Schlagwort Archiv: Rezension

Stefan Gemmel & Uwe Zissener — Befreiungsschlag

Kasimira21.Januar 2019

Für sei­nen Roman “Befrei­ungs­schlag” hat sich der deut­sche Autor und Bun­des­ver­dienst­kreuz­trä­ger (für lite­ra­ri­sche Nach­wuchs­för­de­rung) Ste­fan Gemmel den Diplom­so­zi­al­ar­bei­ter und Anti-Gewalt-Trai­ner Uwe Zis­sener mit ins Boot geholt und ein Buch über ein wich­ti­ges The­ma geschrie­ben: Jugend­ge­walt und der Man­gel an Empa­thie. Ver­bun­den mit einem Anti-Gewalt-Trai­ning, das die letz­te Chan­ce für einen Jun­gen vor dem Gefäng­nis ist. Äußerst flott und inter­es­sant erzählt. Ein tol­les Buch für Jungs! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 17-jäh­ri­ge Maik hat Mist gebaut. Mal wie­der. Zu vie­le Prü­ge­lei­en, zu vie­le Fehl­zei­ten bei sei­ner Berufs­för­de­rungs­maß­nah­me, kei­ne Lust auf irgend­et­was, am liebs­ten mit sei­nen Freun­den abhän­gen, das kenn­zeich­net sein Leben. Doch nach sei­ner letz­ten Prü­ge­lei, die etwas eska­liert ist, fin­det er sich nun vor Gericht wie­der: “Aus den Augen­win­keln her­aus erkann­te Maik, wie sein Ver­tei­di­ger neben ihm zusam­men­zuck­te. Er selbst stand völ­lig unge­rührt an sei­nem Platz. Die Wor­te der Rich­te­rin zogen an ihm vor­bei. So wie frü­her die immer wie­der­keh­ren­den Sprü­che sei­ner Leh­rer oder heu­te die Päd­ago­gen in der sinn­lo­sen Berufs­för­de­rungs­maß­nah­me und natür­lich auch die sei­ner Mut­ter und sei­nes Groß­va­ters.” (Zitat S.6) Das Urteil der Rich­te­rin: er bekommt … Weiterlesen!

Lauren Wolk — Das Jahr, in dem ich lügen lernte

Kasimira23. Dezem­ber 2018

Das Jahr, in dem ich lügen lern­te” ist der Debüt­ro­man der ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­le­rin Lau­ren Wolk. Über Mob­bing, Vor­ur­tei­le, Zivil­cou­ra­ge und Mut. In Ame­ri­ka, vor den Hin­ter­grün­den des zwei­ten Welt­kriegs. Eine beson­de­re Geschich­te über ein Mäd­chen, das über sich hin­aus­wächst. Bewe­gend und mit­rei­ßend erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Penn­syl­va­nia. Im Herbst 1943. Die 11-jäh­ri­ge Anna­bel­le lebt mit ihren zwei klei­ne Brü­dern, ihren Eltern, Groß­el­tern und ihrer Tan­te auf einer Farm. Täg­li­che Arbeit auf dem Hof gehört zu ihren Pflich­ten. In die Schu­le, in die sie geht, gibt es nur eine gro­ße Klas­se, in der die Schü­ler aller Alters­klas­sen zusam­men unter­rich­tet wer­den. Man­che Jun­gen kom­men nur unre­gel­mä­ßig zur Schu­le. Wenn sie Glück haben, wer­den sie von der Armee nicht ein­ge­zo­gen wer­den, weil man sie braucht, um die Äcker zu bestel­len. Wer neu­er­dings jedoch fast regel­mä­ßig zum Unter­richt kommt, ist Bet­ty. Sie wur­de von ihren Eltern zu den Groß­el­tern aufs Land geschickt, gilt als “schwer erzieh­bar”, auch wenn Anna­bel­le zunächst nicht wirk­lich ver­steht, was damit gemeint ist. Unwei­ger­lich wird sie selbst zu Bet­tys Opfer erko­ren, die sie schi­ka­niert, sie bedroht und sie zwingt… Weiterlesen!

