Die neuesten Beiträge:

Antonia Michaelis — Hexenlied

9.August 2019

Hexen­lied” ist das neu­es­te Buch der deut­schen Autorin und Sprach­vir­tuo­sin Anto­nia Michae­lis. Eine Geschich­te über eine Schul­klas­se, die dabei ist ein beson­de­res Thea­ter­stück ein­zu­üben, des­sen Gren­zen zwi­schen Rea­li­tät und Auf­füh­rung lang­sam ver­schwim­men. Inmit­ten ein Mäd­chen, eine Außen­sei­te­rin, die einer Hexe gleicht. Und ein Jun­ge, der dazu­ge­hört und doch irgend­wie nicht. Ein schön cho­reo­gra­fier­ter Roman mit einer außer­ge­wöhn­li­chen Spra­che. Kei­ne Null-acht-fünf­zehn-Geschich­te. Für rei­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die Spaß an Geschich­ten mit Anspruch haben und für Erwach­se­ne.

Lilith ist eine Außen­sei­te­rin. “…ein dün­nes Mäd­chen in schwar­zen Jeans und einem zu gro­ßen schwar­zen Strick­pull­over.” (Zitat aus “Hexen­lied” S.12). Sie ist meist für sich. Betei­ligt sich an kei­nen Gesprä­chen. Schreibt aber die bes­ten Noten. Manch­mal sieht man sie mit einem Buch im Pau­sen­hof sit­zen. Tim hin­ge­gen gehört dazu. Er hat Freun­de. Lars, Wen­zel, Nin­on und Otis. Sie spie­len sogar in einer Band. zusam­men. Doch der Schein trügt. “Tim hat­te sich immer Mühe gege­ben, zu sein wie sie. Ein har­tes Stück Arbeit.” (Zitat S.29) Denn Tim ver­birgt ein Geheim­nis vor den ande­ren. Es gibt etwas, das ihnWeiterlesen!

Stefanie Hasse — Secret Game

Kasimira6.August 2019

Secret Game” ist der ers­te nicht fan­tas­ti­sche Roman der deut­schen Autorin Ste­fa­nie Has­se. Und er ent­führt sei­ne Leser in die High Socie­ty einer New Yor­ker Pri­vat­schu­le, an der die Tra­di­ti­on eines ver­bo­te­nen Spiels längst Ein­zug gefun­den hat. Eine Geschich­te über gefähr­li­che Geheim­nis­se, Macht und Intri­gen. Sehr unter­halt­sam und span­nend geschrie­ben. Für alle Fans von “Ner­ve” und “One of us is lying”! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Ivys Leben hat sich kom­plett auf den Kopf gestellt, seit sie aus einem klei­nen süd­deut­schen Städt­chen in die Stadt gezo­gen ist, die nie­mals schläft: nach New York! Ihre Mut­ter hat dort einen Job als Pas­to­rin in einer deut­schen evan­ge­lisch-luthe­ri­schen Gemein­de ange­nom­men. Und nun hat sich Ivy am Anfang der Som­mer­fe­ri­en auch noch ver­liebt. In Heath, den Sohn einer ange­se­he­nen, ver­mö­gen­den New Yor­ker Fami­lie, dem schon mal die Pres­se auf den Fer­sen ist. “Er war mit ihr zu sei­nen Lieb­lings­plät­zen in und um New York gefah­ren und hat­te ihr sein Leben an der Upper East Side gezeigt, das so anders war alsWeiterlesen!

Tamara Bach — Vierzehn

Tamara Bach - Vierzehn1.August 2019

Vier­zehn” ist ein Roman der deut­schen Autorin Tama­ra Bach, die für ihre Wer­ke mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net wur­de und auch den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis (für “Mars­mäd­chen”) ihr eigen nen­nen darf. Ihr Buch erzählt die Geschich­te eines ein­zi­gen Tages und stellt ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das nach den Som­mer­fe­ri­en wie­der zur Schu­le geht und mit eini­gen Ver­än­de­run­gen rech­nen muss. Treff­si­cher und prä­gnant erzählt. Ein kurz­wei­li­ges (112 Sei­ten star­kes), aber sehr inten­si­ves Lese­er­leb­nis! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Beh ist 14. Vor den Som­mer­fe­ri­en war sie län­ge­re Zeit krank und konn­te des­halb auch an der Rei­se nach Polen nicht teil­neh­men. Es ist acht Wochen her, dass sie ihre Freun­de und Mit­schü­ler das letz­te Mal gese­hen hat. Alles fühlt sich auf ein­mal ver­än­dert an. “Han­nah flüs­tert Jea­net­te etwas ins Ohr, so dass man halb mit­be­kommt, “was denn noch mit” flüs­ter­flüs­ter. Jea­net­te mit erns­tem Blick. Ein Nicken von bei­den. Han­nah schaut dich an. Gesicht sagt “Das ver­stehst du nicht”.” (Zitat aus “Vier­zehn” S.15). Die Freun­din­nen behan­deln sie anders. Es gibt vie­les, das Beh ver­passt hat in jener Zeit. Ihre Freun­din Jea­net­te scheint auch den Jun­gen nicht mehr toll zu fin­den, für den sie noch vor den Feri­en geschwärmt hat. Sie haben einen neu­en Leh­rer und eine neue Mit­schü­le­rin, mit dem Namen Maxi­ma, die… Weiterlesen!

