Ab 15 Jahren

Antonia Michaelis, Peer Martin — Tomorrow Land

25.September 2025

Ein sehr wich­ti­ges Buch haben die deut­sche Autorin Anto­nia Michae­lis und der deut­sche Autor Peer Mar­tin geschrie­ben: “Tomor­row Land”, das im Jahr 2084 spielt. Ein Euro­pa mit fes­ten Gren­zen und ein wie­der zwei geteil­tes Deutsch­land, in dem eine rechts­extre­me Par­tei an die Macht gekom­men ist und alles ver­än­dert hat. Hier — in einem nun aus­ge­zehr­ten, durch den Kli­ma­wan­del zer­stör­ten Land, in dem gro­ße Armut und noch grö­ße­re Res­sour­chen­knapp­heit herrscht — lebt der jun­ge Han­nes, der wegen Schul­den im Gefäng­nis sitzt. Als ein Sturm aus­bricht, gelingt ihm die Flucht. Er sehnt sich nach einer bes­se­ren Welt. Will nach Nor­we­gen, eben­so wie der Schwar­ze Moa, den er unter­wegs trifft. Auch Gre­ta-Anna, die aus gutem Hau­se kommt, schließt sich ihnen spon­tan an. Aber der Weg nach Nor­we­gen ist kein leich­ter. Denn die natio­na­le Sicher­heit ist ihnen dicht auf den Fer­sen. Mit Geg­nern des Regimes wird kur­zer Pro­zess gemacht… Ein dys­to­pi­scher Roman, der die Schre­cken aktu­el­ler poli­ti­scher Gescheh­nis­se kon­se­quent wei­ter­denkt. Eine War­nung, ein Gedan­ken­ex­pe­ri­ment, das auf­rei­bend und bewe­gend zu lesen ist und hof­fent­lich zu vie­len Dis­kus­sio­nen anre­gen wird. Die idea­le Klas­sen­lek­tü­re für die Ober­stu­fe! Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Deutsch­land im Jahr 2084. Das Land ist geteit, die Gren­zen sind geschlos­sen. Euro­pa ist nicht mehr ver­eint. Eine gemein­sa­me Wäh­rung gibt es nicht mehr. Nur Men­schen mit hel­ler Haut­far­be (seit min­des­tens acht Gene­ra­tio­nen) dür­fen noch in Deutsch­land leben. Alle ande­ren wur­den schon vor lan­ger Zeit… Weiterlesen!

Martin Muser — WEIL.

29.Januar 2023

Der deut­sche Autor Mar­tin Muser, der durch sei­ne Kin­der­buch­rei­he “Kan­na­wo­ni­wa­sein” bekannt wur­de, legt sei­nen ers­ten Jugend­thril­ler vor. Ein Debüt, das sich gewa­schen hat. Eine Geschich­te über eine Cli­que, die ein Wochen­en­de zum Ler­nen in einem Feri­en­haus auf dem Land ver­bringt und auf dem Weg dort­hin einen Anhal­ter mit­nimmt. Weil er etwas selt­sam ist, las­sen sie ihn an der nächs­ten Tank­stel­le zurück. Doch am nächs­ten Mor­gen steht der Anhal­ter mit zwei ande­ren Män­nern vor ihrer Tür und beginnt ein per­fi­des Spiel mit ihnen. Ein Spiel um Macht, Unter­drü­ckung, Gewalt und Ohn­macht, das zu eska­lie­ren droht. Ein Kam­mer­spiel der Emo­tio­nen — erschre­ckend, beklem­mend und ver­stö­rend. Eine Geschich­te wie ein Schlag ins Gesicht. Nichts für schwa­che Ner­ven! Aber ein kurz­wei­li­ger (gera­de mal 128 Sei­ten dün­ner) Thril­ler, der für jede Men­ge (ethi­schen) Gesprächs­stoff sor­gen wird und auch für höhe­re Klas­sen als Schul­lek­tü­re gut geeig­net ist. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Ein Wochen­de auf dem Land. Fünf Jugend­li­che: Knut, das Aka­de­mi­ker­kind, das behü­tet auf­ge­wach­sen ist. Esther, die mit Knut zusam­men ist und sehr umwelt­be­wusst lebt. Phil­ipp, der Schwarz ist und noch kei­ne Plä­ne für die Zukunft hat. Sei­ne Freun­din Selin, die ein star­kes Gerech­tig­keits­emp­fin­den hat und die Gesell­schaft ver­än­dern will. Manu­el, in sozi­al schwa­chen Ver­hält­nis­sen lebend, der Lie­bes­kum­mer hat, weil sei­ne Freun­din per SMS mit ihm Schluss gemacht hat. Im Feri­en­haus von Esthers Eltern wol­len die Jugend­li­chen für die anste­hen­den Prü­fun­gen ler­nen. Auf dem Weg dort­hin neh­men sie in ihrem Bus spontan … Weiterlesen!

