Schlagwort Archiv: Schwestern

Clare Furniss — The things we leave behind

13.August 2025

The things we lea­ve behind” ist ein dys­to­pi­scher, preis­ge­krön­ter Roman der bri­ti­schen Autorin Cla­re Fur­niss. Sie erzählt die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens namens Clem, die mit ihrer klei­nen Schwes­ter Bil­lie plötz­lich auf sich allein gestellt ist, als poli­ti­sche Unru­hen Eng­land erschüt­tern und ein rechts­extre­mer Poli­ti­ker an die Macht gerät. Ihre Stief­mut­ter wird ver­haf­tet, ihr Vater kämpft gegen den Wider­stand und ist in stän­di­ger Gefahr. Die bei­den Mäd­chen sol­len sich auf den Weg zum Groß­va­ter machen, von dem sie schon seit lan­ger Zeit nichts mehr gehört haben… Ein sehr berüh­ren­der und bewe­gen­der Roman, der atmo­sphä­risch und mit­rei­ßend geschrie­ben ist und schnell in sei­nen Bann zieht. Eine Geschich­te über Hoff­nung auf Sicher­heit, auf Fami­lie und auf den Nor­mal­zu­stand in einer außer Kon­trol­le gera­te­nen Welt. Sehr lesens­wert und mit einem beson­de­ren Clou am Ende! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

An ihrem fünf­zehn­ten Geburts­tag war noch alles in Ord­nung. Clem, ihr Vater, ihre Stief­mut­ter Clau­dia und ihre klei­ne (Stief-)Schwester Bil­lie fei­er­ten aus­ge­las­sen mit Freun­den und Bekann­ten im Gar­ten. “…die­ser Tag war magisch. Dem Wet­ter­be­richt zum Trotz schien die Son­ne und wir rekel­ten uns wie Kat­zen faul und zufrie­den in der Wär­me. Wir aßen Kek­se mit bun­tem Zucker­guss, Cock­tail­würst­chen am Spieß und eine Scho­ko­la­den­tor­te.” (Zitat aus “The things we lea­ve behind” S.6) Doch jetzt ist alles anders gewor­den. Nach und nach. Bis Clem plötzlich Weiterlesen!

Liz Kessler — Geheimname Eisvogel

4.April 2025

Nach “Als die Welt uns gehör­te” (aus­ge­zeich­net mit dem Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis 2023) ver­öf­fent­lich­te die bri­ti­sche Autorin Liz Kess­ler, nun erneut einen his­to­ri­schen Roman: “Geheim­na­me Eis­vo­gel”. Die­ser erzählt die Geschich­te zwei­er Schwes­tern, die in den Nie­der­lan­den leben und die wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs auf­grund der sich immer schwie­ri­ge­ren Lage für jüdi­sche Fami­li­en von ihren Eltern weg­ge­schickt wer­den. Sie sol­len bei einer ande­ren Fami­lie unter­kom­men und ihre jüdi­sche Iden­ti­tät leug­nen, um zu über­le­ben. Wäh­rend die 12-jäh­ri­ge Mila sich mit ihrem Schick­sal arran­giert und ers­te Freund­schaf­ten knüpft, kann die 15-jäh­ri­ge Han­nie nicht taten­los zuse­hen, was um sie her­um gera­de pas­siert und sie schließt sich dem Wider­stand an, ohne dass ihre Schwes­ter dies weiß. Bald begibt sie sich in gro­ße Gefahr… Erzählt wird die Geschich­te in zwei Ebe­nen, auch aus der Jetzt-Zeit, in der die 12-jäh­ri­ge Liz der Fami­li­en­ge­schich­te ihrer Groß­mutter auf die Schli­che kommt. Nie­mand wuss­te, dass ihre Groß­mutter eine Schwes­ter hat­te… Ein äußerst bewe­gen­der Roman, der aus unter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven geschrie­ben ist und fein auf­ein­an­der abge­stimmt ist. Eine Geschich­te, die man lesen soll­te! Über Mensch­lich­keit in Zei­ten des Schre­ckens, über Mut und Tap­fer­keit und Zusam­men­halt. Per­fek­tes Klas­sen­lek­tü­re­ma­te­ri­al oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Liv staunt nicht schlecht, als ein Poli­zei­au­to vor ihrem Eltern­haus anhält. “Ich tre­te näher vor das Fens­ter, blei­be jedoch hin­ter dem Vor­hang ver­bor­gen. Zwei Poli­zei­be­am­te hel­fen einer Per­son, hin­ten aus­zu­stei­gen. Es ist Bub­be. Mei­ne Groß­mutter. Sie ist im Mor­gen­man­tel. Das kann doch nicht wahr sein.” (Zitat aus “Geheim­na­me Eis­vo­gel” S.11) Ein beson­ders inni­ges Ver­hält­nis zu ihrer Groß­mutter hat Liv nicht. Wäh­rend ihr Großvater… Weiterlesen!

