Gewalt

Colleen Hoover — Nur noch einmal und für immer

Kasimira6.November 2022

Nie­mand hat damit gerech­net, die Autorin selbst zunächst auch nicht und doch hat sie es getan — die ame­ri­ka­ni­sche Best­sel­ler­au­torin und “Queen of Romance” Col­le­en Hoo­ver hat mit “Nur noch ein­mal und für immer” eine Fort­set­zung geschrie­ben zu ihrem Erfolgs­ti­tel “Nur noch ein ein­zi­ges Mal”. Sie wur­de von so vie­len Fans dar­auf ange­spro­chen und hat die Geschich­te um Lily, Atlas und Ryan wei­ter­ge­spon­nen. Ein Roman über zwei­te Chan­cen, gro­ße Gefüh­le und die dunk­len Schat­ten der Ver­gan­gen­heit, die eine neue Lie­be ein­zu­ho­len dro­hen. Toll erzählt, wenn auch in einem etwas ruhi­ge­ren Erzähl­tem­po, aber ein­fach wie­der schö­nes Lese­fut­ter für alle Col­le­en Hoo­ver-Fans! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Lily ist allein­er­zie­hend, hat eine klei­ne Toch­ter, ist über­ar­bei­tet und ziem­lich müde. Doch sie bemüht sich für Emer­son alles rich­tig zu machen. Dazu gehört auch der Kon­takt zu deren Vater. “Mir liegt viel dar­an, dass Emer­son eine unbe­las­te­te Bezie­hung zu ihrem Vater hat, wes­halb ich ihm, so gut ich kann, ent­ge­gen­kom­me, auch wenn das wegen sei­ner stän­dig wech­seln­den Diens­te oft nicht ein­fach ist.” (Zitat S.30) Von Ryle hat sie sich am sel­ben Tag schei­den las­sen, als sie auch Emer­sons Geburts­ur­kun­de bean­tragt hat. Lily hat sich befreit aus der Weiterlesen!

C.G. Drews — The boy who steals houses, the girl who steals his heart

Kasimira16.Oktober 2022

Wenn du die­ses Jahr nur noch ein Buch lesen willst, dann lies das hier: “The boy who ste­als houses, the girl who ste­als his heart” von der aus­tra­li­schen Autorin C.G.Drews. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der obdach­los ist und in Häu­ser ein­bricht, um dort zu schla­fen und für sei­nen autis­ti­schen Bru­der zu sor­gen. Bis er eines Tages von einer Groß­fa­mi­le erwischt wird und durch ein Miss­ver­ständ­nis einen gan­zen Tag mit ihnen ver­bringt. Doch sei­ne Ver­gan­gen­heit holt ihn rasch ein, dabei sehnt er sich nur nach einem — einem rich­ti­gen Zuhau­se. Ein groß­ar­ti­ger Roman — tra­gisch, trau­rig und zugleich vol­ler Hoff­nung und Her­zens­wär­me. Unglaub­lich berüh­rend und emo­tio­nal erzählt. Die­se Geschich­te hat das Zeug zum moder­nen Klas­si­ker! Ganz kla­re Lese­emp­feh­lung!! Auch als Schul­lek­tü­re bes­tens geeig­net. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Der obdach­lo­se 15-jäh­ri­ge Sam hat Talent dafür, sich unsicht­bar zu machen. Und das muss er auch. Denn er bricht regel­mä­ßig in Häu­ser ein. “Es war nicht immer so, dass er Sachen aus Häu­sern gestoh­len hat. Als er vier­zehn war und sich ver­zwei­felt nach einem Dach überm Kopf — nach einem Zuhau­se — sehn­te, ist er bloß ein­ge­bro­chen, um in den Bet­ten zu schla­fen. Sich am Essen zu bedie­nen. So zu tun, als könn­te er für immer blei­ben.” (Zitat aus “The boy who ste­als houses, the girl who ste­als his heart” S.17) Spä­ter hat er dann auch Wert­ge­gen­stän­de und Geld mit­ge­hen las­sen. Die ver­tickt dann sein zwei Jah­re älte­re Bru­der Avery, der ein paar fal­sche Freun­de hat. Avery ist ein Autist und hat öfters Ticks und klei­ne Ner­ven­zu­sam­men­brü­che. Schon immer hat sich SamWeiterlesen!

Lou Allori — Rotes Licht, grünes Licht: Wie weit würdest du gehen?

