Mobbing

Liz Kessler — Meine Liebe ist jetzt

2.November 2019

Die bri­ti­sche Schrift­stel­le­rin Liz Kess­ler, die vor allem durch ihre “Emi­ly”-Roma­ne erfolg­reich wur­de, hat mit “Mei­ne Lie­be ist jetzt” ihr ers­tes Jugend­buch geschrie­ben. Eine Geschich­te über eine ganz beson­de­re Lie­be zu einem Geist und einem Mäd­chen zwi­schen zwei Jungs und zwei Rea­li­tä­ten. Ein rich­tig schö­ner Schmö­ker, der sich zu lesen lohnt! Eine außer­ge­wöhn­li­che Lie­bes­ge­schich­te. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Als Joe auf dem Boden sei­nes Zim­mers erwacht und nicht nur sein Bett, son­dern auch sei­ne gan­zen Möbel und Sachen ver­schwun­den sind, glaubt er zunächst an einen äußerst üblen Scherz sei­nes Bru­ders. Hat der ein­fach alles aus­ge­räumt, um ihn zu ärgern? Und war er selbst ges­tern fei­ern? Hat er sich die Kan­te gege­ben und erin­nert sich des­we­gen nicht mehr an alles? Alles kommt Joe so komisch vor. Doch als er dann sei­ne Hand nach der Tür­klin­ke aus­streckt und die­se nicht mehr rich­tig grei­fen kann, schwant ihm Böses. Auch als er plötz­lich sei­ne Eltern mit einem Umzugs­wa­gen das Haus ver­las­sen sieht. War­um las­sen sie ihn allein zurück? War­um sieht ihn sein Bru­der, der so merk­wür­dig… Weiterlesen!

Lucinde Hutzenlaub — Ich bin V wie Vincent

8.September 2019

Die deut­sche Autorin Lucin­de Hutzen­laub hat mit “Ich bin V wie Vin­cent” einen Roman geschrie­ben, der sich auf bewe­gen­de Art und Wei­se mit dem The­ma Mob­bing aus­ein­an­der­setzt. Ein Jun­ge, der nach einem Umzug als Neu­er in der Klas­se zum Außen­sei­ter wird und durch eine beson­de­re Metho­de es schafft auf die­se Miss­stän­de auf­merk­sam zu machen. Ein wich­ti­ges Buch, das Mut macht, zu sich selbst zu ste­hen, den Mund auf­zu­ma­chen und sich nicht unter­krie­gen zu las­sen! Unter­halt­sam und mit­rei­ßend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 16-jäh­ri­ge Milo ist nicht wirk­lich glück­lich dar­über mit sei­ner Fami­lie von Nami­bia, wo er auf eine deut­sche Schu­le gegan­gen ist, nun gleich ganz nach Deutsch­land zu zie­hen. Doch sein Vater hat sei­nen Job als Inge­nieur ver­lo­ren und jetzt steht ein beruf­li­cher Neu­an­fang bevor. Milo ver­misst sei­ne Freun­de, das regel­mä­ßi­ge Bas­ket­ball­spie­len unter der Son­ne Afri­kas und über­haupt hat er sich das Leben hier ganz anders vor­ge­stellt. Denn in der Schu­le trifft er auf Max. Max, der in sei­ne Klas­se geht und ihm den Schul­all­tag bald zur Höl­le macht. “Oh Gott. In was war er da nur rein­ge­ra­ten? Eines war auf jeden Fall völ­lig klar: Sie hat­tenWeiterlesen!

