Ideal für eine Buchvorstellung/ als Klassenlektüre

Die­se Bücher eig­nen sich pri­ma für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Hier fin­dest du inter­es­san­te The­men und span­nen­de, unter­halt­sa­me Titel, die auch gut zu lesen sind! Inhalt­lich gese­hen mit jeder Men­ge Stoff, um dar­über zu spre­chen oder damit zu arbei­ten. Viel Spaß bei der Aus­wahl!

Carolin Wahl — Staat X: Wir haben die Macht!

Kasimira12.April 2019

Staat X: Wir haben die Macht!” von der deut­schen Autorin Caro­lin Wahl ist ein Span­nungs­ro­man, der ein biss­chen nach “Die Wel­le” klingt, nur etwas poli­ti­scher. Ein Expe­ri­ment an einer Schu­le. Ein Ver­such, der außer Kon­trol­le gerät. Ein Buch, das die Mecha­nis­men von Macht, Grup­pen­dy­na­mi­ken und ein Geflecht von Bezie­hun­gen in den Mit­tel­punkt stellt. Ich habe schon lan­ge nichts mehr so Fes­seln­des, Durch­dach­tes und gut Erzähl­tes gele­sen! Lese­tipp!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Zwei Jah­re haben sie sich vor­be­rei­tet. Zahl­rei­che Schü­ler und Leh­rer des Johan­nes-Guten­berg-Gym­na­si­ums. Jetzt ist es end­lich soweit. Das Pro­jekt “Staat X” star­tet und die gan­ze Schu­le wird sich für eine Woche lang in einen Staat ver­wan­deln. Alle Ämter wer­den besetzt. Ein Prä­si­dent wird gewählt. Es wer­den klei­ne Cafés und Bars eröff­net, es gibt ein Schwimm­bad, ein Kino, zwei Zei­tun­gen und sogar eine eige­ne Wäh­rung, die sich Xero nennt. Und abends müs­sen die Schü­ler, die einer arbei­ten­den Tätig­keit nach­ge­hen, ihre Steu­ern bezah­len. Wir haben uns für eine etwas gewag­te­re Vari­an­te von Schu­le als Staat ent­schie­den, denn die höhe­ren Klas­sen wer­den Weiterlesen!

Gabriele Clima — Der Sonne nach

Kasimira31.März 2019

Der ita­lie­ni­sche Autor Gabrie­le Cli­ma wur­de für sei­nen Roman “Der Son­ne nach” mit dem Ander­sen Pri­ze für das bes­te Jugend­buch aus­ge­zeich­net. Außer­dem schaff­te er es auf die Aus­wahl­lis­te des IBBY (Inter­na­tio­na­les Kura­to­ri­um für das Jugend­buch) als bes­tes Buch über einen behin­der­ten Jun­gen. Ein Road­mo­vie, eine Freund­schafts­ge­schich­te zwi­schen einem Unru­he­stif­ter und einem Jun­gen, der im Roll­stuhl sitzt. Flott und äußerst unter­halt­sam erzählt. Eine kurz­wei­li­ge, rund­her­um gelun­ge­ne Geschich­te, die im Gedächt­nis bleibt. Der Ver­lag wirbt mit “Ziem­lich bes­te Freun­de” für Jugend­li­che — ich sage “ziem­lich bes­te Unter­hal­tung” für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren;-) Und natür­lich für Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Dario hat mal wie­der Mist gebaut. Eine Tür­klin­ke ist ihm in sei­nem Wut­aus­bruch zum Opfer gefal­len, die Leh­re­rin hat ihn sofort zum Direk­tor geschickt, als er ver­är­gert aus dem Klas­sen­zim­mer gestürmt ist und laut die Türe zuknal­len ließ“Du bist eine Nie­te, Dario, aus dir wird nie was”, hat­te sie zu ihm gesagt. “Das weiß doch jeder, oder? Auch dein Vater. Des­we­gen hat er sich ja davon­ge­macht.” Das hat­te sie zu ihm gesagt, vor der gan­zen Klas­se, ein­fach so, als ob nichts dabei wäre.” (Zitat aus “Der Son­ne nach” S.7) Dass sei­ne ver­hass­te Leh­re­rin in Nie­te nann­te, dar­an war er schon gewöhnt. Aber nun ver­don­nert ihn der Direk­tor … Weiterlesen!

