Thriller

June Perry — LifeHack: Dein Leben gehört mir

Kasimira17.Juni 2020

Life­Hack: Dein Leben gehört mir” von der deut­schen Autorin June Per­ry alias Mari­on Meis­ter ist ein Near-Future-Thril­ler der Extra­klas­se. Er ent­führt in eine hoch­tech­ni­sier­te Welt, in der eine künst­li­che Intel­li­genz sich in das Leben eines jun­gen Mäd­chens ein­schleicht und es kom­plett über­neh­men will. “Siri” und “Ale­xa” auf die Spit­ze getrie­ben! Eine unheim­lich packen­de Geschich­te über ein wich­ti­ges The­ma. Gna­den­los span­nend geschrie­ben!! Lese­tipp. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

In Ellies Leben ist nichts mehr wie es ein­mal war, seit ihre Mut­ter vor zwei Jah­ren einen töd­li­chen Unfall hat­te und Ellie eini­ge Zeit im Koma lag. Danach hat­te sie immer wie­der Black­outs, wird von ihren Mit­schü­lern manch­mal etwas schief ange­se­hen und nun eher aus­ge­grenzt. Nur Ellies bes­te Freun­din Mai­sy hält noch zu ihr. Zuflucht fin­det sie auch in dem Adven­ture-Game “Wis­dom of the Dwarf”, in dem sie sich selbst als Ava­tar namens Ada erschaf­fen hat und die Figur einer Die­bin dar­stellt. “Mit ihr konn­te ich gehen, wohin ich woll­te. Und sie war schlag­fer­tig und wit­zig. Etwas, das mir in mei­ner ech­ten Welt nie gelang. Zumin­dest nicht mehr.” (Zitat S.31) Dort trifft sie auch regel­mä­ßig auf Rit­ter Per­cy, der im wirk­li­chen Leben ihr Mit­schü­ler Par­ker ist. Schon seit eini­ger Zeit ist Ellie heim­lich… Weiterlesen!

M.A. Bennett — Sieben: Spiel ohne Regeln

Kasimira10.Juni 2020

“Sie­ben” ist ein neu­er Thril­ler der bri­ti­schen Autorin mit den ita­lie­ni­schen Wur­zeln M.A. Ben­nett (aus­ge­schrie­ben Mari­na Fio­ra­to). Über einen Jugend­li­chen, der jah­re­lang von sei­nen Mit­schü­lern gemobbt wur­de und bei einem Flug­zeug­ab­sturz mit genau jenen Schü­lern auf einer ver­las­se­nen Insel lan­det. Doch dann keh­ren sich die Ver­hält­nis­se plötz­lich um. Eine aben­teu­er­li­che und span­nen­de Geschich­te über Grup­pen­dy­na­mi­ken, Macht und den Kampf ums Über­le­ben. Eine moder­ne Ver­si­on von “Herr der Flie­gen”. Toll beson­ders für Jungs. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Lin­coln, benannt nach dem ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten, hat eine 3‑jährige Tor­tur hin­ter sich. Er, der Sohn zwei­er Wis­sen­schaft­ler, die an einer Uni­ver­si­tät in Oxford dozie­ren, hat­te in sei­ner Kind­heit bis­her das Glück gehabt, von sei­nen Eltern zu Hau­se Schul­un­ter­richt zu bekom­men. “Das war das Tol­le dar­an, zu Hau­se unter­rich­tet zu wer­den. Es gab kei­ne Struk­tur. Wenn ich gera­de dabei war, etwas im Gar­ten zu erfin­den, lie­ßen sie mich ein­fach machen, bis es dun­kel war, dass ich nichts mehr erken­nen konn­te. Wenn ich in ein Buch ver­sun­ken war, das mich inter­es­sier­te, lie­ßen sie mich wei­ter­le­sen” (Zitat aus “Sie­ben: Spiel ohne Regeln” S.16) Doch dann — als Lin­coln 13 Jah­re alt war — ent­schie­den sei­ne Eltern, dass er nun doch bes­ser zur Schu­le gehen soll­te. Um sozia­le Kon­tak­te ein­zu­ge­hen und eine noch bes­se­re Aus­bil­dung zu bekom­men. “Und dann sag­te mein Dad etwas, an das ichWeiterlesen!