Amy Giles: Jetzt ist alles, was wir haben

Amy Giles: Jetzt ist alles, was wir haben21.Oktober 2018

Jetzt ist alles, was wir haben” ist der ers­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Amy Giles. Ein Buch über dunk­le Geheim­nis­se in einer Fami­lie, emo­tio­na­len Miss­brauch und ein jun­ges Mäd­chen mit­ten zwi­schen den Fron­ten einer ers­ten gro­ßen Lie­be und dem Schat­ten der Gewalt. Ein packend erzähl­tes, stil­les, aber doch unheim­lich lau­tes Buch. Eine wich­ti­ge Geschich­te, die zu lesen, sich defi­ni­tiv lohnt. Lese­tipp!! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Had­ley stammt aus einer wohl­ha­ben­den, ange­se­he­nen Fami­lie. Sie ist Käpt’n des Lacrosse Teams und eine 1A Spie­le­rin. In der Schu­le schreibt sie Best­no­ten und nimmt neben­bei Flug­un­ter­richt. Bald wird sie auf das eli­tä­re Cor­nell Col­le­ge gehen. Ihre 10-jäh­ri­ge Schwes­ter Lila sieht bewun­dernd zu Had­ley auf. Doch der Schein trügt: “Mit ihren zehn Jah­ren hält Lila mein Leben für auf­re­gend. Ich gehe zu fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hun­gen mit mei­nem Lacrosse-Team. Ich neh­me Flug­stun­den am McK­in­ley-Flug­ha­fen. Ihr ist noch immer nicht bewusst, wie viel von mei­nem Leben mir in Wirk­lich­keit gar nicht gehört.” (Zitat aus “Jetzt ist alles, was wir haben” S.15) Denn eigent­lich sind die­se Ent­schei­dun­gen gar nicht ihre eige­nen. Eigent­lich ist es ihr Vater, der für sie ent­schei­det. Und weil er … Weiterlesen!

Teri Terry — Book of lies

Teri Terry - Book of lies30. Sep­tem­ber 2018

Book of lies” ist das neu­es­te Werk der fran­zö­si­schen Best­sel­ler­au­torin Teri Ter­ry, die vor allem durch ihre dys­to­pi­sche “Gelöscht”- Tri­lo­gie bekannt wur­de. Ein in sich abge­schlos­se­ner Roman über Zwil­lings­schwes­tern, die erst durch den Tod der Mut­ter zusam­men­ge­führt wer­den und Unheil­vol­les über ihre Ver­gan­gen­heit her­aus­fin­den. Eine Geschich­te mit fan­tas­ti­schen Ele­men­ten, die einen gleich in ihren Bann zieht! Atmo­sphä­risch und sehr fes­selnd erzählt. Nun als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Win­ches­ter. Eng­land. Es sind zwei unter­schied­li­che Grün­de, die die bei­den Mäd­chen auf die glei­che Beer­di­gung füh­ren: Piper, um sich von ihrer gelieb­ten Mut­ter zu ver­ab­schie­den und um sie zu trau­ern. Und Quinn, um sich davon zu über­zeu­gen, dass ihre Mut­ter, die sie nur has­sen konn­te, auch wirk­lich tot ist. Piper und Quinn sind Geschwis­ter. Zwil­lin­ge. Und sie haben nichts von­ein­an­der gewusst. Erst jetzt haben sie sich ken­nen­ge­lernt. Ihre Mut­ter wur­de von Hun­den … Weiterlesen!

Ava Reed — Wir fliegen, wenn wir fallen

26Kasimira.Sep­tem­ber 2018

Mit einem bild­schö­nen Cover war­tet der Roman “Wir flie­gen, wenn wir fal­len” von der deut­schen Autorin und Blog­ge­rin Ava Reed auf. Eine Geschich­te über ein beson­de­res Erbe, über Schuld, Ver­lust und die Kraft der Lie­be. Ein Buch, das wirk­lich alles hat, was einen rich­tig schö­nen Schmö­ker aus­macht: es ist roman­tisch, mit Klug­heit erzählt und in einer sehr unter­halt­sa­men, berüh­ren­den Art geschrie­ben. Lese­tipp! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ham­burg. Die 17-jäh­ri­ge Yara lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Tan­te Em. “Ich füh­le mich wie eine alte Frau, wie jemand, der sei­nes Lebens müde ist, und nicht wie der Teen­ager, der ich bin. Viel­leicht, weil ich nicht mehr die bin, die ich war — und es auch nie mehr sein wer­de.” (Zitat S.7) Nacht für Nacht hat sie Alp­träu­me, fühlt sich schul­dig am Tod ihrer Eltern. Ger­ne besucht sie des­we­gen den alten Phil, den sie im Alters­heim ken­nen­ge­lernt hat, in dem ihre Tan­te arbei­tet. “Phil ver­steht mich, ohne dass ich etwas sagen muss. Bei ihm habe ich nicht das Bedürf­nis, jemand ande­res zu sein.” (Zitat S.18) Weil er blind ist, liest Yara ihm regel­mä­ßig vor. Doch jetzt ist Phil … Weiterlesen!

