Davide Morosinotto — Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten

23.Novem­ber 2025

Gre­ta Gri­mal­di und der Jun­ge aus dem Schat­ten” von dem ita­lie­ni­schen Autoren Davi­de Moro­si­not­to ist ein his­to­ri­scher Kri­mi­nal­ro­man, der sich einem der größ­ten Geheim­nis­se der Deut­schen Geschich­te wid­met: Kas­par Hau­ser, dem “Kind Euro­pas”, einem Fin­del­kind, das eines Tages in Nürn­berg auf­tauch­te und um des­sen Her­kunft sich zahl­rei­che Mythen ran­ken. Wur­de er jah­re­lang in einem dunk­len Kel­ler gefan­gen gehal­ten? Wer war der jun­ge Mann wirk­lich, der sich zu einer Berühmt­heit ent­wi­ckel­te? Ein Hoch­stap­ler? Ein Prinz badi­scher Her­kunft? Der Autor stellt ein jun­ges Mäd­chen namens Gre­ta in den Mit­tel­punkt sei­ner Geschich­te, die mit ihrem bekann­ten Vater Dok­tor Gri­mal­di, der nicht nur Arzt ist, son­dern auch regel­mä­ßig Kri­mi­nal­fäl­le löst, nach Nürn­berg ein­ge­la­den wur­de, wo Kas­par Hau­ser auf­ge­taucht ist. Die­ser hat meh­re­re Mord­dro­hun­gen erhal­ten und die bei­den begin­nen zu ermit­teln… Ein wirk­lich spek­tu­ku­lä­res Buch! Einer der bes­ten his­to­ri­schen Kri­mi­nal­ro­ma­ne, den ich in den letz­ten Jah­ren gele­sen habe! Raf­fi­niert und klug erzählt, sehr gut recher­chiert und höchst span­nend. Mit einer gewief­ter, sym­pa­thi­schen, über­aus intel­li­gen­ten Ermitt­le­rin. Ein groß­ar­ti­ges Lese­er­leb­nis, das sich einem beson­de­ren Mythos auf lite­ra­ri­sche Wei­se nähert. Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der Vater der 14-jäh­ri­gen Gre­ta ist eine klei­ne Berühmt­heit: Dok­tor Gri­mal­di ist nicht nur Arzt, son­dern auch her­vor­ra­gend dar­in Kri­mi­nal­fäl­le zu lösen, wobei Gre­ta ihn stets unter­stüt­zen darf. Nun wer­den die bei­den — die eigent­lich in Sizi­li­en leben, wenn sie nicht gera­de auf Rei­sen sind — nach Nürn­berg ein­ge­la­den. Denn dort ist ein

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Erin Doom — Falling Like Snow

1.November 2025

Die ita­lie­ni­sche Autorin Erin Doom hat nach ihrem Erfolgs­ti­tel “The Tears­mith” etwas Neu­es geschrie­ben: “Fal­ling Like Snow” ist erneut eine Enemies-to-lovers-Romance, die ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, das nach dem Tod ihres Vater ihr Leben in Abge­schie­den­heit, Schnee und der wei­ten Wild­nis Kana­das hin­ter sich las­sen muss, um zu ihrem Paten­on­kel nach Kali­for­ni­en zu zie­hen. Dort hat die intro­ver­tier­te Außen­sei­te­rin nicht nur mit den unge­wohn­ten, war­men Tem­pe­ra­tu­ren zu kämp­fen, son­dern auch mit ihrem Stief­bru­der, der ihr von Anfang an signa­li­siert, dass er sie nicht hier haben möch­te. War­um ist Mason ihr gegen­über so abwei­send? All­mäh­lich kommt Ivy ihm näher und blickt hin­ter sei­ne Fas­sa­de. Doch dann tau­chen die Schat­ten der düs­te­ren Ver­gan­gen­heit ihres Vaters auf und alles gerät außer Kon­trol­le… Ein sprach­lich her­aus­ra­gend erzähl­tes Buch, das mit viel Gefühl und Herz auf­war­tet. Roman­tisch, mit­rei­ßend, span­nend. Hoch­emo­tio­nal! Die “lite­ra­ri­sche” Ant­wort auf “Cul­pa Mia”. Per­fek­te Lese­lek­tü­re für die dunk­le, kal­te Jah­res­zeit. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Ivy ist in der Nähe von Daw­son City in Kana­da auf­ge­wach­sen. In einer Block­hüt­te am Wald­rand. Ihre Mut­ter starb, als sie noch ganz klein war. Und ihr Vater — ein Soft­ware­inge­nieur — und sie waren schon immer ein ein­ge­schwo­re­nes Team. Ivy liebt die