Ella Blix — Wild: Sie hören dich denken

Kasimira23.Mai 2020

“Wild: Sie hören dich den­ken” ist das zwei­te Werk von Ella Blix, hin­ter deren Pseud­onym sich die deut­schen Autorin­nen Ant­je Wag­ner und Tania Wit­te ver­ber­gen. Ein Natu­re-Sci­ence-Thril­ler der beson­de­ren Art, der in ein abge­le­ge­nes Camp inmit­ten des Wal­des ent­führt, wo eine Grup­pe jugend­li­cher Straf­tä­ter reso­zia­li­siert wer­den soll. Ein gro­ßes Aben­teu­er, ein Geflecht von unter­schied­li­chen Per­so­nen mit ihren ganz eige­nen Geheim­nis­sen und etwas Uner­war­te­tem, das im Dickicht lau­ert. Bedroh­lich. Mys­te­ri­ös. Span­nend. “Wood­wal­kers” für die älte­re Genera­ti­on? Fin­de es her­aus! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vier Jugend­li­che. Ein Straf­camp. Mit­ten in den Tie­fen der Säch­si­schen Schweiz, in einer “wald­rei­chen Fels­land­schaft des Elb­sand­stein­ge­bir­ges” (Zitat aus “Wild: Sie hören dich den­ken” S.8). Sie woh­nen in spar­ta­ni­schen Holz­hüt­ten, dür­fen kei­ne elek­tri­schen Gerä­te mit­neh­men. Eine Stun­de am Tag wird der Gene­ra­tor ange­schal­tet, damit sie Licht haben. Es gibt eine Kom­post­toi­let­te. Und sie müs­sen zusam­men kochen, arbei­ten, put­zen und Gesprä­che füh­ren. Ab zehn Uhr dür­fen die Hüt­ten nicht mehr ver­las­sen wer­den. Wer sich nicht an die Regeln hält, bekommt… Weiterlesen!

Karen M. McManus — One of us is next

Kasimira20.Mai 2020

Bei man­chen Büchern erwar­tet man kei­ne Fort­set­zung und freut sich umso mehr, dass es dann doch eine gibt — so auch bei “One of us is lying” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Karen M. McMa­nus, das nun mit “One of us is next” fort­ge­setzt wird. Denn in der nächs­ten Genera­ti­on der Schü­ler der Bay­view High­scool gibt es einen neu­en Unbe­kann­ten, der mit Nach­rich­ten zu dem Spiel “Wahr­heit oder Pflicht” ein­lädt und droht Ver­bor­ge­nes auf­zu­de­cken. Ein span­nen­der Thril­ler über dunk­le Geheim­nis­se, die ans Licht zu gera­ten dro­hen und der ner­ven­auf­rei­ben­den Suche nach dem Täter. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Das Leben nach dem Tod von Simon und den danach skan­dal­träch­ti­gen Ereig­nis­sen an der Bay­view High­school ist wei­ter­ge­gan­gen. Ein Jahr ist vor­bei. Über das, was damals gesche­hen ist, wird kaum mehr gespro­chen. Addy arbei­tet mitt­ler­wei­le im Café Con­ti­gu, weiß noch nicht recht, was sie mit ihrem Leben anfan­gen soll; die per­fek­tio­nis­ti­sche, ziel­stre­bi­ge Bron­wyn hat es nach Yale geschafft; sogar Nate geht jetzt auf ein Col­le­ge und Coo­per ist ein noch grö­ße­rer Base­ball­star gewor­den und hat ein Sport­sti­pen­di­um ergat­tert. Maeve ist Bron­wyns klei­ne Schwes­ter, geht in die elf­te Klas­se. Auch sie spürt schon den DruckWeiterlesen!

