Ursula Poznanski — Canvas

13.August 2026

“Can­vas” von der öster­rei­chi­schen Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski ist die Fort­set­zung und der zwei­te Teil von “Cryp­tos”. Ein Near-Future-Thril­ler mit dys­to­pi­schen Ele­men­ten, der in eine Welt in der Zukunft ent­führt, in wel­cher die Erde durch Natur­ka­ta­stro­phen so wenig lebens­wert gewor­den ist, dass die Men­schen haupt­säch­lich in vir­tu­el­len Wel­ten leben. Jana ist Desi­gne­rin von Mas­ter­mind und ent­wirft sol­che Fan­ta­sie­wel­ten. Doch dann ver­schwin­den plötz­lich immer mehr Men­schen. Tau­chen in den vir­tu­el­len Wel­ten ein­fach gar nicht mehr auf. Sind sie auch in Wirk­lich­keit gestor­ben? Auf ein­mal ist ihnen auch Bös­wicht Kurt Lau­ritz ent­wischt, der schon ein­mal den Plan gehabt hat­te, die Mensch­heit um 3 Mil­lio­nen zu redu­zie­ren. Steckt er hin­ter allem? Jana und ihr Team ver­su­chen ver­zwei­felt ihn zu fin­den… Fas­zi­nie­rend und sehr unter­halt­sam. Die Span­nung ist eher wel­len­för­mig, zieht aber gegen Ende dann ordent­lich an. Man kann “Can­vas” zwar rein theo­re­tisch ohne die Lek­tü­re von Band 1 lesen, aber die vie­len Anspie­lun­gen auf “Cryp­tos” gehen dann ver­lo­ren und eini­ge Zusam­men­hän­ge dürf­ten weni­ger ver­ständ­lich sein. Also am bes­ten Band 1 vor­her noch mal lesen! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Eine Welt in der Zukunft. Das Leben ist durch den Kli­ma­wan­del auf der Erde immer schwie­ri­ger gewor­den. Dür­re, Hit­ze. Kaum mehr lebens­wer­te Gegen­den. Die Men­schen flüch­ten daher in

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Colin Hadler — Firewatch

5.März 2026

“Fire­watch” ist eine Sus­pen­se-Romance von dem öster­rei­chi­schen Autoren Colin Had­ler. Ein Buch, mit dem er sich mal wie­der selbst über­trof­fen hat! Robin hat sei­nen bes­ten Freund ver­lo­ren. Aaron, der wäh­rend eines Feri­en­jobs auf einem Feu­er­wach­turm in einem Natio­nal­park arbei­te­te, wur­de höchst wahr­schein­lich ermor­det. Sei­ne Lei­che ist nie gefun­den wor­den. Jetzt wer­den die Ermitt­lun­gen ein­ge­stellt. Doch Robin weiß, wer der Täter ist. Kian, ein Schrift­stel­ler, der eben­falls auf einem Feu­er­wach­turm arbei­te­te und wohl die letz­te Per­son war, die Aaron gese­hen hat. Um dem Mör­der sei­nes bes­ten Freun­des näher zu kom­men, beschließt er ihn zu daten. Aber Kian scheint raf­fi­niert zu sein. Ein Katz- und Maus­spiel beginnt… In einer älte­ren Rezen­si­on schrieb ich ein­mal, dass Colin Had­ler ein auf­stre­ben­der Stern am (Jugendbuch-)Thrillerhimmel ist. Dies ist nicht mehr kor­rekt. Er ist kein auf­stre­ben­der Stern mehr, son­dern hat den Lite­ra­tur­him­mel längst erreicht, was er mit die­sem ers­ten New Adult-Thril­ler beweist. Ful­mi­nant, furi­os und ver­ein­nah­mend! Mit einer erfri­schen­den Erzähl­stim­me und gna­den­lo­ser Span­nung zieht er die Leser:innen in den Bann. Bes­tes Lese­fut­ter! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Robin, Had­ley und Aaron. Drei bes­te Freun­de, ein untrenn­ba­res Gespann. “Es fühlt sich gar nicht so an, als wäre ich mit Aaron und Haley bloß befreun­det. Sie sind wie Geschwis­ter. Wir hat­ten auch nie vie­le Gemein­sam­kei­ten, aber wir haben uns gefetzt, zusam­men gefei­ert, geweint, und manch­mal auch stun­den­lang nichts getan. Aaron war der Par­ty­mensch von uns, Haley die Rea­lis­tin, und ich… Ich läch­le schwach. Aaron hat­te jetzt gesagt, ich wäre der Träu­mer. Der hoff­nungs­lo­se Welt­ver­bes­se­rer. Der Künst­ler. Er hat mehr in mir gese­hen als ich selbst. Aaa­ron war der Bru­der, den ich mir immer gewünscht habe.” (Zitat aus “Fire­watch” S.17) Doch dann ist Aaron plötzlich

