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Eva Des Lauriers — I’m Gonna Get You Back

11.August 2026

I’m Gon­na Get You Back” ist der zwei­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Eva Des Lau­riers. Cla­ra hat­te wie vier ande­re her­aus­ra­gen­de Talen­te das Lega­cy-Sti­pen­di­um erhal­ten, das ihr ein Stu­di­um an einer Film­hoch­schu­le ermög­licht hät­te. Doch ein Unbe­kann­ter zeig­te bei der Ver­lei­hung ein kom­pro­mit­tie­ren­des Video von ihr, wes­halb sie ihren Sta­tus wie­der aberkannt bekam und sogar die Bezie­hung zu Reid in die Brü­che ging. Mona­te spä­ter tref­fen alle ehe­ma­li­gen Sti­pen­dia­ten für ein Lega­cy-Wochen­en­de der Stadt wie­der auf­ein­an­der. Cla­ra soll einen Film dar­über dre­hen und muss sich mit den Gescheh­nis­sen erneut aus­ein­an­der­set­zen. Dabei kommt sie auch Reid wie­der uner­war­tet näher. Aber dann taucht ein anony­mer Account auf, der droht dunk­le Wahr­hei­ten über die fünf Sti­pen­dia­ten ans Licht zu brin­gen… Die roman­ti­sche­re Ver­si­on von “One of us is lying” (nur ohne Mord, aber auch mit einem anony­men Account, der die Geheim­nis­se der Jugend­li­chen ent­hüllt). Mit jeder Men­ge gro­ßer Gefüh­le, authen­ti­schen Dia­lo­gen und einem tol­len Gespür für die klei­nen zwi­schen­mensch­li­chen Momen­te. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Cla­ra möch­te auf die Film­hoch­schu­le gehen. Sie liebt es Doku­men­tar­fil­me zu dre­hen. Ihre Ein­tritts­kar­te dafür ist das Lega­cy-Sti­pen­di­um. “Es war hart umkämpft und das hieß, dass ich mir kei­ne dum­men Feh­ler oder Regel­ver­stö­ße leis­ten konn­te. Ich brauch­te die­ses Sti­pen­di­um, wenn ich eine Chan­ce haben woll­te, an die Cali­for­nia Film Aca­de­my zu gehen. Jeder mei­ne Schrit­te wür­de von nun an von Bedeu­tung sein.” (Zitat aus “I’m Gon­na Get You Back” S.27) Die­ses wird an fünf Schüler:innen des Abschluss­jahr­gangs ver­ge­ben, die sich durch ihre bril­lan­ten Leis­tun­gen her­vor­tun. Cla­ra ist über­glück­lich, als sie das Sti­pen­di­um erhält. Doch als Weiterlesen!