John Boyne — Der Junge auf dem Berg

Kasimira26.März 2019

Der Jun­ge auf dem Berg” des iri­schen Best­sel­ler­au­toren John Boy­ne ist jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Genau zehn Jah­re nach sei­nem Erfolgs­ti­tel “Der Jun­ge im gestreif­ten Pyja­ma” ist die­ses Buch (bezieht sich auf die Hard­co­ver­aus­ga­be, die 2017 erschien) nun im Deut­schen erschie­nen und ver­setzt sei­ne Leser erneut in ein dunk­les Kapi­tel Zeit­ge­schich­te vor und wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs. Erzählt aus der Per­spek­ti­ve eines Wai­sen­jun­gen, der uner­war­tet in Kon­takt mit eben jener Per­son gerät, die den Namen Adolf Hit­ler trägt. Eine Geschich­te, wie nur ein John Boy­ne sie erzäh­len kann! Erschre­ckend, ergrei­fend und fas­sungs­los machend. Ein wich­ti­ges Buch, das man so schnell nicht mehr ver­ges­sen wird. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und ins­be­son­de­re für Erwach­se­ne.

Der klei­ne Pier­rot stammt aus einer deutsch-fran­zö­si­schen Fami­lie. Sein Vater ist deut­scher Her­kunft und sei­ne Mut­ter Fran­zö­sin. Zusam­men leben sie mit einem Hund namens D’Artagnan in Paris. Doch das Leben meint es nicht gut mit dem Jun­gen: sein Vater, der im ers­ten Welt­krieg gedient und Schlim­mes erlebt hat, ver­liert all­mäh­lich den Ver­stand und ver­lässt die Fami­lie, als Pier­rot 4 Jah­re alt ist. Kurz dar­auf erfah­ren sie, dass er ist vor einen Zug gesprun­gen ist. Drei Jah­re spä­ter stirbt Pier­rots Mut­ter an Tuber­ku­lo­se. Wäh­rend er noch kur­ze Zeit bei sei­nem bes­ten Freund Anshel, einem jüdi­schen, tau­ben Jun­gen unter­kommt, wird der nun 7-jäh­ri­ge Pier­rot schließ­lich in ein Wai­sen­heim gebracht. Es ist das Jahr 1936. Doch er hat Glück: eine … Weiterlesen!

Ava Reed — Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

Kasimira15.März 2019

AllesNichts. Und ganz viel dazwi­schen” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Autorin Ava Reed und zugleich ihr per­sön­lichs­tes Buch. Die Autorin, die selbst angibt, unter einer Angst­stö­rung zu lei­den, erzählt die fik­ti­ve Geschich­te eines Mäd­chens, das kurz vor dem Abitur steht und auf ein­mal selt­sa­me Panik­at­ta­cken hat. Ein Leben, das aus den Fugen zu gera­ten droht. Ein im Jugend­buch bis­her noch eher sel­te­nes The­ma, bra­vou­rös und meis­ter­haft umge­setzt. Authen­tisch, unheim­lich bewe­gend und mit­rei­ßend geschrie­ben. Ein wich­ti­ges Buch. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Leni hat gera­de die Som­mer­fe­ri­en hin­ter sich gelas­sen und star­tet in das neue Schul­jahr, als ihr auf ein­mal bewusst wird, dass es tat­säch­lich das letz­te Jahr vor ihrem Abitur ist. Die letz­ten Mona­te, um zu ent­schei­den, wohin der Weg ihrer Zukunft sie füh­ren wird. Was sie danach machen wird. Ob sie stu­die­ren oder eine Aus­bil­dung begin­nen oder ver­rei­sen soll. In wel­che Rich­tung ihr Leben gehen wird. Doch Leni kann all die­se Fra­gen ein­fach nicht beant­wor­ten“Ich wünsch­te, in mir wür­de sich auch nur eine Klei­nig­keit for­men, der Ansatz einer Ant­wort, aber da ist nichts als Lee­re. Ich weiß es nicht.” (Zitat aus “Alles. Nichts. Und ganz viel dazwi­schen” S.31) Da ist ein Raum vol­ler Mög­lich­kei­ten vor ihr und gleich­zei­tig eine gro­ße Enge… Weiterlesen!

