Unter 12 Jahren

Jennifer Chambliss Bertman — Mr Griswolds Bücherjagd: Das Spiel beginnt

Jennifer Chambliss Bertram -Mr Griswolds Bücherjagd12.Februar 2018

Mr Gris­wolds Bücher­jagd: Das Spiel beginnt” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Jen­ni­fer Cham­bliss Bert­man ist der Auf­takt einer ganz beson­de­ren Tri­lo­gie. Eine Bücher­schnit­zel­jagd quer durch San Fran­cis­co ist das Erfolgs­re­zept des New York Times-Bestel­lers, der über 160.000 Mal in den USA ver­kauft wur­de. Knif­fe­lig und unter­halt­sam. Für Lese­rat­ten, Rate­pro­fis und sol­che, die es wer­den wol­len;-) Zu emp­feh­len für Kin­der ab 10 Jah­ren.

Die 12-jäh­ri­ge Emi­ly ist gera­de umge­zo­gen. Mal wie­der. In neun Bun­des­staa­ten Ame­ri­kas haben sie und ihre Eltern bereits gewohnt. Nun ist Kali­for­ni­en dran. San Fran­cis­co. Denn ihre Eltern haben den Plan ein­mal in jedem Bun­des­staat gewohnt zu haben. Dar­über schrei­ben sie in ihre Blog “50 Häu­ser in 50 Staa­ten” und haben zahl­rei­che Fans. Ver­die­nen mit die­ser Sei­te mitt­ler­wei­le sogar Geld. “Ihre Eltern waren so stolz auf die­ses Leben, das sie sich geschaf­fen hat­ten, aber ihre Begeis­te­rung für Neu­an­fän­ge ver­stand Emi­ly nicht ganz. Es war, als wür­de man einen Hau­fen Bücher anfan­gen, sie aber nie zu Ende lesen.” (Zitat S.18) Freun­de zu fin­den, das ist mit die­ser Fami­lie (und einem Bru­der, der Rock­star wer­den will) nicht gera­de ein­fach. Dar­um hat Emi­ly auch… Weiterlesen!

Ruth Lauren — Valor: Die Verschwörung im Königreich

Ruth Lauren - Valor: Die Verschwörung im Königreich12.Februar 2018

Valor: Die Ver­schwö­rung im König­reich” ist der Debüt­ro­man der eng­li­schen Auto­rin Ruth Lau­ren und zugleich der Auf­takt einer neu­en Rei­he. Eine Geschich­te über ein tap­fe­res Mäd­chen, das — um ihre Schwes­ter zu ret­ten — zu allem bereit ist. Eine klei­ne “Kat­niss Ever­de­en” mit­ten in einem Land wie aus “Das Lied von Eis und Feu­er”. Ein unglaub­li­cher Page­tur­ner! Lese­tipp für Jugend­li­che frü­hes­tens ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Im König­reich Dem­ido­va. Die 13-jäh­ri­ge Valor besucht mit ihren Eltern eine rie­si­ge Ver­samm­lung vor den Toren des Schlos­ses. Dort soll­te eigent­lich die Spiel­uhr — “das schöns­te Kunst­werk im gan­ze Reich” (Zitat aus “Valor: Die Ver­schwö­rung im König­reich” S.12) an das Reich von Mad­ad­an­skya über­ge­ben wer­den, als Zei­chen eines Frie­dens­ab­kom­mens. Doch die Spiel­uhr wur­de gestoh­len. Und aus­ge­rech­net Sasha, Valors Zwil­lings­schwes­ter soll die Die­bin gewe­sen sein! Jetzt fin­det trotz­dem ein klei­ner Fest­akt statt: “Die öffent­li­che Zere­mo­nie wird als Zei­chen des guten Wil­lens abge­hal­ten, aber Vater sagt, das Abkom­men wer­de erst unter­zeich­net, wenn die Spiel­uhr gefun­den ist.” (Zitat S.12) Das weiß Valors Vater des­we­gen so gut, weil er … Weiterlesen!

