Gewalt

Nic Stone — Dear Martin

Nic Stone - Dear Martin4.Juni 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Nic Stone hat mit “Dear Mar­tin” einen Roman geschrie­ben, der sich mit beson­de­ren The­men aus­ein­an­der­setzt. Eine Geschich­te über Ras­sis­mus im heu­ti­gen Ame­ri­ka, über Respekt­lo­sig­keit und den Ver­such eines Jugend­li­chen all das zu ver­ste­hen, indem er Mar­tin Luther King — sei­nem Idol — Brie­fe schreibt. Bewe­gend, hoch­bri­sant und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Jus­ty­ce McAl­lis­ter ist 17 Jah­re alt. Er besucht die letz­tes Klas­se der Bra­sel­ton Pre­pa­ra­to­ry Ace­de­my in Atlan­ta. Er schreibt traum­haf­te Noten, hat ein Voll­sti­pen­di­um und ernst­haf­te Aus­sich­ten auf Yale, eine der renom­mier­tes­ten Uni­ver­si­tä­ten der Welt. Er ist Mit­glied in einem Debat­tier­club. Und er ist schwarz. Seit einem hal­ben Jahr setzt sich Jus­ty­ce mit den Reden von Mar­tin Luther King aus­ein­an­der und schreibt Brie­fe, über Din­ge, die ihn beschäf­ti­gen. Ihn bewegt zum Bei­spiel das Schick­sal eines Jugend­li­chen namens She­mar Car­son, der in sei­nem Alter und eben­falls schwarz war, und von einem wei­ßen Poli­zis­ten vor Kur­zem erschos­sen wur­de. Nun wur­de auch Jus­ty­ce von einem Poli­zis­ten bru­tal… Weiterlesen!

Morton Rhue — American Hero

Morton Rhue - American Hero29.April 2018

Ame­ri­can Hero” ist der neu­es­te Genie­streich des ame­ri­ka­ni­schen Auto­ren Mor­ton Rhue und stellt einen jugend­li­chen Sol­da­ten in den Vor­der­grund, der als Ver­letz­ter und als Held aus dem Krieg heim­kehrt. Ein Blick hin­ter die Kulis­sen und auf die dunk­len Schat­ten, die sich auf die mensch­li­che Psy­che eines Men­schen legen, der Unbe­schreib­li­ches erlebt hat. Ein aktu­el­les, hoch­bri­san­tes The­ma. Fes­selnd, bewe­gend und hef­tig erzählt. Ein idea­ler Titel für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Der 18-jäh­ri­ge Jake ist aus dem Krieg zurück­ge­kehrt. An fünf Ope­ra­tio­nen war er betei­ligt. Nun wird er von der Bevöl­ke­rung als Held gefei­ert. “Nur dass ich mich nicht wie ein Held füh­le. In der Situa­ti­on, in der es pas­siert, weißt du nicht, dass du mutig bist. Du tust nur das, was man dir bei­ge­bracht hat. Was dein Instinkt dir sagt. Du tust es, obwohl du weißt, dass du mit gro­ßer Wahr­schein­lich­keit dabei drauf­ge­hen wirst.” (Zitat aus “Ame­ri­can Hero” S.12) Jake tritt in einer Tour vor der Pres­se und der Bevöl­ke­rung auf. Gibt vie­le Inter­views und besucht auch sei­ne Schu­le. Und er ist schwer ver­wun­det. Sein Bein steckt in einem Gips. Über die vie­len Wun­den und Nar­ben möch­te er lie­ber nicht nach­den­ken. Auch hat er sei­nen klei­nen Fin­ger und die Hälf­te des Ring­fin­gers ver­lo­ren. Dafür ist ihmWeiterlesen!