Maja Köllinger — Truth or dare: Triff deine Wahl

Kasimira26.Mai 2022

Truth or dare: Triff dei­ne Wahl” von der deut­schen Autorin Maja Köl­lin­ger ist nicht nur eine Freund­schafts­ge­schich­te, son­dern vor allem ein Thril­ler, in dem ein Mord das Leben eini­ger Jugend­li­cher gehö­rig auf den Kopf stellt. Was ist in jener Nacht, in der sie in einen Cam­pingaus­flug in den Wald mach­ten und das Spiel “Wahr­heit oder Pflicht” spiel­ten, wirk­lich pas­siert? Wer ist der Unbe­kann­te, der sie seit­dem bedroht und mehr zu wis­sen scheint? Ein span­nungs­ge­la­de­nes, höchst emo­tio­na­les Buch, das den Nerv der Net­flix-Seri­en­gu­cker tref­fen wird. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Sie ken­nen sich seit Jah­ren und sind eine ein­ge­schwo­re­ne Cli­que. Bri­an­na, Kian, Yves und Xenia. Doch als die bes­ten Freun­de Bri­an­na und Kian sich inein­an­der ver­lie­ben und sich schließ­lich wie­der tren­nen, weil Kian sie betro­gen hat, bricht ihre gesam­te Grup­pe aus­ein­an­der und Bri­an­na wird zur Außen­sei­te­rin. “Denn durch die Tren­nung habe ich nicht nur Kian ver­lo­ren, son­dern auch mei­nen gan­zen Freun­des­kreis. Kian, Yves, Xenia und ich — wir sind die per­fek­te Trup­pe gewe­sen, haben immer zusam­men­ge­hal­ten. Egal in wel­cher Lebens­la­ge. Und das schon seit Jah­ren.” (Zitat aus “Truth or dare: Triff dei­ne Wahl” S.16) Sie ist über Kian noch lan­ge nicht hin­weg und des­halb auch erst ein­mal höchst irri­tiert, als Weiterlesen!

Michaela Kastel — C’est la fucking vie

Kasimira6.April 2020

Was die öster­rei­chi­sche Autorin Michae­la Kas­tel da mit ihrem Roman “C’est la fuck­ing vie” geschrie­ben hat, ist außer­ge­wöhn­lich! Eine zer­stö­re­ri­sche, hef­ti­ge, ver­zwei­fel­te, lebens­pul­sie­ren­de Lie­bes­ge­schich­te, die ihres­glei­chen sucht. Im Mit­tel­punkt ein jun­ges Mäd­chen, das exzes­siv ihr Leben lebt, sich nie­mals ver­liebt, son­dern nur von einer Bett­ge­schich­te zu nächs­ten flüch­tet. Das sich nun der Lie­be und der Wahr­heit stel­len muss, als ihr bes­ter Freund mehr von ihr will. Frei­heit oder Bezie­hung? Ein Roman wie ein Tanz auf einem Draht­seil — in unvor­stell­ba­rer Höhe und ohne Sicher­heits­netz. Inten­siv. Unver­gess­lich. Ein­ma­lig. Und abso­lut lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge San­dra, genannt San­ni, weiß genau was sie vom Leben will: Spaß, unver­gess­li­che Erin­ne­run­gen sam­meln, sich trei­ben las­sen und ein­fach nur genie­ßen. Mit­neh­men, was geht. Ohne nach­zu­den­ken. Ohne Kom­pro­mis­se. Ein­fach mal ihren bes­ten Freund Niko küs­sen, wenn ihr auf einer Par­ty danach ist? Klar, war­um nicht. “Das ist Leben. Die­ser Kuss, die­ses Glück, wir bei­de inein­an­der ver­schlun­gen. Es soll ewig dau­ern. Hier, jetzt, in die­ser wun­der­schö­nen hei­ßen Som­mer­nacht ohne Sor­gen. Das sind die Momen­te, dieWeiterlesen!