Erin Stewart — Was, wenn wir genug sind?

22.Oktober 2023

Was, wenn wir genug sind?” ist der zwei­te (Mental-Health)-Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Erin Ste­wart, der völ­lig unab­hän­gig zu lesen ist. Sie erzählt die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens namens Lily, deren Leben völ­lig auf den Kopf gestellt wird, als ihre älte­re Schwes­ter nach einem Sui­zid­ver­such in eine Kli­nik und schließ­lich wie­der nach Hau­se kommt. Lily, die ziem­lich unter Druck steht, ver­sucht alles wie­der in Ord­nung zu brin­gen, auch das Cha­os und die Mons­ter in ihrem eige­nen Kopf, doch das erweist als gar nicht so ein­fach. Unter­stüt­zung erhält sie von einem neu­en Mit­schü­ler und Pro­jekt­part­ner, der jedoch eben­falls sein eige­nes Päck­chen zu tra­gen hat. Ein schmerz­li­cher Roman, der eini­ges an The­men im Reper­toire hat, mit denen man sich aus­ein­an­der­set­zen darf: Depres­si­on, bipo­la­re Stö­rung, Angst, Selbst­ver­let­zung, Sui­zid. Aber auch eine Lie­bes­ge­schich­te beinhal­tet und sprach­lich sehr schön, behut­sam und ein­fühl­sam geschrie­ben ist. Mit posi­ti­ver Bot­schaft: Du bist genug so, wie du bist! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 16-jäh­ri­ge Lily hat zu ihrer älte­ren Schwes­ter Ali­ce immer auf­ge­se­hen. Ali­ce, die mutig und aben­teu­er­lus­tig ist. “Als ich klein war, kurz nach Moms Tod, war das alles, was ich brauch­te. Sie­ben Schrit­te und ein Sprung, dann war ich sicher an Ali­ce’ Sei­te, wo mich die Mons­ter unter dem Bett nicht krie­gen konn­ten. Das Bes­te, was du tun kannst, riet sie mir, ist, dich mit den Mons­tern anzu­freun­den. Und irgend­wie hör­ten sie dadurch auf, mir Angst zu machen. So war Ali­ce. Tap­fer und klug, mit Ant­wor­ten auf alles.” (Zitat aus “Was, wenn wir genug sind?” S.57) Doch plötz­lich ist alles anders, als Lily ihre Schwes­ter eines Tages mit auf­ge­schnit­te­nen Puls­adern am Boden des Bade­zim­mers fin­det. Sie hat versucht … Weiterlesen!

Jessica Goodman — Deadwater High: Den Tod im Team

9.Februar 2023

Dead­wa­ter High: Den Tod im Team” ist ein Thril­ler der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jes­si­ca Good­man, der in die Welt des Lauf­sports ent­führt. In einer Klein­stadt, in der vor eini­ger Zeit drei Schü­le­rin­nen ermor­det wur­den, deren Tod nie auf­ge­klärt wer­den konn­te, kämp­fen zwei Schwes­tern um den ers­ten Platz beim Cross­lau­fen und um ein Sti­pen­di­um, um die Stadt end­lich hin­ter sich las­sen zu kön­nen. Bis eine neue Schü­le­rin plötz­lich in ihrem Team auf­taucht, die ihnen uner­war­tet zur Kon­kur­ren­tin wird. Und dann ver­schwin­det sie auch noch nach einem Lauf­trai­ning spur­los… Ein fas­zi­nie­ren­des Set­ting, eine detail­rei­che Geschich­te und eine beson­de­re Schwes­tern­be­zie­hung. Eine Cha­rak­ter­stu­die, ein Klein­stadt­por­trät, ein Thril­ler, der manch­mal auch ein Roman sein könn­te. Unter­halt­sam. Ab 14 Jah­ren emp­foh­len und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Edge­wa­ter, New Jer­sey. Hier leben die Steck­ler-Schwes­tern. Die 17-jäh­ri­ge Stel­la, die beim Lau­fen alles ver­ges­sen kann“Dass Mom mal Alko­ho­li­ke­rin war und jetzt zwar tro­cken ist, uns aber jeder­zeit mit einem ein­zi­gen Schluck aus unse­rem müh­sam gefun­de­nen Gleich­ge­wicht brin­gen könn­te. Und dass Dad uns stän­dig ermahnt nur ja nichts zu tun, was sie viel­leicht aus der Bahn wirft.” (Zitat aus “Dead­wa­ter High: Den Tod im Team” S.6) — und ihre jün­ge­re 16-jäh­ri­ge Schwes­ter Ellie, die oft genau­so schnell läuft wie die ehr­gei­zi­ge Stel­la, manch­mal sogarWeiterlesen!