Katie McGarry — Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen

Katie McGarry Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen15.März 2018

Noah und Echo. Lie­be kennnt kei­ne Gren­zen” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Katie McGar­ry hat den Titel geän­dert und heißt im neu erschie­ne­nen Taschen­buch nun “Dein Lächeln an die­sen ver­damm­ten Tagen”. Eine Lie­bes­ge­schich­te vol­ler Emo­tio­nen, unaus­ge­spro­che­ner Geheim­nis­se und ein wenig Ero­tik. Ein Buch, das schnell süch­tig macht!! Die neue Simo­ne Elke­les könn­te man fast sagen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Echo und Noah. Sie bei­de haben Men­schen ver­lo­ren, die sie geliebt haben. Die jun­ge Echo ihren älte­ren Bru­der, der als Sol­dat im Ein­satz sein Leben gelas­sen hat. Und Noah sei­ne Eltern. Jetzt kämpft der Bad Boy um das Sor­ge­recht sei­ner zwei Brü­der, die wie er in einer Pfle­ge­fa­mi­lie sind. Doch seit Noah sich gegen sei­nen ehe­ma­li­gen gewal­tä­ti­gen Pfle­ge­va­ter, zur Wehr gesetzt hat, hat er schlech­te Kar­ten. Nie­mand glaub­te ihm und sei­ne Brü­der darf er nur noch ganz sel­ten besu­chen. Die Adres­se ihrer Pfle­ge­fa­mi­lie kennt er nicht. Sie steht in den Akten der neu­en The­ra­peu­tin, die ihn an der Schu­le in ein Pilot­pro­jekt auf­ge­nom­men hat und sich um ihn küm­mern will. Auch Echo hat Inter­es­se an die­sen Akten. Sie, die frü­her eines der belieb­tes­ten Mäd­chen der Schu­le war, hat nach einer schick­sal­haf­ten Nacht furcht­ba­re Nar­ben… Weiterlesen!

Christina Erbertz — Drei fast perfekte Wochen

Christina Erbertz - Drei fast perfekte Wochen9.März 2018

Die deut­sche Auto­rin Chris­ti­na Erbertz hat mit “Drei fast per­fek­te Wochen” einen Roman geschrie­ben, der mit einer urlaubs­haf­ten Leich­tig­keit daher­kommt, aber mit einem erns­ten The­ma auf­war­tet: sexu­el­ler Über­griff im Feri­en­camp. Eine kurz­wei­li­ge, ein­fach erzähl­te Geschich­te für Jugend­li­che (Jungs und Mäd­chen) ab 12 Jah­ren. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen.

Die Eltern der 14-jäh­ri­gen Nele haben sich gera­de erst getrennt, da darf sie allei­ne auf eine Sport-Frei­zeit fah­ren: “Das Camp ist sicher das Rich­ti­ge für mich. Acht Stun­den Sport am Tag, die meis­te Zeit davon lau­fen wir. Beim Lau­fen füh­le ich mich immer so leicht.” (Zitat S.10) Drei Wochen im Teu­to­bur­ger Wald. Drei Wochen nicht über fami­liä­re Pro­ble­me nach­den­ken und jede Men­ge neue Erfah­run­gen sam­meln. Ein net­tes Mäd­chen lernt Nele auch gleich zu Beginn ken­nen: “Sie heißt Rita und fängt an zu erzäh­len. Wie groß­ar­tig alles wer­den wird. Und dann sehe ich die­se per­fek­ten drei Wochen im Wald vor mir.” (Zitat S.13) Mit Rita, die mit ihren Rei­zen nicht geizt und knap­pe Out­fits ein­ge­packt hat, darf Nele sich auch gleich ein Zim­mer tei­len. Und sie lernt Nico ken­nen, für den sie bald zu schwär­men beginnt. Nico, der Jun­ge mit dem gro­ßen Schlaf­be­dürf­nis, der alles ent­spannt sieht: “In der Schu­le ver­ste­he ich mich allen, unge­lo­gen. Ich sehe alles locker, ich bin ja auch immer total erschöpft tags­über, da stresst man sich nicht.” (Zitat S.8) Doch auch Rita scheint sich… Weiterlesen!