Das Corona-Virus im Jugendbuch…

Kasimira24.März 2020

…das gibt es natür­lich noch nicht! So schnell ent­ste­hen im Kin­der- und Jugend­buch kei­ne Bücher über die­se uns alle momen­tan sehr beschäf­ti­gen­de The­ma­tik. Abge­se­hen von ein paar No-Name-Publishern oder E‑Book-Schnell­schüs­sen schafft dies der ers­te gro­ße Publi­kums­ver­lag (Piper Ver­lag) erst Mit­te Mai solch einen Titel (“Coro­na­vi­rus: 33 Fra­gen — 33 Ant­wor­ten”) in den Han­del zu brin­gen. Hier­bei han­delt es sich jedoch auch um ein Sach­buch für Erwach­se­ne und um kei­nen Roman. Zu was grei­fen also Jugend­li­che, die bereit sind sich mit die­sem The­ma auseinanderzusetzen?

Fas­zi­nie­ren­der­wei­se gibt es eine Neu­erschei­nung, die im Janu­ar 2020 ins Deut­sche über­setzt wur­de, die inter­es­san­te Par­al­le­len zum Coro­na­vi­rus auf­zeigt“Der Hund, der die Welt ret­tet” von dem bri­ti­schen Autor Ross Wel­ford, erschie­nen im Cop­pen­rath Ver­lag. Hier bricht in Eng­land ein Hun­de­vi­rus aus, das auch schon auf den Men­schen über­springt und für eini­ge Todes­fäl­le bereits gesorgt hat. Und wo wur­de er erst­mals gesich­tet? InWeiterlesen!

Antje Wagner — Hyde

Antje Wagner Hyde11.März 2020 

“Hyde” von der deut­schen Autorin Ant­je Wag­ner ist ein Roman, der eine Wahr­heit ver­birgt, die sich erst nach und nach ent­blät­tert. Über ein alter­na­ti­ves Leben, das plötz­lich zu Ende ist und ein Mäd­chen, das Rache nimmt. Geheim­nis­voll. Fas­zi­nie­rend. Und sprach­lich — wie gewohnt von der Autorin — gekonnt erzählt. Ein Buch, das rasch gefan­gen nimmt und nicht los­lässt. Bes­te Unter­hal­tung für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne, die eine Freu­de an anspruchs­vol­ler, facet­ten­rei­cher Lite­ra­tur haben! Jetzt neu als Taschen­buch erschienen.

Hyde. Das Haus hin­ter den Hecken. Mit­ten in der Natur, fern­ab von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on. Hier ist Kat­ri­na mit ihrer Zwil­lings­schwes­ter Zoe und ihrem Vater auf­ge­wach­sen. Hier ver­ber­gen sich das Glück und zugleich die Sor­gen ihrer Kind­heit. Denn bei Dun­kel­heit durf­ten sie das Haus nicht ver­las­sen. “Von Anfang Juni bis Ende Febru­ar hat­ten wir Hyde nicht mehr ver­las­sen dür­fen, sobald es däm­mer­te. […] Das Dun­kel war ver­bo­ten. Es war zu gefähr­lich. Lebens­ge­fähr­lich.” (Zitat S.37) Jetzt ist Kat­ri­na mitt­ler­wei­le 18 Jah­re alt, Tisch­le­rin gewor­den und befin­det sich auf der Walz. Sie reist von Ort zu Ort und ver­dient sich dort Geld, wo ihre Hil­fe benö­tigt wird. Immer ist sie dar­auf ange­wie­sen, von jeman­dem mit dem Auto ein Stück mit­ge­nom­men zu wer­den, so wie zum Bei­spiel von der Radio­mo­de­ra­to­rin und Wahr­sa­ge­rin Jose­fi­ne, die ihr zufäl­lig auchWeiterlesen!

