Monatliches Archiv: März 2021

Rachel Lippincott, Mikki Daughtry — All this time: Lieben heißt unendlich sein

Kasimira31. März 2021

Nach ihrem Best­sel­ler “Drei Schrit­te zu dir” ist “All this time: Lie­ben heißt unend­lich sein” der zwei­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin­nen Rachel Lip­pin­cott und Mikki Daugh­try. Eine Geschich­te über einen gro­ßen Ver­lust, über Trau­er­be­wäl­ti­gung und den zar­ten Beginn einer neu­en Lie­be. Doch kann die­se tat­säch­lich bestehen? Berüh­rend, schmerz­voll, roman­tisch. Kommt für mich an den erfolg­rei­chen (völ­lig unab­hän­gig zu lesen­den) Vor­gän­ger nicht ganz her­an und über­rascht erst gegen Ende so rich­tig. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 18-jäh­ri­ge Kyle will sei­ner Freun­din Kim­ber­ly zum Schul­ab­schluss ein Arm­band schen­ken. Eigent­lich ist es mitt­ler­wei­le mehr ein Ent­schul­di­gungs­ge­schenk, obwohl er im Grun­de kei­ne Ahnung hat, wofür er sich ent­schul­di­gen müss­te. Aber irgend­et­was ist komisch zwi­schen ihnen in letz­ter Zeit. Kim ist abwei­sen­der und distan­zier­ter zu ihm. “Viel­leicht rückt Kim ja end­lich damit raus, was eigent­lich los ist, wenn sie das Arm­band sieht. Oder viel­leicht küsst sie mich auch ein­fach und sagt mir, dass sie mich liebt, und das Pro­blem hat über­haupt nichts mit mir zu tun. Ist auch mög­lich.” (Zitat aus “All this time: Lie­ben heißt unend­lich sein” S.8) Kyle und Kim­ber­ly sind das per­fek­te Paar und schon seit vie­len Jahren Weiterlesen!

Antje Babendererde — Sommer der blauen Wünsche

Kasimira25.März 2021

Som­mer der blau­en Wün­sche” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Autorin Ant­je Baben­der­er­de. Auf ihre Bücher freue ich mich immer sehr! Dies­mal ent­führt sie ihre Leser das ers­te Mal ins raue Schott­land. Ein jun­ges Mäd­chen, das aus einem tur­bu­len­ten All­tag zu ihrer Groß­mutter in die High­lands flüch­tet und dort auf einen geheim­nis­vol­len Jun­gen im Roll­stuhl trifft, von dem sie sich — wenn es nach ihrer Groß­mutter gin­ge — lie­ber fern­hal­ten soll­te. Eine facet­ten­rei­che, tief­grün­di­ge Geschich­te, gespickt mit aller­lei Legen­den und his­to­ri­schen Bezü­gen, die einen wun­der­ba­ren Ein­blick in die schot­ti­sche Lebens­art bereit­hält. Ein­drucks­voll, äußerst roman­tisch und authen­tisch. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Von Ber­lin nach Schott­land. Für die jun­ge Car­lin ver­än­dert sich alles, als sie zu ihrer Groß­mutter zieht, die sie schon seit Ewig­kei­ten nicht mehr gese­hen hat. “Offen­bar kann man im Nord­wes­ten der Graf­schaft Suther­land außer Scha­fe­zäh­len nicht viel ande­res machen. Gran wohnt in einer klei­nen Künst­ler­ko­lo­nie am Rand der schot­ti­schen Küs­ten­ge­mein­de Cala­da­le. Zwei­hun­dert Men­schen leben im Dorf, zwan­zig in der Kolo­nie, die für eine Wei­le auch mein Zuhau­se sein wird.” (Zitat aus “Som­mer der blau­en Wün­sche” S.5) Seit Car­lins Vater die Fami­lie ver­las­sen hat, um sei­ne Kar­rie­re vor­an­zu­trei­ben, als sieWeiterlesen!