Lena Gorelik — Mehr Schwarz als Lila

Lena Gorelik - Mehr Schwarz als Lila23.September 2018

Die rus­si­sche Autorin Lena Gore­lik hat mit “Mehr Schwarz als Lila” einen Roman geschrie­ben, der eigent­lich (im Hard­co­ver) in einem Erwach­se­nen­ver­lag erschie­nen ist, sich aber auf­grund der Geschich­te vor allem an ein junges/jugendliches Publi­kum rich­tet. Ein Buch über Freund­schaft, das Erwach­sen­wer­den und die Lie­be, die nicht immer erwi­dert wird. Authen­tisch und ein­fühl­sam erzählt. Mit einem beson­ders gelun­ge­nem Cover! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Alex­an­dra, die von allen nur Alex genannt wird, hat zwei bes­te Freun­de: Paul und Rat­te (die eigent­lich Nina heißt). “Manch­mal ist da die­se Nähe zwi­schen uns. Die Nähe bedarf kei­ner Wor­te. Ich spü­re sie dann, sogar in den Füßen, und ich weiß dann nicht, wie ich sie in Wor­te fas­sen soll­te…[…] Manch­mal fah­re ich Paul dann durch die strub­be­li­gen Haa­re und mei­ne Hand bleibt in sei­nen Haa­ren ste­cken, und das ist, als hiel­te er mich damit fest. Oder ich leh­ne mei­nen Kopf an Rat­tes Schul­ter, und das ist bei­na­he ein Wort.” (Zitat aus “Mehr Schwarz als Lila” S.63ff) Alex, die einen Papa­gei namens Astrid daheim hat, trägt am liebs­ten schwarz. Sie hat nur schwar­ze Klei­dungs­stü­cke in ihrem Schrank hän­gen, auch wenn Rat­te behaup­tet… Weiterlesen!

Claudia Praxmayer — Bienenkönigin

Claudia Praxmayer - Bienenkönigin18.September 2018

Die deut­sche Bio­lo­gin und enga­gier­te Tier­schüt­ze­rin hat nun nach eini­gen Sach­bü­chern und Thril­lern für Erwach­se­ne mit “Bie­nen­kö­ni­gin” ihr ers­tes Jugend­buch vor­ge­legt. Eine Geschich­te über das Bie­nenster­ben, eine hoch­ent­wi­ckel­te Droh­ne und eine Ver­schwö­rung, der eine Grup­pe von Jugend­li­chen auf den Grund geht. Hoch­span­nend, fas­zi­nie­rend und genau­so flott erzählt wie ein Thril­ler erzählt sein soll­te! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

San Fran­cis­co. Melis­sa, genannt Mel, hat das Col­le­ge abge­schlos­sen und weiß nicht wirk­lich, wie es beruf­lich für sie wei­ter­ge­hen soll. Wenn es nach ihre Mut­ter gin­ge, soll sie eben­so eine aka­de­mi­sche Lauf­bahn ein­ge­hen, ihr Vater hät­te es am liebs­ten, sie wür­de auch als Köchin in einem Restau­rant arbei­ten, so wie er. Doch damit sie den Kopf hat sich frei zu ent­schei­den, was sie mit ihrem Leben anfan­gen will, hat ihr Vater ihr einen Deal vor­ge­schla­gen: “Ich gebe dir ein Jahr, in dem du her­aus­fin­den kannst, was du wirk­lich willst. Du wirst mit dem Geld, das ich dir monat­lich über­wei­sen wer­de, zwar kei­ne gro­ßen Sprün­ge machen, aber es wird zum Leben rei­chen.” (Zitat aus “Bie­nen­kö­ni­gin” S.32). Jetzt lebt Mel bereits seit eini­ger Zeit in einer Weiterlesen!

Antje Wagner — Hyde

Antje Wagner Hyde24.Juli 2018

Die deut­sche Autorin Ant­je Wag­ner beehrt ihre Leser mit einem neu­en Buch! “Hyde” ist ein Roman, der eine Wahr­heit ver­birgt, die sich erst nach und nach ent­blät­tert. Über ein alter­na­ti­ves Leben, das plötz­lich zu Ende ist und ein Mäd­chen, das Rache nimmt. Geheim­nis­voll. Fas­zi­nie­rend. Und sprach­lich — wie gewohnt von der Autorin — gekonnt erzählt. Ein Buch, das rasch gefan­gen nimmt und nicht los­lässt. Bes­te Unter­hal­tung für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne, die eine Freun­de an anspruchs­vol­ler, facet­ten­rei­cher Lite­ra­tur haben!