Lauren Wolk — Das Jahr, in dem ich lügen lernte

Kasimira23. Dezem­ber 2018

Das Jahr, in dem ich lügen lern­te” ist der Debüt­ro­man der ame­ri­ka­ni­schen Schrift­stel­le­rin Lau­ren Wolk. Über Mob­bing, Vor­ur­tei­le, Zivil­cou­ra­ge und Mut. In Ame­ri­ka, vor den Hin­ter­grün­den des zwei­ten Welt­kriegs. Eine beson­de­re Geschich­te über ein Mäd­chen, das über sich hin­aus­wächst. Bewe­gend und mit­rei­ßend erzählt. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Penn­syl­va­nia. Im Herbst 1943. Die 11-jäh­ri­ge Anna­bel­le lebt mit ihren zwei klei­ne Brü­dern, ihren Eltern, Groß­el­tern und ihrer Tan­te auf einer Farm. Täg­li­che Arbeit auf dem Hof gehört zu ihren Pflich­ten. In die Schu­le, in die sie geht, gibt es nur eine gro­ße Klas­se, in der die Schü­ler aller Alters­klas­sen zusam­men unter­rich­tet wer­den. Man­che Jun­gen kom­men nur unre­gel­mä­ßig zur Schu­le. Wenn sie Glück haben, wer­den sie von der Armee nicht ein­ge­zo­gen wer­den, weil man sie braucht, um die Äcker zu bestel­len. Wer neu­er­dings jedoch fast regel­mä­ßig zum Unter­richt kommt, ist Bet­ty. Sie wur­de von ihren Eltern zu den Groß­el­tern aufs Land geschickt, gilt als “schwer erzieh­bar”, auch wenn Anna­bel­le zunächst nicht wirk­lich ver­steht, was damit gemeint ist. Unwei­ger­lich wird sie selbst zu Bet­tys Opfer erko­ren, die sie schi­ka­niert, sie bedroht und sie zwingt… Weiterlesen!

Kelly Oram — Cinder & Ella

Kelly Oram - Cinder & Ella28.Oktober 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Kel­ly Oram hat mit “Cin­der & Ella” ein moder­nes Mär­chen geschrie­ben, das nach dem gro­ßen Erfolg in den USA nun end­lich ins Deut­sche über­setzt wur­de. Eine Lie­bes­ge­schich­te in Zei­ten vir­tu­el­ler Netz­wer­ke. Kom­bi­niert mit Schick­sals­schlä­gen und einem Touch Hol­ly­wood. Ein wun­der­schö­ner, gefühl­vol­ler, roman­ti­scher Schmö­ker — ide­al für kal­te, ver­reg­ne­te Herbst­ta­ge. Ein her­aus­ra­gen­des Lese­er­leb­nis, das man defi­ni­tiv nicht ver­pas­sen soll­te! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Ella lebt mit ihrer Mut­ter in Mas­sa­chu­setts. “Mein Leben war nie beson­ders mär­chen­haft ver­lau­fen. Kei­ne magi­schen Wün­sche, die in Erfül­lung gegan­gen wären, aber auch kei­ne ech­ten Tra­gö­di­en. Mein Dad hat­te eine Affä­re und hat­te Mom und mich ver­las­sen, als ich acht war, aber ansons­ten habe ich es ziem­lich gut getrof­fen.” (Zitat aus “Cin­der & Ella” S.7) Ella sieht gut aus, schreibt her­vor­ra­gen­de Noten in der Schu­le, ist beliebt und ihre Mut­ter ist wie ihre bes­te Freun­din. Und sie hat Cin­der. “Cinder458 — oder nur Cin­der, wie ich ihn nen­ne — ist neben Mom mein bes­ter Freund auf der gan­zen Welt, obwohl ich ihn noch nie getrof­fen habe. Ich habe noch nicht ein­mal mit ihm tele­fo­niert. Wir schrei­ben pau­sen­los Mails, seit er vor zwei Jah­renWeiterlesen!