Silas Matthes — Miese Opfer

Silas Matthes Miese Opfer19.Februar 2018

Mie­se Opfer” von Silas Mat­thes ist ein Jugend­buch, das damals im neu­en Imprint des Oetin­ger Ver­la­ges erschie­nen ist: Oetin­ger 34 - einer Krea­tiv­werk­statt, in dem eine ver­netz­te Com­mu­ni­ty gemein­sam an Buch­pro­jek­ten arbei­tet. Das Cover z.B. wur­de durch Abstim­mung ermit­telt. Der Roman eines noch recht jun­gen Auto­ren setzt sich mit Mob­bing inten­siv aus­ein­an­der. Jugend­sprach­lich. Direkt. Authen­tisch. Nun als preis­wer­te­re Aus­ga­be im Oetin­ger Taschen­buch Ver­lag erschie­nen. Beson­ders für Jungs ab 13 Jah­ren zu emp­feh­len.

Der 15-jäh­ri­ge Fred (eigent­lich Fer­di­nand) und Leo sind die bes­ten Freun­de. Sie hän­gen gemein­sam im Gewer­be­ge­biet her­um, schau­en Fil­me an, machen zusam­men Musik und sind dabei ein eige­nes Brett­spiel zu erfin­den: “Mir kam der Gedan­ke, dass ich Jah­re so ver­brin­gen könn­te, jah­re­lang mit Leo die Zeit ver­schwen­den, indem wir hier rum­hin­gen, uns irgend­wel­chen Scheiß aus­dach­ten, uns von der Son­ne zu Sta­tu­en bren­nen lie­ßen.” (Zitat aus “Mie­se Opfer” S.11). Alles könn­te so schön sein, wären da nicht Sebas­ti­an Dun­ker — den sie nur Dun­ker nen­nen — und sei­ne Freun­de, die die bei­den regel­mä­ßig fer­tig machen. Sie geben ihnen im Unter­richt Schlä­ge auf … Weiterlesen!

Marieke Nijkamp — 54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Jungen mit der Waffe

Marieke Nijkamp - 54 Minuten: Jeder hat Angst vor dem Junge mit der Waffe21.September 2017

Die nie­der­län­di­sche Auto­rin Marie­ke Nij­kamp hat für ihren Roman “54 Minu­ten: Jeder hat Angst vor dem Jun­gen mit der Waf­fe” gut und viel recher­chiert. Nicht nur des­we­gen ist ihr auf Eng­lisch geschrie­be­nes Buch (die Auto­rin beherrscht meh­re­re Spra­chen) in Ame­ri­ka zu einem über­ra­schen­den Erfolg gewor­den. Eine erschre­cken­de Geschich­te über einen Amok­lauf und das Geflecht mensch­li­cher Bezie­hun­gen, die bei die­ser Schre­ckens­tat wie durch ein Skal­pell scho­nungs­los offen­ge­legt wer­den. Bewe­gend, hef­tig und sehr fes­selnd geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Oppor­tu­ni­ty. Ein klei­nes Städt­chen in Ame­ri­ka. Es scheint ein ganz gewöhn­li­cher Tag zu sein. Die Direk­to­rin Mrs Tren­ton hält wie immer zu Beginn des nächs­ten Halb­jah­res ihre Eröff­nungs­re­de. In der Aula. Den Inhalt der Rede kön­nen vie­le Schü­ler schon nahe­zu aus­wen­dig. Er ist jedes Mal gleich. “Mein Bru­der wür­de mir sagen, dass Mrs Tren­tons Anspra­che mehr Wahr­heit ent­hält, als ich mir vor­stel­len kann. Dass die Welt mir zu Füßen läge und es an mir wäre, das Bes­te aus mei­ner Zukunft zu machen. Das habe ich mehr­fach ver­sucht und bin immer wie­der geschei­tert. Inzwi­schen steht mir der Sinn nach Flucht. (Zitat S.13) Autumn, die das Tan­zen liebt, dies aber seit dem Tod ihrer Mut­ter heim­lich tun muss, sitzt neben ihrer Freun­din Syl­via, mit­ten in der Aula und hört zu. Als die Anspra­che end­lich zu Ende ist, drän­gen sich die Schü­ler Rich­tung Aus­gang. Aber selt­sa­mer­wei­se geht es … Weiterlesen!

