Schlagwort Archiv: Mord

Nicki Thornton — Hotel der Magier

30.August 2019

Die bri­ti­sche Buch­händ­le­rin und Autorin Nicki Thorn­ton stell­te sich — als sie ihren Debüt­ro­man “Hotel der Magi­er” schrieb, fol­gen­de Fra­ge: “Was wür­de pas­sie­ren, wenn Magi­er der Mit­tel­punkt einer Detek­tiv­ge­schich­te wären?”. Mit dem Resul­tat gewann sie nicht nur einen Schreib­wett­be­werb, son­dern ihr Buch wur­de auch zum Über­ra­schungs­er­folg in Eng­land. Eine tur­bu­len­te Geschich­te, die in ein abge­le­ge­nes, klei­nes Hotel ent­führt und bei einem Tref­fen von Magi­ern einen Mord pas­sie­ren lässt. Fan­ta­sie­voll, mys­te­ri­ös und recht unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren.

Seth lebt im Hotel “Zur letz­ten Chan­ce”. Er ist dort Küchen­jun­ge. Sei­ne Mut­ter ist bei der Geburt gestor­ben und sein Vater, ehe­mals der Chef­koch des Hotels, hat sich aus dem Staub gemacht. Laut Tif­fa­ny, der Toch­ter des gries­grä­mi­gen und gei­zi­gen Inha­ber­paars, soll er sich wert­vol­les Eigen­tum unter den Nagel geris­sen haben und ist des­halb in Ungna­de gefal­len. Des­halb erhält Seth auch kei­ner­lei Lohn und muss hart schuf­ten. Und wird von Tif­fa­ny in jedem erdenk­li­chen Moment schi­ka­niert. Doch nun steht … Weiterlesen!

Alexandra Fischer-Hunold — Eine Leiche zum Tee

Kasimira23.März 2019

Eine Lei­che zum Tee” von der deut­schen Autorin Alex­an­dra Fischer-Hunold lässt ein jun­ges Mäd­chen, die neben ihrem Schwarm eigent­lich nur Kuchen und Tor­ten backen im Kopf hat, in einem klei­nen beschau­li­chen, eng­li­schen Dorf auf einen Mord­fall sto­ßen! In bes­ter Miss Marp­le Manier ver­sucht sie die­sen zu lösen. Mit bri­ti­scher, bezau­bernd humor­vol­ler Note lie­fert die­ses Buch für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren eine schö­ne Unter­hal­tung. Und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die für einen Kri­mi­nal­fall zum Tee immer noch nicht zu alt sind;-)

Die 13-jäh­ri­ge Amy lebt nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrer Groß­tan­te Cla­ris­sa. Sie ist eher etwas unschein­bar und schüch­tern. Liebt Lie­bes­ro­ma­ne und backt unheim­lich ger­ne. Letz­te­res kommt vor allem ihrer Tan­te zugu­te, die nach ihrer Pen­sio­nie­rung (sie war vor­her Leh­re­rin & Direk­to­rin an einer Grund­schu­le) einen klei­nen Tearoom eröff­net hat. Und Amy, die zugleich Hun­de­be­sit­ze­rin eines klei­nen Ter­ri­ers ist, schwärmt sei­ner eini­ger Zeit für Finn, einen Jun­gen aus ihrer Schu­le. Sie hat sich sogar, um ihm in ihrer Frei­zeit näher zu sein, bei der unbe­lieb­ten, gran­ti­gen Rubi­nia Redcliff ange­mel­det, einer berühm­tenWeiterlesen!

Maureen Johnson — Ellingham Academy: Was geschah mit Alice?