Kasimira3.Oktober 2022

Die fran­zö­si­sche Autorin Lou All­ori hat den Roman “Rotes Licht, grü­nes Licht: Wie weit wür­dest du gehen?” geschrie­ben, in Anleh­nung an die Erfolgs­se­rie Squid Game”eine Art Fan­fic­tion. Ein Jun­ge, der aus Geld­pro­ble­men her­aus an einem Spiel teil­nimmt, das mit einer gro­ßen Sum­me Geld lockt. Alle Teil­neh­mer tre­ten in ein­fa­chen Kin­der­spie­len gegen­ein­an­der an. Was sie jedoch nicht wis­sen, wer ver­liert, schei­det nicht nur aus dem Spiel aus, son­dern bezahlt auch mit dem Leben. Hef­tig und bru­tal. Soli­de erzählt — die Jugend­buch­ver­si­on mit ande­ren Spie­len als in der Serie, bleibt frü­hes­tens ab 16 Jah­ren emp­foh­len und für Erwach­se­ne, die nicht gera­de zart besai­tet sind.

Frank­reich. Will geht auf eine her­vor­ra­gen­de Uni­ver­si­tät. “Die Uni ist renom­miert. Sie ist die bes­te des Lan­des, und Stu­die­ren­de aus der gan­zen Welt rei­ßen sich dar­um, hier ihren Abschluss zu machen” (Zitat aus “Rotes Licht, grü­nes Licht: Wie weit wür­dest du gehen?” S.9) Er stu­diert dort BWL. Ist im zwei­ten Jahr. Doch er gehört nicht wirk­lich dazu. Wird von den ande­ren, meist rei­chen Stu­den­ten nicht akzep­tiert: “Wir­re brau­ne Locken, Aknen­ar­ben im Gesicht, […] blas­se Haut. Ein Spar­gel­tar­zan[…]. Mei­ne Kom­mi­li­to­nen ver­glei­chen sich mit mir und füh­len sich plötz­lich stark, gut aus­se­hend und wahr­schein­lich noch rei­cher, als sie es ohne­hin schon sind. Ihnen genügt ein Blick, um zu wis­sen, dass wir nicht in der­sel­ben Liga spie­len. Dass sie mich zer­drü­cken kön­nen wie ein läs­ti­ges Insekt.” (Zitat S.10) Will jobbt in einem Café und führt am Wochen­en­de Hun­de aus. Auch sei­ne Mut­ter hat meh­re­re Jobs. Sie ist allein­er­zie­hend und Will hat außer ihr keine… Weiterlesen!

Anja Kömmerling & Thomas Brinx — Die Welt zum Zittern bringen, nur weil man da ist

Kasimira22.September 2022

Die Welt zum Zit­tern brin­gen, nur weil man da ist” von den deut­schen Autoren Anja Köm­mer­ling & Tho­mas Brinx ist ein Roman, der ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, das sich nach trau­ma­ti­schen Fami­li­en­er­leb­nis­sen jeg­li­cher Obhut ent­zieht und fort­an nur noch auf einem Baum leben will. Als ein Jun­ge mit sei­ner Fami­lie in ihr ehe­ma­li­ges Eltern­haus zie­hen will, kommt sie die­sem uner­war­tet näher und beginnt all­mäh­lich sich mit ihrer Ver­gan­gen­heit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Behut­sam und vol­ler sprach­li­cher Schön­heit erzählt — eine klei­ne, lite­ra­ri­sche Per­le. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Marie lebt auf einem Baum. Sie hat ihn sich selbst aus­ge­sucht. Den größ­ten der Stadt. Ein Ahorn­baum. “Sie bat ihn um Erlaub­nis, auf ihm woh­nen zu dür­fen, als letz­ter und opti­ma­ler Lebens­ort für sie, und er erteil­te ihr die­se in sei­ner gan­zen, alten Baum­gü­te. Es war nicht ein­fach, Hei­mat­baum, der er wer­den soll­te, zu erklim­men, die ers­ten Äste began­nen viel zu weit oben. Doch Marie war eine der bes­ten Tur­ne­rin­nenin ihrer Alters­grup­pe gewe­sen.” (Zitat aus “Die Welt zum Zit­tern brin­gen, nur weil man da ist” S.12 ff) Zuvor leb­te Marie bei eini­gen Pfle­ge­fa­mi­li­en, war sogar im Heim. Hat es aber nie lange… Weiterlesen!

