Hardcover

Lynette Noni — Prison Healer: Die Schattenheilerin

Kasimira6.April 2022

Pri­son Hea­ler: Die Schat­ten­hei­le­rin” von der aus­tra­li­schen Autorin Lynet­te Noni ist der ers­te Band einer Fan­ta­sy-Tri­lo­gie. Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, das im bru­tals­ten Gefäng­nis des Königs­reich Wen­der­all schon seit zehn Jah­ren ums Über­le­ben kämpft und dort als Hei­le­rin arbei­tet. Ein neu­er Insas­se, eine Rebel­len­kö­ni­gin und ein außer­ge­wöhn­li­ches Test­ver­fah­ren, das eigent­lich nicht zu über­le­ben ist, stel­len sie vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Ein fes­seln­der, mit­rei­ßen­der Auf­takt. Hier kommt so schnell kei­ne Lang­wei­le auf — tem­po­reich und rich­tig gut erzählt! Der beson­de­re Fan­ta­sy­ro­man für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Kiva lebt schon seit 10 Jah­ren in Zal­in­dov, dem grau­sams­ten Gefäng­nis des König­reichs Wen­der­all. Mit sie­ben Jah­ren kam sie bereits hier­her. Wur­de fest­ge­nom­men, weil ihre Fami­lie angeb­lich mit Rebel­len zu tun hat­te. “Aber selbst ihr jun­ges Alter hat­te sie nicht vor den Grau­sam­kei­ten des Gefäng­nis­le­bens bewah­ren kön­nen. Ihr war klar, dass ihre Atem­zü­ge gezählt waren. Nie­mand über­leb­te Zal­in­dov. Es war ledig­lich eine Fra­ge der Zeit, bis sie all jenen fol­gen wür­de, die schon vor ihr gegan­gen waren.” (Zitat aus “Pri­son Hea­ler: Die Schat­ten­kö­ni­gin” S.19) Wer die har­te Arbeit auf den Fel­dern oder in den Tun­neln zuge­teilt bekommt, hält oft nicht lan­ge durch. Sel­ten mehr als sechs Mona­te, aller­höchs­tens ein Jahr. Doch Kiva hat Glück gehabt. Zuerst durf­te sie… Weiterlesen!

Corinna C. Poetter — Jukli oder wie ich einen kleinen Esel an der Backe hatte und nicht mehr loswurde

Kasimira29.März 2022

Jukli oder wie ich einen klei­nen Esel an der Backe hat­te und nicht mehr los­wur­de” ist der Debüt­ro­man der deut­schen Autorin Corin­na C.Poetter. Sie erzählt die Geschich­te eines Mäd­chens, das mit aller­lei sozia­len Pro­ble­me zu kämp­fen hat und eine alte Frau ken­nen­lernt, die zwei Esel hat und die sich mit die­sen auf den Weg nach Frank­reich machen will. Als etwas Unvor­her­ge­se­he­nes dazwi­schen kommt, ist es das Mäd­chen, das die­se Tour allei­ne wagt. Ein Road­mo­vie, ein Ent­wick­lungs­ro­man, eine Tier­ge­schich­te mit einer sprö­den Prot­ago­nis­tin, die man trotz allem irgend­wie ins Herz schließt und die lernt über sich hin­aus­zu­wach­sen. Unter­halt­sam und aben­teu­er­lich, beson­ders und anders! Jetzt nomi­niert für den Deutsch-Fran­zö­si­schen-Lite­ra­tur­preis 2022! Für Jugend­li­che ab 10 Jahren.

Die 11-jäh­ri­ge Flo­ra lebt mit ihrer Mut­ter und ihren zwei älte­ren Brü­dern in einer Hoch­haus­sied­lung in eher ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen. Einen Vater gibt es nicht mehr. Weder ihren noch den ihrer Brü­der Vin­cent und Patrick. “Das ist manch­mal sehr scha­de, wie ich fin­de. Vin­cent ver­sucht, mich dann in den Arm zu neh­men, und ver­stellt sei­ne Stim­me ganz tief. “Brü­der sind auch Papas. Nur anders”, aber ich mag es über­haupt nicht, in den Arm genom­men zu wer­den” (Zitat aus “Jukli oder wie ich einen Esel an der Backe hat­te und nicht mehr los­wur­de” S.6). Flo­ra hat es nicht immer leicht. In der Schu­le wird sie von eini­gen Mit­schü­lern geär­gert und wenn sie sich dann mal wehrt — und die erlern­ten Tricks ihrer Brü­der anwen­det — und einen Mit­schü­ler bei­spiels­wei­se in den Schwitz­kas­ten nimmt, ist es sie, die Ärger mit der Klas­sen­leh­re­rin kriegt und deren Mut­ter zum Gespräch antan­zen soll. Ihre Mut­ter hät­te es am liebs­ten, wenn Flo­ra auch endlich… Weiterlesen!

