Reality

Ceylan Scott — Auf einer Skala von 1 bis 10

10.Juni 2019

Auf einer Ska­la von 1 bis 10” ist der Debüt­ro­man der noch recht jun­gen, bri­ti­schen Autorin Cey­lan Scott. Die Geschich­te eines Mäd­chens, das in einer psych­ia­tri­schen Kli­nik gelan­det ist und sich die Schuld am Tod ihrer Freun­din gibt. Die Autorin, die in ihrer Jugend selbst unter psy­chi­schen Pro­ble­men litt und mit 16 in einer Kli­nik war, weiß wovon sie schreibt. Authen­tisch, hef­tig und bewe­gend. Kein ein­fa­ches Buch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Tamar ist in Lime Gro­ve gelan­det. In einer psych­ia­tri­schen Kli­nik. Sie muss sich bis auf die Unter­wä­sche aus­zie­hen und wird mit Metall­de­tek­to­ren abge­scannt. Auch ihre Sachen wer­den durch­sucht. “Kulis sind ver­bo­ten. Zu spitz. Kei­ne Kulis, kein Make-up, kein Par­füm, kei­ne Kla­mot­ten mit Kor­del­zug, kei­ne Schnür­sen­kel — alles ver­bo­ten. Ich spü­re ihre Bli­cke auf mei­nen Armen: Nar­ben­ge­we­be, Lini­en kreuz und quer, glän­zend und rot, dazu ein paar fri­sche Schnit­te.” (Zitat aus “Auf einer Ska­la von 1 bis 10” S.12) War­um sie hier ist, das möch­te Tamar den ande­ren Mit­pa­ti­en­ten nicht erzäh­len. Vor allem nichtWeiterlesen!

Rachel Lippincott — Drei Schritte zu dir

Kasimira9.Juni 2019

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Rachael Lip­pin­cott hat den Roman zum Film “Drei Schrit­te zu dir” geschrie­ben, basie­rend auf der Idee der Dreh­buch­au­toren Mikki Daugh­try und Tobi­as Iaco­nis. Eine Geschich­te zwei­er an Muko­vis­zi­do­se erkrank­te Jugend­li­che, die sich inein­an­der ver­lie­ben, obwohl sie ein­an­der fern blei­ben müs­sen, um nicht ihr Leben zu ris­kie­ren. Herz­zer­rei­ßend schön — DIE Lie­bes­ge­schich­te des Som­mers! Für alle Fans von “Das Schick­sal ist ein mie­ser Ver­rä­ter” und “Du neben mir und zwi­schen uns die gan­ze Welt”. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Hals­weh und Fie­ber. Was für ande­re kein beson­de­rer Umstand ist, ist für die jun­ge Stel­la ein Grund mal wie­der ins Kran­ken­haus zu müs­sen. Sie lei­det unter Muko­vis­zi­do­se, einer ange­bo­re­nen, schwe­ren Stoff­wech­sel­er­kran­kung, die vor allem ihre Lun­ge stark beein­träch­tigt: “Unse­re Kör­per machen zu viel Schleim, und die­ser Schleim kriecht dann in unse­re Lun­ge und macht, dass sie sich ent­zün­det, und dann lässt unse­re Lun­gen-funk-tion- nach.” (Zitat aus “Drei Schrit­te zu dir” S.42). Als klei­nes Mäd­chen hat­te Stel­la noch eine Lun­gen­funk­ti­on von 50%, mitt­ler­wei­le sind es nur noch… Weiterlesen!

Clémentine Beauvais — Die Königinnen der Würstchen

31.Mai 2019

Die fran­zö­si­sche Autorin Clé­men­ti­ne Beau­vais hat mit “Die Köni­gin­nen der Würst­chen” einen wirk­lich herr­li­chen (Gute-Laune-)Roman geschrie­ben. Über eine Wahl zum häss­lichs­ten Mäd­chen des Jah­res, Freund­schaft und einen ganz beson­de­ren Road­trip nach Paris. Erfri­schend anders, schräg und sehr humor­voll. Eine wah­re Lese­freu­de und schon jetzt eines mei­ner Lieb­lings­bü­cher! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Bourg-en-Bres­se. Jedes Jahr das glei­che Spiel. Malo ver­öf­fent­licht auf Face­book sei­ne per­sön­li­che Wahl der acht­zehn häss­lichs­ten Mäd­chen. Aber nur drei­en von ihnen ver­leiht er den Preis des häss­lichs­ten Mäd­chens — die “Wurst des Jah­res” in den Kate­go­ri­en Bron­ze, Sil­ber und Gold. Auch die 15-jäh­ri­ge Mireil­le ist die­ses Jahr wie­der unter den leid­vol­len “Gewin­nern”: “Es ist soweit, die Ergeb­nis­se sind auf Face­book erschie­nen: Ich bin Bron­ze-Wurst des Jah­res. Ich bin fas­sungs­los. Nach­dem ich zwei Jah­re hin­ter­ein­an­der zur Wurst des Jah­res in Gold gewählt wor­den bin, hielt ich mich für unschlag­bar, aber das war ein Irr­tum.” (Zitat aus “Die Köni­gin­nen der Würst­chen” S.9) Mireil­le sieht das Gan­ze mit ihrer für sie typi­schen Art von Humor. Sie — die etwas über­ge­wich­tig ist — will sich von so einer Wahl nicht das Leben ver­mie­sen las­sen. Das ver­sucht sie auch der 16-jäh­ri­gen Astrid, die sie ver­stört und wei­nend auf­ge­sucht hat, klar zu machen. Die­se wohnt erst seit einem Jahr in Bourg-en-Bres­se, war vor­her in einer katho­li­schen Schwes­tern­schu­le und ist völ­lig scho­ckiert über… Weiterlesen!

