Suizid

Carolin Philipps — For your eyes only: 4YEO

Carolin Philipps For your eyes only 4YEO5.März 2016

Die deut­sche Autorin Caro­lin Phil­ipps hat mit “For your eyes only: 4YEO einen Roman über ein wich­ti­ges, aktu­el­les, hoch­bri­san­tes The­ma geschrie­ben: die Gefahr der Ver­brei­tung inti­mer Fotos über sozia­le Netz­wer­ke. Eine Geschich­te über einen Skan­dal, über (Cyber-)Mobbing und die Fol­gen für die Betrof­fe­nen. Erschre­ckend. Äußerst rea­lis­tisch und sehr flüs­sig erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 14-jäh­ri­ge Lil­ly kennt ihren vier Jah­re älte­ren Nach­barn Jan­nis schon seit Ewig­kei­ten. Ihre Eltern sind eng mit­ein­an­der befreun­det. Jan­nis ist der Schwarm aller Mäd­chen und für Lil­ly wie ein gro­ßer Bru­der. Er ist mit Ober­zi­cke Jeni­fer zusam­men, die zu Lil­ly nicht gera­de freund­lich ist. Denn Jeni­fer ist irre eifer­süch­tig, auf jedes weib­li­che Wesen, mit dem Jan­nis mehr als ein paar Wor­te wech­selt. Das ist auch der Grund dafür, war­um die­se sich schließ­lich von ihr trennt und mehr Zeit mit Lil­ly ver­bringt. Ihre Gefüh­le für­ein­an­der ändern sich und sie wer­den ein Paar. Doch dann steht die Abschluss­fei­er von Jan­nis’ Klas­se an. Eine Woche Mal­lor­ca. Eine Woche getrennt von­ein­an­der. Es ist Jeni­fer, die jedoch dabei sein wird und die ent­schie­de­ne Plä­ne… Weiterlesen!

Sarah Darer Littman — Die Welt wär besser ohne dich

Sarah Darer Littman Die Welt wär besser ohne dich24.Januar 2016

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Sarah Darer Litt­man hat mit “Die Welt wär bes­ser ohne dich” einen Roman geschrie­ben, der an die Sub­stanz geht. Eine Geschich­te über Cybermob­bing und des­sen Fol­gen, Eifer­sucht und Freund­schaft. Wahn­sin­nig authen­tisch und sehr bewe­gend geschrie­ben. Ein Buch, das man so schnell nicht ver­ges­sen wird! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Syd­ney hat ein wich­ti­ges Vor­spre­chen in der Schu­le vor sich. Sie will eine Haupt­rol­le in “Die Schö­ne und das Biest” ergat­tern und ihre ner­vi­ge, älte­re Schwes­ter Lara blo­ckiert mal wie­der das Bad! Schon seit vier­zig Minu­ten hat sie sich dar­in ein­ge­schlos­sen. Auch ihre Mut­ter ist Syd­ney nicht wirk­lich eine Hil­fe. Sie, die Mit­glied des Stadt­rats ist und vor einer wich­ti­gen Wahl steht, möch­te lie­ber unge­stört arbei­ten, als sich in die Strei­te­rei­en zwi­schen Syd­ney und Lara ein­zu­mi­schen. Also häm­mert Syd­ney noch ein­mal wütend an die Bade­zim­mer­tü­re. “In die­sem Moment mel­det sich das ers­te lei­se Unbe­ha­gen, ein mul­mi­ges Gefühl, dass heu­te irgend­et­was anders ist. […] Doch es ist nicht die ver­schlos­se­ne Türe, die mich beun­ru­higt. Lara schließt sich immer im Bade­zim­mer ein. Es ist die Stil­le. Die Tat­sa­che, dass sie mich nicht durch die Tür hin­durch anschreit. “Lara?” Mei­ne wach­sen­de Sor­ge ver­drängt die Wut. “Ist alles okay bei dir?” Nichts. Nicht mal das kleins­te plät­schern­de Geräusch. Mit einem Anflug von Panik has­te ich die Trep­pe hin­un­ter und stol­pe­re fast auf den letz­ten Stu­fen. “Mum — ich glau­be, mit Lara stimmt etwas nicht”! (Zitat aus “Die Welt wär bes­ser ohne dich” S.12). Und tat­säch­lich, Syd­neys Schwes­ter, die vor eini­ger Zeit unter Depres­sio­nen litt, liegt bewusst­los… Weiterlesen!