Kyrie McCauley — You are (not) safe here

Kasimira21.Juli 2022

Dass die Ame­ri­ka­ne­rin Kyrie McCau­ley, die bis­her alle mög­li­chen Jobs hat­te, den der Autorin gewählt hat, ist ein Glücks­fall. Das beweist sie mit ihrem tief­schür­fen­den Roman “You are not safe here”. Ihr Debüt stellt häus­li­che Gewalt in einer Fami­lie in den Vor­der­grund: mit Men­schen, die weg­schau­en und ein jun­ges Mäd­chen, das ver­sucht ihre klei­nen Schwes­tern zu schüt­zen. Eine schein­bar länd­li­che Idyl­le, eine ers­te Lie­be und eine Krä­hen­pla­ge kom­ple­men­tie­ren das Gan­ze. Ein sprach­lich wahn­sin­nig gut geschrie­be­nes Buch! Eine außer­ge­wöhn­li­che Geschich­te. Für mich eines mei­ner Lieb­lings­bü­cher! 2021 wur­de es zudem für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­niert. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­te­ren The­men aus­ein­an­der zu set­zen und für Erwachsene.

Aub­urn. Ein klei­nes Städt­chen in Penn­syl­va­nia. Hier leben die 17-jäh­ri­ge Leigh­ton, die 13-jäh­ri­ge Camp­bell und die 9‑jährige Juni­per. In stän­di­ger Furcht vor ihrem Vater, der ihrer Mut­ter gegen­über immer wie­der gewalt­tä­tig wird und sei­ne Wut, die durch alles Mög­li­che aus­ge­löst wer­den kann, kaum im Griff hat. “Es gefällt ihm, her­um­zu­brül­len und uns Angst zu machen, aber er ach­tet dar­auf, sich nicht selbst ins Gefäng­nis zu brin­gen. Es ist ein schma­ler Grat, doch er beherrscht ihn gut.” (Zitat aus “You are not safe here” S.15) Viel zu oft flüch­ten sich die jün­ge­ren Schwes­tern abends zu Leigh­ton ins Zim­mer, wenn das Geschrei wie­der ohren­be­täu­bend wird, wenn Gegenstände… Weiterlesen!

