Reality

Carolin Wahl — Zwei Leben in einer Nacht

Kasimira16.Oktober 2020

Zwei Leben in einer Nacht” ist bereits das drit­te Jugend­buch der deut­schen Autorin Caro­lin Wahl. Eine Geschich­te über zwei jun­ge Men­schen, die sich bei­de das Leben neh­men wol­len und über ein Inter­net­fo­rum an einer Chal­len­ge teil­neh­men, die nach fünf zu erle­di­gen­den Auf­ga­ben mit dem Tod enden soll. Ein Roman über Ver­zweif­lung und Todes­sehn­sucht, über eine zar­te Annä­he­rung, über Schick­sals­schlä­ge und Hoff­nung, dass das Leben wei­ter­geht. Ein sprach­lich sehr schön erzähl­tes Buch. Unglaub­lich bewe­gend und berüh­rend geschrie­ben. Auf­grund von immer wie­der auf­tau­chen­den “Blue Wha­le Chal­len­ges” im Inter­net und auf sozia­len Netz­wer­ken — lei­der höchst aktu­ell. Aber ACHTUNG: kei­ne leich­te Kost! Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Sie tref­fen sich an den Bahn­glei­sen. Cas­par und Sam. Cas­par dach­te, dass Sam der Name eines Jun­gen sei und ist über­rascht, dass Sam ein Mäd­chen ist. Sam, das Mäd­chen mit den blau­en Haa­ren, kennt sei­nen rich­ti­gen Namen nicht, Cas­par hat sich online nur Cyber genannt. “Mein ech­ter Name. Glaubst du wirk­lich, es spielt eine Rol­le, dass du ihn nicht kennst? Am Ende der Nacht sind wir bei­de sowie­so tot.” (Zitat aus “Zwei Leben in einer Nacht” S.15) Denn nur des­we­gen sind sie hier. Um am Ende zu ster­ben. Sie haben sich bei­de in einem Inter­net­fo­rumWeiterlesen!

Dirk Pope — Still!

Kasimira2.Oktober 2020

Still!” ist der neue Roman des deut­schen Autoren Dirk Pope, der aktu­ell für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis in der Kate­go­rie “Son­der­preis — Neue Talen­te” nomi­niert wur­de. Sein Vor­gän­ger­werk “Abge­fah­ren” muss­te in die­ser Hin­sicht letz­tes Jahr eben­falls dar­an glau­ben;-) War­um die­se Nomi­nie­run­gen gerecht­fer­tigt sind, das kann ich defi­ni­tiv nach­voll­zie­hen: “Still!” ist ein lite­ra­ri­sches Klein­od, eine Geschich­te her­aus­ra­gen­der erzäh­le­ri­scher Qua­li­tät. Ein Roman über das Anders­sein, über das Schwei­gen und über Freund­schaft. Ein Buch abseits des Main­streams — anders, schräg und vor Klug­heit und Raf­fi­nes­se strah­lend. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Mari­el­la spricht nicht mehr. Seit sich ihre Eltern getrennt haben. Schon frü­her hat sie nie viel gespro­chen, war mehr so der ein­sil­bi­ge Typ. “Mitt­ler­wei­le ist mir selbst eine Sil­be zu viel. Das hat auch mit mei­nen Eltern zu tun. Oder mit dem, was davon übrig geblie­ben ist. Ein letz­ter Rest, mit dem es nichts zu reden gibt. Und längst bin ich der Kno­ten in der Zun­ge, der ers­te und letz­te Buch­sta­be jedes Schwei­ge­ge­lüb­des, die Meis­te­rin des Still­seins, stil­ler als die schwär­zes­te Nacht, als der tiefs­te Oze­an.” (Zitat aus “Still!” S.10) Doch je lau­ter es zu Hau­se auf­grund der Strei­te­rei­en ihrer Eltern wur­de, des­to lei­ser wur­de Mari­el­la, bis sie irgend­wann gar nicht mehr sprach. Nicht zu Hau­se, nicht in der Schu­le. Nir­gend­wo mehr. Jetzt wohnt sie … Weiterlesen!

