Schlagwort Archiv: Entführung

Christina Stein — Wonderland

Christina Stein - Wonderland23.April 2019

Die deut­sche Autorin Chris­ti­na Stein hat einen Thril­ler geschrie­ben, der es in sich hat: “Won­der­land”. Eine Geschich­te, die eine Grup­pe jun­ger Erwach­se­ner an ihre Gren­zen treibt und Haupt­fi­gu­ren eines Spiels wer­den lässt, das mit dem Tod enden kann. Ein Rea­li­ty­ga­me der beson­de­ren Art: “Big Bro­ther” meets “Dschun­gel­camp” meets Ste­phen King. Ner­ven­kit­zel und Hor­ror pur — nichts für Zart­be­sai­te­te. Aber mit atem­lo­ser Span­nung. Ein wirk­lich gelun­ge­nes Buch, die­se Autorin muss man sich mer­ken! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 20-jäh­ri­ge Eli­sa­beth ist schwer herz­krank. Wie lan­ge sie noch leben wird, man weiß es nicht. Um sie aus ihrer Trau­er und Lethar­gie zu befrei­en, haben ihre Freun­din­nen Ame­lie und Nel­li sie über­re­det auf Welt­rei­se zu gehen. Mit einem Around-the-World-Ticket im Gepäck sind sie momen­tan in Thai­land gelan­det und bereits in Beglei­tung von zwei neu­en Bekannt­schaf­ten, die Ame­lie und Nel­li unter­wegs auf­ge­ga­belt haben: Ben und Colin. In einem Hotel ler­nen die Fünf Jacob ken­nen, der sie auf eine Pri­vat­par­ty in die Vil­la sei­nes Onkels ein­lädt. Eine Traum­lo­ca­ti­on direkt am Meer. Ein wah­res “Won­der­land”: “Es ist ein Ort, den man nur ein­mal im Leben betritt. In den man hin­ein­fällt wie Ali­ce ins Wun­der­land, aus Ver­se­hen und unver­mit­telt, auf die­se selt­sa­me und wun­der­sa­me Art und Wei­se.” (Zitat S.5) Doch die Idyl­le trügt, denn… Weiterlesen!

Mirjam Mous — Last Exit: Das Spiel fängt gerade erst an

Kasimira9.März 2019

Die nie­der­län­di­sche Autorin Mir­jam Mous legt mit “Last Exit: Das Spiel fängt gera­de erst an” einen span­nungs­ge­la­de­nen Thril­ler vor über eine Klas­sen­fahrt, die jäh ihr Ende fin­det, als eine Bom­be im Bus auf­taucht. Eine action­rei­che, aber gleich­zei­tig tief­grün­di­ge Geschich­te, die man am liebs­ten in einem Rutsch durch­le­sen möch­te! Lese­tipp. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Nie­der­lan­de. Die 8c ist eine Pro­blem­klas­se. Mit ihr möch­te nie­mand unbe­dingt auf Klas­sen­fahrt gehen. Doch schließ­lich neh­men sich die schwan­ge­re Frau Vos und Herr van Pie­re, der Che­mie­leh­rer, den 24 Schü­lern an. Es ist eine Rei­se nach Frank­reich geplant, in die Arden­nen, zum Kanu­fah­ren und Über­le­bens­trai­ning. Denn Muse­ums­be­su­che und Sight­see­ing, das kann man mit die­ser Klas­se ver­ges­sen. Aber kaum sind sie los­ge­fah­ren, erhal­ten die Schü­ler auf ihren Han­dys eine Whats­App-Nach­richt eines Unbe­kann­ten, der sie auf­for­dert eine DVD mit gel­ber Hül­le abzu­spie­len und zwar in den nächs­ten fünf Minu­ten, sonst sei hier bald die Höl­le los. “Es klingt wie ein Droh­brief”, sagt Jes­si­ca und liest die Nach­richtWeiterlesen!