Dashka Slater — Bus 57

Kasimira11.März 2019

Die viel­fach aus­ge­zeich­ne­te ame­ri­ka­ni­sche Autorin und Jour­na­lis­tin Dash­ka Sla­ter hat mit “Bus 57” einen Roman geschrie­ben, der zugleich eine Doku­men­ta­ti­on einer sich tat­säch­lich ereig­ne­ten Straf­tat ist. Ein afro­ame­ri­ka­ni­scher Jun­ge zün­det wäh­rend einer Bus­fahrt den Rock einer gleich­alt­ri­gen Per­son, die sich als gen­der­queer bezeich­net, an. Die Autorin geht den Hin­ter­grün­den die­ser wah­ren Bege­ben­heit auf die Spur, beleuch­tet die Geschich­te aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven und lie­fert einen kri­mi­na­lis­ti­schen, teils fast sach­buch­haf­ten Roman. Ein bewe­gen­des, hef­ti­ges Buch, das zum Nach­den­ken anregt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Oak­land, Kali­for­ni­en. Es ist Mon­tag, der 4. Novem­ber 2013. Ein Tag, der das Leben zwei­er Jugend­li­chen für immer, unwi­der­ruf­lich, ver­än­dern wird.
Da ist zum einen Sasha — 16 Jah­re alt — ursprüng­lich auf den Namen Luke getauft, umbe­nannt vor eini­ger Zeit im Rah­men eines Outings: Sasha geht in die zwölf­te Klas­se einer klei­nen, pri­va­ten High­school und iden­ti­fi­ziert sich als agen­der — weder männ­lich noch weib­lich.” (Zitat aus “Bus 57” S.8) Sasha liebt alle Arten von Spie­le: Kar­ten­spie­le, Rol­len­spiel, Brett­spie­le und Video­spie­le. Ist Teil einer Cli­que, die mit Sashas Gen­der­queer­heit kei­ner­lei Pro­blem hat. Eben­so die Eltern sind dem auf­ge­schlos­sen gegen­über und die Schu­le… Weiterlesen!

Mirjam Mous — Last Exit: Das Spiel fängt gerade erst an

Kasimira9.März 2019

Die nie­der­län­di­sche Autorin Mir­jam Mous legt mit “Last Exit: Das Spiel fängt gera­de erst an” einen span­nungs­ge­la­de­nen Thril­ler vor über eine Klas­sen­fahrt, die jäh ihr Ende fin­det, als eine Bom­be im Bus auf­taucht. Eine action­rei­che, aber gleich­zei­tig tief­grün­di­ge Geschich­te, die man am liebs­ten in einem Rutsch durch­le­sen möch­te! Lese­tipp. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Nie­der­lan­de. Die 8c ist eine Pro­blem­klas­se. Mit ihr möch­te nie­mand unbe­dingt auf Klas­sen­fahrt gehen. Doch schließ­lich neh­men sich die schwan­ge­re Frau Vos und Herr van Pie­re, der Che­mie­leh­rer, den 24 Schü­lern an. Es ist eine Rei­se nach Frank­reich geplant, in die Arden­nen, zum Kanu­fah­ren und Über­le­bens­trai­ning. Denn Muse­ums­be­su­che und Sight­see­ing, das kann man mit die­ser Klas­se ver­ges­sen. Aber kaum sind sie los­ge­fah­ren, erhal­ten die Schü­ler auf ihren Han­dys eine Whats­App-Nach­richt eines Unbe­kann­ten, der sie auf­for­dert eine DVD mit gel­ber Hül­le abzu­spie­len und zwar in den nächs­ten fünf Minu­ten, sonst sei hier bald die Höl­le los. “Es klingt wie ein Droh­brief”, sagt Jes­si­ca und liest die Nach­richtWeiterlesen!

