Schlagwort Archiv: Rezension

Das Corona-Virus im Jugendbuch…

Kasimira24.März 2020

…das gibt es natür­lich noch nicht! So schnell ent­ste­hen im Kin­der- und Jugend­buch kei­ne Bücher über die­se uns alle momen­tan sehr beschäf­ti­gen­de The­ma­tik. Abge­se­hen von ein paar No-Name-Publishern oder E‑Book-Schnell­schüs­sen schafft dies der ers­te gro­ße Publi­kums­ver­lag (Piper Ver­lag) erst Mit­te Mai solch einen Titel (“Coro­na­vi­rus: 33 Fra­gen — 33 Ant­wor­ten”) in den Han­del zu brin­gen. Hier­bei han­delt es sich jedoch auch um ein Sach­buch für Erwach­se­ne und um kei­nen Roman. Zu was grei­fen also Jugend­li­che, die bereit sind sich mit die­sem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen?

Fas­zi­nie­ren­der­wei­se gibt es eine Neu­erschei­nung, die im Janu­ar 2020 ins Deut­sche über­setzt wur­de, die inter­es­san­te Par­al­le­len zum Coro­na­vi­rus auf­zeigt“Der Hund, der die Welt ret­tet” von dem bri­ti­schen Autor Ross Wel­ford, erschie­nen im Cop­pen­rath Ver­lag. Hier bricht in Eng­land ein Hun­de­vi­rus aus, das auch schon auf den Men­schen über­springt und für eini­ge Todes­fäl­le bereits gesorgt hat. Und wo wur­de er erst­mals gesich­tet? InWeiterlesen!

Antje Wagner — Hyde

Antje Wagner Hyde11.März 2020 

“Hyde” von der deut­schen Autorin Ant­je Wag­ner ist ein Roman, der eine Wahr­heit ver­birgt, die sich erst nach und nach ent­blät­tert. Über ein alter­na­ti­ves Leben, das plötz­lich zu Ende ist und ein Mäd­chen, das Rache nimmt. Geheim­nis­voll. Fas­zi­nie­rend. Und sprach­lich — wie gewohnt von der Autorin — gekonnt erzählt. Ein Buch, das rasch gefan­gen nimmt und nicht los­lässt. Bes­te Unter­hal­tung für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne, die eine Freu­de an anspruchs­vol­ler, facet­ten­rei­cher Lite­ra­tur haben! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen.

Hyde. Das Haus hin­ter den Hecken. Mit­ten in der Natur, fern­ab von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on. Hier ist Kat­ri­na mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Zoe und ihrem Vater auf­ge­wach­sen. Hier ver­ber­gen sich das Glück und zugleich die Sor­gen ihrer Kind­heit. Denn bei Dun­kel­heit durf­ten sie das Haus nicht ver­las­sen. “Von Anfang Juni bis Ende Febru­ar hat­ten wir Hyde nicht mehr ver­las­sen dür­fen, sobald es däm­mer­te. […] Das Dun­kel war ver­bo­ten. Es war zu gefähr­lich. Lebens­ge­fähr­lich.” (Zitat S.37) Jetzt ist Kat­ri­na mitt­ler­wei­le 18 Jah­re alt, Tisch­le­rin gewor­den und befin­det sich auf der Walz. Sie reist von Ort zu Ort und ver­dient sich dort Geld, wo ihre Hil­fe benö­tigt wird. Immer ist sie dar­auf ange­wie­sen, von jeman­dem mit dem Auto ein Stück mit­ge­nom­men zu wer­den, so wie zum Bei­spiel von der Radio­mo­de­ra­to­rin und Wahr­sa­ge­rin Jose­fi­ne, die ihr zufäl­lig auchWeiterlesen!

Claudia Praxmayer — Bienenkönigin

Kasimira9.März 2020

Die deut­sche Bio­lo­gin und enga­gier­te Tier­schüt­ze­rin hat nun nach eini­gen Sach­bü­chern und Thril­lern für Erwach­se­ne mit “Bie­nen­kö­ni­gin” ihr ers­tes Jugend­buch vor­ge­legt. Eine Geschich­te über das Bie­nenster­ben, eine hoch­ent­wi­ckel­te Droh­ne und eine Ver­schwö­rung, der eine Grup­pe von Jugend­li­chen auf den Grund geht. Hoch­span­nend, fas­zi­nie­rend und genau­so flott erzählt wie ein Thril­ler erzählt sein soll­te! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