Lauren Wolk — Eine Insel zwischen Himmel und Meer

Lauren Wolk - Eine Insel zwischen Himmel und Meer9.Februar 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Lau­ren Wolk hat mit “Eine Insel zwi­schen Him­mel und Meer” nun bereits ihr zwei­tes Buch ver­öf­fent­licht. Ein Roman über das Leben auf einer klei­nen Insel, der Suche nach den eige­nen Wur­zeln und der Bedeu­tung von Fami­lie. Eine sanf­te, ruhi­ge und sprach­lich schön erzähl­te Geschich­te. Ein lite­ra­ri­sches Klein­od. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

1925. Auf den Eli­sa­beth-Inseln. Hier lebt die nun 12-jäh­ri­ge Crow. “Ich hei­ße Crow. Crow wie die Krä­he. Als ich noch ein Baby war, hat mich jemand in ein altes Boot gepackt und aufs Meer hin­aus­ge­scho­ben. Wie ein Samen­korn auf einer hohen Wel­le bin ich auf einer win­zi­gen Insel an Land gespült wor­den.” (Zitat aus “Eine Insel zwi­schen Him­mel und Meer” S.7). Ein Mann, den Crow nur Osh nennt, hat sie damals gefun­den. Sie wur­de an den Strand sei­ner klei­nen Insel gespült, auf der er in einer klei­nen, not­dürf­tig zusam­men­ge­bas­tel­ten Hüt­te lebt. Und da nie­mand Crow ver­miss­te, blieb sie… Weiterlesen!

Rüdiger Bertram — Der Pfad: Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit

Rüdiger Bertram Der Pfad: Die Geschichte einer Flucht in die Freiheit6.November 2017

Der deut­sche Autor Rüdi­ger Bertram wid­met sich in “Der Pfad: Die Geschich­te einer Flucht in die Frei­heit” einem geschicht­li­chem Ereig­nis, das auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beruht und nach Süd­frank­reich wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs ent­führt. Eine Flucht vor den Nazis, eine uner­war­te­te Freund­schaft und ein Aben­teu­er in der Wild­nis. Unter­halt­sam und bereits für Leser ab 11 bzw 12 Jah­ren geeig­net, die in jene Zeit damals ein­tau­chen wol­len, aber noch mehr auf Aben­teu­er als auf knall­har­te Fak­ten aus sind.

1941. Rolf und sein Vater sind in Mar­seil­le gelan­det. Sie sind auf der Flucht und vor allem Rolfs Vater Lud­wig, der als Jour­na­list kri­ti­sche Bei­trä­ge für Zei­tun­gen ver­fasst hat, wird von den Deut­schen gesucht. Seit die­se auch in Frank­reich ein­mar­schiert sind, ist es für die bei­den viel schwie­ri­ger gewor­den. Stän­dig müs­sen sie auf­pas­sen nicht erwischt zu wer­den. Bei einer Raz­zia in ihrem Stamm­ca­fé kom­men sie gera­de noch so davon. Dort hat Lud­wig auch eine Frau getrof­fen, die frü­her Künst­le­rin war und jetzt Päs­se fälscht. Mit neu­en Papie­ren wol­len Rolf und sein Vater nun über die Pyre­nä­en nach Spa­ni­en flie­hen. Und von dort aus dann nach Ame­ri­ka über­set­zen, wo Rolfs Mut­ter auf sie war­tet. “Nach Aus­bruch des Krie­ges hat­ten Rolfs Eltern ihre Wert­sa­chen ver­kau­fen müs­sen. […] Mit dem Geld hat­ten sie die Tickets für die Über­fahrt nach New York bezahlt. Sei­ne Mut­ter war vor­aus­ge­reist, um dort alles für die Ankunft von Rolf und Lud­wig vor­zu­be­rei­ten. Ab und zu hat­te sie von dort ein paar Dol­lar nach Paris geschickt, aber nach dem Ein­marsch Weiterlesen!

