Ideal für eine Buchvorstellung/ als Klassenlektüre

Die­se Bücher eig­nen sich pri­ma für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Hier fin­dest du inter­es­san­te The­men und span­nen­de, unter­halt­sa­me Titel, die auch gut zu lesen sind! Inhalt­lich gese­hen mit jeder Men­ge Stoff, um dar­über zu spre­chen oder damit zu arbei­ten. Viel Spaß bei der Aus­wahl!

Tahereh Mafi — Wie du mich siehst

Kasimira7.Dezem­ber 2019

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Taher­eh Mafi hat nach ihrer dys­to­pi­schen Erfolgs­rei­he “Ich fürch­te mich nicht” ein sehr per­sön­li­ches Buch her­aus­ge­bracht: “Wie du mich siehst” ist ein Roman, der ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, das eben­so wie sie ira­ni­scher Abstam­mung ist und in ihrem ame­ri­ka­ni­schen All­tag wegen des Tra­gen eines Kopf­tuchs unter Vor­ur­tei­len, Hass und Dis­kri­mi­nie­rung lei­det. Break­dance und eine ers­te Lie­be hel­fen ihr mit all dem bes­ser zurecht­zu­kom­men. Eine außer­or­dent­lich schön erzähl­te Geschich­te — ein wich­ti­ges Buch über Tole­ranz und Frem­den­feind­lich­keit. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Shirin ist Mus­li­ma. Ihre Fami­lie stammt aus dem Iran. Doch sie und ihr älte­rer Bru­der Navid wur­den in Ame­ri­ka gebo­ren. Aber weil sie ein Kopf­tuch trägt, wird Shirin in der Schu­le oft ange­gan­gen. Gera­de dass ihre Fami­lie häu­fig umzieht, führt nicht unbe­dingt dazu, dass es für sie im All­tag leich­ter wird. “Es mach­te mich wütend, weil ich wuss­te, wie lang mei­ne Mit­schü­ler brau­chen wür­den, bis sie end­lich ein­sa­hen, dass ich nicht gemein­ge­fähr­lich war und dass man vor mir kei­ne Angst haben muss­te. Es mach­te mich wütend, weil ich wuss­te, wie unfass­bar vielWeiterlesen!

Jason Reynolds — Long way down

Kasimira4.Dezember 2019

Der ame­ri­ka­ni­sche, mehr­fach aus­ge­zeich­ne­te Autor Jason Rey­nolds hat mit “Long way down” ein Buch in ganz außer­ge­wöhn­li­cher Wei­se ver­fasst: ein Roman in Vers­form. Eine Geschich­te über einen toten Bru­der, Rache, Gewalt und eine Ent­schei­dung, die in einem Fahr­stuhl getrof­fen wird und alles ver­än­dert. Von Stock­werk zu Stock­werk stei­gen neue Men­schen hin­zu, die dem Prot­ago­nis­ten zu den­ken geben. Ein unge­wohn­tes, inten­si­ves, ein­drucks­vol­les Lese­er­leb­nis. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Wills Bru­der Shawn wur­de erschos­sen. “Es ist ges­tern Abend passiert./ Jemand ist ihm vom Laden aus gefolgt/ hat ihn überrascht/ hat ihn zwei­mal in die Brust geschossen/ genau vorm Haus […] Aber ich weiß/ dass es die Dark Suns waren./ Riggs und so./ Muss so sein.” (Zitat aus “Long way down” S.102). Will, der sich ein Zim­mer mit ihm geteilt hat, greift nach Shawns Waf­fe. Die, die er in der Schub­la­de ver­steckt hat. Von Waf­fen hat er kei­ne Ahnung. Aber die Regeln, die kennt er. Wenn jemand zu Unrecht getö­tet wird, dann muss er … Weiterlesen!

Reiner Engelmann — “Alodia, du bist jetzt Alice!”

20.Oktober 2019

Alo­dia, du bist jetzt Ali­ce!” ist das neu­es­te Buch des deut­schen Autoren Rei­ner Engel­mann. Ein auto­bio­gra­fi­scher Roman über den Holo­caust, über Kin­der­raub und Zwangs­ad­ap­ti­on im Natio­nal­so­zia­lis­mus. Eine sehr gut recher­chier­te Geschich­te mit vie­len zusätz­li­chen Erläu­te­run­gen und Foto­gra­fi­en. Ein Lebens­zeug­nis, das ergrei­fend, erschre­ckend und doch so wahr ist. Ein Buch gegen das Ver­ges­sen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Polen wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs. Hier lebt die pol­ni­sche Fami­lie Witas­zek. Der Vater, Fran­cis­zek Witas­zek — ein ange­se­he­ner Arzt und Wis­sen­schaft­ler — jedoch im Gehei­men Teil einer Wider­stands­grup­pe, wird eines Tages fest­ge­nom­men und schließ­lich umge­bracht. Die Mut­ter — Hali­na Witas­zek, wird auch ver­haf­tet und wie­der frei gelas­sen und dann wie­der ver­haf­tet. Lan­det letzt­end­lich in Aus­schwitz. Ihre fünf gemein­sa­men Kin­der wer­den auf ver­schie­de­ne Ver­wand­ten ver­teilt. Die Schwes­tern Alo­dia und Daria lan­den … Weiterlesen!

