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Lygia Day Peñaflor — All of this is true: Ruhm kann tödlich sein

Lygia Day Peñaflor All of this is true Ruhm kann tödlich sein3.November 2018

All of this is true: Ruhm kann töd­lich sein” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lygia Day Peñaf­lor ist ein Roman über eine berühm­te Schrift­stel­le­rin, die eine Cli­que jun­ger Mäd­chen in ihr Leben lässt, über Geheim­nis­se, Erfolg und die gefähr­li­chen Fol­gen, die sich aus all dem erge­ben kön­nen. Auf eine ganz beson­de­re Art und Wei­se erzählt. Fas­zi­nie­rend. Unter­halt­sam. Anders. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Miri, Soleil und Pen­ny. Befreun­det seit der sieb­ten Klas­se. Zusam­men orga­ni­sie­ren sie regel­mä­ßig Par­tys, für die sie sogar Ein­tritts­gel­der kas­sie­ren. “…unse­re Par­tys waren sen­sa­tio­nell. Die letz­te, die wir auf die Bei­ne gestellt hat­ten, war ein Casi­no­abend. Es gab Spiel­ti­sche und Scho­ko-Poker­spiel­mar­ken. Das kann die nächs­ten Jah­re kei­ner top­pen.” (Zitat aus “All of this is true: Ruhm kann töd­lich sein” S.8) Doch dann kom­men sie auf einer Lesung uner­war­tet ihrer Lieb­lings­au­torin Fati­ma Ro näher. Fati­ma Ro, für die sie alle Drei schwär­men: “Dass sie attrak­tiv ist, ist ja wohl klar. Aber wenn man sie trifft, ist es eher ihre Aus­strah­lung als ihr Aus­se­hen. Sie hat die­se unglaub­li­che Selbst­be­herr­schung, dass man gar nicht anders kann, als sie ein­fach bloß… anstar­ren.” (Zitat S.15) Auch Jonah, der neue Mit­schü­ler, mit dem Weiterlesen!

Mirjam Mous — Paradise Project: Der Schein lügt

Mirjam Mous - Paradise Project: Der Schein lügt15.Juli 2018

Para­di­se Pro­ject: Der Schein lügt” ist der neu­es­te Thril­ler der nie­der­län­di­schen Autorin Mir­jam Mous. Eine Geschich­te über ein paar Jugend­li­che, die ver­su­chen den schein­ba­ren Unfall­tot eines Ver­wand­ten als einen Mord zu ent­lar­ven und mit­ten in ein Geflecht aus Kor­rup­ti­on, Macht und Erpres­sung hin­ein­ge­ra­ten. Packend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Mink liebt das Zau­bern. So möch­te er natür­lich auch am Berufs­ori­en­tie­rungs­tag sei­ner Schu­le am liebs­ten einen Tag lang einem Illu­sio­nis­ten bei sei­ner Arbeit über die Schul­ter schau­en. Nur lei­der sehen die­se das nicht so posi­tiv und er ern­tet nur Absa­gen oder gar kei­ne Reak­tio­nen auf sei­ne Anfra­gen. Wohl oder übel muss eine Alter­na­ti­ve her und sei­ne bes­ten Freu­din Jools orga­ni­siert ihm einen Tag bei ihrem Onkel Her­mann, der als Jour­na­list beim Dag­blad Zuid arbei­tet. Ziem­lich lang­wei­lig, fin­det Mink. Ein Inter­view mit einem Schrift­stel­ler. Eine Eröff­nungs­fei­er eines Kin­der­bau­ern­hofs. Das ist nicht wirk­lich span­nend. “Natür­lich schrei­be ich oft über läp­pi­sche Din­ge”, sag­te er. “Ich muss eben wie jeder ande­re die Mie­te zah­len und die Lokal­nach­rich­ten brin­gen Geld in die Kas­se. Aber unter­des­sen arbei­te ich an einer ande­ren, viel wich­ti­ge­ren Sto­ry. Etwas Gro­ßem.” “Wor­um geht’s?” “Das kann ich jetzt noch nicht ver­ra­ten, aber sie wird ein­schla­gen wie eine Bom­be.” (Zitat S.45) Mehr bekommt MInk lei­der nicht aus ihm her­aus. Umso über­rasch­ter und ent­setz­ter ist er also, als er Weiterlesen!

