Ideal für eine Buchvorstellung/ als Klassenlektüre

Die­se Bücher eig­nen sich pri­ma für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Hier fin­dest du inter­es­san­te The­men und span­nen­de, unter­halt­sa­me Titel, die auch gut zu lesen sind! Inhalt­lich gese­hen mit jeder Men­ge Stoff, um dar­über zu spre­chen oder damit zu arbei­ten. Viel Spaß bei der Aus­wahl!

John Boyne — Mein Bruder heißt Jessica

Kasimira27.September 2020

Mein Bru­der heißt Jes­si­ca” ist der neu­es­te Roman des iri­schen Best­sel­ler­au­toren John Boy­ne (“Der Jun­ge im gestreif­ten Pyja­ma”). Über ein Tabu­the­ma, das in den letz­ten Jah­ren immer mal wie­der im Jugend­buch auf­taucht: Trans­se­xua­li­tät. Ein Jun­ge, der sich als Mäd­chen fühlt und sich outet. Inter­es­sant und fas­zi­nie­rend, weil nicht aus sei­ner Per­spek­ti­ve, son­dern aus der des jün­ge­ren Bru­ders erzählt. Ein­fühl­sam, mit­rei­ßend und mal wie­der bril­lant geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Der nun 13-jäh­ri­ge Sam liebt sei­nen Bru­der Jason über alles. Denn Jason, der vier Jah­re älter ist, ist immer für ihn da. Wäh­rend ihre Eltern poli­tisch sehr ein­ge­bun­den sind — die Mut­ter ist Minis­te­rin, der Vater ihr Pri­vat­se­kre­tär — haben sich oft Au-Pairs um die Kin­der geküm­mert. Mei­ne Mut­ter sagt näm­lich, wenn sie ihren Wäh­lern nicht den Vor­rang gibt, ent­schei­den die sich bei der nächs­ten Wahl für die ande­re Par­tei, und dann geht das gan­ze Land vor die Hun­de. Und Dad sagt, es ist wich­tig, dass Mum immer mit einem gewal­ti­gen Vor­sprung gewinnt, wenn sie auf der Kar­rie­re­lei­ter noch wei­ter nach oben klet­tern will.” (Zitat aus “Mein Bru­der heißt Jes­si­ca” S.11) Erst als Sam zehn wur­de, und Jason 14, durf­te er allein… Weiterlesen!

Anne-Sophie Monrad, Katrin Blum — Fashion Victim: Licht und Schatten des Modelbusiness

Kasimira23.September 2020

Gemein­sam mit Co-Autorin Kat­rin Blum erzählt das deut­sche Model Anne-Sophie Mon­rad in “Fashion Vic­tim: Licht und Schat­ten des Model­busi­ness: Ein Top­mo­del berich­tet” ihre Geschich­te. Ein Insi­der­blick hin­ter die Kulis­sen der Mode­in­dus­trie. Über Sehn­süch­te, Träu­me, aber auch Ent­täu­schun­gen und unschö­ne Rea­li­tä­ten — in die­sem Buch wird nichts aus­ge­spart. Ein unglaub­lich fas­zi­nie­ren­der, höchst unter­halt­sa­mer, auf­rüt­teln­der Ein­blick, ergänzt mit Inter­views von Pro­mi­nen­ten und eini­gen Foto­gra­fien aus Anne Sophie Mon­rads All­tag. Für alle Jugend­li­chen ab 14 Jah­ren, die sich nicht blen­den las­sen wol­len und Erwach­se­ne.

