Monatliches Archiv: Mai 2018

Jennifer L. Armentrout — Und wenn es kein Morgen gibt

Jennifer L. Armentrout - Und wenn es kein Morgen gibt29.Mai 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin und Viel­schrei­be­rin Jen­ni­fer L. Arment­rout hat einen neu­en Lie­bes­ro­man geschrie­ben. “Und wenn es kein Mor­gen gibt” sieht optisch ähn­lich aus wie der Vor­gän­ger “Mor­gen lieb ich dich für immer” — ist aber eine kom­plett eigen­stän­di­ge Geschich­te. Ein Roman über das Ver­liebt­sein in den bes­ten Freund und eine gro­ße Schuld. Ein Feu­er­werk der Emo­tio­nen. Unmög­lich die­ses Buch aus den Hän­den zu legen! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Sie kennt ihn schon seit Kind­heits­ta­gen. Sebas­ti­an. Ihren Nach­barn, mit dem die nun 17-jäh­ri­ge Lena zusam­men auf­ge­wach­sen ist. Schon seit Jah­ren schwärmt sie heim­lich für ihn, ohne es ihm jemals gesagt zu haben. Nicht mal ihren drei bes­ten Freun­din­nen Dary, Megan und Abby hat sie von ihrer Schwär­me­rei erzählt. Ohne­hin macht Lena vie­les mit sich selbst aus. Grü­belt oft und ver­liert sich ger­ne in den Roman­wel­ten ihrer Lieb­lings­bü­cher. His­to­ri­sche Fern­seh­sen­dun­gen und Repor­ta­gen, das liebt sie. Aber eben auch Sebas­ti­an, der sich oft­mals nachts noch über ihren Bal­kon in ihr Zim­mer schleicht, um sie zu besu­chen: “Ich blei­be ein­fach noch ein biss­chen hier lie­gen”, mur­mel­te er, hob die Hand und fing eine Haar­sträh­ne, die mir über die Wan­ge gerutscht war. Als er sie mir wie­der zurück hin­ter das Ohr schob, streif­ten sei­ne Fin­gerWeiterlesen!

Chelsey Philpot — Ein anderes Paradies

Chelsey Philpot Ein anderes Paradies29.Mai 2018

Ein ande­res Para­dies” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Chel­sey Phil­pot ist ein Roman über eine beson­de­re Fami­lie, über Anzie­hung, gesell­schaft­li­chen Sta­tus und die Zer­brech­lich­keit die­ser Welt. Bedäch­tig erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Neu­eng­land. St. Anne’s, ein Mäd­chen­in­ter­nat. Seit drei Jah­ren teilt sich die jun­ge Char­lot­te schon ein Zim­mer mit Rosa­lie, ist befreun­det mit ihr und noch drei ande­ren Mäd­chen. Bis sie eines Nachts eher zufäl­lig auf die neu­rei­che, belieb­te Julia stößt, die unter ihrem Zim­mer­fens­ter in die Büsche kotzt. Deren Freun­din­nen haben die Betrun­ke­ne im Stich gelas­sen. Es ist Char­lot­te, die sich dem Mäd­chen annimmt und es vor der Inter­nats­lei­te­rin ret­tet, die sie fast ent­deckt hät­te. Und zugleich ist die­se Nacht der Beginn einer uner­war­te­ten Freund­schaft. Bald gibt es nur noch Char­lie — wie die neue Freun­din sie nennt — und Julia. Julia und Char­lie. Bis Char­lie in den Feri­en ein­ge­la­den wird, auch den Rest der Fami­lie Buchanan ken­nen­zu­ler­nen. Eine ganz beson­de­re Fami­lie, in die sie sofort herz­lich auf­ge­nom­men wird. Die Anzie­hung der Buchanans war so stark und Weiterlesen!