Alex Gino — George

Alex Gino George28.August 2019

Alex Gino hat mit “Geor­ge” ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Buch geschrie­ben. Eine herz­er­wär­men­de Geschich­te über das Anders­sein und den Mut, zu sich selbst zu ste­hen. Und über ein Tabu­the­ma in der Jugend­li­te­ra­tur: Tran­si­den­ti­tät. Ein Jun­ge, der sich selbst als Mäd­chen fühlt und es eines Tages wagt, dies sei­ner Umwelt zu geste­hen. Authen­tisch und sehr ergrei­fend. Ein Roman, der erzählt wer­den muss­te. Für Jugend­li­che jeg­li­chen Alters (frü­hes­tens ab 10 Jah­ren) und Erwachsene.

Der 10-jäh­ri­ge Geor­ge geht in die 4.Klasse. Manch­mal wäre er ger­ne jemand anders. Irgend­je­mand. Nur nicht er selbst. In der Schu­le wird er von zwei Jun­gen geär­gert. Mit dem einem von ihnen war er sogar ein­mal befreun­det gewe­sen: “He, da heult irgend­ein Mäd­chen wegen einer toten Spin­ne.” “Das ist kein Mäd­chen. Das ist Geor­ge.” “Wo ist da der Unter­schied?” Geläch­ter ertön­te.” (Zitat aus “Geor­ge” S.20) Aber was für die ande­ren nur ein Witz ist, ist für Geor­ge bit­te­rer Ernst. Er fühlt sich tat­säch­lich wie ein Mäd­chen. Bei Video­spie­len mit sei­nem Bru­der wür­de er am liebs­ten die Prin­zes­sin als Figur wäh­len. Er mag rosa, aber kein blau. “Geor­ge hass­te die Jun­gen­toi­let­te. […] hass­te die blau­en Flie­sen an den Wän­den, die einen immer dar­an erin­ner­ten, wo man war, als ob das ange­sichts der Uri­na­le nicht offen­sicht­lich genug wäre. Der gan­ze Raum war aus­schließ­lich für Jun­gen gemacht, und wenn Jun­gen hier waren, dann rede­ten sie stän­dig über das, was zwi­schen ihren Bei­nen war.” (Zitat S.25) Hin­ter sei­nen alten Spiel­sa­chen hat George Weiterlesen!

Marieke Nijkamp — 54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe

Kasimira22.Mai 2019

Die nie­der­län­di­sche Autorin Marie­ke Nij­kamp hat für ihren Roman “54 Minu­ten: Jeder hat Angst vor dem Jun­gen mit der Waf­fe” gut und viel recher­chiert. Nicht nur des­we­gen ist ihr auf Eng­lisch geschrie­be­nes Buch (die Autorin beherrscht meh­re­re Spra­chen) in Ame­ri­ka zu einem über­ra­schen­den Erfolg gewor­den. Eine erschre­cken­de Geschich­te über einen Amok­lauf und das Geflecht mensch­li­cher Bezie­hun­gen, die bei die­ser Schre­ckens­tat wie durch ein Skal­pell scho­nungs­los offen­ge­legt wer­den. Bewe­gend, hef­tig und sehr fes­selnd geschrie­ben. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und für Erwachsene.

Oppor­tu­ni­ty. Ein klei­nes Städt­chen in Ame­ri­ka. Es scheint ein ganz gewöhn­li­cher Tag zu sein. Die Direk­to­rin Mrs Tren­ton hält wie immer zu Beginn des nächs­ten Halb­jah­res ihre Eröff­nungs­re­de. In der Aula. Den Inhalt der Rede kön­nen vie­le Schü­ler schon nahe­zu aus­wen­dig. Er ist jedes Mal gleich. “Mein Bru­der wür­de mir sagen, dass Mrs Tren­tons Anspra­che mehr Wahr­heit ent­hält, als ich mir vor­stel­len kann. Dass die Welt mir zu Füßen läge und es an mir wäre, das Bes­te aus mei­ner Zukunft zu machen. Das habe ich mehr­fach ver­sucht und bin immer wie­der geschei­tert. Inzwi­schen steht mir der Sinn nach Flucht. (Zitat S.13) Autumn, die das Tan­zen liebt, dies aber seit dem Tod ihrer Mut­ter heim­lich tun muss, sitzt neben ihrer Freun­din Syl­via, mit­ten in der Aula und hört zu. Als die Anspra­che end­lich zu Ende ist, drän­gen sich die Schü­ler Rich­tung Aus­gang. Aber seltsamerweise… Weiterlesen!