Lucy van Smit — The Hurting: Als du mich gestohlen hast

Kasimira28.Februar 2019

The Hur­ting: Als du mich gestoh­len hast” ist das ers­te Buch der bri­ti­schen Dreh­buch­au­torin, Künst­le­rin und Autorin Lucy van Smit. Hier­für wur­de sie mit dem Bath Children’s Novel Award aus­ge­zeich­net. Eine Geschich­te, die ins glet­scher­rei­che und land­schaft­lich fas­zi­nie­ren­de Nor­we­gen ent­führt. In eine Fami­lie, in der seit der Krebs­er­kran­kung eines Mäd­chens nichts mehr rich­tig funk­tio­niert und einer Schwes­ter, die sich danach sehnt aus­zu­bre­chen und ihren eige­nen Träu­men zu fol­gen. Als sie sich in einen Jun­gen ver­liebt, von dem eine unheil­vol­le Gefahr aus­geht, droht ihr Leben aus den Fugen zu bre­chen. Beklem­mend. Inten­siv. Geheim­nis­voll. Ein uner­war­te­tes Buch, sprach­ge­wal­tig und fes­selnd. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die außer­ge­wöhn­li­che Geschich­ten lie­ben.

Elea­nor, genannt Nell, ist mit ihrem Vater und ihrer Schwes­ter in Nor­we­gen gelan­det. Und nicht gera­de glück­lich dar­über. “Es hilft auch nicht, dass die nor­we­gi­schen Ber­ge so über­ir­disch per­fekt wir­ken, so mani­kürt und ein­ge­fro­ren, als hät­ten sie sich ihre Schön­heit boto­xen las­sen. […] Mir ist hier alles zu schön. Zu per­fekt. Mit mei­nem Mist pas­se ich ein­fach nicht hier­her. (Zitat aus “The Hur­ting: Als du mich gestoh­len hast” S.14) Frü­her haben sie in Man­ches­ter gewohnt. Doch seit Nells Mut­ter die Fami­lie ver­las­sen hat und ihre älte­re Schwes­ter Har­per an einer sel­te­nen Art von Leuk­ämie erkrankt ist, ist alles … Weiterlesen!

Maureen Johnson — Ellingham Academy: Was geschah mit Alice?

Kasimira8.Februar 2019

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Mau­re­en John­son legt mit “Elling­ham Aca­de­my: Was geschah mit Ali­ce?” den ers­ten Band einer geplan­ten Tri­lo­gie vor. Eine Mischung aus Inter­nats­ro­man und moder­ner Detek­tiv­ge­schich­te. Über einen Kri­mi­nal­fall, der seit über 80 Jah­ren unge­löst geblie­ben ist und an dem sich ein jun­ges Mäd­chen nun ver­su­chen möch­te. Äußerst unter­halt­sam und span­nend erzählt. Per­fek­tes Lese­fut­ter für ange­hen­de Detek­ti­ve und sol­che, die es wer­den möch­ten;-) Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Ste­pha­nie Bell, genannt Ste­vie, ist ein gro­ßer Fan von Sher­lock Hol­mes und Aga­tha Chris­tie. Am liebs­ten möch­te sie selbst irgend­wann ein­mal Detek­ti­vin wer­den! Und zudem hat sie noch einen ganz beson­de­ren Wunsch: “Sie woll­te ein­mal in ihrem Leben eine Lei­che fin­den. Natür­lich woll­te sie nie­man­den ermor­den — nichts lag ihr fer­ner. Sie woll­te ledig­lich die­je­ni­ge sein, die her­aus­fand, wie die Lei­che zu einer gewor­den war.” (Zitat aus “Elling­ham Aca­de­my: Was geschah mit Ali­ce?” S.51) Auf­grund ihrer Lie­be zur Kri­mi­no­lo­gie, die an ihrer Schu­le so recht nie­mand nach­voll­zie­hen kann, schreibt Ste­vie — mehr im Scherz, als mit Ernst­haf­tig­keit — eine auf­sat­zähn­li­che Bewer­bung an die Elling­ham Aca­de­my. Eine Pri­vat­schu­le in den Ber­gen Ver­monts, weit abge­le­gen von der… Weiterlesen!