Antonia Michaelis — Im Schatten des Märchenerzählers

Kasimira21.August 2022

Dass es von dem Best­sel­ler “Der Mär­chen­er­zäh­ler” eine Fort­set­zung geben würde, damit hät­te ich nie­mals gerech­net. Doch hier ist sie: “Im Schat­ten des Mär­chen­er­zäh­lers”, geschrie­ben von der deut­schen Autorin Anto­nia Michae­lis. Dies­mal steht Abels Sohn Eli­as im Mit­tel­punkt der Geschich­te. Er beob­ach­tet sei­ne Mut­ter, wie sie Brie­fe schreibt, an Abels Grab depo­niert und auch wel­che erhält. Lebt sein Vater etwa doch noch? Dann taucht plötz­lich wie­der ein neu­es Mär­chen auf und es gibt den ers­ten Toten… Sprach­ge­wal­tig und geheim­nis­voll — die­ses Buch übt eine gro­ße Fas­zi­na­ti­on aus und zieht sei­ne Leser erneut in einen Bann. Von einer Meis­te­rin des Erzäh­lens. Eine Lie­bes­ge­schich­te, ein Mär­chen, ein Thril­ler und so viel mehr. Bril­lan­te, anspruchs­vol­le Lite­ra­tur für Leser ab 16 Jah­ren und Erwach­se­ne, die bereit sind sich auf außer­ge­wöhn­li­che Geschich­ten einzulassen.

Der 17-jäh­ri­ge Eli­as hat sei­nen Vater Abel nie ken­nen­ge­lernt. “Sein Vater hat­te Mär­chen erzählt. Aber man­che Mär­chen waren zu trau­rig. Er war so alt gewe­sen wie Eli­as jetzt, als er sich das Leben genom­men hat­te. Er hat­te nichts von Eli­as Exis­tenz gewusst.” (Zitat S.15) Mit Abels Schwes­ter Micha, die sei­ne Tan­te ist, ist Eli­as wie mit einer Schwes­ter zusam­men auf­ge­wach­sen. Die bei­den haben sich am Strand ver­ab­re­det, wol­len zusam­men spa­zie­ren gehen. Eli­as, der einen Hund hat, der wie ein Wolf aus­sieht, ist zu früh dran und gerät in einen… Weiterlesen!

Jenny Downham — Ich war der Lärm, ich war die Kälte

Kasimira14.August 2022

Ich war der Lärm, ich war die Käl­te” ist ein Roman der bri­ti­schen Schrift­stel­le­rin Jen­ny Down­ham. Die viel­fach aus­ge­zeich­ne­te Autorin beschäf­tigt sich in ihren Büchern wahr­lich mit kei­nen leich­ten The­men, doch sie ist eine begna­de­te Erzäh­le­rin! In die­sem Werk stellt sie ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das mit Aggres­sio­nen zu kämp­fen hat, sich aber eigent­lich nur danach sehnt, geliebt zu wer­den. Ein höchst ein­drucks­vol­les Buch, inten­siv, bewe­gend und bril­lant geschrie­ben. Eine Fami­li­en­ge­schich­te, abseits des Main­streams, die man sich defi­ni­tiv nicht ent­ge­hen las­sen soll­te. Eines der bes­ten Bücher, das ich in den letz­ten Jah­ren gele­sen habe! Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne, die man wie­der etwas rich­tig, rich­tig Gutes lesen wollen!

Die 15-jäh­ri­ge Alex­an­dra, genannt Lexi, wird manch­mal wütend. Rich­tig aggres­siv. Dann schreit sie und gibt Din­ge von sich, die ihr hin­ter­her wie­der leid­tun. Dann macht sie Gegen­stän­de kaputt und stößt alle von sich. Seit sie­ben Jah­ren gehö­ren auch John mit sei­nem Sohn Kass, der drei Jah­re älter ist als sie und auf den Lexi heim­lich steht, zu ihrer Fami­lie. Iris ist das gemein­sa­me Kind der bei­den. Genau­so wun­der­schön wie ihre Mut­ter. In grö­ße­rer Gesell­schaft hat Lexi Pro­ble­me. Fühlt sich fehl am Platz, weiß nicht, was sie sagen soll, ohne anzu­ecken oder etwas falsch zu machen. Bei der Ver­lo­bungs­fei­er ihrer Eltern, die im Gar­ten statt­fin­det, soll sie deshalb… Weiterlesen!