Alex Morel — Survive: Wenn der Schnee mein Herz berührt

Alex Morel Survive: Wenn der Schnee mein Herz berührt2.Juli 2015

In dem Buch “Sur­vi­ve: Wenn der Schnee mein Herz berührt” von dem ame­ri­ka­ni­schen Autor Alex Morel steckt ein sehr span­nen­der Unter­hal­tungs­ro­man, der sei­nen Leser in die Wild­nis Kana­das ent­führt und sich mit den The­men Sui­zid, Selbst­fin­dung und dem Kampf ums Über­le­ben aus­ein­an­der­setzt. Ein­ge­bun­den in eine zar­te Lie­bes­ge­schich­te. Für Jugend­li­che ab 14 und Erwach­se­ne.

Seit 345 Tagen befin­det sich die 16-jäh­ri­ge Jane in Life House, einer psy­cha­t­ri­schen Ein­rich­tung für auto­ag­gres­si­ve Rit­zer und Selbst­mör­der. Sie stammt aus einer Fami­lie, in der Sui­zid und Depres­si­on kei­ne Sel­ten­heit sind. Zuletzt hat sich ihr Vater das Leben genom­men. Seit­dem hat Jane bereits zwei Selbst­mord­ver­su­che hin­ter sich. Einen vor — und einen in der Kli­nik. Da sie ihren The­ra­peu­ten in den letz­ten Mona­ten jedoch Din­ge vor­ge­spielt hat, die nicht so sind, darf sie nun für eine Woche nach Hau­se zu ihrer Mut­ter flie­gen. Jane, eine exak­te Pla­ne­rin, hat aber nicht vor, ihr Zuhau­se jemals zu errei­chen. Denn nun will sie es wirk­lich tun: sich das Leben neh­men. In der Toi­let­te des Flug­zeu­ges. Sie besorgt sich Tablet­ten und will gera­de zur Tat schrei­ten, als … Weiterlesen!

Sanne Søndergaard — Mein fantastisches Leben — von wegen!

Sanne Søndergaard Mein fantastisches Leben - von wegen!26.Mai 2015

Die däni­sche Autorin San­ne Søn­der­gaard hat mit “Mein fan­tas­ti­sches Leben — von wegen!” einen ganz beson­de­ren Roman über das The­ma Mob­bing und den Wunsch sich selbst das Leben zu neh­men. In Tage­buch­form und mit jugend­sprach­li­cher Aus­drucks­wei­se trifft der Leser auf eine Prot­ago­nis­tin, die kein Blatt vor den Mund nimmt und trotz­dem am Leben zu zer­bre­chen droht. Anders. Bewe­gend. Mit trau­ri­gem Sar­kas­mus. Für taf­fe Jugend­li­che ab 14.

Agnes ist 14. Sie hat begon­nen eine Art Tage­buch zu schrei­ben. Nur dass sie es nicht so nennt. Es ist ihr “Todes­buch”. Denn das jun­ge, etwas über­ge­wich­ti­ge Mäd­chen hat beschlos­sen sichin 12 Tagen, 1 Stun­de und 55 Minu­ten” (Zitat aus “Mein fan­tas­ti­sches Leben — von wegen!” S.5) das Leben zu neh­men. Von ihrem Tod hat sie schon genau Vor­stel­lun­gen. Sie will kein Grab und am liebs­ten ver­brannt und im Wald ver­streut wer­den. Sie wird Tablet­ten neh­men. Am 2. Novem­ber, ihrem 15. Geburts­tag. In der Schu­le wird sie schon seit Jah­ren geär­gert, vor allem von der Klas­sen­queen und ihrer Cli­que: “Auch wenn Sil­le und ihre Hof­schran­zen echt blöd sind, kann ich gut ver­ste­hen, wie­so sie auf mir rum­ha­cken. Wie gesagt: Ich bin anders. Und Men­schen, die anders sind, kann man nicht in Ruhe las­sen. Ich bin ein ver­flix­ter Mutant, jawohl. So sim­pel ist das.” (Zitat S.13). Auch ihre Eltern ver­ste­hen Agnes nicht wirk­lich. Mit ihrer Mut­ter gerät sie öfters in Streit und ihren Vater kann man sowie­so… Weiterlesen!