John Boyne — Mein Bruder heißt Jessica

Kasimira27.September 2020

Mein Bru­der heißt Jes­si­ca” ist der neu­es­te Roman des iri­schen Best­sel­ler­au­toren John Boy­ne (“Der Jun­ge im gestreif­ten Pyja­ma”). Über ein Tabu­the­ma, das in den letz­ten Jah­ren immer mal wie­der im Jugend­buch auf­taucht: Trans­se­xua­li­tät. Ein Jun­ge, der sich als Mäd­chen fühlt und sich outet. Inter­es­sant und fas­zi­nie­rend, weil nicht aus sei­ner Per­spek­ti­ve, son­dern aus der des jün­ge­ren Bru­ders erzählt. Ein­fühl­sam, mit­rei­ßend und mal wie­der bril­lant geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Der nun 13-jäh­ri­ge Sam liebt sei­nen Bru­der Jason über alles. Denn Jason, der vier Jah­re älter ist, ist immer für ihn da. Wäh­rend ihre Eltern poli­tisch sehr ein­ge­bun­den sind — die Mut­ter ist Minis­te­rin, der Vater ihr Pri­vat­se­kre­tär — haben sich oft Au-Pairs um die Kin­der geküm­mert. Mei­ne Mut­ter sagt näm­lich, wenn sie ihren Wäh­lern nicht den Vor­rang gibt, ent­schei­den die sich bei der nächs­ten Wahl für die ande­re Par­tei, und dann geht das gan­ze Land vor die Hun­de. Und Dad sagt, es ist wich­tig, dass Mum immer mit einem gewal­ti­gen Vor­sprung gewinnt, wenn sie auf der Kar­rie­re­lei­ter noch wei­ter nach oben klet­tern will.” (Zitat aus “Mein Bru­der heißt Jes­si­ca” S.11) Erst als Sam zehn wur­de, und Jason 14, durf­te er allein… Weiterlesen!

Anne-Sophie Monrad, Katrin Blum — Fashion Victim: Licht und Schatten des Modelbusiness

Kasimira23.September 2020

Gemein­sam mit Co-Autorin Kat­rin Blum erzählt das deut­sche Model Anne-Sophie Mon­rad in “Fashion Vic­tim: Licht und Schat­ten des Model­busi­ness: Ein Top­mo­del berich­tet” ihre Geschich­te. Ein Insi­der­blick hin­ter die Kulis­sen der Mode­in­dus­trie. Über Sehn­süch­te, Träu­me, aber auch Ent­täu­schun­gen und unschö­ne Rea­li­tä­ten — in die­sem Buch wird nichts aus­ge­spart. Ein unglaub­lich fas­zi­nie­ren­der, höchst unter­halt­sa­mer, auf­rüt­teln­der Ein­blick, ergänzt mit Inter­views von Pro­mi­nen­ten und eini­gen Foto­gra­fien aus Anne Sophie Mon­rads All­tag. Für alle Jugend­li­chen ab 14 Jah­ren, die sich nicht blen­den las­sen wol­len und Erwach­se­ne.

Als Model arbei­ten — für die jun­ge Anne-Sophie ein Traum! Im Fern­se­hen sieht sie “Ger­ma­nys Next Top­mo­del” an, ver­traut ihrem Tage­buch ihren gro­ßen Wunsch, die­ser Kar­rie­re eben­falls nach­zu­ge­hen. “Ich woll­te um die Welt rei­sen, auf Moden­schau­en lau­fen, gestylt, foto­gra­fiert, berühmt wer­den, auf Par­tys gehen, viel Geld ver­die­nen, kurz: Ich woll­te ein Model sein.” (Zitat aus “Fashion Vic­tim: Licht und Schat­ten des Model­busi­ness: Ein Top­mo­del berich­tet” S.8) Erst ein Bericht im Fern­se­hen über ein Model, das von einer seriö­sen Agen­tur ver­tre­ten wird, lässt ihre Mut­ter posi­ti­ver über die Sache den­ken. Sie erlaubt ihr… Weiterlesen!

Donna Freitas — Wie viel Leben passt in eine Tüte?

Kasimira18.September 2020

Jetzt schon ein drit­tes Mal neu auf­ge­legt wor­den, das ist der außer­ge­wöhn­li­che Titel “Wie viel Leben passt in eine Tüte?” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Don­na Frei­tas. Ein wun­der­schö­nes Buch, das sich immer wie­der zu lesen lohnt! Und das berüh­ren wird — über Abschied und Tod, Lie­be und Lust, das Leben wie­der zu genie­ßen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Emp­feh­lens­wert!

Das Leben der nun 16-jäh­ri­gen Rose hat sich voll­kom­men ver­än­dert, seit ihre Mut­ter an Krebs gestor­ben ist. Sie geht nicht mehr auf Par­tys, sie hat das Cheer­lea­ding abge­bro­chen. Sie mag kei­ne Musik mehr hören, weil sie dann nur noch trau­rig ist. Und in der Bezie­hung zu ihrem Freund Chris, dem erfolg­rei­chen Quar­ter­back der Schu­le, läuft auch nicht mehr alles rund. Rose mag sei­ne Berüh­run­gen nicht mehr, kann sei­ne Nähe manch­mal nicht ertra­gen. Ihr älte­rer Bru­der Jim lebt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se, er stu­diert bereits. Des­halb muss Rose sich auch noch allein um ihren Vater küm­mern, der von Zeit zu Zeit zu viel… Weiterlesen!

