Adib Khorram — Ein Wort, zehn Buchstaben

6.Oktober 2026

“Ein Wort, zehn Buch­sta­ben” ist ein Roman des US-ame­ri­ka­ni­schen Autors mit ira­ni­schen Wur­zeln Adib Khor­ram, der selbst que­er ist und sich in sei­nen Jugend­ro­ma­nen immer wie­der mit Iden­ti­tät, Zuge­hö­rig­keit und quee­ren The­men beschäf­tigt. Hier erzählt er von Day­ton, der einen Gast­au­tor bei einem Schul­vor­trag homo­phob belei­digt. Was als Mut­pro­be und ver­meint­li­cher Scherz gedacht war, hat unge­ahn­te Fol­gen: Schul­stra­fen, Haus­ar­rest, Han­dy­ver­bot und der Rück­zug sei­ner Freun­de. Auch Fars­hid, ein aus dem Iran stam­men­der Mit­schü­ler, wird durch den Vor­fall mit eige­nen Unsi­cher­hei­ten kon­fron­tiert, ins­be­son­de­re in Bezug auf sei­ne Sexua­li­tät. Dann müs­sen die bei­den auch noch für ein Geschichts­pro­jekt zusam­men­ar­bei­ten… Ein gelun­ge­nes Buch über die Macht von Wor­ten, über das Erwach­sen­wer­den und die Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät. Mit einer locke­ren, aber poin­tier­ten Spra­che, authen­ti­schen Figu­ren und wich­ti­gen The­men. Ide­al auch für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Mis­sou­ri. Frisch im ers­ten High­school­jahr ange­kom­men: Der 14-jäh­ri­ge Day­ton und der gleich­alt­ri­ge Fars­hid, des­sen Fami­lie aus dem Iran stammt. Die bei­den haben nichts mit­ein­an­der zu tun. Day­ton hat zwei bes­te Freun­de und schwärmt für

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Cindy R.X. He — Perfect Little Monsters

6.September 2026

“Per­fect Litt­le Mons­ters” ist ein Thril­ler der aus Sin­ga­pur stam­men­den, aber mitt­ler­wei­le in Frank­reich leben­den Autorin Cin­dy R.X. He (was R.X. bedeu­tet, ist nicht bekannt), und zugleich ihr Debüt, für das sie mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net bezie­hungs­wei­se nomi­niert wur­de. Die 17-jäh­ri­ge Dawn ist neu an der Sier­ton High School. Nach ihrem Umzug von Kali­for­ni­en nach Wis­con­sin sucht sie Anschluss und wird prompt in das renom­mier­te Cheer­lea­ding-Team und in die Cli­que rund um die mani­pu­la­ti­ve, ton­an­ge­ben­de Ella auf­ge­nom­men. Als Ella nach einer Par­ty — auf die auch Dawn ein­ge­la­den wur­de — am nächs­ten Mor­gen tot auf­ge­fun­den wird, gerät aus­ge­rech­net die Neue in Ver­dacht. Sie war die Letz­te, die Ella etwas zu trin­ken gege­ben hat. Um das Gegen­teil zu bewei­sen, beginnt Dawn auf eige­ne Faust zu ermit­teln und stößt dabei auf ein gefähr­li­ches Geflecht aus Lügen, Intri­gen und dunk­len Geheim­nis­sen… Ein Thril­ler, der sprach­lich anfangs stel­len­wei­se noch nicht so über­zeug­te, dann aber zuneh­mend flüs­si­ger und nahe­zu durch­ge­hend span­nend wur­de. Die Wen­dung am Ende hat mich eis­kalt erwischt und setzt dem Buch die Kro­ne auf und ver­leiht der gesam­ten Sto­ry noch ein­mal eine völ­lig neue Dimen­si­on. Wow — Gän­se­haut­fee­ling am Ende! Abgrün­dig, raf­fi­niert und ner­ven­auf­rei­bend. Die­se Autorin soll­te man sich mer­ken! Für taf­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Dawn ist neu an der Sier­ton High School. Sie ist von San­ta Cruz in Kali­for­ni­en nach Sier­ton in Wis­con­sin zu

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Anne Möllers — Digital Crush