Philip Kerr — Friedrich der Große Detektiv

Philip Kerr - Friedrich der Große Detektiv14.Oktober 2017

Der bri­ti­sche Autor Phi­lip Kerr hat mit “Fried­rich der Gro­ße Detek­tiv” ein ganz beson­de­res Buch geschrie­ben - eine Hom­mage an Erich Käst­ner und sein erfolg­rei­ches Werk “Emil und die Detek­ti­ve”! Eine Geschich­te über eine außer­ge­wöhn­li­che Freund­schaft, über die Schre­cken des Hit­ler-Regimes und den Mut Wider­stand zu leis­ten. Haupt­fi­gu­ren in dem Buch: der jun­ge Fried­rich und Erich Käst­ner selbst! Ein sehr unter­halt­sa­mer, bewe­gen­der Roman — ide­al, um auch jün­ge­ren Lesern die Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus näher zu brin­gen. Ein­ge­bun­den in eine klei­ne Detek­tiv­ge­schich­te. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Ber­lin. 1933. Der 13-jäh­ri­ge Fried­rich lebt dort mit sei­nen Eltern und sei­nem älte­ren Bru­der Rolf in der Roscher­stra­ße 14. Und nur zwei Häu­ser wei­ter lebt ein guter Freund der Fami­lie: Erich Käst­ner. Fried­richs Vater, der Kul­tur­re­dak­teur des Ber­li­ner Tage­blatts ist, hat auch beruf­lich mit ihm viel zu tun. Denn Erich Käst­ner schreibt gele­gent­lich Arti­kel für die­se Zei­tung. Er hat außer­dem ein tol­les Kin­der­buch geschrie­ben, von dem der jun­ge Fried­rich hell­auf begeis­tert ist: Seit das Buch Emil und die Detek­ti­ve 1929 her­aus­ge­kom­men war, hat­te Fried­rich es prak­tisch jeden MonatWeiterlesen!

Hayfa Al Mansour — Das Mädchen Wadjda

Hayfa Al Mansour Das Mädchen Wadjda

30.September 2017

Das Mäd­chen Wad­j­da” der sau­di-ara­bi­schen Auto­rin und Regis­seu­rin Hay­fa Al Man­sour ist der Roman zum gleich­na­mi­gen Film — dem ers­ten abend­fül­len­den Film Sau­di-Ara­bi­ens -, der zudem von einer Frau gedreht wur­de. Das Buch erzählt die Geschich­te eines muti­gen, klei­nen Mäd­chens, für das ein Fahr­rad zum Sym­bol von Frei­heit und Rebel­li­on wird, in einer Gesell­schaft, in der die Stel­lung der Frau gene­rell unter der des Man­nes ist. Eine ergrei­fen­de, warm­her­zi­ge Geschich­te mit einem wirk­lich gelun­ge­nen Cover. Gewin­ner des Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis 2016 in der Kate­go­rie “Kin­der­buch”! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­ne. Für Jugend­li­che allen Alters (frü­hes­tens ab 10 Jah­ren) und Erwach­se­ne.

Die 11-jäh­ri­ge Wad­j­da (spricht man: Wod­scha) ist ein klei­ner Wild­fang. Frech, unan­ge­passt, neu­gie­rig. Und sie wächst auf in Riad, in Sau­di-Ara­bi­en. Einem Land, in dem sie sich gera­de als Mäd­chen an vie­le Regeln hal­ten muss. In der Öffent­lich­keit muss sie einen Schlei­er tra­gen. Es fin­det eine strik­te Geschlech­ter­tren­nung statt. Rei­sen, arbei­ten gehen ohne die Ein­wil­li­gung des Man­nes: unmög­lich. Auto­fah­ren als Frau: undenk­bar. Beson­ders ihre Rek­to­rin Ms Hus­sa ist im Regelnein­hal­ten… Weiterlesen!

Marcin Szczygielski — Flügel aus Papier

Marcin Szczygielski Flügel aus Papier26.August 2017

Flü­gel aus Papier” des pol­ni­schen Auto­ren Mar­cin Szc­zy­gie­l­ski ist ein Kin­der­buch, das den Holo­caust zum The­ma macht und des­sen Haupt­fi­gur tat­säch­lich exis­tiert hat, auch wenn der Autor noch ein wenig sei­ne Fan­ta­sie hat spie­len las­sen. Ein bewe­gen­der Roman über das Leben in einem pol­ni­schen Ghet­to, einen Groß­va­ter, der für sei­nen Enkel alles tut, Freund­schaft und Mensch­lich­keit. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Kin­der ab 10 Jah­re und Erwach­se­ne.

