Schwedische/r Autor*in

Cecilia Lidbeck — Jojo & Cordelia: Mein überraschend echtes Leben (als KI)

12Juli 2026

Die schwe­di­sche Autorin Ceci­lia Lid­beck besetzt einen fes­ten und ange­se­he­nen Platz in der schwe­di­schen Kin­der­li­te­ra­tur­sze­ne. In Deutsch­land ist sie noch wei­test­ge­hend unbe­kannt. Nun wur­de mit “Jojo & Cor­de­lia: Mein über­ra­schend ech­tes Leben (als KI)” ihr ers­tes Kin­der­buch ins Deut­sche über­setzt. Die Andro­idin Jojo wird regel­mä­ßig für Auf­trä­ge gebucht und sieht täu­schend echt aus, fast wie ein Mensch. Sie hat einen eige­nen Wil­len und sogar Gefüh­le. Trotz­dem begeg­nen ihre vie­le Kund:innen mit Skep­sis oder Ableh­nung, wie auch das neue Mäd­chen Cor­de­lia, deren Eltern Jojo gemie­tet haben, damit sie Zeit mit ihrer Toch­ter ver­bringt. Doch dann freun­den sich die Zwei tat­säch­lich an und kön­nen kaum mehr ohne ein­an­der. Bis Cor­de­li­as Eltern den Auf­trag eines Tages kün­di­gen und eine leis­tungs­fä­hi­ge­re Andro­idin ein­stel­len. Wer­den Jojo und Cor­de­lia sich jetzt nie wie­der sehen? Ein bewe­gen­des The­ma — künst­li­che Intel­li­genz — kom­bi­niert mit Freund­schaft, sou­ve­rän und unter­halt­sam erzählt. Die Geschich­te einer außer­ge­wöhn­li­chen Freund­schaft. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Jojo ist ein Robo­ter. Eine Andro­idin. Eine künst­li­che Intel­li­genz, die vor unge­fähr zwei Jah­ren gestar­tet wur­de und seit­dem aller­lei Auf­trä­ge erle­digt. “Ich erle­dig­te wei­ter­hin die übli­chen Stan­dard­auf­trä­ge als Gast bei Kin­der­ge­burts­ta­gen, als Zuschaue­rin oder Zuhö­re­rin, wenn man bei Ver­an­stal­tun­gen mit zu wenig Publi­kum rech­ne­te, ein paar­mal auch als Gesell­schaft für einen ver­stock­ten klei­nen Jun­gen, der moser­te, ich sei “künst­lich” und außer­dem viel lang­wei­li­ger als sein “rich­ti­ger Freund” Paul.” (Zitat S. 38 aus “Jojo & Cor­de­lia: Mein über­ra­schen­des Leben (als KI)”) Jojo lebt in einer Ein­rich­tung, in der auch ande­re KIs leben, mel­det sich täglichWeiterlesen!

