Hardcover

Morgan Dark — Secret Zero: Der Doppelgänger

Kasimira16.Mai 2019

Die spa­ni­sche Autorin Mor­gan Dark legt mit “Secret Zero: Der Dop­pel­gän­ger” einen zwei­ten Band nach. Wer die “Secret Zero”-Rei­he noch nicht kennt, soll­te gewarnt sein — die­se Rei­he ist unfass­bar span­nend und action­reich und lohnt sich defi­ni­tiv! Man soll­te jedoch unbe­dingt mit dem ers­ten Band begin­nen, um sämt­li­che Hin­ter­grün­de zu ver­ste­hen. Die gelun­ge­ne Rei­he um einen Meis­ter­dieb, der sich nun mit einem neu­en Feind aus­ein­an­der­set­zen muss, macht ein­fach Spaß zu lesen! Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ruhe kehrt in Kyle Brad­fords Leben nicht wirk­lich ein. Sein grö­ßer Wider­sa­cher und der Mör­der sei­ner Eltern Adam Gross­man ver­an­stal­tet ein Fest, auf dem unter sei­nen gela­de­nen Gäs­ten ein paar teu­re Gegen­stän­de ver­stei­gern wer­den. Dar­un­ter auch das wert­vol­le Amu­lett, das Kyles Mut­ter gehört hat. Klar, das Kyle ali­as ZERO, sich die­ses unter den Nagel rei­ßen muss! Doch sein geplan­ter Coup geht völ­lig schief. Er kann zwar gera­de wie­der aus der hoch gesi­cher­te Vil­la der Gross­mans flie­hen, jedoch ohne Beu­te und ohne die Hil­fe sei­ner Kugel. Denn in dem Gebäu­de scheint irgend­ei­ne ihm unbe­kann­te Strah­lung die Wir­kung sei­ner Kugel zu stö­ren. Sie lie­fert ihm kei­ner­lei Ant­wor­ten mehr! “Das schaf­fen wir nicht, Kyle. Ohne dei­ne Kugel bist du ein ganz gewöhn­li­cherWeiterlesen!

Mel Wallis de Vries — Wer sich umdreht oder lacht…

Kasimira5.Mai 2019

Wer sich umdreht oder lacht…” ist das neu­es­te Buch der nie­der­län­di­schen Autorin Mel Wal­lis de Vries. Ein Psy­cho­thril­ler nach alt bekann­tem Mus­ter — eine Lei­che nach der ande­ren taucht auf. Ein Seri­en­mör­der ist unter­wegs in Ams­ter­dam! Und er ver­öf­fent­licht Vide­os auf sozia­len Platt­for­men von den letz­ten Momen­ten der Opfer. Mit­rei­ßend und höchst span­nend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne, die Thril­ler lie­ben, die man mal so zwi­schen­durch schön run­ter­le­sen kann!

Man­dys Leben steht gera­de völ­lig Kopf. Ihre Mut­ter hat Bauch­spei­chel­drü­sen­krebs und ist wie­der im Kran­ken­haus, wo eine neue Ope­ra­ti­on ansteht. Wäh­rend sie ihre Freun­din­nen benei­det, die nach der Schu­le unbe­schwert zusam­men weg­ge­hen und Spaß haben, kann sie nur täg­lich ins Kran­ken­haus fah­ren, um ihre Mut­ter zu besu­chen, und zu hof­fen, dass dies­mal alles bes­ser wird. Mit ihrer Schwes­ter ver­steht Man­dy sich auch nicht mehr so wie frü­her. Doch dann erschüt­tert eine Mord­se­rieWeiterlesen!

Michael Wildenhain — Das schöne Leben und der schnelle Tod

Kasimira1.Mai 2019

Das schö­ne Leben und der schnel­le Tod” ist der neu­es­te Roman des deut­schen Schrift­stel­lers Micha­el Wil­den­hain. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der zwi­schen die Fron­ten zwei­er riva­li­sie­ren­der Grup­pen von Schü­lern gerät. Thea­tra­lisch. Inhalt­lich teils äußerst befremd­lich. Anstren­gend zu lesen. Ein Buch, mit dem ich so lei­der über­haupt gar nichts anfan­gen konn­te. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Gabor hat mal wie­der den Wohn­ort gewech­selt. Dies hat er nicht sei­nem ihm unbe­kann­ten Vater zu ver­dan­ken, der nur ab und zu mal eine Post­kar­te oder Geld schickt, son­dern mal wie­der sei­ner Mut­ter: “Immer war was mit einem “scheiß Typen”. Der sie, wie immer, “echt schei­ße behan­delt hat”. Immer schul­de­te sie dem Mann — “behaup­tet er, der Wich­ser” — irgend­wie irgend­wann Geld. Immer war es des­halb ange­ra­ten, die Stadt zu wech­seln. Und immer rede­te sie in den ers­ten Wochen nach dem erneu­ten Umzug von Chefs, die sie “arschig” behan­deln wür­den. Von Vor­ar­bei­tern der Putz­ko­lon­ne, “so echt not­gei­le Exem­pla­re, ehr­lich”.” (Zitat aus “Das schö­ne Leben und der schnel­le Tod” S.51). Gabor zockt am liebs­ten an sei­nem Com­pu­ter. Wäre ger­ne selbst so stark wie der unglaub­li­che
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Claire Christian — Du bringst mein Leben so schön durcheinander