Krystal Sutherland — Es muss ja nicht perfekt sein

Kasimira27.Mai 2019

Es muss ja nicht per­fekt sein” ist der zwei­te Roman der aus­tra­li­schen Autorin Krys­tal Suther­land. Die Geschich­te einer Fami­lie, die mit Ängs­ten kämpft und dem Tod, der all­ge­gen­wär­tig scheint. Mit­ten dar­in ein Mäd­chen, die sich all die­sem stel­len will und der die Lie­be über den Weg stol­pert. Ergrei­fend, tief­schür­fend und sehr detail­ge­treu. Ein biss­chen skur­ril, aber auch äußerst tra­gisch. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Im Leben der 17-jäh­ri­gen Esther ist nichts nor­mal. Es beginnt schon mit dem Haus, in dem sie und ihre Fami­lie woh­nen: “Das Haus der Solars war ein rie­si­ges, vik­to­ria­ni­sches Gemäu­er, in dem sogar das Licht irgend­wie die­sig und ver­blasst wirk­te. […] Es war die Art von Haus, in dem Geis­ter durch Wän­de gehen oder bei dem Nach­barn glau­ben, die Bewoh­ner kön­nen ver­flucht sein.” (Zitat aus “Es muss ja nicht per­fekt sein” S.17) Über­all ist Iso­lier­band über die Licht­schal­ter geklebt, denn die Fami­lie mag es ger­ne hell. Auch nachts. Eigent­lich pau­sen­los. Damit die Nach­barn sich über die stän­di­ge Hel­lig­keit nicht beschwe­ren, haben sie hohe Bäu­me um das Haus her­um wach­sen las­sen. Und um sich vor bösen Bli­cken zu schüt­zen, hat Esthers Mut­ter… Weiterlesen!

John Green — Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken

26.Mai 2019

Schlaft gut, ihr fie­sen Gedan­ken” ist das neu­es­te Werk des ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­toren John Green, der nach dem Welt­erfolg “Das Schick­sal ist ein mie­ser Ver­rä­ter” end­lich wie­der etwas von sich hören lässt. In den Mit­tel­punkt stellt er ein psy­chisch kran­kes Mäd­chen und ihren tur­bu­len­ten All­tag. Eine Geschich­te über Gedan­ken­spi­ra­len, der Suche nach dem eige­nen Selbst und dem uner­war­te­ten Fin­den der Lie­be. Ein tief­sin­ni­ges, cha­rak­ter­star­kes Buch, das durch Authen­ti­zi­tät und lite­ra­ri­scher Qua­li­tät zu über­zeu­gen weiß. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

India­na­po­lis. Die 16-jäh­ri­ge Aza lei­det unter star­ken Ängs­ten und Zwän­gen. Wenn sie nur an ihren Magen­in­halt denkt, wird ihr ganz anders. Sie ekelt sich vor ihren eige­nen Ver­dau­ungs­vor­gän­gen und ver­sucht sich beim Essen lie­ber kei­ne Gedan­ken über die Pro­zes­se zu machen, die in ihrem Kör­per ablau­fen. An der Anzahl der Zel­len gemes­sen besteht der Mensch zu über 50 Pro­zent aus Bak­te­ri­en, was bedeu­tet, dass die Hälf­te der Zel­len, die zu uns gehö­ren, gar nicht unse­re sind. […] ich bil­de mir häu­fig ein, ich kann spü­ren, wie sie in und auf mir leben, sich fort­pflan­zen und ster­ben.” (Zitat S.9 aus “Schlaft gut, ihr fie­sen Gedan­ken”) Immer wie­der liest Aza fach­spe­zi­fi­sche Wiki­pe­dia-Ein­trä­ge und hat pani­sche Angst davor eineWeiterlesen!