Lise Villadesen — Sowas wie Sommer, sowas wie Glück

Kasimira27.März 2022

Sowas wie Som­mer, so was wie Glück” ist der ers­te Roman, der von der däni­schen Schrift­stel­le­rin Lise Vil­lad­sen ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die Autorin, die für ihre Bücher über beson­de­re Fami­li­en­struk­tu­ren und psy­chi­sche Pro­ble­me bekannt ist, setzt auch in die­ser Geschich­te ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, deren älte­re Schwes­ter unter Ängs­ten und Erschöp­fungs­zu­stän­den lei­det und die das gan­ze Fami­li­en­le­ben dadurch auf den Kopf stellt. Denn kann man das Erwach­sen­wer­den, die ers­te gro­ße Lie­be genie­ßen, wenn es jemand Ande­rem schlecht geht? Der schma­le Grat zwi­schen Selbst­auf­ga­be, Für­sor­ge und der Sehn­sucht, unbe­schwert und glück­lich zu sein — Lise Vil­lad­sen hat die­sen sehr gut getrof­fen. Mit fein­füh­li­ger und äußerst sen­si­bler Art gelingt es ihr das kom­ple­xe Geflecht einer Fami­lie zu beschrei­ben, die ins Strau­cheln gera­ten ist. Berüh­rend und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Astrid plant mit ihrem bes­ten Freund Jonas eine Inter­rail-Tour. Dar­auf freut sie sich schon sehr. Doch nicht immer kann sie ihre Vor­freu­de auf die Rei­se genie­ßen. Denn oft geht es ihrer gro­ßen Schwes­ter Ceci­lie sehr schlecht. “Im Moment braucht mei­ne Schwes­ter mich beson­ders. Manch­mal kommt es mir so vor, als könn­te ich sie bes­ser spü­ren als mich selbst. Als wäre ihr Kör­per ein Magnet, der mei­nen anzieht.” (Zitat aus “Sowas wie Som­mer, sowas wie Glück” S.8) Ceci­lie, die 19 ist, lei­det schon seit vier Jah­ren immer wie­der an Ängs­ten und Erschöp­fungs­zu­stän­den. Ange­fan­gen hat es mit Bauch­schmer­zen. Sie waren schon bei den unterschiedlichsten … Weiterlesen!

Sara Wolf — Heartless: Der Kuss der Diebin

Kasimira25.März 2022

Heart­less: Der Kuss der Die­bin” ist nicht nur das ers­te Buch der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Sara Wolf, das ins Deut­sche über­setzt wur­de, son­dern zugleich auch ihr in Erfül­lung gegan­ge­ner Wunsch­traum, den sie im Alter von 13 Jah­ren hat­te — ein­mal eine Fan­ta­sy­t­ri­lo­gie zu schrei­ben. Der Roman ist somit der Auf­takt einer drei­bän­di­gen Rei­he und ent­führt sei­ne Leser in ein fer­nes König­reich, in dem gegen Hexen gekämpft wird und in wel­chem ein “herz­lo­ses” Mäd­chen, um ihr eige­nes Leben wie­der­zu­be­kom­men, nichts Gerin­ge­res tun muss, als dem — nach einer Frau suchen­den — Prin­zen sei­nes zu steh­len. Eine rebel­li­sche Ver­si­on von “Selec­tion”, mit einer star­ken, taf­fen Hel­din. Unter­halt­sam, roman­tisch und fes­selnd. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Zera ist schon seit drei Jah­ren ohne Herz und muss einer Hexe die­nen. “Ich has­se Night­sin­ger nicht dafür, dass sie mein Herz genom­men hat, trotz allem, was das für mei­nen Kör­per und mei­ne See­le bedeu­tet. Wie könn­te ich? Sie hat mich vor den Ban­di­ten geret­tet, die mei­ne Fami­lie ermor­det haben, vor der Dun­kel­heit des Todes, und seit­dem die­ne ich ihr.” (Zitat aus “Heart­less: Der Kuss der Die­bin” S.29) Zeras Herz steht in einem Glas auf dem Kamim­sims der Hexe, das mit einem Zau­ber ver­se­hen ist, sodass sie es nicht öff­nen kann. Eigent­lich wäre Zera jetzt … Weiterlesen!