San Fran­cis­co. Melis­sa, genannt Mel, hat das Col­le­ge abge­schlos­sen und weiß nicht wirk­lich, wie es beruf­lich für sie wei­ter­ge­hen soll. Wenn es nach ihre Mut­ter gin­ge, soll sie eben­so eine aka­de­mi­sche Lauf­bahn ein­ge­hen, ihr Vater hät­te es am liebs­ten, sie wür­de auch als Köchin in einem Restau­rant arbei­ten, so wie er. Doch damit sie den Kopf hat sich frei zu ent­schei­den, was sie mit ihrem Leben anfan­gen will, hat ihr Vater ihr einen Deal vor­ge­schla­gen: “Ich gebe dir ein Jahr, in dem du her­aus­fin­den kannst, was du wirk­lich willst. Du wirst mit dem Geld, das ich dir monat­lich über­wei­sen wer­de, zwar kei­ne gro­ßen Sprün­ge machen, aber es wird zum Leben rei­chen.” (Zitat aus “Bie­nen­kö­ni­gin” S.32). Jetzt lebt Mel bereits seit eini­ger Zeit in einer Weiterlesen!

Kyrie McCauley — You are (not) safe here

Kasimira4. März 2020

Dass die Ame­ri­ka­ne­rin Kyrie McCau­ley, die bis­her alle mög­li­chen Jobs hat­te, nun den der Autorin gewählt hat, ist ein Glücks­fall. Das beweist sie mit ihrem tief­schür­fen­den Roman “You are not safe here”. Ihr Debüt stellt häus­li­che Gewalt in einer Fami­lie in den Vor­der­grund mit Men­schen, die weg­schau­en und ein jun­ges Mäd­chen, das ver­sucht ihre klei­nen Schwes­tern zu schüt­zen. Eine schein­bar länd­li­che Idyl­le, eine ers­te Lie­be und eine Krä­hen­pla­ge kom­ple­men­tie­ren das Gan­ze. Ein sprach­lich wahn­sin­nig gut geschrie­be­nes Buch! Eine außer­ge­wöhn­li­che Geschich­te. Lese­tipp!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­te­ren The­men aus­ein­an­der zu set­zen und für Erwach­se­ne.

Auburn. Ein klei­nes Städt­chen in Penn­syl­va­nia. Hier leben die 17-jäh­ri­ge Leigh­ton, die 13-jäh­ri­ge Camp­bell und die 9‑jährige Juni­per. In stän­di­ger Furcht vor ihrem Vater, der ihrer Mut­ter gegen­über immer wie­der gewalt­tä­tig wird und sei­ne Wut, die durch alles Mög­li­che aus­ge­löst wer­den kann, kaum im Griff hat. “Es gefällt ihm, her­um­zu­brül­len und uns Angst zu machen, aber er ach­tet dar­auf, sich nicht selbst ins Gefäng­nis zu brin­gen. Es ist ein schma­ler Grat, doch er beherrscht ihn gut.” (Zitat aus “You are not safe here” S.15) Viel zu oft flüch­ten sich die jün­ge­ren Schwes­tern abends zu Leigh­ton ins Zim­mer, wenn das Geschrei wie­der ohren­be­täu­bend wird, wenn Gegen­stän­de… Weiterlesen!

Svenja K. Buchner — Bis die Zeit verschwimmt

Kasimira28.Februar 2020

Bis die Zeit ver­schwimmt” ist der ers­te Jugend­ro­man der deut­schen Autorin Sven­ja K. Buch­ner. Dass die Autorin zudem Psy­cho­lo­gie stu­diert hat, das merkt man! Ein trau­ri­ge, aber äußerst tief­grün­di­ge Geschich­te über die Fol­gen eines Amok­laufs und den Tod der bes­ten Freun­din, der das Leben eines jun­gen Mäd­chens völ­lig aus den Fugen gera­ten lässt. Schmerz­voll, bewe­gend und sprach­lich zudem bril­lant erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Sie sind bes­te Freun­din­nen und das schon seit Ewig­kei­ten. Hele­ne und Cas­sie. Doch ein Amok­lauf an ihrer Schu­le über­schat­tet alles. “Und die gan­ze Zeit über war­te ich auf ihr Gesicht, dar­auf, dass sie end­lich raus­kommt, dar­auf, dass ich sie in den Arm neh­men und nach Hau­se brin­gen darf. Doch sie kommt nicht, weder in die die­sem Atem­zug noch im nächs­ten, und das, obwohl jeder ein­zel­ne mich mehr schmerzt als alles Leid die­ser Erde es je könn­te.” (Zitat aus “Bis die Zeit ver­schwimmt” S.8ff) Denn Cas­sie wur­de von dem Täter erschos­sen. Sie ist eine derWeiterlesen!

