­ler, der es in sich hat — er nimmt die sie­ben Tod­sün­den als Mit­tel für eine fes­seln­de Geschich­te. Ein jun­ges Mäd­chen, das von der Gesell­schaft geäch­tet wird, weil sie am Tod eines Jun­gen schuld ist und nun von einem Unbe­kann­ten sie­ben Auf­ga­ben erhält, die den sie­ben Tod­sün­den ent­spre­chen. Wenn sie die­se nicht aus­führt, wird jemand zu Scha­den kom­men. Ein packen­des, mit einer beson­de­ren sar­kas­ti­schen Note erzähl­tes Buch über dunk­le Geheim­nis­se, Schuld und ein per­fi­des Spiel, das mit der Prot­ago­nis­tin getrie­ben wird. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne, die raf­fi­niert erzähl­te Thril­ler lieben.

Die 17-jäh­ri­ge Rena ist schuld an Joes Tod. Joe, mit dem sie zusam­men war. “Joe war beliebt, kei­ne Fra­ge. Kapi­tän der Schwimm­mann­schaft, nicht auf den Kopf gefal­len und abso­lu­ter Mäd­chen­schwarm. Aber das ist nicht der Haupt­grund, war­um jeder ihn mag… moch­te, ver­dammt! — son­dern, dass er ein­fach nett war.” (Zitat aus “Wat­ched: Du sollst nicht lügen” S.11) Jetzt wird sie von allen gehasst. Ihre Social-Media-Accounts schaut sie sich nicht mehr an. “Damit ich das Schlacht­feld in den Kom­men­ta­ren unter mei­nen Bil­dern nicht sehe.” (Zitat S.12) Ihre Freun­din­nen sind nicht mehr ihre Freun­din­nen. Doch dann spielt ihr ein Unbe­kann­ter, der sich Luci­fer nennt, ein… Weiterlesen!

Ella Blix — Wild: Sie hören dich denken

Kasimira14.Januar 2022

“Wild: Sie hören dich den­ken” ist das zwei­te Werk von Ella Blix, hin­ter deren Pseud­onym sich die deut­schen Autorin­nen Ant­je Wag­ner und Tania Wit­te ver­ber­gen. Ein Natu­re-Sci­ence-Thril­ler der beson­de­ren Art, der in ein abge­le­ge­nes Camp inmit­ten des Wal­des ent­führt, wo eine Grup­pe jugend­li­cher Straf­tä­ter reso­zia­li­siert wer­den soll. Ein gro­ßes Aben­teu­er, ein Geflecht von unter­schied­li­chen Per­so­nen mit ihren ganz eige­nen Geheim­nis­sen und etwas Uner­war­te­tem, das im Dickicht lau­ert. Bedroh­lich. Mys­te­ri­ös. Span­nend. “Wood­wal­kers” für die älte­re Genera­ti­on? Fin­de es her­aus! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vier Jugend­li­che. Ein Straf­camp. Mit­ten in den Tie­fen der Säch­si­schen Schweiz, in einer “wald­rei­chen Fels­land­schaft des Elb­sand­stein­ge­bir­ges” (Zitat aus “Wild: Sie hören dich den­ken” S.8). Sie woh­nen in spar­ta­ni­schen Holz­hüt­ten, dür­fen kei­ne elek­tri­schen Gerä­te mit­neh­men. Eine Stun­de am Tag wird der Gene­ra­tor ange­schal­tet, damit sie Licht haben. Es gibt eine Kom­post­toi­let­te. Und sie müs­sen zusam­men kochen, arbei­ten, put­zen und Gesprä­che füh­ren. Ab zehn Uhr dür­fen die Hüt­ten nicht mehr ver­las­sen wer­den. Wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt… Weiterlesen!