Kasimira28.März 2019

Du bringst mein Leben so schön durch­ein­an­der” von der aus­tra­li­schen Autorin Clai­re Chris­ti­an hat einen Roman geschrie­ben, der eine zar­te Annä­he­rung zwei­er Außen­sei­ter zeigt. Die Geschich­te über einer begin­nen­de Lie­be, über das “Nor­mal­sein”, über Ehr­lich­keit und über das Zer­bre­chen und lang­sa­me Hei­len. Ein Buch, das auf sen­si­ble Wei­se zeigt, das jeder sein Päck­chen zu tra­gen hat und dass irgend­wann, irgend­wie, alles bes­ser wer­den kann. Emo­tio­nal, mit­rei­ßend und ein­fach schön zu lesen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vor sechs Mona­ten ist ihre bes­te Freun­din Kel­ly gestor­ben. Sie hat sich das Leben genom­men. Seit­dem ist nichts mehr nor­mal in Avas Leben. “Ach, leckt mich alle am Arsch!” brül­le ich abschlie­ßend, dre­he mich auf den Fer­sen um, mar­schie­re durch den Saal nach hin­ten, direkt durch die zwei­flü­ge­li­ge Tür hin­durch. Ich höre, wie sie mir mit einem Knall zufällt. Super hin­ge­kriegt, Ava. Ich habe mir gera­de heu­te Mor­gen geschwo­ren, dass ich ver­su­chen wür­de, eins die­ser stil­len, unauf­fäl­li­gen Mäd­chen zu sein, die sich ihrer Umge­bung anpas­sen. Ich habe sogar mit schwar­zem Filz­stift “sei farb­los” auf mei­nen Hand­rü­cken geschrie­ben” (Zitat S.7) Auf einer Schul­ver­samm­lung ras­tet Ava aus, mit einem Mit­schü­ler prü­gelt sie sich, weil die­ser etwas Nega­ti­ves über Kel­ly gesagt hat und dann hat sie… Weiterlesen!

Tania Witte — Die Stille zwischen den Sekunden

Kasimira25.März 2019

Dass die deut­sche Autorin Tania Wit­te — bekannt aus dem Autorin­nen­duo Ella Blix mit Ant­je Wag­ner (“Der Schein”) — auch her­vor­ra­gend allei­ne erzäh­len kann, das beweist sie in ihrem neu­en Jugend­buch “Die Stil­le zwi­schen den Sekun­den”. Eine Geschich­te über die Nähe, die in Fami­li­en, Freund­schaf­ten und in einer begin­nen­den Lie­be ent­ste­hen und die aber auch genau­so schnell wie­der jäh zer­stört wer­den kann, bei­spiels­wei­se durch die Fol­gen eines Ter­ror­an­schlags. Ein tief­grün­di­ger, bewe­gen­der Roman — ein Kalei­do­skop aus lang­sam ent­ste­hen­dem Ent­set­zen, Tra­gik und Täu­schung. Die­ses Buch wird man defi­ni­tiv so schnell nicht ver­ges­sen! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Han­no­ver. Die 16-jäh­ri­ge Mara ist eher etwas unschein­ba­rer. Ein Sel­fie von sich selbst pos­ten? Nein, so etwas wür­de sie nicht machen. Des­halb schwärmt sie auch nur heim­lich für Chri­so. “Chri­so hieß eigent­lich Chris­ti­an und ging in die Zwölf, zwei Klas­sen über mir. Seit einem Aus­tau­sch­jahr in den USA hat­te er einen eige­nen You­tube-Kanal — klar, dass alle ihn bewun­der­ten, als er auf unse­rer Schu­le lan­de­te.” (Zitat S.7) Jedes zwei­te Mäd­chen schwärmt für ihn. Und auch wenn Mara von ihm völ­lig links lie­gen gelas­sen wird und sich nicht ein­mal sicher ist, ob er über­haupt weiß, wie sie heißt, hat­te sie ganz zu BeginnWeiterlesen!

