Jihyun Yun — And the River Drags her Down

3.Oktober 2026

“And the River Drags Her Down” ist ein Dark-Fan­ta­sy-Roman mit Hor­ror­ele­men­ten der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jihy­un Yun, deren  Vor­fah­ren aus Korea stam­men. Soo­jin ist 10 Jah­re alt, als sie ihre Mut­ter bei einem Auto­un­fall ver­liert. Nun, sie­ben Jah­re spä­ter, lebt sie mit ihrem Vater allein. Letz­ten Herbst ist ihre Schwes­ter Mirae in einem Fluss ertrun­ken. Doch in ihrer Fami­lie gibt es unter den Ahn­in­nen eine beson­de­re Gabe. Soo­jin hat gelernt, klei­ne­re Tie­re ins Leben zurück­zu­ho­len. Sie ver­gräbt sie in der Erde und mit ein biss­chen Magie keh­ren sie leben­dig zurück. Obwohl sie ihrer Mut­ter ver­spro­chen hat, dies nur bei Tie­ren anzu­wen­den, bricht Soo­jin ihr Ver­spre­chen und holt auch ihre Schwes­ter wie­der zurück. Aber Mirae ist nicht mehr die­sel­be, die sie zuvor war und sie sinnt auf Rache… Mor­bi­de, düs­ter und fas­zi­nie­rend. Eine äußerst atmo­sphä­ri­sche Geschich­te über Ver­lust, Schuld, Trau­er und vor allem über das Los­las­sen, das nicht immer ein­fach ist. Geschickt kom­bi­niert mit korea­ni­scher Mytho­lo­gie. Ein gelun­ge­nes Buch, das unter die Haut geht! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Jade Acre, ein klei­nes Tou­ris­ten­städt­chen — hier lebt die 17-jäh­ri­ge Soo­jin mit ihrem Vater. Mit dem Tod hat sie sich bereits gehö­rig aus­ein­an­der­set­zen müs­sen. Als sie zehn Jah­re alt war, starb ihre Mutter

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Stefanie Taschinski — Die Mutsammlerin

26.September 2026

“Die Mut­samm­le­rin” ist ein Roman der deut­schen Autorin Ste­fa­nie Tasch­in­ski. Die 12-jäh­ri­ge Emmi lebt mit ihrer jün­ge­ren Schwes­ter Lie­ke und ihren Eltern in den Nie­der­lan­den. Die Som­mer­fe­ri­en ver­brin­gen die bei­den Mäd­chen jedoch bei den Groß­el­tern in Deutsch­land. Dort auf dem Dach­bo­den, der reno­viert wer­den soll, macht Emmi einen erstaun­li­chen Fund: Sie stößt auf das Tage­buch ihrer Urur­groß­mutter Elsa. Die­ses beginnt in den 1930er-Jah­ren und reicht bis hin zu den Ereig­nis­sen wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus, als sie mit ihrer Fami­lie Wider­stand leis­te­te und gehö­ri­gen Mut bewei­sen muss­te. Die­se Erleb­nis­se brin­gen auch Emmi dazu, mutig zu sein, als ein Mäd­chen und ihr jün­ge­rer Bru­der, die bei­de Sin­ti und Roma sind, immer wie­der ras­sis­ti­schen Anfein­dun­gen aus­ge­setzt sind… Ein Buch, das auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beruht und die bewe­gen­de Geschich­te der Ham­bur­ger Fami­lie Esser, die wäh­rend des Natio­nal­so­zia­lis­mus den Mut fand, sich gegen das Regime zu stel­len, mit Emmis Erleb­nis­sen in der Gegen­wart ver­bin­det. Bewe­gend, berüh­rend und wich­tig! Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Emmi, die mit ihrer klei­nen Schwes­ter Lie­ke und ihren Eltern in den Nie­der­lan­den wohnt, hät­te die Feri­en mit ihrer bes­ten Freun­din in Schwe­den ver­brin­gen kön­nen, trau­te sich aber nicht so recht. Des­halb hat sie