Kristina Ohlsson — Gänsehaut in Hovenäset: Sternengrab

31.Januar 2026

Ster­nen­grab” ist zwei­te Teil der “Gän­se­haut in Hovenäset”-Reihe von der schwe­di­schen Erfolgs­au­torin Kris­ti­na Ohls­son, der aber auch unab­hän­gig von Band 1 “Flam­men­rad” gele­sen wer­den kann. Er ent­führt erneut in das 100-Per­so­nen-klei­ne Küs­ten­städt­chen Hove­nä­set (so wie in ihrer August-Strind­berg-Kri­mi-Rei­he für Erwach­se­ne). Dies­mal spielt nicht Hei­di, son­dern ihre bes­te Freun­din Alva die Haupt­rol­le. Der Tod von Alvas Vater ist bald 1000 Tage her. Etwas, das das jun­ge Mäd­chen kei­nes­falls akzep­tie­ren kann. Sie will unbe­dingt her­aus­fin­den, wie es zu dem Unfall­tod auf offe­ner Stra­ße kom­men konn­te. Doch dann gesche­hen selt­sa­me Din­ge. Eine schwar­ze Kat­ze taucht immer wie­der auf. Ein merk­wür­di­ges Mäd­chen mit einer Mut­ter, die nicht spricht. Und irgend­et­was scheint auch mit der alten Boots­hüt­te, die Alvas Mut­ter gekauft hat, nicht zu stim­men… Auch der zwei­te Band zieht schnell in den Bann! Geheim­nis­voll, äußerst tem­po­reich und mys­te­ri­ös. Die Autorin ver­steht es defi­ni­tiv ihre Leser:innen um den Fin­ger zu wickeln. Für taf­fe und ner­ven­star­ke Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Ava lebt mit ihrer Mut­ter und ihrem klei­nen Bru­der Ivan in Hove­nä­set, einem klei­nen Dorf in Schwe­den. Sie woh­nen in einem etwas grö­ße­ren Wohn­wa­gen auf einem Cam­ping­platz. Ihr Vater ist vor unge­fähr drei Jah­ren gestor­ben. Sein Unfall konnte… Weiterlesen!

Oskar Kroon — Wir zwei gegen die Pissratten

18.November 2025

Wir zwei gegen die Piss­rat­ten” von dem schwe­di­schen Autoren Oskar Kroon wur­de in Schwe­den 2023 als bes­tes Kin­der­buch des Jah­res aus­ge­zeich­net. Es stellt den jun­gen Kaj in den Mit­tel­punkt, der sei­nen älte­ren Bru­der Kris­ter über alles liebt und oft mit ihm zusam­men auf dem Schrott­platz unter­wegs ist, um Din­ge zu sam­meln, mit denen die bei­den einen Robo­ter bau­en wol­len. Kris­ter weiß so viel, ist klug und intel­li­gent. Er kann eigent­lich alles. Doch dann muss Kaj zuse­hen, wie sein älte­rer Bru­der von einer Grup­pe Jugend­li­cher, die Kaj nur die “Piss­rat­ten” nennt, in der Schu­le übelst gemobbt wird. Das gefällt ihm gar nicht. Und weil Kris­ter aus die­ser Mob­bing­sa­che ein­fach nicht mehr allei­ne her­aus­kommt, beschlie­ßen Kaj und sei­ne bes­te Freun­din Nai­ma ihm zu hel­fen. Aber wird ihr aus­ge­klü­gel­ter Rache­plan gelin­gen…? Eine herz­er­wär­men­de, berüh­ren­de Geschich­te über Brü­der­lie­be, das Anders­sein, Mob­bing und Mut. Stim­mungs­voll und mit einer fei­nen Pri­se Humor erzählt. Ein Buch, das sich pri­ma als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung eig­net. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die beson­de­re Lite­ra­tur lieben.

Für Kaj ist sein älte­rer Bru­der Kris­ter der Aller­größ­te. “Er war der Bes­te im Sachen­er­fin­den und der Bes­te im Zeich­nen. Mein Bru­der. Außer­dem konn­te er die bes­ten Papier­flie­ger fal­ten. Ein­mal hat­te er einen gebas­telt, der durchs Fens­ter flog und über die Stra­ße und auf Nai­mas Bal­kon lan­de­te. Kris­ter mein­te, er hät­te ein­fach Glück gehabt, aber wenn das stimm­te, war er auch der Bes­te im Glück­ha­ben.” (Zitat aus “Wir zwei gegen die Piss­rat­ten” S.16) Gemein­sam mit Kajs bes­ter Freun­din Nai­ma sind die Drei meist auf dem Schrott­platz von Nai­mas Papa unter­wegs. Eigent­lich dürf­ten sie… Weiterlesen!