Morton Rhue — Dschihad online

23Morton Rhue - Dschihad online.Juli 2017

Dschi­had online” von dem ame­ri­ka­ni­schen (Rea­li­ty-) Best­sel­ler­au­tor Mor­ton Rhue ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Eine Geschich­te über die Ver­füh­rung zum radi­ka­len Islam. Im Mit­tel­punkt zwei Brü­der, die in die Fän­ge des Dschi­had gera­ten. Ein aktu­el­les, hoch­bri­san­tes und wich­ti­ges Buch. Ide­al als Schul­lek­tü­re. Man könn­te fast sagen: “Die Wel­le” rel­oa­ded! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Kha­lil ist in Ame­ri­ka gebo­ren. Doch sei­ne Eltern und sein gro­ßer Bru­der Amir stam­men ursprüng­lich aus Bos­ni­en. “Dad hat immer von den Pan­zern in den Stra­ßen erzählt, bevor Mom und er aus Sre­bre­ni­ca geflo­hen sind. Artil­le­rie­an­grif­fe. Gan­ze Wohn­blö­cke gin­gen in die Luft, Hun­der­te von Män­nern und Jun­gen zogen in den Kampf, wur­den abge­schlach­tet und in engen Gru­ben platt gewalzt.” (Zitat aus “Dschi­had online” S.23) Die­se Men­schen wur­den bei dem Mas­sa­ker getö­tet, weil sie Mos­lems waren. Kha­lils Eltern gelang die Flucht nach Ita­li­en, von wo aus sie sich nach Ame­ri­ka auf­mach­ten — in das Land der unbe­grenz­ten Mög­lich­kei­ten. Doch obwohl sie Arbeit und eine Unter­kunft fan­den, ver­lief das Leben der Fami­lie nicht beson­ders rosig. “Seit letz­ter Woche ist es eis­kalt hier. Kei­ne Hei­zung. Amir hat sich bei unse­rem Ver­mie­ter Mr Zent beschwert, der gleich damit droh­te, ihn bei der Ein­wan­de­rungs­be­hör­deWeiterlesen!

Erin Jade Lange — Halbe Helden

Erin Jade Lange Halbe Helden13.Juli 2017

Ein rich­tig coo­les Buch hat die ame­ri­ka­ni­sche Auto­rin Erin Jade Lan­ge geschrie­ben: “Hal­be Hel­den”. Ein Roman über Freund­schaft, Inte­gra­ti­on eines Jun­gen mit Down-Syn­drom und der Suche nach dem Vater. Unter­halt­sam, mit viel Humor erzählt und mit ein wenig Tief­gang. Ein idea­les Buch für Wenig-Leser, Jungs und alle ande­ren Jugend­li­chen ab 14 Jah­ren. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen.

Colum­bia, Mis­sou­ri. Der 16-jäh­ri­ge Dane ist nicht gera­de für sei­ne sanf­te Wesens­art bekannt. In der Schu­le schreibt er zwar Best­no­ten, muss­te aber schon x-Mal nach­sit­zen, weil er sich mit ande­ren geprü­gelt hat. Sei­ne Aggres­si­ons­schwel­le liegt beson­ders nied­rig und da kann ein fal­scher Blick, ein fal­sches Wort, eine noch fal­sche­re Ges­te schon mal dar­in enden, dass “ein Typ aus sei­nem Auto gezerrt wur­de und eine Lek­ti­on in Sachen Stra­ßen­rand­de­mut ver­passt bekam” (Zitat aus “Hal­be Hel­den”, S.7). Manch­mal juckt es Dane ein­fach in den Fin­gern. Es ist ein Krib­beln, dass sich durch sei­ne gan­zen Hän­de zieht, bis in die Fin­ger­spit­zen hin­ein. “Der ein­zi­ge Weg, es los­zu­wer­den, war, die Hän­de zur Faust zu bal­len und die­ser Faust einen Lan­de­platz zu bie­ten.” (Zitat S.7). Bei sei­ner letz­ten Prü­ge­lei hat ihn jedoch ein selt­sa­mer Jun­ge beob­ach­tet, der den Blick gar nicht abwen­den konn­te, von dem, was Dane tat und den er erst … Weiterlesen!