Als Model arbei­ten — für die jun­ge Anne-Sophie ein Traum! Im Fern­se­hen sieht sie “Ger­ma­nys Next Top­mo­del” an, ver­traut ihrem Tage­buch ihren gro­ßen Wunsch, die­ser Kar­rie­re eben­falls nach­zu­ge­hen. “Ich woll­te um die Welt rei­sen, auf Moden­schau­en lau­fen, gestylt, foto­gra­fiert, berühmt wer­den, auf Par­tys gehen, viel Geld ver­die­nen, kurz: Ich woll­te ein Model sein.” (Zitat aus “Fashion Vic­tim: Licht und Schat­ten des Model­busi­ness: Ein Top­mo­del berich­tet” S.8) Erst ein Bericht im Fern­se­hen über ein Model, das von einer seriö­sen Agen­tur ver­tre­ten wird, lässt ihre Mut­ter posi­ti­ver über die Sache den­ken. Sie erlaubt ihr… Weiterlesen!

Donna Freitas — Wie viel Leben passt in eine Tüte?

Kasimira18.September 2020

Jetzt schon ein drit­tes Mal neu auf­ge­legt wor­den, das ist der außer­ge­wöhn­li­che Titel “Wie viel Leben passt in eine Tüte?” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Don­na Frei­tas. Ein wun­der­schö­nes Buch, das sich immer wie­der zu lesen lohnt! Und das berüh­ren wird — über Abschied und Tod, Lie­be und Lust, das Leben wie­der zu genie­ßen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und inter­es­sier­te Erwach­se­ne. Emp­feh­lens­wert!

Das Leben der nun 16-jäh­ri­gen Rose hat sich voll­kom­men ver­än­dert, seit ihre Mut­ter an Krebs gestor­ben ist. Sie geht nicht mehr auf Par­tys, sie hat das Cheer­lea­ding abge­bro­chen. Sie mag kei­ne Musik mehr hören, weil sie dann nur noch trau­rig ist. Und in der Bezie­hung zu ihrem Freund Chris, dem erfolg­rei­chen Quar­ter­back der Schu­le, läuft auch nicht mehr alles rund. Rose mag sei­ne Berüh­run­gen nicht mehr, kann sei­ne Nähe manch­mal nicht ertra­gen. Ihr älte­rer Bru­der Jim lebt nicht mehr bei ihnen zu Hau­se, er stu­diert bereits. Des­halb muss Rose sich auch noch allein um ihren Vater küm­mern, der von Zeit zu Zeit zu viel… Weiterlesen!

Amy Giles: Jetzt ist alles, was wir haben

Kasimira14.September 2020

Jetzt ist alles, was wir haben” ist der ers­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Amy Giles. Ein Buch über dunk­le Geheim­nis­se in einer Fami­lie, emo­tio­na­len Miss­brauch und ein jun­ges Mäd­chen mit­ten zwi­schen den Fron­ten einer ers­ten gro­ßen Lie­be und dem Schat­ten der Gewalt. Ein packend erzähl­tes, stil­les, aber doch unheim­lich lau­tes Buch. Eine wich­ti­ge Geschich­te, die zu lesen, sich defi­ni­tiv lohnt. Lese­tipp!! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Had­ley stammt aus einer wohl­ha­ben­den, ange­se­he­nen Fami­lie. Sie ist Käpt’n des Lacros­se Teams und eine 1A Spie­le­rin. In der Schu­le schreibt sie Best­no­ten und nimmt neben­bei Flug­un­ter­richt. Bald wird sie auf das eli­tä­re Cor­nell Col­le­ge gehen. Ihre 10-jäh­ri­ge Schwes­ter Lila sieht bewun­dernd zu Had­ley auf. Doch der Schein trügt: “Mit ihren zehn Jah­ren hält Lila mein Leben für auf­re­gend. Ich gehe zu fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hun­gen mit mei­nem Lacros­se-Team. Ich neh­me Flug­stun­den am McK­in­ley-Flug­ha­fen. Ihr ist noch immer nicht bewusst, wie viel von mei­nem Leben mir in Wirk­lich­keit gar nicht gehört.” (Zitat aus “Jetzt ist alles, was wir haben” S.15) Denn eigent­lich sind die­se Ent­schei­dun­gen gar nicht ihre eige­nen. Eigent­lich ist es ihr Vater, der für sie ent­schei­det. Und weil er … Weiterlesen!