Amy Giles: Jetzt ist alles, was wir haben

Kasimira14.September 2020

Jetzt ist alles, was wir haben” ist der ers­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Amy Giles. Ein Buch über dunk­le Geheim­nis­se in einer Fami­lie, emo­tio­na­len Miss­brauch und ein jun­ges Mäd­chen mit­ten zwi­schen den Fron­ten einer ers­ten gro­ßen Lie­be und dem Schat­ten der Gewalt. Ein packend erzähl­tes, stil­les, aber doch unheim­lich lau­tes Buch. Eine wich­ti­ge Geschich­te, die zu lesen, sich defi­ni­tiv lohnt. Lese­tipp!! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Had­ley stammt aus einer wohl­ha­ben­den, ange­se­he­nen Fami­lie. Sie ist Käpt’n des Lacros­se Teams und eine 1A Spie­le­rin. In der Schu­le schreibt sie Best­no­ten und nimmt neben­bei Flug­un­ter­richt. Bald wird sie auf das eli­tä­re Cor­nell Col­le­ge gehen. Ihre 10-jäh­ri­ge Schwes­ter Lila sieht bewun­dernd zu Had­ley auf. Doch der Schein trügt: “Mit ihren zehn Jah­ren hält Lila mein Leben für auf­re­gend. Ich gehe zu fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hun­gen mit mei­nem Lacros­se-Team. Ich neh­me Flug­stun­den am McK­in­ley-Flug­ha­fen. Ihr ist noch immer nicht bewusst, wie viel von mei­nem Leben mir in Wirk­lich­keit gar nicht gehört.” (Zitat aus “Jetzt ist alles, was wir haben” S.15) Denn eigent­lich sind die­se Ent­schei­dun­gen gar nicht ihre eige­nen. Eigent­lich ist es ihr Vater, der für sie ent­schei­det. Und weil er … Weiterlesen!

Louise O’Neill — Du wolltest es doch

Kasimira5.September 2020

Du woll­test es doch” von der iri­schen Autorin Loui­se O’N­eill wur­de mehr­fach aus­ge­zeich­net und stand in Irland eini­ge Zeit auf Platz 1 der Best­sel­ler­lis­te. Der Roman — der gleich­zei­tig ein Bei­trag zur #metoo-Debat­te ist — stellt ein Mäd­chen in den Vor­der­grund, das Opfer eines sexu­el­len Über­griffs wur­de. Selbst schuld oder nicht? Die Geschich­te ver­langt dem Leser emo­tio­nal eini­ges ab. Und sie regt zum Nach­den­ken an. Hef­tig. Bewe­gend. Wich­tig! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 18-jäh­ri­ge Emma ist wun­der­schön. Und das weiß sie. Nicht nur, weil sie es von ihrer Mut­ter fast jeden Mor­gen gesagt bekommt, son­dern weil sie vor allem vom männ­li­chen Geschlecht stets beson­de­re Bestä­ti­gung bekommt. Weil sie jeden, den sie will, ein­fach haben kann. Auf einer Par­ty, die sie mit ihren drei bes­ten Freun­din­nen Ali, Mag­gie und Jamie besucht, will sie Jack her­um­krie­gen. Und kün­digt dies bereits vor­her im Kreis ihrer Freun­din­nen an. “Du gehst aber nicht so zur Par­ty, oder?”, sagt er. Ich strei­che über mein neu­es Kleid. Es ist schwarz, mit einem Aus­schnitt bis zum Nabel und sehr, sehr kurz.” (Zitat S.72) Doch, das tut Emma, ent­ge­gen des Kom­men­tars ihres Bru­ders. Sie weiß, wie… Weiterlesen!

Ava Reed — Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

Kasimira24.August 2020

Der Roman “AllesNichts. Und ganz viel dazwi­schen” von der deut­schen Autorin Ava Reed ist zugleich ihr per­sön­lichs­tes Buch. Die Autorin, die selbst angibt, unter einer Angst­stö­rung zu lei­den, erzählt die fik­ti­ve Geschich­te eines Mäd­chens, das kurz vor dem Abitur steht und auf ein­mal selt­sa­me Panik­at­ta­cken bekommt. Ein Leben, das aus den Fugen zu gera­ten droht. Ein im Jugend­buch bis­her noch eher sel­te­nes The­ma, bra­vou­rös und meis­ter­haft umge­setzt. Authen­tisch, unheim­lich bewe­gend und mit­rei­ßend geschrie­ben. Ein wich­ti­ges Buch. Lese­tipp! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Leni hat gera­de die Som­mer­fe­ri­en hin­ter sich gelas­sen und star­tet in das neue Schul­jahr, als ihr auf ein­mal bewusst wird, dass es tat­säch­lich das letz­te Jahr vor ihrem Abitur ist. Die letz­ten Mona­te, um zu ent­schei­den, wohin der Weg ihrer Zukunft sie füh­ren wird. Was sie danach machen wird. Ob sie stu­die­ren oder eine Aus­bil­dung begin­nen oder ver­rei­sen soll. In wel­che Rich­tung ihr Leben gehen wird. Doch Leni kann all die­se Fra­gen ein­fach nicht beant­wor­ten“Ich wünsch­te, in mir wür­de sich auch nur eine Klei­nig­keit for­men, der Ansatz einer Ant­wort, aber da ist nichts als Lee­re. Ich weiß es nicht.” (Zitat aus “Alles. Nichts. Und ganz viel dazwi­schen” S.31) Da ist ein Raum vol­ler Mög­lich­kei­ten vor ihr und gleich­zei­tig eine gro­ße Enge… Weiterlesen!