Kristina Ohlsson — Gänsehaut in Hovenäset: Flammenrad

24.Oktober 2025

Flam­men­rad” ist nicht das ers­te Jugend­buch der schwe­di­schen Erfolgs­au­torin Kris­ti­na Ohl­son, aber das ers­te für Jugend­li­che, das eben­falls in der klei­nen Küs­ten­stadt Hove­nä­set spielt (so wie ihre August-Strind­berg-Krimi‑Reihe für Erwach­se­ne). Hier lebt die 12-jäh­ri­ge Hei­di mit ihrem Vater und ihrer Stief­mut­ter, die gera­de ein Baby erwar­tet. Das Geld ist knapp, Hei­dis Zim­mer nicht wirk­lich fer­tig reno­viert und ihre Oma hat mit ihrer Demenz immer mehr zu kämp­fen. Ein Licht­blick ist das Rie­sen­rad, das nun nach Hove­nä­set kommt. Der Besit­zer, der äußerst nett ist, kommt sogar in der Kel­ler­woh­nung des Hau­ses von Hei­dis Fami­lie unter. Doch dann häu­fen sich selt­sa­me Ereig­nis­se. Hei­di fin­det nicht nur einen ein­zel­nen Baby­schuh unter den Die­len des Dach­bo­dens, hört nachts merk­wür­di­ge Geräu­sche, son­dern auch ihre Oma scheint gera­de­zu panisch zu wer­den, was das Rie­sen­rad betriffft. Es soll sofort von hier ver­schwin­den, sonst wür­den schlim­me Din­ge pas­sie­ren. Gemein­sam mit ihren bes­ten Freun­den beginnt Hei­di all dem auf den Grund zu gehen… Eine Geschich­te über alte Fami­li­en­ge­heim­nis­se, die ans Licht kom­men. Die Autorin ver­steht es wirk­lich span­nungs­ge­la­den zu erzäh­len! Ein Buch, das augen­blick­lich in den Bann zieht, einen mühe­los die Sei­ten über­flie­gen und flei­ßig mit­rät­seln lässt. Dazu die kur­zen Kapi­tel und dra­ma­ti­schen Cliff­han­ger am Ende — per­fekt gemacht. Der ers­te Teil einer Mys­tery-Thril­ler-Rei­he vol­ler Atmo­sphä­re und Gän­se­haut­mo­men­ten. Idea­les Lese­fut­ter, aller­dings nur für taf­fe, ner­ven­star­ke Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Hei­di lebt mit ihrem Vater und des­sen Freun­din, die ein Baby erwar­tet, auf der Halb­in­sel Hove­nä­set, einem klei­nen, idyl­li­schen Küs­ten­städt­chen. Zwei Wochen haben die Drei jetzt auf der Insel Got­land Urlaub gemacht. Als sie zurück nach Hau­se kom­men, ist Hei­di alles ande­re als begeis­tert, als sie ihr Zim­mer sieht. Der Schrei­ner, der eine… Weiterlesen!

Danny Wattin — Davids Dilemma: Eine unglückliche Verkettung nicht ganz so weiser Entscheidungen