Marieke Nijkamp — 54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe

Kasimira22.Mai 2019

Die nie­der­län­di­sche Autorin Marie­ke Nij­kamp hat für ihren Roman “54 Minu­ten: Jeder hat Angst vor dem Jun­gen mit der Waf­fe” gut und viel recher­chiert. Nicht nur des­we­gen ist ihr auf Eng­lisch geschrie­be­nes Buch (die Autorin beherrscht meh­re­re Spra­chen) in Ame­ri­ka zu einem über­ra­schen­den Erfolg gewor­den. Eine erschre­cken­de Geschich­te über einen Amok­lauf und das Geflecht mensch­li­cher Bezie­hun­gen, die bei die­ser Schre­ckens­tat wie durch ein Skal­pell scho­nungs­los offen­ge­legt wer­den. Bewe­gend, hef­tig und sehr fes­selnd geschrie­ben. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Oppor­tu­ni­ty. Ein klei­nes Städt­chen in Ame­ri­ka. Es scheint ein ganz gewöhn­li­cher Tag zu sein. Die Direk­to­rin Mrs Tren­ton hält wie immer zu Beginn des nächs­ten Halb­jah­res ihre Eröff­nungs­re­de. In der Aula. Den Inhalt der Rede kön­nen vie­le Schü­ler schon nahe­zu aus­wen­dig. Er ist jedes Mal gleich. “Mein Bru­der wür­de mir sagen, dass Mrs Tren­tons Anspra­che mehr Wahr­heit ent­hält, als ich mir vor­stel­len kann. Dass die Welt mir zu Füßen läge und es an mir wäre, das Bes­te aus mei­ner Zukunft zu machen. Das habe ich mehr­fach ver­sucht und bin immer wie­der geschei­tert. Inzwi­schen steht mir der Sinn nach Flucht. (Zitat S.13) Autumn, die das Tan­zen liebt, dies aber seit dem Tod ihrer Mut­ter heim­lich tun muss, sitzt neben ihrer Freun­din Syl­via, mit­ten in der Aula und hört zu. Als die Anspra­che end­lich zu Ende ist, drän­gen sich die Schü­ler Rich­tung Aus­gang. Aber selt­sa­mer­wei­se… Weiterlesen!

Colleen Hoover — Too late

20.Mai 2019

Too late” von der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Col­le­en Hoo­ver ist im neu­en Imprint des dtv Ver­lags Bold erschie­nen und rich­tet sich an “Digi­tal Nati­ves ab 20”. Eine Drei­ecks­be­zie­hung und die Geschich­te einer Abhän­gig­keit und einer Obses­si­on, wie nur eine Col­le­en Hoo­ver sie erzäh­len kann! Authen­tisch, lei­den­schaft­lich, auf­wüh­lend — ein Buch, das unter die Haut geht und mal wie­der meis­ter­haft erzählt ist. Ich bin immer wie­der höchst erstaunt, wie die­se Autorin sich von Buch zu Buch noch mehr stei­gern kann! Lese­tipp! Für Erwach­se­ne ab 18 Jah­ren (dies­mal KEIN Jugend­buch!).

Seit unge­fähr zwei Jah­ren ist Slo­an nun schon mit Asa zusam­men. Er hat sie damals — obwohl er sie noch nicht lan­ge kann­te — bei sich auf­ge­nom­men, als sie buch­stäb­lich auf der Stra­ße saß und nie­man­den mehr hat­te, zu dem sie gehen konn­te. Zurück zu ihrer dro­gen­ab­hän­gi­gen Mut­ter und ihren stän­dig wech­seln­den Lieb­ha­bern, das konn­te sie nicht mehr. Jetzt ist ihr Zuhau­se bei Asa, der ver­mö­gend ist und ein eige­nes Haus besitzt. Er geht wie sie aufs Col­le­ge, auch wenn er dies… Weiterlesen!

