Taschenbuch/Broschur

Margit Ruile — Dark Noise

Margit Ruile - Dark Noise13.September 2018

Die deut­sche Autorin Mar­git Rui­le hat mit “Dark Noi­se” einen Thril­ler geschrie­ben, der es in sich hat! Eine Geschich­te über tota­le Über­wa­chung, die unge­heu­er­li­chen Mög­lich­kei­ten der Bild­re­tu­sche und eine geheim­nis­vol­le Unter­grund­grup­pe. Brand­ak­tu­ell und unter­halt­sam. Ein Buch, das nach­denk­lich macht. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Beson­ders gut geeig­net für Jungs ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Zafer führt ein Leben in Abge­schie­den­heit. Er arbei­tet als Bild­re­tusch­eur und ver­lässt sei­ne Woh­nung nur dann, wenn es unbe­dingt sein muss. Er mag kei­ne Leu­te um sich her­um und erhält nur ab und zu Besuch von sei­ner klei­nen Schwes­ter. “Er hass­te die Stra­ßen mit den vie­len Men­schen, die U-Bah­nen, das Gedrän­gel. So vie­le Details, so vie­le Klei­nig­kei­ten. Ohren, Augen, Kör­per, Bewe­gun­gen, Haa­re. Per­fekt erschaf­fen. […] Manch­mal ertapp­te er sich dabei, dass er sich wünsch­te, die Sze­ne in der U-Bahn anzu­hal­ten, um sie sich etwas genau­er anzu­se­hen.” (Zitat aus “Dark Noi­se” S.9) Sein Com­pu­ter, sein Bild­be­ar­bei­tungs­pro­gramm — das ist sei­ne Welt. Sein Reich, in dem er sich wohl fühlt und in dem er krea­tiv sein kann: “Nur vor sei­nem Rech­ner war er sicher. Hier konn­te er alles tun, die Zeit ver­lang­sa­men, sich in ihr vor und zurück bewe­gen, und vor allem konn­te er Weiterlesen!

Reiner Engelmann — Der Fotograf von Auschwitz: Das Leben des Wilhelm Brasse

11.September 2018

Rei­ner Engel­mann erzählt in dem bio­gra­fi­schen Roman “Der Foto­graf von Ausch­witz: Das Leben des Wil­helm Bras­se” die Geschich­ten eines Zeit­zeu­gens, der im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger Schreck­li­ches erle­ben muss­te und zugleich gezwun­gen war sei­nem erlern­ten Beruf nach­ge­hen und das Leid der Men­schen zu doku­men­tie­ren. Hef­tig, erschre­ckend und wahr. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für inter­es­sier­te Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Wil­helm Bras­se kam am 3. Dezem­ber 1917 in Zywiec in Polen zur Welt. Sei­ne Mut­ter war eine Polin, sein Vater ein Öster­rei­cher, wes­we­gen er sowohl deutsch als auch pol­nisch sprach. In sei­ner Hei­mat­stadt mach­te er eine Aus­bil­dung zum Foto­gra­fen und ging für eini­ge Zeit nach Kat­to­witz, um in dem Foto­ate­lier sei­nes Onkels zu arbei­ten. Als der zwei­te Welt­krieg begann, rech­ne­te Wil­helm Bras­se damit ein­ge­zo­gen zu wer­den, und kehr­te nach Zywiec zurück. Bei einem Volks­be­fra­gung hat­te er die Mög­lich­keit Weiterlesen!

Charis Cotter — Das unsichtbare Mädchen

Charis Cotter Das unsichtbare Mädchen10.September 2019

Das unsicht­ba­re Mäd­chen” von der kana­di­schen Autorin Cha­ris Cot­ter fällt gleich schon durch sein bezau­bern­des Cover auf! Ein Roman mit fan­tas­ti­schen Ele­men­ten über eine beson­de­re Mäd­chen­freund­schaft, über Geis­ter und der Suche nach sich selbst. Ange­nehm und berüh­rend erzählt. Für Jugend­li­che ab 11 bezie­hungs­wei­se 12 Jah­ren.