Kristin Briana Otts — Shadow Dragon: Der dunkle Thron

Kristin Briana Otts - Shadow Dragon: Der dunkle Thron4.Juli 2018

Shadow Dra­gon: Der dunk­le Thron” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kris­tin Bria­na Otts ist der zwei­te Teil der Tri­lo­gie um das legen­dä­re Kai­ser­reich mit den außer­ge­wöhn­li­chen Dra­chen und der muti­gen Kämp­fe­rin Kai. Ein Fan­ta­sy­ro­man über Intri­gen, Ver­rat, Magie und die Lie­be. Unter­halt­sam und sprach­lich schön erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Frisch aus dem Kai­ser­hof ent­kom­men befin­den sich Aiko und Kai auf dem Rücken des Shadow Dra­gon. Der sie jedoch nicht bis ins River King­dom zurück­bringt, son­dern sie mit­ten im Desert King­dom zurück­lässt. Jetzt müs­sen sich die bei­den Krie­ge­rin­nen selbst durch­schla­gen. Nach eini­gen Aben­teu­ern errei­chen sie Mizu — nur um zu erfah­ren, dass nichts mehr ist, wie es zuvor war. Denn Prin­zes­sin Nori­ko wur­de ent­führt. Von den Rebel­len. Zumin­dest sagt man das. Doch Kai glaubt nicht an eine Tat der Rebel­len. Sie hat die Wun­den der drei Onna-Bug­ei­shas gese­hen, die bei der Ent­füh­rung der Prin­zes­sin getö­tet wur­den. Das waren kei­ne Waf­fen von ein­fa­chen Rebel­len. Das müs­sen rich­ti­ge Weiterlesen!

Patricia Schröder — Fanatisch

Patricia Schröder - Fanatisch18.Februar 2018

Fana­tisch” ist das neu­es­te Buch von der deut­schen Autorin Patri­cia Schrö­der. Ein Thril­ler über eine Ent­füh­rung, unbe­kann­te Fana­ti­ker und ein Mäd­chen, das ver­sucht all dem auf den Grund zu gehen — ein rasan­ter Wett­lauf gegen die Zeit. Bewe­gend und unter­halt­sam. Mit klei­nen Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Nara, deren Eltern aus dem Iran stam­men, ist Mus­li­min. Doch sie wur­de in Deutsch­land gebo­ren und auch wenn ihre Fami­lie kein Schwei­ne­fleisch isst und kei­nen Alko­hol trinkt, sind sie doch eher west­lich ori­en­tiert. Den Gebets­raum im Kel­ler hat Nara seit eini­gen Jah­ren schon nicht mehr betre­ten und wird von ihren Eltern auch nicht dazu ange­hal­ten, es zu tun. Momen­tan steht Naras Leben sowie­so ziem­lich auf dem Kopf. Sie schwärmt für einen Jun­gen, namens Tobi­as, von dem ihre bes­te Freun­din Char­lot­te aller­dings nicht viel hält. “Ich fin­de, du soll­test ihn dir aus dem Kopf schla­gen und dich end­lich auf Jamie ein­las­sen”, riet sie mir. “No! No! No! No! No!” Ich schüt­tel­te hef­tig den Kopf. “Ver­giss es! Jamie ist mein bes­ter Kum­pel.” “Ja. Und er steht auf dich.” “Das ist kom­plet­ter Unsinn”, wider­sprach ich halb­her­zig, denn im Grun­de wuss­te ich es bes­ser.” (Zitat aus “Fana­tisch” S.16ff) Char­lot­te hält Tobi­as für einen Freak und hat üble Gerüch­te… Weiterlesen!