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Ursula Poznanski — Scandor

19.August 2024

Die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski lie­fert wie­der neu­en Lese­stoff im Jugend­buch. Was wäre ein Som­mer ohne einen aktu­el­len Thril­ler von ihr?;-) “Scan­dor” lädt die Leser:innen zu einem beson­de­ren Gedan­ken­ex­pe­ri­ment ein. Was, wenn du eine gro­ße Men­ge Geld gewin­nen könn­test, aber du kein ein­zi­ges Mal lügen darfst? Zwei Jugend­li­che stel­len sich die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Wett­be­werb, an dem ins­ge­samt 100 Kan­di­da­ten teil­neh­men. Mit­tels eines am Arm befes­tig­ten, hoch­mo­der­nen Lügen­de­tek­tors wird jede Lüge augen­blick­lich auf­ge­deckt und ent­schei­det über den sofor­ti­gen Aus­schluss von der Chall­enge. Doch nicht jeder der Teilnehmer:innen spielt mit fai­ren Mit­teln… Span­nend, fas­zi­nie­rend und sehr unter­halt­sam. Aller­dings nicht ganz so fes­selnd wie ihre Vor­gän­ger­ti­tel (z.B. “Ora­cle” oder “Cryp­tos”). Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der 19-jäh­ri­ge Phil­ipp möch­te sei­ne Kom­mi­li­to­nin Raf­fae­la beein­dru­cken und näher ken­nen­ler­nen. Des­halb nimmt er die Mün­ze an, die sie ihm gibt. Hier­auf ist ein Bar­code, der zu einer Web­site führt und zur Teil­nah­me an einem Wett­be­werb. Raf­fae­la trau­te sich die Teil­nah­me nicht zu, Phil­ipp macht ihret­we­gen mit. Aber auch auf­grund des hohen Preis­gel­des, das ihn defi­ni­tiv lockt. “Fünf Mil­lio­nen, das bedeu­te­te, er wür­de sich eine Woh­nung kau­fen kön­nen. Ach was, ein Haus. Oder er konn­te ins Aus­land gehen und dort stu­die­ren. Nach New York viel­leicht. Außer­dem konn­te er dann den öden Jeans-Job an den Nagel hän­gen und sich aufs Stu­di­um kon­zen­trie­ren. Fünf Mil­lio­nen waren mehr als nur genug, um alle Löcher, die sein Leben auf­wies, stop­fen zu kön­nen.” (Zitat aus “Scan­dor” S.12ff) Es gibt noch ein kur­zes Bewer­bungs- und Test­ge­spräch, bei dem er an einen Lügen­de­tek­tor ange­schlos­sen wird und schließ­lich kommt die

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Ursula Poznanski — Oracle

16.August 2023

Nach­dem die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski ihre Leser*innen tat­säch­lich gan­ze zwei Jah­re war­ten ließ (!) — ist es nun end­lich soweit — ihr neu­es­tes Jugend­buch ist frisch erschie­nen: “Ora­cle”. Ein Thril­ler, mit dem sie sich mal wie­der selbst über­trof­fen hat!! Sie stellt einen Jun­gen in den Mit­tel­punkt ihrer Geschich­te, der als Kind selt­sa­me Visio­nen hat. Der Zei­chen an den Kör­pern ande­rer Men­schen wahr­nimmt. Dunk­le Bal­ken, Nebel­schwa­den und Schat­ten­wür­mer. Jetzt hat er mit­tels Psy­cho­phar­ma­ka und Psy­cho­the­ra­pie alles wie­der im Griff und will ein ver­meint­lich nor­ma­les Stu­den­ten­le­ben begin­nen. Doch plötz­lich stellt sich her­aus, dass eini­ge sei­ner Visio­nen tat­säch­lich wahr gewor­den sind…! Ein unglaub­lich fes­seln­des, span­nend und inten­siv erzähl­tes Buch, das einen wie in einen Bann zieht. Die­se Autorin ver­steht ein­fach ihr Hand­werk! Bes­te Unter­hal­tung für Jung und Alt (frü­hes­tens ab 13 Jahren).