Toron­to. Im Jah­re 1963. Sie sind bei­de 12 Jah­re alt, woh­nen neben­ein­an­der und sind grund­ver­schie­den: Pol­ly möch­te am liebs­ten unsicht­bar sein. Sie lebt in einer Fami­lie mit drei leib­li­chen und zwei Pfle­ge­kin­dern. Jetzt haben ihre Eltern auch noch ein wei­te­res klei­nes Kind dazu­ge­holt. Wegen dem neu­en Baby muss sie ihr Zim­mer mit eben jenem tei­len. Am liebs­ten ist Pol­ly allei­ne und liest Geis­ter­ge­schich­ten. Es wäre ein Traum für sie end­lich mal einen ech­ten Geist zu sehen!
Rose hin­ge­gen fühlt sich unsicht­bar. Ihre Eltern sind kaum zu Hau­se. In der Schu­le wird sie igno­riert. Nicht ein­mal die Leh­rer rufen sie mehr auf, wenn sie sich mel­det. Dar­um lässt sie es. Manch­mal redet sie tage­lang mit nie­man­dem. Ihre Haus­häl­te­rin Kendrick stellt ihr Zuhau­se das Essen auf den Tisch, wenn ihre Eltern nicht da sind. Rose hütet ein gro­ßes Geheim­nis: sie sieht Geis­ter. Schon seit ihrer Geburt. Und das darf nie­mand erfah­ren! Sonst wür­de… Weiterlesen!

Nicola Yoon — Ein einziger Tag für die Liebe

Nicola Yoon - Ein einziger Tag für die Liebe9.September 2018

Nach ihrem Erfolgs­ti­tel “Du neben mir und zwi­schen uns die gan­ze Welt” legt die ame­ri­ka­ni­sche Autorin (mit den jamai­ka­ni­schen Wur­zeln) Nico­la Yoon nun mit “Ein ein­zi­ger Tag für die Lie­be” neu­en Lese­stoff vor. Ihr zwei­ter Roman erzählt eine Lie­bes­ge­schich­te inmit­ten eines fei­nen Geflechts von zufäl­li­gen (oder schick­sals­haf­ten?) Ereig­nis­sen und dem nicht immer ein­fa­chen Leben zwi­schen zwei Kul­tu­ren. Fami­li­en­ge­schich­te inklu­si­ve. Raf­fi­niert erzählt und mit fas­zi­nie­ren­den Ein­schü­ben. Ein rich­tig schö­ner Schmö­ker. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen (ACHTUNG: Die Hard­co­ver-Aus­ga­be hat­te einen ande­re Titel: “The sun is also a star”). Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

New York. Die 17-jäh­ri­ge Nata­sha soll­te eigent­lich ihre Kof­fer packen, aber das jun­ge Mäd­chen mit der jamai­ka­ni­schen Her­kunft will ein­fach nicht auf­ge­ben. Sie, die mit ihrer Fami­lie ille­gal in Ame­ri­ka lebt, will das Land nicht ver­las­sen. Auch wenn das Urteil der Behör­den anders aus­sieht: “Der letz­te Ein­spruch Ihrer Fami­lie wur­de abge­lehnt. Die Abschie­bung ist beschlos­sen, Ms Kings­ley. Sie und Ihre Fami­lie müs­sen heu­te um 22.00 Uhr das Land ver­las­sen.” (Zitat S.31) Des­halb geht Nata­sha auch… Weiterlesen!

Donna Freitas — Wie viel Leben passt in eine Tüte?

Donna Freitas Wie viel Leben passt in eine Tüte 9.September 2018

Jetzt schon ein zwei­tes Mal neu als Taschen­buch auf­ge­legt wor­den, das ist der außer­ge­wöhn­li­che Titel “Wie viel Leben passt in eine Tüte?” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Don­na Frei­tas. Ein wun­der­schö­nes Buch, das sich immer wie­der zu lesen lohnt! Und das berüh­ren wird — über Abschied und Tod, Lie­be und Lust, das Leben wie­der zu genie­ßen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Emp­feh­lens­wert!

