Polnische/r Autor*in

Tova Friedman — Wir Kinder von Auschwitz: Wie ich das Todeslager überlebte

28.April 2025

Wir Kin­der von Ausch­witz: Wie ich das Todes­la­ger über­leb­te” von der pol­ni­schen Autorin und Holo­caust-Über­le­ben­den Tova Fried­man erzählt deren Geschich­te. 1938 in Polen gebo­ren, kam sie bereits mit 4 Jah­ren in ein Arbeits­la­ger und mit 5 Jah­ren dann zusam­men mit ihrer Mut­ter in das Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger nach Ausch­witz. Unter schlimms­ten Bedin­gun­gen lebend, unter Hun­ger und Angst lei­dend, soll­te Tola (sie nann­te sich erst spä­ter um) schließ­lich in den Gas­kam­mern ster­ben. Doch sie über­leb­te. Und sie spricht auch heu­te noch von ihren Erleb­nis­sen wäh­rend des Holo­causts. Hört nicht damit auf, ihre Stim­me zu erhe­ben und gegen das Ver­ges­sen anzu­kämp­fen. Ein äußerst bewe­gen­der, berüh­ren­der, aber auch erschüt­tern­der Roman, der zwar jugend­ge­recht erzählt wird (dies ist die Jugend­buch­ver­si­on ihres Buchs “Ich war das Mäd­chen aus Ausch­witz”), aber den­noch nichts aus­spart. Ein wich­ti­ges Buch, das sehr gut in Schu­len gele­sen wer­den kann und soll­te. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Ein Jahr bevor der Zwei­te Welt­krieg aus­brach, wur­de Tola in Polen gebo­ren. Ihre Fami­lie ist jüdisch und hat bald sehr unter den sich ver­än­dern­den Bedin­gun­gen zu lei­den. Ihr Vater, ihre Mut­ter und sie wer­den in ein Ghet­to gebracht, in dem sie auf engs­tem Raum zusam­men mit ande­ren leben müs­sen. Kin­der gibt es kaum dort, vie­le werden… Weiterlesen!

Marcin Szczygielski — Flügel aus Papier

Marcin Szczygielski Flügel aus Papier26.August 2017

Flü­gel aus Papier” des pol­ni­schen Autoren Mar­cin Szc­zy­giel­ski ist ein Kin­der­buch, das den Holo­caust zum The­ma macht und des­sen Haupt­fi­gur tat­säch­lich exis­tiert hat, auch wenn der Autor noch ein wenig sei­ne Fan­ta­sie hat spie­len las­sen. Ein bewe­gen­der Roman über das Leben in einem pol­ni­schen Ghet­to, einen Groß­va­ter, der für sei­nen Enkel alles tut, Freund­schaft und Mensch­lich­keit. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Kin­der ab 10 Jah­re und Erwachsene.

1942. Der 8‑jährige Rafal lebt mit sei­nem Groß­va­ter in War­schau. In einem Ghet­to. Und das schon seit eini­ger Zeit. Sei­ne Eltern sind nach Afri­ka aus­ge­wan­dert, um dort ein Haus zu bau­en. Sie woll­ten Geld schi­cken, damit Rafal und sein Groß­va­ter nach­kom­men könn­ten. Doch dann kam der Krieg dazwi­schen. Anfangs kamen noch Brie­fe. Spä­ter hat man die Post nicht mehr in das Ghet­to hin­ein­ge­las­sen. “Mir kommt es so vor, als habe ich schon immer hier gelebt. Als wäre der Bezirk schon immer da, als gebe es schon immer zu wenig zu essen und zu vie­le Men­schen. Als wäre schon immer Krieg und als dür­fe man unter kei­nen Umstän­den ver­ges­sen, sich zu fürch­ten, selbst wenn man gar kei­ne Angst hat.” (Zitat aus “Flü­gel aus Papier” Sei­te 28). Rafals Groß­va­ter, der frü­her ein sehr bekann­ter Gei­ger war, spielt oft auf der Stra­ße, um ihnen den Lebens­un­ter­halt zu sichern. Sei­ne Gei­ge ist sehr wert­voll, sie ist der kost­bars­te Gegen­stand, den er noch hat. Ein­mal woll­te sie ihm jemand für viel Geld abkau­fen, aber Rafals Groß­va­ter hat abge­lehnt. Jetzt möch­te er, dass sein Enkel “in die Feri­en fährt”. Außer­halb des Ghettos… Weiterlesen!

Patrycja Spychalski — Ich würde dich so gerne küssen

Patrycja Spchalski Ich würde dich so gerne küssen29.Februar 2012

Mit “Ich wür­de dich so ger­ne küs­sen” von der pol­nisch-deut­schen Autorin Patryc­ja Spy­chal­ski ist ein Roman erschie­nen, der jede Men­ge Roman­tik für jun­ge Leser ver­spricht, von der Lie­be zur Musik und dem Genuss von Frei­heit erzählt. Für Mäd­chen ab 12 Jahren.

Ber­lin. Frie­da wird 17. Ihren Geburts­tag fei­ert sie mit ihrer bes­ten Freun­din Maja, die eigent­lich genau das Gegen­teil von ihr ist: auf­ge­weckt, extro­ver­tiert und eine ech­te Stim­mungs­ka­no­ne. Stän­dig lernt sie irgend­wel­che Jungs ken­nen, die dann mit ihr um die Häu­ser zie­hen. So auch Jef­fer, den Maja ihr an die­sem Abend vor­stellt. Bei Stra­ßen­kra­wal­len (es ist 1. Mai) ver­lie­ren sich Maja und Frie­da und Jef­fer hilft Frie­da vor den wild gewor­de­nen Demons­tran­ten zu flüch­ten. Sie fan­gen an sich näher ken­nen zu ler­nen, sie reden, rau­chen, ver­brin­gen die Nacht in Jef­fers Woh­nung (in getrenn­ten Bet­ten). Vor allem die Musik ver­bin­det sie. Sie sehen sich wie­der auf Stra­ßen­kon­zer­ten, die Jef­fer und sei­ne Freun­de geben. Dort lernt Frie­da auch Kiki ken­nen, die sie vor Jef­fer warnt: er sei ein Her­zens­bre­cher. Den­noch trifft Frie­da sich wei­ter­hin mit ihm. Als ihre Eltern über­ra­schend für drei Wochen… Weiterlesen!

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