Ava Reed — Alles. Nichts. Und ganz viel dazwischen

Kasimira24.August 2020

Der Roman “AllesNichts. Und ganz viel dazwi­schen” von der deut­schen Autorin Ava Reed ist zugleich ihr per­sön­lichs­tes Buch. Die Autorin, die selbst angibt, unter einer Angst­stö­rung zu lei­den, erzählt die fik­ti­ve Geschich­te eines Mäd­chens, das kurz vor dem Abitur steht und auf ein­mal selt­sa­me Panik­at­ta­cken bekommt. Ein Leben, das aus den Fugen zu gera­ten droht. Ein im Jugend­buch bis­her noch eher sel­te­nes The­ma, bra­vou­rös und meis­ter­haft umge­setzt. Authen­tisch, unheim­lich bewe­gend und mit­rei­ßend geschrie­ben. Ein wich­ti­ges Buch. Lese­tipp! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Leni hat gera­de die Som­mer­fe­ri­en hin­ter sich gelas­sen und star­tet in das neue Schul­jahr, als ihr auf ein­mal bewusst wird, dass es tat­säch­lich das letz­te Jahr vor ihrem Abitur ist. Die letz­ten Mona­te, um zu ent­schei­den, wohin der Weg ihrer Zukunft sie füh­ren wird. Was sie danach machen wird. Ob sie stu­die­ren oder eine Aus­bil­dung begin­nen oder ver­rei­sen soll. In wel­che Rich­tung ihr Leben gehen wird. Doch Leni kann all die­se Fra­gen ein­fach nicht beant­wor­ten“Ich wünsch­te, in mir wür­de sich auch nur eine Klei­nig­keit for­men, der Ansatz einer Ant­wort, aber da ist nichts als Lee­re. Ich weiß es nicht.” (Zitat aus “Alles. Nichts. Und ganz viel dazwi­schen” S.31) Da ist ein Raum vol­ler Mög­lich­kei­ten vor ihr und gleich­zei­tig eine gro­ße Enge… Weiterlesen!

Courtney Summers — Sadie: Stirbt sie, wird niemand die Wahrheit erfahren.

Kasimira19.August 2020

Sadie: Stirbt sie, wird nie­mand die Wahr­heit erfah­ren.” ist bereits das zwei­te Buch der kana­di­schen Schrift­stel­le­rin Court­ney Sum­mers, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die Autorin, die von sich selbst erzählt, dass sie im Alter von 14 Jah­ren — und dem Ein­ver­ständ­nis ihrer Eltern — die Schu­le abge­bro­chen hat, um selbst wei­ter zu ler­nen, erzählt die Geschich­te eines Mäd­chens, die sich auf die Suche nach dem Mör­der ihrer Schwes­ter gemacht hat und die nun selbst ver­misst wird. Bis ein Repor­ter sich auf ihre Spu­ren begibt. Ein Road­mo­vie, ein True-Crime-Pod­cast, ein Thril­ler und ein über­aus erfolg­rei­cher New York Times Bestel­ler. Der beson­de­re Page­tur­ner — ein unglaub­lich inten­siv und packend erzähl­tes Buch! Lese­tipp!! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für (rei­fe) Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem für Erwach­se­ne.

Cold Creek, Colo­ra­do. Ein 800-See­len­dorf mit­ten in der Ein­öde. Wer hier wohnt, tut dies nur, weil er hier gebo­ren wur­de. “Ich lebe an einem Ort, der zu nichts taugt außer zum Weg­ge­hen, mehr muss nicht gesagt wer­den” (Zitat S.16) Hier lebt auch Sadie mit ihrer klei­nen Schwes­ter Mat­tie. In einem Trai­ler­park, in ärms­ten Ver­hält­nis­sen. Mit einer dro­gen­ab­hän­gi­gen Mut­ter namens Clai­re und May Beth, der Ersatz­groß­mutter der bei­den, der Besit­ze­rin des Trai­ler­parks. “Nun, Clai­re war schwie­rig und dafür gab es kei­nen Grund. Man­che Kin­der sind ein­fach so… schlecht. Sie fing mit zwölf an zu trin­ken. Mit fünf­zehn war sie auf Pott, Koka­in. Mit acht­zehnWeiterlesen!