Carlie Sorosiak — Mein wildes blaues Wunder

Carlie Sorosiak - Mein wildes blaues Wunder9.Juli 2018

Mit einem bild­hüb­schen Cover war­tet “Mein wil­des blau­es Wun­der” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Car­lie Soro­si­ak auf, der zwei­te Roman von ihr, der ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die Geschich­te einer Fami­lie, eines Ver­lusts, eines Som­mers und eines Neu­an­fangs durch die Lie­be. Berüh­rend und sen­si­bel erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

(Der fik­ti­ve Ort) Win­ship. Im Bun­des­staat Mai­ne. Hier lebt die 17-jäh­ri­ge Quinn mit ihren Eltern, ihrer Grand­ma und ihren Geschwis­tern Fern und Reed. “Das hier war mein siche­rer Hafen. Der Som­mer. Zusam­men mit mei­nen Geschwis­tern zwi­schen den Bäu­men zu ste­hen. Wir lagen nur jeweils andert­halb Jah­re aus­ein­an­der, was uns fast zu so etwas wie Dril­lin­gen mach­te. Als wir in der Grund­schu­le Selbst­por­träts malen soll­ten, mal­ten wir uns unab­hän­gig von­ein­an­der alle drei Hand in Hand.” (Zitat S.20ff) Fern ist die Tän­ze­rin, die es liebt sich an Regeln zu hal­ten und alles genau berech­net. Reed ist der küh­le Kopf, der eine Ruhe aus­strahlt, die sogar wil­de Tie­re anzieht, ihm zu ver­trau­en. Quinn hin­ge­gen ist eine her­vor­ra­gen­de Schwim­me­rin und inter­es­siert sich für Mee­res­bio­lo­gie. Die drei Geschwis­ter leben auf “The Hund­reds” — so nennt sich das… Weiterlesen!

Rainer Wekwerth — Camp 21: Grenzenlos gefangen

Rainer Wekwerth Camp 21 Grenzenlos gefangen21.Juni 2018

Mit “Camp 21: Gren­zen­los gefan­gen” hat der deut­sche Autor Rai­ner Wekwerth einen in sich abge­schlos­se­nen Thril­ler geschrie­ben. Ein mys­te­riö­ses Erzie­hungs­camp, zwei Jugend­li­che, die mit elek­tro­ni­schen Arm­bän­dern anein­an­der gebun­den sind und sich eigent­lich nicht aus­ste­hen kön­nen — das sind unter ande­rem die Zuta­ten für die­se hoch­span­nen­de, ereig­nis­rei­che Geschich­te. Ein Buch, das sei­ne Leser im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes gefan­gen neh­men und fes­seln wird! Für Jungs und Mäd­chen glei­cher­ma­ßen geeig­net. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen Ab 14 Jah­ren. Für Jugend­li­che und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 17-jäh­ri­ge Mike und sein jün­ge­rer Bru­der Ricky haben Mist gebaut: Sie haben sich uner­laubt den teu­ren Wagen des Vaters “gelie­hen”, Mike ist zu schnell gefah­ren und Ricky hat einen Joint geraucht. Bei all die­sen Ver­ge­hen wur­den sie zu guter Letzt noch von der Poli­zei erwischt, gegen die sich Ricky auch noch kör­per­lich zur Wehr setz­te. Ihr Vater, der sie auf der Poli­zei­wa­che besucht, ist stink­sauer: “Es gab zwei Mög­lich­kei­ten für euch”, fuhr er fort, “Ent­we­der eine Weiterlesen!

Stephanie Perkins — JEMAND ist in deinem Haus

Stephanie Perkins - JEMAND ist in deinem Haus18.April 2018

Dass die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Ste­pha­nie Per­kins neben erfolg­rei­chen Lie­bes­ro­ma­nen auch einen rich­tig tol­len Thril­ler schrei­ben kann, das beweist sie mit ihrem aktu­el­len Werk: JEMAND ist in dei­nem Haus”. Das Buch schaff­te es inner­halb kür­zes­ter Zeit auf die New York Times Best­sel­ler­lis­ten — zu Recht! Eine wahr­lich packen­de Geschich­te über einen Seri­en­kil­ler, die Schat­ten der Ver­gan­gen­heit und ein Katz- und Maus­spiel in der länd­li­chen Idyl­le von Nebras­ka. Nichts für schwa­che Ner­ven! Aber mit atem­lo­ser Span­nung erzählt. Lese­tipp. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Osbor­ne. Ein klei­nes (fik­ti­ves) Städt­chen in der Ein­öde Nebras­kas. Hier lebt die jun­ge Maka­ni nun schon seit einem Jahr bei ihrer Groß­mutter. Ihre Eltern, mit denen sie zuvor auf Hawaii gelebt hat, haben sie dort­hin geschickt. Zum einen, da sie sich mit­ten im Schei­dungs­krieg befin­den und zum ande­ren, weil sie ihre Groß­mutter unter­stüt­zen soll, die selt­sa­me Schlaf­wan­del­an­fäl­le hat und dabei die ver­rück­tes­ten Din­ge tut (wie ihren Nach­barn mit einer Gar­ten­sche­re zu atta­ckie­ren). Doch es gibt noch einen wei­te­ren Grund, wes­halb Maka­ni hier ist: “Ihre Eltern hat­ten ihr auch in den bes­ten Zei­ten nicht viel Auf­merk­sam­keit geschenkt und sie hat­ten sich erst getrennt, als es zu die­sem Vor­fall am Strand gekom­men war. Danach …konn­ten sie Maka­ni über­haupt nicht mehr anschau­en. SieWeiterlesen!