Adam Silvera — More happy than not

Kasimira23.März 2022

More hap­py than not” ist das vier­te Buch des ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­toren Adam Sil­ve­ra, das im Deut­schen erscheint, aber tat­säch­lich eigent­lich sein Debüt­ro­man. Der Autor, der mit sei­nem Buch “Am Ende ster­ben wir sowie­so” inter­na­tio­nal gro­ßen Erfolg fei­er­te, erzählt hier die Geschich­te eines Jun­gen, der mit den Höhen und Tie­fen des Erwach­sen­wer­dens klar­kom­men muss und auf eine von einem Insti­tut ange­bo­te­ne Mög­lich­keit stößt, unlieb­sa­me Erin­ne­run­gen aus­zu­lö­schen. Doch las­sen sich Gefüh­le wirk­lich für immer aus­schal­ten? Ein Roman über das Ver­ges­sen, über Ver­lust, Lie­be und die Suche nach der eige­nen (sexu­el­len) Iden­ti­tät. Eine Geschich­te, die sich erst all­mäh­lich ent­fal­tet und sehr auf all­täg­li­che Beson­der­hei­ten kon­zen­triert, dann aber umso inten­si­ver und emo­tio­na­ler wird und mit über­ra­schen­den Wen­dun­gen auf­war­tet. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Im Leben des 16-jäh­ri­gen Adam geht gera­de alles drun­ter und drü­ber. Sein Vater hat sich vor ein paar Mona­ten das Leben genom­men und auch Adam hat einen Sui­zid­ver­such hin­ter sich. “Ich dach­te die gan­ze Zeit, dass ich ihm kein guter Sohn war, und mei­ne Mom war fest davon über­zeugt, dass er sich umge­bracht hat, weil er unglück­lich war, und das hat mich irgend­wie auf die Idee gebracht, ich wäre auch glück­li­cher, wenn ich tot wäre […] Wahr­schein­lich war’s eine Art Hil­fe­ruf, weil ich nicht mehr wei­ter­wuss­te.” (Zitat aus “More hap­py than not” S.71) Doch jetzt hat sich Adam wie­der gefan­gen, auch wenn sich die Freund­schaft zu sei­nem bes­ten Freund Bren­dan durch die Ereig­nis­se irgend­wie ver­än­dert hatWeiterlesen!

Saskia Louis — Die Lügendiebin

Kasimira14.März 2022

Die Lügen­die­bin” von der deut­schen Autorin Saskia Lou­is ist der ers­te Teil einer zwei­bän­di­gen Fan­ta­sy­rei­he. Ein Roman­ta­sy-Schmö­ker der beson­de­ren Art! Er lässt sei­ne Leser in eine Welt ein­tau­chen, in der man­che Per­so­nen die Magie besit­zen aus­ge­spro­che­ne Lügen an den Lip­pen ande­rer Men­schen abzu­le­sen. Ein jun­ges Mäd­chen, die regel­mä­ßig in das Haus einer rei­chen Fami­lie ein­bricht, um sich Lügen zu erschlei­chen und teu­er wei­ter­zu­ver­kau­fen, wird vom Sohn des Hau­ses auf fri­scher Tat ertappt. Um nicht auf­zu­flie­gen, soll sie des­sen Freun­din mimen und dabei hel­fen einen Mord auf­zu­klä­ren. Sprach­ge­wal­tig, span­nend, mit über­aus feu­ri­gen Dia­lo­gen und einer taf­fen Prot­ago­nis­tin! Ein herr­li­ches Lese­ver­gnü­gen für Jugend­li­che ab 14 Jah­re und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Fawn lebt mit ihren Geschwis­tern in Men­ta­no. In den äuße­ren Bezir­ken der Stadt — im grau­en Ring —  in dem der ärme­re Teil der Bevöl­ke­rung wohnt. Die Stadt liegt unter einer Kup­pel und hin­ter einer roten Wand ver­bor­gen liegt, um vor Fein­den geschützt zu sein. Die wei­ßen und roten Magi­er sind für die Erhal­tung die­ser Wand, deren genaue Zusam­men­set­zung nie­mand so genau kennt, zustän­dig. “Sie schüt­zen uns davor, dem Bünd­nis zum Opfer zu fal­len. Wenn wir nicht unse­re Arbei­ten erle­di­gen, kön­nen sie ihre nicht ver­rich­ten, Fawn. Wenn nicht jeder den Beruf annimmt, den das Königs­haus ihm zuteilt, geht unser Land im Cha­os unter. Die Wand zer­bricht, die Kup­pel fällt, die Angrif­fe des Bünd­nis­ses drin­gen durch.. Wäre es dir lie­ber, wenn Men­ta­no in Schutt und Asche gelegt wird, so wie alle ande­ren Län­der?” (Zitat S.67) Doch Fawn ist der Arbeits­all­tag mit der ihr zuge­teil­ten Arbeit zu lang­wei­lig. In ihrem Ring ver­dien­te man kein Geld. Man bekommt ledig­lich eine Unter­kunft und Essen. Doch sie hat noch eine zwei­te Arbeit. Sie arbei­tet als Lügen­die­bin, um sich das Leben… Weiterlesen!