Katherine Rundell — Mitten im Dschungel

Kasimira21.März 2021

Die bri­ti­sche Autorin und Wis­sen­schaft­le­rin Kathe­ri­ne Run­dell hat bereits eini­ge preis­ge­krön­te Roma­ne ver­öf­fent­licht. So wie auch “Mit­ten im Dschun­gel”, ihr vier­tes Buch, das ins Deut­sche über­setzt wur­de und jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen ist. Eine Aben­teu­er­ge­schich­te über eine Grup­pe Jugend­li­cher, die nach einem Flug­zeug­ab­sturz im Urwald des Ama­zo­nas ums Über­le­ben kämpft und hin­ter ein wohl gehü­te­tes Geheim­nis kommt. Mit fas­zi­nie­ren­dem Sur­vi­val-Wis­sen. Soli­de erzählt, aber mit posi­ti­ver Bot­schaft. Für Mäd­chen und vor allem für Jungs ab 11 Jahren.

Sie ken­nen ein­an­der nicht wirk­lich und tei­len sich die Plät­ze in einem klei­nen Flug­zeug, das sie in die bra­si­lia­ni­sche Stadt Man­aus brin­gen soll: Drei Jugend­li­che und ein Kind. Doch bald ver­eint sie eine uner­war­te­te Gemein­sam­keit: nach dem Absturz des Flug­zeugs und dem Tod des Pilo­ten sind sie die ein­zi­gen Über­le­ben­den. Mit­ten im Dschun­gel des Ama­zo­nas. Fred war auf dem Weg zu sei­ner Cou­si­ne gewe­sen, wohin sein Vater ihn schick­te, damit er sich nach län­ge­rer Krank­heit dort erho­len soll­te. “Inner­lich war Fred vol­ler Neu­gier und Sehn­sucht und stets auf Zack. Nur hat­te er nie die Mög­lich­keit bekom­men, dies unter Beweis zu stel­len, denn sein Vater Weiterlesen!

Christina Stein — Searching Lucy

Kasimira17.März 2021

Sear­ching Lucy” ist der neu­es­te Thril­ler der deut­schen Autorin Chris­ti­na Stein. Schon vor ein paar Jah­ren hat mich ihr Span­nungs­ro­man “Won­der­land” sehr begeis­tert. Und auch ihr aktu­el­les Werk hat mich wie­der abso­lut über­zeugt! Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, deren Vater und — einen Monat spä­ter — auch deren Zwil­lings­schwes­ter spur­los ver­schwun­den sind und die nicht auf­gibt die­se zu suchen und es sich zur täg­li­chen Auf­ga­be gemacht hat, in Häu­ser ein­zu­bre­chen, um Spu­ren zu fin­den. Fes­selnd. Inten­siv. Vol­ler spür­ba­rer Ver­zweif­lung. Wahn­sin­nig gut erzählt. Die­se Autorin ver­dient defi­ni­tiv mehr Auf­merk­sam­keit! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Das Leben der 17-jäh­ri­gen Amber ist völ­lig aus den Fugen gera­ten. Denn nicht nur ihr Vater, son­dern auch ihre Zwil­lings­schwes­ter Lucy sind spur­los ver­schwun­den. “Bei Lucy kann ich mir noch einen Grund zusam­men­rei­men. Sie ist so hübsch, wie gesagt. Da habe ich gleich irgend­wel­che Bil­der vor Augen. Von Män­nern, die über sie her­fal­len. Aber Dad? Ein 45-jäh­ri­ger Gym­na­si­al­leh­rer, der Deutsch, Eng­lisch und Geschich­te unter­rich­tet? Er war so beliebt, nicht nur in der Leh­rer­schaft, son­dern auch bei den Schü­lern, war sogar Ver­trau­ens­leh­rer.” (Zitat aus “Sear­ching Lucy” S.35ff) Nie­mand hat eine Spur. Auch die lei­ten­den Beam­ten, die immer sel­te­ner für ihre Befra­gun­gen vor­bei­kom­men, haben kei­ner­lei Hin­wei­se gefun­den. Doch Amber gibt nicht auf. Sie hat es sich zur Gewohn­heit gemachtWeiterlesen!