Michael Wildenhain — Das schöne Leben und der schnelle Tod

Kasimira1.Mai 2019

Das schö­ne Leben und der schnel­le Tod” ist der neu­es­te Roman des deut­schen Schrift­stel­lers Micha­el Wil­den­hain. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der zwi­schen die Fron­ten zwei­er riva­li­sie­ren­der Grup­pen von Schü­lern gerät. Thea­tra­lisch. Inhalt­lich teils äußerst befremd­lich. Anstren­gend zu lesen. Ein Buch, mit dem ich so lei­der über­haupt gar nichts anfan­gen konn­te. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwachsene.

Gabor hat mal wie­der den Wohn­ort gewech­selt. Dies hat er nicht sei­nem ihm unbe­kann­ten Vater zu ver­dan­ken, der nur ab und zu mal eine Post­kar­te oder Geld schickt, son­dern mal wie­der sei­ner Mut­ter: “Immer war was mit einem “scheiß Typen”. Der sie, wie immer, “echt schei­ße behan­delt hat”. Immer schul­de­te sie dem Mann — “behaup­tet er, der Wich­ser” — irgend­wie irgend­wann Geld. Immer war es des­halb ange­ra­ten, die Stadt zu wech­seln. Und immer rede­te sie in den ers­ten Wochen nach dem erneu­ten Umzug von Chefs, die sie “arschig” behan­deln wür­den. Von Vor­ar­bei­tern der Putz­ko­lon­ne, “so echt not­gei­le Exem­pla­re, ehr­lich”.” (Zitat aus “Das schö­ne Leben und der schnel­le Tod” S.51). Gabor zockt am liebs­ten an sei­nem Com­pu­ter. Wäre ger­ne selbst so stark wie der unglaubliche
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Kayla Ancrum — Wicker King

Kayla Ancrum - Wicker King21.September 2018

Wicker King” ist der Debüt­ro­man der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kay­la Ancrum und erzählt die Geschich­te einer ganz beson­de­ren Freund­schaft zwi­schen zwei Jun­gen, von denen einer plötz­lich in eine ande­re Welt abdrif­tet, die nur er sehen kann. Außer­ge­wöhn­lich, schräg, anders und sehr bewe­gend. Ergänzt mit einem Sam­mel­su­ri­um von Fotos, Noti­zen und Zeich­nun­gen. Für Leser, die die Nase voll haben von 0–8‑15-Geschichten. Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 bezie­hungs­wei­se 15 Jah­ren und Erwachsene.

August und Jack. Bes­te Freun­de, schon seit Ewig­kei­ten. Auch wenn sie sich in der Schu­le aus dem Weg gehen. “Es war gut, wenn die Leu­te nicht wuss­ten, dass sich Jack und August bes­ser kann­ten als sonst irgend­wen. Sie lagen im sozia­len Spek­trum der Schu­le so weit aus­ein­an­der, dass es kei­nen Sinn mach­te, öffent­lich zu zei­gen, wie sie zusam­men abhin­gen.” (Zitat aus “Wicker King” S.17). Jack ist der Mäd­chen­schwarm der Schu­le, hat eine Freun­din, ist erfolg­rei­cher Sport­ler und schreibt gute Noten. Er liebt das Bas­teln und will irgend­wann mal Inge­nieur wer­den, was aber kaum jemand weiß. Sei­ne Eltern: so gut wie nie zu Hau­se. Über­las­sen ihn sich selbst. August raucht ger­ne und dealt heim­lich mit Dro­gen, um seinerWeiterlesen!

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