Colleen Hoover — Too late

Kasimira23.August 2020

Too late” von der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Col­le­en Hoo­ver ist im Imprint des dtv Ver­lags Bold erschie­nen und rich­tet sich an “Digi­tal Nati­ves ab 20”. Eine Drei­ecks­be­zie­hung und die Geschich­te einer Abhän­gig­keit und einer Obses­si­on, wie nur eine Col­le­en Hoo­ver sie erzäh­len kann! Authen­tisch, lei­den­schaft­lich, auf­wüh­lend — ein Buch, das unter die Haut geht und mal wie­der meis­ter­haft erzählt ist. Ich bin immer wie­der höchst erstaunt, wie die­se Autorin sich von Buch zu Buch noch mehr stei­gern kann! Lese­tipp! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Erwach­se­ne ab 18 Jah­ren (dies­mal KEIN Jugend­buch!).

Seit unge­fähr zwei Jah­ren ist Slo­an nun schon mit Asa zusam­men. Er hat sie damals — obwohl er sie noch nicht lan­ge kann­te — bei sich auf­ge­nom­men, als sie buch­stäb­lich auf der Stra­ße saß und nie­man­den mehr hat­te, zu dem sie gehen konn­te. Zurück zu ihrer dro­gen­ab­hän­gi­gen Mut­ter und ihren stän­dig wech­seln­den Lieb­ha­bern, das konn­te sie nicht mehr. Jetzt ist ihr Zuhau­se bei Asa, der ver­mö­gend ist und ein eige­nes Haus besitzt. Er geht wie sie aufs Col­le­ge, auch wenn er dies… Weiterlesen!

Courtney Summers — Sadie: Stirbt sie, wird niemand die Wahrheit erfahren.

Kasimira19.August 2020

Sadie: Stirbt sie, wird nie­mand die Wahr­heit erfah­ren.” ist bereits das zwei­te Buch der kana­di­schen Schrift­stel­le­rin Court­ney Sum­mers, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die Autorin, die von sich selbst erzählt, dass sie im Alter von 14 Jah­ren — und dem Ein­ver­ständ­nis ihrer Eltern — die Schu­le abge­bro­chen hat, um selbst wei­ter zu ler­nen, erzählt die Geschich­te eines Mäd­chens, die sich auf die Suche nach dem Mör­der ihrer Schwes­ter gemacht hat und die nun selbst ver­misst wird. Bis ein Repor­ter sich auf ihre Spu­ren begibt. Ein Road­mo­vie, ein True-Crime-Pod­cast, ein Thril­ler und ein über­aus erfolg­rei­cher New York Times Bestel­ler. Der beson­de­re Page­tur­ner — ein unglaub­lich inten­siv und packend erzähl­tes Buch! Lese­tipp!! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für (rei­fe) Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Cold Creek, Colo­ra­do. Ein 800-See­len­dorf mit­ten in der Ein­öde. Wer hier wohnt, tut dies nur, weil er hier gebo­ren wur­de. “Ich lebe an einem Ort, der zu nichts taugt außer zum Weg­ge­hen, mehr muss nicht gesagt wer­den” (Zitat S.16) Hier lebt auch Sadie mit ihrer klei­nen Schwes­ter Mat­tie. In einem Trai­ler­park, in ärms­ten Ver­hält­nis­sen. Mit einer dro­gen­ab­hän­gi­gen Mut­ter namens Clai­re und May Beth, der Ersatz­groß­mutter der bei­den, der Besit­ze­rin des Trai­ler­parks. “Nun, Clai­re war schwie­rig und dafür gab es kei­nen Grund. Man­che Kin­der sind ein­fach so… schlecht. Sie fing mit zwölf an zu trin­ken. Mit fünf­zehn war sie auf Pott, Koka­in. Mit acht­zehnWeiterlesen!