Schlagwort Archiv: Rezension

Jutta Nymphius — Oben ohne

Kasimira17.September 2020

Oben ohne” von der deut­schen Autorin Jut­ta Nym­phi­us ist ein Roman, der ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, das mit ihrem Aus­se­hen nicht zufrie­den ist. Auf dem Weg zur Selbst­fin­dung stol­pert sie über so man­ches Hin­der­nis. Eine Geschich­te über Schön­heit, Selbst- und Kör­per­be­wusst­sein und Freund­schaft. Ein­fühl­sam und unter­halt­sam geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Die 13-jäh­ri­ge Ame­lie ist mit ihrem Leben nicht wirk­lich zufrie­den. Sie wäre ger­ne mit den bei­den Klas­sen­schön­hei­ten Celi­na und Lina befreun­det, ist es aber irgend­wie nicht, son­dern hinkt nur hin­ter­her. Sie hät­te ger­ne Eltern, die sich nicht stän­dig strei­ten. Sie wür­de ger­ne von ihrem Schwarm Eli­as bemerkt wer­den: Eli­as ist nicht irgend­ein Jun­ge, Eli­as ist ein Event. Eine Sen­sa­ti­on. Fin­de ich jeden­falls. […] Er kann es wirk­lich mit jedem Model oder Schau­spie­ler auf­neh­men” (Zitat aus “Oben ohne” S.32) Und Ame­lie hät­te ger­ne einen schö­ne­ren Kör­per. Eine Ober­wei­te ist bei ihr so gut wie nicht vor­han­den, dafür steht ihr Bauch… Weiterlesen!

Amy Giles: Jetzt ist alles, was wir haben

Kasimira14.September 2020

Jetzt ist alles, was wir haben” ist der ers­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Amy Giles. Ein Buch über dunk­le Geheim­nis­se in einer Fami­lie, emo­tio­na­len Miss­brauch und ein jun­ges Mäd­chen mit­ten zwi­schen den Fron­ten einer ers­ten gro­ßen Lie­be und dem Schat­ten der Gewalt. Ein packend erzähl­tes, stil­les, aber doch unheim­lich lau­tes Buch. Eine wich­ti­ge Geschich­te, die zu lesen, sich defi­ni­tiv lohnt. Lese­tipp!! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Had­ley stammt aus einer wohl­ha­ben­den, ange­se­he­nen Fami­lie. Sie ist Käpt’n des Lacros­se Teams und eine 1A Spie­le­rin. In der Schu­le schreibt sie Best­no­ten und nimmt neben­bei Flug­un­ter­richt. Bald wird sie auf das eli­tä­re Cor­nell Col­le­ge gehen. Ihre 10-jäh­ri­ge Schwes­ter Lila sieht bewun­dernd zu Had­ley auf. Doch der Schein trügt: “Mit ihren zehn Jah­ren hält Lila mein Leben für auf­re­gend. Ich gehe zu fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hun­gen mit mei­nem Lacros­se-Team. Ich neh­me Flug­stun­den am McK­in­ley-Flug­ha­fen. Ihr ist noch immer nicht bewusst, wie viel von mei­nem Leben mir in Wirk­lich­keit gar nicht gehört.” (Zitat aus “Jetzt ist alles, was wir haben” S.15) Denn eigent­lich sind die­se Ent­schei­dun­gen gar nicht ihre eige­nen. Eigent­lich ist es ihr Vater, der für sie ent­schei­det. Und weil er … Weiterlesen!

Juliane Breinl — Graue Wolken im Kopf

Juliane Breinl Graue Wolken im Kopf18.Juni 2020

Die deut­sche Autorin Julia­ne Breinl hat mit “Graue Wol­ken im Kopf” einen Roman geschrie­ben, der — wie der Titel schon ver­lau­ten lässt — sich mit einem erns­ten The­ma beschäf­tigt: Depres­si­on bei Jugend­li­chen. Die Geschich­te eines jun­ge Mäd­chens, die unwis­sent­lich in solch eine hin­ein­rutscht, ehe sie begreift, was über­haupt mit ihr los ist. Ein auf­klä­ren­des und bewe­gend erzähl­tes Buch. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Tizia­na ist hübsch, beliebt und hat neben­bei auch sehr gute Noten. Jetzt geht es auf den Abschluss zu und da braucht sie noch ein­mal rich­tig viel Power. Sie will Klas­sen­bes­te wer­den und anschlie­ßend gleich das Fach­ab­itur machen. Denn um an der Jour­na­lis­ten­schu­le genom­men zu wer­den, auf die sie gehen möch­te, muss man schon ein Aus­nah­me­ta­lent sein. Des­halb nimmt sie mit ihrer bes­ten Freun­din Vivi­an auch an einem Foto­pro­jekt teil, bei dem sie Obdach­lo­se inter­view­en und foto­gra­fie­ren soll. Neben­bei arbei­tet sie nicht nur für die Schü­ler­zei­tung, son­dern ist eben­falls Mit­glied in einem Vol­ley­ball­ver­ein. Frei­zeit hat sie kaum noch. Das nervt vor allem Vivi­an: Wir sehen uns seit WochenWeiterlesen!