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Alessandro Barbaglia — Sorry, aber ich bleibe

14.September 2025

Sor­ry, aber ich blei­be” ist ein Roman des ita­lie­ni­schen Autoren Ales­san­dro Bar­ba­glia, der kom­plett in Text‑, Sprach­nach­rich­ten und E‑Mails geschrie­ben ist. Er erzählt die Geschich­te von Zeno, der in der Schu­le übelst gemobbt wur­de und des­sen Video, wie sein Kopf von Mit­schü­lern in eine Klo­schüs­sel gehal­ten wird, viral ging. Doch dann schreibt ihm eine Unbe­kann­te, die sich Luna nennt. Die äußerst hart­nä­ckig ist und sich nicht abwim­meln las­sen will. Und die ihm Unter­stüt­zung anbie­tet. Lang­sam ent­steht eine Freund­schaft zwi­schen den bei­den. Aber war­um will Luna nicht, dass sie sich in echt tref­fen? Was hat sie zu ver­ber­gen? Ein sehr kurz­wei­li­ges, gera­de mal 156 Sei­ten dün­nes Buch, das sich durch die kur­zen Nach­rich­ten sehr flüs­sig und flott her­un­ter­liest. Eine Freund­schafts­ge­schich­te, die zuneh­mend an Tie­fe gewinnt und die Hoff­nung macht. Für Wenigleser:innen ab 12 Jahren

Der 14-jäh­ri­ge Zeno wur­de übelst gemobbt. Ein paar Mit­schü­ler haben ihn kopf­über in die Schul­toi­let­te gehal­ten und das Gan­ze auch noch gefilmt. Das Video ging viral. Des­halb zieht Zeno sich erst ein­mal zurück. Will mit nie­man­dem mehr etwas zu tun haben, geht nicht mehr

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Marta Palazzesi — Feder und Kralle

21.Januar 2025

Feder und Kral­le ist ein his­to­ri­scher Fan­ta­sy­ro­man der preis­ge­krön­ten, ita­lie­ni­schen Autorin Mar­ta Palaz­ze­si, der nach Valen­cia in das Jahr 1914 ent­führt. Dort leben Ampa­ro und Tomás, die sich zufäl­lig auf einem Jahr­markt begeg­nen und bei­de fest­stel­len, dass sie sich in Tie­re ver­wan­deln kön­nen. Tomás in einen Pan­ther und Ampa­ro in einen Fal­ken. Wäh­rend er tags­über ein ganz nor­ma­ler Jun­ge ist, ist Ampa­ro nachts ein ganz nor­ma­les Mäd­chen. Sie kom­mu­ni­zie­ren über Zet­tel oder über ihren neu­en Freund Pepe, der ihr Geheim­nis ent­tarnt hat. Zusam­men ver­su­chen sie mehr über ihre Her­kunft zu erfah­ren. Denn sie haben bei­de eine gemein­sa­me Erin­ne­rung an einen Brand. Vor Jah­ren brann­te ein altes Land­gut. Was hat die­ser Ort ihrer Ver­gan­gen­heit zu bedeu­ten? Wur­den sie als Kin­der wirk­lich in einem Klos­ter abge­ge­ben? Bald sto­ßen die Drei auf die unheim­li­che Legen­de des El Gris, der Graue, der Kin­der, die so anders sind wie sie, ent­führt. Wird er auch sie bald holen kom­men? Ein gestal­te­risch höchst kunst­voll gemach­tes Werk mit atem­be­rau­ben­den schwarz-weiß Zeich­nun­gen, die gan­ze Dop­pel­sei­ten fül­len und die Geschich­te teil­wei­se wei­ter­erzäh­len. Düs­ter, unter­halt­sam, auch anspruchs­voll und bewe­gend. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Lese­er­leb­nis für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ampa­ro, deren Eltern früh gestor­ben sind, lebt in Valen­cia bei ihrem Groß­va­ter. Es ist das Jahr 1914 und es ist wie­der Jahr­markt in der Stadt. Umso über­rasch­ter ist Ampa­ro, als sie bei einer Zir­kus­vor­füh­rung auf Tomás trifft. Er ver­wan­delt sich vor aller Augen