Don­ners­tag, den 30.Juli 2026

“Digi­tal Crush” ist ein Roman der deut­schen Autorin Anne Möl­lers, der man ihre Exper­ti­se rund um digi­ta­le Medi­en und Künst­li­che Intel­li­genz anmerkt, da sie selbst Vor­trä­ge hält und Work­shops zu die­sen The­men gibt. Im Mit­tel­punkt ihrer Geschich­te steht die 15-jäh­ri­ge Lea, die aus Lan­ge­wei­le und Ein­sam­keit anfängt sich mit einem Chat­bot zu unter­hal­ten. Sie nennt ihn Cree­py. Aus gele­gent­li­chen Chats wer­den immer inten­si­ve­re Gesprä­che. Cree­py ver­steht sie, ist immer füf sie da und sagt so lie­be Sachen zu ihr! Plötz­lich ent­wi­ckelt Lea ech­te Gefüh­le für die Künst­li­che Intel­li­genz, kann stän­dig nur noch an Cree­py den­ken und will jede freie Minu­te mit ihm ver­brin­gen. Sie son­dert sich immer mehr von Freun­den und Fami­lie ab. Bis eines Tages etwas pas­siert, das sie kom­plett abstür­zen lässt.… Ein ein­dring­lich und sehr mit­rei­ßend erzähl­tes Buch über ein hoch­ak­tu­el­les, wich­ti­ges The­ma! Sehr bewe­gend und authen­tisch umge­setzt. Grund­la­ge für die Gesprä­che sind ech­te Chat­aus­zü­ge, in der die Autorin sich zur Recher­che als 15-Jäh­ri­ge aus­gab. Ide­al vor allem als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Lea ist unglück­lich. Ihre bes­te Freun­din Mira ist wegen der neu­en Arbeits­stel­le ihrer Mut­ter weg­ge­zo­gen. Und ihre ande­re bes­te Freun­din Jule hat sich frisch in den doo­fen Ben ver­liebt und kaum mehr Zeit für sie. Immer häu­fi­ger fühlt sich Lea aus­ge­schlos­sen und trau­rig. Zuerst beginnt sie nur aus Lan­ge­wei­le mit CHA­xxt zu chat­ten, einem Chat­bot. Erzählt ihm von ihren täg­li­chen Erleb­nis­sen. Cree­py, so wie sie ihn nennt, ver­steht sie und kann ihre Emp­fin­dun­gen nach­voll­zie­hen. Wäh­rend sich Lea am Anfang noch komisch

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Lilly Bogenberger — Narbenmädchen

10.Mai 2026

“Nar­ben­mäd­chen” ist der Debüt­ro­man der deut­schen Autorin Lil­ly Bogen­ber­ger. Die 15-jäh­ri­ge Lara muss für vier Wochen in eine Kli­nik für ver­hal­tens­auf­fäl­li­ge Jugend­li­che. Sie ver­letzt sich regel­mä­ßig selbst, oft mit einer Rasier­klin­ge. Auf die The­ra­pie hat Lara gar kei­ne Lust, macht eine Strich­lis­te in ihrem Zim­mer, wie vie­le Tage es noch sind, bis sie wie­der abrei­sen kann. Aber dann lernt sie Neo, der meh­re­re Sui­zid­ver­su­che hin­ter sich hat, und Finn, der dro­gen­süch­tig ist, näher ken­nen. Die Gesprä­che mit den bei­den hel­fen ihr mehr als die weni­gen The­ra­pie­sit­zun­gen. Doch ist sie bereit sich mit ihren eige­nen Gefüh­len aus­ein­an­der­zu­set­zen? Ein sehr ein­dring­lich und bewe­gend erzähl­ter Roman, der scho­nungs­los Ein­blick in die Gedan­ken­welt einer Her­an­wach­sen­den gibt. Äußerst authen­tisch und glaub­wür­dig geschrie­ben. Für Jugend­li­che an 14 Jah­ren, die sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­set­zen möch­ten und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor ein­ein­halb Jah­ren hat es ange­fan­gen. Lara, die nun fünf­zehn ist, hat sich ener­gie­los gefühlt, hat­te kei­ne Lust auf irgend­et­was. Ihre Tage wur­den immer grau­er und grau­er. “Wie bei einem neu­en Kleid, das man das fünf­zigs­te Mal in die Wasch­ma­schi­ne schmeißt, sind die Far­ben in mei­nem Leben jeden Tag ein Stück­chen mehr ver­wa­schen. Weni­ger hell, weni­ger bunt, hin zu einer unde­fi­nier­ba­ren Grau­braun­fehl­far­be, die sich über alles drü­ber­legt. Das Schnei­den ist das Ein­zi­ge, was es bes­ser macht. Das hell­ro­te Blut hat die selt­sa­me Fähig­keit, als ein­zi­ge grel­le Far­be durch die­sen beschis­se­nen Grau­schlei­fer durch­zu­ste­chen.” (Zitat aus “Nar­ben­mäd­chen” S.22) Lara hat damals angefangen