Michaela Kastel — C’est la fucking vie

Kasimira6.April 2020

Was die öster­rei­chi­sche Autorin Michae­la Kas­tel da mit ihrem Roman “C’est la fuck­ing vie” geschrie­ben hat, ist außer­ge­wöhn­lich! Eine zer­stö­re­ri­sche, hef­ti­ge, ver­zwei­fel­te, lebens­pul­sie­ren­de Lie­bes­ge­schich­te, die sei­nes­glei­chen sucht. Im Mit­tel­punkt ein jun­ges Mäd­chen, das exzes­siv ihr Leben lebt, sich nie­mals ver­liebt, son­dern nur von einer Bett­ge­schich­te zu nächs­ten flüch­tet. Das sich nun der Lie­be und der Wahr­heit stel­len muss, als ihr bes­ter Freund mehr von ihr will. Frei­heit oder Bezie­hung? Ein Roman wie ein Tanz auf einem Draht­seil — in unvor­stell­ba­rer Höhe und ohne Sicher­heits­netz. Inten­siv. Unver­gess­lich. Ein­ma­lig. Und abso­lut lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge San­dra, genannt San­ni, weiß genau was sie vom Leben will: Spaß, unver­gess­li­che Erin­ne­run­gen sam­meln, sich trei­ben las­sen und ein­fach nur genie­ßen. Mit­neh­men was geht. Ohne nach­zu­den­ken. Ohne Kom­pro­mis­se. Ein­fach mal ihren bes­ten Freund Niko küs­sen, wenn ihr auf einer Par­ty danach ist? Klar, war­um nicht. “Das ist Leben. Die­ser Kuss, die­ses Glück, wir bei­de inein­an­der ver­schlun­gen. Es soll ewig dau­ern. Hier, jetzt, in die­ser wun­der­schö­nen hei­ßen Som­mer­nacht ohne Sor­gen. Das sind die Momen­te, dieWeiterlesen!

Gabi Kreslehner — Nils geht

Kasimira4.April 2020

Nils geht” ist der neu­es­te Roman der öster­rei­chi­schen Autorin Gabi Kres­leh­ner. Eine kurz­wei­li­ge (144 Sei­ten lan­ge) Geschich­te über Mob­bing, die Fol­gen davon und den Mut, den es braucht, Zivil­cou­ra­ge zu zei­gen. Hin­zu­schau­en anstatt weg­zu­se­hen. Auf beson­de­re Art und Wei­se erzählt. Eine Geschich­te, die auf­rüt­telt und nach­denk­lich macht. Her­vor­ra­gend als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung geeig­net. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Nils ist ein Außen­sei­ter. Wird in der Schu­le geär­gert. Ist das Opfer. Eigent­lich schon immer. “Aber irgend­wie war der Nils immer komisch. Ein klei­ner Wicht, der sich nicht anpas­sen konn­te. Doo­fes Gesicht. Irre Bewe­gun­gen. Und dabei weiß der aber alles. Den kann man fra­gen, was man will, der weiß es. Ich mei­ne, da ist es doch kein Wun­der, dass die ihn schon immer im Visier hat­ten.” (Zitat aus “Nils geht” S.15) Momen­tan beson­ders im Visier hat ihn die Cli­que um den gut aus­se­hen­den, ver­mö­gen­den, aber ego­is­ti­schen Joe. Dazu gehö­ren die elfen­haf­te, wun­der­schö­ne Mila; der mani­pu­lie­ren­de, höchst auf­merk­sa­me, auf­dring­li­che Ras­mus und Fadi, der weiß wie Außen­sei­ter sich füh­len kön­nen, aber trotz­dem mit dem Strom schwimmt. Sie nen­nen ihn… Weiterlesen!