Annette Mierswa — Not your girl

30.September 2019

Not your girl” ist das zwei­te Jugend­buch der deut­schen Autorin Annet­te Miers­wa, die sich stets mit wich­ti­gen The­men beschäf­tigt und die­se äußerst jugend­nah, rea­lis­tisch und zugleich unheim­lich packend in einen Roman ein­bin­det. Das aktu­el­le Buch ist ein Bei­trag zur #metoo Bewe­gung, das ein jun­ges Mäd­chen zwi­schen der Sehn­sucht nach Erfolg durch eine Model­kar­rie­re und deren Schat­ten­sei­ten beglei­tet. Sexu­el­le Beläs­ti­gung und sexu­el­le Über­grif­fe auch in ihrem pri­va­ten Umfeld — damit muss ein ver­meint­li­ches taf­fes und star­kes Mäd­chen erst ein­mal klar kom­men. Äußerst bewe­gend geschrie­ben! Für (rei­fe) Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

An ihrer Bitch-Atti­tü­de hat die 15-jäh­ri­ge Kathin­ka, genannt Tin­ka, hart gear­bei­tet. Sie ist cool, sie ist ‑ange­sagt. Sie weiß, was sie will. Die Jungs ste­hen auf sie. Ihr ers­tes Mal hät­te Tin­ka auf zahl­rei­chen Par­tys im Alko­hol­rausch bereits pas­sie­ren kön­nen, hät­te ihre bes­te Freun­din Vivi­an nicht ein­ge­grif­fen und sie aus die­sen Situa­tio­nen geret­tet. Den­noch hat Tin­ka gro­ße Angst davor, will nichts falsch machen und gleich­zei­tig mög­lichst erfah­ren wir­ken. Lie­ber mit einem anony­men Frem­den in der Dis­ko, den sie hin­ter­her… Weiterlesen!

Colleen Oakes — The Black Coats: …denn wir vergeben keine Schuld

Kasimira15.September 2019

The Black Coats: …denn wir ver­ge­ben kei­ne Schuld” ist ein Span­nungs­ro­man der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Col­le­en Oakes, ein wich­ti­ger Bei­trag zur #Metoo-Bewe­gung — obgleich die Autorin die­sen zeit­lich schon lan­ge davor abge­schlos­sen hat. Ein Buch über einen Geheim­bund von Frau­en, die um Rache und Gerech­tig­keit kämp­fen und an gewalt­tä­ti­gen Män­nern Selbst­jus­tiz üben. Ein jun­ges Mäd­chen, in deren Leben eben­falls Unge­sühn­tes gesche­hen ist, wird zu die­ser Grup­pe ein­ge­la­den und gerät mit­ten zwi­schen die Fron­ten. Ein sagen­haf­tes Buch — anders, außer­ge­wöhn­lich und unglaub­lich fes­selnd geschrie­ben! Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Außen­sei­te­rin Thea sitzt mit­ten im Töp­fer­un­ter­richt, als jemand unbe­merkt einen schwar­zen Brief­um­schlag neben ihr ablegt. “Die Vor­der­sei­te war leer, und die bei­den Buch­sta­ben auf der Rück­sei­te waren nur dann zu erken­nen, wenn sie das Kuvert ins Licht hielt, eine stren­ge, schwar­ze Lack­schrift auf dem schwar­zen Umschlag. BC. War das eine Ein­la­dung zum Abschluss­ball?” (Zitat S.16 aus “The Black Coats: …denn wir ver­ge­ben kei­ne Schuld”) Doch dort wür­de sie ohne­hin nicht hin­ge­hen, und alle ande­ren wür­den auch nicht wol­len, dass sie käme. Aber die Kar­te scheint der Beginn einer ArtWeiterlesen!

