Schlagwort Archiv: Mutter

Katya Balen — Foxlight: Zwei Schwestern im Herzen des Wildlands

9.September 2025

Fox­light: Zwei Schwes­tern im Her­zen des Wild­lands” ist ein Roman der bri­ti­schen Autorin Katya Balen. Sie erzählt die Geschich­te zwei­er Schwes­tern, die in einem Wai­sen­haus leben und als Babys bei Füch­sen gefun­den wur­den. Von ihrer Mut­ter gibt es kei­ne Spur. An das Wai­sen­haus schließt das “Wild­land” an, eine Wild­nis unbe­grenz­ten Maßes, aus der angeb­lich nie­mand mehr zurück­kehrt, der dort hin­ein­ge­gan­gen ist. Als ein Fuchs am Haus auf­taucht, machen sich die Schwes­tern auf den Weg ins Wild­land, auf die Suche nach ihrer Mut­ter. Wird das Tier sie zu ihr füh­ren? Bald ver­lie­ren sie den Fuches und sto­ßen auf eini­ge Her­aus­for­de­run­gen… Ein anmu­tig schö­nes, nahe­zu mär­chen­haf­tes Buch. Ein Roman über Frei­heit, Wild­heit, Sehn­sucht nach den eige­nen Wur­zeln und die Kraft der Fan­ta­sie. Man muss ein biss­chen Geduld haben mit der Geschich­te, die­se ent­fal­tet sich eher in sprach­li­cher Schön­heit als in erzäh­le­ri­scher Schnel­lig­keit und star­kem Span­nungs­bo­gen. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die außer­ge­wöhn­li­che Lite­ra­tur lieben.

Rey und Fen sind Zwil­lin­ge. Seit sie als Babys bei Füch­sen gefun­den wur­den, die sie vor der Käl­te wärm­ten, leben sie imWeiterlesen!

Holly Jackson — The Reappearance of Rachel Price

22.November 2024

The Reap­pearance of Rachel Pri­ce” ist das neu­es­te Werk der bri­ti­schen Best­sel­ler­au­torin Hol­ly Jack­son (bekannt durch ihre “A good Girl’s Gui­de to Mur­der”-Rei­he). Der Stan­da­lo­ne-Thril­ler stellt die 18-jäh­ri­ge (Anna)bel in den Vor­der­grund, deren Mut­ter von 16 Jah­ren spur­los ver­schwand. Die­se ließ die damals Zwei­jäh­ri­ge nach einem Besuch in einem Ein­kaufs­zen­trum auf offe­ner Stra­ße in ihrem Auto zurück. Ein Film­team dreht nun eine True-Crime-Doku­men­ta­ti­on über die Geschich­te. Und plötz­lich taucht Bels Mut­ter wie­der auf! Erzählt, dass sie von einem Mann all die Jah­re in einem Kel­ler fest­ge­hal­ten wur­de. Doch gegen­über Bel ver­strickt sie sich in Unwahr­hei­ten und das Mäd­chen, das ihre Mut­ter wie einen Fremd­kör­per im eige­nen Haus emp­fin­det, beginnt zusam­men mit Kame­ra-Assis­ten­ten aus dem Film­team Nach­for­schun­gen anzu­stel­len… Ein Buch, das zunächst noch gemüt­lich star­tet, dann aber umso span­nen­der und mit­rei­ßen­der wird. Eine Geschich­te, die man so schnell nicht mehr aus den Hän­den legen möch­te. Ein Ham­mer­buch! Und das Ende… Hol­la die Wald­fee! Mit gelun­ge­nem Farb­schnitt und Page Over­lay in der Erst­auf­la­ge. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 18-jäh­ri­ge Bel wird inter­viewt, für einen Doku­men­tar­film. Eine True Crime Serie. Und sie mag es über­haupt nicht. Doch ihr Vater hat dem zuge­stimmt und nun muss sie sich all den Fra­gen stel­len, über die sie eigent­lich nicht mehr nach­den­ken will. “Sie muss­te nur die­sen Doku­men­tar­dreh durch­ste­hen, so tun, als wür­de sie es nicht has­sen, und über Rachel spre­chen. Danach konn­te sie wie­der in ihr nor­ma­les Leben zurück­keh­ren, ein Leben, in dem nicht über Rachel gere­det wur­de.” (Zitat S.12) Rachel ist ihre Mut­ter, die vor über 16 Jahren Weiterlesen!