Kyrie McCauley — You are (not) safe here

Kasimira21.Juli 2022

Dass die Ame­ri­ka­ne­rin Kyrie McCau­ley, die bis­her alle mög­li­chen Jobs hat­te, den der Autorin gewählt hat, ist ein Glücks­fall. Das beweist sie mit ihrem tief­schür­fen­den Roman “You are not safe here”. Ihr Debüt stellt häus­li­che Gewalt in einer Fami­lie in den Vor­der­grund: mit Men­schen, die weg­schau­en und ein jun­ges Mäd­chen, das ver­sucht ihre klei­nen Schwes­tern zu schüt­zen. Eine schein­bar länd­li­che Idyl­le, eine ers­te Lie­be und eine Krä­hen­pla­ge kom­ple­men­tie­ren das Gan­ze. Ein sprach­lich wahn­sin­nig gut geschrie­be­nes Buch! Eine außer­ge­wöhn­li­che Geschich­te. Für mich eines mei­ner Lieb­lings­bü­cher! 2021 wur­de es zudem für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­niert. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­te­ren The­men aus­ein­an­der zu set­zen und für Erwachsene.

Auburn. Ein klei­nes Städt­chen in Penn­syl­va­nia. Hier leben die 17-jäh­ri­ge Leighton, die 13-jäh­ri­ge Camp­bell und die 9‑jährige Juni­per. In stän­di­ger Furcht vor ihrem Vater, der ihrer Mut­ter gegen­über immer wie­der gewalt­tä­tig wird und sei­ne Wut, die durch alles Mög­li­che aus­ge­löst wer­den kann, kaum im Griff hat. “Es gefällt ihm, her­um­zu­brül­len und uns Angst zu machen, aber er ach­tet dar­auf, sich nicht selbst ins Gefäng­nis zu brin­gen. Es ist ein schma­ler Grat, doch er beherrscht ihn gut.” (Zitat aus “You are not safe here” S.15) Viel zu oft flüch­ten sich die jün­ge­ren Schwes­tern abends zu Leighton ins Zim­mer, wenn das Geschrei wie­der ohren­be­täu­bend wird, wenn Gegenstände… Weiterlesen!

Sera Milano — Nichts wird wie vorher sein

Kasimira10.Juli 2022

Nichts wird wie vor­her sein” ist das ers­te Jugend­buch der bri­ti­schen Autorin Sera Mila­no und erzählt die Geschich­te eines (fik­ti­ven) Ter­ror­an­schlags, der ein Fes­ti­val in einer Klein­stadt völ­lig auf den Kopf stellt. Berich­tet wird dies aus der Sicht von fünf Jugend­li­chen. Ein Kam­mer­spiel. Erschüt­ternd, bewe­gend, hef­tig und mit­rei­ßend. Mit rasch wech­seln­den Per­spek­ti­ven. Ein Thril­ler, der erschre­ckend aktu­ell ist, aber nichts für Zart­be­sai­te­te. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ein klei­nes Städt­chen namens Amber­si­de. Im letz­ten Jahr wur­de das ört­li­che Fes­ti­val abge­sagt. Die­ses Jahr fin­det es wie­der statt. “Dar­um war es die­ses Jahr wie eine Befrei­ung, wie ein kol­lek­ti­ves Auf­at­men, als wir uns ver­sam­mel­ten, um los­zu­zie­hen. Wahr­schein­lich waren genau­so vie­le Leu­te dabei wie sonst auch, aber es fühl­te sich vol­ler an. Alle hin­gen irgend­wie dich­ter auf­ein­an­der. Es herrsch­te ein so kom­pak­tes Gedrän­ge, dass es mir vor­kam, als wür­den unse­re Her­zen im Gleich­takt schla­gen.” (Zitat aus “Nichts wird wie vor­her sein” S.13) Auf die­ses Fes­ti­val gehen auch fünf Jugend­li­che: Vio­let, die eher schüch­tern ist. “Ich mache mir nichts aus Tan­zen. Ich hal­te mich lie­ber am Rand auf, wo ich ande­re beob­ach­ten kann, ohne selbst ins Blick­feld zu gera­ten.” (Zitat S.11) Ellie. Eine Schön­heit, die vol­ler Selbst­be­wusst­sein ist. “Ellie tanzt, als wäre es ihr egal, wenn die gan­ze Welt zuguckt. Aber war­um auch nicht? Wenn sie tanzt, besteht die gan­ze Welt nur aus ihr. Ihr allein.” (Zitat S.11) Peaches, die eher eine Außen­sei­te­rin ist und die Tech­nik macht. Hoch über der Fes­ti­val­büh­ne soll sie die Schein­wer­fer aus­rich­ten und hat den bes­ten Über­blick, als plötz­lich etwas passiert… Weiterlesen!