Alexandra Fischer-Hunold — Eine Leiche zum Tee

Kasimira23.März 2019

Eine Lei­che zum Tee” von der deut­schen Autorin Alex­an­dra Fischer-Hunold lässt ein jun­ges Mäd­chen, die neben ihrem Schwarm eigent­lich nur Kuchen und Tor­ten backen im Kopf hat, in einem klei­nen beschau­li­chen, eng­li­schen Dorf auf einen Mord­fall sto­ßen! In bes­ter Miss Marp­le Manier ver­sucht sie die­sen zu lösen. Mit bri­ti­scher, bezau­bernd humor­vol­ler Note lie­fert die­ses Buch für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren eine schö­ne Unter­hal­tung. Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die für einen Kri­mi­nal­fall zum Tee immer noch nicht zu alt sind;-)

Die 13-jäh­ri­ge Amy lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Groß­tan­te Cla­ris­sa. Sie ist eher etwas unschein­bar und schüch­tern. Liebt Lie­bes­ro­ma­ne und backt unheim­lich ger­ne. Letz­te­res kommt vor allem ihrer Tan­te zugu­te, die nach ihrer Pen­sio­nie­rung (sie war vor­her Leh­re­rin & Direk­to­rin an einer Grund­schu­le) einen klei­nen Tearoom eröff­net hat. Und Amy, die zugleich Hun­de­be­sit­ze­rin eines klei­nen Ter­ri­ers ist, schwärmt sei­ner eini­ger Zeit für Finn, einen Jun­gen aus ihrer Schu­le. Sie hat sich sogar, um ihm in ihrer Frei­zeit näher zu sein, bei der unbe­lieb­ten, gran­ti­gen Rubi­nia Redcliff ange­mel­det, einer berühm­tenWeiterlesen!

Marisha Pessl — Niemalswelt

Kasimira22.März 2019

Nie­mals­welt” ist der neue Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Mari­sha Pes­sl. Nach dem Erfolg ihres bereits vor Ver­öf­fent­li­chung hoch gehan­del­tes Manu­skripts “Die all­täg­li­che Phy­sik des Unglücks” und ihrem Nach­fol­ger “Die ame­ri­ka­ni­sche Nacht” ist dies ihr ers­tes Jugend­buch. Dass sie zuvor für Erwach­se­ne schrieb, das merkt man. Mit Anspruch, lite­ra­ri­scher Qua­li­tät und einem fas­zi­nie­ren­den Plot wickelt sie ihre Leser um den Fin­ger. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Es ist nun fast ein Jahr her, seit Bea­tri­ce, genannt Bee, von ihren ehe­mals bes­ten Freun­den gehört hat. Gera­de hat sie ihr ers­tes Jahr am Col­le­ge zu Ende gebracht, da tru­delt eine SMS von Whit­ley ein, die sie zu ihrem Geburts­tag in das Haus ihrer ver­reis­ten Eltern nach Win­croft, Rho­de Island, ein­lädt. Wenn ich heu­te Abend nicht auf­kreuz­te, wür­den mei­ne alten Freun­de ihr Wochen­en­de in Win­croft ver­brin­gen (oder auch nicht), und das wäre es dann. Damit wür­de ich dem alten Spiel­zeug­se­gel­boot aus mei­ner Kind­heit den letz­ten Schub­ser ver­pas­sen, der es end­gül­tig hin­aus in die Mit­te des Sees trei­ben wür­de, weit weg vom Ufer, für immer außer Reich­wei­te. Dann wür­de ich nie her­aus­fin­den, was mit Jim pas­siert war.” (Zitat S.22) Denn es war Jims Tod, der alles ver­än­dert hat. Jim, mit dem Bee zusam­men war. Des­sen Tod bis heu­te … Weiterlesen!

Ava Reed — Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

Kasimira15.März 2019

AllesNichts. Und ganz viel dazwi­schen” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Autorin Ava Reed und zugleich ihr per­sön­lichs­tes Buch. Die Autorin, die selbst angibt, unter einer Angst­stö­rung zu lei­den, erzählt die fik­ti­ve Geschich­te eines Mäd­chens, das kurz vor dem Abitur steht und auf ein­mal selt­sa­me Panik­at­ta­cken hat. Ein Leben, das aus den Fugen zu gera­ten droht. Ein im Jugend­buch bis­her noch eher sel­te­nes The­ma, bra­vou­rös und meis­ter­haft umge­setzt. Authen­tisch, unheim­lich bewe­gend und mit­rei­ßend geschrie­ben. Ein wich­ti­ges Buch. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Leni hat gera­de die Som­mer­fe­ri­en hin­ter sich gelas­sen und star­tet in das neue Schul­jahr, als ihr auf ein­mal bewusst wird, dass es tat­säch­lich das letz­te Jahr vor ihrem Abitur ist. Die letz­ten Mona­te, um zu ent­schei­den, wohin der Weg ihrer Zukunft sie füh­ren wird. Was sie danach machen wird. Ob sie stu­die­ren oder eine Aus­bil­dung begin­nen oder ver­rei­sen soll. In wel­che Rich­tung ihr Leben gehen wird. Doch Leni kann all die­se Fra­gen ein­fach nicht beant­wor­ten“Ich wünsch­te, in mir wür­de sich auch nur eine Klei­nig­keit for­men, der Ansatz einer Ant­wort, aber da ist nichts als Lee­re. Ich weiß es nicht.” (Zitat aus “Alles. Nichts. Und ganz viel dazwi­schen” S.31) Da ist ein Raum vol­ler Mög­lich­kei­ten vor ihr und gleich­zei­tig eine gro­ße Enge… Weiterlesen!