Reiner Engelmann — Der Buchhalter von Auschwitz: Die Schuld des Oskar Gröning

12.September 2019

Der deut­sche Autor Rei­ner Engel­mann hat ein wei­te­res Buch über den Holo­caust geschrie­ben“Der Buch­hal­ter von Ausch­witz: Die Schuld des Oskar Grö­ning”. Dies­mal wid­met er sich erst­mals der Per­spek­ti­ve des Täters zu, anstatt nur aus der Sicht des Opfers zu schrei­ben. Er rückt Oskar Grö­ning, der letz­tes Jahr erst ver­stor­ben ist, in den Mit­tel­punkt sei­nes bio­gra­fi­schen Buches. Eine Geschich­te über Schuld, das Leben in Ausch­witz und den Wer­de­gang eines Man­nes, der sich nur als klei­nes “Räd­chen im Getrie­be” sah, nicht aber als Täter. Ein erschre­cken­des, hef­ti­ges — aber ein wich­ti­ges Buch. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Oskar Grö­ning wur­de in Nien­burg gebo­ren und begann als 17-jäh­ri­ger eine Aus­bil­dung als Bank­kauf­mann. Als Mit­glied der Hit­ler­ju­gend schloss er sich schließ­lich auch der Waf­fen-SS an. Woll­te teil­hal­ben an der Macht, auf der Sie­ger­sei­te ste­hen. Mit 21 Jah­ren erhielt er einen ganz beson­de­ren Auf­trag, der es sogar ver­lang­te, dass er eine Ver­schwie­gen­heits­klau­sel unter­schrieb. Er lan­de­te in Ausch­witz. Dort im Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger wur­de erWeiterlesen!

Lucinde Hutzenlaub — Ich bin V wie Vincent

8.September 2019

Die deut­sche Autorin Lucin­de Hutzen­laub hat mit “Ich bin V wie Vin­cent” einen Roman geschrie­ben, der sich auf bewe­gen­de Art und Wei­se mit dem The­ma Mob­bing aus­ein­an­der­setzt. Ein Jun­ge, der nach einem Umzug als Neu­er in der Klas­se zum Außen­sei­ter wird und durch eine beson­de­re Metho­de es schafft auf die­se Miss­stän­de auf­merk­sam zu machen. Ein wich­ti­ges Buch, das Mut macht, zu sich selbst zu ste­hen, den Mund auf­zu­ma­chen und sich nicht unter­krie­gen zu las­sen! Unter­halt­sam und mit­rei­ßend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Milo ist nicht wirk­lich glück­lich dar­über mit sei­ner Fami­lie von Nami­bia, wo er auf eine deut­sche Schu­le gegan­gen ist, nun gleich ganz nach Deutsch­land zu zie­hen. Doch sein Vater hat sei­nen Job als Inge­nieur ver­lo­ren und jetzt steht ein beruf­li­cher Neu­an­fang bevor. Milo ver­misst sei­ne Freun­de, das regel­mä­ßi­ge Bas­ket­ball­spie­len unter der Son­ne Afri­kas und über­haupt hat er sich das Leben hier ganz anders vor­ge­stellt. Denn in der Schu­le trifft er auf Max. Max, der in sei­ne Klas­se geht und ihm den Schul­all­tag bald zur Höl­le macht. “Oh Gott. In was war er da nur rein­ge­ra­ten? Eines war auf jeden Fall völ­lig klar: Sie hat­tenWeiterlesen!

Wendelin van Draanen — Acht Wochen

29.August 2019

Acht Wochen Wüs­te” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Wen­de­lin van Draa­nen ent­führt sei­ne Leser in ein Sur­vi­val-The­ra­pie-Camp mit­ten in der Wüs­te von Utah. Ein Mäd­chen, das von ihren Eltern dort­hin zwangs­ver­frach­tet wur­de und sich kei­ner Schuld bewusst ist. Eine wirk­lich gelun­ge­ne Com­ing-of-Age-Geschich­te & ein Aben­teu­er­trip — erzäh­le­risch äußerst mit­rei­ßend geschrie­ben! Ein Roman mit Tief­gang und posi­ti­ver Bot­schaft. Für rebel­li­sche und nicht-rebel­li­sche Jugend­li­che ab 13 Jah­ren, Erwach­se­ne und Eltern jener rebel­li­scher Teen­ager;-)

Die 14-jäh­ri­ge Wren staunt nicht schlecht, als sie in betrun­ke­nem Zustand mit­ten in der Nacht geweckt wird. Und zwar nicht nur von ihren Eltern und ihrer Schwes­ter, in deren Schat­ten sie schon immer stand, son­dern auch von einem Poli­zis­ten! Es ist nur zu dei­nem Bes­ten”, sagt mein Vater. Sei­ne Stim­me klingt eisig. Knall­hart. Wie eine zuge­schla­ge­ne Gefrier­schrank­tür.” (Zitat aus “Acht Wochen Wüs­te” S.9) Dass sie “nur” einen Virus hat, als sie in ihrem Müll­ei­mer kotzt, scheint die­ser ihr nicht wirk­lich abzu­neh­men. Was wol­len die alle von ihr? Wie­so kann sie nicht wei­ter­schla­fen? Es ist mit­ten in der Nacht. 3:47. Aber der Poli­zist will sie mit­neh­men. “Mom!”, rufe ichWeiterlesen!