Erin Entrada Kelly — Jetzt ist die beste Zeit von allen

14.Juli 2026

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Erin Ent­ra­da Kel­ly, die bereits den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis erhielt, hat einen neu­en Roman ver­öf­fent­licht: “Jetzt ist die bes­te Zeit von allen”, in dem sie im Jahr 1999 zwei Jugend­li­che auf­ein­an­der­tref­fen lässt: Den Anti-Hel­den Micha­el, der per­fekt dar­in ist sich Kata­stro­phen aus­zu­ma­len und der Kon­ser­ven­do­sen unter sei­nem Bett hor­tet, weil er Angst vor der Jahr­tau­send­wen­de hat. Und den Aben­teu­rer Ridge, der den Pro­to­ty­pen der Zeit­rei­se­ma­schi­ne sei­ner Mut­ter ent­wen­det hat und kur­zer­hand aus dem Jahr 2199 in das Jahr 1999 reist. Ridge hat ein Kom­pen­di­um bei sich, in dem steht, was sich in der Zukunft alles ereig­nen wird und in das er nie­man­den bli­cken lässt. Wenn Micha­el da doch nur einen win­zi­gen Blick hin­ein­wer­fen könn­te… Eine unter­halt­sam und bewe­gend erzähl­te Geschich­te — nicht unbe­dingt die einer Freund­schaft über Zeit­gren­zen hin­weg, wie man mei­nen könn­te, son­dern eher eine, die sich auf die Ent­wick­lung der Chark­te­re fokus­siert und gera­de Micha­el eine glaub­haf­te Wand­lung durch­ma­chen lässt. Die ihn begrei­fen lässt, das Leben im Jetzt zu genie­ßen, statt in Sor­ge vor der Zukunft zu leben. Coming-of-Age meets Zeit­rei­se meets Acht­sam­keit sozu­sa­gen;-) Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Dela­ware. Im Jahr 1999. Der 12-jäh­ri­ge Micha­el hat Angst vor der Zukunft. Genau­er gesagt vor dem Jah­res­wech­sel. Sei­ner Mei­nung nach (und der Befürch­tung von vie­len) gerät am 1.Januar 2000 alles aus den Fugen, die Welt wird zusam­men­bre­chen. “Strom­ver­sor­gung, Flug­si­che­rung, Sen­de­mas­ten — nichts mehr wür­de funk­tio­nie­ren. Micha­els Mut­ter mach­te sich offen­bar kei­ne gro­ßen Sor­gen, aber Micha­el wuss­te ja, dass sie mit ihren drei ver­schie­de­nen Jobs viel zu beschäf­tigt war, um genau­er über die Aus­wir­kun­gen des Y2K-Pro­blems nach­zu­den­ken. Des­halb traf Micha­el die Vor­be­rei­tun­gen für sie bei­de.” (Zitat aus “Jetzt ist die bes­te Zeit von allen” S.36) Des­halb lagert er vorsichtshalberWeiterlesen!

Cecilia Lidbeck — Jojo & Cordelia: Mein überraschend echtes Leben (als KI)

12Juli 2026

Die schwe­di­sche Autorin Ceci­lia Lid­beck besetzt einen fes­ten und ange­se­he­nen Platz in der schwe­di­schen Kin­der­li­te­ra­tur­sze­ne. In Deutsch­land ist sie noch wei­test­ge­hend unbe­kannt. Nun wur­de mit “Jojo & Cor­de­lia: Mein über­ra­schend ech­tes Leben (als KI)” ihr ers­tes Kin­der­buch ins Deut­sche über­setzt. Die Andro­idin Jojo wird regel­mä­ßig für Auf­trä­ge gebucht und sieht täu­schend echt aus, fast wie ein Mensch. Sie hat einen eige­nen Wil­len und sogar Gefüh­le. Trotz­dem begeg­nen ihre vie­le Kund:innen mit Skep­sis oder Ableh­nung, wie auch das neue Mäd­chen Cor­de­lia, deren Eltern Jojo gemie­tet haben, damit sie Zeit mit ihrer Toch­ter ver­bringt. Doch dann freun­den sich die Zwei tat­säch­lich an und kön­nen kaum mehr ohne ein­an­der. Bis Cor­de­li­as Eltern den Auf­trag eines Tages kün­di­gen und eine leis­tungs­fä­hi­ge­re Andro­idin ein­stel­len. Wer­den Jojo und Cor­de­lia sich jetzt nie wie­der sehen? Ein bewe­gen­des The­ma — künst­li­che Intel­li­genz — kom­bi­niert mit Freund­schaft, sou­ve­rän und unter­halt­sam erzählt. Die Geschich­te einer außer­ge­wöhn­li­chen Freund­schaft. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Jojo ist ein Robo­ter. Eine Andro­idin. Eine künst­li­che Intel­li­genz, die vor unge­fähr zwei Jah­ren gestar­tet wur­de und seit­dem aller­lei Auf­trä­ge erle­digt. “Ich erle­dig­te wei­ter­hin die übli­chen Stan­dard­auf­trä­ge als Gast bei Kin­der­ge­burts­ta­gen, als Zuschaue­rin oder Zuhö­re­rin, wenn man bei Ver­an­stal­tun­gen mit zu wenig Publi­kum rech­ne­te, ein paar­mal auch als Gesell­schaft für einen ver­stock­ten klei­nen Jun­gen, der moser­te, ich sei “künst­lich” und außer­dem viel lang­wei­li­ger als sein “rich­ti­ger Freund” Paul.” (Zitat S. 38 aus “Jojo & Cor­de­lia: Mein über­ra­schen­des Leben (als KI)”) Jojo lebt in einer Ein­rich­tung, in der auch ande­re KIs leben, mel­det sich täglichWeiterlesen!