Kasimira8.Februar 2019

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Mau­re­en John­son legt mit “Elling­ham Aca­de­my: Was geschah mit Ali­ce?” den ers­ten Band einer geplan­ten Tri­lo­gie vor. Eine Mischung aus Inter­nats­ro­man und moder­ner Detek­tiv­ge­schich­te. Über einen Kri­mi­nal­fall, der seit über 80 Jah­ren unge­löst geblie­ben ist und an dem sich ein jun­ges Mäd­chen nun ver­su­chen möch­te. Äußerst unter­halt­sam und span­nend erzählt. Per­fek­tes Lese­fut­ter für ange­hen­de Detek­ti­ve und sol­che, die es wer­den möch­ten;-) Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Ste­pha­nie Bell, genannt Ste­vie, ist ein gro­ßer Fan von Sher­lock Hol­mes und Aga­tha Chris­tie. Am liebs­ten möch­te sie selbst irgend­wann ein­mal Detek­ti­vin wer­den! Und zudem hat sie noch einen ganz beson­de­ren Wunsch: “Sie woll­te ein­mal in ihrem Leben eine Lei­che fin­den. Natür­lich woll­te sie nie­man­den ermor­den — nichts lag ihr fer­ner. Sie woll­te ledig­lich die­je­ni­ge sein, die her­aus­fand, wie die Lei­che zu einer gewor­den war.” (Zitat aus “Elling­ham Aca­de­my: Was geschah mit Ali­ce?” S.51) Auf­grund ihrer Lie­be zur Kri­mi­no­lo­gie, die an ihrer Schu­le so recht nie­mand nach­voll­zie­hen kann, schreibt Ste­vie — mehr im Scherz, als mit Ernst­haf­tig­keit — eine auf­sat­zähn­li­che Bewer­bung an die Elling­ham Aca­de­my. Eine Pri­vat­schu­le in den Ber­gen Ver­monts, weit abge­le­gen von der… Weiterlesen!

E. Lockhart — Bad Girls

E. Lockhart Bad Girls6. August 2018

Nach ihrem Erfolgs­ti­tel “Solan­ge wir lügen” hat die ame­ri­ka­ni­sche Autorin E.Lockhart nun end­lich wie­der etwas Neu­es her­aus­ge­bracht: “Bad Girls” ist ein Span­nungs­ro­man über eine außer­ge­wöhn­li­che Freund­schaft, eine undurch­schau­ba­re Prot­ago­nis­tin und (min­des­tens) einen Mord. Eine Geschich­te, die inter­es­san­ter­wei­se rück­wärts erzählt wird und in der nichts ist, wie es scheint. Unter­halt­sam und raf­fi­niert erzählt, aber lei­der bei Wei­tem nicht so über­zeu­gend und mit­rei­ßend wie ihr vor­he­ri­ges Buch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Seit 4 Wochen resi­diert die 18-jäh­ri­ge Jule West Wil­liams bereits im Hotel Playa Gran­de im Feri­en­ort Cabo San Lucas in Mexi­ko. Jule West Wil­liams sah gut genug aus. Sie konn­te weder als häss­lich bezeich­net wer­den noch im all­ge­mei­nen Sinn als heiß. Sie war klein, nur einen Meter fünf­und­fünf­zig und hielt das Kinn immer erho­ben. Ihre Fri­sur wirk­te jun­gen­haft, mit blon­den Sträh­nen vom Fri­seur, bei denen mitt­ler­wei­le der dunk­le Ansatz zu sehen war. Grü­ne Augen, blas­se Haut, hel­le Som­mer­spros­sen.” (Zitat aus “Bad Girls” S.12) Im Fit­ness­raum wird sie von einer Frau namens Noa ange­spro­chen, die sie in ein locke­res Gespräch ver­wi­ckelt. Noa brauch­te eine Aus­zeit von der Pfle­ge ihres kran­ken Vaters und hat des­halb die­ses Hotel auf­ge­sucht. Sie trägt eine Nar­be an ihrem Unter­arm. Jule stellt sich als aus Lon­don kom­mend vor. Dabei ist sie Ame­ri­ka­ne­rin. Sie beherrscht dieWeiterlesen!