Kayla Olson — Sandcastle Empire

Kasimira28.April 2020

Sand­cast­le Empi­re” ist das ers­te Buch der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kay­la Olson. Ein dys­to­pi­scher Roman, der in einer — nach Umwelt­ka­ta­stro­phen und Krieg zer­stör­ten — Welt vier Jugend­li­che auf eine ver­meint­lich siche­re, letz­te Insel flüch­ten lässt. Doch erwar­tet sie dort wirk­lich Frie­den? Ein biss­chen “Robin­son Cru­soe”, ein biss­chen “Herr der Flie­gen” (aber mit ande­rer Moti­va­ti­on) und eine gro­ße Por­ti­on End­zeit­stim­mung und Wis­sen­schaft. Unter­halt­sam und aben­teu­er­lich. Aber mit erzäh­le­ri­schen Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

2057. Die Welt ist eine völ­lig ande­re. Natur­ka­ta­stro­phen, vor allem Über­schwem­mun­gen, zer­stör­ten den Lebens­raum der Men­schen. Küs­ten­re­gio­nen ver­san­ken im Meer, des­sen Spie­gel immer wei­ter anstieg. Die Über­flu­tun­gen sorg­ten dafür, dass Abwas­ser und ver­seuch­tes Trink­was­ser durch die Gegend flos­sen. Mit Ent­sal­zungs­fla­schen der Fir­ma Envi­ro­tec und aller­lei ande­rer Tech­no­lo­gien ver­such­te man dem Herr zu wer­den. Doch dann lös­te ein Skan­dal die­ser Fir­ma, der auf üble Wei­se auf das Ungleich­ge­wicht zwi­schen Arm und Reich auf­merk­sam macht, dafür, dass ein Krieg aus­bricht. Die “Wöl­fe” kom­men… Weiterlesen!

Ursula Poznanski — Thalamus

Ursula Poznanski - Thalamus11.März 2020

“Tha­la­mus” von der öster­rei­chi­schen Autorin Ursu­la Pozn­an­ski ist ein Thril­ler, der sei­ne Leser in eine abge­le­ge­ne Kli­nik ent­führt, die sich auf Traum­a­pa­ti­en­ten spe­zia­li­siert hat. Ein Ort, an dem nichts ist, wie es scheint und an dem den Pati­en­ten selt­sa­me Din­ge pas­sie­ren. Ein wirk­li­cher Page­tur­ner. Hier hat sich die Autorin mal wie­der selbst über­trof­fen! Für alle, die packen­de Bücher lie­ben und drin­gend mal wie­der eine Geschich­te in einem Rutsch durch­le­sen möch­ten. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ab 14 Jah­ren emp­foh­len und für Erwach­se­ne.

Nach einem Unfall mit dem Motor­rol­ler lan­det der 17-jäh­ri­ge Timo im Mark­wald­hof, einer Reha­bi­li­ta­ti­ons­kli­nik, die beson­de­re Erfol­ge mit Traum­a­pa­ti­en­ten erzielt. Er hat eini­ge Ver­let­zun­gen erlit­ten, vor allem aber ein Schä­del­hirn­trau­ma, das gro­ße Aus­wir­kun­gen auf sei­nen All­tag hat. Er kann nicht mehr rich­tig spre­chen: “Die Erkennt­nis sicker­te lang­sam in Timos Bewusst­sein ein, und ihm wur­de inner­lich kalt. Etwas war kaputt­ge­gan­gen, die Ver­bin­dung zwi­schen sei­nen Gedan­ken und der Fähig­keit, sie aus­zu­drü­cken, exis­tier­te nicht mehr. […] Er ver­such­te es noch ein­mal. Mit etwas ganz Ein­fa­chem, sei­nem Namen näm­lich. Timo. Ti-mo. “Daaaaa­auuuu-” Ent­setzt brach er ab.” (Zitat S.14) Sei­ne Fein­mo­to­rik erlaubt es ihm auch nicht etwasWeiterlesen!

