Schlagwort Archiv: Thienemann

Claire Christian — Du bringst mein Leben so schön durcheinander

Kasimira28.März 2019

Du bringst mein Leben so schön durch­ein­an­der” von der aus­tra­li­schen Autorin Clai­re Chris­ti­an hat einen Roman geschrie­ben, der eine zar­te Annä­he­rung zwei­er Außen­sei­ter zeigt. Die Geschich­te über einer begin­nen­de Lie­be, über das “Nor­mal­sein”, über Ehr­lich­keit und über das Zer­bre­chen und lang­sa­me Hei­len. Ein Buch, das auf sen­si­ble Wei­se zeigt, das jeder sein Päck­chen zu tra­gen hat und dass irgend­wann, irgend­wie, alles bes­ser wer­den kann. Emo­tio­nal, mit­rei­ßend und ein­fach schön zu lesen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Vor sechs Mona­ten ist ihre bes­te Freun­din Kel­ly gestor­ben. Sie hat sich das Leben genom­men. Seit­dem ist nichts mehr nor­mal in Avas Leben. “Ach, leckt mich alle am Arsch!” brül­le ich abschlie­ßend, dre­he mich auf den Fer­sen um, mar­schie­re durch den Saal nach hin­ten, direkt durch die zwei­flü­ge­li­ge Tür hin­durch. Ich höre, wie sie mir mit einem Knall zufällt. Super hin­ge­kriegt, Ava. Ich habe mir gera­de heu­te Mor­gen geschwo­ren, dass ich ver­su­chen wür­de, eins die­ser stil­len, unauf­fäl­li­gen Mäd­chen zu sein, die sich ihrer Umge­bung anpas­sen. Ich habe sogar mit schwar­zem Filz­stift “sei farb­los” auf mei­nen Hand­rü­cken geschrie­ben” (Zitat S.7) Auf einer Schul­ver­samm­lung ras­tet Ava aus, mit einem Mit­schü­ler prü­gelt sie sich, weil die­ser etwas Nega­ti­ves über Kel­ly gesagt hat und dann hat sie… Weiterlesen!

Claudia Romes — Dana Mallory und das Haus der lebenden Schatten

Kasimira10.März 2019

Dana Mal­l­o­ry und das Haus der leben­den Schat­ten” von der deut­schen Autorin Clau­dia Romes ist ein Mys­te­ry­thril­ler über ein altes, unheim­li­ches Her­ren­haus, in dem merk­wür­di­ge Din­ge vor sich gehen. Mit­ten dar­in — und wäh­rend der Feri­en von ihrer Tan­te dort­hin ein­ge­la­den — ein 12-jäh­ri­ges Mäd­chen, das dem Gan­zen auf den Grund zu gehen ver­sucht. Ein schö­ner Schmö­ker mit einer ordent­li­chen Por­ti­on Schau­er­haf­tig­keit. Bes­tes Lese­fut­ter für Gru­sel­fans ab 11 Jah­ren.

Die 12-jäh­ri­ge Dana muss ihre Som­mer­fe­ri­en bei Tan­te Meg ver­brin­gen. Ihr Vater, der von einer herr­li­chen Kind­heit auf dem herr­schaft­li­chen Anwe­sen “Mal­l­o­ry Manor” schwärmt, bringt sie dort­hin. “Auf mich wirk­te das Schloss dun­kel und Furcht ein­flö­ßend. Zwi­schen den Eisen­stä­ben des auf­fäl­lig ver­zier­ten Tores waren über­all Spinn­we­ben und deren Bewoh­ner waren so groß wie Tisch­ten­nis­bäl­le.” (Zitat aus “Dana Mal­l­o­ry und das Haus der leben­den Schat­ten” S.7) Es ist Ewig­kei­ten her, dass er selbst sei­ne Tan­te gese­hen hat. “Ver­mut­lich war er auf­ge­reg­ter als ich. Schließ­lich war er Weiterlesen!

