Ideal für eine Buchvorstellung/ als Klassenlektüre

Die­se Bücher eig­nen sich pri­ma für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Hier fin­dest du inter­es­san­te The­men und span­nen­de, unter­halt­sa­me Titel, die auch gut zu lesen sind! Inhalt­lich gese­hen mit jeder Men­ge Stoff, um dar­über zu spre­chen oder damit zu arbei­ten. Viel Spaß bei der Aus­wahl!

Juno Dawson — Clean

6.Juli 2018

Clean” ist das neu­es­te Buch des eng­li­schen Auto­ren und Trans­gen­der James bzw Juno Daw­son, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Eine Geschich­te über die Macht der Sucht, den Ent­zug in einer Kli­nik und der uner­war­te­ten Freund­schaft meh­re­rer Jugend­li­chen, die alle ihr schwe­res Päck­chen zu tra­gen haben. Mit­rei­ßend und bewe­gend von Anfang an. Und erzäh­le­risch gran­di­os geschrie­ben! Lese­tipp. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge rei­che Hoteler­bin Alex­an­dria, genannt Lexi, ist genau dort gelan­det, wo sie nie­mals hin­woll­te: In einer Ent­zugs­kli­nik. Aus­ge­rech­net ihr Bru­der Niko­lai hat sie dort hin­ver­frach­tet: “Die Schei­ße wird gera­de rich­tig real. O Gott. er hat es mir schon öfters ange­droht. Lex, du brauchst Hil­fe. Ich dach­te jedes Mal, dass er nur Spaß macht. Aber jetzt tut er es wirk­lich. Er steckt mich in eine Kli­nik. Er setzt mich auf Ent­zug.” (Zitat aus “Clean” S.14). Dabei kann Lexi auf gar kei­nen Fall in der Kli­nik blei­ben und mit einer Aus­nüch­te­rung begin­nen. Vor allem, da sie in spä­tes­tens ein paar Stun­den drin­gend einen Kick brau­chen und den hier garan­tiert nicht bekom­men wird! Außer­dem ist sie doch nicht süch­tig. Egal, was ihr Bru­der sagt. “Ich bin hun­dert­pro­zen­ti­ge Par­ty­kon­su­men­tin. Ist doch alles kei­ne gro­ße Sache. […] Ich woll­te bloß ein biss­chen Spaß haben, das schwö­re ich. Ich bin nichtWeiterlesen!

Meg Haston — Alles so leicht

Meg Haston Alles so leicht1.Juli 2018

Alles so leicht” ist das ers­te Jugend­buch von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Meg Has­ton, das zugleich auto­bio­gra­fi­sche Züge trägt. Er setzt sich mit den The­ma­ti­ken Ess­stö­rung und dem Wunsch das eige­ne Leben zu been­den aus­ein­an­der und spielt in einer psych­ia­tri­schen Kli­nik. Dra­ma­tisch, bewe­gend und schmerz­haft zugleich. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Ste­pha­nie, die von allen Stevie genannt wer­den möch­te, ist in eine Kli­nik ein­ge­lie­fert wor­den. Es war ihr eige­ner Vater, der dies ver­an­lasst hat. Jetzt steckt sie in einem The­ra­pie­zen­trum mit­ten in der Wüs­te New Mexi­cos. 60 Tage lang soll sie dort blei­ben und mög­lichst von ihrer Ano­re­xie geheilt wer­den, die ihren Anfang nahm, als Stevies Mut­ter vor eini­ger Zeit die Fami­lie von einem Tag auf den ande­ren ver­ließ. Doch das Mäd­chen hat kei­nes­wegs vor geheilt zu wer­den. Sie will ster­ben. Für ihren Bru­der, an des­sen Tod sie sich schul­dig fühlt. In 27 Tagen jährt sich sein Todes­tag: “Ich wer­de Josh nicht noch ein­mal im Stich las­sen. Wenn sich der Tag, an dem ich mei­nem Bru­der umge­bracht habe, zum ers­ten Mal jährt, wer­de ich kei­nen Atem­zug mehr tun.” (Zitat aus “Alles so leicht” S.23). Die Kli­nik bringt ihren Plan… Weiterlesen!