Carmen Rodrigues — Du bist das Gegenteil von allem

Carmen Rodrigues Du bist das Gegenteil von allem2.Mai 2015

Du bist das Gegen­teil von allem” der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Car­men Rodri­gues ist ein Roman, der sich mit hef­ti­gen The­men aus­ein­an­der­setzt. Mit Sui­zid, Schuld, Freund­schaft, die an Gren­zen geht. Schmerz­li­ches Erwach­sen­wer­den, uner­wi­der­te Lie­be und Geheim­nis­se, die zu erdrü­cken dro­hen. Gewiss kein leich­tes Buch, aber ein äußerst bewe­gen­des. Lese­tipp für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Ellie ist tot. Ein Über­do­sis Schlaf­ta­blet­ten. Sarah, ihre bes­te Freun­din, die die­sel­ben Tablet­ten nahm, hat über­lebt. Das Leben muss wei­ter­ge­hen. Kli­nik­auf­ent­halt. The­ra­pie. Zuhau­se sein in einer Fami­lie mit drei Schwes­tern. Das ist für Sarah nicht leicht: “Du wirst dich erho­len”, sagt Mom. “So etwas braucht ein­fach sei­ne Zeit.” Wir schwei­gen lan­ge. So lan­ge, bis wir eine ruhi­ge und gefass­te Bil­der­buch­fa­mi­lie sind: eine gute Mom­my, ein guter Dad­dy, eine gute Toch­ter. Wäh­rend die­ses Schwei­gens wird mir plötz­lich bewusst, dass ein Mensch ster­ben und gleich­zei­tig leben­dig blei­ben kann.” (Zitat aus “Du bist das Gegen­teil von allem” S.23) Doch jeder hat sein Päck­chen zu tra­gen. Auch die 15-jäh­ri­ge Jes­sie, Sarahs jün­ge­re Schwes­ter lei­det. Auf ihre eige­ne Art. Und damit hat eben­falls Ellie zu tun: “Ich schaf­fe es nicht, das Essen bei mir zu behal­ten — wenn ich über­haupt genug Appe­tit habe, etwas run­ter­zu­brin­gen. Es fühlt sich an, als wäre ein­fach nicht genugWeiterlesen!