Stefanie Lasthaus — Touch of Ink: Die Sage der Wandler

Kasimira7.März 2021

Touch of Ink: Die Sage der Wand­ler” ist der ers­te Teil der zwei­bän­di­gen Rei­he der deut­schen Autorin Ste­fa­nie Last­haus. Ein Mäd­chen mit einem geheim­nis­vol­len Tat­too und einer Ver­gan­gen­heit, die sie nicht kennt. Ein Jun­ge mit genau­so vie­len Geheim­nis­sen. Eine uner­war­te­te Lie­be und eine Suche nach der Wahr­heit. Unter­halt­sam und roman­tisch. “Wood­wal­kers” für die älte­re Genera­ti­on. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 18-jäh­ri­ge Quinn ist zu ihrer Adop­tiv­schwes­ter Anna­bel­le nach Van­cou­ver Island gezo­gen. Sie beginnt dort ein Gra­fik­stu­di­um und hofft auf einen Neu­an­fang. Denn in der Ver­gan­gen­heit hat­te sie es nicht gera­de ein­fach. Selt­sa­me Atta­cken über­fal­len sie seit eini­gen Jah­ren. Aber die Bil­der, die immer wie­der durch mei­nen Kopf schos­sen, mach­ten mich unru­hig, denn ich wuss­te nicht, woher sie stamm­ten. Ich sah Orte, an denen ich noch nie gewe­sen war, und hat­te schon über­legt, zu einem Arzt zu gehen, da ich Angst hat­te, ver­rückt zu wer­den.” (Zitat aus “Touch of Ink” S.17) Manch­mal hat sie auch Wut­an­fäl­le, hat bereits einige … Weiterlesen!

Megan Cooley Peterson — Lügentochter

Kasimira2.März 2021

Lügen­toch­ter” ist der ers­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Megan Coo­ley Peter­son, die zahl­rei­che Sach­bü­cher schrieb. Sie stellt ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, die in einer Sek­te auf­wächst und von der Außen­welt abge­schirmt wird und davon kei­ne Ahnung hat. Als sie von ihrer Fami­lie getrennt wird, ändert sich ihr Leben auf einen Schlag. Ein äußerst mit­rei­ßen­des, emo­tio­na­les Buch, das man so schnell nicht mehr aus der Hand legen wird! Die Geschich­te einer Fami­lie, einer ers­ten (ver­bo­te­nen) Lie­be, einer Suche nach der Wahr­heit und nach der eige­nen Iden­ti­tät. Mit einem gro­ßen Maß an Authen­ti­zi­tät — denn die Autorin weiß, wovon sie schreibt: sie ist eben­falls in einer Sek­te Mit­glied gewe­sen, ehe sie anfing Fra­gen zu stel­len. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Piper ist 17 Jah­re alt und sie hat gelernt sich in Acht zu neh­men. “Die Welt ist schlecht”, hat Mut­ter gewarnt. “Ihr dürft nie­man­dem trau­en! Nur mir und eurem Vater. Ver­gesst das nicht!” (Zitat aus “Lügen­toch­ter” S.5) Weit ent­fernt von der mensch­li­chen Zivi­li­sa­ti­on in einem vor Jahr­zehn­ten still­ge­leg­ten Ver­gnü­gungs­park mit­ten in der Natur lebt sie mit ihren fünf Geschwis­tern: Bever­ly Jean, Mil­lie, Car­la, Hen­ry und Samu­el. Auch Caspian und Tho­mas leben dort. “Vater hat Caspian und Tho­mas vor ein paar Jah­ren auf­ge­nom­men, nach­dem er ihre Eltern der Gemein­schaft ver­wei­sen muss­te — sie hat­ten Dro­gen her­ein­ge­schmug­gelt. Da die Jungs sonst völ­lig auf sich allein gestellt wären, hat er ihnen erlaubt zu blei­ben. Es wäre ja schließ­lich grau­sam gewe­sen, sie raus in die Außen­welt zu jagen.” (Zitat S.13) Ihr Vater lei­tet eine Gemein­schaft, die meh­re­re Stun­den entferntWeiterlesen!