M.A. Bennett — Bloody Weekend

M.A. Bennett - Bloody Weekend24.Februar 2018

Bloo­dy Wee­kend” von der bri­ti­schen Autorin M.A. Ben­nett (aus­ge­schrie­ben Mari­na Fio­ra­to) mit den ita­lie­ni­schen Wur­zeln ist ein Thril­ler, der auf einen herr­schaft­li­chen Land­sitz ent­führt und auf dem neben der Jagd etwas ganz Ande­res, Unheil­vol­les im Schil­de geführt wird. Span­nend, blu­tig (im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes) und sehr unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Nor­thum­ber­land. Eine Graf­schaft im Nor­den Eng­lands. Hier geht die 16-jäh­ri­ge Greer auf ein Inter­nat. Auf die “STAGS”, die “St. Aidan the Gre­at School”, die zugleich die ältes­te Schu­le Eng­lands ist. Ein Mönch hat­te sie im sieb­ten Jahr­hun­dert gegrün­det, der sodann auch hei­lig gespro­chen wur­de, weil er ein Wun­der voll­bracht hat: Aidans Wun­der bestand dar­in, dass er einen Hirsch bei einer Jagd vor dem töd­li­chen Schuss bewahr­te, indem er ihn unsicht­bar mach­te. Des­halb wur­de der Hirsch zu Aidans Wap­pen­tier und das der Schu­le gleich mit. Und weil es so gut pass­te, wur­de “STAGS” sogar zum Schul­na­men, denn “stag” bedeu­tet Hirsch.” (Zitat aus “Bloo­dy Wee­kend” S.8ff) An der “STAGS” ist alles ein biss­chen anders. Die Leh­rer wer­den Weiterlesen!

Ella Blix — Der Schein

Ella Blix - Der Schein19.Januar 2018

Unter dem Psyeud­onym Ella Blix haben sich die Autorin­nen Ant­je Wager (“Unland”) und Tania Wit­te zusam­men­ge­tan und nun das Buch “Der Schein” ver­öf­fent­licht. Eine Mischung aus Inter­nats­ge­schich­te, Thril­ler und einem Touch Über­na­tür­li­chem. Über ein selt­sa­mes Schiff, Freund­schaft und eine ner­ven­auf­rei­ben­de Spu­ren­su­che. Sehr unter­halt­sam und mit einem packen­den Fina­le! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Ali­na ist nicht wirk­lich begeis­tert davon von ihrem Vater für eini­ge Zeit auf ein Inter­nat geschickt zu wer­den. Noch dazu auf das Eli­te-Inter­nat auf der spär­lich besie­del­ten Ost­see­insel Grif­fiun. Doch ihr Vater, der für ein wich­ti­ges For­schungs­pro­jekt nach Ame­ri­ka muss, will sie nicht allei­ne zu Hau­se las­sen. Und jetzt sitzt Ali­na nicht nur ohne Han­dy­emp­fang auf die­ser Insel fest, son­dern ver­misst auch sehn­süch­tig ihren Freund Lukas und ihre bes­te Freun­din Pinar. Ihre Zim­mer­ge­nos­sin hat einen hal­ben Urwald aus Pflan­zen in ihrem Zim­mer und spricht kein Wort mehr mit ihr, seit Ali­na die­se Gewäch­se auf deren Hälf­te des Zim­mers ver­bannt hat. Und die Cli­que der “Lone­lies” — so nen­nen sich die Schü­ler, die am Wochen­en­de im Inter­nat blei­ben — sind auch etwas ver­schro­ben und fol­gen ihren eige­nenWeiterlesen!