Sarah Wylie — Alle meine Leben

Sarah Wylie Alle meine Leben10.September 2014

Alle mei­ne Leben” ist der Debüt­ro­man der kana­di­schen Autorin Sarah Wylie. Eine Geschich­te über Krank­heit, das Ster­ben auf Raten und die Bezie­hung zwei­er Schwes­tern. Sen­si­bel und erfri­schend anders erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Dani­elle, genannt Dani, ist 16 Jah­re alt. Sie hat eine Schwes­ter, die seit eini­ger Zeit schwer erkrankt ist. Sie hat Leuk­ämie und war­tet ver­zwei­felt auf eine Kno­chen­marks­spen­de. Und obwohl Dani und Jena Zwil­lin­ge sind, kommt weder sie, noch jemand aus ihrer Fami­lie in Fra­ge. Dabei wür­de Dani alles tun, um ihrer Schwes­ter zu hel­fen. Und das tut sie auch, irgend­wie. Auf erschre­cken­de Wei­se. Schon als Kind hat ihre Mut­ter ihr immer wie­der erzählt, dass sie ganz nach ihr kom­me und neun Leben hät­te. Zusam­men haben Dani und ihre Mut­ter einen Auto­un­fall fast ohne Krat­zer über­lebt, bei dem sie eigent­lich hät­ten ster­ben müs­sen. Sie haben ein bren­nen­des Haus, in dem zahl­rei­che Men­schen ver­brann­ten, zufäl­lig zehn Minu­ten vor­her ver­las­sen. Die Mut­ter hat ihren auf einem Bahn­gleis ein­ge­klemm­ten Fuß gera­de noch recht­zei­tig, bevor der Zug kam, befrei­en kön­nen. Und Dani hat als Zwei­jäh­ri­ge eine schwe­re Bauch­fell­ent­zün­dung über­lebt, bei er es hieß, sie müss­te ster­ben. Wenn also die­se neun Leben, von denen sie schon eini­ge ver­braucht hat, irgend­wie an ihre kran­ke Schwes­ter wei­ter­ge­ge­ben wer­den könn­ten, dann… Als Dani sich absicht­lich betrun­ken in einen eis­kal­ten Teich springt,… Weiterlesen!

Christine Fehér — Dann mach ich eben Schluss

knvmmdb8.September 2014

In ihrem neu­es­ten Werk “Dann mach ich eben Schluss” , das soeben als Taschen­buch erschie­nen ist, kon­fron­tiert die deut­sche Rea­li­ty-Autorin Chris­ti­ne Fehér ihre Leser mit einem hef­ti­gen The­ma: Sui­zid. Dazu des­sen Aus­wir­kun­gen auf nahe­ste­hen­de Per­so­nen und die gro­ßen Fra­ge nach der Schuld. Ein inten­si­ver, nahe­ge­hen­der Roman — das Psy­cho­gramm einer mensch­li­chen See­le, deren letz­ter Aus­weg nur der Tod war. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 18-jäh­ri­ge Max hat sein Auto gegen einen Baum gefah­ren. Absicht­lich. Er stirbt sofort. Die ande­ren drei Insas­sen sind schwer ver­letzt: sei­ne Schwes­ter Nata­lie, sei­ne Freun­din Anni­ka und sein bes­ter Freund Paul. Was ist gesche­hen? War­um hat er das getan? Wur­de ihm letzt­end­lich alles zu viel? Der Schul­stress kurz vor dem Abitur. Der immense Druck sei­nes leis­tungs­ori­en­tier­ten Vaters. Sei­ne Freun­din, die ihn nicht ver­stand und ihn am lie­bes­ten ver­än­dern und umsty­len wür­de. Sein bes­ter Freund, der in allem bes­ser ist. Sei­ne Schwes­ter, die in einem ent­schei­den­den Gespräch … Weiterlesen!

Jennifer R. Hubbard — Atme nicht

Jennifer Hubbard Atme nicht18.August 2014

Atme nicht” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jen­ni­fer R. Hub­bard ist ein Roman über ein hoch­bri­san­tes The­ma: Sui­zid bezie­hungs­wei­se Sui­zid­ver­such und des­sen Aus­wir­kun­gen auf das Leben eines Men­schen. Erzählt aus der Sicht eines Jun­gen, der solch einen Ver­such hin­ter sich hat und durch ein Mäd­chen dazu gezwun­gen wird sich mit sei­ner Ver­gan­gen­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Sen­si­bel und mit­rei­ßend erzählt. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Ryan hat vor cir­ca einem Jahr ver­sucht sich das Leben zu neh­men. Er war dar­auf­hin eini­ge Zeit in einer Kli­nik, wo er sei­ne nun bes­ten Freun­de Val und Jake ken­nen­lern­te, mit denen er noch regel­mä­ßig Mail­kon­takt hat. Gespro­chen hat er über sei­nen Sui­zid­ver­such außer mit der Not­fall­am­bu­lanz und den The­ra­peu­ten noch mit nie­man­den. Bis er auf Nicky trifft, die Schwes­ter eines sei­ner Klas­sen­ka­me­ra­den. Sie hat ihn an sei­nem Lieb­lings­platz erwischt,… Weiterlesen!