Isabell Beer — Bis einer stirbt: Drogenszene Internet — Die Geschichte von Leyla und Josh


Kasimira8.Januar 2022

Die aus­ge­zeich­ne­te, deut­sche Inves­ti­ga­ti­v­jour­na­lis­tin Isa­bell Beer, die sich auf Online-Recher­chen spe­zia­li­siert hat, hat ein Jahr lang recher­chiert, um zunächst eine Repor­ta­ge über den Teen­ager Josh zu schrei­ben (erschie­nen in der ZEIT) und schließ­lich das Sach­buch “Bis einer stirbt: Dro­gen­sze­ne Inter­net — Die Geschich­te von Ley­la und Josh” zu ver­öf­fent­li­chen. Sie stellt zwei Jugend­li­che in den Mit­tel­punkt, die regel­mä­ßig Dro­gen kon­su­mie­ren und erzählt deren Lebens­ge­schich­ten. “Wir Kin­der vom Bahn­hof Zoo” in der heu­ti­gen Zeit. Hef­tig. Erschre­ckend. Bewe­gend. Ein Buch, das nichts aus­blen­det und wich­ti­ge Auf­klä­rungs­ar­beit leis­tet, ohne zu bewer­ten. Buch­stäb­lich “har­ter (Lese-)Stoff” für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Josh wächst in länd­li­cher Idyl­le auf. Er ist “ruhig und sen­si­bel, ein Träu­mer” (Zitat aus “Bis einer stirbt” S.14) und lässt sich für kaum etwas begeis­tern. Für kei­ne der Sport­ar­ten, die sei­ne Eltern ihn aus­pro­bie­ren las­sen. Am liebs­ten ist er in sei­nen eige­nen vier Wän­den. Anstren­gun­gen ver­mei­det er. In der Schu­le eben­so wie im Pri­va­ten. Trotz­dem ist er ein guter Schü­ler, kommt aufs Gym­na­si­um. “Als er in die Puber­tät kommt, zieht er sich wei­ter zurück. Nachts, wenn sei­ne Eltern schla­fen, schleicht er in den Kel­ler, wo der Com­pu­ter steht, und trifft sich in der Online-Welt mit gleich­ge­sinn­ten Zockern.” (Zitat S.19) Freun­de trifft er im ech­ten Leben nicht mehr. Bald wird er in der Schu­le schlech­ter, lässt sich kaum mehr von sei­nem PC weg­lo­cken. Weil sei­ne Eltern sich nicht anders zu hel­fen wis­sen, schi­cken sie Josh… Weiterlesen!

Karen M. McManus — You will be the death of me

Kasimira3.Januar 2022

You will be the death of me” ist bereits der fünf­te Thril­ler der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Karen M.McManus, der ins Deut­sche über­setzt wur­de. Unab­hän­gig von ihren ande­ren Büchern zu lesen. Drei Jugend­li­che, die die Schu­le schwän­zen und mit­ten in einen Mord­fall hin­ein­ge­ra­ten — das sind die Zuta­ten ihres aktu­el­len Werks, gar­niert mit amou­rö­sen Ver­wick­lun­gen und gro­ßen Geheim­nis­sen, die ans Tages­licht kom­men. Die Meis­te­rin der Span­nung lie­fert wie­der bes­te Unter­hal­tung! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Drei Mal war Ivy Jahr­gangs­spre­che­rin. Nun hat sie die Wahl ver­lo­ren. Und das aus­ge­rech­net gegen Bri­an “Boney” Maho­ney. Den Klas­sen­clown. “Der nur aus Scheiß kan­di­diert hat. Mit dem Slo­gan: “Wer für Boney votiert, dem wird Chil­len garan­tiert.” (Zitat aus “You will be the death of me” S.11). Das trifft die ambi­tio­nier­te, ehr­gei­zi­ge Ivy sehr, die immer im Schat­ten ihres gro­ßen Bru­ders Dani­el steht, bei dem ein beson­ders hoher IQ fest­ge­stellt wur­de “Ich habe ver­sucht, mir nichts anmer­ken zu las­sen, aber es tut ver­dammt weh. Die Schü­ler­mit­ver­wal­tung ist genau mein Ding gewe­sen. Das ein­zi­ge Gebiet, auf dem ich je bes­ser als Dani­el war.” (Zitat S.11) Sie muss für ihren schu­li­schen Erfolg hart kämp­fen, wäh­rend Dani­el ein­fach alles so zufliegt. Wäh­rend der High­school hat sie an kei­nem ein­zi­gen Tag gefehlt, aus Angst von den ande­ren abge­hängt zu wer­den. Nur ein­mal — in der sechs­ten Klas­se — hat sie mit zwei Jungs… Weiterlesen!