Antje Herden — Keine halben Sachen

Kasimira28.April 2019

Die deut­sche Autorin Ant­je Her­den hat mit “Kei­ne hal­ben Sachen” — neben vie­len Kin­der­bü­chern — nun nicht nur ihr ers­tes Jugend­buch ver­fasst, son­dern wur­de für die­ses auch mit dem “Peter-Härt­ling-Preis 2019” aus­ge­zeich­net. Ein Roman über eine Freund­schaft und über den Absturz eines Jun­gen. Authen­tisch, mit­rei­ßend und äußerst bewe­gend geschrie­ben. Mit einem Ende, das deut­lich macht — Ant­je Her­den macht defi­ni­tiv kei­ne hal­ben Sachen;-)! Für Jugend­li­che, die Ernst genom­men wer­den und sich mit dem The­ma Dro­gen aus­ein­an­der­set­zen wol­len. Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 15-jäh­ri­ge Robin wür­de sich nicht direkt als Ein­zel­gän­ger beschrei­ben, denn er hat ein paar Kum­pels, mit denen er ab und zu abhängt, aber so ganz zuge­hö­rig fühlt er sich nicht: “Sie waren irgend­wie nicht genug. Oder das, was wir sag­ten und taten, war es nicht. Ich fühl­te mich nie hun­dert­pro­zen­tig rich­tig. Nicht mit ihnen. Aber auch mit nie­man­dem sonst. Nicht ein­mal mit mir selbst.” (Zitat S.10) Alles ändert sich in Robins Leben, als Leo plötz­lich vor sei­nem Haus und dann auch noch in sei­ner Klas­se auf­taucht. Er setzt sich auf den frei­en Platz neben ihn. Auf den schon seit drei Jah­ren nie­mand mehr saß. Der ein­zi­ge, freie Platz. Sie fan­gen an sich zu… Weiterlesen!

Gayle Forman — Zusammen wie Schwestern

Kasimira19.April 2019

Zusam­men wie Schwes­tern” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Gayle For­man. Eine Geschich­te über eine Ein­rich­tung für schwer erzieh­ba­re Jugend­li­che, in die ein jun­ges Mäd­chen von ihrem Vater gesteckt wird. Eine Ein­rich­tung, die einem Boot­camp gleicht und mit har­ten The­ra­pie­me­tho­den arbei­tet. Nur die Freund­schaft zu vier ande­ren Mäd­chen las­sen die Prot­ago­nis­tin ihren All­tag über­ste­hen. Ein Buch über Zusam­men­halt und gegen­sei­ti­ger Unter­stüt­zung in schwe­ren Zei­ten. Unter­halt­sam und bewe­gend. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Brit muss­te für den geplan­ten Aus­flug ihrer Fami­lie einen wich­ti­gen Band­auf­tritt absa­gen. In den Grand Can­yon soll­te es gehen. Der Gig der Punk­band, in der Brit spielt, war da zweit­ran­gig für ihren Dad. Doch dann fah­ren nur sie und ihr Vater mit dem Auto los. Ihre (gemei­ne) Stief­mut­ter und ihr klei­ner Halb­bru­der flie­gen hin­ter­her und sie tref­fen sich dann dort. Angeb­lich. Denn Brit und ihr Vater fah­ren gar nicht in den Grand Can­yon. Das wird dem Mäd­chen erst klar, als sie vor einem merk­wür­di­gen Gebäu­de hal­ten, das der Vater sich nur mal… Weiterlesen!

Gabriele Clima — Der Sonne nach

Kasimira31.März 2019

Der ita­lie­ni­sche Autor Gabrie­le Cli­ma wur­de für sei­nen Roman “Der Son­ne nach” mit dem Ander­sen Pri­ze für das bes­te Jugend­buch aus­ge­zeich­net. Außer­dem schaff­te er es auf die Aus­wahl­lis­te des IBBY (Inter­na­tio­na­les Kura­to­ri­um für das Jugend­buch) als bes­tes Buch über einen behin­der­ten Jun­gen. Ein Road­mo­vie, eine Freund­schafts­ge­schich­te zwi­schen einem Unru­he­stif­ter und einem Jun­gen, der im Roll­stuhl sitzt. Flott und äußerst unter­halt­sam erzählt. Eine kurz­wei­li­ge, rund­her­um gelun­ge­ne Geschich­te, die im Gedächt­nis bleibt. Der Ver­lag wirbt mit “Ziem­lich bes­te Freun­de” für Jugend­li­che — ich sage “ziem­lich bes­te Unter­hal­tung” für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren;-) Und natür­lich für Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Dario hat mal wie­der Mist gebaut. Eine Tür­klin­ke ist ihm in sei­nem Wut­aus­bruch zum Opfer gefal­len, die Leh­re­rin hat ihn sofort zum Direk­tor geschickt, als er ver­är­gert aus dem Klas­sen­zim­mer gestürmt ist und laut die Türe zuknal­len ließ“Du bist eine Nie­te, Dario, aus dir wird nie was”, hat­te sie zu ihm gesagt. “Das weiß doch jeder, oder? Auch dein Vater. Des­we­gen hat er sich ja davon­ge­macht.” Das hat­te sie zu ihm gesagt, vor der gan­zen Klas­se, ein­fach so, als ob nichts dabei wäre.” (Zitat aus “Der Son­ne nach” S.7) Dass sei­ne ver­hass­te Leh­re­rin in Nie­te nann­te, dar­an war er schon gewöhnt. Aber nun ver­don­nert ihn der Direk­tor … Weiterlesen!