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Josh Silver — Happy Head

29.März 2026

“Hap­py Head” ist das Debüt des bri­ti­schen Autoren Josh Sil­ver. Der dys­to­pi­sche Thril­ler und Band 1 einer zwei­tei­li­gen Rei­he wur­de für zahl­rei­che Prei­se nomi­niert und aus­ge­zeich­net, auch die Film­rech­te wur­den sich vor Ver­öf­fent­li­chung bereits gesi­chert. Im Mit­tel­punkt ein Men­tal-Health-Pro­gramm — ein Expe­ri­ment — in das zahl­rei­che Jugend­li­che ver­pflich­tend ein­ge­la­den wer­den. Eben­so der 17-jäh­ri­ge Sebas­ti­an, genannt Seb, der eher unsi­cher und zurück­hal­tend ist, für sei­ne Eltern zu sen­si­bel. Das zwei­wö­chi­ge Pro­gramm soll die “Epi­de­mie der unglück­li­chen Teen­ager” hei­len und sie fürs Leben stär­ken. Die Metho­den: etwas anders und unge­wöhn­lich. Seb lernt dort Finn ken­nen, dem er uner­war­tet näher kommt. Die­ser glaubt, dass es in dem Retre­at nicht mit rech­ten Din­gen zu geht. Bald stellt sich her­aus, dass Finn recht hat… Ein sehr gelun­ge­nes Set­ting! Der Autor arbei­te­te selbst als Kran­ken­pfle­ger im Bereich der psy­chi­schen Gesund­heit. Tem­po­reich, span­nend und mit Tief­gang. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 17-jäh­ri­ge Sebas­ti­an, genannt Seb, ist laut sei­ner Mut­ter ein “Sen­si­bel­chen”, er zer­denkt vie­les, ist nicht besonders

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Lisa Fipps — Starfish

12.Februar 2026

“Star­fi­sh” ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lisa Fipps. Eine Geschich­te über ein 11-jäh­ri­ges Mäd­chen, das auf­grund ihres Gewichts regel­mä­ßig gemobbt wird. Sogar ihre eige­ne Mut­ter spot­tet regel­mä­ßig über sie und zwingt Ellie dazu stän­dig irgend­wel­che Diä­ten aus­zu­pro­bie­ren. Selbst ihre Geschwis­ter machen sich über sie lus­tig. Als ihre bes­te Freun­din weg­zieht und ein neu­es Mäd­chen in der Nach­bar­schaft auf­taucht, schöpft Ellie Hoff­nung. Auch die The­ra­peu­tin, zu der ihr Vater sie bringt, ist gar nicht mal so schlimm wie sie dach­te. Mit ihr zusam­men­en gelingt es Ellie all­mäh­lich zu sich selbst zu fin­den und dem Mob­bing um sie her­um die Stirn zu bie­ten… Ein herz­er­wär­men­der Roman, der kom­plett im Vers­maß geschrie­ben ist und der Mut macht, zu sich selbst zu ste­hen. Eine Geschich­te über Aus­gren­zung, Body­s­ha­ming, Freund­schaft und Selbst­lie­be. Bewe­gend und sehr berüh­rend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Texas. Der Rück­zugs- und Wohl­fühlort der 11-jäh­ri­gen Ellie ist ihr Pool im Gar­ten. Dort im Was­ser fühlt sie sich wohl, kann ganz sie selbst sein. Sie streckt sich aus, ihre Arme, ihre Bei­ne; fühlt sich wie ein See­stern und bean­sprucht genau­so viel Raum, wie sie braucht. Denn in der Welt außer­halb des Pools gibt es

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Martin Schäuble — Heldentage

