Monatliches Archiv: Juni 2018

Tobias Rafael Junge — Darkworld: Der geheime Code

Tobias Rafael Junge - Dark World: Der geheime Code28.Juni 2018

Der deut­sche Spie­le­ent­wick­ler und Autor Tobi­as Rafa­el Jun­ge hat sein zwei­tes Jugend­buch ver­öf­fent­licht: “Dark World: Der gehei­me Code”. Ein (in sich abge­schlos­se­ner) Thril­ler über Cyber­kri­mi­na­li­tät, künst­li­che Intel­li­genz und die span­nen­de Suche nach der Wahr­heit. Tem­po­reich, aktu­ell und mit vie­len Rand­no­ti­zen, die unter­halt­sa­me Ergän­zun­gen zur Geschich­te bie­ten. Illus­triert von Nils Ander­sen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, vor allem für Jungs.

Der 15-jäh­ri­ge Anton liebt das Bas­ket­ball­spie­len. Und dar­in ist er rich­tig gut. Nur am Ende des letz­ten Spiels ist er ein wenig aus­ge­tickt und hat sich mit der geg­ne­ri­schen Mann­schaft geprü­gelt“Das Geräusch einer bre­chen­den Nase ver­setz­te sei­nen gan­zen Kör­per in Schwin­gung. Als hät­te sei­ne Wut nur auf die­sen klei­nen Riss in ihrem Gefäng­nis gewar­tet, brach sie aus ihm her­aus und hin­ter­ließ nichts als einen schwe­ren, roten Schlei­er, hin­ter dem Antons Welt ver­schwand.” (Zitat aus “Dark World: Der gehei­me Code” S.16) Manch­mal steht Anton ein biss­chen neben sich, wird wütend und weiß nicht, wie­so. Sein Trai­ner schimpft mit ihm. Und daheim hat er auch etwas Ärger mit sei­nen Eltern, weil er abends unbe­dingt auf die Par­ty sei­ner Freun­din möch­te, aber an einer Fami­li­en­tra­di­ti­on teil­neh­men soll, die sie… Weiterlesen!

Sarah Alderson — Trust in Love

Sarah Alderson - Trust in Love27.Juni 2018

Die bri­ti­sche Auto­rin Sarah Alder­son hat wie­der ein neu­es Buch geschrie­ben: “Trust in Love”. Ein Span­nungs­ro­man mit einer gewis­sen Por­ti­on Roman­tik. Über ein jun­ges Mäd­chen, das zusam­men mit einem Klein­kri­mi­nel­len auf der Flucht ist — vor unbe­kann­ten Böse­wich­ten, die es auf sie abge­se­hen haben. Flott, unter­halt­sam und mit einer taf­fen Prot­ago­nis­tin. Bes­tes Lese­fut­ter! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Oli­via ist frisch in New York ange­kom­men. Vor­her hat sie bei ihrer Mut­ter im Oman gelebt, im Nahen Osten. Jetzt zieht sie zu ihrem Vater, der gera­de beruf­lich in Nige­ria unter­wegs ist und noch nach­kom­men will. Er arbei­tet für eine Son­der­ein­heit, die Men­schen­händ­ler und orga­ni­sier­te Ban­den­kri­mi­na­li­tät bekämpft. Damit Oli­via vor­erst nicht allein ist, kommt sie bei Freun­den ihres Vaters unter. Da sie noch immer unter Jet­lag lei­det und nachts nicht schla­fen kann, klet­tert das jun­ge Mäd­chen auf das Dach des Hau­ses ihrer Gast­el­tern. Sie liebt das Klet­tern auf hohe Gebäu­de und den Ner­ven­kit­zel dabei. Als ihre Gast­el­tern in der sel­ben Nacht über­fal­len und bei­de erschos­sen wer­den, ist Oli­via zutiefst erschüt­tert. Sie befin­det sich gera­de auf dem Poli­zei­re­vier, um ihre Aus­sa­ge zu machen, als erneut ein Unbe­kann­ter… Weiterlesen!

Hans-Jürgen Feldhaus — Fünf auf Crashkurs

Hans-Jürgen Feldhaus - Fünf auf Crashkurs26.Juni 2018

Fünf auf Crash­kurs” von dem deut­schen Auto­ren Hans-Jür­gen Feld­haus ist ein Roman über eine Klas­sen­fahrt nach Süd­frank­reich, auf der sich fünf Schü­ler über­ra­schend näher kom­men, die zuvor über­haupt nichts mit­ein­an­der zu tun hat­ten. Ein Aben­teu­er­ro­man, ein Selbst­fin­dungs­trip, ein Comic-Roman — ein etwas oller Kla­mauk für Wenig­le­ser. Für Jungs ab 12 Jah­ren.

Eine Schul­klas­se auf Abschluss­fahrt. Den Real­ab­schluss in der Tasche, geht es jetzt mit zwei Leh­rern nach Süd­frank­reich. Die Ardè­che ent­lang im Kanu. Dar­un­ter auch fünf Schü­ler, die sich bis­her erfolg­reich aus dem Weg gegan­gen sind und nun in einem Zwei­er-Kanu und einem Drei­er-Kanu auf­ein­an­der­tref­fen: Die zwei Mäd­chen Tha­lia (ver­liebt in ihren Leh­rer Kai Schind­ler) und Judith (ihres Zei­chens Mus­ter­schü­le­rin): “Und Tha­lia in ihrem Kajak? Hübsch viel­leicht, allein dann aber auch nicht mehr, weil da muss­te dann eben Judith Schra­der ein­stei­gen. Was Tha­lia höchst brech­rei­zend fand und da hat­te sie mal was gemein­sam mit Judith. Die fand Tha­lia auch zum Kot­zen.” (Zitat S.15) Und die drei Jungs: Fynn (wird ger­ne über­se­hen, in allem eher mit­tel­mä­ßig), Cem (Macho mit gro­ßer Klap­pe, soll es schon fer­tig gebracht haben “drei Leh­rer in den Ruhe­stand zu bur­nou­ten” (Zitat S.30)) und Hel­ge (Typ: Boss, soll in… Weiterlesen!