Kevin Brooks — Part of the Game

29.Juni 2026

Lite­ra­ri­scher Voll­tref­fer! Selbst wenn man sich für Fuß­ball gar nicht inter­es­sie­ren soll­te — der bri­ti­sche Best­sel­ler­au­tor Kevin Brooks lie­fert in “Part of the Game” ein­drucks­voll ab. Im Mit­tel­punkt der 16-jäh­ri­ge John, der Fuß­ball über alles liebt und für die Klein­stadt Stan­ley im Nord­os­ten Eng­lands spielt. Sein bes­ter Freund ist Kyle, der mitt­ler­wei­le zum Star­fuß­bal­ler auf­ge­stie­gen ist und für die Pre­mier League spielt. Alles könn­te per­fekt sein, als John sich in Sum­mer ver­liebt und auch ihr Herz erobert. Doch dann spannt aus­ge­rech­net Kyle ihm die Freun­din aus. Das Ende einer Freund­schaft? Die Ereig­nis­se über­schla­gen sich, als Kyle in die Fän­ge der Fuß­ball­ma­fia gerät und Sum­mer John um Hil­fe bit­tet… Ein Buch, das sich zuwei­len so span­nend wie ein Kri­mi liest! Mit­rei­ßend und höchst unter­halt­sam schrei­ben — das kann John Boy­ne ein­fach! Zudem erzählt er nicht nur die Geschich­te einer beson­de­ren Freund­schaft und ent­führt sei­ne Leser:innen in die Welt des Fuß­balls, son­dern blickt auch hin­ter die Kulis­sen von Live-Wet­ten, Spiel­ma­ni­pu­la­ti­on und Kor­rup­ti­on. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem Erwachsene.

John ist 16 Jah­re alt und spielt Fuß­ball für sein Leben gern. Übers Fuß­ball­spie­len hat er auch sei­nen nun bes­ten Freund Kyle ken­nen­ge­lernt. Sie sind zusam­men auf­ge­wach­sen, haben jede freie Minu­te mit ihrer gro­ßen Leidenschaft… Weiterlesen!

Lilly Bogenberger — Narbenmädchen

10.Mai 2026

Nar­ben­mäd­chen” ist der Debüt­ro­man der deut­schen Autorin Lil­ly Bogen­ber­ger. Die 15-jäh­ri­ge Lara muss für vier Wochen in eine Kli­nik für ver­hal­tens­auf­fäl­li­ge Jugend­li­che. Sie ver­letzt sich regel­mä­ßig selbst, oft mit einer Rasier­klin­ge. Auf die The­ra­pie hat Lara gar kei­ne Lust, macht eine Strich­lis­te in ihrem Zim­mer, wie vie­le Tage es noch sind, bis sie wie­der abrei­sen kann. Aber dann lernt sie Neo, der meh­re­re Sui­zid­ver­su­che hin­ter sich hat, und Finn, der dro­gen­süch­tig ist, näher ken­nen. Die Gesprä­che mit den bei­den hel­fen ihr mehr als die weni­gen The­ra­pie­sit­zun­gen. Doch ist sie bereit sich mit ihren eige­nen Gefüh­len aus­ein­an­der­zu­set­zen? Ein sehr ein­dring­lich und bewe­gend erzähl­ter Roman, der scho­nungs­los Ein­blick in die Gedan­ken­welt einer Her­an­wach­sen­den gibt. Äußerst authen­tisch und glaub­wür­dig geschrie­ben. Für Jugend­li­che an 14 Jah­ren, die sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­set­zen möch­ten und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor ein­ein­halb Jah­ren hat es ange­fan­gen. Lara, die nun fünf­zehn ist, hat sich ener­gie­los gefühlt, hat­te kei­ne Lust auf irgend­et­was. Ihre Tage wur­den immer grau­er und grau­er. “Wie bei einem neu­en Kleid, das man das fünf­zigs­te Mal in die Wasch­ma­schi­ne schmeißt, sind die Far­ben in mei­nem Leben jeden Tag ein Stück­chen mehr ver­wa­schen. Weni­ger hell, weni­ger bunt, hin zu einer unde­fi­nier­ba­ren Grau­braun­fehl­far­be, die sich über alles drü­ber­legt. Das Schnei­den ist das Ein­zi­ge, was es bes­ser macht. Das hell­ro­te Blut hat die selt­sa­me Fähig­keit, als ein­zi­ge grel­le Far­be durch die­sen beschis­se­nen Grau­schlei­fer durch­zu­ste­chen.” (Zitat aus “Nar­ben­mäd­chen” S.22) Lara hat damals angefangenWeiterlesen!