18.Februar 2024

Davids Dilem­ma: Eine unglück­li­che Ver­ket­tung nicht ganz so wei­ser Ent­schei­dun­gen” ist ein Romen des schwe­di­schen Autor Dan­ny Wat­tin. Er, der selbst Jude ist, stellt einen jüdi­schen Jun­gen in den Mit­tel­punkt, der in Schwe­den lebt und sei­ne Reli­gi­on bis­her immer geheim­ge­hal­ten hat, um nicht anzu­ecken, sich aber eines Tages ver­plap­pert und damit eine Ket­te an Ereig­nis­sen in Gang setzt, die er selbst bald nicht mehr kon­trol­lie­ren kann. Denn auf ein­mal ist er beliebt gewor­den und sogar die hüb­sche Maja scheint sich für ihn zu inter­es­sie­ren. Doch nicht alle sind ihm wohl­ge­son­nen und auch ein paar Neo­na­zis und mob­ben­de Mit­schü­ler haben ihn bald auf dem Kicker. Und weil David unbe­dingt dazu­ge­hö­ren möch­te und nie­man­den vor den Kopf sto­ßen möch­te, ver­strickt er sich bald in immer mehr Lügen und Halb­wahr­hei­ten… Ein skur­ri­ler, schwarz­hu­mo­ri­ger Roman, der sich mit erns­ten The­men wie Anti­se­mi­tis­mus, Rechts­extre­mis­mus, Mob­bing und der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät aus­ein­an­der­setzt, an man­chen Stel­len herr­lich komisch ist, aber auch viel Stoff zum Nach­den­ken und für Dis­kus­sio­nen bie­tet. Ide­al als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Schwe­den. David ist ein Träu­mer. Er träumt von Mäd­chen, mit denen er zusam­men sein könn­te, hat aber lei­der kei­ne Freun­din. “Da mei­ner Ver­wandt­schaft die übli­chen Gren­zen der Scham unbe­kannt sind, wer­de ich zu Hau­se oft über mein Lie­bes­le­ben aus­ge­fragt. Und wenn sich her­aus­stellt, dass es nicht exis­tiert, dann sehen mich alle für gewöhn­lich mit­lei­dig an, als ob mit mir irgend­was ernst­haft nicht stimmt.” (Zitat aus “Davids Dilem­ma” S.12). Sei­ne Oma rät ihm, Arzt zu wer­den. Dann wür­den die Mäd­chen Schlan­ge bei ihm ste­hen. Aber dazu muss er erst ein­mal die Schu­le über­ste­hen. Dort ist er ein Außen­sei­ter. Hat nur einen ein­zi­gen Freund namens Micke, der eben­so am Ran­de der Gesell­schaft steht und zudem noch gemobbt wird. David ist Jude. Sei­ne Fami­lie stammt ursprüng­lich aus… Weiterlesen!

Christoffer Carlsson — Weißzeit

Christoffer Carlsson - Weißzeit20.Oktober 2017

Weiß­zeit” ist das ers­te Jugend­buch des schwe­di­schen Autoren Chris­toff­er Carls­son — ein noch recht jun­ger Autor, der für sei­ne Erwach­se­nen­kri­mis bereits eini­ge Prei­se erhal­ten hat. Der Thril­ler spielt in einem klei­nen Dorf in Schwe­den und erzählt die Geschich­te eines Ver­bre­chen, die Angst vor dem Ver­lust und das Erwach­sen­wer­den eines jun­gen Mäd­chens. Rau, ein­dring­lich und sehr direkt erzählt. Für rei­fe Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Var­vet. Die 16-jäh­ri­ge Vega lebt in einem klei­nen Dörf­chen in Schwe­den allein mit ihrer Mut­ter. Der Vater hat die Fami­lie ver­las­sen und ist bereits ver­stor­ben. Jakob, ihr drei Jah­re älte­rer Bru­der, ist auch aus­ge­zo­gen, weil er sich mit der Mut­ter zu oft gestrit­ten hat. Er wohnt in einer Wohn­wa­gen­sied­lung in einer Unter­kunft, die so nied­rig ist, dass er sich manch­mal den Kopf an der Decke anstößt. Doch jetzt ist Jakob seit kur­zem eben­falls ver­schwun­den“Die Poli­zei sucht mei­nen Bru­der. Außer mei­ner Mut­ter war er im Grun­de genom­men die ein­zi­ge Ver­bin­dung zu irgend­et­was von Bedeu­tung, die ich besaß, und ich wuss­te nicht, was ich tun soll­te, wie ich klar­kom­men soll­te, wenn sie ihn ein­kas­sie­ren wür­den.” (Zitat S.13) Wo ist Jakob hin? Vega macht sich auf die Suche nach ihm. Und sie erin­nert sich. An die nicht immer ganz legalen … Weiterlesen!