Rainer Wekwerth — Camp 21: Grenzenlos gefangen

Rainer Wekwerth Camp 21 Grenzenlos gefangen21.Juni 2018

Mit “Camp 21: Gren­zen­los gefan­gen” hat der deut­sche Autor Rai­ner Wekwerth einen in sich abge­schlos­se­nen Thril­ler geschrie­ben. Ein mys­te­riö­ses Erzie­hungs­camp, zwei Jugend­li­che, die mit elek­tro­ni­schen Arm­bän­dern anein­an­der gebun­den sind und sich eigent­lich nicht aus­ste­hen kön­nen — das sind unter ande­rem die Zuta­ten für die­se hoch­span­nen­de, ereig­nis­rei­che Geschich­te. Ein Buch, das sei­ne Leser im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes gefan­gen neh­men und fes­seln wird! Für Jungs und Mäd­chen glei­cher­ma­ßen geeig­net. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen Ab 14 Jah­ren. Für Jugend­li­che und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 17-jäh­ri­ge Mike und sein jün­ge­rer Bru­der Ricky haben Mist gebaut: Sie haben sich uner­laubt den teu­ren Wagen des Vaters “gelie­hen”, Mike ist zu schnell gefah­ren und Ricky hat einen Joint geraucht. Bei all die­sen Ver­ge­hen wur­den sie zu guter Letzt noch von der Poli­zei erwischt, gegen die sich Ricky auch noch kör­per­lich zur Wehr setz­te. Ihr Vater, der sie auf der Poli­zei­wa­che besucht, ist stink­sauer: “Es gab zwei Mög­lich­kei­ten für euch”, fuhr er fort, “Ent­we­der eine Weiterlesen!

Penny Joelson — Ein kleines Wunder würde reichen

Penny Joelson Ein kleines Wunder würde reichen6.Juni 2018

Die bri­ti­sche Auto­rin Pen­ny Joel­son hat in den Roman ‘Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” vor allem ihre Erfah­run­gen in der Arbeit mit schwer­be­hin­der­ten Kin­dern und Jugend­li­chen ein­flie­ßen las­sen. In ihren Roman stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das unter Zereb­ral­pa­re­se lei­det, einer durch eine Hirn­schä­di­gung aus­ge­lös­te Läh­mung und unver­hofft einen Hin­weis zum Täter eines Mord­falls erhält. Nur ohne spre­chen zu kön­nen, stellt es eine gewis­se Her­aus­for­de­rung dar, einen Böse­wicht zu über­füh­ren. Ein sehr fein­füh­lig, ruhi­ges und authen­tisch geschrie­be­nes Buch! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Jem­ma ist 14 Jah­re. Sie hat eine schwe­re Zereb­ral­pa­re­se“Das bedeu­tet, dass ich kei­ne Kon­trol­le über mei­ne Arme und Bei­ne habe — und auch über sonst nichts. Ich kann nicht selbst­stän­dig essen. Ich kann nicht ohne Hil­fe auf die Toi­let­te gehen. Ich kann mich nicht bewe­gen, brau­che immer jeman­den, der mich mit einer Vor­rich­tung hoch­hebt oder im Roll­stuhl schiebt. Und ich kann nicht spre­chen.” (Zitat aus “Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” S.12ff) Jem­mas Eltern, die sie “Mom” und “Dad” nennt, sind nicht ihre ech­ten Eltern. Seit sie zwei Jah­re alt ist, lebt sie als Pfle­ge­kind bei ihnen. Ihre bio­lo­gi­sche Mut­ter hat sie… Weiterlesen!

Nic Stone — Dear Martin

Nic Stone - Dear Martin4.Juni 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Nic Stone hat mit “Dear Mar­tin” einen Roman geschrie­ben, der sich mit beson­de­ren The­men aus­ein­an­der­setzt. Eine Geschich­te über Ras­sis­mus im heu­ti­gen Ame­ri­ka, über Respekt­lo­sig­keit und den Ver­such eines Jugend­li­chen all das zu ver­ste­hen, indem er Mar­tin Luther King — sei­nem Idol — Brie­fe schreibt. Bewe­gend, hoch­bri­sant und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Jus­ty­ce McAl­lis­ter ist 17 Jah­re alt. Er besucht die letz­tes Klas­se der Bra­sel­ton Pre­pa­ra­to­ry Ace­de­my in Atlan­ta. Er schreibt traum­haf­te Noten, hat ein Voll­sti­pen­di­um und ernst­haf­te Aus­sich­ten auf Yale, eine der renom­mier­tes­ten Uni­ver­si­tä­ten der Welt. Er ist Mit­glied in einem Debat­tier­club. Und er ist schwarz. Seit einem hal­ben Jahr setzt sich Jus­ty­ce mit den Reden von Mar­tin Luther King aus­ein­an­der und schreibt Brie­fe, über Din­ge, die ihn beschäf­ti­gen. Ihn bewegt zum Bei­spiel das Schick­sal eines Jugend­li­chen namens She­mar Car­son, der in sei­nem Alter und eben­falls schwarz war, und von einem wei­ßen Poli­zis­ten vor Kur­zem erschos­sen wur­de. Nun wur­de auch Jus­ty­ce von einem Poli­zis­ten bru­tal… Weiterlesen!