Schlagwort Archiv: Unfall

Alice Kuipers — Sommerdunkle Tage

Alice Kuipers - Sommerdunkle Tage2.September 2018

Es ist schon eine Wei­le her, dass die bri­ti­sche Autorin Ali­ce Kui­pers (“Sehen wir uns mor­gen?” mit vie­len Prei­sen aus­ge­zeich­net) etwas von sich hat hören las­sen. “Som­mer­dunk­le Tage” heißt ihr neu­es­ter Roman, der die Geschich­te einer wie­der­auf­le­ben­den Freund­schaft erzählt, die von dunk­len Geheim­nis­sen über­schat­tet wird. Ein berüh­rend erzähl­tes Buch, das sich lang­sam ent­fal­tet und unter des­sen Ober­flä­che es mehr und mehr bro­delt. Mit einem uner­war­te­ten Ende. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Eden­vil­le. Hier lebt die 16-jäh­ri­ge Cal­lie, die für die Schü­ler­zei­tung arbei­tet und jetzt gera­de Som­mer­fe­ri­en hat. Doch kei­ner ihrer Freun­de ist daheim. Alle sind ver­reist und ihre Mut­ter hat sie dazu ange­hal­ten, sich doch einen Feri­en­job zu suchen, dem sie eher wider­wil­lig nach­geht. Umso über­rasch­ter ist Cal­lie, als im Haus neben­an Ivy mit ihrer Mut­ter und einem neu­en Freund wie­der­auf­taucht. “Ich bin unfä­hig, ein ein­zi­ges Wort her­aus­zu­brin­gen, weil Ivy Foulds durch mei­nen Flur tän­zelt […] und mich inmit­ten einer rie­si­gen Par­füm­wol­ke sofort umarmt. Sie riecht genau wie immer, Vanil­le, mit einer etwas schwe­ren Note, wie ein dunk­ler Wald. Ihr Haar kit­zelt an mei­nem Gesicht, und im ers­ten Moment muss ich schwer gegen den Kloß in mei­nem Hals anschlu­cken. Ich erwi­de­re ihre Umar­mung ganz fest. Ivy ist zier­lich, fast zer­brech­lich, wie ein Vogel, aber den­noch kräf­tig.” (Zitat S.20) Ivy war damals ihre bes­te Freun­din. Bis sie von einem Tag auf den ande­renWeiterlesen!

Lea Coplin — Nichts ist gut. Ohne dich.

Lea Coplin Nichts ist gut. Ohne dich.20.April 2018

Die deut­sche Autorin Lea Coplin, die unter Pseud­onym schreibt, hat mit “Nichts ist gut. Ohne dich.” ein neu­es Jugend­buch ver­öf­fent­licht. Eine Geschich­te über eine gro­ße Schuld, Schick­sals­schlä­ge und eine uner­war­te­te Lie­be. Ein Roman, der unter die Haut geht und vol­ler Gefühl geschrie­ben ist. Die deut­sche Ant­wort auf Col­le­en Hoo­ver — hier ist sie! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Mün­chen. Die 18-jäh­ri­ge Jana lebt seit eini­ger Zeit bei ihrer älte­ren Schwes­ter Marie, die in einer Anwalts­kanz­lei arbei­tet. Sie selbst weiß noch nicht so recht, was sie stu­die­ren soll und arbei­tet aus­hilfs­wei­se meh­re­re Nach­mit­ta­ge die Woche in einer Buch­hand­lung. Doch dann trifft sie aus­ge­rech­net in die­sem klei­nen Buch­la­den auf einen Teil ihrer Ver­gan­gen­heit. Auf Lean­der. “Bis ich mich ahnungs­los auf­rich­te und ihm in die Augen bli­cke. Sie sind blau. Oder sie waren es, bevor jemand dahin­ter das Licht aus­ge­knipst hat. Ich weiß sehr genau, wann das war. Ich weiß ganz genau, wann Lean­ders strah­len­des Leben in tie­fe Schat­ten ver­sank. Und wes­halb. Ich weiß das. Auf den Tag genau.” (Zitat aus “Nichts ist gut. Ohne dich.” S.8) Denn mit Lean­der ver­bin­det Jana ein schreck­li­cher Teil ihrer Kind­heit. Seit sechs Jah­ren… Weiterlesen!