Clémentine Beauvais — Dreckstück

Clementine Beauvais Dreckstück12.Juni 2017

Die fran­zö­si­sche Auto­rin Clé­men­ti­ne Beau­vais hat mit “Dreck­stück” ein außer­ge­wöhn­li­ches, kurz­wei­li­ges Buch geschrie­ben über eine Grup­pe gelang­weil­ter Jugend­li­che und eine spon­ta­ne Ent­füh­rung eines schwar­zen Mäd­chens, die außer Kon­trol­le gerät. Beklem­mend. Inten­siv. Hef­tig. Ein Kam­mer­spiel mensch­li­cher Grau­sam­keit. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Paris. David und sei­ne Cli­que sind eigent­lich auf dem Weg zur Schu­le. Sei­ne Cli­que, das sind Flo­ri­an, Gon­zague und die bei­den Mäd­chen Anne-Lau­re und Éli­se. Nicht dabei ist Mar­gue­ri­te, die wegen eines Streiks fest­saß. Mal wie­der haben die Jugend­li­chen kei­ne Lust auf die Schu­le und beschlie­ßen zu schwän­zen. Aus­ge­rüs­tet mit Gerich­ten vom Chi­ne­sen wol­len sie in die Woh­nung von Gon­zague. Bis ihnen ein klei­nes Mäd­chen über den Weg läuft. Schwarz. Mit offen­sicht­li­chen Läu­sen auf dem Kopf. Sie ist mit einer Schul­klas­se, deren Ende sie ein­ge­nom­men hat, unter­wegs zum Schwimm­bad. Als die Jugend­li­chen sie anhal­ten, merkt kei­ner etwas. Die ande­ren Schü­ler gehen ein­fach wei­ter: “Er pack­te das Mäd­chen am Schal und wir­bel­te es mit einem Ruck zu sich her­um, wie einen Fisch an er Har­pu­ne, und sag­te: Du klei­nes Dreck­stück! Du bist jaWeiterlesen!

Nicola Yoon — Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon - Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt20.April 2017

Du neben mir und zwi­schen uns die gan­ze Welt” von der ame­ri­ka­ni­schen Auto­rin Nico­la Yoon läuft bald im Kino an und ist pas­send dazu jetzt als Taschen­buch erschie­nen. Ein Roman über eine sel­te­ne Immun­krank­heit, durch die ein jun­ges Mäd­chen ihr Leben lang ihr Haus nicht ver­las­sen hat und eine uner­war­te­te Lie­be. Gefühl­voll, roman­tisch, humor­voll — ange­rei­chert mit einem Sam­mel­su­ri­um an Noti­zen und Zeich­nun­gen. Die­ses Buch kann sich defi­ni­tiv sehen las­sen, sowohl optisch (bezieht sich auf die Hard­co­ver-Aus­ga­be, sie­he unten), als auch inhalt­lich! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren.

Seit 17 Jah­ren hat Made­li­ne ihr Haus nicht ver­las­sen. Jetzt hat sie gera­de ihren 18.Geburtstag gemein­sam mit ihrer Mut­ter und mit Car­la, ihrer per­sön­li­chen Voll­zeit­kran­ken­schwes­ter, gefei­ert. Das Mäd­chen lei­det unter einer äußerst sel­te­nen Immun­krank­heit: Im Grun­de bin ich all­er­gisch gegen die Welt. Alles kann einen Anfall aus­lö­sen. Es könn­ten die Che­mi­ka­li­en im Putz­mit­tel sein, mit dem der Tisch abge­wischt wur­de, den ich gera­de berührt habe. Es könn­te das Par­füm von irgend­wem sein. Oder das exo­ti­sche Gewürz in mei­nem Essen. […] Mei­ne Mom sagt, dass ich als Klein­kind ein paar­mal bei­na­he gestor­ben wäre.” (Zitat aus “Du neben mir und zwi­schen uns die gan­ze Welt”, S.12) Men­schen sieht sie so gut wie nie. Sie wird per Inter­net unter­rich­tet. Nur sehr sel­ten kommt ein Leh­rer zu ihr ins Haus. Denn jeder, der hin­ein will, muss durch eine Sicher­heits­schleu­se und sich dekon­ta­mi­nie­ren las­sen. Frem­de müs­sen ihre Krank­heits­ge­schich­te… Weiterlesen!