Tamara Bach — Sankt Irgendwas

3.August 2020

Sankt Irgend­was” ist der neu­es­te Roman der preis­ge­krön­ten Autorin Tama­ra Bach. Eine Geschich­te über eine Klas­sen­fahrt, auf der etwas gehö­rig schief gegan­gen sein muss. Die Gerüch­te­kü­che bro­delt und eine Eltern­kon­fe­renz wird ein­be­ru­fen. Kann tat­säch­lich eine gan­ze Klas­se von der Schu­le ver­wie­sen wer­den? Und was ist eigent­lich genau pas­siert? Pro­to­kol­le, E‑Mails, per­sön­li­che Berich­te geben lang­sam Auf­schluss. Ein unge­wöhn­lich geschrie­be­ner, kurz­wei­li­ger Roman mit einem ganz ande­ren Erzähl­stil, nah an der Spra­che der Jugend­li­chen. Anders, aber den­noch irgend­wie fes­selnd und fas­zi­nie­rend. Für Leser, die Bücher abseits des Main­streams lie­ben. Ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 10b ist auf Klas­sen­fahrt gegan­gen. Mit dem Klas­sen­leh­rer Herr Utz und einer Begleit­leh­re­rin. Das hat sich selbst bei den Mit­schü­lern der ande­ren Klas­sen schon her­um­ge­spro­chen. “Oder waren die in Spa­ni­en? Kann das sein? Spa­ni­en?” “Gibt’s in Spa­ni­en auch Rui­nen?” “Oder waren die in Frank­reich? Ich weiß, dass die in irgend so ein Kaff gefah­ren sind. Irgend­was Hei­li­ges. Sankt Irgend­was, oder San­ta Weiß­nich­wer.” (Zitat aus “Sankt Irgend­was” S.6) Und dort muss etwas vor­ge­fal­len sein. Haben sie tat­säch­lich etwas in die Luft gesprengt? Oder ist das … Weiterlesen!

Will Hill — After the fire

Kasimira24.Juli 2020

Einen wirk­lich bemer­kens­wer­ten Roman hat der bri­ti­sche Autor Will Hill geschrie­ben: “After the fire” wur­de zu Recht mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net und ent­führt sei­ne Leser in das Leben einer Sek­te, die mit­ten in der Wüs­te lebt. Schreck­li­ches ist dort gesche­hen — es gab ein Feu­er, Schüs­se, zahl­rei­che Tote. Ein jun­ges Mäd­chen, das sich nun in einer Psych­ia­trie befin­det, schafft es erst all­mäh­lich Ver­trau­en zu fas­sen und von ihren Erleb­nis­sen zu erzäh­len. Ein auf­wüh­len­des, unglaub­lich mit­rei­ßen­des Buch, das auf beson­de­re Art und Wei­se erzählt wird. Eine Geschich­te, die in den Bann zieht und die man so schnell nicht mehr ver­ges­sen wird! LESETIPP!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem Erwach­se­ne.

Texas. In der Wüs­te. Dort lebt die 17-jäh­ri­ge Moon­beam mit ihren Brü­dern und Schwes­tern. Die Legi­on Got­tes. Ein ein­ge­zäun­te Gelän­de, abge­si­chert von den Gefah­ren von drau­ßen. Hier ist sie in Sicher­heit, so sagt es der Pro­phet. Als sie noch ein klei­nes Kind war, sind ihre Eltern die­ser Glau­bens­ge­mein­schaft bei­getre­ten. Doch ihr Vater ist gestor­ben und ihre Mut­ter ist auch nicht mehr da. Dafür küm­mert sich Father John um sie. Er bekommt Bot­schaf­ten direkt von Gott und gibt sie an sie alle wei­ter. Berei­tet sie vor auf die letz­te gro­ße Schlacht, die bald kom­men wird. Frü­her durf­ten sie nochWeiterlesen!