Der 18-jäh­ri­ge Juli­an hat es end­lich geschafft. Er ist von zu Hau­se aus­ge­zo­gen und star­tet in einem Stu­den­ten­wohn­heim ein neu­es Leben. Ein­zi­ge Bedin­gung sei­ner Eltern, die ihn wei­ter­hin finan­zi­ell unter­stüt­zen: er muss die The­ra­pie, die er als Kind begon­nen hat, wei­ter fort­set­zen. “Seit er drei­zehn gewe­sen war, hat­te Son­ja für ihn so etwas wie einen Ret­tungs­an­ker dar­ge­stellt, in einer Welt, die ihn stän­dig erschreck­te. Die ihm Din­ge vor­gau­kel­te, die ande­re nicht sahen, weil sie schlicht und ein­fach nicht da waren.” (Zitat aus “Ora­cle” S.14) Son­ja ist sei­ne The­ra­peu­tin und hat bei ihm eine Psy­cho­se dia­gnos­ti­ziert. Denn Juli­an hat früher

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Lexis Able : Wo sich Licht im Wasser bricht

9.August 2023

“Wo sich Licht im Was­ser bricht” ist der ers­te Teil der zwei­bän­di­gen “West­coats Ski­es”-Rei­he von der öster­rei­chi­schen Autorin Lexis Able. Eine Slow Burn-New Adult Romance, die an die kali­for­ni­sche Küs­te nach San Die­go ent­führt. Dort ist die 18-jäh­ri­ge Enya auf der Suche nach ihrer Mut­ter und trifft auf einen Frem­den, der sie vor dem Ertrin­ken ret­tet. Jonah hat sich zurück­ge­zo­gen von der Welt, seit er nach einem Unfall gehör­los gewor­den ist. Lang­sam kom­men sich die bei­den näher… Ein sehr behut­sam, gefühl­voll erzähl­ter Roman mit einer beson­de­ren The­ma­tik. Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Kaum, dass Enya voll­jäh­rig gewor­den ist, macht sie sich auf die Rei­se. In einem alten Wohn­mo­bil, das sie mehr geschenkt als ver­kauft bekom­men hat. “So vie­le Male habe ich mir die­sen Moment vor­ge­stellt, und jeder ein­zel­ne Schritt weg von der Lake­field Farm lässt die Enge um mei­nen Brust­korb schwin­den. Abend für Abend bin ich mit dem Gedan­ken ein­ge­schla­fen, dass mich jede Nacht einen Tag näher an den acht­zehn­ten Geburts­tag bringt und damit der Mög­lich­keit, nicht mehr in der Ver­gan­gen­heit gefan­gen zu sein.” (Zitat aus “Wo sich Licht im Was­ser bricht” S.7). Enya ist auf einer Farm auf­ge­wach­sen, bei Pfle­ge­el­tern. An ihre Mut­ter, die dro­gen­ab­hän­gig war, hat sie nur weni­ge Erin­ne­run­gen. Doch sie hat eine alte Post­kar­te, die sie 

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Mercedes Helnwein — (Not so) Amazing Grace

Kasimira23.Juli 2022

Die öster­rei­chi­sche Autorin und bil­den­de Künst­le­rin Mer­ce­des Heln­wein hat ein Jugend­buch geschrie­ben, das auf jeden Fall abseits des Main­streams liegt. Sie setzt eine Anti-Hel­din in den Mit­tel­punkt ihrer Coming-of-Age-Geschich­te, eine Außen­sei­te­rin, die jeg­li­che Kon­tak­te ver­wei­gert und lie­ber für sich blei­ben will und dann doch an einen Jun­gen gerät, der ihre Gefüh­le gehö­rig durch­ein­an­der­bringt. Schräg, rot­zig frech und anders. Defi­ni­tiv anders! Mit her­vor­ra­gen­den Cha­rak­ter­skiz­zie­run­gen und einer unver­gess­li­chen Prot­ago­nis­tin, die man dann doch irgend­wie (auf den zwei­ten Blick) ret­tungs­los ins Herz schließt. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne, die außer­ge­wöhn­li­che Bücher lieben.