Claudia Praxmayer — Bienenkönigin

Kasimira9.März 2020

Die deut­sche Bio­lo­gin und enga­gier­te Tier­schüt­ze­rin hat nun nach eini­gen Sach­bü­chern und Thril­lern für Erwach­se­ne mit “Bie­nen­kö­ni­gin” ihr ers­tes Jugend­buch vor­ge­legt. Eine Geschich­te über das Bie­nenster­ben, eine hoch­ent­wi­ckel­te Droh­ne und eine Ver­schwö­rung, der eine Grup­pe von Jugend­li­chen auf den Grund geht. Hoch­span­nend, fas­zi­nie­rend und genau­so flott erzählt wie ein Thril­ler erzählt sein soll­te! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

San Fran­cis­co. Melis­sa, genannt Mel, hat das Col­le­ge abge­schlos­sen und weiß nicht wirk­lich, wie es beruf­lich für sie wei­ter­ge­hen soll. Wenn es nach ihre Mut­ter gin­ge, soll sie eben­so eine aka­de­mi­sche Lauf­bahn ein­ge­hen, ihr Vater hät­te es am liebs­ten, sie wür­de auch als Köchin in einem Restau­rant arbei­ten, so wie er. Doch damit sie den Kopf hat sich frei zu ent­schei­den, was sie mit ihrem Leben anfan­gen will, hat ihr Vater ihr einen Deal vor­ge­schla­gen: “Ich gebe dir ein Jahr, in dem du her­aus­fin­den kannst, was du wirk­lich willst. Du wirst mit dem Geld, das ich dir monat­lich über­wei­sen wer­de, zwar kei­ne gro­ßen Sprün­ge machen, aber es wird zum Leben rei­chen.” (Zitat aus “Bie­nen­kö­ni­gin” S.32). Jetzt lebt Mel bereits seit eini­ger Zeit in einer Weiterlesen!

Barry Jonsberg — Das ist kein Spiel

Kasimira9.März 2020

Mit sei­nem neu­en Taschen­buch beweist der aus­tra­li­sche Autor Bar­ry Jons­berg, dass er auch anders kann: “Das ist kein Spiel” ist dies­mal kein Roman mit erns­tem, aber humor­vol­lem Hin­ter­grund, son­dern ein Thril­ler gewor­den. Zum Glück ist die Ernst­haf­tig­keit und der Humor geblie­ben;-) Eine Fami­li­en­ge­schich­te über einen uner­war­te­ten Lot­to­ge­winn, eine noch uner­war­te­te Ent­füh­rung und einen Jun­gen, der mit­hil­fe von Logik, mathe­ma­ti­schen Fähig­kei­ten und der Spiel­theo­rie ver­sucht den Böse­wicht zu über­füh­ren. Gelun­gen erzählt und höchst unter­halt­sam! Ein ech­tes Lese­ver­gnü­gen. Für Jungs (und Mäd­chen) ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Jamie liebt sei­ne klei­ne, 7‑jährige Schwes­ter Phoe­be über alles. Zu ihrem sechs­ten Geburts­tag hat er ihr einen Schlaf­an­zug mit mathe­ma­ti­schen For­meln dar­auf geschenkt. Den trägt sie seit­dem immer: “Eini­ge Glei­chun­gen waren ver­blasst, und das Gewe­be war vol­ler klei­ner Knöt­chen, aber auch das mach­te ihr nichts aus. Phoe­be inter­es­sier­te sich nicht für Mathe­ma­tik. Sie inter­es­sier­te sich für Geschich­ten. Und sie inter­es­sier­te sich für mich, ihren Bru­der, und des­halb lieb­te sie den Schlaf­an­zug.” (Zitat aus “Das ist kein Spiel” S.16) Daher ist es auch kein Wun­der, dass… Weiterlesen!

