Romane

Ava Reed — Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

Kasimira15.März 2019

AllesNichts. Und ganz viel dazwi­schen” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Autorin Ava Reed und zugleich ihr per­sön­lichs­tes Buch. Die Autorin, die selbst angibt, unter einer Angst­stö­rung zu lei­den, erzählt die fik­ti­ve Geschich­te eines Mäd­chens, das kurz vor dem Abitur steht und auf ein­mal selt­sa­me Panik­at­ta­cken hat. Ein Leben, das aus den Fugen zu gera­ten droht. Ein im Jugend­buch bis­her noch eher sel­te­nes The­ma, bra­vou­rös und meis­ter­haft umge­setzt. Authen­tisch, unheim­lich bewe­gend und mit­rei­ßend geschrie­ben. Ein wich­ti­ges Buch. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Leni hat gera­de die Som­mer­fe­ri­en hin­ter sich gelas­sen und star­tet in das neue Schul­jahr, als ihr auf ein­mal bewusst wird, dass es tat­säch­lich das letz­te Jahr vor ihrem Abitur ist. Die letz­ten Mona­te, um zu ent­schei­den, wohin der Weg ihrer Zukunft sie füh­ren wird. Was sie danach machen wird. Ob sie stu­die­ren oder eine Aus­bil­dung begin­nen oder ver­rei­sen soll. In wel­che Rich­tung ihr Leben gehen wird. Doch Leni kann all die­se Fra­gen ein­fach nicht beant­wor­ten“Ich wünsch­te, in mir wür­de sich auch nur eine Klei­nig­keit for­men, der Ansatz einer Ant­wort, aber da ist nichts als Lee­re. Ich weiß es nicht.” (Zitat aus “Alles. Nichts. Und ganz viel dazwi­schen” S.31) Da ist ein Raum vol­ler Mög­lich­kei­ten vor ihr und gleich­zei­tig eine gro­ße Enge… Weiterlesen! “Ava Reed — Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen”

Tamara Bach — Wörter mit L

Kasimira14.März 2019

Wör­ter mit L” ist das neu­es­te Buch der mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­ne­ten, deut­schen Autorin Tama­ra Bach. Eine Geschich­te, die ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt rückt, in deren Umfeld sich alle ver­lie­ben. Nur sie selbst hat mit sol­chen Gefüh­len eigent­lich gar nichts am Hut. Ein Roman über Ver­än­de­run­gen, über das Erwach­sen­wer­den, das nicht immer ein­fach ist, manch­mal aber auch wie­der rich­tig schön sein kann. Mit ihrer bestechend glas­kla­ren Spra­che ent­führt uns die Autorin auf äußerst authen­ti­sche Art und Wei­se in das tur­bu­len­te Leben einer Her­an­wach­sen­den. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und all jene, die plötz­lich mit der Lie­be um sich her­um kon­fron­tiert wer­den;-)

Jeden Mor­gen tref­fen sich Pau­li­ne und ihre bes­te Freun­din Nata­scha vor der Schu­le am Zei­tungs­ki­osk. Manch­mal ist Pau­li­ne etwas frü­her dran und manch­mal etwas spä­ter. Je nach­dem bei wel­chem ihrer Eltern­tei­le sie gera­de über­nach­tet hat. Denn Pau­li­nes Eltern leben getrennt. Mon­tags bis don­ners­tags über­nach­tet sie bei ihrem Vater, des­sen Frau Jet­te und ihrem klei­nen Halb­bru­der Jona­than. Den Rest der Woche ist sie bei ihrer Mut­ter. “Wenn Papa mich mit­nimmt, bin ich ein biss­chen frü­her als Nata­scha da. Wenn ich bei Mama schla­fe, komm ich spä­ter. Eine von uns muss immer war­ten.” (Zitat S.13). Doch auf ein­mal war­tet auch Leo­nie mor­gens … Weiterlesen! “Tamara Bach — Wörter mit L”

Sarah Alderson — Lass mich nicht los

13.März 2019

End­lich wie­der etwas Neu­es von der bri­ti­schen Autorin Sarah Alder­son, die lei­der immer noch eher ein Geheim­tipp ist… “Lass mich nicht los” heißt ihr neus­tes Werk, eine behut­sam erzähl­te Lie­bes­ge­schich­te, die Zwei, die zusam­men auf­ge­wach­sen sind und sich inein­an­der ver­liebt haben, nach sechs Jah­ren Tren­nung und Abschied ohne ein Wort wie­der auf­ein­an­der­tref­fen lässt. Gro­ße Emo­tio­nen, Herz­klop­fen ohne Ende -Sarah Alder­son weiß ein­fach, wie sie ihre Leser rich­tig gut unter­hält! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Bain­bridge Island. Hier sind sie zusam­men auf­ge­wach­sen. Emer­son und der ein Jahr älte­re Jake. Bes­te Freun­de von klein auf. Haben Aben­teu­er zusam­men erlebt, ein Baum­haus im Wald ihr eigen nen­nen kön­nen, Eis­ho­ckey gespielt und jede freie Minu­te zusam­men ver­bracht. Von den bösen Brü­dern Reid und Ron wur­den sie geär­gert und auf­ge­zo­gen, dass sie ein Paar wären. Bis sie sich tat­säch­lich irgend­wann ihre Gefüh­le für­ein­an­der ein­ge­stan­den und sich das ers­te Mal geküsst haben. Doch weni­ge Tage spä­ter ist Jake auf ein­mal … Weiterlesen! “Sarah Alderson — Lass mich nicht los”