Barry Jonsberg — Das ist kein Spiel

Barry Jonsberg Das ist kein Spiel26.Oktober 2017

Mit sei­nem neu­en Buch beweist der aus­tra­li­sche Autor Bar­ry Jons­berg, dass er auch anders kann: “Das ist kein Spiel” ist dies­mal kein Roman mit erns­tem, aber humor­vol­lem Hin­ter­grund, son­dern ein Thril­ler gewor­den. Zum Glück ist die Ernst­haf­tig­keit und der Humor geblie­ben;-) Eine Fami­li­en­ge­schich­te über einen uner­war­te­ten Lot­to­ge­winn, eine noch uner­war­te­te Ent­füh­rung und einen Jun­gen, der mit­hil­fe von Logik, mathe­ma­ti­schen Fähig­kei­ten und der Spiel­theo­rie ver­sucht den Böse­wicht zu über­füh­ren. Gelun­gen erzählt und höchst unter­halt­sam! Ein ech­tes Lese­ver­gnü­gen. Für Jungs (und Mäd­chen) ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Jamie liebt sei­ne klei­ne, 7-jäh­ri­ge Schwes­ter Phoebe über alles. Zu ihrem sechs­ten Geburts­tag hat er ihr einen Schlaf­an­zug mit mathe­ma­ti­schen For­meln dar­auf geschenkt. Den trägt sie seit­dem immer: “Eini­ge Glei­chun­gen waren ver­blasst, und das Gewe­be war vol­ler klei­ner Knöt­chen, aber auch das mach­te ihr nichts aus. Phoebe inter­es­sier­te sich nicht für Mathe­ma­tik. Sie inter­es­sier­te sich für Geschich­ten. Und sie inter­es­sier­te sich für mich, ihren Bru­der, und des­halb lieb­te sie den Schlaf­an­zug.” (Zitat aus “Das ist kein Spiel” S.16) Daher ist es auch kein Wun­der, dass… Weiterlesen!

Kelly Anne Blount — Ich komm dich holen, Schwester

Kelly Anne Blount - Ich komm dich holen, Schwester15.Oktober 2017

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Kel­ly Anne Blount hat mit ihrem Buch “Ich komm dich holen, Schwes­ter” auf der E-Book-Platt­form Watt­pad einen rie­sen Erfolg gelan­det. Jetzt ist der mit ein paar Hor­ror­ele­men­te gespick­te Psy­cho­thril­ler ins Deut­sche über­setzt wor­den. Eine Geschich­te über eine Ent­füh­rung, einer Psy­cho­pa­tin und der Flucht vor eben jener. Span­nungs­ge­la­den. Hef­tig. Ein kurz­wei­li­ges 192-Sei­ten lan­ges Lese­ver­gnü­gen mit klei­nen Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vor drei Mona­ten hat die jun­ge Abria­na ihn im Inter­net ken­nen­ge­lernt. Eas­ton Pier­ce. Jetzt ist sie mit das ers­te Mal ver­ab­re­det und will sich mit ihm in einem Restau­rant tref­fen. Doch auf dem Weg dort­hin fin­det er den Treff­punkt nicht und schreibt ihr, dass er von einer Sei­ten­stra­ße aus in ihre Rich­tung lau­fen wird. Auch Abria­na weicht auf die­se Neben­gas­se aus, um ihm ent­ge­gen­zu­kom­men. Nichts ahnend, dass er sie in weni­gen Augen­bli­cken über­wäl­ti­gen und ent­füh­ren und in eine klei­ne Hüt­te im Wald ver­schlep­pen wird. “War­um tust du mir das an?” “Weil ich dich lie­be.” Wie­der stell­ten sich die Här­chen in mei­nem Nacken auf. Ist der Typ kom­plett ver­rückt? “Glaub mir, ich lie­be dich”, beteu­er­te er.” (Zitat S.9) Abria­na muss eine Augen­bin­de tra­gen und ist … Weiterlesen!