Juliane Breinl — Graue Wolken im Kopf

Juliane Breinl Graue Wolken im Kopf30.Juli 2017

Die deut­sche Autorin Julia­ne Breinl hat mit “Graue Wol­ken im Kopf” einen Roman geschrie­ben, der — wie der Titel schon ver­lau­ten lässt — sich mit einem erns­ten The­ma beschäf­tigt: Depres­si­on bei Jugend­li­chen. Die Geschich­te eines jun­ge Mäd­chens, die unwis­sent­lich in solch eine hin­ein­rutscht, ehe sie begreift, was über­haupt mit ihr los ist. Ein auf­klä­ren­des und bewe­gend erzähl­tes Buch. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Tizia­na ist hübsch, beliebt und hat neben­bei auch noch sehr gute Noten. Jetzt geht es auf den Abschluss zu und da braucht sie noch ein­mal rich­tig viel Power. Sie will Klas­sen­bes­te wer­den und anschlie­ßend gleich das Fach­ab­itur machen. Denn um an der Jour­na­lis­ten­schu­le genom­men zu wer­den, auf die sie gehen möch­te, muss man schon ein Aus­nah­me­ta­lent sein. Des­halb nimmt sie mit ihrer bes­ten Freun­din Vivi­an auch an einem Foto­pro­jekt teil, bei dem sie Obdach­lo­se inter­view­en und foto­gra­fie­ren soll. Neben­bei arbei­tet sie nicht nur für die Schü­ler­zei­tung, son­dern ist eben­falls Mit­glied in einem Vol­ley­ball­ver­ein. Frei­zeit hat sie kaum noch. Das nervt vor allem Vivi­an: Wir sehen uns seit WochenWeiterlesen!

Mirjam Mous — Last Exit: Das Spiel fängt gerade erst an

Mirjam Mous - Last Exit: Das Spiel fängt gerade erst an25.Juli 2017

Die nie­der­län­di­sche Autorin Mir­jam Mous legt mit “Last Exit: Das Spiel fängt gera­de erst an” einen neu­en span­nungs­ge­la­de­nen Thril­ler vor über eine Klas­sen­fahrt, die jäh ihr Ende fin­det, als eine Bom­be im Bus auf­taucht. Eine action­rei­che, aber gleich­zei­tig tief­grün­di­ge Geschich­te, die man am liebs­ten in einem Rutsch durch­le­sen möch­te! Lese­tipp. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Nie­der­lan­de. Die 8c ist eine Pro­blem­klas­se. Mit ihr möch­te nie­mand unbe­dingt auf Klas­sen­fahrt gehen. Doch schließ­lich neh­men sich die schwan­ge­re Frau Vos und Herr van Pie­re, der Che­mie­leh­rer, den 24 Schü­lern an. Es ist eine Rei­se nach Frank­reich geplant, in die Arden­nen, zum Kanu­fah­ren und Über­le­bens­trai­ning. Denn Muse­ums­be­su­che und Sight­see­ing, das kann man mit die­ser Klas­se ver­ges­sen. Aber kaum sind sie los­ge­fah­ren, erhal­ten die Schü­ler auf ihren Han­dys eine Whats­App-Nach­richt eines Unbe­kann­ten, der sie auf­for­dert eine DVD mit gel­ber Hül­le abzu­spie­len und zwar in den nächs­ten fünf Minu­ten, sonst sei hier bald die Höl­le los. “Es klingt wie ein Droh­brief”, sagt Jes­si­ca und liest die Nach­richtWeiterlesen!

Kira Gembri — Ein Teil von uns

Kira Gembri Ein Teil von uns15.Juni 2017

Ein Teil von uns” ist ein Roman der jun­gen, deut­schen Autorin Kira Gembri. Wie auch in ihrem vor­he­ri­gen Buch “Wenn du dich traust” geht ihr Erfolgs­re­zept auf: Man neh­me ein erns­tes The­ma (dies­mal: Organ­spen­de), mische es mit einer roman­tisch-sprit­zi­gen Lie­bes­ge­schich­te und füge noch eine gro­ße Por­ti­on Selbst­fin­dung und das Aus­bre­chen aus alten Mus­tern hin­zu. Fer­tig ist der Schmö­ker für jun­ge Erwach­se­ne, der sich sehr unter­halt­sam und mit einer ange­neh­men Pri­se Humor liest. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen! Für Jugend­li­che ab 14, und beson­ders auch für älte­re Leser.

Seit lan­ger Zeit geht der nun 19-jäh­ri­ge Aaron zur Dia­ly­se. Sei­ne Nie­ren haben ihre Funk­ti­on ein­ge­stellt. Manch­mal ist er sogar bereits erschöpft, wenn er nur eine Trep­pe nach oben steigt. So zu tun, als wäre alles per­fekt, das gelingt ihm nicht: “Alle Men­schen waschen ihre Kla­mot­ten, man­che waschen Geld und ich wasche eben mein Blut. Kein The­ma, oder? Aber nur ein Idi­ot wür­de mir die­ses Thea­ter abkau­fen.” (Zitat aus “Ein Teil von uns” S.9). Lan­ge war­tet Aaron schon auf ein Spen­der­or­gan, um end­lich wie­der ein nor­ma­les Leben zu haben. Die 19-jäh­ri­ge Anto­nia, genannt Nia, führt ein von ihren Eltern vor­her­be­stimm­tes Leben. Sie soll Anwäl­tin wer­den — eben­so wie ihre Erzeu­ger — und lernt flei­ßig für ihr Stu­di­um. Oft ist sie unsi­cher, aber sie ver­sucht … Weiterlesen!