Matthias Morgenroth — I can see u

Kasimira3.März 2019

Der deut­sche Jour­na­list und Autor Mat­thi­as Mor­gen­roth, der zahl­rei­che Kin­der­bü­cher ver­fasst hat, bringt mit “I can see u” sein ers­tes Jugend­buch her­aus. Eine Geschich­te über einen neu­en Mit­schü­ler, der eine Schul­kas­se mit sei­nen Tipps auf Trab hält und merk­wür­dig anders ist. Im Mit­tel­punkt ein Mäd­chen, das sich in die­sen ver­liebt und Unglaub­li­ches her­aus­fin­det. Äußerst flott und mit­rei­ßend erzählt. Mit einer inter­es­san­ten Hin­ter­grund­the­ma­tik. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Marie ist eher etwas unschein­ba­rer. Wird ger­ne über­se­hen. “Ich bin sonst nicht so eine, die den Jungs hin­ter­her­glotzt, und erst recht bin ich kei­ne von denen, denen die Jungs hin­ter­her­schau­en. Lei­der! Im Gegen­teil, ich habe meis­tens das Gefühl, her­aus­ge­rech­net zu wer­den, egal, wie bunt ich mich anzie­he und ob ich mich schmin­ke oder nicht.” (Zitat S.7) Umso über­rasch­ter ist sie, als mit­ten im Schul­jahr ein neu­er Schü­ler in ihre Klas­se kommt und sie tat­säch­lich wahr­nimmt! Er heißt Ben und hat… Weiterlesen! “Matthias Morgenroth — I can see u”

Hank Green — Ein wirklich erstaunliches Ding

Kasimira28.Februar 2019

Ein wirk­lich erstaun­li­ches Ding” ist der ers­te Roman von dem ame­ri­ka­ni­schen Autoren Hank Green, der es auf Anhieb auf Platz 1 der New York Times Best­sel­ler schaff­te. Der Bru­der des bekann­ten Autoren John Green (“Das Schick­sal ist ein mie­ser Ver­rä­ter”) wid­met sich in sei­nem Roman einem beson­de­ren Robo­ter, einer uner­war­te­ten Berühmt­heit inmit­ten von sozia­len Netz­wer­ken und der Macht der Medi­en. Unter­halt­sam. Ein biss­chen schräg und mit einem ganz ande­ren Erzähl­stil als der sei­nes gro­ßen Bru­ders. Jetzt erschie­nen im neu­en Imprint bold des dtv Ver­lags, das sich an “Digi­tal Nati­ves ab 20” rich­tet. Für rei­fe Jugend­li­che bereits ab 16 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

New York. Hier lebt die 23-jäh­ri­ge April May in einem win­zi­gen Zwei-Zim­mer-Apart­ment mit ihrer Mit­be­woh­ne­rin Maya, mit der sie zunächst nur die Woh­nung teil­te, nach eini­ger Zeit dann aber auch das Bett. Sie hat nach eini­gem Wech­sel ihrer Haupt­fä­cher (Kunst, Kom­mu­ni­ka­ti­ons­de­sign, Foto­gra­fie, Illus­tra­ti­on) schließ­lich einen Bache­lor in Pro­dukt­de­sign gemacht und sich in einem aus­beu­te­ri­schen Start-Up-Unter­neh­men einen Job gesucht, um ihren Stu­di­en­kre­dit abzu­be­zah­len und nicht zurück in ihr Eltern­haus nach Nord­ka­li­for­ni­en zu müs­sen. Doch eines Nachts wird Aprils gesam­tes Leben völ­lig auf den Kopf gestellt, als sie auf eine merk­wür­di­ge, rie­si­ge … Weiterlesen! “Hank Green — Ein wirklich erstaunliches Ding”