Maja Hjertzell — Henrietta, mein Geheimnis

Maja Hjertzell Henrietta, mein Geheimnis9.März 2016

Die schwe­di­sche Autorin Maja Hjert­zell hat mit “Hen­ri­et­tas Geheim­nis” einen Roman geschrie­ben, den der Kos­mos Ver­lag mit “Lieb­lings­buch 2016” beti­telt hat. Eine Geschich­te über die ers­te Lie­be, extre­me Schüch­tern­heit und den Mut, sich auf etwas Unbe­re­chen­ba­res ein­zu­las­sen. Erzählt aus der Per­spek­ti­ve eines Jun­gen. Sen­si­bel, poe­tisch und erfri­schend anders. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Möwe ist eher der unschein­ba­re Typ. Er schreibt gute Noten, geht sel­ten auf Par­tys. Er beob­ach­tet ger­ne Vögel und liebt das Foto­gra­fie­ren. Und er ist seit Ewig­kei­ten in Hen­ri­et­ta ver­liebt. “Hen­ri­et­tas Bli­cke sind wie Licht­re­fle­xio­nen, wie klei­ne Blit­ze. Wenn mich so ein Blick zufäl­lig trifft, wenn ich in sei­ne Bahn gera­te, möch­te ich am liebs­ten in Ohn­macht fal­len, ihn auf­fan­gen und abtau­chen, weg­ren­nen und nie mehr zurück­keh­ren, alles zugleich.” (Zitat S.11) Aber bis auf ein paar ver­ein­zel­te Wor­te ist zwi­schen ihnen noch nie etwas pas­siert. Möwe him­melt ger­ne aus der Fer­ne an. Er spei­chert jede Begeg­nung mit ihr ab — selbst ein zufäl­li­ges Neben­ein­an­der­sit­zen auf einer Bank ist für ihn von gro­ßer Bedeu­tung — und erin­nert sich regel­mä­ßig an die­se Momen­te zurück, die er sam­melt, wie einen Schatz. Einen ers­ten Schritt wagen? Unmög­lich, dennWeiterlesen!

Katarina von Bredow — Ich will endlich fliegen, so einfach ist das

Katarina von Bredow Ich will endlich fliegen, so einfach ist das7.März 2016

Ich will end­lich flie­gen, so ein­fach ist das” von der belieb­ten, schwe­di­schen Autorin Kata­ri­na von Bre­dow lässt den Leser ein­tau­chen in eine Welt von ers­ter Lie­be, ers­tem Mal, alten und neu­en Freund­schaf­ten und alles, was zum Erwach­sen­wer­den sonst noch so dazu­ge­hört! Sen­si­bel und gleich­zei­tig ein­fach mit­rei­ßend erzählt. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne, die sich zurück­er­in­nern möchten;-)

Ven­de­la ist fünf­zehn und das ers­te Mal so rich­tig ver­liebt. Nils sorgt für flat­tern­de Gefüh­le in ihrem Bauch. Doch ist er wirk­lich an ihr inter­es­siert? So wie sein Freund Lukas an Ven­de­las bes­ten Freun­din Ton­ja? Die Zwei haben gera­de ihr ers­tes Mal zusam­men erlebt und sind nun wohl zusam­men. Das könn­te aller­dings auch die Freund­schaft zwi­schen Ven­de­la und Ton­ja, die sich schon seit Ewig­kei­ten ken­nen, ver­än­dern. Gibt es Ton­ja und Lukas bald nur noch im Dop­pel­pack? Dann gibt es da auch noch Sil­ja, die Neue in der Klas­se. Sie ist frech, nicht auf den Mund gefal­len und pro­vo­ziert auch mal ger­ne. Ihre unbe­re­chen­ba­re Art ver­wirrt Ven­de­la, zieht sie… Weiterlesen!