Kathrin Lange — Everything we left unsaid

30.Juli 2024

Ever­y­thing we left unsaid” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Autorin Kath­rin Lan­ge. Sie ent­führt ihre Leser:innen in die Pro­vence, in der sich die 17-jäh­ri­ge Isa auf eine Rei­se in ihre Ver­gan­gen­heit macht. Denn ihre Mut­ter, die die Fami­lie ver­ließ, als sie noch klein war, hat wie­der Kon­takt zu ihr und ihrem Bru­der auf­ge­nom­men. Letz­te­rer will sie wäh­rend einer Klas­sen­fahrt das ers­te Mal tref­fen und ist plötz­lich nicht mehr erreich­bar. Wohl oder übel muss sich Isa, die eigent­lich nichts mehr von ihrer Mut­ter wis­sen will, nach Avi­gnon auf­ma­chen, um ihren Bru­der zu fin­den. Dort sticht sie unwei­ger­lich in ein Wes­pen­nest… War­um will ihr Vater nicht, dass sie ihre Mut­ter tref­fen? Was ist damals wirk­lich pas­siert? Gemein­sam mit ihrem Pfle­ge­bru­der Alex­an­der, der sie beglei­tet und für den Isa zuneh­mend stär­ke­re Gefüh­le hat, geht sie dem Gan­zen auf den Grund. Eine gelun­ge­ne Kom­bi­na­ti­on aus Lie­bes- und Fami­li­en­ge­schich­te. Über dunk­le Abgrün­de, Geheim­nis­se, Erin­ne­run­gen und ein Schwei­gen, das zer­stö­re­risch sein kann. Aber auch die Wahr­heit, die dies eben­so ver­mag. Span­nend, mit­rei­ßend, roman­tisch — genau so darf die idea­le Som­mer­lek­tü­re sein! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwachsene.

Paris. Die 17-jäh­ri­ge Isa liebt das Malen. Und ihre Geschwis­ter: Ben, ihren Bru­der und ihre zwei Pfle­ge­ge­schwis­ter Alex­an­der und Sera. Zusam­men sind sie unzer­trenn­lich und gehen durch dick und dünn. Den­noch erzählt Isa nie­man­dem von dem geheim­nis­vol­len Päck­chen, das eines Tages im Brief­kas­ten liegt. Dem Päck­chen ohne Absen­der, das eine… Weiterlesen!

Kiran Millwood Hargrave — Leila und der blaue Fuchs

8.Februar 2024

End­lich wie­der etwas Neu­es von der bri­ti­schen Autorin Kiran Mill­wood Har­gra­ve! “Lei­la und der blaue Fuchs” ist ihr aktu­el­les Werk, das erneut kon­ge­ni­al von ihrem Ehe­mann Tom de Fres­ton illus­triert wur­de. Dies­mal ist der Roman ganz in Blau­tö­nen gehal­ten und erzählt die Geschich­te von Lei­la, die mit ihrer Fami­lie aus Syri­en geflo­hen ist und bei ihrer Tan­te in Groß­bri­tan­ni­en lebt und nach sechs Jah­ren end­lich ihre Mut­ter wie­der­sieht, die in Nor­we­gen als Wis­sen­schaft­le­rin arbei­tet. Gemein­sam bege­ben sich die bei­den mit einem Schiff auf die Rei­se in die Ark­tis, wo die Mut­ter eine Polar­füch­sin ver­folgt. Eine ganz beson­de­re Füch­sin, die uner­klär­li­cher­wei­se kilo­me­ter­weit das Land über­quert. Eine Aben­teu­er­rei­se in ein Land aus Eis, eine Mut­ter-Toch­ter-Geschich­te, ein Roman über das The­ma Migra­ti­on und ein Plä­doy­er dafür, dass man manch­mal Gren­zen über­win­den muss, um anzu­kom­men und über die Sehn­sucht dazu­zu­ge­hö­ren und ein Zuhau­se zu fin­den. Eine bemer­kens­wer­te, außer­ge­wöhn­li­che Geschich­te, die sich defi­ni­tiv zu lesen lohnt und auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beruht. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und Erwachsene.