Astrid Frank — Unsichtbare Wunden

Astrid Frank Unsichtbare Wunden10.März 2016

Unsicht­ba­re Wun­den” von der deut­schen Autorin Astrid Frank ist ein Roman über ein hoch­bri­san­tes The­ma: Mob­bing. Vor dem Hin­ter­grund eines töd­li­chen Unfalls, der viel­leicht kei­ner war, erzählt sie die Geschich­te eines jun­gen Mäd­chens, das unver­hofft zum Opfer wird. Eine authen­ti­sche Schil­de­rung, von der Ent­ste­hung bis hin zu ihrem dra­ma­ti­schen Ende. Äußerst packend und ergrei­fend geschrie­ben. Ein Buch, das man so schnell nicht aus den Hän­den legen wird! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Sep­tem­ber 2013. Zu ihrem 13. Geburts­tag erhält Anna, deren Mut­ter vor fünf Jah­ren an einem Tumor gestor­ben ist, von ihrem Vater ein Tage­buch. “Für dei­ne Geheim­nis­se”, hat Papa gesagt, als ich dich [das Tage­buch] aus dem Geschenk­pa­pier gewi­ckelt habe. “Ich habe doch gar kei­ne Geheim­nis­se, habe ich geant­wor­tet. “Noch nicht”, hat Papa gesagt. “Aber mit 13 bekommt man wel­che.” (Zitat aus “Unsicht­ba­re Wun­den” S.7) Und all­mäh­lich gibt es dann doch ein paar Din­ge, die Anna ihrem Tage­buch anver­traut. Din­ge, die sie ihrem Vater nicht erzählt. Wie sich in der Schu­le… Weiterlesen!

Melissa Marr — Bis du mir gehörst

Melissa Marr Bis du mir gehörst9. Febru­ar 2016

Bis du mir gehörst” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Melis­sa Marr ent­führt sei­ne Leser in eine spieß­bür­ger­li­che Klein­stadt, in der ein Psy­cho­path sein Unwe­sen treibt. Ein fas­zi­nie­ren­der Psy­cho­thril­ler über Beses­sen­heit, Lie­be und eine beson­de­re Gabe. Fes­selnd und aus inter­es­san­ten Per­spek­ti­ven geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Jes­sup. North Caro­li­na. Ein klei­nes Städt­chen, in dem es äußerst fried­lich und tra­di­tio­nell zugeht. Hier lebt die 17-jäh­ri­ge Eva mit ihrer Fami­lie, die in Jes­sup die Fäden zieht. Ver­mö­gend. Ange­se­hen. Der größ­te Arbeit­ge­ber der Stadt. Klar, dass Eva dazu­ge­hört. Das ist auch den ande­ren Jugend­li­chen bewusst: “Piper war­tet auf ihr Stich­wort — dar­auf, dass ich ihr sage, was sie zu den­ken hat. So läuft das hier in Jes­sup. Piper gehört zwar zur Eli­te, aber ich bin die Eli­te der Eli­te. Mei­ne Fami­lie ist nun mal die ein­fluss­reichs­te im Ort. Ich bin nicht beson­ders stolz dar­auf, dar­um tue ich auch immer so, als wäre mir das nicht bewusst. Ich spie­le ein­fach die Rol­le, die von mir erwar­tet wird, und läche­le.” (Zitat aus “Bis du mir gehörst” S.10) Doch dann wird Eva eines Abends ange­fah­ren. Von einem Auto, des­sen Insas­se Fah­rer­flucht begeht. Sie hat ein Hirn-Schä­del-Trau­ma und sich das Bein gebro­chen. Häss­li­che Schnitt­wun­den im Gesicht. War­um hat ihr Freund Robert… Weiterlesen!