Dhonielle Clayton — The Belles: Schönheit regiert

Kasimira19.Februar 2019

The Bel­les: Schön­heit regiert” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Dho­ni­el­le Clay­ton ist der ers­te Teil einer fan­tas­ti­schen Rei­he, der sei­ne Leser in die über­aus fas­zi­nie­ren­de Welt von Orléans ent­führt. In die­ser ist die Häss­lich­keit aus­ge­bro­chen und nur beson­de­re Men­schen mit beson­de­rem Blut — die sich die “Bel­les” nen­nen — kön­nen ande­ren kurz­fris­ti­ge Schön­heit ver­lei­hen. Ein opu­len­tes, unglaub­lich atmo­sphä­ri­sches Werk. Ein Buch wie ein Far­ben­rausch: präch­tig, pom­pös und puder­zu­cker­süß und zugleich mit einer höchst gefähr­li­chen Note. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Lese­ver­gnü­gen! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Im König­reich von Orléans steht in den Geschichts­bü­chern fol­gen­de Geschich­te: Als die Welt ent­stan­den war, ver­lieb­te sich der Gott des Him­mels in die Göt­tin der Schön­heit und zeug­ten mit ihr Kin­der. Dies waren die Bür­ger von Orléans. Doch weil die Göt­tin der Schön­heit viel mehr Zeit mit ihren Kin­dern ver­brach­te, als mit dem Gott des Him­mels erbos­te sich die­ser und schickt erst Unwet­ter und dann Häss­lich­keit über die Men­schen. Er ver­fluch­te sie zuWeiterlesen!

Meg Haston — Alles so leicht

Meg Haston Alles so leicht1.Juli 2018

Alles so leicht” ist das ers­te Jugend­buch von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Meg Has­ton, das zugleich auto­bio­gra­fi­sche Züge trägt. Er setzt sich mit den The­ma­ti­ken Ess­stö­rung und dem Wunsch das eige­ne Leben zu been­den aus­ein­an­der und spielt in einer psych­ia­tri­schen Kli­nik. Dra­ma­tisch, bewe­gend und schmerz­haft zugleich. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 17-jäh­ri­ge Ste­pha­nie, die von allen Ste­vie genannt wer­den möch­te, ist in eine Kli­nik ein­ge­lie­fert wor­den. Es war ihr eige­ner Vater, der dies ver­an­lasst hat. Jetzt steckt sie in einem The­ra­pie­zen­trum mit­ten in der Wüs­te New Mexi­cos. 60 Tage lang soll sie dort blei­ben und mög­lichst von ihrer Ano­re­xie geheilt wer­den, die ihren Anfang nahm, als Ste­vies Mut­ter vor eini­ger Zeit die Fami­lie von einem Tag auf den ande­ren ver­ließ. Doch das Mäd­chen hat kei­nes­wegs vor geheilt zu wer­den. Sie will ster­ben. Für ihren Bru­der, an des­sen Tod sie sich schul­dig fühlt. In 27 Tagen jährt sich sein Todes­tag: “Ich wer­de Josh nicht noch ein­mal im Stich las­sen. Wenn sich der Tag, an dem ich mei­nem Bru­der umge­bracht habe, zum ers­ten Mal jährt, wer­de ich kei­nen Atem­zug mehr tun.” (Zitat aus “Alles so leicht” S.23). Die Kli­nik bringt ihren Plan… Weiterlesen!

Jilly Gagnon — #Famous

Jilly Gagnon #Famous 11.März 2018

#Famous” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Jil­ly Gagnon ist ein Roman über ein ver­häng­nis­vol­les Foto, das plötz­lich um die Welt geht. Eine Geschich­te über uner­war­te­te Berühmt­heit, Mob­bing und die Lie­be in Zei­ten von Soci­al Media. Eine tur­bu­len­te, unter­halt­sa­me Lek­tü­re. Für Mäd­chen ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Schon seit Ewig­kei­ten schwärmt die jun­ge Rachel für den 18-jäh­ri­gen Kyle aus der 12.Klasse. Es gibt nur eine ein­zi­ge Über­schnei­dung ihrer bei­der Leben: der Kurs “Krea­ti­ves Schrei­ben”, den sie bei­de besu­chen. Umso über­rasch­ter ist Rachel, als sie Kyle eines Tages im Ein­kaufs­zen­trum ent­deckt — als Mit­ar­bei­ter eines Fast­foodre­stau­rants: “Und dann sah ich ihn. Kyle Bon­ham. Instink­tiv senk­te ich den Kopf, dreh­te mich zur Sei­te und tat so, als sei ich voll und ganz in mein Han­dy ver­tieft, damit nur ja nicht der Ein­druck ent­stand, ich wür­de ihn anstar­ren. In Wahr­heit tat ich genau das — Kyle muss­te man ein­fach anstar­ren.” (Zitat aus “#Famous” S.10) Heim­lich macht Rachel ein Foto von ihm, um es ihrer bes­ten Freun­din Moni­que zu schi­cken. Und zwar über die Platt­form Flit, auf der sie ihr sonst auch ihre Bil­der schickt. Dar­un­ter schreibt sie: “Echt lecker, was dieWeiterlesen!