Alina Bronsky — Und du kommst auch drin vor

Kasimira26.Januar 2020

Und du kommst auch drin vor” von der rus­sisch-deut­schen Autorin Ali­na Bron­sky erzählt die Geschich­te eines Mäd­chen, das sich auf einer Autoren­le­sung in einem Buch wie­der­erkennt. Ein Roman über Schick­sal, Freund­schaft und die Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät. Tur­bu­lent, unter­halt­sam und locker erzählt. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und Wenig-Leser bes­tens geeig­net.

Ber­lin. Kim und Petrow­na sind bei­de 14 Jah­re alt. Und schon seit der Grund­schu­le bes­te Freun­din­nen. “Wir sit­zen seit dem ers­ten Schul­tag neben­ein­an­der. In der aller­ers­ten Pau­se unse­res Lebens haben wir uns geprü­gelt. […] Mei­ne Mut­ter rief sofort die Klas­sen­leh­re­rin, die Schul­lei­te­rin und die Schul­psy­cho­lo­gin an und pro­phe­zei­te, dass Kin­der wie Petrow­na mit drei­zehn auf dem Stra­ßen­strich lan­den. Am drit­ten Schul­tag haben wir auf­ge­hört, uns zu prü­geln, und sind seit­dem unzer­trenn­lich.” (Zitat S.6) Nur nach Hau­se darf Kim ihre bes­te Freun­din nicht ein­la­den. Petrow­na, die eigent­lich Erna heißt — so aber nicht genannt wer­den will und lie­ber ihren Zweit­na­men ver­wen­det — stammt aus ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen und einer schein­bar
kri­mi­nel­len Fami­lie, ist aber … Weiterlesen!

Colleen Hoover — Nächstes Jahr am selben Tag

Colleen Hoover Nächstes Jahr am selben Tag25.Oktober 2019

Nächs­tes Jahr am sel­ben Tag” von der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Col­le­en Hoo­ver ist schon ihr 10. Roman, der ins Deut­sche über­setzt wur­de. Über 400.000 ver­kauf­te Bücher in Deutsch­land — die­ser Erfolg kann sich sehen las­sen! Die Lie­bes­ge­schich­te spielt zwi­schen Los Ange­les und New York, eine On-Off-Bezie­hung der beson­de­ren Art. Man könn­te sagen “Zwei an einem Tag” rel­oa­ded. Roman­tisch wie eh und je, mit sprit­zi­gen Dia­lo­gen und jeder Men­ge gro­ßen Gefüh­len — die­se Autorin kann ein­fach erzäh­len. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für mich eines ihrer bes­ten Bücher! Für Jung und Alt. Frü­hes­tens ab 14 Jah­ren.

Die 18-jäh­ri­ge Fal­lon woll­te schon immer Schau­spie­le­rin wer­den, so wie ihr berühm­ter, aber mitt­ler­wei­le höchst arro­gan­ter Vater. Sie galt als eine der viel­ver­spre­chends­ten Nach­wuchs­schau­spie­le­rin­nen, bis sie bei einem Brand vor zwei Jah­ren, bei dem Fal­lon so schnell nicht gefun­den wur­de — wor­an auch ihr Vater eine Mit­schuld trägt —  schlim­me Ver­bren­nun­gen erlitt. “…nach­dem mein Aus­se­hen in Flam­men auf­ge­gan­gen war, hat mir der Sen­der den Ver­trag gekün­digt. Manch­mal habe ich das Gefühl, mein Vater trau­ert mehr dar­um, dass er jetzt nicht mehr mit sei­ner erfolg­rei­chen Toch­ter ange­ben kann, als dass ich durch sei­ne Unacht­sam­keit für immer ent­stellt bin.” (Zitat aus “Nächs­tes Jahr am sel­ben Tag” S.27) Ihre lin­ke Gesichts­hälf­te ist total ver­narbt, eben­falls die gesam­te lin­ke Sei­te ihres Ober­kör­pers. Nie wie­der, so denkt Fal­lon, wird sie … Weiterlesen!