Mirjam Mous — Paradise Project: Der Schein lügt

Mirjam Mous - Paradise Project: Der Schein lügt15.Juli 2018

Para­di­se Pro­ject: Der Schein lügt” ist der neu­es­te Thril­ler der nie­der­län­di­schen Autorin Mir­jam Mous. Eine Geschich­te über ein paar Jugend­li­che, die ver­su­chen den schein­ba­ren Unfall­tot eines Ver­wand­ten als einen Mord zu ent­lar­ven und mit­ten in ein Geflecht aus Kor­rup­ti­on, Macht und Erpres­sung hin­ein­ge­ra­ten. Packend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Mink liebt das Zau­bern. So möch­te er natür­lich auch am Berufs­ori­en­tie­rungs­tag sei­ner Schu­le am liebs­ten einen Tag lang einem Illu­sio­nis­ten bei sei­ner Arbeit über die Schul­ter schau­en. Nur lei­der sehen die­se das nicht so posi­tiv und er ern­tet nur Absa­gen oder gar kei­ne Reak­tio­nen auf sei­ne Anfra­gen. Wohl oder übel muss eine Alter­na­ti­ve her und sei­ne bes­ten Freu­din Jools orga­ni­siert ihm einen Tag bei ihrem Onkel Her­mann, der als Jour­na­list beim Dag­blad Zuid arbei­tet. Ziem­lich lang­wei­lig, fin­det Mink. Ein Inter­view mit einem Schrift­stel­ler. Eine Eröff­nungs­fei­er eines Kin­der­bau­ern­hofs. Das ist nicht wirk­lich span­nend. “Natür­lich schrei­be ich oft über läp­pi­sche Din­ge”, sag­te er. “Ich muss eben wie jeder ande­re die Mie­te zah­len und die Lokal­nach­rich­ten brin­gen Geld in die Kas­se. Aber unter­des­sen arbei­te ich an einer ande­ren, viel wich­ti­ge­ren Sto­ry. Etwas Gro­ßem.” “Wor­um geht’s?” “Das kann ich jetzt noch nicht ver­ra­ten, aber sie wird ein­schla­gen wie eine Bom­be.” (Zitat S.45) Mehr bekommt MInk lei­der nicht aus ihm her­aus. Umso über­rasch­ter und ent­setz­ter ist er also, als er Weiterlesen!

Penny Joelson — Ein kleines Wunder würde reichen

Penny Joelson Ein kleines Wunder würde reichen6.Juni 2018

Die bri­ti­sche Autorin Pen­ny Joel­son hat in den Roman ‘Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” vor allem ihre Erfah­run­gen in der Arbeit mit schwer­be­hin­der­ten Kin­dern und Jugend­li­chen ein­flie­ßen las­sen. In ihren Roman stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das unter Zere­b­ral­pa­re­se lei­det, einer durch eine Hirn­schä­di­gung aus­ge­lös­te Läh­mung und unver­hofft einen Hin­weis zum Täter eines Mord­falls erhält. Nur ohne spre­chen zu kön­nen, stellt es eine gewis­se Her­aus­for­de­rung dar, einen Böse­wicht zu über­füh­ren. Ein sehr fein­füh­lig, ruhi­ges und authen­tisch geschrie­be­nes Buch! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Jem­ma ist 14 Jah­re. Sie hat eine schwe­re Zere­b­ral­pa­re­se“Das bedeu­tet, dass ich kei­ne Kon­trol­le über mei­ne Arme und Bei­ne habe — und auch über sonst nichts. Ich kann nicht selbst­stän­dig essen. Ich kann nicht ohne Hil­fe auf die Toi­let­te gehen. Ich kann mich nicht bewe­gen, brau­che immer jeman­den, der mich mit einer Vor­rich­tung hoch­hebt oder im Roll­stuhl schiebt. Und ich kann nicht spre­chen.” (Zitat aus “Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” S.12ff) Jem­mas Eltern, die sie “Mom” und “Dad” nennt, sind nicht ihre ech­ten Eltern. Seit sie zwei Jah­re alt ist, lebt sie als Pfle­ge­kind bei ihnen. Ihre bio­lo­gi­sche Mut­ter hat sie… Weiterlesen!