Matthias Morgenroth — I can see u

Kasimira3.März 2019

Der deut­sche Jour­na­list und Autor Mat­thi­as Mor­gen­roth, der zahl­rei­che Kin­der­bü­cher ver­fasst hat, bringt mit “I can see u” sein ers­tes Jugend­buch her­aus. Eine Geschich­te über einen neu­en Mit­schü­ler, der eine Schul­kas­se mit sei­nen Tipps auf Trab hält und merk­wür­dig anders ist. Im Mit­tel­punkt ein Mäd­chen, das sich in die­sen ver­liebt und Unglaub­li­ches her­aus­fin­det. Äußerst flott und mit­rei­ßend erzählt. Mit einer inter­es­san­ten Hin­ter­grund­the­ma­tik. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Marie ist eher etwas unschein­ba­rer. Wird ger­ne über­se­hen. “Ich bin sonst nicht so eine, die den Jungs hin­ter­her­glotzt, und erst recht bin ich kei­ne von denen, denen die Jungs hin­ter­her­schau­en. Lei­der! Im Gegen­teil, ich habe meis­tens das Gefühl, her­aus­ge­rech­net zu wer­den, egal, wie bunt ich mich anzie­he und ob ich mich schmin­ke oder nicht.” (Zitat S.7) Umso über­rasch­ter ist sie, als mit­ten im Schul­jahr ein neu­er Schü­ler in ihre Klas­se kommt und sie tat­säch­lich wahr­nimmt! Er heißt Ben und hat… Weiterlesen!

Courtney Summers — Sadie: Stirbt sie, wird niemand die Wahrheit erfahren.

Kasimira13.Februar 2019

Sadie: Stirbt sie, wird nie­mand die Wahr­heit erfah­ren.” ist bereits das zwei­te Buch der kana­di­schen Schrift­stel­le­rin Court­ney Sum­mers, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die Autorin, die von sich selbst erzählt, dass sie im Alter von 14 Jah­ren — und dem Ein­ver­ständ­nis ihrer Eltern — die Schu­le abge­bro­chen hat, um selbst wei­ter zu ler­nen, erzählt die Geschich­te eines Mäd­chens, die sich auf die Suche nach dem Mör­der ihrer Schwes­ter gemacht hat und die nun selbst ver­misst wird. Bis ein Repor­ter sich auf ihre Spu­ren begibt. Ein Road­mo­vie, ein True-Crime-Pod­cast, ein Thril­ler und ein über­aus erfolg­rei­cher New York Times Bestel­ler. Der beson­de­re Page­tur­ner — ein unglaub­lich inten­siv und packend erzähl­tes Buch! Lese­tipp!! Für (rei­fe) Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Cold Creek, Colo­ra­do. Ein 800-See­len­dorf mit­ten in der Ein­öde. Wer hier wohnt, tut dies nur, weil er hier gebo­ren wur­de. “Ich lebe an einem Ort, der zu nichts taugt außer zum Weg­ge­hen, mehr muss nicht gesagt wer­den” (Zitat S.16) Hier lebt auch Sadie mit ihrer klei­nen Schwes­ter Mat­tie. In einem Trai­ler­park, in ärms­ten Ver­hält­nis­sen. Mit einer dro­gen­ab­hän­gi­gen Mut­ter namens Clai­re und May Beth, der Ersatz­groß­mutter der bei­den, der Besit­ze­rin des Trai­ler­parks. “Nun, Clai­re war schwie­rig und dafür gab es kei­nen Grund. Man­che Kin­der sind ein­fach so… schlecht. Sie fing mit zwölf an zu trin­ken. Mit fünf­zehn war sie auf Pott, Koka­in. Mit acht­zehnWeiterlesen!