Stefan Beuse & Sophie Greve — Der Pinguin sucht das Glück

22.Juli 2019

Der Pin­gu­in sucht das Glück” von dem deut­schen Autoren und Jour­na­lis­ten Ste­fan Beu­se ist sein zwei­tes phi­lo­so­phi­sches Aben­teu­er für Kin­der und Erwach­se­ne. Eine kurz­wei­li­ge, klu­ge Lek­tü­re über die Suche nach dem Glück, dem Stre­ben nach Erfolg und den Erkennt­nis­sen, dass man — um glück­lich zu sein — auch mal gegen den Strom schwim­men darf und das Reich­tum nicht alles ist. Bezau­bernd illus­triert von Sophie Gre­ve. “Der klei­ne Prinz” meets “Der klu­ge Fischer”! Eine Geschich­te, die nach­denk­lich und auch ein biss­chen glück­lich macht:-) Für Kin­der frü­hes­tens ab 8 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Der klei­ne Pin­gu­in lebt auf einer klei­nen Insel mit­ten im Oze­an. Er ist glück­lich. Eigent­lich hat er hier alles, was er braucht. Er hat Freun­de, eine klei­ne Hüt­te und er liebt es in sei­ner Hän­ge­mat­te zu lie­gen und den Wel­len beim Rau­schen zuzu­hö­ren. Doch wie das Leben von Pin­gui­nen eben so ist — alle erwach­se­nen Pin­gui­ne müs­sen irgend­wann hin­aus in die Welt, zum Flug­ha­fen und arbei­ten gehen. “War­um kann ich nichtWeiterlesen!

Holly Goldberg Sloan & Meg Wolitzer — An Nachteule von Sternhai

22.Juli 2019

Für den Roman “An Nacht­eu­le von Stern­hai” haben sich zwei groß­ar­ti­ge, ame­ri­ka­ni­sche Autorin­nen zusam­men­ge­tan: Hol­ly Gold­berg Slo­an und Meg Wolit­zer. Her­aus­ge­kom­men ist dabei eine wun­der­ba­re, warm­her­zig erzähl­te Freund­schafts- und Fami­li­en­ge­schich­te über zwei Mäd­chen, die eigent­lich auf kei­nen Fall mit­ein­an­der befreun­det sein wol­len und genau das Gegen­teil errei­chen. Ein aus­ge­spro­chen schö­nes Lese­ver­gnü­gen!! Eine Geschich­te, die ein­fach Spaß zu lesen macht und ein gutes Gefühl hin­ter­lässt. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren (super auch noch für 12-jäh­ri­ge!) und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 12-jäh­ri­ge Avery, die in New York lebt, intro­ver­tiert und äußerst klug ist, erhält eines Tages eine höchst selt­sa­me E‑Mail. Von einem Mäd­chen namens Bett, die weit ent­fernt von ihr wohnt, in Kali­for­ni­en und ihre Adres­se über das Inter­net her­aus­ge­fun­den hat. Betreff: “du kennst mich nicht”. Und dar­in ver­kün­det sie, dass ihre jewei­li­gen Väter, mit denen die bei­den Mäd­chen allei­ne woh­nen, ein­an­der wohl auf einer Bau­mes­se in Chi­ca­go ken­nen­ge­lernt haben. “Ich erklä­re dir jetzt nicht, woher ich das weiß, aber jeden­falls SIND DIE BEIDEN SEITDEM EIN PAAR. Was mich eigent­lich nichts angeht, nur dass es mich plötz­lich DOCH WAS ANGEHT, weil mein Vater aus hei­te­rem Him­mel auf die Idee gekom­men istWeiterlesen!