Phillip Hoose — Sabotage nach Schulschluss: Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten

Phillip Hoose - Sabotage nach Schulschluss: Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten28.Mai 2018

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Phil­lip Hoo­se hat mit “Sabo­ta­ge nach Schul­schluss: Wie wir Hit­lers Plä­ne durch­kreuz­ten” einen (sach­buch­ar­ti­gen) Roman geschrie­ben, der auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beruht. Er erzählt die Geschich­te einer Grup­pe Schü­ler in Däne­mark, die — wäh­rend sich ihr eige­nes Land zu Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs kampf­los ergibt — eine Rei­he von Sabo­ta­ge­ak­te gegen die Deut­schen star­ten. Ein Buch über unge­heu­ren Mut, Freund­schaft und die gro­ße Stär­ke Wider­stand zu leis­ten. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Däne­mark. 1940. Als die Deut­schen in das Land ein­fal­len, erge­ben sich die Dänen wider­stands­los. Im Gegen­satz zum Nach­bar­land Nor­we­gen. Der 14-jäh­ri­ge Knud und sein Bru­der fin­den das gar nicht toll. War­um alles ein­fach so schnell akzep­tie­ren? Wie kön­nen die däni­schen Obrig­kei­ten sich auf einen Deal mit Hit­ler ein­las­sen? War­um sind sie nicht so mutig wie die Nor­we­ger, die sofort zurück­schla­gen? Nor­ma­ler­wei­se hat Knud sich nie groß für Poli­tik inter­es­siert, doch jetzt infor­miert er sich und fühlt sich zutiefst beschämt. Mit ein paar Mit­schü­lern grün­den sieWeiterlesen!

Gayle Forman — Irgendwas von dir

Gayle Forman - Irgendwas von dir27.Mai 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Gayle For­man, die vor allem mit dem Titel “Wenn ich blei­be” erfolg­reich wur­de, hat ein neu­es Buch ver­öf­fent­licht: “Irgend­was von dir”. Ein Roman über Freund­schaft, Sui­zid und eine Spu­ren­su­che. Bewe­gend geschrie­ben, aber mit Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Sie kann­ten sich seit dem Kin­der­gar­ten. Sie waren unzer­trenn­lich. Fast wie Schwes­tern. Cody und Megan. Doch jetzt ist die 18-jäh­ri­ge Cody allein. Denn Megan, genannt Meg, wur­de tot in einem Motel auf­ge­fun­den. Sie hat sich Gift im Inter­net besorgt und sich das Leben genom­men. In einem Abschieds­brief sagt sie, dass es ganz allein ihre Ent­schei­dung war und nie­mand dar­an Schuld hat. Doch das ist ein­fa­cher gesagt, als gedacht. War­um hat Cody von den Sui­zid-Gedan­ken ihrer bes­ten Freun­din nichts mit­be­kom­men? War­um hat Meg sich ihr nicht anver­traut? Auf den Wunsch von Megs Eltern hin, Weiterlesen!

Autoreninterview mit Ella Blix alias Antje Wagner und Tania Witte

24.Mai 2018

Es ist schon eine Wei­le her, dass“Der Schein” von dem Autorin­nen-Duo Ella Blix erschie­nen ist. Doch bevor die neu­en Pro­gramm­vor­schau­en bear­bei­tet und die nächs­te Rie­ge der Jugend­buch­no­vi­tä­ten bestellt wird, hier noch mal ein klei­ner Rück­blick auf ein ganz beson­de­res Buch:

Ella Blix - Der ScheinWas ist “Der Schein”? Eine Mischung aus Inter­nats­ge­schich­te, Thril­ler und einem Touch Über­na­tür­li­chem. Über ein selt­sa­mes Schiff, Freund­schaft und eine ner­ven­auf­rei­ben­de Spu­ren­su­che.