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Erin Doom — The Tearsmith

10.September 2024

The Tears­mith” von der ita­lie­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Erin Doom wur­de nun end­lich ins Deut­sche über­setzt. Der Erfolgs­ti­tel aus Ita­li­en, der außer­dem ver­filmt wur­de, lös­te einen Hype auf Tik­Tok aus und erreicht nun auch Deutsch­land. Für die 17-jäh­ri­ge Nica, deren Eltern gestor­ben sind, als sie fünf Jah­re alt war, geht ein Traum in Erfül­lung, als die Fami­lie Mil­ligan sie aus dem Wai­sen­haus holt und adop­tie­ren möch­te. Doch die­se neh­men auch den gleich­alt­ri­gen Rigel aus dem Heim mit, um ihm eben­falls ein neu­es Zuhau­se zu geben. Rigel, den Nica schon kennt seit sie ins Wai­sen­haus kam und der alles kaputt­macht, um sich schlägt und des­sen zugleich char­man­te Art die meis­ten Leu­te blen­det. Nica weiß um sei­ne dunk­le Sei­te und hat Angst, dass er ihr Glück zer­stö­ren wird. Aber zugleich zieht er sie selt­sam an, auch wenn er grau­sam ist und sie deut­lich auf­for­dert, sich von ihm fern­zu­hal­ten… Eine Lie­bes­ge­schich­te von schmerz­li­cher Inten­si­tät, vol­ler Ver­zweif­lung, aber auch Hoff­nung und Sehn­sucht. Mit einer Sprach­ge­walt und einer fast mär­chen­haf­ten Poe­sie, die ver­zau­bert. Ver­ein­nah­mend, atmo­sphä­risch und betö­rend. Ein Roman, der unter die Haut geht und defi­ni­tiv gele­sen wer­den soll­te! Eines der bes­ten Bücher, das ich die­ses Jahr gele­sen habe!! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Ala­ba­ma. Die 17-jäh­ri­ge Nica hat ihre Eltern früh ver­lo­ren. Seit­dem lebt sie im Wai­sen­haus “Gra­ve”. “An mei­ne Mut­ter und mei­nen Vater konn­te ich mich kaum noch erin­nern. Nur ganz ver­schwom­men, als wür­de ich sie durch ein hef­tig beschla­ge­nes Fens­ter betrach­ten. Wenn ich die Augen schloss und mich kon­zen­trier­te, konn­te ich ihre unschar­fen Gesich­ter sehen, wie sie von oben auf mich her­ab­schau­ten. Ich war erst fünf gewe­sen, als sie star­ben.” (Zitat aus “The Tears­mith” S.11) Nicas größ­ter Wunsch ist es, aus dem Heim raus­zu­kom­men. Eine Fami­lie zu fin­den, die sie auf­nimmt. Doch je älter sie wird, des­to gerin­ger ist die

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Gabriele Clima — Der Sonne nach