Penny Joelson — Ein kleines Wunder würde reichen

Penny Joelson Ein kleines Wunder würde reichen6.Juni 2018

Die bri­ti­sche Auto­rin Pen­ny Joel­son hat in den Roman ‘Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” vor allem ihre Erfah­run­gen in der Arbeit mit schwer­be­hin­der­ten Kin­dern und Jugend­li­chen ein­flie­ßen las­sen. In ihren Roman stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das unter Zereb­ral­pa­re­se lei­det, einer durch eine Hirn­schä­di­gung aus­ge­lös­te Läh­mung und unver­hofft einen Hin­weis zum Täter eines Mord­falls erhält. Nur ohne spre­chen zu kön­nen, stellt es eine gewis­se Her­aus­for­de­rung dar, einen Böse­wicht zu über­füh­ren. Ein sehr fein­füh­lig, ruhi­ges und authen­tisch geschrie­be­nes Buch! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Jem­ma ist 14 Jah­re. Sie hat eine schwe­re Zereb­ral­pa­re­se“Das bedeu­tet, dass ich kei­ne Kon­trol­le über mei­ne Arme und Bei­ne habe — und auch über sonst nichts. Ich kann nicht selbst­stän­dig essen. Ich kann nicht ohne Hil­fe auf die Toi­let­te gehen. Ich kann mich nicht bewe­gen, brau­che immer jeman­den, der mich mit einer Vor­rich­tung hoch­hebt oder im Roll­stuhl schiebt. Und ich kann nicht spre­chen.” (Zitat aus “Ein klei­nes Wun­der wür­de rei­chen” S.12ff) Jem­mas Eltern, die sie “Mom” und “Dad” nennt, sind nicht ihre ech­ten Eltern. Seit sie zwei Jah­re alt ist, lebt sie als Pfle­ge­kind bei ihnen. Ihre bio­lo­gi­sche Mut­ter hat sie… Weiterlesen!

Nic Stone — Dear Martin

Nic Stone - Dear Martin4.Juni 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Nic Stone hat mit “Dear Mar­tin” einen Roman geschrie­ben, der sich mit beson­de­ren The­men aus­ein­an­der­setzt. Eine Geschich­te über Ras­sis­mus im heu­ti­gen Ame­ri­ka, über Respekt­lo­sig­keit und den Ver­such eines Jugend­li­chen all das zu ver­ste­hen, indem er Mar­tin Luther King — sei­nem Idol — Brie­fe schreibt. Bewe­gend, hoch­bri­sant und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Jus­ty­ce McAl­lis­ter ist 17 Jah­re alt. Er besucht die letz­tes Klas­se der Bra­sel­ton Pre­pa­ra­to­ry Ace­de­my in Atlan­ta. Er schreibt traum­haf­te Noten, hat ein Voll­sti­pen­di­um und ernst­haf­te Aus­sich­ten auf Yale, eine der renom­mier­tes­ten Uni­ver­si­tä­ten der Welt. Er ist Mit­glied in einem Debat­tier­club. Und er ist schwarz. Seit einem hal­ben Jahr setzt sich Jus­ty­ce mit den Reden von Mar­tin Luther King aus­ein­an­der und schreibt Brie­fe, über Din­ge, die ihn beschäf­ti­gen. Ihn bewegt zum Bei­spiel das Schick­sal eines Jugend­li­chen namens She­mar Car­son, der in sei­nem Alter und eben­falls schwarz war, und von einem wei­ßen Poli­zis­ten vor Kur­zem erschos­sen wur­de. Nun wur­de auch Jus­ty­ce von einem Poli­zis­ten bru­tal… Weiterlesen!