Michael Sieben — Ponderosa

Kasimira1.April 2020

Pondero­sa” ist der Debüt­ro­man des deut­schen Autoren Micha­el Sie­ben, der in den Mit­tel­punkt sei­ner kurz­wei­li­gen Geschich­te drei Jugend­li­che stellt, deren Leben durch das Ver­schwin­den eines Nach­barn auf den Kopf gestellt wird. Ein Roman über das Erwach­sen­wer­den, über Freund­schaft und das sich unwei­ger­li­che Ver­än­dern die­ser. Bedacht­sam und authen­tisch erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Vor allem für Jungs ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Eine klei­ne Sied­lung nahe Frank­furt. Der 15-jäh­ri­ge Kris­ti­an, genannt Kris, ist froh als nach den Oster­fe­ri­en sei­ne zwei bes­ten Freun­de end­lich wie­der zurück sind: Der coo­le Juri, den er schon seit Ewig­kei­ten kennt (er war auf Fur­te­ven­tu­ra) und Jose­phi­ne, die alle Josie nen­nen (sie war in Stutt­gart bei Freun­den). Jetzt tref­fen sie sich wie­der in “ihrer” klei­nen Hüt­te, mit dem Blick auf die Auto­bahn­brü­cke, die sich durch das Tal zieht. “Es gibt nur einen Raum mit zwei Fens­tern, bei einem ist die Schei­be zer­bro­chen, wir haben es mit Plas­tik­fo­lie und Krepp­band zuge­klebt. Über dem Ein­gang beginnt das Flach­dach zu brö­ckeln, an einer Stel­le ragt die Spit­ze eines ros­ti­gen Stahl­git­ters aus dem Beton. […] Ram­bo was here steht mit Edding an der Außen­wand, dane­ben FICKEN, knall­rot.” (Zitat aus “Pondero­sa” S.19ff) Es war Josies Idee die Hüt­te “Pondero­sa” zu nen­nen. Genau­so wie es auf dem Schild stand, das Josies ver­stor­be­ner Vater über sei­nem Schre­ber­gar­ten frü­her hän­gen hat­te. “So heißt die Ranch aus Bonan­za, hat Josie uns erklärt, kennt ihr doch, oder? Juri und ich haben genickt, kla­ro, kennt doch jeder. Zu Hau­se haben wir dann erst mal gegoo­gelt, was bit­te Weiterlesen!

Das Corona-Virus im Jugendbuch…

Kasimira24.März 2020

…das gibt es natür­lich noch nicht! So schnell ent­ste­hen im Kin­der- und Jugend­buch kei­ne Bücher über die­se uns alle momen­tan sehr beschäf­ti­gen­de The­ma­tik. Abge­se­hen von ein paar No-Name-Publis­hern oder E‑Book-Schnell­schüs­sen schafft dies der ers­te gro­ße Publi­kums­ver­lag (Piper Ver­lag) erst Mit­te Mai solch einen Titel (“Coro­na­vi­rus: 33 Fra­gen — 33 Ant­wor­ten”) in den Han­del zu brin­gen. Hier­bei han­delt es sich jedoch auch um ein Sach­buch für Erwach­se­ne und um kei­nen Roman. Zu was grei­fen also Jugend­li­che, die bereit sind sich mit die­sem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen?

Fas­zi­nie­ren­der­wei­se gibt es eine Neu­erschei­nung, die im Janu­ar 2020 ins Deut­sche über­setzt wur­de, die inter­es­san­te Par­al­le­len zum Coro­na­vi­rus auf­zeigt“Der Hund, der die Welt ret­tet” von dem bri­ti­schen Autor Ross Wel­ford, erschie­nen im Cop­pen­rath Ver­lag. Hier bricht in Eng­land ein Hun­de­vi­rus aus, das auch schon auf den Men­schen über­springt und für eini­ge Todes­fäl­le bereits gesorgt hat. Und wo wur­de er erst­mals gesich­tet? InWeiterlesen!

Antje Wagner — Hyde

Antje Wagner Hyde11.März 2020 

“Hyde” von der deut­schen Autorin Ant­je Wag­ner ist ein Roman, der eine Wahr­heit ver­birgt, die sich erst nach und nach ent­blät­tert. Über ein alter­na­ti­ves Leben, das plötz­lich zu Ende ist und ein Mäd­chen, das Rache nimmt. Geheim­nis­voll. Fas­zi­nie­rend. Und sprach­lich — wie gewohnt von der Autorin — gekonnt erzählt. Ein Buch, das rasch gefan­gen nimmt und nicht los­lässt. Bes­te Unter­hal­tung für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne, die eine Freu­de an anspruchs­vol­ler, facet­ten­rei­cher Lite­ra­tur haben! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen.