Wor­um geht es? Ali­na ist neu auf dem Inter­nat Hoge Zand auf der klei­nen Ost­see­insel Grif­fiun. Eines Nachts sieht Ali­na aus einem der Turm­zim­mer ein dunk­les Schiff am Hori­zont, das selt­sa­me Blit­ze über das angren­zen­de Natur­schutz­ge­biet schießt. Auf der Suche nach Ant­wor­ten trifft sie in den Dünen auf Tin­ka, der sie sich sofort auf unheim­li­che Wei­se ver­bun­den fühlt. Das Mäd­chen mit der selt­sa­men Aus­rüs­tung weiß viel mehr, als sie wis­sen dürf­te und ver­schwin­det immer wie­der spur­los. Als Ali­na mit Hil­fe der Lone­lies, ihrer neu­en Freun­des-Cli­que, ver­sucht, den Rät­seln der klei­nen Insel auf die Spur zu kom­men, macht sie eine Ent­de­ckung, die alles in Fra­ge stellt, was sie jemals für… Weiterlesen!

Matthew Quick — Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen

Matthew Quick - Schildkrötenwege oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen16.Mai 2018

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Mat­thew Quick, der vor allem durch sein ers­tes Buch “Sil­ver Linings” (Ver­fil­mung mit Jen­ni­fer Law­rence) bekannt wur­de, hat einen neu­en Jugend­ro­man geschrie­ben: “Schild­krö­ten­we­ge oder Wie ich beschloss, alles anders zu machen”. Ein Auf­ruf zu mehr Indi­vi­dua­li­tät und über den Mut, sei­nen eige­nen Weg zu gehen und auch mal gegen den Strom zu schwim­men, aber eben­so über den Preis die­ses Anders­seins. Sehr unter­halt­sam und mit viel Klug­heit erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­sen.

Das Leben der jun­gen Nanet­te wird völ­lig auf den Kopf gestellt, als ihr Lieb­lings­leh­rer Mr Gra­ves ihr zu Weih­nach­ten ein Buch schenkt: “Es war ein Taschen­buch mit dem Titel Der Kau­gum­mi-Kil­ler, ein Roman von Nigel Boo­ker. Der Rücken der zer­fle­der­ten Aus­ga­be wur­de von Kle­be­band zusam­men­ge­hal­ten, die Sei­ten waren ziem­lich ver­gilbt.[…] “Ich habe das Buch gele­sen, als ich in dei­nem Alter war, und es hat mein Leben ver­än­dert”, erklär­te Mr Gra­ves.” (Zitat S.10) “Der Kau­gum­mi-Kil­ler” erzählt die Geschich­te eines Jun­gen, der sich in ein Mäd­chen ver­liebt, das einer Schild­krö­te (namens “der unpro­duk­ti­ve Ted”) ihre Sor­gen erzählt. Zunächst ist sie sau­er, weil er … Weiterlesen!

Elisabeth Herrmann — Zartbittertod

Elisabeth Herrmann - Zartbittertod8.Mai 2018

Die deut­sche Best­sel­ler­au­torin Eli­sa­beth Herr­mann legt einen neu­en All-Age-Thril­ler vor und ent­führt sei­ne Leser in ein dunk­les Stück deut­scher Geschich­te: die Kolo­ni­al­zeit in Deutsch-Süd­west­afri­ka. Ver­bun­den mit der Fami­li­en­tra­di­ti­on einer Scho­ko­la­den­ma­nu­fak­tur stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das sich auf die Spu­ren der Ver­gan­gen­heit ihres Urgroß­va­ters begibt und Schreck­li­ches her­aus­fin­det. Inter­es­san­te The­men, span­nen­de Umset­zung — ein äußerst unter­halt­sa­mes Lese­ver­gnü­gen! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Mei­ßen. Eine Stadt in Sach­sen. Hier lebt die 19-jäh­ri­ge Mia mit ihren zwei Brü­dern und ihren Eltern, die eine klei­ne Cho­co­la­te­rie betrei­ben. Fami­li­en­tra­di­ti­on seit der Urgroß­va­ter Jakob Arn­holt sie gegrün­det hat. Über ihn weiß man lei­der nur wenig. Aber es hängt ein Foto von ihm und dem Mann, der ihn aus­ge­bil­det hat, in dem Laden­ge­schäft von Mias Fami­lie. “Das links ist Gott­lob Her­der und rechts dein Urgroß­va­ter Jakob Arn­holt.” “Ich weiß.” Mia kann­te die Namen. Sie wuss­te sogar, wo das Foto auf­ge­nom­men wor­den war: in Lüne­burg, kurz vor dem ers­ten Welt­krieg. Dort hat­te Jakob eine Leh­re als Zucker­bä­cker gemacht, und zwar bei Her­der, dem Grün­der einer der größ­ten deut­schen Scho­ko­la­den­fa­bri­ken.” (Zitat S.11ff) Jakob war schwarz. Er kam mit Gott­lieb Her­der von Deutsch-Süd­west­afri­ka nach Deutsch­land. War­um, das weiß nie­mand. Nur dass er… Weiterlesen!