Karen M. McManus — One of us is lying

Karen M. McManus - One of us is lying25.Februrar 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Karen M. McMa­nus hat es mit ihrem Debüt “One of us is lying” auf Anhieb auf die New York Times Best­sel­ler­lis­te geschafft. Ein Thril­ler über einen Mord an einer High­school, vier Ver­däch­ti­ge und dunk­le Geheim­nis­se, die ans Licht zu kom­men dro­hen. Flott erzählt und sehr unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Bay­view. Texas. Sie haben eigent­lich nichts groß mit­ein­an­der zu tun. Und wer­den gezwun­gen sich an einem gemein­sa­men Ort auf­zu­hal­ten. Beim Nach­sit­zen. Fünf Jugend­li­che:
Bron­wyn. Ihres Zei­chens Mus­ter­schü­le­rin. “Stän­dig nimmt sie an irgend­wel­chen Pro­jekt­grup­pen teil oder grün­det selbst wel­che, an denen dann ande­re teil­neh­men. Natür­lich ist sie immer die­je­ni­ge, die alles orga­ni­siert.” (Zitat S.34) Sie schreibt Traum­no­ten und wird mit Sicher­heit nach Yale gehen. So wie es in ihrer gan­zen Fami­lie bereits seit Jah­ren Tra­di­ti­on ist.
Nate. Einen Hei­li­gen­schein trägt er nun wirk­lich nicht. “Nate bringt sich seit der fünf­ten Klas­se prak­tisch stän­dig in irgend­wel­che Schwie­rig­kei­ten […] Aus der Gerüch­te­kü­che weiß ich, dass erWeiterlesen!

Kerry Drewery — Marthas Widerstand

Kerry Drewery Marthas Widerstand26.April 2017

Marthas Wider­stand” von der bri­ti­schen Autorin Ker­ry Dre­we­ry ist der ers­te Teil einer dys­to­pi­schen Tri­lo­gie. Ein rich­tig gut geschrie­be­nes Buch über den Kampf um Gerech­tig­keit, ein neu­es Rechts­sys­tem, das auf Volks­ab­stim­mung beruht, Mani­pu­la­ti­on und die Rebel­li­on eines tap­fe­ren, jun­gen Mäd­chens. Dra­ma­tisch und packend erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Mar­tha stammt aus den “Krat­zern”, “der unter­pri­vi­le­gier­ten Gegend, die all­ge­mein, als >die Wol­ken­krat­zer< bekannt ist, benannt nach den Hoch­häu­sern, die dort errich­tet wur­den, um der Woh­nungs­not ent­ge­gen­zu­wir­ken…” (Zitat S.32 aus “Marthas Wider­stand”) Seit dem Tod ihrer Mut­ter ist sie ein Wai­sen­kind und muss selbst Geld ver­die­nen, um in der Woh­nung blei­ben zu kön­nen und nicht in ein Pfle­ge­heim abge­scho­ben zu wer­den. Doch jetzt sitzt Mar­tha hin­ter Git­tern. Weil sie den Mord an Pai­ge Jack­son gestan­den hat, einer Berühmt­heit aus Rea­li­ty­shows und von Wohl­tä­tig­keits­ver­an­stal­tun­gen. Und weil sie in einem Rechts­staat lebt, der kei­ner mehr ist, weil sämt­li­che Gerich­te abge­schafft wur­den, stimmt nun das Volk Weiterlesen!