Kasimira22.Mai 2020

Der ita­lie­ni­sche Autor Gabrie­le Cli­ma wur­de für sei­nen Roman “Der Son­ne nach” mit dem Ander­sen Pri­ze für das bes­te Jugend­buch aus­ge­zeich­net. Außer­dem schaff­te er es auf die Aus­wahl­lis­te des IBBY (Inter­na­tio­na­les Kura­to­ri­um für das Jugend­buch) als bes­tes Buch über einen behin­der­ten Jun­gen. Ein Road­mo­vie, eine Freund­schafts­ge­schich­te zwi­schen einem Unru­he­stif­ter und einem Jun­gen, der im Roll­stuhl sitzt. Flott und äußerst unter­halt­sam erzählt. Eine kurz­wei­li­ge, rund­her­um gelun­ge­ne Geschich­te, die im Gedächt­nis bleibt. Der Ver­lag wirbt mit “Ziem­lich bes­te Freun­de” für Jugend­li­che — ich sage “ziem­lich bes­te Unter­hal­tung” für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren;-) Und natür­lich für Erwach­se­ne. Nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Ab 2021 übri­gens Prü­fungs­lek­tü­re für Haupt- und Realschulen.

Der 16-jäh­ri­ge Dario hat mal wie­der Mist gebaut. Eine Tür­klin­ke ist ihm in sei­nem Wut­aus­bruch zum Opfer gefal­len, die Leh­re­rin hat ihn sofort zum Direk­tor geschickt, als er ver­är­gert aus dem Klas­sen­zim­mer gestürmt ist und laut die Türe zuknal­len ließ“Du bist eine Nie­te, Dario, aus dir wird nie was”, hat­te sie zu ihm gesagt. “Das weiß doch jeder, oder? Auch dein Vater. Des­we­gen hat er sich ja davon­ge­macht.” Das hat­te sie zu ihm gesagt, vor der gan­zen Klas­se, ein­fach so, als ob nichts dabei wäre.” (Zitat aus “Der Son­ne nach” S.7) Dass sei­ne ver­hass­te Leh­re­rin ihn Nie­te nann­te, dar­an war er schon gewöhnt. Aber nun ver­don­nert ihn der Direktor 

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Cristina Chiperi — Mein Dilemma bist du! Aber ich denke nur an dich

Cristina Chiperi Mein Dilemma bist du! Und ich denke nur an dich28.August 2017

Mein Dilem­ma bist du! Aber ich den­ke nur an dich” von der noch sehr jun­gen, ita­lie­ni­schen Autorin Cris­ti­na Chi­p­e­ri war in ihrem Hei­mat­land auf der Online­platt­form Watt­pad ein Rie­sen­er­folg. Jetzt wur­de der Chick-Lit-Roman ins Deut­sche über­setzt. Eine Geschich­te über das tur­bu­len­te Leben eines Mäd­chens, das sich zwi­schen zwei Jungs ent­schei­den muss. Der ers­te Teil einer geplan­ten Tri­lo­gie. Eine sehr seich­te, aber flott erzähl­te Lek­tü­re, die nah am Nerv der Jugend ist. Für Tee­nies ab 13 Jahren.

Die 16-jäh­ri­ge Cris staunt nicht schlecht, als ihre Eltern ihr eines Tages ver­kün­den, dass sie aus ihrer Hei­mat­stadt Los Ange­les nach Miami umzie­hen wer­den. Ihr Vater hat ein beruf­li­ches Ange­bot bekom­men, das er ein­fach nicht aus­schla­gen kann. 3757 Kilo­me­ter ent­fernt muss Cris nun also ein neu­es Leben begin­nen. Fern von ihren zwei bes­ten Freun­den Tre­vor und Cass, die sie schmerz­lich ver­misst. Und obwohl sie bald eine neue Freun­din namens Sam fin­det, ist der Schul­all­tag nicht wirk­lich ange­nehm: “Vor dem Umzug bin ich gern zur Schu­le gegan­gen. Aber momen­tan habe ich an man­chen Tagen das Gefühl, als gin­ge ich zu mei­ner eige­nen Hin­rich­tung.” (Zitat S.88) Denn Cris gerät immer wie­der ungewollt