Phillip Hoose — Sabotage nach Schulschluss: Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten

Phillip Hoose - Sabotage nach Schulschluss: Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten28.Mai 2018

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Phil­lip Hoo­se hat mit “Sabo­ta­ge nach Schul­schluss: Wie wir Hit­lers Plä­ne durch­kreuz­ten” einen (sach­buch­ar­ti­gen) Roman geschrie­ben, der auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beruht. Er erzählt die Geschich­te einer Grup­pe Schü­ler in Däne­mark, die — wäh­rend sich ihr eige­nes Land zu Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs kampf­los ergibt — eine Rei­he von Sabo­ta­ge­ak­te gegen die Deut­schen star­ten. Ein Buch über unge­heu­ren Mut, Freund­schaft und die gro­ße Stär­ke Wider­stand zu leis­ten. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Däne­mark. 1940. Als die Deut­schen in das Land ein­fal­len, erge­ben sich die Dänen wider­stands­los. Im Gegen­satz zum Nach­bar­land Nor­we­gen. Der 14-jäh­ri­ge Knud und sein Bru­der fin­den das gar nicht toll. War­um alles ein­fach so schnell akzep­tie­ren? Wie kön­nen die däni­schen Obrig­kei­ten sich auf einen Deal mit Hit­ler ein­las­sen? War­um sind sie nicht so mutig wie die Nor­we­ger, die sofort zurück­schla­gen? Nor­ma­ler­wei­se hat Knud sich nie groß für Poli­tik inter­es­siert, doch jetzt infor­miert er sich und fühlt sich zutiefst beschämt. Mit ein paar Mit­schü­lern grün­den sieWeiterlesen!

Morton Rhue — American Hero

Morton Rhue - American Hero29.April 2018

Ame­ri­can Hero” ist der neu­es­te Genie­streich des ame­ri­ka­ni­schen Auto­ren Mor­ton Rhue und stellt einen jugend­li­chen Sol­da­ten in den Vor­der­grund, der als Ver­letz­ter und als Held aus dem Krieg heim­kehrt. Ein Blick hin­ter die Kulis­sen und auf die dunk­len Schat­ten, die sich auf die mensch­li­che Psy­che eines Men­schen legen, der Unbe­schreib­li­ches erlebt hat. Ein aktu­el­les, hoch­bri­san­tes The­ma. Fes­selnd, bewe­gend und hef­tig erzählt. Ein idea­ler Titel für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Der 18-jäh­ri­ge Jake ist aus dem Krieg zurück­ge­kehrt. An fünf Ope­ra­tio­nen war er betei­ligt. Nun wird er von der Bevöl­ke­rung als Held gefei­ert. “Nur dass ich mich nicht wie ein Held füh­le. In der Situa­ti­on, in der es pas­siert, weißt du nicht, dass du mutig bist. Du tust nur das, was man dir bei­ge­bracht hat. Was dein Instinkt dir sagt. Du tust es, obwohl du weißt, dass du mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit dabei drauf­ge­hen wirst.” (Zitat aus “Ame­ri­can Hero” S.12) Jake tritt in einer Tour vor der Pres­se und der Bevöl­ke­rung auf. Gibt vie­le Inter­views und besucht auch sei­ne Schu­le. Und er ist schwer ver­wun­det. Sein Bein steckt in einem Gips. Über die vie­len Wun­den und Nar­ben möch­te er lie­ber nicht nach­den­ken. Auch hat er sei­nen klei­nen Fin­ger und die Hälf­te des Ring­fin­gers ver­lo­ren. Dafür ist ihmWeiterlesen!