Lucy van Smit — The Hurting: Als du mich gestohlen hast

Kasimira28.Februar 2019

The Hur­ting: Als du mich gestoh­len hast” ist das ers­te Buch der bri­ti­schen Dreh­buch­au­torin, Künst­le­rin und Autorin Lucy van Smit. Hier­für wur­de sie mit dem Bath Children’s Novel Award aus­ge­zeich­net. Eine Geschich­te, die ins glet­scher­rei­che und land­schaft­lich fas­zi­nie­ren­de Nor­we­gen ent­führt. In eine Fami­lie, in der seit der Krebs­er­kran­kung eines Mäd­chens nichts mehr rich­tig funk­tio­niert und einer Schwes­ter, die sich danach sehnt aus­zu­bre­chen und ihren eige­nen Träu­men zu fol­gen. Als sie sich in einen Jun­gen ver­liebt, von dem eine unheil­vol­le Gefahr aus­geht, droht ihr Leben aus den Fugen zu bre­chen. Beklem­mend. Inten­siv. Geheim­nis­voll. Ein uner­war­te­tes Buch, sprach­ge­wal­tig und fes­selnd. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die außer­ge­wöhn­li­che Geschich­ten lie­ben.

Elea­nor, genannt Nell, ist mit ihrem Vater und ihrer Schwes­ter in Nor­we­gen gelan­det. Und nicht gera­de glück­lich dar­über. “Es hilft auch nicht, dass die nor­we­gi­schen Ber­ge so über­ir­disch per­fekt wir­ken, so mani­kürt und ein­ge­fro­ren, als hät­ten sie sich ihre Schön­heit boto­xen las­sen. […] Mir ist hier alles zu schön. Zu per­fekt. Mit mei­nem Mist pas­se ich ein­fach nicht hier­her. (Zitat aus “The Hur­ting: Als du mich gestoh­len hast” S.14) Frü­her haben sie in Man­ches­ter gewohnt. Doch seit Nells Mut­ter die Fami­lie ver­las­sen hat und ihre älte­re Schwes­ter Har­per an einer sel­te­nen Art von Leuk­ämie erkrankt ist, ist alles … Weiterlesen! “Lucy van Smit — The Hurting: Als du mich gestohlen hast”

Julya Rabinowich — Hinter Glas

Kasimira12.Februar 2019

Hin­ter Glas” ist das zwei­te Jugend­buch der in Russ­land gebo­re­nen Autorin Julya Rabi­no­wich, die seit vie­len Jah­ren in Öster­reich lebt. Ein Roman über Macht, Kon­trol­le und Gewalt und ein jun­ges Mäd­chen, das lang­sam aus ihrem Käfig aus­zu­bre­chen beginnt. Das Por­trät einer Befrei­ung. Mit einer glas­kla­ren, inten­si­ven Spra­che. Bewe­gend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Ali­ce hat manch­mal das Gefühl ein Leben wie in einem Käfig zu füh­ren. Sie lebt in einer “hüb­schen Vil­la, die hin­ter Ole­an­der­bü­schen ver­bor­gen lag. Gepfleg­ter, tief­grü­ner Rasen. Ordent­lich geschnit­te­ne Hecke. Und eine Lau­be, von hell­gel­ben Rosen umrankt. Dazu pas­send ein roman­tisch geschwun­ge­ner Weg von der Gar­ten­tür bis zum Ein­gang.” (Zitat aus “Hin­ter Glas” S.21) Ihre Mut­ter war frü­her eine erfolg­rei­che Schau­spie­le­rin. Doch sie dreht schon seit eini­ger Zeit kei­ne Fil­me mehr, kon­zen­triert sich lie­ber mit all ihrer Kraft auf das Wohl­erge­hen ihrer Toch­ter. Denn Ali­ce ist oft krank. Trau­rig. Und ein­sam. Darf nicht sein, wer sie will. Muss still und… Weiterlesen! “Julya Rabinowich — Hinter Glas”

Andreas Thamm — Heldenhaft

Kasimira7.Februar 2019

Hel­den­haft” ist das ers­te Jugend­buch des deut­schen Autoren Andre­as Thamm. Ein Roman über einen ein­zig­ar­ti­gen Som­mer, über Freund­schaft und ers­te Lie­be. Erzählt aus der Sicht eines Jun­gen, des­sen Freund nach einem Jahr aus dem Gefäng­nis frei­kommt und des­sen Auf­tau­chen alles ver­än­dert. Eine Geschich­te über die Not Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men und neben­bei erwach­sen zu wer­den. Ein unter­halt­sam erzähl­tes Buch, eine lei­se Geschich­te, die laut ist zwi­schen den Zei­len und die Gedan­ken­welt eines Her­an­wach­sen­den authen­tisch wider­gibt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Es ist Som­mer. In einer namen­lo­sen Klein­stadt. Die Feri­en ste­hen kurz bevor. Und da sind der 17-jäh­ri­ge Andre­as, genannt Andi, und sein bes­ter Freund Fer­di­nand, genannt Fer­di, die sich seit Grund­schul­zei­ten schon ken­nen. In der sieb­ten Klas­se waren sie dann zu dritt gewe­sen und Mitch, der sit­zen­ge­blie­ben war, stieß zu ihnen. Bes­te Freun­de. Mitch war cool. “Er war die muti­ge, wit­zi­ge Drauf­gän­ger­ver­si­on unse­rer eige­nen klei­nen Ichs.” (Zitat aus “Hel­den­haft” S.6) Zu Mitch, der zwei Jah­re älter ist, sahen Andi und Fer­di auf. Mit ihm konn­te man Blöd­sinn machen und Aben­teu­er erle­ben. Er kann­te die gan­zen abge­fah­re­nen OrteWeiterlesen! “Andreas Thamm — Heldenhaft”