Sara Pennypacker — Das Glück liegt hinter der Hecke

7.Mai 2026

Das Glück liegt hin­ter der Hecke” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Sara Pen­ny­pa­cker. Sie stellt ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das ihr Haus bis­her nur zwei Mal ver­las­sen durf­te und ansons­ten hin­ter einen hohen Hecke ver­bor­gen wohnt. Ihre Eltern küm­mern sich gar nicht um sie, inter­es­sie­ren sich schlicht­weg nicht für Lee­va. Ihre Mut­ter ist die Bür­ger­meis­te­rin der Stadt und nur auf Ruhm und Erfolg aus; für ihren Vater als Finanz­meis­ter zählt ledig­lich das Geld. Sie las­sen sich von Lee­va das Essen kochen und sich bedie­nen, zur Schu­le gehen darf sie nicht, weil das ja weder Geld noch Erfolg bringt. Doch eines Tages bricht Lee­va heim­lich aus und ent­deckt auf ihren kur­zen Fluch­ten das wah­re Leben außer­halb der Hecke. Fin­det Freund­schaft, Wär­me, Gebor­gen­heit und ver­steht, was ihr all die Jah­re gefehlt hat. Aber dann kom­men ihre Eltern plötz­lich hin­ter ihre heim­li­chen Aus­flü­ge… Ein herz­er­wär­men­der Roman mit einer bezau­bern­den Prot­ago­nis­tin, die auf der Suche nach der Fra­ge ist, wozu die Men­schen da sind und Ant­wor­ten fin­det, die alles ver­än­dern. Eine Geschich­te, die an Mensch­lich­keit, Freund­schaft und das Ange­nom­men­wer­den und glau­ben lässt. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die beson­de­re und außer­ge­wöhn­li­che Roma­ne lieben.

Lee­va hat ihr Haus bis­her nur zwei Mal ver­las­sen. Ein­mal, um mit ihrer Mut­ter auf einen Schön­heits­wett­be­werb zu gehen, und ein­mal mit ihrem Vater, der erfolg­los einen Job für sie suchen woll­te. Seit­dem ist sie nur zu Hau­se. Von ihren Eltern hat sie ein Bediens­te­ten-Hand­buch erhal­ten mit stren­gen Regeln, an die sie sich hal­ten muss. Denn wirk­lich inter­es­sie­ren sich ihre Eltern nicht für sie. Für sie erzählt nur… Weiterlesen!

Frank Schwieger — Trümmerkinder: Wie wir die Nachkriegszeit erlebten

29.Januar 2026

Trüm­mer­kin­der: Wie wir die Nach­kriegs­zeit erleb­ten” ist ein bio­gra­fi­sches Sach­buch des deut­schen Autoren Frank Schwie­ger für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren. Er lässt sie­ben Jun­gen und Mäd­chen unter­schied­li­chen Alters zu Wort kom­men. Sie erzäh­len ihre Geschich­te, wie sie die Nach­kriegs­zeit von 1945 bis 1954 erlebt haben. Wie sie ver­trie­ben wur­den, Flucht und Hun­ger erleb­ten, Käl­te und Angst. Wie sie Tei­le ihrer Fami­lie ver­lo­ren. Wie sie sich ein neu­es Zuhau­se in den Trüm­mern suchen musss­ten. Wie sie heim­lich Koh­le klau­ten. Wie sie aber auch uner­war­tet Mensch­lich­keit in schwe­ren Zei­ten erfuh­ren. Hoff­nung, Zusam­men­halt und ein Miteinander.