Morgan Dark — Secret Zero: Das Spiel beginnt…

Morgan Dark Secret Zero Das Spiel beginnt12.Februar 2020

Die spa­ni­sche Autorin Mor­gan Dark (die über ihre Iden­ti­tät wenig preis­ge­ben will) hat mit “Secret Zero: Das Spiel beginnt…” den ers­ten Teil einer Thril­ler-Rei­he geschrie­ben über einen mys­te­riö­sen Dieb und einen Jun­gen, der uner­war­tet in das Visier der Ermitt­ler gerät und des­sen Leben völ­lig auf den Kopf gestellt wird. Die per­fek­te Lek­tü­re für Jungs (auch für Mäd­chen), die Action, Span­nung und jede Men­ge über­ra­schen­de Wen­dun­gen lie­ben! Äußerst unter­halt­sam. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

In Los Ange­les ist ein Dieb unter­wegs. Und die­ser Dieb ist sogar so gut, dass er sei­ne Taten ankün­digt und trotz­dem bis­her nicht gefasst wur­de. In den letz­ten sechs Mona­ten hat er sich die wert­volls­ten und kost­bars­ten Gegen­stän­de unter den Nagel geris­sen. “Nie­mand wuss­te wie er wirk­lich hieß, denn sei­ne wah­re Iden­ti­tät war nicht bekannt. Die Medi­en hat­ten ihn “Zero” getauft, denn das war der Name, der dem an nächs­ten kam, was man von ihm wuss­te: zero. Nichts.” (Zitat aus “Secret Zero: Das Spiel beginnt…” S.6) An jedem Tat­ort hin­ter­lässt “Zero” eine Sil­ber­mün­ze. Jetzt wur­de auch in Dray­ton — das Inter­nat, auf das der 17-jäh­ri­ge Kyle geht — ein ers­ter Dieb­stahl ver­zeich­net. Denn Dray­ton ist nicht irgend­ein Inter­nat, son­dern… Weiterlesen!

Elisabeth Herrmann — Zartbittertod

Kasimira10.Februar 2020

Die deut­sche Best­sel­ler­au­torin Eli­sa­beth Herr­mann legt einen All-Age-Thril­ler vor und ent­führt sei­ne Leser in ein dunk­les Stück deut­scher Geschich­te: die Kolo­ni­al­zeit in Deutsch-Süd­west­afri­ka. Ver­bun­den mit der Fami­li­en­tra­di­ti­on einer Scho­ko­la­den­ma­nu­fak­tur stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das sich auf die Spu­ren der Ver­gan­gen­heit ihres Urgroß­va­ters begibt und Schreck­li­ches her­aus­fin­det. Inter­es­san­te The­men, span­nen­de Umset­zung — ein äußerst unter­halt­sa­mes Lese­ver­gnü­gen! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Mei­ßen. Eine Stadt in Sach­sen. Hier lebt die 19-jäh­ri­ge Mia mit ihren zwei Brü­dern und ihren Eltern, die eine klei­ne Cho­co­la­te­rie betrei­ben. Fami­li­en­tra­di­ti­on seit der Urgroß­va­ter Jakob Arn­holt sie gegrün­det hat. Über ihn weiß man lei­der nur wenig. Aber es hängt ein Foto von ihm und dem Mann, der ihn aus­ge­bil­det hat, in dem Laden­ge­schäft von Mias Fami­lie. “Das links ist Gott­lob Her­der und rechts dein Urgroß­va­ter Jakob Arn­holt.” “Ich weiß.” Mia kann­te die Namen. Sie wuss­te sogar, wo das Foto auf­ge­nom­men wor­den war: in Lüne­burg, kurz vor dem ers­ten Welt­krieg. Dort hat­te Jakob eine Leh­re als Zucker­bä­cker gemacht, und zwar bei Her­der, dem Grün­der einer der größ­ten deut­schen Scho­ko­la­den­fa­bri­ken.” (Zitat S.11ff) Jakob war schwarz. Er kam mit Gott­lieb Her­der von Deutsch-Süd­west­afri­ka nach Deutsch­land. War­um, das weiß nie­mand. Nur dass er… Weiterlesen!