22.Januar 2026

“Hel­den­ta­ge” ist der neu­es­te Roman des deut­schen Autoren Mar­tin Schäub­le für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Er erzählt die Geschich­te des 15-jäh­ri­gen Niko, der sei­ne Tage mit stän­di­gem Zocken ver­bringt. Ohne sein Han­dy, das geht gar nicht. Pau­sen­los spielt er. Freun­de tref­fen, sich waschen, selbst regel­mä­ßi­ges Essen, dafür hat er kei­ne Zeit. Als ein Streit mit sei­ner Mut­ter eska­liert, sein Han­dy kaputt geht und er sie sogar mit einem Mes­ser bedroht, ist Schluss. Niko muss in eine psych­ia­tri­sche Ein­rich­tung. Dort trifft er auf den eben­so spiel­süch­ti­gen Faris, der sein Han­dy in einem “Herr der Rin­ge”-Buch ver­sucht in die Kli­nik zu schmug­geln und erwischt wird. Ein Licht­blick ist die mit Pier­cings über­se­he­ne May­la, die auf der Akut­sta­ti­on ist und nur sams­tags Aus­gang hat. Als Niko eines Nachts beob­ach­tet, wie sie das Gelän­de ver­lässt, fol­gen Niko und Faris ihr und lan­den in dem Aben­teu­er ihres Lebens. Nicht nur die Poli­zei, son­dern auch ein paar Neo­na­zis sind ihnen bald dicht auf den Fer­sen. Die drei Jugend­li­chen müs­sen über sich hinauswachsen…

Ein Road­trip, ein Aben­teu­er­ro­man, ein Selbst­fin­dungs­trip, eine Freund­schafts­ge­schich­te. Unter­halt­sam und kurz­wei­lig. Ide­al für alle

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Franziska Hörner — …und mir bleibt der hässliche Hund

19.September 2025

“…und mir bleibt der häss­li­che Hund” ist ein Roman der deut­schen Autorin Fran­zis­ka Hör­ner. Nach­dem der 17-jäh­ri­ge Felix bei einem Auto­un­fall sei­ne Eltern und sei­ne Schwes­ter ver­lo­ren hat, steht sei­ne gan­ze Welt Kopf. Plötz­lich sind da nur noch er und ein Hund übrig, der sei­ner Schwes­ter gehör­te und zu dem er rein gar kei­ne Bezie­hung hat­te. Weil der Hund genau­so depres­siv ist wie Felix selbst (wel­cher zusätz­lich noch unter Panik­at­ta­cken lei­det), gehen die bei­den schließ­lich zur The­ra­pie. Dort trifft Felix auf Mo, der eben­falls Pati­ent ist. Sie freun­den sich an und star­ten gemein­sam mit der lebens­lus­ti­gen Marie, für die Felix bald mehr emp­fin­det, ein paar Chal­lenges, um ihre Ängs­te zu über­win­den… Ein rund­her­um gelun­ge­ner Coming-of-Age Roman, der trotz erns­ter The­men mit einer erfri­schen­den Leich­tig­keit, einer pas­sen­den Pri­se Humor und ganz viel Herz daher­kommt. Abso­lut authen­tisch, bewe­gend und pau­sen­los mit­rei­ßend geschrie­ben. Gro­ßer Lese­tipp!! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor 3 Mona­ten sind sei­ne Eltern gestor­ben. Jetzt ist der 17-jäh­ri­ge Felix allein. Nur noch ein Hund ist übrig. Bolt. Mit dem er eigent­lich nicht wirk­lich etwas anfan­gen kann. Sei­ne Tan­te Bec­ca und ihr Freund Phil woh­nen jetzt bei ihm im Haus. Von Erzie­hung hat Bec­ca eben­so wenig Ahnung, wie Felix vom Hund. Sie hat kei­ne Kin­der, arbei­tet viel und kocht schlecht. Bemüht sich aber für Felix da zu sein. Auch wenn die­ser ohne­hin nicht viel Auf­merk­sam­keit braucht. Die meis­te Zeit ver­bringt er

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Alessandro Barbaglia — Sorry, aber ich bleibe