Jede Geschich­te beginnt mit einer Zeich­nung der jewei­li­gen Per­son, die erzählt und einem kur­zen Steck­brief, in dem man den Namen, das Geburts­da­tum, die Geschwis­ter und den Wohn­ort erfährt. Vie­le Berich­te erstre­cken sich auch… Weiterlesen!

Jenny Valentine — Zwei Seiten eines Augenblicks

27.November 2025

Zwei Sei­ten eines Augen­blicks” ist ein Roman der bri­ti­schen Autorin Jen­ny Valen­ti­ne. Ein Augen­blick, der alles für immer ver­än­dern wird. Zwei bes­te Freun­din­nen. Ein Davor. Und ein Danach. Was ist gesche­hen? War­um ist Mabel für alle ande­ren unsicht­bar gewor­den, nur für Ele­na nicht? Ein lite­ra­ri­sches Werk, das sich einem ent­schei­den­den Moment von zwei Sei­ten nähert. Das springt in zeit­li­chen Ebe­nen, hin und her. Die Freund­schaft zwei­er Mäd­chen immer inten­si­ver beleuch­tet und unauf­halt­sam auf die Wahr­heit zu steu­ert… Eine Geschich­te über Freund­schaft, Tod und Lie­be, — kom­plex, mit einer beson­de­ren Spra­che — auf die man sich ein­las­sen muss, die kein Main­stream ist und die Moment­auf­nah­men auf den Punkt bringt, Gefüh­le greif­bar macht und berührt. Und am Ende ziem­lich über­rascht. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

16-jäh­ri­ge Ele­na, genannt Elk, liebt Phy­sik. Den­noch hat sie sich in einem Laby­rinth als 11-jäh­ri­ge gna­den­los ver­lau­fen. Doch auf die­se Wei­se hat sie Mabel, genannt Mab, ken­nen­ge­lernt. Sie hat ihr damals hin­aus­ge­hol­fen. Sie “geret­tet”. Und eini­ge Zeit dar­auf haben sie sich… Weiterlesen!

Anne Gröger — Cleo: Wie ich aus Versehen die Welt rettete

2.September 2025

Cleo: Wie ich aus Ver­se­hen die Welt ret­te­te” ist ein Roman der deut­schen Autorin Anne Grö­ger. Sie stellt ein 13-jäh­ri­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, die in ihrem Leben bis­her immer alles bekom­men hat, was sie woll­te und sehr von sich über­zeugt ist. Vor allem ihr Vater hat stets jeden ihrer Wün­sche erfüllt. Cleo stellt selbst Pfle­ge­pro­duk­te für die Haut her und hat sogar ein eige­nes Labor von ihm bekom­men. Doch dann erfährt sie, dass die Fir­ma ihres Vaters dar­an betei­ligt ist, den Regen­wald abzu­hol­zen! Den braucht Cleo schließ­lich noch für ihre Pfle­ge­pro­duk­te. Weil ihr Vater in die­sem Fall ihren Wün­schen ein­mal nicht nach­geht, beschließt sie zu erns­te­ren Maß­nah­men zu grei­fen — sie haut ab und ver­kriecht sich in den Wald, mit Unter­stüt­zung eines Mit­schü­lers. Cleo wird erst zurück­kom­men, wenn ihr Vater ihren For­de­run­gen nach­geht. Immer­hin wird er sei­ne Toch­ter doch mög­lichst rasch zurück­ha­ben wol­len, oder…? Eine erfri­schend ande­re Haupt­fi­gur, die so selbst­ver­liebt ist, dass es schon fast wie­der komisch ist und für jede Men­ge humor­vol­ler Lese­mo­men­te sor­gen wird. Schräg und sehr unter­halt­sam! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 13-jäh­ri­ge Cleo weiß genau, was sie will. Das erläu­tert sie ihren Mitschüler:innen und ihrer Leh­re­rin bei einem Vor­trag in der Schu­le: “Mit­tel­fris­tig pla­ne ich die Markt­ein­füh­rung mei­ner eige­nen Haut­pfle­ge­mar­ke.” Ich blen­de mein selbst design­tes Logo ein, das auch schon mei­nen Ins­ta-Kanal schmückt.[…] Auf mei­nen Kanal bespre­che ich Wirk­stof­fe, emp­feh­le Pro­duk­te und bie­te Video­sprech­stun­den an, in denen ich mei­ne Fol­lower bei ihren Haut­pro­ble­men bera­te.” (Zitat aus “Cleo: Wie ich aus Ver­se­hen die Welt ret­te­te” S.10) Schon als Drei­jäh­ri­ge war CleoWeiterlesen!