Das Leben der nun 16-jäh­ri­gen Rose hat sich voll­kom­men ver­än­dert, seit ihre Mut­ter an Krebs gestor­ben ist. Sie geht nicht mehr auf Par­tys, sie hat das Cheer­lea­ding abge­bro­chen. Sie mag kei­ne Musik mehr hören, weil sie dann nur noch trau­rig ist. Und in der Bezie­hung zu ihrem Freund Chris, dem erfolg­rei­chen Quar­ter­back der Schu­le, läuft auch nicht mehr alles rund. Rose mag sei­ne Berüh­run­gen nicht mehr, kann sei­ne Nähe manch­mal nicht ertra­gen. Ihr älte­rer Bru­der Jim lebt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se, er stu­diert bereits. Des­halb muß Rose sich auch noch allein um ihren Vater küm­mern, der von Zeit zu Zeit zu viel… Weiterlesen!

Neal Shusterman — Vollendet: Die Flucht

Neal Shusterman - Vollendet: Die Flucht22.August 2018

Ein mora­lisch äußerst dis­ku­ta­bles Buch ist “Voll­endet” von dem ame­ri­ka­ni­schen Autoren Neal Shus­ter­man. In dem dys­to­pi­schen Roman wur­de eine Mög­lich­keit gefun­den, die Abtrei­bung noch Jah­re nach der Geburt zu voll­zie­hen! Span­nend und äußerst dra­ma­tisch erzählt. Der ers­te Teil einer vier­tei­li­gen Rei­he, der jetzt ein zwei­tes Mal als Taschen­buch in neu­em Design auf­ge­legt wur­de. Zudem noch mit einer Bonus­ge­schich­te ver­se­hen. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Eine Welt in der Zukunft. Die Abtrei­bungs­geg­ner und die Befür­wor­ter haben eine gemein­sam ver­tret­ba­re Lösung gefun­den: denn mit­tels tech­ni­scher Fort­schrit­te ist es nun mög­lich, dass die Eltern bei ihren 13–18 jäh­ri­gen Kin­dern eine nach­träg­li­che Abtrei­bung voll­zie­hen kön­nen. Die­se geschieht durch eine soge­nann­te Umwand­lung: die “abge­trie­be­ne” Per­son wird in ihre Ein­zel­tei­le zer­teilt: Orga­ne, Hän­de, Bei­ne, alles wird an ande­re des­sen bedürf­ti­ge (zah­lungs­kräf­ti­ge) Men­schen wei­ter­ver­teilt. Man lebt sozu­sa­gen wei­ter, nur eben nicht mehr in einem Stück. Erzählt wird die­ser Roman aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven, haupt­säch­lich aber aus denen drei­er Jugend­li­chen, die umge­wan­delt wer­den sol­len und auf der Flucht sind…Weiterlesen!