Len Vlahos — Welcome to reality

Kasimira6.Februar 2019

Der in Ame­ri­ka leben­de Autor Len Vla­hos, der nicht nur eine eige­ne Buch­hand­lung besitzt, son­dern auch in einer Punk-Band gespielt hat, hat mit “Wel­co­me to rea­li­ty” ein rich­tig, rich­tig gutes Buch geschrie­ben! Mit Charme, Iro­nie und Esprit ent­führt der Autor sei­ne Leser in eine Welt, in der ein Vater — um sei­ne Fami­lie ver­sorgt zu wis­sen — Teil einer Rea­li­ty­show wird, die sein bal­di­ges, auf­grund einer Krank­heit ein­tre­ten­des Able­ben doku­men­tiert. Trotz erns­ter Hin­ter­grund­the­ma­tik — eine bewe­gen­de Fami­li­en­ge­schich­te, eine scho­nungs­lo­se Abrech­nung mit den Medi­en und der Beginn einer immer lau­ter wer­den­den Rebel­li­on einer der Töch­ter, die all dies ein­fach so nicht hin­neh­men kann und dem TV-Sen­der ordent­lich etwas ent­ge­gen­zu­set­zen weiß. Die­ser Roman hat das Zeug zum Kult­buch!! Ein Lese­ge­nuss der beson­de­ren Art, für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne, die ein­fach rich­tig gut unter­hal­ten wer­den wol­len!

Port­land. Im Bun­des­staat Ore­gon. Die 15-jäh­ri­ge Jackie hat ein sehr inni­ges Ver­hält­nis zu ihrem Vater. Sie hat sogar ein Foto von ihnen Zwei in ihrem Schul­schließ­fach kle­ben. “Wenn sie einen mie­sen Tag hat­te, von denen es für Jackie gefühlt mehr gab als von den nicht mie­sen, mach­te sie einen Abste­cher zu ihrem Schließ­fach und schau­te sich das Foto an. Es war zu so einer Art visu­el­ler Schmu­se­de­cke gewor­den.” (Zitat aus “Wel­co­me to rea­li­ty” S.7) Jeden Don­ners­tag ver­brin­gen sieWeiterlesen! “Len Vlahos — Welcome to reality”

Martin Schäuble — Endland

Kasimira31.Januar 2019

Der deut­sche Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Jour­na­list Mar­tin Schäub­le hat mit “End­land” eine Geschich­te von höchs­ter Bri­sanz geschrie­ben. Ein dys­to­pi­scher Roman über Rechts­ex­tre­mis­mus, Radi­ka­li­sie­rung, Flücht­lings­po­li­tik und einem fik­ti­ven Deutsch­land, in dem eine rechts­po­pu­lis­ti­sche Par­tei an die Macht gekom­men ist. Dra­ma­tisch, hoch­ak­tu­ell und sehr span­nend umge­setzt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Ein Deutsch­land der Zukunft: Eine rechts­na­tio­na­le Par­tei hat das Land seit eini­ger Zeit fest im Griff und so wie vie­le ande­re Staa­ten hohe Grenz­mau­ern errich­tet: “Über der acht Meter hohen Beton­wand ver­läuft Sta­chel­draht. Drei­fach. Da passt nicht mal mehr eine Hand durch.” (Zitat aus “End­land” S.32). Hier patrouil­liert Anton mit sei­nem bes­ten Freund Noah, die bei­de ihren Wehr­dienst ableis­ten. “Wir ken­nen uns schon ewig, haben zusam­men Abi gemacht. Spä­ter will Noah Mark Zucker­berg beer­ben und außer­dem ein neu­es Goog­le erfin­den. Er ist eher so der beschei­de­ne Typ. Ich bin kein Nerd. Ich will was mit Men­schen machen, nicht mit Cyborgs. Viel­leicht ver­län­ge­re ich auch erst mal bei der Armee, bis mir was gutes ein­fällt.” (Zitat S.35) Die Armee wur­de ver­grö­ßert, die Auf­rüs­tung ist in vol­len Zügen und auch ein neu­es Bünd­nis mit Russ­land… Weiterlesen! “Martin Schäuble — Endland”