Stella Tack — Kiss me once

14.Juli 2019

Kiss me once” ist ein Lie­bes­ro­man der deut­schen Autorin Stel­la Tack. Eine Geschich­te über eine rei­che, Stu­den­tin, die sich under­co­ver in einer Uni­ver­si­tät ein­schreibt und end­lich ein­mal ihre Frei­heit genie­ßen möch­te. Sich aller­dings prompt in jenen jun­gen Mann ver­liebt, den ihr Vater als ihr Secret Body­guard ein­ge­stellt hat. Eine schö­ne, anfangs noch etwas dick auf­ge­tra­ge­ne Som­mer­lek­tü­re, die sich dann aber per­fekt her­un­ter­liest und mit einem traum­haf­ten Cover auf­war­tet. Für Jugend­li­che ab 14 und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Flo­ri­da. Die 18-jäh­ri­ge Ivy Hai­di Red­mond — Mus­ter­schü­le­rin und Erbin von unge­fähr drei­ßig Mil­li­ar­den Dol­lar — ent­bricht in die Frei­heit. Ent­ge­gen den Vor­stel­lun­gen ihrer Eltern hat sie sowohl Har­vard als auch Prince­ton abge­lehnt und ein Sti­pen­di­um an der UFC, der Uni­ver­si­ty of Cen­tral Flo­ri­da ange­nom­men. Sie möch­te end­lich auf eige­nen Bei­nen ste­hen. Eige­ne Ent­schei­dun­gen tref­fen. “Ich war acht­zehn, ver­dammt noch mal! Ich woll­te selbst ent­schei­den, was ich anzog. Ich woll­te selbst ent­schei­den, was ich aß und was ich in mei­ner Frei­zeit mach­te. […] Ich woll­te auch end­lich mei­ne eige­ne Mei­nung sagen kön­nen. Nicht nur die Din­ge, die von mir erwar­tet wur­den.” (Zitat aus “Kiss me once” S.103) Des­halb lässt sie das für sie vor­ge­se­he­neWeiterlesen!

Manfred Theisen — Rot oder Blau: Du hast die Wahl

13.Juli 2019

Der deut­sche Autor Man­fred Thei­sen hat mit “Rot oder Blau: Du hast die Wahl” einen Roman geschrie­ben, der zwei Leh­rer wäh­rend einer Schul­land­heim­fahrt ein poli­ti­sches Expe­ri­ment begin­nen lässt, das all­mäh­lich zu eska­lie­ren droht. Eine Geschich­te über Freund­schaft, Mani­pu­la­ti­on und Macht. The­ma­tisch höchst inter­es­sant, aber teil­wei­se lei­der recht flach geschrie­ben. Für Fans von “Die Wel­le”. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Köln. Jakob ist vom Gym­na­si­um abge­gan­gen und nun in der 9.Klasse der Paul-Klee-Gesamt­schu­le gelan­det. In Mathe ist er gut, aber Deutsch und Eng­lisch sind sei­ne Schwach­punk­te. Wäh­rend er in der Schu­le vor­her zudem Pro­ble­me mit Mob­bing hat­te, so nimmt ihn in der jet­zi­gen Klas­se der belieb­te Max unter sei­ne Fit­ti­che: blaue Augen, Grüb­chen im Kinn und ein Hun­dert­tau­send­dol­lar­lä­cheln. Ihm war nie schlecht, er war nie krank, und er hat­te nie ein schlech­tes Gewis­sen. Jakob moch­te Max nicht son­der­lich, aber Max moch­te ihn. Das reich­te Jakob, denn er war neu in der Klas­se und nicht gera­de der Typ Jun­ge, der sofort über­all Freun­de fand.” (Zitat aus “Rot oder Blau: Du hast die Wahl” S.7) Max ist außer­dem ein bekann­ter Influ­en­cer und… Weiterlesen!