Cecily von Ziegesar — Dark horses

Cecily von Ziegesar Dark horses17.Juli 2018

Dark hor­ses” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin (mit den deut­schen Adels­wur­zeln) Ceci­ly von Zie­ge­sar ist — nach ihrer Erfolgs­rei­he “Gos­sip Girl”ein in sich abge­schlos­se­ner Roman. Eine Geschich­te über Ver­lust, Schuld, Eifer­sucht und die Freund­schaft zu einem außer­ge­wöhn­li­chen Pferd. Wer hier eine 0–8-15-Pferdegeschichte ver­mu­tet, der wird rasch eines Bes­se­ren belehrt wer­den. Düs­ter, unheil­voll und gran­di­os erzählt! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Mer­ritt ist durch den Tod ihrer Groß­mutter völ­lig aus der Bahn gewor­fen wor­den. Sie hat wochen­lang in der Schu­le gefehlt, ihre Ter­mi­ne beim Psy­cho­lo­gen ein­fach nicht wahr­ge­nom­men und ist auf ihrer neu­en Schu­le immer mehr zur Außen­sei­te­rin gewor­den: “Gran-Jo war der wich­tigs­te Mensch in mei­nem Leben gewe­sen und mit einem Mal war sie nicht mehr da. Tat mir ja leid, dass ich mei­ne Trau­er um sie nicht so abstel­len konn­te.” (Zitat S.13) Mer­ritt betrinkt sich und schmeißt irgend­wel­che Schmerz­ta­blet­ten ein, um sich zu betäu­ben. So auch am Abend vor dem anste­hen­den Col­le­ge-Ein­stu­fungs­test. Wäh­rend des Tests am nächs­ten Tag steht sie dann ein­fach auf und geht. Geht zum Haus ihrer ver­stor­be­nen Groß­mutter und deren eben­falls toten Pferd Noble. Alles übers Rei­ten und über Pfer­de, das hat ihre Groß­mutter ihr bei­gebracht. Bis sie bei einem Unfall Weiterlesen!

Mirjam Mous — Paradise Project: Der Schein lügt

Mirjam Mous - Paradise Project: Der Schein lügt15.Juli 2018

Para­di­se Pro­ject: Der Schein lügt” ist der neu­es­te Thril­ler der nie­der­län­di­schen Autorin Mir­jam Mous. Eine Geschich­te über ein paar Jugend­li­che, die ver­su­chen den schein­ba­ren Unfall­tot eines Ver­wand­ten als einen Mord zu ent­lar­ven und mit­ten in ein Geflecht aus Kor­rup­ti­on, Macht und Erpres­sung hin­ein­ge­ra­ten. Packend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Mink liebt das Zau­bern. So möch­te er natür­lich auch am Berufs­ori­en­tie­rungs­tag sei­ner Schu­le am liebs­ten einen Tag lang einem Illu­sio­nis­ten bei sei­ner Arbeit über die Schul­ter schau­en. Nur lei­der sehen die­se das nicht so posi­tiv und er ern­tet nur Absa­gen oder gar kei­ne Reak­tio­nen auf sei­ne Anfra­gen. Wohl oder übel muss eine Alter­na­ti­ve her und sei­ne bes­ten Freu­din Jools orga­ni­siert ihm einen Tag bei ihrem Onkel Her­mann, der als Jour­na­list beim Dag­blad Zuid arbei­tet. Ziem­lich lang­wei­lig, fin­det Mink. Ein Inter­view mit einem Schrift­stel­ler. Eine Eröff­nungs­fei­er eines Kin­der­bau­ern­hofs. Das ist nicht wirk­lich span­nend. “Natür­lich schrei­be ich oft über läp­pi­sche Din­ge”, sag­te er. “Ich muss eben wie jeder ande­re die Mie­te zah­len und die Lokal­nach­rich­ten brin­gen Geld in die Kas­se. Aber unter­des­sen arbei­te ich an einer ande­ren, viel wich­ti­ge­ren Sto­ry. Etwas Gro­ßem.” “Wor­um geht’s?” “Das kann ich jetzt noch nicht ver­ra­ten, aber sie wird ein­schla­gen wie eine Bom­be.” (Zitat S.45) Mehr bekommt MInk lei­der nicht aus ihm her­aus. Umso über­rasch­ter und ent­setz­ter ist er also, als er Weiterlesen!