Tamara Bach — Wörter mit L

Kasimira14.März 2019

Wör­ter mit L” ist das neu­es­te Buch der mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­ne­ten, deut­schen Autorin Tama­ra Bach. Eine Geschich­te, die ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt rückt, in deren Umfeld sich alle ver­lie­ben. Nur sie selbst hat mit sol­chen Gefüh­len eigent­lich gar nichts am Hut. Ein Roman über Ver­än­de­run­gen, über das Erwach­sen­wer­den, das nicht immer ein­fach ist, manch­mal aber auch wie­der rich­tig schön sein kann. Mit ihrer bestechend glas­kla­ren Spra­che ent­führt uns die Autorin auf äußerst authen­ti­sche Art und Wei­se in das tur­bu­len­te Leben einer Her­an­wach­sen­den. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und all jene, die plötz­lich mit der Lie­be um sich her­um kon­fron­tiert wer­den;-)

Jeden Mor­gen tref­fen sich Pau­li­ne und ihre bes­te Freun­din Nata­scha vor der Schu­le am Zei­tungs­ki­osk. Manch­mal ist Pau­li­ne etwas frü­her dran und manch­mal etwas spä­ter. Je nach­dem bei wel­chem ihrer Eltern­tei­le sie gera­de über­nach­tet hat. Denn Pau­li­nes Eltern leben getrennt. Mon­tags bis don­ners­tags über­nach­tet sie bei ihrem Vater, des­sen Frau Jet­te und ihrem klei­nen Halb­bru­der Jona­than. Den Rest der Woche ist sie bei ihrer Mut­ter. “Wenn Papa mich mit­nimmt, bin ich ein biss­chen frü­her als Nata­scha da. Wenn ich bei Mama schla­fe, komm ich spä­ter. Eine von uns muss immer war­ten.” (Zitat S.13). Doch auf ein­mal war­tet auch Leo­nie mor­gens … Weiterlesen!

Dashka Slater — Bus 57

Kasimira11.März 2019

Die viel­fach aus­ge­zeich­ne­te ame­ri­ka­ni­sche Autorin und Jour­na­lis­tin Dash­ka Sla­ter hat mit “Bus 57” einen Roman geschrie­ben, der zugleich eine Doku­men­ta­ti­on einer sich tat­säch­lich ereig­ne­ten Straf­tat ist. Ein afro­ame­ri­ka­ni­scher Jun­ge zün­det wäh­rend einer Bus­fahrt den Rock einer gleich­alt­ri­gen Per­son, die sich als gen­der­queer bezeich­net, an. Die Autorin geht den Hin­ter­grün­den die­ser wah­ren Bege­ben­heit auf die Spur, beleuch­tet die Geschich­te aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven und lie­fert einen kri­mi­na­lis­ti­schen, teils fast sach­buch­haf­ten Roman. Ein bewe­gen­des, hef­ti­ges Buch, das zum Nach­den­ken anregt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Oak­land, Kali­for­ni­en. Es ist Mon­tag, der 4. Novem­ber 2013. Ein Tag, der das Leben zwei­er Jugend­li­chen für immer, unwi­der­ruf­lich, ver­än­dern wird.
Da ist zum einen Sasha — 16 Jah­re alt — ursprüng­lich auf den Namen Luke getauft, umbe­nannt vor eini­ger Zeit im Rah­men eines Outings: Sasha geht in die zwölf­te Klas­se einer klei­nen, pri­va­ten High­school und iden­ti­fi­ziert sich als agen­der — weder männ­lich noch weib­lich.” (Zitat aus “Bus 57” S.8) Sasha liebt alle Arten von Spie­le: Kar­ten­spie­le, Rol­len­spiel, Brett­spie­le und Video­spie­le. Ist Teil einer Cli­que, die mit Sashas Gen­der­queer­heit kei­ner­lei Pro­blem hat. Eben­so die Eltern sind dem auf­ge­schlos­sen gegen­über und die Schu­le… Weiterlesen!