Lynette Noni — Prison Healer: Die Schattenheilerin

Kasimira6.April 2022

Pri­son Hea­ler: Die Schat­ten­hei­le­rin” von der aus­tra­li­schen Autorin Lynet­te Noni ist der ers­te Band einer Fan­ta­sy-Tri­lo­gie. Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, das im bru­tals­ten Gefäng­nis des Königs­reich Wen­der­all schon seit zehn Jah­ren ums Über­le­ben kämpft und dort als Hei­le­rin arbei­tet. Ein neu­er Insas­se, eine Rebel­len­kö­ni­gin und ein außer­ge­wöhn­li­ches Test­ver­fah­ren, das eigent­lich nicht zu über­le­ben ist, stel­len sie vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Ein fes­seln­der, mit­rei­ßen­der Auf­takt. Hier kommt so schnell kei­ne Lang­wei­le auf — tem­po­reich und rich­tig gut erzählt! Der beson­de­re Fan­ta­sy­ro­man für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Kiva lebt schon seit 10 Jah­ren in Zal­in­dov, dem grau­sams­ten Gefäng­nis des König­reichs Wen­der­all. Mit sie­ben Jah­ren kam sie bereits hier­her. Wur­de fest­ge­nom­men, weil ihre Fami­lie angeb­lich mit Rebel­len zu tun hat­te. “Aber selbst ihr jun­ges Alter hat­te sie nicht vor den Grau­sam­kei­ten des Gefäng­nis­le­bens bewah­ren kön­nen. Ihr war klar, dass ihre Atem­zü­ge gezählt waren. Nie­mand über­leb­te Zal­in­dov. Es war ledig­lich eine Fra­ge der Zeit, bis sie all jenen fol­gen wür­de, die schon vor ihr gegan­gen waren.” (Zitat aus “Pri­son Hea­ler: Die Schat­ten­kö­ni­gin” S.19) Wer die har­te Arbeit auf den Fel­dern oder in den Tun­neln zuge­teilt bekommt, hält oft nicht lan­ge durch. Sel­ten mehr als sechs Mona­te, aller­höchs­tens ein Jahr. Doch Kiva hat Glück gehabt. Zuerst durf­te sie… Weiterlesen!

Sam Thompson — Der Junge, der mit den Wölfen spricht

Kasimira6.März 2022

Der Jun­ge, der mit den Wöl­fen spricht” ist das ers­te Kin­der­buch des bri­ti­schen Autoren Sam Thomp­son und wur­de für den Boo­ker Pri­ze — den wich­tigs­ten bri­ti­schen Lite­ra­tur­preis — nomi­niert. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der wegen sei­nes Stot­terns gemobbt wird und durch Zufall in einer Par­al­lel­welt lan­det, in der er einem spre­chen­den Wolf hilft, der von ein paar beson­ders tyran­ni­schen Füch­sen unter­drückt wird. Er lernt sei­ne Stim­me zu erhe­ben, mutig zu sein und für Frei­heit zu kämp­fen. Ein Roman wie eine Fabel, klug und vol­ler Weis­heit erzählt. Mit einer schö­nen Spra­che und einer tol­len Bot­schaft. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Als Silas auf sei­nem Weg von der Schu­le nach Hau­se einem Wolf begeg­net, staunt er nicht schlecht. “Der Wolf stand mit­ten auf dem Weg und beob­ach­te­te ihn. Sein Kopf war auf Höhe von Silas’ Brust. Noch nie war er einem wil­den Tier so nahe gekom­men.” (Zitat aus “Der Jun­ge, der mit den Wöl­fen spricht” S.6) Der Wolf scheint ver­letzt zu sein, er hat etwas Spit­zes in sei­ner Pfo­te ste­cken. Silas hilft ihm und wird kurz nach­dem der Wolf in ein angren­zen­des Wald­grund­stück ver­schwun­den ist, plötz­lich von mehrerenWeiterlesen!

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