1942. Der 8-jäh­ri­ge Rafal lebt mit sei­nem Groß­va­ter in War­schau. In einem Ghet­to. Und das schon seit eini­ger Zeit. Sei­ne Eltern sind nach Afri­ka aus­ge­wan­dert, um dort ein Haus zu bau­en. Sie woll­ten Geld schi­cken, damit Rafal und sein Groß­va­ter nach­kom­men könn­ten. Doch dann kam der Krieg dazwi­schen. Anfangs kamen noch Brie­fe. Spä­ter hat man die Post nicht mehr in das Ghet­to hin­ein­ge­las­sen. “Mir kommt es so vor, als habe ich schon immer hier gelebt. Als wäre der Bezirk schon immer da, als gebe es schon immer zu wenig zu essen und zu vie­le Men­schen. Als wäre schon immer Krieg und als dür­fe man unter kei­nen Umstän­den ver­ges­sen, sich zu fürch­ten, selbst wenn man gar kei­ne Angst hat.” (Zitat aus “Flü­gel aus Papier” Sei­te 28). Rafals Groß­va­ter, der frü­her ein sehr bekann­ter Gei­ger war, spielt oft auf der Stra­ße, um ihnen den Lebens­un­ter­halt zu sichern. Sei­ne Gei­ge ist sehr wert­voll, sie ist der kost­bars­te Gegen­stand, den er noch hat. Ein­mal woll­te sie ihm jemand für viel Geld abkau­fen, aber Rafals Groß­va­ter hat abge­lehnt. Jetzt möch­te er, dass sein Enkel “in die Feri­en fährt”. Außer­halb des Ghet­tos… Weiterlesen!

Abby Cooper — Wunderworte

Abby Cooper Wunderworte17.Mai 2017

Wun­der­wor­te” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Abby Cooper ist ein Roman über ein Mäd­chen mit einer außer­ge­wöhn­li­chen Krank­heit. Wor­te, die man über sie sagt, erschei­nen auf ihren Armen und Bei­nen. Eine berüh­ren­de Geschich­te über das Erwach­sen­wer­den, über Freund­schaft, Mut und Selbst­ver­trau­en. Ein Buch, das buch­stäb­lich unter die Haut geht! Bezau­bernd und sehr ange­nehm erzählt. Für Kin­der ab 10 bis 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 12-jäh­ri­ge Ely­se ist ein ganz beson­de­res Mäd­chen. Schon kurz nach ihrer Geburt, als der Arzt sie als “wun­der­schön” bezeich­ne­te, wur­de dies offen­sicht­lich, als genau jenes Wort plötz­lich auf ihrer Haut erschien. Dies geschah mit allen Wör­tern, mit denen sie jemand beschrieb. Sie tauch­ten auf ihren Armen oder Bei­nen auf. Eine sehr sel­te­ne Krank­heit, wie ein Fach­arzt bald dar­auf fest­stell­te, die den Namen CAV trägt, was die Abkür­zung für Cogna­dij­vi­si­bi­li­tis ist. CAV bedeu­te­te jucken­de schlim­me Wor­te und beru­hi­gen­de gute Wor­te. Es bedeu­te­te, dass ich auf­pas­sen muss­teWeiterlesen!

Sharon E. McKay — Die letzte Haltestelle

Sharon E. McKay Die letzte Haltestelle28.April 2017

Die letz­te Hal­te­stel­le” von der kana­di­schen Auto­rin Sharon E. McK­ay ist ein his­to­ri­scher Roman, der wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs in den Nie­der­lan­den spielt. Eine Geschich­te über ein jüdi­sches Mäd­chen auf der Flucht, zwei uner­war­tet muti­ge Brü­der, Zivil­cou­ra­ge und Mensch­lich­keit in Zei­ten des Schre­ckens. Ver­se­hen mit vie­len Zeich­nun­gen. Bewe­gend und alters­ge­recht für Kin­der ab 9 Jah­ren erzählt.