Jilly Gagnon — #Famous

Jilly Gagnon #Famous 11.März 2018

#Famous” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jil­ly Gagnon ist ein Roman über ein ver­häng­nis­vol­les Foto, das plötz­lich um die Welt geht. Eine Geschich­te über uner­war­te­te Berühmt­heit, Mob­bing und die Lie­be in Zei­ten von Soci­al Media. Eine tur­bu­len­te, unter­halt­sa­me Lek­tü­re. Für Mäd­chen ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Schon seit Ewig­kei­ten schwärmt die jun­ge Rachel für den 18-jäh­ri­gen Kyle aus der 12.Klasse. Es gibt nur eine ein­zi­ge Über­schnei­dung ihrer bei­der Leben: der Kurs “Krea­ti­ves Schrei­ben”, den sie bei­de besu­chen. Umso über­rasch­ter ist Rachel, als sie Kyle eines Tages im Ein­kaufs­zen­trum ent­deckt — als Mit­ar­bei­ter eines Fast­foodre­stau­rants: “Und dann sah ich ihn. Kyle Bon­ham. Instink­tiv senk­te ich den Kopf, dreh­te mich zur Sei­te und tat so, als sei ich voll und ganz in mein Han­dy ver­tieft, damit nur ja nicht der Ein­druck ent­stand, ich wür­de ihn anstar­ren. In Wahr­heit tat ich genau das — Kyle muss­te man ein­fach anstar­ren.” (Zitat aus “#Famous” S.10) Heim­lich macht Rachel ein Foto von ihm, um es ihrer bes­ten Freun­din Moni­que zu schi­cken. Und zwar über die Platt­form Flit, auf der sie ihr sonst auch ihre Bil­der schickt. Dar­un­ter schreibt sie: “Echt lecker, was dieWeiterlesen!

Leila Sales — This song will save your life

Laila Sales This song will save your life26.Februar 2018

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Lei­la Sales hat mit “This song will save your life” einen Roman über die Sehn­sucht dazu­zu­ge­hö­ren und gemocht zu wer­den geschrie­ben. Zugleich ist das Buch eine Lie­bes­er­klä­rung an die Musik und eine Auf­for­de­rung, an sich selbst zu glau­ben und sich so zu mögen, wie man ist! Ein­fühl­sam und unter­halt­sam geschrie­ben. Ein rich­tig schö­ner Schmö­ker! Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Eli­se wird in der Schu­le gemobbt und hat kei­ne Freun­de. “Ich kam auf die Welt, um unbe­liebt zu sein. Anders kann es nicht gelau­fen sein.” (Zitat aus “This song will save your life”, S.9) Unbe­liebt zu sein, das hat bei ihr schon in der 4. Klas­se begon­nen, als sie mit einen neu zuge­zo­ge­nen Mäd­chen spiel­te und ein ande­res die­ses warn­te, doch nicht so viel mit ihr zusam­men zu sein, weil Eli­se sonst auf das neue Mäd­chen zu sehr “abfär­ben” wür­de. Irgend­wie war Eli­se schon immer ein wenig anders als die ande­ren. Als sie Jah­re spä­ter ihre gesam­ten Som­mer­fe­ri­en dazu ver­wen­det, alles über Mode, belieb­te Pro­mis, Pop­stars, Fern­seh­sen­dun­gen und Musik wie für eine Klau­sur zu büf­feln und sich kom­plett neue Out­fits zusam­men­stellt, muss sie jedoch fest­stel­len, das auch das nicht wirk­lich funk­tio­niert: Man denkt immer, es sei so ein­fach, sich zu ändern. Denkt man. Ist es aber nicht. […] Sie wer­den das durch­schau­en, wer­den mit­ten in dich hin­ein­se­hen, in das Mäd­chen, das immer noch zu ängst­lich ist, immer noch zu klug, als dass es ihm gut­tä­te, immer noch einen Tick zu spät, immer noch, immer falsch. Ände­re, was du auch willst; das wird immer so blei­ben.” (Zitat S.9). Dar­auf­hin beschließt sie sich das Leben zu neh­men. Als sie sich pro­be­wei­se die Puls­adern… Weiterlesen!