Hyde. Das Haus hin­ter den Hecken. Mit­ten in der Natur, fern­ab von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on. Hier ist Kat­ri­na mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Zoe und ihrem Vater auf­ge­wach­sen. Hier ver­ber­gen sich das Glück und zugleich die Sor­gen ihrer Kind­heit. Denn bei Dun­kel­heit durf­ten sie das Haus nicht ver­las­sen. “Von Anfang Juni bis Ende Febru­ar hat­ten wir Hyde nicht mehr ver­las­sen dür­fen, sobald es däm­mer­te. […] Das Dun­kel war ver­bo­ten. Es war zu gefähr­lich. Lebens­ge­fähr­lich.” (Zitat S.37) Jetzt ist Kat­ri­na mitt­ler­wei­le 18 Jah­re alt, Tisch­le­rin gewor­den und befin­det sich auf der Walz. Sie reist von Ort zu Ort und ver­dient sich dort Geld, wo ihre Hil­fe benö­tigt wird. Immer ist sie dar­auf ange­wie­sen, von jeman­dem mit dem Auto ein Stück mit­ge­nom­men zu wer­den, so wie zum Bei­spiel von der Radio­mo­de­ra­to­rin und Wahr­sa­ge­rin Jose­fi­ne, die ihr zufäl­lig auchWeiterlesen!

Claudia Praxmayer — Bienenkönigin

Kasimira9.März 2020

Die deut­sche Bio­lo­gin und enga­gier­te Tier­schüt­ze­rin hat nun nach eini­gen Sach­bü­chern und Thril­lern für Erwach­se­ne mit “Bie­nen­kö­ni­gin” ihr ers­tes Jugend­buch vor­ge­legt. Eine Geschich­te über das Bie­nenster­ben, eine hoch­ent­wi­ckel­te Droh­ne und eine Ver­schwö­rung, der eine Grup­pe von Jugend­li­chen auf den Grund geht. Hoch­span­nend, fas­zi­nie­rend und genau­so flott erzählt wie ein Thril­ler erzählt sein soll­te! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

San Fran­cis­co. Melis­sa, genannt Mel, hat das Col­le­ge abge­schlos­sen und weiß nicht wirk­lich, wie es beruf­lich für sie wei­ter­ge­hen soll. Wenn es nach ihre Mut­ter gin­ge, soll sie eben­so eine aka­de­mi­sche Lauf­bahn ein­ge­hen, ihr Vater hät­te es am liebs­ten, sie wür­de auch als Köchin in einem Restau­rant arbei­ten, so wie er. Doch damit sie den Kopf hat sich frei zu ent­schei­den, was sie mit ihrem Leben anfan­gen will, hat ihr Vater ihr einen Deal vor­ge­schla­gen: “Ich gebe dir ein Jahr, in dem du her­aus­fin­den kannst, was du wirk­lich willst. Du wirst mit dem Geld, das ich dir monat­lich über­wei­sen wer­de, zwar kei­ne gro­ßen Sprün­ge machen, aber es wird zum Leben rei­chen.” (Zitat aus “Bie­nen­kö­ni­gin” S.32). Jetzt lebt Mel bereits seit eini­ger Zeit in einer Weiterlesen!

Kyrie McCauley — You are (not) safe here

Kasimira4. März 2020

Dass die Ame­ri­ka­ne­rin Kyrie McCau­ley, die bis­her alle mög­li­chen Jobs hat­te, nun den der Autorin gewählt hat, ist ein Glücks­fall. Das beweist sie mit ihrem tief­schür­fen­den Roman “You are not safe here”. Ihr Debüt stellt häus­li­che Gewalt in einer Fami­lie in den Vor­der­grund: mit Men­schen, die weg­schau­en und ein jun­ges Mäd­chen, das ver­sucht ihre klei­nen Schwes­tern zu schüt­zen. Eine schein­bar länd­li­che Idyl­le, eine ers­te Lie­be und eine Krä­hen­pla­ge kom­ple­men­tie­ren das Gan­ze. Ein sprach­lich wahn­sin­nig gut geschrie­be­nes Buch! Eine außer­ge­wöhn­li­che Geschich­te. Für mich eine der bes­ten Neu­erschei­nun­gen des Früh­jahrs! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­te­ren The­men aus­ein­an­der zu set­zen und für Erwach­se­ne.

Auburn. Ein klei­nes Städt­chen in Penn­syl­va­nia. Hier leben die 17-jäh­ri­ge Leighton, die 13-jäh­ri­ge Camp­bell und die 9‑jährige Juni­per. In stän­di­ger Furcht vor ihrem Vater, der ihrer Mut­ter gegen­über immer wie­der gewalt­tä­tig wird und sei­ne Wut, die durch alles Mög­li­che aus­ge­löst wer­den kann, kaum im Griff hat. “Es gefällt ihm, her­um­zu­brül­len und uns Angst zu machen, aber er ach­tet dar­auf, sich nicht selbst ins Gefäng­nis zu brin­gen. Es ist ein schma­ler Grat, doch er beherrscht ihn gut.” (Zitat aus “You are not safe here” S.15) Viel zu oft flüch­ten sich die jün­ge­ren Schwes­tern abends zu Leighton ins Zim­mer, wenn das Geschrei wie­der ohren­be­täu­bend wird, wenn Gegen­stän­de… Weiterlesen!