Sam Thompson — Der Junge, der mit den Wölfen spricht

Kasimira6.März 2022

Der Jun­ge, der mit den Wöl­fen spricht” ist das ers­te Kin­der­buch des bri­ti­schen Autoren Sam Thomp­son und wur­de für den Boo­ker Pri­ze — den wich­tigs­ten bri­ti­schen Lite­ra­tur­preis — nomi­niert. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der wegen sei­nes Stot­terns gemobbt wird und durch Zufall in einer Par­al­lel­welt lan­det, in der er einem spre­chen­den Wolf hilft, der von ein paar beson­ders tyran­ni­schen Füch­sen unter­drückt wird. Er lernt sei­ne Stim­me zu erhe­ben, mutig zu sein und für Frei­heit zu kämp­fen. Ein Roman wie eine Fabel, klug und vol­ler Weis­heit erzählt. Mit einer schö­nen Spra­che und einer tol­len Bot­schaft. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Als Silas auf sei­nem Weg von der Schu­le nach Hau­se einem Wolf begeg­net, staunt er nicht schlecht. “Der Wolf stand mit­ten auf dem Weg und beob­ach­te­te ihn. Sein Kopf war auf Höhe von Silas’ Brust. Noch nie war er einem wil­den Tier so nahe gekom­men.” (Zitat aus “Der Jun­ge, der mit den Wöl­fen spricht” S.6) Der Wolf scheint ver­letzt zu sein, er hat etwas Spit­zes in sei­ner Pfo­te ste­cken. Silas hilft ihm und wird kurz nach­dem der Wolf in ein angren­zen­des Wald­grund­stück ver­schwun­den ist, plötz­lich von mehrerenWeiterlesen!

Katja Brandis — Die Jaguargöttin

Kasimira2.März 2022

Die Jaguar­göt­tin” ist der neu­es­te, in sich abge­schlos­se­ne Fan­ta­sy­ro­man der deut­schen Best­sel­ler­au­torin Kat­ja Bran­dis, die man vor allem durch ihre “Woodwalkers/Seawalkers”-Rei­hen kennt. Ganz im Sti­le die­ser Erfolgs­se­ri­en bie­tet sie nun neu­en Lese­stoff für die schon etwas älte­ren Gestal­ten­wand­ler-Fans. Die in sich abge­schlos­se­ne Geschich­te spielt im Dschun­gel­kö­nig­reich Elá­mon, in dem Men­schen, sich nicht nur in Tie­re ver­wan­deln kön­nen, son­dern auch bestimm­te Fähig­kei­ten haben und wie Gott­hei­ten ver­ehrt wer­den, so wie auch das Mäd­chen Kita­na. Doch ihrer Fami­lie der Jagu­ar wird übelst mit­ge­spielt und nach einer Intri­ge muss sie in die Wild­nis flüch­ten, um nach Ver­bün­de­ten zu suchen und trifft dort auf den Pan­ther­jun­gen namens Ecco. Ein fas­zi­nie­rend Set­ting, ein auf­re­gen­des, span­nen­des Aben­teu­er, dazu eine Kulis­se vol­ler Exo­tik — was will man mehr? Aller­bes­tes Lese­fut­ter — das man so schnell nicht mehr bei­sei­te legen möch­te! — für Jugend­li­che ab 12 und inter­es­sier­te Erwachsene.