Louis Sachar — Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff

Louis Sachar - Schlamm oder Die Katastrophe von Heath Cliff22.Februar 2018

Löcher“-Best­sel­ler­au­tor Lou­is Sachar hat mit „Schlamm oder Die Kata­stro­phe von Heath Cliff“ mal wie­der ein rich­tig gutes Jugend­buch geschrie­ben! Über eine plötz­li­che Infek­ti­ons­wel­le aus­ge­löst durch ein Schlamm­loch, wel­ches in einer Klein­stadt für größ­tes Cha­os sorgt. Äußerst unter­halt­sam, span­nend und mit einer schö­nen Pri­se Humor. Nun als Taschen­buch erschie­nen. Für Wenig­le­ser (vor allem Jungs) und alle ande­ren Jugend­li­chen ab 12 Jah­ren. Lese­tipp!

Penn­syl­va­nia. In dem klei­nen (fik­ti­ven) Städt­chen namens Heath Cliff gehen jeden Mor­gen gemein­sam zur Schu­le: die 5.Klässlerin Tama­ya und der 7.Klässler Mar­shall. Frü­her hat das Mäd­chen den älte­ren Jun­gen immer ein wenig ange­him­melt, doch in letz­ter Zeit ver­hält sich Mar­shall irgend­wie anders und möch­te nicht ein­mal in der Schu­le zusam­men mit ihr gese­hen wer­den. Sie gehen nur des­halb noch gemein­sam hin und zurück, weil Tama­yas Mut­ter ihre Toch­ter nicht allei­ne zur Schu­le gehen las­sen will. Ihr Weg führt sie stets um den Wald her­um, in den nie­mand der Kin­der hin­ein­ge­hen darf. Schau­er­ge­schich­ten ran­ken sich in der Schu­le dar­über. Auch die älte­ren Jungs, die neu­er­dings an dem Pau­sen­tisch von Tama­ya und ihren Freun­din­nen sit­zen, erzäh­len eine von dem geis­tes­ge­stör­ten Ein­sied­ler, der dort angeb­lich haust. Des­halb ist Tama­ya umso über­rasch­ter, als Mar­shall eines Tages plötz­lich eine Abkür­zung gehen will: mit­ten durch den Wald hin­durch! Da sie nicht allei­ne… Weiterlesen!

Silas Matthes — Miese Opfer

Silas Matthes Miese Opfer19.Februar 2018

Mie­se Opfer” von Silas Mat­thes ist ein Jugend­buch, das damals im neu­en Imprint des Oetin­ger Ver­la­ges erschie­nen ist: Oetin­ger 34 - einer Krea­tiv­werk­statt, in dem eine ver­netz­te Com­mu­ni­ty gemein­sam an Buch­pro­jek­ten arbei­tet. Das Cover z.B. wur­de durch Abstim­mung ermit­telt. Der Roman eines noch recht jun­gen Autoren setzt sich mit Mob­bing inten­siv aus­ein­an­der. Jugend­sprach­lich. Direkt. Authen­tisch. Nun als preis­wer­te­re Aus­ga­be im Oetin­ger Taschen­buch Ver­lag erschie­nen. Beson­ders für Jungs ab 13 Jah­ren zu emp­feh­len.

Der 15-jäh­ri­ge Fred (eigent­lich Fer­di­nand) und Leo sind die bes­ten Freun­de. Sie hän­gen gemein­sam im Gewer­be­ge­biet her­um, schau­en Fil­me an, machen zusam­men Musik und sind dabei ein eige­nes Brett­spiel zu erfin­den: “Mir kam der Gedan­ke, dass ich Jah­re so ver­brin­gen könn­te, jah­re­lang mit Leo die Zeit ver­schwen­den, indem wir hier rum­hin­gen, uns irgend­wel­chen Scheiß aus­dach­ten, uns von der Son­ne zu Sta­tu­en bren­nen lie­ßen.” (Zitat aus “Mie­se Opfer” S.11). Alles könn­te so schön sein, wären da nicht Sebas­ti­an Dun­ker — den sie nur Dun­ker nen­nen — und sei­ne Freun­de, die die bei­den regel­mä­ßig fer­tig machen. Sie geben ihnen im Unter­richt Schlä­ge auf … Weiterlesen!