Sarah Alderson — Keep me safe

Sarah Alderson - Keep me safe2.Oktober 2016

End­lich wie­der neu­es Lese­fut­ter von der bri­ti­schen Autorin Sarah Alder­son! “Keep me safe” ist ihr neus­tes Werk. Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, das auf der Flucht vor den Mör­dern ihrer Fami­lie ist und dabei Unter­stüt­zung von einem jun­gen Hacker erhält. Ein Thril­ler, der genau­so ist, wie ein Thril­ler sein soll: durch­gän­gig span­nend, ner­ven­auf­rei­bend und zudem mit einer gewis­sen Por­ti­on Roman­tik. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Nicho­la Pres­ton, genannt Nic, ist die Über­le­ben­de eines Fami­li­en­mas­sa­kers, bei dem ihre Mut­ter und ihre Stief­schwes­ter ermor­det wur­den. Ihr Stief­va­ter war glück­li­cher­wei­se nicht zu Hau­se, Nic selbst konn­te sich im Bade­zim­mer ver­bar­ri­ka­die­ren. Doch sie muss­te den Tod ihrer Mut­ter mit­an­hö­ren und lei­det seit­dem unter gro­ßen Schuld­ge­füh­len. Und sie hat eine Zwangs­stö­rung ent­wi­ckelt, die sie immer wie­der die Sicher­heits­maß­nah­men in ihrer Woh­nung über­prü­fen lässt. Ist die Alarm­an­la­ge auch wirk­lich ein­ge­schal­tet? Sind die Rie­gel an der Türe alle zuge­scho­ben? Lei­der hilft ihr dies auch Jah­re spä­ter, als plötz­lich jemand in ihre Woh­nung ein­bricht, nicht wirk­lich wei­ter, denn die­ser Jemand scheint sämt­li­che Sicher­heits­vor­keh­run­gen außer Kraft gesetzt zu haben. Aber Nic schafft es… Weiterlesen!

Tanja Heitmann — In einer Sommernacht wie dieser

Tanja Heitmann In einer Sommernacht wie dieser24.August 2016

Die deut­sche Autorin Tan­ja Heit­mann, die vor allem durch ihre roman­ti­schen Fan­ta­sy­bü­cher bekannt gewor­den ist, hat mit “In einer Som­mer­nacht wie die­ser” einen rea­lis­ti­schen Roman geschrie­ben, der mit Thril­ler­ele­men­ten durch­wo­ben ist. Eine Geschich­te über die Lie­be, die Lei­den­schaft für etwas und die Gefahr, die dahin­ter­ste­cken kann. Eine gelun­ge­ne, atmo­sphä­ri­sche Lek­tü­re mit einem wun­der­schö­nen Cover! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Leo­nie, genannt Leo, staunt nicht schlecht, als sie in der neu­en Vil­la ihres Vaters am Pots­da­mer See ankommt, um dort die Som­mer­fe­ri­en zu ver­brin­gen und ein Bau­ar­bei­ter vom Dach her­ab­fällt. Sei­nen Schmer­zen nach scheint er sich den Arm gebro­chen zu haben, doch der har­sche, unfreund­li­che Bau­un­ter­neh­mer will davon nichts wis­sen. “Die Bull­dog­ge mus­ter­te sie abfäl­lig. “Hör mal, du kannst so viel Fräu­lein Dok­tor spie­len, wie du willst. Aber nicht hier und nicht jetzt. Wenn ich sage, der Mann hat nix, dann hat der nix.” “Ja, klar”, sag­te Leo, um dann dem untä­tig her­um­ste­hen­den Taxi­fah­rer zuzu­ru­fen: “Wenn Sie nicht sofort einen Kran­ken­wa­gen holen, zei­ge ich Sie wegen unter­las­se­ner Hil­fe­leis­tung an, ver­stan­den?” (Zitat S.8) Den Taxi­fah­rer pfeift der Bau­un­ter­neh­mer zurück, den Ver­letz­ten schickt er davon. Auch als Leo­nie ihm sagt, dass … Weiterlesen!