Lise Villadsen — Sowas wie Sommer, sowas wie Glück

Kasimira27.März 2022

Sowas wie Som­mer, sowas wie Glück” ist der ers­te Roman, der von der däni­schen Schrift­stel­le­rin Lise Vil­lad­sen ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die Autorin, die für ihre Bücher über beson­de­re Fami­li­en­struk­tu­ren und psy­chi­sche Pro­ble­me bekannt ist, setzt auch in die­ser Geschich­te ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, deren älte­re Schwes­ter unter Ängs­ten und Erschöp­fungs­zu­stän­den lei­det und die das gan­ze Fami­li­en­le­ben dadurch auf den Kopf stellt. Denn kann man das Erwach­sen­wer­den, die ers­te gro­ße Lie­be genie­ßen, wenn es jemand Ande­rem schlecht geht? Der schma­le Grat zwi­schen Selbst­auf­ga­be, Für­sor­ge und der Sehn­sucht, unbe­schwert und glück­lich zu sein — Lise Vil­lad­sen hat die­sen sehr gut getrof­fen. Mit fein­füh­li­ger und äußerst sen­si­bler Art gelingt es ihr das kom­ple­xe Geflecht einer Fami­lie zu beschrei­ben, die ins Strau­cheln gera­ten ist. Berüh­rend und nach­denk­lich machend. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Astrid plant mit ihrem bes­ten Freund Jonas eine Inter­rail-Tour. Dar­auf freut sie sich schon sehr. Doch nicht immer kann sie ihre Vor­freu­de auf die Rei­se genie­ßen. Denn oft geht es ihrer gro­ßen Schwes­ter Ceci­lie sehr schlecht. “Im Moment braucht mei­ne Schwes­ter mich beson­ders. Manch­mal kommt es mir so vor, als könn­te ich sie bes­ser spü­ren als mich selbst. Als wäre ihr Kör­per ein Magnet, der mei­nen anzieht.” (Zitat aus “Sowas wie Som­mer, sowas wie Glück” S.8) Ceci­lie, die 19 ist, lei­det schon seit vier Jah­ren immer wie­der an Ängs­ten und Erschöp­fungs­zu­stän­den. Ange­fan­gen hat es mit Bauch­schmer­zen. Sie waren schon bei den unterschiedlichsten … Weiterlesen!

Natasha Preston — The Twin: Geliebtes Schwesterlein

Kasimira19.November 2021

The Twin: Gelieb­tes Schwes­ter­lein” ist das ers­te Buch der bri­ti­schen Autorin Nata­sha Pres­ton, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Sie erzählt die Geschich­te der (Zwillings-)Schwestern Iris und Ivy, die nach der Tren­nung ihrer Eltern eben­falls getrennt wur­den und nun — nach dem Tod der Mut­ter — wie­der zusam­men woh­nen dür­fen. Doch war­um hat Ivy das Gefühl, dass Iris sich immer mehr in ihr Leben drängt? Buch­stäb­lich ihren Platz ein­zu­neh­men ver­sucht? Was hat ihre Schwes­ter vor? Ein atmo­sphä­risch dicht erzähl­ter Psy­cho­thril­ler über Trau­er­be­wäl­ti­gung, Schwes­tern­be­zie­hun­gen und dunk­le Abgrün­de mensch­li­cher See­len. Eine Geschich­te, die lang­sam beginnt und sei­ne Leser immer mehr in ihren Bann zieht. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor zwei Wochen ist Ivys Mut­ter gestor­ben. Ein töd­li­cher Unfall. Und obwohl Ivy seit der Tren­nung ihrer Eltern vor sechs Jah­ren bei ihrem Vater lebt, trifft sie der Ver­lust ihrer Mut­ter hart. Denn damals — als die Zwei sich nach unzäh­li­gen Strei­te­rei­en getrennt haben, hat sie sich für ihren Vater ent­schie­den. “Iris und ich haben nie dar­über gespro­chen, aber für sie war die Tren­nung eine Über­ra­schung. Sie brüll­te, und dann wein­te sie, wäh­rend ich stumm dane­ben­saß und im Stil­len plan­te, wie ich ihnen bei­brin­gen wür­de, dass ich bei Dad blei­ben woll­te.” (Zitat aus “The Twin: Gelieb­tes Schwes­ter­lein” S.8) Und auch wenn Bekann­te und Freun­de sag­ten, dass es doch unmög­lich sei, Zwil­lin­ge von­ein­an­der zu tren­nen, haben sie Weiterlesen!

Teri Terry — Book of lies

Teri Terry - Book of lies30. Sep­tem­ber 2018

Book of lies” ist das neu­es­te Werk der fran­zö­si­schen Best­sel­ler­au­torin Teri Ter­ry, die vor allem durch ihre dys­to­pi­sche “Gelöscht”- Tri­lo­gie bekannt wur­de. Ein in sich abge­schlos­se­ner Roman über Zwil­lings­schwes­tern, die erst durch den Tod der Mut­ter zusam­men­ge­führt wer­den und Unheil­vol­les über ihre Ver­gan­gen­heit her­aus­fin­den. Eine Geschich­te mit fan­tas­ti­schen Ele­men­ten, die einen gleich in ihren Bann zieht! Atmo­sphä­risch und sehr fes­selnd erzählt. Nun als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwachsene.