Hyde. Das Haus hin­ter den Hecken. Mit­ten in der Natur, fern­ab von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on. Hier ist Kat­ri­na mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Zoe und ihrem Vater auf­ge­wach­sen. Hier ver­ber­gen sich das Glück und zugleich die Sor­gen ihrer Kind­heit. Denn bei Dun­kel­heit durf­ten sie das Haus nicht ver­las­sen. “Von Anfang Juni bis Ende Febru­ar hat­ten wir Hyde nicht mehr ver­las­sen dür­fen, sobald es däm­mer­te. […] Das Dun­kel war ver­bo­ten. Es war zu gefähr­lich. Lebens­ge­fähr­lich.” (Zitat S.37) Jetzt ist Kat­ri­na mitt­ler­wei­le 18 Jah­re alt, Tisch­le­rin gewor­den und befin­det sich auf der Walz. Sie reist von Ort zu Ort und ver­dient sich dort Geld, wo ihre Hil­fe benö­tigt wird. Immer ist sie dar­auf ange­wie­sen, von jeman­dem mit dem Auto ein Stück mit­ge­nom­men zu wer­den, so wie zum Bei­spiel von der Radio­mo­de­ra­to­rin und Wahr­sa­ge­rin Jose­fi­ne, die ihr zufäl­lig auchWeiterlesen!

Jenny Han — To all the boys I’ve loved before

Jenny Han - To all the boys I've loved before20.Juli 2018

To all the boys I’ve loved befo­re” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jen­ny Han ist der ers­te Teil einer drei­bän­di­gen Rei­he. Ein Roman über das Erwach­sen­wer­den, die Lie­be und die Tur­bu­len­zen, die es erzeugt, als ein paar Lie­bes­brie­fe, die nur pri­vat blei­ben soll­ten, unver­hofft an ihre Adres­sa­ten geschickt wer­den. Bewe­gend und unter­halt­sam. Eine wun­der­schö­ne Lek­tü­re von einer Erzähl­künst­le­rin. Jetzt neu als Bro­schur­aus­ga­be erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Lara Jean Song, das Mäd­chen mit den halb korea­ni­sche, halb ame­ri­ka­ni­schen Wur­zeln, hat ihre Mut­ter ver­lo­ren, da war sie noch ein Kind. Es war ein Haus­halts­un­fall. Ein Aus­rut­schen auf dem gewisch­ten Boden. Ein kur­zer Schlag auf den Kopf. Eine win­zi­ge Ohn­macht. Dann schien wie­der alles in Ord­nung zu sein. Doch die Kopf­schmer­zen, die danach kamen, die sie dazu gebracht haben, sich kurz hin­zu­le­gen, haben die Mut­ter nie wie­der auf­ste­hen las­sen. Es war Lara Jeans älte­re Schwes­ter, die ihren Tod Weiterlesen!

Cecily von Ziegesar — Dark horses

Cecily von Ziegesar Dark horses17.Juli 2018

Dark hor­ses” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin (mit den deut­schen Adels­wur­zeln) Ceci­ly von Zie­ge­sar ist — nach ihrer Erfolgs­rei­he “Gos­sip Girl”ein in sich abge­schlos­se­ner Roman. Eine Geschich­te über Ver­lust, Schuld, Eifer­sucht und die Freund­schaft zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Pferd. Wer hier eine 0–8-15-Pferdegeschichte ver­mu­tet, der wird rasch eines Bes­se­ren belehrt wer­den. Düs­ter, unheil­voll und gran­di­os erzählt! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Mer­ritt ist durch den Tod ihrer Groß­mutter völ­lig aus der Bahn gewor­fen wor­den. Sie hat wochen­lang in der Schu­le gefehlt, ihre Ter­mi­ne beim Psy­cho­lo­gen ein­fach nicht wahr­ge­nom­men und ist auf ihrer neu­en Schu­le immer mehr zur Außen­sei­te­rin gewor­den: “Gran-Jo war der wich­tigs­te Mensch in mei­nem Leben gewe­sen und mit einem Mal war sie nicht mehr da. Tat mir ja leid, dass ich mei­ne Trau­er um sie nicht so abstel­len konn­te.” (Zitat S.13) Mer­ritt betrinkt sich und schmeißt irgend­wel­che Schmerz­ta­blet­ten ein, um sich zu betäu­ben. So auch am Abend vor dem anste­hen­den Col­le­ge-Ein­stu­fungs­test. Wäh­rend des Tests am nächs­ten Tag steht sie dann ein­fach auf und geht. Geht zum Haus ihrer ver­stor­be­nen Groß­mutter und deren eben­falls toten Pferd Noble. Alles übers Rei­ten und über Pfer­de, das hat ihre Groß­mutter ihr bei­gebracht. Bis sie bei einem Unfall Weiterlesen!