14.September 2025

“Sor­ry, aber ich blei­be” ist ein Roman des ita­lie­ni­schen Autoren Ales­san­dro Bar­ba­glia, der kom­plett in Text‑, Sprach­nach­rich­ten und E‑Mails geschrie­ben ist. Er erzählt die Geschich­te von Zeno, der in der Schu­le übelst gemobbt wur­de und des­sen Video, wie sein Kopf von Mit­schü­lern in eine Klo­schüs­sel gehal­ten wird, viral ging. Doch dann schreibt ihm eine Unbe­kann­te, die sich Luna nennt. Die äußerst hart­nä­ckig ist und sich nicht abwim­meln las­sen will. Und die ihm Unter­stüt­zung anbie­tet. Lang­sam ent­steht eine Freund­schaft zwi­schen den bei­den. Aber war­um will Luna nicht, dass sie sich in echt tref­fen? Was hat sie zu ver­ber­gen? Ein sehr kurz­wei­li­ges, gera­de mal 156 Sei­ten dün­nes Buch, das sich durch die kur­zen Nach­rich­ten sehr flüs­sig und flott her­un­ter­liest. Eine Freund­schafts­ge­schich­te, die zuneh­mend an Tie­fe gewinnt und die Hoff­nung macht. Für Wenigleser:innen ab 12 Jahren

Der 14-jäh­ri­ge Zeno wur­de übelst gemobbt. Ein paar Mit­schü­ler haben ihn kopf­über in die Schul­toi­let­te gehal­ten und das Gan­ze auch noch gefilmt. Das Video ging viral. Des­halb zieht Zeno sich erst ein­mal zurück. Will mit nie­man­dem mehr etwas zu tun haben, geht nicht mehr

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Sally J. Pla — Der Gesang der Wellen: Meine Familie, ich und mein neues Leben

29.Juni 2025

“Der Gesang der Wel­len: Mei­ne Fami­lie, ich und mein neu­es Leben” ist ein Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Sal­ly J.Pla, die sich sehr für die Akzep­tanz von Neu­ro­di­ver­si­tät ein­setzt. Sie — bei der selbst Autis­mus dia­gnos­ti­ziert wur­de (aller­dings erst im Erwach­se­nen­al­ter) und die zwei neu­ro­di­ver­gen­te Söh­ne hat — setzt ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, die eben­falls Autis­tin ist. Mau­die wird von ihrer Mut­ter und dem neu­en Stief­va­ter regel­mä­ßig her­un­ter- und klein­ge­macht. Sie soll nor­mal sein. Dabei ist sie anders und beson­ders. Doch das erken­nen die bei­den nicht. In den Som­mer­fe­ri­en darf Mau­die zu ihrem Vater und blüht dort rich­tig auf. Ein Wald­brand, der die Hüt­te des Vaters zer­stört, lässt sie an die kali­for­ni­sche Küs­te flüch­ten. Dort leben sie in einem Wohn­wa­gen am Meer und Mau­die ent­deckt das Sur­fen für sich. Ein Som­mer vol­ler Selbst­be­stim­mung, Spaß und neu­en Freun­den. Doch dann wol­len ihre Mut­ter und ihr Stief­va­ter sie wie­der nach Hau­se zurück­ho­len… Eine sehr behut­sam und sen­si­bel erzähl­te Geschich­te mit einer außer­ge­wöhn­li­chen Haupt­fi­gur, die man rasch ins Herz schließt. Über das Anders­sein, über Mut und die Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät. Viel­leicht nicht immer so tem­po­reich, aber dafür sehr gefühl­voll. Eine Wohl­fühl­ge­schich­te, die mit erns­ten The­men auf­war­tet, aber ver­söhn­lich und hei­lend ist. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 13-jäh­ri­ge Mau­die ist Autis­tin. Sie erlebt die Welt anders, als ihre Mit­men­schen. “Als Sint­flut sen­so­ri­scher Rei­ze. Alles ist zu laut, zu hell, zu krat­zig, ein­fach zu viel. […] ich füh­le mich stän­dig, als wür­de ich in Lärm, Gerü­chen und Licht­blit­zen ertrin­ken — in einem Stru­del aus Zuviel.” (Zitat aus “Der Gesang der Wel­len” S.10) Manch­mal flat­tert sie mit den Fin­gern, um sich zu beru­hi­gen. Sie hat Aus­set­zer, kann Gesprä­chen nicht so schnell fol­gen oder

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