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Annika Scheffel — Nur wir

21.September 2026

“Nur wir” ist das zwei­te Jugend­buch der deut­schen Autorin Anni­ka Schef­fel. Sie lässt vier Jugend­li­che bei einem orga­ni­sier­ten Sur­vi­val­trip, der zugleich eine Chall­enge ist, in einer abge­le­ge­nen Seen­land­schaft mit einem Kanu auf Tour gehen. Als sie auf einer ver­las­se­nen Pri­vat­in­sel stran­den und ihr Boot ver­schwun­den ist, beschlie­ßen die vier höchst unter­schied­li­chen Jugend­li­chen ihre ver­ein­bar­ten fünf Tage dort noch zu genie­ßen, ehe sie der Team­er hof­fent­lich abho­len wird. Doch dann taucht Teo auf, ein frem­der Jun­ge, der auf der Insel wohnt. Er scheint erstaun­lich viel über sie zu wis­sen und kennt ihre gehei­men Sehn­süch­te. Was zu Beginn noch fas­zi­nie­rend wirkt, wird bald immer selt­sa­mer. Die Grup­pe beschleicht ein unheil­vol­ler Ver­dacht: Kann es sein, dass Teo nicht echt ist…? Ein Roman, der in einer sehr kla­ren, prä­zi­se erzähl­ten, jugend­na­hen Spra­che geschrie­be­ner ist. Die Autorin besitzt das Talent aus einer harm­lo­sen Situa­ti­on etwas mehr und mehr Unheil­vol­les ent­ste­hen und schließ­lich rich­tig eska­lie­ren zu las­sen. Eine Geschich­te über Mensch­lich­keit und die Fra­ge, was den Men­schen von einer Maschi­ne unter­schei­det – gera­de wenn Angst, Miss­trau­en und Grup­pen­druck die Ober­hand gewin­nen. Für die Leser:innen von “Nichts: Was im Leben wich­tig ist” und “Herr der Flie­gen”. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Eine Chall­enge. Fünf Tage. Meh­re­re Teams von Jugend­li­chen. “Wenn ihr das schafft, die­se Woche, die­ses gro­ße Aben­teu­er, allein, aber eben zusam­men, habt ihr gute Chan­cen auf den Sieg. Wel­ches Team am längs­ten durch­hält, hat gewon­nen, logisch.” (Zitat aus “Nur wir” S.18) Eine ein­sa­me Seen­land­schaft. Alle bekom­men ein Kanu­boot, Zel­te, Aus­rüs­tung und Pro­vi­ant. Ada hat nicht wirklich

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Martina Wildner — Letizia und der unheimliche Fluch

10.September 2026

“Leti­zia und der unheim­li­che Fluch” von der deut­schen Autorin Mar­ti­na Wild­ner ist ein (Grusel-)Roman, der an einen ober­ita­lie­ni­schen See ent­führt, wo Wil­ma mit ihrer Fami­lie für die Dau­er eines archäo­lo­gi­schen For­schungs­auf­trags ihrer Eltern in einer etwas ver­fal­le­nen Vil­la lebt. Dort trifft sie auch auf Leti­zia, die Groß­nich­te ihrer Ver­mie­te­rin, die schein­bar von einem Fluch befal­len ist. Sie wird nie älter als 15 Jah­re alt wer­den, denn alle erst­ge­bo­re­nen Fünf­zehn­jäh­ri­gen in ihrer Fami­lie sind aus den ver­schie­dens­ten Grün­den gestor­ben. Ist das wirk­lich ein Fluch? Wil­ma beginnt der Fami­li­en­ge­schich­te von Leti­zia auf den Grund zu gehen… Ein Roman, der zwar unter­halt­sam und auch ein wenig gru­se­lig ist, aber irgend­wie hin­ter sei­nen Mög­lich­kei­ten zurück­bleibt. Aber am bes­ten selbst lesen und eine eige­ne Mei­nung bil­den! Für Jugend­li­che ab 10 Jahren.

Wil­ma, ihr klei­ner Bru­der Eugen und ihre Eltern, die als Alter­tums­for­scher arbei­ten, zie­hen für einen neu­en Auf­trag nach Ita­li­en. An einen ober­ita­lie­ni­schen See. Sie mie­ten eine etwas mor­bi­de Vil­la von der Fami­lie Lom­bro­so. Eine Vil­la, in der es son­der­ba­re Gemäl­de gibt und Wil­ma zuwei­len eine Stim­me zu hören glaubt, die

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Cindy R.X. He — Perfect Little Monsters