Johanna Nilsson — Hass gefällt mir

Johanna Nilsson Hass gefällt mir26.Februar 2016

Die schwe­di­sche Autorin Johan­na Nils­son hat mit “Hass gefällt mir” einen Roman geschrie­ben, der mit (Cyber-) Mob­bing und der damit ver­bun­de­nen Eigen­dy­na­mik von Grup­pen und Selbst­jus­tiz aus­ein­an­der­setzt. Äußerst rea­li­täts­nah und erschre­ckend. Hef­tig. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Bor­län­ge. Schwe­den. Die 15-jäh­ri­ge Jon­na fühlt sich eher als Außen­sei­te­rin, die ver­sucht nicht auf­zu­fal­len, um nicht zum “Hack­ob­jekt des Schul­jah­res” (Zitat aus “Hass gefällt mir” S.12) zu wer­den. Denn Gemobbt wer­den, das “…ist kein Ver­gnü­gen. Da muss man jeder­zeit mit Zusam­men­stö­ßen beim Hal­len­ho­ckey rech­nen oder Klo­schüs­sel­tau­fe bei gedrück­tem Spül­knopf. Oder man muss dafür ble­chen, dass man nicht ver­kloppt wird, und kann nie sicher sein, dass das Rad nicht einen Plat­ten hat.” (Zitat S.12). Vor unge­fähr vier Mona­ten hat sie jedoch die wun­der­schö­ne Glo­ria ken­nen­ge­lernt, die zwar beim Kas­ten­sprin­gen im Schul­sport eine Nie­te ist, aber genau­so ein gro­ßer Bücher­fan ist wie Jon­na. Glo­ria hat sogar einen eige­nen Blog, den jedoch nur Jon­na liest. Und sie ist ver­liebt in den coo­len Robin aus der Par­al­lel­klas­se, den Star der Schu­le. Beliebt sind die bei­den Mäd­chen nicht unbe­dingt: sie rangieren… Weiterlesen!

Mats Wahl — Wie ein flammender Schrei

Mats Wahl Wie ein flammender Schrei3.Oktober 2014

Der Schwe­de Mats Wahl legt mit sei­nem Roman “Wie ein flam­men­der Schrei” har­ten Stoff vor. Unter­drü­ckung und Gewalt im schu­li­schen All­tag und Alko­ho­lis­mus im pri­va­ten Leben der Prot­ago­nis­tin. Doch trotz Mut und Zivil­cou­ra­ge, die Kata­stro­phe ist unauf­halt­sam. Mit kla­ren Wor­ten und viel ver­steck­ter Tie­fe begeg­net Mats Wahl sei­nen Lesern. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Ellen, das Mäd­chen, das es liebt Vögel zu zeich­nen, und ihre Mut­ter Nina, zu der sie ein teils inni­ges, teils distan­zier­tes Ver­hält­nis führt, sind umge­zo­gen. Ninas Ehe­mann hat sie gestalkt, des­halb muss­ten sie den Wohn­ort wech­seln. Die labi­le Mut­ter frönt dem Alko­hol, steht kurz vor einer erneu­ten Ent­zie­hungs­kur. Sich auf­zu­raf­fen, um eine neue Arbeits­stel­le zu suchen, das kann sie gera­de nicht. Die Frau vom Sozi­al­amt wim­melt Ellen an der Türe ab. Doch kann sie die neue Freund­schaft zu ihrem Klas­sen­ka­me­ra­den Max nicht wirk­lich in vol­len Zügen genie­ßen. Max, der ihr Schach bei­bringt. Ihre Mut­ter, die abstür­zen könn­te. Der Groß­va­ter, der bei­zei­ten vor­bei kommt und mit christ­li­cher Tra­di­ti­on zu über­zeu­gen ver­sucht, ist da nicht wirk­lich eine gro­ße Hil­fe. Zu groß sind die Dif­fe­ren­zen zwi­schen ihm und Ellens Mut­ter. Dann gibt es da auch noch die schwer­wie­gen­den Pro­ble­me an Ellens neu­er Schu­le. Vier Jungs sor­gen dort für Dau­er­ter­ror. Sie igno­rie­ren die… Weiterlesen!

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