Rainer Wekwerth & Thariot — Pheromon: Sie riechen dich

Rainer Wekwert Thariot Pheromon: Sie riechen dich7.Februar 2018

Phe­ro­mon: Sie rie­chen dich” ist ein Sci-fi-Thril­ler, der in einem Gemein­schafts­pro­jekt des deut­schen Autoren Rai­ner Wekwerth mit Tha­ri­ot (heißt eigent­lich Mar­tin Lang­ner) ent­stan­den ist. Eine Geschich­te über einen außer­ge­wöhn­li­chen Geruchs­sinn und eine dunk­le Macht, die um sich greift. Äußerst fes­selnd und unter­haltsam geschrie­ben. Der ers­te Teil einer Rei­he. Bes­tes Lese­fut­ter für Jungs (und auch Mäd­chen) ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Illi­nois. 2018. Der 17-jäh­ri­ge Jake hat ein äußerst wich­ti­ges Spiel ver­saut. “Nicht nur, dass er Alan dazu über­re­det hat­te, einen lan­gen Pass auf ihn zu wer­fen und sich damit den Anord­nun­gen des Coa­ches zu wider­set­zen, er war es, der dem Team die ein­zi­ge Chan­ce geraubt hat­te, das Fina­le der Staats­meis­ter­schaf­ten zu errei­chen.” (Zitat aus “Phe­ro­mon: Sie kön­nen dich rie­chen” S.10) Denn im ent­schei­den­den aller Momen­te wur­de ihm … Weiterlesen!

Alice Gabathuler — Hundert Lügen

Alice Gabathuler - Hundert Lügen21.September 2017

Die Schwei­zer Autorin Ali­ce Gaba­thuler hat einen neu­en Thril­ler her­aus­ge­bracht: “Hun­dert Lügen”. Die Geschich­te eines Geschwis­ter­paa­res, das Schlim­mes erlebt hat und auf der Flucht vor der Ver­gan­gen­heit vor eben jener ein­ge­holt wird. Ein Buch über die Geheim­nis­se einer Fami­lie, Trau­ma­ta, Lügen und der Wahr­heit, die sich gna­den­los ans Licht drängt. Inten­siv, bewe­gend und vol­ler Dra­ma­tik erzählt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Zürich. Nach zehn Jah­ren tref­fen sie wie­der auf­ein­an­der. Die Geschwis­ter Manon und Kris. Ein dra­ma­ti­sches Ereig­nis in ihrer Kind­heit hat sie aus­ein­an­der­ge­ris­sen. Hat ihre gesam­te Fami­lie zer­stört und ihre Mut­ter das Wei­te suchen las­sen. Seit­dem waren Manon und Kris in Inter­na­ten unter­ge­bracht, ent­fernt auch vom Vater, einem rei­chen, erfolg­rei­chen Geschäfts­mann, der sich auf das Sanie­ren von maro­den Fir­men spe­zia­li­siert hat. Die­ser hat bereits eine neue Fami­lie gegrün­det. Hat eine neue Frau und zwei klei­ne Kin­der. Doch jetzt sind Dro­hun­gen gegen die Fami­lie auf­ge­taucht und Manon und Kris wer­den… Weiterlesen!

Björn Springorum — Spiegel des Bösen

Björn Springorum - Spiegel des Bösen14.März 2017

Spie­gel des Bösen” von dem deut­schen Autoren Björn Springo­rum ist ein fan­tas­ti­scher Hor­ror­ro­man, der sei­ne Leser in ein unheil­vol­les Grand­ho­tel in die Alpen ent­führt, in dem es nicht mit rech­ten Din­gen zuzu­ge­hen scheint. Eine Geschich­te über Geis­ter der Ver­gan­gen­heit, eine unge­sühn­te Schuld und ein lie­ben­des Paar, das dem Bösen zu trot­zen wagt. Ein biss­chen “Shining”-Atmosphäre und schön schau­rig! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die 15-jäh­ri­ge Sophie fährt mit ihren Eltern in den Urlaub. Für vier Tage in die Alpen in ein rie­si­ges Hotel, das nach 100 Jah­ren wie­der neu eröff­net hat. “Jetzt sah Sophie es vor sich aus dem Nebel auf­ra­gen. Das berühm­te und legen­dä­re Grand­ho­tel Raben­fels. Nun, zumin­dest, wenn sie ihrem Vater so zuhör­te. Für sie war es ein Hotel, das zwang­haft ver­sucht hat­te, sich an der abge­le­gens­ten und ödes­ten, mög­li­cher­wei­se auch käl­tes­ten Stel­le des Uni­ver­sums nie­der­zu­las­sen — und erfolg­reich gewe­sen war. Das Hotel befand sich am Ende der Welt, hoch oben auf einem schrof­fen und fros­ti­gen Fels­pla­teau, umge­ben von der­art spit­zen und stei­len Ber­gen, dass es nicht mal als Win­ter­sport­ort taug­te.” (Zitat S.10) Auf die Zeit mit ihren Eltern an die­sem selt­sa­men Ort freut Sophie sich nicht gera­de. Bereits nach zwei Tagen zählt sie die Stun­den, die sie es hier noch aus­hal­ten muss. Denn das Hotel ist ihr irgend­wie nicht ganz suspekt. Schon bei ihrer Anrei­se, als sie hät­te schwö­ren kön­nen… Weiterlesen!