6.September 2026

“Per­fect Litt­le Mons­ters” ist ein Thril­ler der aus Sin­ga­pur stam­men­den, aber mitt­ler­wei­le in Frank­reich leben­den Autorin Cin­dy R.X. He (was R.X. bedeu­tet, ist nicht bekannt), und zugleich ihr Debüt, für das sie mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net bezie­hungs­wei­se nomi­niert wur­de. Die 17-jäh­ri­ge Dawn ist neu an der Sier­ton High School. Nach ihrem Umzug von Kali­for­ni­en nach Wis­con­sin sucht sie Anschluss und wird prompt in das renom­mier­te Cheer­lea­ding-Team und in die Cli­que rund um die mani­pu­la­ti­ve, ton­an­ge­ben­de Ella auf­ge­nom­men. Als Ella nach einer Par­ty — auf die auch Dawn ein­ge­la­den wur­de — am nächs­ten Mor­gen tot auf­ge­fun­den wird, gerät aus­ge­rech­net die Neue in Ver­dacht. Sie war die Letz­te, die Ella etwas zu trin­ken gege­ben hat. Um das Gegen­teil zu bewei­sen, beginnt Dawn auf eige­ne Faust zu ermit­teln und stößt dabei auf ein gefähr­li­ches Geflecht aus Lügen, Intri­gen und dunk­len Geheim­nis­sen… Ein Thril­ler, der sprach­lich anfangs stel­len­wei­se noch nicht so über­zeug­te, dann aber zuneh­mend flüs­si­ger und nahe­zu durch­ge­hend span­nend wur­de. Die Wen­dung am Ende hat mich eis­kalt erwischt und setzt dem Buch die Kro­ne auf und ver­leiht der gesam­ten Sto­ry noch ein­mal eine völ­lig neue Dimen­si­on. Wow — Gän­se­haut­fee­ling am Ende! Abgrün­dig, raf­fi­niert und ner­ven­auf­rei­bend. Die­se Autorin soll­te man sich mer­ken! Für taf­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Dawn ist neu an der Sier­ton High School. Sie ist von San­ta Cruz in Kali­for­ni­en nach Sier­ton in Wis­con­sin zu

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Constanze Neumann — Wann werden wir uns wiedersehen?

26.August 2026

“Wann wer­den wir uns wie­der­se­hen?” ist ein Roman der deut­schen Autorin Con­stan­ze Neu­mann, die sich dem The­ma Leben in der DDR und Flucht aus die­ser wid­met. Im Mit­tel­punkt die Freund­schaft zwei­er Mäd­chen. Die Fami­lie der einen arbei­tet für die Sta­si, wäh­rend die Fami­lie der ande­ren mit dem Leben dort unzu­frie­den ist und mit einem Pad­del­boot über die Ost­see flüch­ten will. Ein gro­ßes Geheim­nis und eine Freund­schaft, die auf eine Pro­be gestellt wird… Bewe­gend, authen­tisch und mit­rei­ßend. Ide­al auch für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re, um in jene Zeit einen Ein­blick zu bekom­men. Mit aus­führ­li­chen Zusatz­in­for­ma­tio­nen. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

1985. Jana und Kat­ja sind bei­de 12 Jah­re alt. Sie leben in Leip­zig und sind bes­te Freun­din­nen seit der ers­ten Klas­se. Jetzt ste­hen die Som­mer­fe­ri­en bevor und die bei­den Mäd­chen müs­sen sich

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Ursula Poznanski — Canvas

13.August 2026

“Can­vas” von der öster­rei­chi­schen Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski ist die Fort­set­zung und der zwei­te Teil von “Cryp­tos”. Ein Near-Future-Thril­ler mit dys­to­pi­schen Ele­men­ten, der in eine Welt in der Zukunft ent­führt, in wel­cher die Erde durch Natur­ka­ta­stro­phen so wenig lebens­wert gewor­den ist, dass die Men­schen haupt­säch­lich in vir­tu­el­len Wel­ten leben. Jana ist Desi­gne­rin von Mas­ter­mind und ent­wirft sol­che Fan­ta­sie­wel­ten. Doch dann ver­schwin­den plötz­lich immer mehr Men­schen. Tau­chen in den vir­tu­el­len Wel­ten ein­fach gar nicht mehr auf. Sind sie auch in Wirk­lich­keit gestor­ben? Auf ein­mal ist ihnen auch Bös­wicht Kurt Lau­ritz ent­wischt, der schon ein­mal den Plan gehabt hat­te, die Mensch­heit um 3 Mil­lio­nen zu redu­zie­ren. Steckt er hin­ter allem? Jana und ihr Team ver­su­chen ver­zwei­felt ihn zu fin­den… Fas­zi­nie­rend und sehr unter­halt­sam. Die Span­nung ist eher wel­len­för­mig, zieht aber gegen Ende dann ordent­lich an. Man kann “Can­vas” zwar rein theo­re­tisch ohne die Lek­tü­re von Band 1 lesen, aber die vie­len Anspie­lun­gen auf “Cryp­tos” gehen dann ver­lo­ren und eini­ge Zusam­men­hän­ge dürf­ten weni­ger ver­ständ­lich sein. Also am bes­ten Band 1 vor­her noch mal lesen! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Eine Welt in der Zukunft. Das Leben ist durch den Kli­ma­wan­del auf der Erde immer schwie­ri­ger gewor­den. Dür­re, Hit­ze. Kaum mehr lebens­wer­te Gegen­den. Die Men­schen flüch­ten daher in