Michael Gruenbaum & Todd Hasak-Lowy — Wir sind die Adler: Eine Kindheit in Theresienstadt

Michael Gruenbaum & Todd Hasak-Lowy - Wir sind die Adler: Eine Kindheit in Theresienstadt24.April 2018

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Todd Hasak-Lowy hat gemein­sam mit Micha­el Gru­en­baum des­sen Lebens­ge­schich­te nach­er­zählt: “Wir sind die Adler: Eine Kind­heit in The­re­si­en­stadt”. Der auto­bio­gra­fi­sche Roman schil­dert die Erleb­nis­se eines jüdi­schen Kin­des, das in Prag auf­wächst und nicht nur in das Ghet­to abge­scho­ben wird, son­dern schließ­lich auch im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger The­re­si­en­stadt lan­det. Ein ergrei­fen­des, erschüt­tern­des Zeug­nis einer Zeit zwi­schen Kind­heit und Erwach­sen­wer­den, beglei­tet von Ter­ror, Aus­gren­zung und Hass. Aber auch ein Bericht über jene Men­schen, die trotz allem Schwe­ren uner­bitt­lich für Respekt und Mensch­lich­keit unter­ein­an­der gekämpft haben. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und für Erwach­se­ne geeig­net.

1939. Prag. Es gibt so vie­le Din­ge, die der 8-jäh­ri­ge Micha­el, genannt Mischa, nicht ver­steht. War­um sein Vater, ein ange­se­he­ner Anwalt, plötz­lich nicht mehr arbei­ten darf. War­um sie in der Stra­ßen­bahn auf ein­mal nur noch hin­ten sit­zen dür­fen. War­um sei­ne jüdi­sche Fami­lie die meis­ten Restau­rants und Hotels nicht mehr betre­ten darf. War­um es ihm und sei­ner Schwes­ter Mari­et­ta sogar unter­sagt wird auf eine Schu­le und in ein öffent­li­ches Schwimm­bad zu gehen. Und was ist mit Mischas … Weiterlesen!

Reiner Engelmann — Der Buchhalter von Auschwitz: Die Schuld des Oskar Gröning

Reiner Engelmann - Der Buchhalter von Auschwitz: Die Schuld des Oskar Gröning30.März 2018

Der deut­sche Autor Rei­ner Engel­mann hat ein wei­te­res Buch über den Holo­caust geschrie­ben“Der Buch­hal­ter von Ausch­witz: Die Schuld des Oskar Grö­ning”. Dies­mal wid­met er sich erst­mals der Per­spek­ti­ve des Täters zu, anstatt nur aus der Sicht des Opfers zu schrei­ben. Er rückt Oskar Grö­ning, der jetzt vor Kur­zem erst ver­stor­ben ist, in den Mit­tel­punkt sei­nes bio­gra­fi­schen Buches. Eine Geschich­te über Schuld, das Leben in Ausch­witz und den Wer­de­gang eines Man­nes, der sich nur als klei­nes “Räd­chen im Getrie­be” sah, nicht aber als Täter. Ein erschre­cken­des, hef­ti­ges — aber ein wich­ti­ges Buch. Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Oskar Grö­ning wur­de in Nien­burg gebo­ren und begann als 17-jäh­ri­ger eine Aus­bil­dung als Bank­kauf­mann. Als Mit­glied der Hit­ler­ju­gend schloss er sich schließ­lich auch der Waf­fen-SS an. Woll­te teil­hal­ben an der Macht, auf der Sie­ger­sei­te ste­hen. Mit 21 Jah­ren erhielt er einen ganz beson­de­ren Auf­trag, der es sogar ver­lang­te, dass er eine Ver­schwie­gen­heits­klau­sel unter­schrieb. Er lan­de­te in Ausch­witz. Dort im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger wur­de erWeiterlesen!

Gavriel Savit — Anna und der Schwalbenmann

13.März 2018

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor und Schau­spie­ler Gavri­el Savit hat sein ers­tes Buch geschrie­ben: “Anna und der Schwal­ben­mann”. Ein Roman über den Ver­lust des Vaters, das Über­le­ben eines klei­nen Mäd­chens in Zei­ten des Krie­ges und einen geheim­nis­vol­len Mann an deren Sei­te. Ein Buch, das die Spra­che und deren Kom­ple­xi­tät sehr klug in Wor­te fasst und in eben einer sol­chen sehr sehr schön erzählt ist. Die­ses Buch hat das Zeug zum moder­nen Klas­si­ker! Für alle Fans von “Der Jun­ge im gestreif­ten Pyja­ma” und “Die Bücher­die­bin”. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem Erwach­se­ne.