Len Vlahos — Welcome to reality

Kasimira6.Februar 2019

Der in Ame­ri­ka leben­de Autor Len Vla­hos, der nicht nur eine eige­ne Buch­hand­lung besitzt, son­dern auch in einer Punk-Band gespielt hat, hat mit “Wel­co­me to rea­li­ty” ein rich­tig, rich­tig gutes Buch geschrie­ben! Mit Charme, Iro­nie und Esprit ent­führt der Autor sei­ne Leser in eine Welt, in der ein Vater — um sei­ne Fami­lie ver­sorgt zu wis­sen — Teil einer Rea­li­ty­show wird, die sein bal­di­ges, auf­grund einer Krank­heit ein­tre­ten­des Able­ben doku­men­tiert. Trotz erns­ter Hin­ter­grund­the­ma­tik — eine bewe­gen­de Fami­li­en­ge­schich­te, eine scho­nungs­lo­se Abrech­nung mit den Medi­en und der Beginn einer immer lau­ter wer­den­den Rebel­li­on einer der Töch­ter, die all dies ein­fach so nicht hin­neh­men kann und dem TV-Sen­der ordent­lich etwas ent­ge­gen­zu­set­zen weiß. Die­ser Roman hat das Zeug zum Kult­buch!! Ein Lese­ge­nuss der beson­de­ren Art, für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne, die ein­fach rich­tig gut unter­hal­ten wer­den wol­len!

Port­land. Im Bun­des­staat Ore­gon. Die 15-jäh­ri­ge Jackie hat ein sehr inni­ges Ver­hält­nis zu ihrem Vater. Sie hat sogar ein Foto von ihnen Zwei in ihrem Schul­schließ­fach kle­ben. “Wenn sie einen mie­sen Tag hat­te, von denen es für Jackie gefühlt mehr gab als von den nicht mie­sen, mach­te sie einen Abste­cher zu ihrem Schließ­fach und schau­te sich das Foto an. Es war zu so einer Art visu­el­ler Schmu­se­de­cke gewor­den.” (Zitat aus “Wel­co­me to rea­li­ty” S.7) Jeden Don­ners­tag ver­brin­gen sieWeiterlesen!

Martin Schäuble — Endland

Kasimira31.Januar 2019

Der deut­sche Poli­tik­wis­sen­schaft­ler und Jour­na­list Mar­tin Schäub­le hat mit “End­land” eine Geschich­te von höchs­ter Bri­sanz geschrie­ben. Ein dys­to­pi­scher Roman über Rechts­ex­tre­mis­mus, Radi­ka­li­sie­rung, Flücht­lings­po­li­tik und einem fik­ti­ven Deutsch­land, in dem eine rechts­po­pu­lis­ti­sche Par­tei an die Macht gekom­men ist. Dra­ma­tisch, hoch­ak­tu­ell und sehr span­nend umge­setzt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Ein Deutsch­land der Zukunft: Eine rechts­na­tio­na­le Par­tei hat das Land seit eini­ger Zeit fest im Griff und so wie vie­le ande­re Staa­ten hohe Grenz­mau­ern errich­tet: “Über der acht Meter hohen Beton­wand ver­läuft Sta­chel­draht. Drei­fach. Da passt nicht mal mehr eine Hand durch.” (Zitat aus “End­land” S.32). Hier patrouil­liert Anton mit sei­nem bes­ten Freund Noah, die bei­de ihren Wehr­dienst ableis­ten. “Wir ken­nen uns schon ewig, haben zusam­men Abi gemacht. Spä­ter will Noah Mark Zucker­berg beer­ben und außer­dem ein neu­es Goog­le erfin­den. Er ist eher so der beschei­de­ne Typ. Ich bin kein Nerd. Ich will was mit Men­schen machen, nicht mit Cyborgs. Viel­leicht ver­län­ge­re ich auch erst mal bei der Armee, bis mir was gutes ein­fällt.” (Zitat S.35) Die Armee wur­de ver­grö­ßert, die Auf­rüs­tung ist in vol­len Zügen und auch ein neu­es Bünd­nis mit Russ­land… Weiterlesen!