Brigitte Blobel — Liebestot

Brigitte Blobel Liebestot11.August 2014

Die bekann­te, deut­sche Kin­der- und Jugend­buch­au­torin Bri­git­te Blo­bel, die beson­ders durch ihre pro­blem­be­haf­te­ten Rea­li­ty-Roma­ne erfolg­reich wur­de, legt nun mit “Lie­bes­tot” einen ers­ten Thril­ler vor. Und auch das kann sie gut! In des­sen Mit­tel­punkt ste­hen eben­falls bewe­gen­de The­men: Sehn­sucht nach Tod, Mani­pu­la­ti­on und eine gefähr­li­che Lie­be. Für Jugend­li­che ab 12 und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Mer­le war schon lan­ge nicht mehr ver­liebt. Seit zwei Jah­ren hat­te sie schon kei­nen Freund mehr. Wenn dann auch die bes­te Freun­din nur noch im Dop­pel­pack unter­wegs ist, ist das auch nicht gera­de för­der­lich, um sich weni­ger ein­sam zu füh­len. Zum Glück gibt es da Noah, den Mer­le vor eini­gen Wochen auf Face­book ken­nen­ge­lernt hat und mit dem sie nun ab und zu chat­tet. Er inter­es­siert sich beson­ders dafür, dass sie auf einem Fried­hof arbei­tet (ihre Eltern betrei­ben eine Fried­hofs­gärt­ne­rei) und löchert sich mit Fra­gen über den Tod. Und dann schlägt Noah ihr sogar vor in den Som­mer­fe­ri­en etwas gemein­sam zu unter­neh­men! Eine Rei­se in die ein­sa­me, unbe­rühr­te Natur im Nor­den Schott­lands mit Noah und zwei ande­ren Freun­den. Mer­le schafft es ihre Eltern zu über­zeu­gen. Aber — Über­ra­schung: es ist nur Noah, den sie in Schott­land trifft. Von sei­nen zwei Freun­den kei­ne Spur. Noah woll­te… Weiterlesen!

Saskia Sarginson — Zertrennlich

Saskia Sarginson Zertrennlich2.August 2014

Zer­trenn­lich” von Saskia Sar­gin­son ist das hoch­ge­lob­tes Debüt einer bri­ti­schen Autorin. Ein Psy­cho­gramm einer ganz beson­de­ren Schwes­tern­be­zie­hung vor dem Hin­ter­grund eines schreck­li­chen Ereig­nis­ses in der Jugend der zwei Mäd­chen. Sprach­ge­wal­tig und bril­lant erzählt. Ein her­aus­ra­gen­des Buch! Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Isol­te und Vio­la sind Zwil­lings­schwes­tern. Seit ihre Mut­ter die Hip­pie- Kom­mu­ne ver­las­sen hat, in der sie eini­ge Zeit gelebt haben, woh­nen sie in einem Häus­chen mit­ten im Wald. Glück­se­lig­keit pur. Tage in der Natur. Ent­de­ckun­gen, Frei­heit. Die auf­re­gen­de Freund­schaft zu den zwei Jun­gen aus der Nach­bar­schaft, die eben­falls Zwil­lin­ge sind. Aben­teu­er. Aber auch Beschwer­lich­keit und Sor­gen prä­gen ihren All­tag. Wenn die Zie­ge geschlach­tet wer­den muss und die Mut­ter mal wie­der einen über den Durst trinkt. Wenn die ehe­ma­li­gen Hip­pie­freun­de zu Besuch kom­men oder der neue Freund der Mut­ter samt Toch­ter Pol­ly sich in ihre Fami­lie drän­gen. Auch die Bezie­hung der Schwes­tern ver­än­dert sich. Vio­la erlebt ihre ers­te gro­ße Lie­be, ver­heim­licht sie aber vor Isol­te. Und dann ist da noch das Unaus­ge­spro­che­ne, das Schreck­li­che, das Weiterlesen!