Kimberly Brubaker Bradley — Über mir der weite Himmel: Als die Zukunft begann

28.August 2025

Über mir der wei­te Him­mel: Als die Zukunft begann” von der preis­ge­krön­ten, ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kim­ber­ly Bru­ka­ker Brad­ley ist die Fort­set­zung von “Gras unter mei­nen Füßen: Das Jahr, als ich leben lern­te”, wel­ches aktu­ell für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis 2025 nomi­niert ist (zu Recht!). Die nun 11-jäh­ri­ge Ada und ihr klei­ner Bru­der Jamie haben bei Sus­an ein neu­es Zuhau­se gefun­den. Adas Klump­fuß wird ope­riert und sie kann wie­der fast nor­mal lau­fen. Doch der Zwei­te Welt­krieg sorgt für Auf­re­gung und jede Men­ge Ver­än­de­run­gen. Weil ihr Haus dem Krieg zum Opfer fiel, zie­hen sie zu Lady Thor­ton in ein klei­nes Häus­chen neben deren Her­ren­haus. Bald zieht auch die eigen­wil­li­ge Lady zu ihnen, weil ihr eige­nes Haus für den Krieg gebraucht wird. Dann kommt auch noch ein jüdi­sches Mäd­chen bei ihnen unter. Das gefällt Ada zunächst alles gar nicht. Ver­trau­en zu ande­ren Men­schen zu fas­sen, ist für sie alles ande­re als leicht… Ein wun­der­vol­les, her­aus­ra­gen­des Buch mit einer der außer­ge­wöhn­lichs­ten und lie­bens­wer­tes­ten Prot­ago­nis­tin­nen der ame­ri­ka­ni­schen Jugend­li­te­ra­tur! Ein Mäd­chen mit Ecken und Kan­ten, das auf­grund trau­ma­ti­scher Kind­heits­er­leb­nis­se und ihrer kör­per­li­chen Behin­de­rung eini­ge Päck­chen zu tra­gen hat. Aber das man ein­fach ins Herz schließt und so schnell nicht mehr ver­ges­sen wird! Eine Berei­che­rung für die aktu­el­le Jugend­li­te­ra­tur — ein ganz beson­de­res Lese­er­leb­nis. Die (zwei­bän­di­ge) Buch­rei­he um Ada soll­te man defi­ni­tiv gele­sen haben! Auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung ide­al. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und Erwachsene.

Die 11-jäh­ri­ge Ada hat eine Ope­ra­ti­on an ihrem Fuß vor sich. Ihr Klump­fuß, den man als Baby schon hät­te rich­ten kön­nen — was ihre grau­en­vol­le Mut­ter aber nie getan hat -, wird nun end­lich ope­riert. Ada und ihr klei­ner Bru­der Jamie sind nun in der Obhut von Sus­an, die die bei­den end­gül­tig zu sich geholt hat. Als Ada erfährt, dass ihre Mutter … Weiterlesen!

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