Julie Buxbaum — Tell me three things: Wenn das Glück in deinem Postfach liegt…

Julie Buxbaum - Tell me three things: Wenn das Glück in deinem Postfach liegt3.Juli 2018

Tell me three things: Wenn das Glück in dei­nem Post­fach liegt…” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Julie Bux­baum ist ein Roman über die Pro­ble­ma­tik der Anpas­sungs­fä­hig­keit an einer neu­en Schu­le, einen heim­li­chen Hel­fer und die Geschich­te einer uner­war­te­ten Lie­be. Flott und unter­halt­sam erzählt. Jetzt neu und mit einem ande­ren Titel (vor­her: “Absen­der: Glück”) als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Das Leben der 16-jäh­ri­gen Jes­sie ist momen­tan nicht gera­de ein­fach. Ihre Fami­lie ist nicht mehr das, was sie ein­mal war: “Jeder von uns hat­te eine bestimm­te Rol­le. Mein Vater arbei­te­te und brach­te uns zum Lachen. Mei­ne Mut­ter arbei­te­te auch, aller­dings nur Teil­zeit, und bei ihr lie­fen alle Fäden zusam­men, sie beru­hig­te und ver­band. Mei­ne ein­zi­ge Auf­ga­be bestand dar­in, ihr Schatz zu sein, mich in ihrer per­ma­nen­ten Auf­merk­sam­keit zu aalen. Es ist jetzt 747 Tage her, und ich kann noch immer nicht dar­über reden.” (Zitat S.53) Jes­sies Mut­ter ist an Krebs gestor­ben. Und auch wenn es jetzt schon unge­fähr zwei Jah­re her ist, ver­misst Jes­sie ihre Mut­ter immer noch ziem­lich. Ihr Vater hat bereits eine neue Frau gefun­den, wes­we­gen sie von Chi­ca­go nun nach Los Ange­les zie­hen, um in deren rie­si­gen Haus zu leben. Jetzt hat Jes­sie nicht nur ein Zuhau­se, in dem sie sich nicht hei­misch füh­len kann, einen neu­en Stief­bru­der und eine Haus­häl­te­rin, son­dern soll auf­grund der neu­en Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se der neu­en Frau auch auf eine Pri­vat­schu­le gehen. Hier tritt sie von einem Fett­näpf­chen… Weiterlesen!

Tanya Stewner — Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb

Tanya Stewner Der Sommer, in dem die Zeit stehenblieb2.Juli 2018

Die deut­sche Autorin Tanya Stew­ner erzählt in „Der Som­mer, in dem die Zeit ste­hen­blieb“ eine Lie­bes­ge­schich­te wie das schö­ne, roman­tisch gestal­te­te Cover ver­spricht, aber eine, die defi­ni­tiv anders ist! Eine Lie­be zu einem jun­gen Mann, der nicht aus die­ser Zeit zu sein scheint. Flott und pfif­fig erzählt. Mit viel uner­war­te­ter Tie­fe. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Juli ist ein Kopf­mensch durch und durch. In der Schu­le schreibt sie nur Best­no­ten. Am liebs­ten ana­ly­siert sie alles genaus­tens. Ihren kom­pli­zier­ten Gedan­ken­gän­gen kann lei­der nicht immer jeder fol­gen und so ist sie trotz bes­ter Freun­din Who­o­pie eher eine Außen­sei­te­rin. Auf eine Par­ty wur­de sie noch nie ein­ge­la­den. Dabei hofft sie doch ver­geb­lich auf solch einer ein­mal ihrem Traum­prin­zen zu begeg­nen. Dass sie die­sen tat­säch­lich auf ihrer Lich­tung, auf der sie sich immer zurück­zieht, wenn sie allei­ne sein will, trifft, hät­te Juli nie gedacht. Anja­no heißt er. Er trägt selt­sa­me Klei­dung, spricht einen noch viel selt­sa­me­ren Dia­lekt und kann mit man­chen Wör­tern, die sie sagt, gar nichts anfan­gen. Cola kennt er nicht, einen Schraub­ver­schluss, noch nie gese­hen. Ver­wirrt wirkt er. Und doch bezau­bernd schön. Ein Traum­typ eben. Juli ist hin und weg. Doch, nach­dem auch Anja­no wie­der gegan­gen ist, macht sie eine äußerst merk­wür­di­ge Ent­de­ckung. Egal wie oft sie… Weiterlesen!