Angela Mohr — Wach auf, wenn du dich traust

Angela Mohr Wach auf, wenn du dich traust23.Januar 2018

Die Stutt­gar­ter Autorin Ange­la Mohr hat mit “Wach auf, wenn du dich traust” einen unheim­lich span­nen­den Thril­ler über die The­men Zivil­cou­ra­ge, Mob­bing und die schnell ent­ste­hen­de Eigen­dy­na­mik in Grup­pen geschrie­ben. Die­ses Buch kann ich wirk­lich emp­feh­len! Nun neu als Taschen­buch auf­ge­legt wor­den. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Per­fekt auch als Schul­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung geeig­net.

Vor zwei Jah­ren ist Jen­ny mit ihren Eltern von der Stadt aufs Land gezo­gen. Sie woh­nen nun in einem alten, äußerst reno­vie­rungs­be­dürf­ti­gen Fach­werk­haus, das einer Dau­er­bau­stel­le gleicht. Viel Geld ist nicht da, aber trotz­dem darf Jen­ny für eine Woche in ein Zelt­la­ger fah­ren. Sie hat zwar schon eine Freun­din in dem klei­nen Dorf gefun­den, trotz­dem erhofft sie sich durch die Fahrt in das Feri­en­camp noch mehr Anschluss zu krie­gen. Mar­kus — der Lei­ter des Camps — will mit ihnen sogar ein Jugend­zen­trum bau­en, wenn sie sich in der Zeit gut betra­gen. Das wür­de für Jen­ny noch mehr Kon­tak­te knüp­fen und Zusam­men­halt in der Grup­pe bedeu­ten. Außer­dem hat sie sich unglück­lich in einen Jun­gen aus ihrer Schu­le ver­liebt und braucht drin­gend Ablen­kung. Ange­kom­men im Camp fällt Jen­ny jedoch auf, dass vor allem Finn — einer der Teil­neh­mer — von Mar­kus beson­ders hart behan­delt wird. Stän­dig muss er sich fie­se Anspie­lun­gen von dem Lei­ter anhö­ren, die… Weiterlesen!

Marit Kaldhol — Zweet

Marit Kaldhol Zweet22.September 2017

Zweet” ist bereits das zwei­te Jugend­buch der nor­we­gi­schen Autorin Marit Kald­hol, das ins Deut­sche über­setzt wur­de. Für ihren ers­ten Roman “Allein unter Schild­krö­ten” wur­de sie 2013 für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­niert. Ihr aktu­el­les Buch: eben­falls ein klei­nes, lite­ra­ri­sches Schmuck­stück, das sowohl ein­dring­lich, als auch über­ra­schend behut­sam erzählt wird. Im Mit­tel­punkt ein Ter­ror­an­griff an einer Schu­le, vor dem eine jun­ge Außen­sei­te­rin flüch­ten kann, in ihre ganz eige­ne Welt — die Welt der Bie­nen. Eine Geschich­te über das Anders­sein, über Mob­bing und die Zart­heit einer ers­ten Lie­be. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und für Erwach­se­ne.

Lill-Miri­am ist anders als die ande­ren. “Mama hat den ande­ren Eltern von mei­nem Zyn­drom erzählt. Weil zie woll­te, dazz die ande­ren verzte­hen, war­um ich bin, wie ich bin. Dazz ich man­che Din­ge auf mei­ne eige­ne Art mache. Zeit­dem nen­nen zie mich nur noch Zny­drom. Außer einem Jun­gen mit Zuper­man-T-Zhirt, der hat mich ange­lä­chelt.” (Zitat S.24ff) Sie redet nicht so ger­ne. Schrei­ben mag sie viel lie­ber, auch wenn gera­de mal wie­der die “S”-Taste ihres Lap­tops spinnt und sie lie­ber ein “Z” ver­wen­det. Als ein Alarm in ihrer Schu­le aus­bricht, geht sie nicht mit den ande­ren nach drau­ßen, um in die uner­war­te­ten Fän­ge von Ter­ro­ris­ten zu gelan­gen, son­dern … Weiterlesen!