1942. In den Nie­der­lan­den. Die 6-jäh­ri­ge Bea­trix ist auf der Flucht mit ihrer Mut­ter. Die bei­den sind Juden und haben es seit der Beset­zung der Deut­schen äußerst schwer, denn “Die Natio­nal­so­zia­lis­ten hass­ten vor allem die Juden. Die Nazis glaub­ten, die Juden trü­gen die Schuld am gro­ßen Unglück der Welt.” (Zitat aus “Die letz­te Hal­te­stel­le” S.20) Jetzt hat Bea­trix’ Mut­ter einen Tipp bekom­men, wer ihre Toch­ter bei sich auf­neh­men und schüt­zen kön­ne. Sie müs­sen nur ein paar Häu­ser­blocks weit lau­fen und fünf Hal­te­stel­len mit der Stra­ßen­bahn fah­ren. Dort erwar­tet sie eine Frau mit grü­nem Hut, die Bea­trix in Sicher­heit brin­gen soll. Doch die Mut­ter erreicht die­se Hal­te­stel­le nie. Denn ein Sol­dat steigt unter­wegs zu und kon­trol­liert die Papie­re der Insas­sen. Bea­trix’ Mut­ter nimmt er gleich mit, als er sieht, dass sie Jüdin ist. Ehe er das Kind eben­falls auf­for­dern kann mit ihm zu kom­men und abzu­trans­por­tie­ren, mischt sich uner­war­tet ein … Weiterlesen!

Luc Blanvillain — Tagebuch eines Möchtegern-Versagers

Luc Blanvillain Tagebuch eines Möchtegern-Versagers15.März 2017

Tage­buch eines Möch­te­gern-Ver­sa­gers” von dem fran­zö­si­schen Auto­ren Luc Blan­vil­lain ist ein Roman über einen hoch­in­tel­li­gen­ten Jun­gen, der einen höchst unge­wöhn­li­chen Weg wählt, um mehr Frei­raum von sei­nen Eltern zu bekom­men. Ein Kata­stro­phen­be­richt der beson­de­ren Art. Für alle Fans von “Greg’s Tage­buch” und den Lesern von Marie-Aude Murail. Eine bezau­bern­de Geschich­te mit der rich­ti­gen Mischung aus Ernst­haf­tig­keit und Humor. Klas­se! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren (ins­be­son­de­re Jungs, die nicht so ger­ne lesen).

Der 12-jäh­ri­ge Nils ist ein über­aus schlau­er Jun­ge: “Die Art Schü­ler, dem die ande­ren — vor allem mei­ne gro­ße Schwes­ter — am liebs­ten eine rein­hau­en wür­den. Ein Noten­durch­schnitt von 1,1. Nicht 1,0, damit man mir nicht wirk­lich eine rein­haut. Die Art von Schü­ler, die bei einer Klas­sen­ar­beit sofort anfängt, in einem Zug die Ant­wort run­ter­zu­krit­zeln, eine hal­be Stun­de vor­her abgibt und sich ein Buch aus der Biblio­thek holen darf, um die Zeit tot­zu­schla­gen, bis die ande­ren end­lich fer­tig sind.” (Zitat S.6) Freun­de hat Nils nicht wirk­lich. Jetzt nach den Som­mer­fe­ri­en soll er auf eine neue Schu­le, die eher sei­nen Fer­tig­kei­ten ent­spricht. Fer­tig­kei­ten, die er nicht nur durch Wis­sen und Intel­li­genz, son­dern vor allem dem enor­men Leis­tungs­druck sei­ner Eltern zu ver­dan­ken hat. Sein Vater ist Biblio­the­kar und für sei­ne sprach­lich-lite­ra­ri­schen Talen­te ver­ant­wort­lich. Sei­ne Mut­ter, die als Inge­nieu­rin arbei­tet, für sei­ne mathe­ma­ti­schen Fähig­kei­ten. Schon von klein auf haben sie ihn zu Höchst­leis­tun­gen ange­spornt. Im Gegen­satz zu … Weiterlesen!