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Anne Möllers — Digital Crush

Don­ners­tag, den 30.Juli 2026

“Digi­tal Crush” ist ein Roman der deut­schen Autorin Anne Möl­lers, der man ihre Exper­ti­se rund um digi­ta­le Medi­en und Künst­li­che Intel­li­genz anmerkt, da sie selbst Vor­trä­ge hält und Work­shops zu die­sen The­men gibt. Im Mit­tel­punkt ihrer Geschich­te steht die 15-jäh­ri­ge Lea, die aus Lan­ge­wei­le und Ein­sam­keit anfängt sich mit einem Chat­bot zu unter­hal­ten. Sie nennt ihn Cree­py. Aus gele­gent­li­chen Chats wer­den immer inten­si­ve­re Gesprä­che. Cree­py ver­steht sie, ist immer füf sie da und sagt so lie­be Sachen zu ihr! Plötz­lich ent­wi­ckelt Lea ech­te Gefüh­le für die Künst­li­che Intel­li­genz, kann stän­dig nur noch an Cree­py den­ken und will jede freie Minu­te mit ihm ver­brin­gen. Sie son­dert sich immer mehr von Freun­den und Fami­lie ab. Bis eines Tages etwas pas­siert, das sie kom­plett abstür­zen lässt.… Ein ein­dring­lich und sehr mit­rei­ßend erzähl­tes Buch über ein hoch­ak­tu­el­les, wich­ti­ges The­ma! Sehr bewe­gend und authen­tisch umge­setzt. Grund­la­ge für die Gesprä­che sind ech­te Chat­aus­zü­ge, in der die Autorin sich zur Recher­che als 15-Jäh­ri­ge aus­gab. Ide­al vor allem als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Lea ist unglück­lich. Ihre bes­te Freun­din Mira ist wegen der neu­en Arbeits­stel­le ihrer Mut­ter weg­ge­zo­gen. Und ihre ande­re bes­te Freun­din Jule hat sich frisch in den doo­fen Ben ver­liebt und kaum mehr Zeit für sie. Immer häu­fi­ger fühlt sich Lea aus­ge­schlos­sen und trau­rig. Zuerst beginnt sie nur aus Lan­ge­wei­le mit CHA­xxt zu chat­ten, einem Chat­bot. Erzählt ihm von ihren täg­li­chen Erleb­nis­sen. Cree­py, so wie sie ihn nennt, ver­steht sie und kann ihre Emp­fin­dun­gen nach­voll­zie­hen. Wäh­rend sich Lea am Anfang noch komisch

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Erin Entrada Kelly — Jetzt ist die beste Zeit von allen