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Fabio Geda & Marco Magnone — Staubgeboren: Die Stadt der Vergänglichen

Fabio Geda Marco Magnone Staubgeboren: Die Stadt der Vergänglichen10.April 2017

Die ita­lie­ni­schen Autoren Fabio Geda und Mar­co Magno­ne haben mit “Staub­ge­bo­ren: Die Stadt der Ver­gäng­li­chen” einen dys­to­pi­schen Roman geschrie­ben, der in das West-Ber­lin der 70er ent­führt. Und eine Welt ent­ste­hen lässt, in der sämt­li­che Erwach­se­ne auf­grund einer Virus­er­kran­kung ver­stor­ben sind. Kin­der und Jugend­li­che — ganz auf sich allein gestellt. Ein Buch über den dro­hen­den Tod, über Mut, Zusam­men­halt und vor allem Soli­da­ri­tät. Unter­halt­sam und bewe­gend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

1978. West-Ber­lin. Chris­ta, Nora und Brit­ta leben auf der Pfau­en­in­sel in einem Schloss “…in einer Stadt ohne Strom, ohne Men­schen, die sich küm­mern. In einer Stadt, in der seit zwei Jah­ren nichts mehr funk­tio­niert: Sie beginnt zu ver­fal­len, wie in Zeit­lu­pe Stück für Stück.” (Zitat aus “Staub­ge­bo­ren: Die Stadt der Ver­gäng­li­chen” S.38) Dort haben sie sich mit einem Hau­fen ande­rer Mäd­chen — sie nen­nen sich die “Havel­grup­pe” — zusam­men­ge­fun­den, nach­dem das töd­li­che Virus ihnen ihre Eltern und Ange­hö­ri­gen genom­men hat. Vor drei Jah­ren ist es erst­mals auf­ge­tre­ten und auch sie wird es 

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Manuela Salvi — Tod oder Liebe

Manuela Salvi Tod oder Liebe11.April 2012

Mit “Tod oder Lie­be” von der ita­lie­ni­schen Autorin Manue­la Sal­vi ist eine rich­tig schö­ne, packen­de Lie­bes­ge­schich­te erschie­nen, die so mit­rei­ßend geschrie­ben ist, dass man sie gar nicht mehr aus der Hand legen möch­te! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Nach der Tren­nung ihrer Eltern beschließt Bian­ca mit ihrem Vater Mai­land zu ver­las­sen und in eine neue Stadt im Süden Ita­li­ens ans Meer zu zie­hen. Zu tief sitzt der Schock, als sie ihre Mut­ter in einem Café mit ihrem neu­en Lieb­ha­ber erwischt. Außer­dem scheint ein dunk­les Kapi­tel ihrer Ver­gan­gen­heit auf ihr zu las­ten, von dem man aber nur in Andeu­tun­gen erfährt. Bian­cas Vater ist Rich­ter und setzt sich mit einem befreun­de­ten Kom­mis­sar gegen die Mafia ein. Die­se soll Bau­ern bedroht haben, um im gro­ßen Sti­le Gift­müll auf deren Land zu ent­sor­gen. In der Schu­le will Bian­ca lie­ber für sich sein. Sie zeich­net für ihr Leben ger­ne und fährt mit ihrer Ves­pa durch die Gegend. Bis sie auf Manu­el trifft, der eben­falls neu an ihrer Schu­le ist. Eines Tages setzt er sich ein­fach auf ihren Platz. Wütend ver­sucht Bian­ca ihn zur Rede zur Stel­len, doch Manu­el lässt sie eis­kalt abblit­zen. Er wirkt unnah­bar, bleibt eben­so wie Bian­ca lie­ber für sich. Üble Gerich­te machen über ihn die Run­de. Er soll 

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