Win­ches­ter. Eng­land. Es sind zwei unter­schied­li­che Grün­de, die die bei­den Mäd­chen auf die glei­che Beer­di­gung füh­ren: Piper, um sich von ihrer gelieb­ten Mut­ter zu ver­ab­schie­den und um sie zu trau­ern. Und Quinn, um sich davon zu über­zeu­gen, dass ihre Mut­ter, die sie nur has­sen konn­te, auch wirk­lich tot ist. Piper und Quinn sind Geschwis­ter. Zwil­lin­ge. Und sie haben nichts von­ein­an­der gewusst. Erst jetzt haben sie sich ken­nen­ge­lernt. Ihre Mut­ter wur­de von Hunden … Weiterlesen!

Kelly Anne Blount — Ich komm dich holen, Schwester

Kelly Anne Blount - Ich komm dich holen, Schwester15.Oktober 2017

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Kel­ly Anne Blount hat mit ihrem Buch “Ich komm dich holen, Schwes­ter” auf der E‑Book-Platt­form Watt­pad einen rie­sen Erfolg gelan­det. Jetzt ist der mit ein paar Hor­ror­ele­men­te gespick­te Psy­cho­thril­ler ins Deut­sche über­setzt wor­den. Eine Geschich­te über eine Ent­füh­rung, einer Psy­cho­pa­tin und der Flucht vor eben jener. Span­nungs­ge­la­den. Hef­tig. Ein kurz­wei­li­ges 192-Sei­ten lan­ges Lese­ver­gnü­gen mit klei­nen Schwä­chen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor drei Mona­ten hat die jun­ge Abria­na ihn im Inter­net ken­nen­ge­lernt. Eas­ton Pier­ce. Jetzt ist sie mit das ers­te Mal ver­ab­re­det und will sich mit ihm in einem Restau­rant tref­fen. Doch auf dem Weg dort­hin fin­det er den Treff­punkt nicht und schreibt ihr, dass er von einer Sei­ten­stra­ße aus in ihre Rich­tung lau­fen wird. Auch Abria­na weicht auf die­se Neben­gas­se aus, um ihm ent­ge­gen­zu­kom­men. Nichts ahnend, dass er sie in weni­gen Augen­bli­cken über­wäl­ti­gen und ent­füh­ren und in eine klei­ne Hüt­te im Wald ver­schlep­pen wird. “War­um tust du mir das an?” “Weil ich dich lie­be.” Wie­der stell­ten sich die Här­chen in mei­nem Nacken auf. Ist der Typ kom­plett ver­rückt? “Glaub mir, ich lie­be dich”, beteu­er­te er.” (Zitat S.9) Abria­na muss eine Augen­bin­de tra­gen und ist … Weiterlesen!

Lauren Oliver — Als ich dich suchte

Lauren Oliver Als ich dich suchte21. März 2017

Lau­ren Oli­ver hat end­lich einen neu­en Roman ver­öf­fent­licht: “Als ich dich such­te”. Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin, die für ihr ers­tes Buch (“Wenn du stirbst, zieht dein gan­zes Leben an dir vor­bei, sagen sie”) mit dem Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis 2011 nomi­niert wur­de, wid­met sich in ihrem aktu­el­len Werk dem kom­ple­xen Ver­hält­nis zwei­er Schwes­tern zuein­an­der. Eine Geschich­te über Ver­än­de­rung, Ver­lust und das Ver­schwin­den. Behut­sam erzählt und tief­grün­dig. Für mich eines ihrer bes­ten Bücher und ein Lese­high­light unter den Früh­jahrs­no­vi­tä­ten! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für Erwachsene.

Somer­ville. Mas­sa­chu­setts. Die 16-jäh­ri­ge Dara und die 17-jäh­ri­ge Nico­le, genannt Nick, sind nicht nur bes­te Freun­din­nen, son­dern gleich­zei­tig auch Schwes­tern: “Dara legt mir einen Arm um die Schul­ter, beugt sich vor, um mir etwas ins Ohr zu flüs­tern. […] “Bes­te Freun­din­nen”, sagt sie und ich bin mir nicht ganz sicher, ob sie mich umarmt oder sich an mich hängt. “Stimmt’s Nick? Nichts — gar nichts — kann dar­an etwas ändern.” (Zitat S.16) Und doch hat sich etwas ganz dras­tisch zwi­schen den bei­den ver­än­dert. Seit der Par­ty. Seit dem Unfall. Seit Nicks bes­ter Freund Parker Weiterlesen!

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