14.Juli 2026

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Erin Ent­ra­da Kel­ly, die bereits den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis erhielt, hat einen neu­en Roman ver­öf­fent­licht: “Jetzt ist die bes­te Zeit von allen”, in dem sie im Jahr 1999 zwei Jugend­li­che auf­ein­an­der­tref­fen lässt: Den Anti-Hel­den Micha­el, der per­fekt dar­in ist sich Kata­stro­phen aus­zu­ma­len und der Kon­ser­ven­do­sen unter sei­nem Bett hor­tet, weil er Angst vor der Jahr­tau­send­wen­de hat. Und den Aben­teu­rer Ridge, der den Pro­to­ty­pen der Zeit­rei­se­ma­schi­ne sei­ner Mut­ter ent­wen­det hat und kur­zer­hand aus dem Jahr 2199 in das Jahr 1999 reist. Ridge hat ein Kom­pen­di­um bei sich, in dem steht, was sich in der Zukunft alles ereig­nen wird und in das er nie­man­den bli­cken lässt. Wenn Micha­el da doch nur einen win­zi­gen Blick hin­ein­wer­fen könn­te… Eine unter­halt­sam und bewe­gend erzähl­te Geschich­te — nicht unbe­dingt die einer Freund­schaft über Zeit­gren­zen hin­weg, wie man mei­nen könn­te, son­dern eher eine, die sich auf die Ent­wick­lung der Chark­te­re fokus­siert und gera­de Micha­el eine glaub­haf­te Wand­lung durch­ma­chen lässt. Die ihn begrei­fen lässt, das Leben im Jetzt zu genie­ßen, statt in Sor­ge vor der Zukunft zu leben. Coming-of-Age meets Zeit­rei­se meets Acht­sam­keit sozu­sa­gen;-) Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Dela­ware. Im Jahr 1999. Der 12-jäh­ri­ge Micha­el hat Angst vor der Zukunft. Genau­er gesagt vor dem Jah­res­wech­sel. Sei­ner Mei­nung nach (und der Befürch­tung von vie­len) gerät am 1.Januar 2000 alles aus den Fugen, die Welt wird zusam­men­bre­chen. “Strom­ver­sor­gung, Flug­si­che­rung, Sen­de­mas­ten — nichts mehr wür­de funk­tio­nie­ren. Micha­els Mut­ter mach­te sich offen­bar kei­ne gro­ßen Sor­gen, aber Micha­el wuss­te ja, dass sie mit ihren drei ver­schie­de­nen Jobs viel zu beschäf­tigt war, um genau­er über die Aus­wir­kun­gen des Y2K-Pro­blems nach­zu­den­ken. Des­halb traf Micha­el die Vor­be­rei­tun­gen für sie bei­de.” (Zitat aus “Jetzt ist die bes­te Zeit von allen” S.36) Des­halb lagert er vorsichtshalber

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Cecilia Lidbeck — Jojo & Cordelia: Mein überraschend echtes Leben (als KI)

12Juli 2026

Die schwe­di­sche Autorin Ceci­lia Lid­beck besetzt einen fes­ten und ange­se­he­nen Platz in der schwe­di­schen Kin­der­li­te­ra­tur­sze­ne. In Deutsch­land ist sie noch wei­test­ge­hend unbe­kannt. Nun wur­de mit “Jojo & Cor­de­lia: Mein über­ra­schend ech­tes Leben (als KI)” ihr ers­tes Kin­der­buch ins Deut­sche über­setzt. Die Andro­idin Jojo wird regel­mä­ßig für Auf­trä­ge gebucht und sieht täu­schend echt aus, fast wie ein Mensch. Sie hat einen eige­nen Wil­len und sogar Gefüh­le. Trotz­dem begeg­nen ihre vie­le Kund:innen mit Skep­sis oder Ableh­nung, wie auch das neue Mäd­chen Cor­de­lia, deren Eltern Jojo gemie­tet haben, damit sie Zeit mit ihrer Toch­ter ver­bringt. Doch dann freun­den sich die Zwei tat­säch­lich an und kön­nen kaum mehr ohne ein­an­der. Bis Cor­de­li­as Eltern den Auf­trag eines Tages kün­di­gen und eine leis­tungs­fä­hi­ge­re Andro­idin ein­stel­len. Wer­den Jojo und Cor­de­lia sich jetzt nie wie­der sehen? Ein bewe­gen­des The­ma — künst­li­che Intel­li­genz — kom­bi­niert mit Freund­schaft, sou­ve­rän und unter­halt­sam erzählt. Die Geschich­te einer außer­ge­wöhn­li­chen Freund­schaft. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Jojo ist ein Robo­ter. Eine Andro­idin. Eine künst­li­che Intel­li­genz, die vor unge­fähr zwei Jah­ren gestar­tet wur­de und seit­dem aller­lei Auf­trä­ge erle­digt. “Ich erle­dig­te wei­ter­hin die übli­chen Stan­dard­auf­trä­ge als Gast bei Kin­der­ge­burts­ta­gen, als Zuschaue­rin oder Zuhö­re­rin, wenn man bei Ver­an­stal­tun­gen mit zu wenig Publi­kum rech­ne­te, ein paar­mal auch als Gesell­schaft für einen ver­stock­ten klei­nen Jun­gen, der moser­te, ich sei “künst­lich” und außer­dem viel lang­wei­li­ger als sein “rich­ti­ger Freund” Paul.” (Zitat S. 38 aus “Jojo & Cor­de­lia: Mein über­ra­schen­des Leben (als KI)”) Jojo lebt in einer Ein­rich­tung, in der auch ande­re KIs leben, mel­det sich täglich

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