Kra­kau. Es ist der 6. Novem­ber 1939. Anna ist erst 7 Jah­re alt. Und sie ahnt noch nicht, dass heu­te der Tag ist, an dem sie ihren Vater ver­lie­ren und nie wie­der sehen wird. Polen ist von den Deut­schen besetzt wor­den. Jene haben die “Son­der­ak­ti­on Kra­kau” ins Leben geru­fen, um Intel­lek­tu­el­le und Aka­de­mi­ker zu besei­ti­gen und ins Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger zu ver­frach­ten. Annas Vater ist Aka­de­mi­ker. Er ist Spra­chen-Pro­fes­sor und spricht neun Spra­chen. Eben­so wie Anna, die viel von ihm ler­nen durf­te. “Alle Men­schen waren an eine Spra­che gefes­selt, im bes­ten Fall an zwei oder drei, nur Annas Vater schien voll­kom­men frei zu sein von die­sen Gren­zen, die jeden sonst in der wei­ten, bun­ten Land­schaft von Kra­kau ein­ge­schlos­sen. Er war auf kei­ne Art zu spre­chen beschränkt. Er konn­te sein, was er woll­te. […] Statt eine Spra­che an sei­ne Toch­ter wei­ter­zu­ge­ben, die sie bestimm­te, schenk­te Annas Vater ihr die gan­ze Viel­falt der Spra­chen, die er kann­te…” (Zitat S.14) An jedem Tag der Woche sprach er mit ihrWeiterlesen!

Christina Erbertz — Drei fast perfekte Wochen

Christina Erbertz - Drei fast perfekte Wochen9.März 2018

Die deut­sche Auto­rin Chris­ti­na Erbertz hat mit “Drei fast per­fek­te Wochen” einen Roman geschrie­ben, der mit einer urlaubs­haf­ten Leich­tig­keit daher­kommt, aber mit einem erns­ten The­ma auf­war­tet: sexu­el­ler Über­griff im Feri­en­camp. Eine kurz­wei­li­ge, ein­fach erzähl­te Geschich­te für Jugend­li­che (Jungs und Mäd­chen) ab 12 Jah­ren. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen.

Die Eltern der 14-jäh­ri­gen Nele haben sich gera­de erst getrennt, da darf sie allei­ne auf eine Sport-Frei­zeit fah­ren: “Das Camp ist sicher das Rich­ti­ge für mich. Acht Stun­den Sport am Tag, die meis­te Zeit davon lau­fen wir. Beim Lau­fen füh­le ich mich immer so leicht.” (Zitat S.10) Drei Wochen im Teu­to­bur­ger Wald. Drei Wochen nicht über fami­liä­re Pro­ble­me nach­den­ken und jede Men­ge neue Erfah­run­gen sam­meln. Ein net­tes Mäd­chen lernt Nele auch gleich zu Beginn ken­nen: “Sie heißt Rita und fängt an zu erzäh­len. Wie groß­ar­tig alles wer­den wird. Und dann sehe ich die­se per­fek­ten drei Wochen im Wald vor mir.” (Zitat S.13) Mit Rita, die mit ihren Rei­zen nicht geizt und knap­pe Out­fits ein­ge­packt hat, darf Nele sich auch gleich ein Zim­mer tei­len. Und sie lernt Nico ken­nen, für den sie bald zu schwär­men beginnt. Nico, der Jun­ge mit dem gro­ßen Schlaf­be­dürf­nis, der alles ent­spannt sieht: “In der Schu­le ver­ste­he ich mich allen, unge­lo­gen. Ich sehe alles locker, ich bin ja auch immer total erschöpft tags­über, da stresst man sich nicht.” (Zitat S.8) Doch auch Rita scheint sich… Weiterlesen!