Lauren Strasnick — Heartbreak Letters: 16 Gründe, dich zu hassen

Lauren Strasnick - Heartbreak Letters: 16 Gründe, dich zu hassen5.Mai 2018

Heart­break Let­ters: 16 Grün­de, dich zu has­sen” ist das zwei­te Buch der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lau­ren Stras­nick, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Eine Geschich­te, die teils in Brie­fen erzählt wird, und die Höhen und Tie­fen einer Bezie­hung nach­er­zählt, geprägt von Herz- und Tren­nungs­schmerz. Unter­halt­sam, aber mit lei­der völ­lig unsym­pa­thi­schen Haupt­fi­gu­ren. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Dan und Nata­lie. Sie haben sich unver­hofft ken­nen­ge­lernt. Und lie­ben gelernt. “…als unse­re Blick sich tra­fen, san­gen in mir die Engel und ich wuss­te sofort, dass ich mich in dich ver­lie­ben wür­de. […] Was an dem Tag zwi­schen uns pas­sier­te, war … eine Offen­ba­rung. Eine Revo­lu­ti­on. Ich spür­te schon beim aller­ers­ten zöger­li­chen Blick, wie unse­re See­le mit ein­an­der ver­schmol­zen, unse­re Kör­per zusam­men­pass­ten, und ich schwö­re dir, Dan, ich hab schon in dem Moment Abschluss­ball­klei­der und Freund­schafts­rin­ge vor mir gese­hen, und unse­re gemein­sa­me Zukunft ent­fal­te­te sich wie ein rie­si­ger Bau­plan vor mei­nem inne­ren Auge.” (Zitat aus “Heart­break Let­ters: 16 Grün­de, dich zu has­sen”). Doch sie sind nun kein Paar mehr.Weiterlesen!

Shannon Greenland — Weil du mich liebst

Shannon Greenland - Weil du mich liebst1.Mai 2018

Weil du mich liebst” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Shan­non Gre­en­land ist ein Roman über eine zar­te Lie­be zwi­schen einem Roadie und einem Rock­star. Eine Lie­be, die von den dunk­len Schat­ten der Ver­gan­gen­heit bedroht wird, die auf dem jun­gen Mäd­chen las­ten. Berüh­rend, roman­tisch und dra­ma­tisch erzählt. Bes­tes Lese­fut­ter für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inters­sier­te Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Eve ist auf der Flucht. Vor ihrem Vater. Eigent­lich heißt sie gar nicht Eve, son­dern Nesiah, aber die­sen Namen darf sie jetzt nicht mehr behal­ten. Ihre bes­te Freun­din Blu­ma hat ihr einen neu­en Aus­weis besorgt. “In mei­nen Augen sieht der Aus­weis echt aus, aber was weiß ich schon? Sei lie­ber vor­sich­tig damit. Benutz ihn so wenig wie nötig. Geh kein Risi­ko ein. Denk dran, immer nur bar zu zah­len. Eine Sche­re und Haar­fär­be­mit­tel sind in der Tasche.” (Zitat S.11) Daher hat Eve ihre lan­gen, blon­den Haa­re abge­schnit­ten und mit roter Far­be ver­än­dert. Einen Job als Roadie hat sie schnell ergat­tert. Das ist per­fekt. Denn wenn sie immer unter­wegs ist und die Städ­te wech­selt, dann kann ihr VaterWeiterlesen!