Lei­la lebt in Groß­bri­tan­ni­en, bei ihrer Tan­te Amma und ihre Cou­si­ne Mona. “An ihre Hei­mat kann sich Lei­la kaum noch erin­nern, und Mona redet nicht dar­über. Amma erzählt manch­mal von den Märk­ten, die offen unter der Hit­ze lie­gen, mit Ber­gen von Früch­ten, von denen sie nur die ara­bi­schen Namen kennt, von ihrer Woh­nung mit der Kli­ma­an­la­ge in jedem Raum und den hand­ge­web­ten Tep­pi­chen, die sie zurück­las­sen muss­ten. […] All die­se Erin­ne­run­gen füh­len sich wie Träu­me an, die bereits ver­blas­sen, wenn sie aus­ge­spro­chen wur­den.” (Zitat S.14ff) Sie stam­men aus Damas­kus, Syri­en. Muss­ten flie­hen, als LeilaWeiterlesen!

Kathleen Glasgow — How to make friends with the dark

19.Dezember 2023

How to make fri­ends with the dark” ist der zwei­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kath­le­en Glas­gow, die vor allem über Tik­Tok Auf­merk­sam­keit auf ihr Erst­lings­werk “Girl in Pie­ces” zog. Das neue Buch ist kom­plett unab­hän­gig und eigen­stän­dig zu lesen und erzählt die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens, das ihre Mut­ter urplötz­lich ver­liert und ler­nen muss mit die­sem Ver­lust zurecht­zu­kom­men. Ein sehr schmerz­li­cher, tra­gi­scher Roman, der an die Sub­stanz geht und Trau­er­ver­ar­bei­tung scho­nungs­los zeigt, aber auch Hoff­nung macht, dass das Leben irgend­wann wei­ter­geht. Sprach­lich bril­lant geschrie­ben! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­ten und hef­ti­gen The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen und Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Grace, die von allen nur Tiger genannt wird, lebt bei ihrer Mut­ter. Ihrer sehr über­für­sorg­li­chen Mut­ter, die sie hütet wie ihren Aug­ap­fel. “Was, bit­te, mache ich denn je ohne mei­ne Mom? Nichts. Ich gehe zur Schu­le, manch­mal schaue ich den Ska­tern am Skate­platz zu, ich kom­me nach Hau­se, ich lese, ich… Ich sit­ze in unse­rem klei­nen Leben. Und schaue den ande­ren zu. Wie ein Käfer im Glas.” (Zitat aus “How to make fri­ends with the dark” S.16) Die bei­den leben in einem klei­nen, her­un­ter­ge­kom­me­nen Häus­chen, in ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen. Im Som­mer fah­ren sie mit einem Mar­me­la­den­mo­bil durch die Stra­ßen, um Geld zu ver­die­nen. Trotz­dem sta­peln sich die… Weiterlesen!

Christine Werner — Silberregen glitzert nicht

5.März 2023

Die deut­sche Autorin Chris­ti­ne Wer­ner hat sich mit ihrem Roman “Sil­ber­re­gen glit­zert nicht” an ein abso­lu­tes Tabu­the­ma im Kin­der­buch her­an­ge­wagt! Sie stellt die Tablet­ten­sucht einer Mut­ter in den Mit­tel­punkt ihrer Geschich­te und die Aus­wir­kun­gen, die dies auf ihre Fami­lie hat. Erzählt aus der Sicht der ältes­ten Toch­ter, die ver­sucht sich um ihre jün­ge­ren Geschwis­ter zu küm­mern und den fami­liä­ren All­tag irgend­wie zu bewäl­ti­gen, weil ihre Mut­ter immer müde ist und sel­ten aus dem Bett her­aus­kommt. Ein Roman über eine Sucht, über Hilfs­lo­sig­keit und Ver­ant­wor­tung, aber auch Freund­schaft und Zusam­men­halt. Mit einer lie­bens­wer­ten, sym­pa­thi­schen Prot­ago­nis­tin, die über sich hin­aus­wächst und dann erkennt, dass man­che Geheim­nis­se zu schwer sind, um sie allei­ne zu tra­gen und die Unter­stüt­zung erhält. Mit­rei­ßend und unheim­lich bewe­gend geschrie­ben. Ein sehr wich­ti­ges Buch! Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eme­ly liebt Bana­nen­eis, Skate­boar­den mit ihrem bes­ten Freund Mathis, das Nach­bars­ka­nin­chen Mop­pel und Quiz­sen­dun­gen in Fern­se­hen, die sie mit ihrer gan­zen Fami­lie anschaut. Vor allem ihre Mut­ter ist bril­lant im Fra­gen­be­ant­wor­ten. “Ich strah­le sie an, sprin­ge auf den Ses­sel, hüp­fe dar­auf her­um, dass er schnauft und ächzt, trö­te einen Tusch — und schüt­te eine gan­ze Tüte Sil­ber­pa­pier­chen über Mama aus. Die Papier­chen segeln auf ihre Haa­re, blei­ben an ihrem kusche­li­gen Pull­over hän­gen, fal­len auf Han­nah. Mama sitzt in einer gro­ßen, glit­zern­den Sil­ber­re­gen­wol­ke. Plötz­lich steht sie auf, tanzt mit Han­nah im Arm und lacht. Mama ist mei­ne Köni­gin des Sil­ber­re­gens.” (Zitat aus “Sil­ber­re­gen glit­zert nicht” S.6) Regel­mä­ßig denkt Eme­ly sich sogar selbst Quiz­fra­gen aus, die sie in ein Büch­lein notiert. Doch in letz­ter Zeit ist kaum Zeit fürs Quiz­sen­dun­gen und Fröh­lich­keit. Denn ihre MutterWeiterlesen!