Yuca­tán. Unge­fähr 1000 nach Chris­tus. Hier lebt die 17-jäh­ri­ge Kita­na mit ihrer Fami­lie. Im Dschun­gel­kö­nig­reich Elá­mon. Kita­na ist eine Gestalt­wand­le­rin, so wie alle aus ihrer Fami­lie und wird ange­be­tet wie eine Göt­tin. Sie kann sich in einen Jagu­ar ver­wan­deln und sie hat die Fähig­keit ande­re Men­schen über sich hin­aus­wach­sen zu las­sen. “Jeder Tier-Mensch-Gott ver­füg­te aus Grün­den, die nie­mand kann­te, nur über eine ein­zi­ge magi­sche Fähig­keit außer der, sich zu ver­wan­deln. Meist zeig­te sie sich in der Kind­heit und ver­schwand dann nicht mehr, sobald sie erst ein­mal geweckt war.” (Zitat aus “Die Jaguar­göt­tin” S.13ff) Als Kita­na zehn Jah­re alt war, war auch ihre Kind­heit zu Ende und sie dufteWeiterlesen!

Martin Schäuble — Cleanland

Kasimira24.Februar 2022

Der deut­sche Autor und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Mar­tin Schäub­le ist für sei­ne kon­tro­ver­sen The­men bekannt. Mit “Clean­land” setzt er nun noch einen oben drauf und treibt die (Corona-)Pandemie gedank­lich auf die Spit­ze, indem er eine Welt in der Zukunft zeich­net, in der Men­schen durch — Abstand zuein­an­der, Über­wa­chung, stren­ge Regeln und stän­di­ge Des­in­fek­ti­on - Sicher­heit vor Krank­hei­ten erhal­ten. Wie hoch der Preis dafür ist, muss ein jun­ges Mäd­chen fest­stel­len, die sich uner­war­tet ver­liebt. Hoch­bri­sant, fas­zi­nie­rend und erschre­ckend zugleich. Ide­al auch für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und für Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Schi­lo ist in Clean­land auf­ge­wach­sen. Abseits der Sick­lands, in denen die Men­schen vor Krank­hei­ten nicht so geschützt sind wie hier. In Clean­land tra­gen die Men­schen Pro­tec­to­ren, Ganz­kör­per­an­zü­ge, durch die sogar die Fin­ger ver­hüllt sind. Vor dem Gesicht hat man ein (Gesund-)Visier. Mit Viren und Bak­te­ri­en kann man so nicht in Berüh­rung kom­men. Außer­dem wird sowie­so alles stän­dig des­in­fi­ziert. “Die ers­ten Flug­ge­rä­te erschei­nen am Hori­zont, kurz dar­auf sind sie über­all undWeiterlesen!

Marlies Slegers — 16x zum Himmel und zurück

Kasimira11.Februar 2022

16x zum Him­mel und zurück” ist ein Kin­der­buch und eine Neu­erschei­nung der nie­der­län­di­schen Autorin Mar­lies Sle­gers. Sie erzählt die Geschich­te eines Jun­gen, der ein Jahr nach dem Tod sei­nes Vaters von genau die­sem eine Kis­te vol­ler Bot­schaf­ten und Auf­ga­ben, die er zu erfül­len hat, erhält. Etwas, das sein gan­zes Leben auf den Kopf stel­len wird. Ein bezau­bern­der, herz­er­wär­men­der Roman, der sich zwar mit erns­ten The­men wie Tod und dem Ster­ben all­ge­mein aus­ein­an­der­setzt, aber auch mit einer char­man­ten Leich­tig­keit und von einem ganz beson­de­ren Prot­ago­nis­ten erzählt wird, des­sen Art ein­fach berührt. Ein Wohl­fühl­buch und ein Lese­ereig­nis, das man defi­ni­tiv nicht ver­pas­sen soll­te! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Pel­le ist 12 Jah­re alt. Und lebt mit sei­ner Mut­ter nun allein. “Men­schen ster­ben nur ein­mal, und mein Vater ist da kei­ne Aus­nah­me. Seit einem Jahr ist er nicht mehr da.” (Zitat aus “16x zum Him­mel und zurück” S.7) Er hat­te Krebs. Ohne ihn ist das Leben viel trau­ri­ger gewor­den. “Am liebs­ten wäre ich unsicht­bar. Dann wür­de mich nie­mand fra­gen, ob ich bei die­sem Thea­ter­stück mit­ma­chen möch­te. Dann wür­de mich nie­mand die gan­ze Zeit löchern, ob es mir gut geht. Und wie es Mama geht.” (Zitat S.12) Denn seit Papas Tod ist sei­ne Mut­ter manch­mal auch nicht mehr rich­tig anwe­send. Unter­nimmt kaum mehr etwas, außer zu… Weiterlesen!