Die 15-jäh­ri­ge Grace geht auf ein Inter­nat mit­ten in den Sümp­fen Flo­ri­das. Freun­de hat sie schon seit der Grund­schu­le kei­ne mehr. Eine Ent­schei­dung, die sie bewusst so getrof­fen hat. “Als ich auf die Mit­tel­schu­le gekom­men war, war mir alles zu blöd gewor­den. Plötz­lich wur­den Jungs und Mäd­chen durch Hor­mo­ne und bestimm­te Kör­per­tei­le in männ­li­che und weib­li­che Kate­go­rien getrennt.” (Zitat aus “(Not so) Ama­zing Grace” S.91) Alle ver­hal­ten sich anders, sind im stän­di­gen Wett­be­werb zuein­an­der. Das ist Grace zu anstren­gend, auf die­ses Geha­be hat sie

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Ursula Poznanski — Cryptos

Kasimira12.August 2020

End­lich wie­der neu­es Lese­fut­ter von der öster­rei­chi­schen Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski! Der dys­to­pi­sche Thril­ler “Cryp­tos” ent­führt in eine Zukunft, in der die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels bereits so stark vor­an­ge­schrit­ten sind, dass die Men­schen haupt­säch­lich in vir­tu­el­len Wel­ten leben. Als Welt­endesi­gne­rin Jana aus­ge­rech­net in ihrer ent­wor­fe­nen Welt einen Mord zu ver­zeich­nen hat, gera­ten die Din­ge plötz­lich außer Kon­trol­le… höchst aktu­ell, fas­zi­nie­rend und äußerst span­nend zu lesen! Das “Ere­bos” der Fri­days-for-Future-Gene­ra­ti­on. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Zusam­men mit ihrem Kol­le­gen Matis­se arbei­tet die 17-jäh­ri­ge Jana für den Kon­zern Mas­ter­mind. Sie ist Welt­endesi­gne­rin. Einst war sie selbst in einer vir­tu­el­len Welt unter­wegs, in der sie an aller­lei Wett­be­wer­ben teil­nahm, unwis­send, dass sie dadurch bereits auf sich auf­merk­sam gemacht hat. Denn Jana hat Talent. Die Besu­cher füh­len sich wohl in den von ihre geschaf­fe­nen Flucht­wel­ten, keh­ren immer ger­ne wie­der zurück. Ihr liebs­tes Pro­jekt ist Ker­ry­brook: “Ker­ry­brook ist die kleins­te mei­ner Wel­ten und die, die am wenigs­ten Arbeit, dafür aber den meis­ten Spaß macht. Ich habe sie 

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Michaela Kastel — C’est la fucking vie

Kasimira6.April 2020

Was die öster­rei­chi­sche Autorin Michae­la Kas­tel da mit ihrem Roman “C’est la fuck­ing vie” geschrie­ben hat, ist außer­ge­wöhn­lich! Eine zer­stö­re­ri­sche, hef­ti­ge, ver­zwei­fel­te, lebens­pul­sie­ren­de Lie­bes­ge­schich­te, die ihres­glei­chen sucht. Im Mit­tel­punkt ein jun­ges Mäd­chen, das exzes­siv ihr Leben lebt, sich nie­mals ver­liebt, son­dern nur von einer Bett­ge­schich­te zu nächs­ten flüch­tet. Das sich nun der Lie­be und der Wahr­heit stel­len muss, als ihr bes­ter Freund mehr von ihr will. Frei­heit oder Bezie­hung? Ein Roman wie ein Tanz auf einem Draht­seil — in unvor­stell­ba­rer Höhe und ohne Sicher­heits­netz. Inten­siv. Unver­gess­lich. Ein­ma­lig. Und abso­lut lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge San­dra, genannt San­ni, weiß genau was sie vom Leben will: Spaß, unver­gess­li­che Erin­ne­run­gen sam­meln, sich trei­ben las­sen und ein­fach nur genie­ßen. Mit­neh­men, was geht. Ohne nach­zu­den­ken. Ohne Kom­pro­mis­se. Ein­fach mal ihren bes­ten Freund Niko küs­sen, wenn ihr auf einer Par­ty danach ist? Klar, war­um nicht. “Das ist Leben. Die­ser Kuss, die­ses Glück, wir bei­de inein­an­der ver­schlun­gen. Es soll ewig dau­ern. Hier, jetzt, in die­ser wun­der­schö­nen hei­ßen Som­mer­nacht ohne Sor­gen. Das sind die Momen­te, die