Tania Witte — Einfach nur Paul

Kasimira14.Oktober 2022

End­lich mal wie­der etwas Neu­es von der deut­schen Autorin Tania Wit­te. “Ein­fach nur Paul” heißt ihr aktu­el­les Werk, das einen Jun­gen in den Mit­tel­punkt stellt, des­sen All­tag total auf den Kopf gestellt wird, als er erfährt, dass sei­ne Mut­ter nicht sei­ne bio­lo­gi­sche Mut­ter ist. Die Geschich­te einer Suche. Nach der eige­nen Iden­ti­ät, nach der ech­ten Mut­ter und nach dem rich­ti­gen Platz im Leben. Bewe­gend, authen­tisch, ernst, aber auch locker-leicht und char­mant erzählt. Mit Cha­rak­te­ren, die man ein­fach ins Herz schließt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Paul ist 16 Jah­re alt und Sän­ger in einer Schul­band. Er ist eigent­lich ganz beliebt. “Der Sän­ger der Schul­band zu sein, trug ver­mut­lich dazu bei. Und das, obwohl ich nicht mal beson­ders gut sang, da waren sich alle einig, die Ahnung von Musik hat­ten.” (Zitat aus “Ein­fach nur Paul” S.13) Aber sei­ne bes­te Freun­din Ami­ra, die die Band in der 8.Klasse gegrün­det hat, woll­te ihn unbe­dingt dabei haben. Und da er kein Instru­ment spiel­te, blieb nur die Posi­ti­on des Sän­gers. Eigent­lich mag Paul lie­ber elek­tro­ni­sche Musik, träumt davon heimlichWeiterlesen!

Teri Terry — Dark Blue Rising

Kasimira6.Juli 2021

Dark Blue Rising” von der fran­zö­si­schen Erfolgs­au­torin Teri Ter­ry ist der Auf­takt einer neu­en Kli­ma-Thril­ler-Rei­he mit einem Schuss Phan­tas­tik. Eine Geschich­te über ein jun­ges Mäd­chen, die mit ihrer Mut­ter immer auf der Flucht vor der Poli­zei und den Behör­den ist und eines Tages den Grund dafür her­aus­fin­det: sie wur­de als Drei­jäh­ri­ge ent­führt. Ihre Mut­ter ist gar nicht ihre Mut­ter! Und dann gibt es da noch viel mehr, das vor ihr ver­bor­gen wur­de… Eine über­aus fas­zi­nie­ren­de The­ma­tik ist in die­ses Buch ein­ge­baut. Ein Lese­er­leb­nis, das sich defi­ni­tiv lohnt! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Tab­by und ihre Mut­ter Cate sind immer auf der Flucht. Sie blei­ben nie lan­ge an einem Ort. Zie­hen nach einer Wei­le immer wei­ter. Erzähl Frem­den nichts von uns, sagt Cate immer.” (Zitat aus “Dark Blue Rising” S.14) Jetzt woh­nen sie gera­de in einem Wohn­wa­gen am Meer, was Tab­by sehr gut gefällt. Sie liebt das Meer. Und sie hat jeman­den ken­nen­ge­lernt: Jago, den sie oft am Strand trifft. Ihren Namen darf sie nie­man­dem sagen, aber er hat ihn her­aus­ge­fun­den. “Das Gefühl, einen Freund für mich zu haben, jeman­den, der lächelt, wenn er mich sieht, der sich mit mir unter­hält und mich jeden Tag tref­fen will, ist noch so neu. Ich könn­te gar nicht weg­blei­ben.” (Zitat S.9) Doch dann pas­siert einWeiterlesen!