Soman Chainani — The School for Good and Evil: Es kann nur eine geben

Soman Chainani School for Good and Evil15.Juli 2017

Der ers­te Teil der New York Times Best­sel­l­er­tri­lo­gie des ame­ri­ka­ni­schen Autoren Soman Chaina­ni ist nun end­lich als Taschen­buch erschie­nen: “The School for Good and Evil: Es kann nur eine geben” ent­führt sei­ne Leser in eine fan­tas­ti­sche Welt, in der die Haupt­fi­gu­ren zu Hel­den oder Böse­wich­ten aus­ge­bil­det wer­den, um schließ­lich in einem Mär­chen zu lan­den. Ein Buch über Gut und Böse, die Schwie­rig­keit, das eine vom ande­ren zu unter­schei­den und den Wert der Freund­schaft. Ein äußerst unter­halt­sa­mes Lese­ver­gnü­gen: aben­teu­er­lich, mär­chen­haft, sehr span­nend und zuwei­len höchst amü­sant — was will man mehr? Und sogar eine Ver­fil­mung könn­te bald Rea­li­tät wer­den: Uni­ver­sal Pic­tures hat sich bereits die Film­rech­te gesi­chert! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Gaval­don. Ein klei­nes Dorf, umge­ben von Wald. Ein Dorf, das nie­mand ver­las­sen kann. Denn alle Wege durch den Wald füh­ren immer wie­der nach Gaval­don zurück. Hier leben Sophie und Aga­tha, die unter­schied­li­cher nicht sein könn­ten. Sophie, die sich fühlt, klei­det, benimmt, als wäre sie eine Prin­zes­sin und Aga­tha, die an einem Fried­hof wohnt, düs­te­re Klei­dung trägt und eben­so düs­te­re Gedan­ken hegt. Von den Dorf­be­woh­nern wird sie als Hexe ange­se­hen. Trotz­dem sind die bei­den Mäd­chen mit­ein­an­der befreun­det. Doch dann nähert sich… Weiterlesen!

Clémentine Beauvais — Dreckstück

Clementine Beauvais Dreckstück12.Juni 2017

Die fran­zö­si­sche Autorin Clé­men­ti­ne Beau­vais hat mit “Dreck­stück” ein außer­ge­wöhn­li­ches, kurz­wei­li­ges Buch geschrie­ben über eine Grup­pe gelang­weil­ter Jugend­li­che und eine spon­ta­ne Ent­füh­rung eines schwar­zen Mäd­chens, die außer Kon­trol­le gerät. Beklem­mend. Inten­siv. Hef­tig. Ein Kam­mer­spiel mensch­li­cher Grau­sam­keit. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Paris. David und sei­ne Cli­que sind eigent­lich auf dem Weg zur Schu­le. Sei­ne Cli­que, das sind Flo­ri­an, Gon­zague und die bei­den Mäd­chen Anne-Lau­re und Éli­se. Nicht dabei ist Mar­gue­ri­te, die wegen eines Streiks fest­saß. Mal wie­der haben die Jugend­li­chen kei­ne Lust auf die Schu­le und beschlie­ßen zu schwän­zen. Aus­ge­rüs­tet mit Gerich­ten vom Chi­ne­sen wol­len sie in die Woh­nung von Gon­zague. Bis ihnen ein klei­nes Mäd­chen über den Weg läuft. Schwarz. Mit offen­sicht­li­chen Läu­sen auf dem Kopf. Sie ist mit einer Schul­klas­se, deren Ende sie ein­ge­nom­men hat, unter­wegs zum Schwimm­bad. Als die Jugend­li­chen sie anhal­ten, merkt kei­ner etwas. Die ande­ren Schü­ler gehen ein­fach wei­ter: “Er pack­te das Mäd­chen am Schal und wir­bel­te es mit einem Ruck zu sich her­um, wie einen Fisch an er Har­pu­ne, und sag­te: Du klei­nes Dreck­stück! Du bist jaWeiterlesen!