Martin Schäuble — Sein Reich

Kasimira23.Juli 2020

Der deut­sche Autor und Poli­tik­wis­sen­schaft­ler Mar­tin Schäub­le hat mit “Sein Reich” nicht nur einen hoch­bri­san­ten und wich­ti­gen, auf­klä­ren­den Roman geschrie­ben, son­dern zugleich das ers­te Jugend­buch zu die­sem The­ma über­haupt auf den Markt gebracht: über Reichs­bür­ger. Ein Jun­ge, der eigent­lich nur die Som­mer­fe­ri­en bei sei­nem bis­her unbe­kann­ten Vater ver­brin­gen möch­te und mit die­ser Grup­pie­rung kon­fron­tiert wird. Flott erzählt, unter­halt­sam und infor­ma­tiv. Für Jugend­li­che — ins­be­son­de­re Jungs — ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Stutt­gart. Der letz­te Schul­tag vor den Feri­en star­tet nicht gera­de so, wie der 15-jäh­ri­ge Juri sich das vor­ge­stellt hat. Der Bus, mit dem er fah­ren woll­te, kommt nicht, weil gestreikt wird. Und als er nach sei­nem Schul­buch grei­fen will, stößt er in sei­nem Ruck­sack plötz­lich auf etwas ganz Ande­res: “Moment. Da sind kei­ne Bücher in mei­nem Ruck­sack. Nichts, nur Zei­tungs­pa­pier. Was soll das? Ich hole ein Bün­del her­aus, und es fühlt sich hart an. Ich wick­le eine lee­re Fla­sche aus dem Papier. Oettin­ger Export, Hau­kes Lieb­lings­mar­ke. Ver­mut­lich lau­fe ich gera­de rot an, zumin­dest trans­for­miert mein Blut zu Lava.” (Zitat aus “Sein Reich” S.12) Hau­ke ist Mamas neu­er Freund, der stän­dig betrun­ken ist. Aber der Letz­te, namens Peter, war auch nicht bes­ser: “Peter hat­te einenWeiterlesen!

Anna Woltz — Für immer Alaska

Kasimira2.Juli 2020

Für immer Alas­ka” von der nie­der­län­di­schen Autorin (mit den eng­li­schen Wur­zeln) Anna Woltz ist ein Roman über Freund­schaft und das Anders­sein. Über Hilf­lo­sig­keit und Ängs­te. Wun­der­bar ver­packt in eine unter­halt­sa­me und unglaub­lich berüh­ren­de Geschich­te. Ein Buch, das in die Tie­fe geht und unter ande­rem das Tabu­the­ma Epi­lep­sie auf­greift. Der beson­de­re Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 13-jäh­ri­ge Sven ist neu an der Schu­le. Und er hat Gro­ßes vor: “Das ist der Plan für heu­te: in den ers­ten fünf Stun­den etwas der­ma­ßen Groß­ar­ti­ges machen, dass die gan­ze Schu­le sofort weiß, wer ich bin. Sie sol­len mich ken­nen, bevor sie von mir hören. […] Natür­lich will ich nicht gleich am ers­ten Tag von der Schu­le flie­gen. Aber es muss etwas Gro­ßes sein.” (Zitat S.7) Doch dann fällt Sven irgend­wie doch nichts ein und es ist nur ein Witz auf Kos­ten einer ande­ren Mit­schü­le­rin, den er schließ­lich reißt. Auf Kos­ten von Par­ker, die eben­falls neu ist: “Aus mei­ner alten Klas­se sind alle auf eine ande­re Schu­len gegan­gen. Kei­ner hier kennt mich, kei­ner weiß, was die­sen Som­mer gesche­hen ist. Das ist ein Neu­an­fang, sage ich zu mir selbst.” (Zitat S.12) Par­kers Eltern, die ein Foto­gra­fie­ge­schäft betrei­ben, wur­den vor fünf Wochen über­fal­len. Ihr Vater wur­deWeiterlesen!