Ashley Herring Blake — Eine Handvoll Lila

16.März 2018

Dass die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Ash­ley Her­ring Bla­ke tol­le Fami­li­en­ge­schich­ten schrei­ben kann, hat sie bereits mit ihrem ers­ten Roman “Lie­be ist wie Dra­chen­stei­gen” unter Beweis gestellt. “Eine Hand­voll Lila” ist ihr zwei­tes und neu­es­tes Buch, das übers Erwach­sen­wer­den, über die Lie­be zwi­schen zwei Mäd­chen und eine kom­pli­zier­te Fami­li­en­si­tua­ti­on berich­tet. Berüh­rend und beson­ders sen­si­bel erzählt. Ein Feu­er­werk der Emo­tio­nen! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Cape Kathe­ri­ne. In einem klei­nen (fik­ti­ven) Ört­chen in Neu­eng­land. Noch ein klei­nes Kind war Grace, als ihr Vater, an den sie sich kaum mehr erin­nern kann, in Afgha­ni­stan starb. Seit­dem lebt sie mit ihrer Mut­ter mal hier, mal dort. Je nach­dem mit wel­chem Mann die­se gera­de liiert ist: “Ich habe schon lan­ge den Über­blick ver­lo­ren, mit wie vie­len Typen Mom in den seit­dem vier­zehn Jah­ren “zusam­men war”. Und die durch die Bank weg alle die Ehre hat­ten, unge­fähr zehn Minu­ten lang “Der Rich­ti­ge” zu sein. (Zitat aus “Eine Hand­voll Lila” S.10) Jetzt ist Grace gera­de von einem zwei­wö­chi­gen Kla­vier-Work­shop aus Bos­ton zurück­ge­kehrt und schon hat ihre Mut­ter wieder … Weiterlesen!

T.A. Wegberg — Meine Mutter, sein Exmann und ich

T.A.Wegberg Meine Mutter, sein Exmann und ich9.März 2017

Mei­ne Mut­ter, sein Exmann und ich” von dem deut­schen Autor T.A.Wegberg ver­blüfft mit einem über­ra­schen­den Titel, der einen erst ein­mal stut­zig wer­den lässt. Wenn man weiß, was die Haupt­the­ma­tik des Buches ist, erklärt sich auch die­ser. Eine Geschich­te über Tran­si­den­ti­tät, Angst vor Aus­gren­zung und über Freund­schaft. Aus der Sicht eines Jun­gen erzählt, des­sen Mut­ter auf ein­mal zum Mann wird. Unglaub­lich unter­halt­sam und inter­es­sant erzählt! Ein sehr gelun­ge­ner Roman über ein Tabu­the­ma, der sich bes­tens als Schul­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung eig­net. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Ber­lin. Der 10-jäh­ri­ge Josch­ka fällt aus allen Wol­ken, als sei­ne Mut­ter ihm und sei­ner Zwil­lings­schwes­ter Lis­ka eines Tages offen­bart, dass sie kei­ne Frau mehr sein und als Mann leben möch­te: “Aber du hast doch nie was gesagt! “Nein, natür­lich nicht! Was hät­te ich denn sagen sol­len? Dass ich mich nie als Frau gefühlt habe? Dass ich total unglück­lich mit mei­nem ver­damm­ten Kör­per bin? Ich konn­te das doch gar nicht erklä­ren. Ich woll­te es ja nicht mal wahr­ha­ben!” Mama wisch­te sich eine Trä­ne von der Wan­ge…” (Zitat S.6) Doch Josch­kas Mut­ter meint es ernst und lei­tet alle erfor­der­li­chen Schrit­te dafür in Bewe­gung. Sie beginnt eine The­ra­pie, um von der Kran­ken­kas­se ein Gut­ach­ten zu bekom­men, die ihr wei­te­re Behand­lun­gen ermög­li­chen. “Ich ver­kroch mich in mei­nem Zim­mer, spiel­te Mine­craft und fühl­te mich von der Welt ver­ra­ten. Wen hat­te ich denn jetzt noch? Papa war schon vor drei Jah­ren aus­ge­zo­gen, der war jetzt mit Petra ver­hei­ra­tet, und die krieg­te dem­nächst ein Baby. Mama woll­te nicht mehr unse­re Mama sein. Und zum ers­ten Mal hat­te auchWeiterlesen!

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