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Gabi Kreslehner — Nils geht

Kasimira4.April 2020

“Nils geht” ist der neu­es­te Roman der öster­rei­chi­schen Autorin Gabi Kres­leh­ner. Eine kurz­wei­li­ge (144 Sei­ten lan­ge) Geschich­te über Mob­bing, die Fol­gen davon und den Mut, den es braucht, Zivil­cou­ra­ge zu zei­gen. Hin­zu­schau­en anstatt weg­zu­se­hen. Auf beson­de­re Art und Wei­se erzählt. Eine Geschich­te, die auf­rüt­telt und nach­denk­lich macht. Her­vor­ra­gend als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung geeig­net. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Nils ist ein Außen­sei­ter. Wird in der Schu­le geär­gert. Ist das Opfer. Eigent­lich schon immer. “Aber irgend­wie war der Nils immer komisch. Ein klei­ner Wicht, der sich nicht anpas­sen konn­te. Doo­fes Gesicht. Irre Bewe­gun­gen. Und dabei weiß der aber alles. Den kann man fra­gen, was man will, der weiß es. Ich mei­ne, da ist es doch kein Wun­der, dass die ihn schon immer im Visier hat­ten.” (Zitat aus “Nils geht” S.15) Momen­tan beson­ders im Visier hat ihn die Cli­que um den gut aus­se­hen­den, ver­mö­gen­den, aber ego­is­ti­schen Joe. Dazu gehö­ren die elfen­haf­te, wun­der­schö­ne Mila; der mani­pu­lie­ren­de, höchst auf­merk­sa­me, auf­dring­li­che Ras­mus und Fadi, der weiß wie Außen­sei­ter sich füh­len kön­nen, aber trotz­dem mit dem Strom schwimmt. Sie nen­nen ihn

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Rose Snow — 12: Das erste Buch der Mitternacht

Kasimira2.April 2020

“12: Das ers­te Buch der Mit­ter­nacht” ist der neu­es­te Roman­t­a­sy-Roman von Rose Snow. Hin­ter die­sem Psy­eud­onym ver­ber­gen sich zwei deutsch-öster­rei­chi­sche Autorin­nen: Ulri­ke Mayr­ho­fer und Car­men Schmit. Der Auf­takt einer Rei­he stellt eine beson­de­re Traum­welt in den Vor­der­grund, in die ein Mäd­chen zu gelan­gen ver­sucht, um ihren Freund aus dem Koma zu ret­ten. Fan­ta­sie­voll und mit sprit­zi­gen Dia­lo­gen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Seat­tle. Die 19-jäh­ri­ge Har­per weiß noch nicht so recht, was sie mit ihrem Leben anfan­gen soll. Sie zeich­net ger­ne, hat sogar mal über­legt ein Kunst­stu­di­um anzu­fan­gen. Aber das Geld dafür fehlt. Sie jobbt in einem Schuh­la­den um auch ihre Mie­te für ihre WG mit ihrem bes­ten Freund Scott bezah­len zu kön­nen. Doch jetzt steht ihr Leben Kopf, seit sie vor vier Wochen mit ihrem Freund Phoe­nix einen Auto­un­fall gebaut hat. “Seit vier Wochen beglei­tet mich die­se Schuld, als wür­de sie eine ver­damm­te Aus­zeich­nung dafür bekom­men, mich über­all­hin zu ver­fol­gen. Sie ist da, Tag und Nacht. Seit acht­und­zwan­zig Tagen gehört sie zu mir wie das Mut­ter­mal über mei­ner Lip­pe, das ich noch nie lei­den konn­te.” (Zitat aus “12: Das ers­te Buch der Mit­ter­nacht” S.9) Har­per, die ein wenig getrun­ken hat­te, saß am Steu­er, als

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