Kathy Tailor — Disappeared

21.Oktober 2019

Disap­peared” ist das ers­te Buch der deut­schen Autorin Kathy Tailor. Ein Thril­ler, der in ein abge­le­ge­nes Inter­nat ent­führt, in wel­chem das plötz­li­che Ver­schwin­den eines Mäd­chens gro­ße Rät­sel auf­gibt. Eine Geschich­te über Intri­gen, Geheim­nis­se und eine ver­bo­te­ne Lie­be zu einem Leh­rer. Unter­halt­sam und span­nend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vor gut einem hal­ben Jahr ist Frey­as Mut­ter gestor­ben. Sie hat­te einen Herz­in­farkt und lag danach im Koma, aus wel­chem sie nie wie­der erwach­te. Seit­dem hat Freya immer wie­der hef­ti­ge Alp­träu­me. Die­se hal­ten auch an, als sie in das Inter­nat Hohen­hau­sen kommt. Ihr Vater, der sich — um sei­ne Trau­er zu ver­ar­bei­ten — lie­ber in Arbeit stürzt und wenig Zeit für sei­ne Toch­ter hat, hält es für das Bes­te und hat sie dort­hin geschickt. Freya freun­det sich mit ihrer Zim­mer­nach­ba­rin und Außen­sei­te­rin Ter­ri an. Die Zicken der Schu­le Maria und Anna, allen vor­an die ein­ge­bil­de­te Cora, deren Vater viel Ein­fluss hat, lernt sie eben­falls schnell ken­nen. Doch dann ver­schwin­detWeiterlesen!

Kathrine Nedrejord — Lass mich!

28.September 2019

Lass mich!” von der nor­we­gi­schen und sami­schen Autorin Kath­ri­ne Nedre­jord ist ein Roman über das Erwach­sen­wer­den, über Freund­schaft und Mani­pu­la­ti­on und die ers­te Lie­be, die vie­les im Leben einer Her­an­wach­sen­den ver­än­dern kann. Inklu­si­ve vie­ler Ein­bli­cke in die sami­sche Kul­tur. Ein­fühl­sam und mit viel Gespür für die Prot­ago­nis­tin erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Tana. Ein klei­nes Ört­chen in Nor­we­gen. Anna und Aman­da ken­nen sich schon seit dem Kin­der­gar­ten: “Ich hat­te Mühe, Freund­schaf­ten zu schlie­ßen, bis plötz­lich Aman­da auf­tauch­te, hat Mama mir erzählt. […] “Wir wer­den bei­de bes­te Freun­din­nen.”, sag­te sie. Glau­be ich jeden­falls. Ich erin­ne­re mich nicht mehr genau, aber Aman­da sagt, dass es so gewe­sen ist.” (Zitat aus “Lass mich!” S.18) Nun ist Anna 15 Jah­re alt und immer noch Aman­das bes­te Freun­din, obwohl die­se jeder­zeit ande­re Freun­din­nen haben könn­te, da sie so beliebt ist. Anna ist zurück­hal­tend und oft unsi­cher. Sie ver­steckt sich lie­ber hin­ter ihren Büchern, liebt das Lesen über alle Maße. “Aman­da geht auf Par­tys und ziehtWeiterlesen!

Christian Handel — Becoming Elektra: Sie bestimmen, wer du bist

1.September 2019

Beco­m­ing Elek­tra: Sie bestim­men wer du bist” von dem deut­schen Autoren und Fan­ta­sy-Exper­ten Chris­ti­an Han­del ist ein Thril­ler, der in die nahe Zukunft des Jah­res 2083 ent­führt, in der das Klo­nen von Men­schen bereits selbst­ver­ständ­lich ist. Eine Geschich­te über das Spiel mit den Iden­ti­tä­ten, einer Welt vol­ler Intri­gen und einem Mäd­chen, das ihr Ori­gi­nal nach deren uner­war­te­ten Tod plötz­lich erset­zen soll. Eine unter­halt­sa­me Geschich­te, die zum Nach­den­ken anregt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Isa­bel lebt im Insti­tut. Mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Kel­sey. Das Insti­tut haben sie noch nie ver­las­sen. “Jeden­falls nicht bis zu mei­nem zwan­zigs­ten Geburts­tag, dem Zeit­punkt, an dem mich mei­ne Eigen­tü­mer aus mei­ner Pflicht ent­las­sen, weil dann die nächs­te Genera­ti­on alt genug ist, unse­re Plät­ze ein­zu­neh­men.” (Zitat aus “Beco­m­ing Elek­tra” S.9) Denn Isa­bel und Kel­sey sind Klo­ne. Men­schen zwei­ter Klas­se, die in einer abge­schie­de­nen Welt leben, bis sie — oder Tei­le von ihren Orga­nen — von ihren Besit­zern gebraucht wer­den. “Nicht jeder ver­fügt über das not­wen­di­ge Klein­geld, einen Klon her­stel­len zu las­sen — oder zwei, oder drei. Wir sind Ersatz­teil­la­ger für Orga­ne, Extre­mi­tä­ten, Kno­chen­mark und Horn­haut. […] Ein Anruf genügt, und eine neue Nie­re wird auf dem Sil­ber­ta­blett gelie­fert” (Zitat S.11ff) Vor allem die rei­chen, ein­fluss­rei­chen Men­schen kön­nen… Weiterlesen!