Alex Gino — George

Alex Gino George28.August 2019

Alex Gino hat mit “Geor­ge” ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Buch geschrie­ben. Eine herz­er­wär­men­de Geschich­te über das Anders­sein und den Mut, zu sich selbst zu ste­hen. Und über ein Tabu­the­ma in der Jugend­li­te­ra­tur: Trans­se­xua­li­tät. Ein Jun­ge, der sich selbst als Mäd­chen fühlt und es eines Tages wagt, dies sei­ner Umwelt zu geste­hen. Authen­tisch und sehr ergrei­fend. Ein Roman, der erzählt wer­den muss­te. Für Jugend­li­che jeg­li­chen Alters (frü­hes­tens ab 10 Jah­ren) und Erwach­se­ne.

Der 10-jäh­ri­ge Geor­ge geht in die 4.Klasse. Manch­mal wäre er ger­ne jemand anders. Irgend­je­mand. Nur nicht er selbst. In der Schu­le wird er von zwei Jun­gen geär­gert. Mit dem einem von ihnen war er sogar ein­mal befreun­det gewe­sen: “He, da heult irgend­ein Mäd­chen wegen einer toten Spin­ne.” “Das ist kein Mäd­chen. Das ist Geor­ge.” “Wo ist da der Unter­schied?” Geläch­ter ertön­te.” (Zitat aus “Geor­ge” S.20) Aber was für die ande­ren nur ein Witz ist, ist für Geor­ge bit­te­rer Ernst. Er fühlt sich tat­säch­lich wie ein Mäd­chen. Bei Video­spie­len mit sei­nem Bru­der wür­de er am liebs­ten die Prin­zes­sin als Figur wäh­len. Er mag rosa, aber kein blau. “Geor­ge hass­te die Jun­gen­toi­let­te. […] hass­te die blau­en Flie­sen an den Wän­den, die einen immer dar­an erin­ner­ten, wo man war, als ob das ange­sichts der Uri­na­le nicht offen­sicht­lich genug wäre. Der gan­ze Raum war aus­schließ­lich für Jun­gen gemacht, und wenn Jun­gen hier waren, dann rede­ten sie stän­dig über das, was zwi­schen ihren Bei­nen war.” (Zitat S.25) Hin­ter sei­nen alten Spiel­sa­chen hat Geor­ge Weiterlesen!

Lea-Lina Oppermann — Was wir dachten, was wir taten

15.August 2019

Die erst 19-jäh­ri­ge Ber­li­ner Autorin Lea-Lina Opper­mann wur­de für ihr Manu­skript zu “Was wir dach­ten, was wir taten” bereits mit dem Hans-im-Glück-Preis 2016 aus­ge­zeich­net. Jetzt ist das Buch neu als Taschen­buch erschie­nen und offen­bart eine hef­ti­ge, aber ganz beson­de­re Geschich­te über einen Amok­lauf, über Rache und dunk­le Geheim­nis­se. Ein Kam­mer­spiel der Extra­klas­se! Erzählt aus drei Per­spek­ti­ven. Span­nungs­ge­la­den und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Mon­tag­mor­gen. In einer namen­lo­sen Schu­le. 14 Ober­stu­fen­schü­ler sit­zen im Mathe­ma­tik­un­ter­richt und brü­ten über einer Klau­sur, als plötz­lich eine selt­sa­me Durch­sa­ge ertönt: “Es ist ein schwer­wie­gen­des Sicher­heits­pro­blem auf­ge­tre­ten. Bit­te bewah­ren Sie Ruhe. Bege­ben Sie sich sofort in einen geschlos­se­nen Fach­raum und war­ten Sie auf wei­te­re Anwei­sun­gen.” (Zitat aus “Was wir dach­ten, was wir taten” S.7) Ein Fehl­alarm oder tat­säch­lich ein Amok­lauf? Rat­lo­sig­keit und begin­nen­de Unru­he machen sich unter den Schü­lern breit. Den­noch ver­an­lasst Herr Fil­ler, der Leh­rer, dass die Türe abge­schlos­sen wird. Dann ver­sucht er den Unter­richt fort­zu­set­zen, die Klau­sur wei­ter­schrei­ben zu las­sen. Doch der 17-jäh­ri­ge Mark, der … Weiterlesen!