Kristin Briana Otts — Shadow Dragon: Die wahre Kaiserin

10.Juli 2019

Shadow Dra­gon: Die wah­re Kai­se­rin” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kris­tin Bria­na Otts ist der letz­te Band der Fan­ta­sy­rei­he um das legen­dä­re Kai­ser­reich, den sagen­um­wo­be­nen Shadow Dra­gon und der muti­gen Onna-Bug­ei­sha Kai, die sich ein letz­tes Mal Intri­gen, Macht­kämp­fen und einer beson­de­ren Wahr­heit stel­len muss. Der krö­nen­de Abschluss einer gelun­ge­nen Rei­he! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Nori­ka ist Kai­se­rin gewor­den. Doch Zufrie­den­heit der umlie­gen­den König­rei­che sieht anders aus. “Nori­ko ist nicht ver­trau­ens­wür­dig. Sie ist nicht ein­mal unse­re lega­le Kai­se­rin, nicht nach den Regeln und Riten des Impe­ri­ums.” (Zitat S.21 aus “Shadow Dra­gon: Die wah­re Kai­se­rin”) Außer­dem bringt sie die ande­ren Königs­kin­der — ein­schließ­lich den Samac-Zwil­lin­gen — zwar in luxu­riö­sen Sui­ten unter, hält sie jedoch gefan­gen. Eben­so wie die Rebel­len, die ihr einst gehol­fen haben. Den­noch steht Kai ihr loy­al zur Sei­te, denn das muss sie. Sie ist das Schwert der Köni­gin. Doch der Shadow Dra­gon wird von Tag zu TagWeiterlesen!

Vera Kissel — Was die Welle nahm

6.Juli 2019

Der Roman “Frei­schwim­men” (im Hard­co­ver: “Was die Wel­le nahm“) von der deut­schen Autorin Vera Kis­sel erzählt die Geschich­te eines Jun­gen auf der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät, auf der Suche nach der Wahr­heit. Über sei­nen Vater, der bei einem Tsu­na­mi in Thai­land ums Leben kam. Ein ein­fühl­sa­mes Por­trät eines Jugend­li­chen, des­sen Leben sich mit einem Schlag ver­än­dert. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ab 12 Jah­ren.

Lukas ist 14. Er lebt in Ber­lin-Neu­kölln und hat zwei Wochen sturm­frei. So lan­ge ist sei­ne Mut­ter mit ihrem Freund am Boden­see. Er muss sich zwar jeden Tag bei ihr mel­den und auch Oma und Opa ab und zu mal einen Besuch abstat­ten, aber ansons­ten hat er alle Frei­hei­ten. Ent­we­der geht er sei­ne täg­li­chen 3000 Meter schwim­men, bas­telt mit einem Freund an des­sen Auto her­um oder denkt an Anni­ka – das Mäd­chen, in das er ver­liebt ist. Doch dann geschieht etwas, das ihn völ­lig aus der Bahn wirft: auf der Suche nach einem The­ma, über das er mit Mathe­crack Anni­ka reden könn­te, greift er zu einem alten Mathe­ma­tik­buch sei­ner Mut­ter, aus dem ein Brief her­aus­fällt. Ein Brief, der mit der Ver­gan­gen­heit sei­nes ver­stor­be­nen Vaters zu tun hat. Sein Vater, über des­sen Tod stets geschwie­gen wur­de. Lukas war damals vier, als er bei einem Tsu­na­mi… Weiterlesen!

Wulf Dorn — 21: Dunkle Begleiter

30.Juni 2019

21: Dunk­le Beglei­ter” ist mitt­ler­wei­le das drit­te Jugend­buch des bekann­ten, deut­schen Thril­ler­au­toren Wulf Dorn. Ein Buch über ein Mäd­chen, das 21 Minu­ten lang tot war, ehe man sie reani­mie­ren konn­te, eine beson­de­re Nah­tod­erfah­rung und ein Leben, in dem nun nichts mehr so ist wie zuvor. Denn ihre bes­te Freun­din ist seit­dem spur­los ver­schwun­den. Und nicht nur das… Dra­ma­tisch und äußerst span­nend. Erzäh­le­risch top! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Eigent­lich ist die 16-jäh­ri­ge Nik­ki nicht wirk­lich ein Par­ty­mensch. Sie liebt Bücher, Kino­fil­me, das ruhi­ge­re Leben, mag kei­ne gro­ßen Men­schen­an­samm­lun­gen. Doch ihrer bes­ten Freun­din Zoe zulie­be kommt sie an Hal­lo­ween mit zu einer neu­en Club­er­öff­nung. “Wir waren Ein­zel­kin­der, und irgend­wie war jede von uns für die ande­re wie die Schwes­ter, die sie nie gehabt hat­te. Wir waren immer für­ein­an­der da, pass­ten auf­ein­an­der auf und teil­ten all unse­re Geheim­nis­se. (Zitat aus “21: Dunk­le Beglei­ter” S.21) Ein höchst selt­sa­mes Geheim­nis hat auch Zoe ihr ver­ra­ten. Denn sie fühlt sich seit eini­ger Zeit… Weiterlesen!