April Genevieve Tucholke — All the strangest things are true.

April Genevieve Tucholke All the strangest things are true

03.Februar 2017

All the stran­gest things are true.” ist ein Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin April Gene­vie­ve Tuchol­ke. Über das Erwach­sen­wer­den, über uner­wi­der­te Lie­be und die Bezie­hung zwi­schen drei Jugend­li­chen. Erzählt aus drei Per­spek­ti­ven. Eine Geschich­te, die anders ist, abseits des Main­streams — für Leser beson­de­rer Bücher. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Die fan­ta­sie­vol­le, aber etwas son­der­ba­re Wink bezeich­net ihre zahl­rei­chen Geschwis­ter als “Wai­sen­kin­der”, weil sie alle kei­nen Vater mehr haben und ihre Mut­ter, die als Wahr­sa­ge­rin arbei­tet, sie oft sich selbst über­lässt. Die­se liest ihren Kun­den aus Tee­blät­tern oder aus Kar­ten. Jetzt hat sie Wink vor­her­ge­sagt, dass sie und der neue Jun­ge, der neben­an ein­ge­zo­gen ist, eine gemein­sa­me Geschich­te haben wer­den. Der Jun­ge, der einen eben­so außer­ge­wöhn­li­chen Namen wie sie trägt: Mid­ni­ght. Die­ser ist froh umge­zo­gen zu sein. Weg von Pop­py, dem Mäd­chen, für das er schon seit frü­hes­ter Kind­heit geschwärmt hat. Die er geküsst und mit der er geschla­fen… Weiterlesen!

Heike Karen Gürtler — Mut ist der Anfang vom Glück

Heike Karen Gürtler - Mut ist der Anfang vom Glück27.August 2016

Mut ist der Anfang vom Glück” ist ein wirk­lich gelun­ge­ner Roman der deut­schen Autorin Hei­ke Karen Gürt­ler. Auf sehr ein­fühl­sa­me und unter­halt­sa­me Art erzählt sie vom Erwach­sen­wer­den, von Selbst­be­wusst­sein, Mut und Unsi­cher­heit, als ein jun­ges Mäd­chen sich in ihre neue Klas­sen­ka­me­ra­din ver­liebt. Mit einem bezau­bern­den Cover und der all­ge­mei­nen Bot­schaft: Anders sein ist gar nicht so schlimm;-) Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren.

Die 16-jäh­ri­ge Kim fühlt sich nicht wirk­lich wohl. Das Erwach­sen­wer­den ist schwie­rig. So vie­le Gefüh­le in ihrem Inne­ren, die sie nicht ord­nen kann. Zum Glück hat sie zwei bes­te Freun­din­nen: Lea und Sophie. “Nur mit den bei­den fühl­te ich mich wirk­lich wohl. Frü­her war das bes­ser, doch seit ich etwas zwölf oder drei­zehn Jah­re alt war, wur­de ich immer unsi­che­rer. Mir schien mein Kör­per plötz­lich nicht mehr so rich­tig zu pas­sen. Je coo­ler ich sein woll­te, des­to unge­schick­ter wur­de ich. Es fühl­te sich an, als hät­te man mir plötz­lich eine Art ecki­gen Gegen­stand über­ge­stülpt, der es mir schwer mach­te, mich unbe­fan­gen zu bewe­gen.” (Zitat aus “Mut ist der Anfang vom Glück” S.6) Alle wol­len wis­sen, ob es denn einen Jun­gen gibt, den sie mag. Den sie toll fin­det. Sogar ihre Mut­ter. Aber irgend­wie ist da nie­mand, für den Kim sich inter­es­sie­ren könn­te. Als sie auf einer Par­ty mit … Weiterlesen!