Antonia Michaelis: Paradies für alle

Antonia Michaelis Paradies für alle3.August 2015

Die bekann­te, deut­sche Kin­der- und Jugend­buch­au­torin Anto­nia Michae­lis hat 2013 ihren ers­ten Roman in einem bel­le­tris­ti­schen Ver­lag vor­ge­legt, der jetzt frisch als Taschen­buch erschie­nen ist: “Para­dies für alle” beschäf­tigt sich mit Unge­rech­tig­keit, Ver­gäng­lich­keit und der außer­ge­wöhn­li­chen Visi­on eines Kin­des: dem Wunsch nach einem Para­dies. Ein unheim­lich ergrei­fen­des, phi­lo­so­phi­sches Buch, vol­ler Atmo­sphä­re und einer schö­nen, beson­de­ren Spra­che. Abso­lu­ter Lese­tipp!! Für Erwa­che­ne und Jugend­li­che ab 16.

Der 9-jäh­ri­ge David ist nach der Schu­le nicht nach Hau­se gekom­men. Viel­leicht ist er noch bei Freun­den, ver­mu­tet sei­ne Mut­ter Lovis, eine Künst­le­rin, die sich in letz­ter Zeit nicht all­zu viel um ihn küm­mern konn­te, weil sie eine Aus­stel­lung vor­be­rei­tet. Ihr Mann ist Arzt in einer Kli­nik und meis­tens erst spät zu Hau­se. Nach­dem alle Freun­de durch­t­e­le­fo­niert sind und auch die Poli­zei ein­ge­schal­ten wur­de, kommt spät abends plötz­lich der Anruf: David liegt nach einem Fron­tal­zu­sam­men­stoß mit einem Auto im Kran­ken­haus. Der Unfall ereig­ne­te sich jedoch auf der Auto­bahn! Was hat er dort gewollt? Jetzt liegt er mit schwe­ren Ver­let­zun­gen im Koma und nie­mand weiß, ob er jemals wie­der auf­wa­chen wird. Lovis beschließt her­aus­zu­fin­den, was in ihrem Sohn vor sich gegan­gen ist und fin­det eine geheim­nis­vol­le Klad­de unter Davids Bett. Dar­in sein Werk­statt­be­richt über ein beson­de­res Pro­jekt. Denn David war dabei ein Para­dies zu schaf­fen. Lovis beschließtWeiterlesen!

Jane Casey — Sommer am Abgrund

Jane Casey Sommer am Abgrund29. Mai 2015

Das Cover von “Som­mer am Abgrund” der iri­schen Kri­mi­au­torin Jane Casey weckt schnell die Neu­gier­de und ist inter­es­sant gemacht. Dahin­ter ver­birgt sich ein Roman (sie­he Cover­auf­druck), den man wohl eher als Psy­cho­thril­ler ein­ord­nen wür­de und den unge­klär­ten Tod eines jun­gen Mäd­chens zum The­ma macht. Mit einer echt taf­fen Prot­ago­nis­tin, jeder Men­ge Span­nung und ein wenig Roman­tik. Ein ech­ter Page­tur­ner und die idea­le Feri­en­lek­tü­re! Für Mäd­chen ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Die 16-jäh­ri­ge Jess wur­de von ihrem Freund betro­gen und ihre Mut­ter hat gera­de eine Schei­dung hin­ter sich. Zeit für ein biss­chen Abstand. Das schien sich zumin­dest Jess’ Mut­ter gedacht zu haben, die auf ein­mal die Som­mer­fe­ri­en in ihrem Hei­mat­ort ver­brin­gen möch­te, den sie zuvor jah­re­lang gemie­den hat. War­um auf ein­mal jetzt nach Port Sen­ti­nel, ein klei­nes (fik­ti­ves) Kaff am Meer? Nie zuvor hat Jess die Fami­lie ihrer Mut­ter ken­nen­ler­nen dür­fen. Doch die Geheim­nis­se schei­nen nicht abzu­rei­ßen. Denn Freya, Jess unbe­kann­te Cou­si­ne, ist vor einem Jahr gestor­ben. Sie ist von einer Klip­pe gestürzt. Selbst­mord? Ein Unfall? Mord? Die Umstän­de ihres Todes wur­den nieWeiterlesen!

Andreas Steinhöfel — Anders

Andreas Steinhöfel Anders17.November 2014

Andre­as Stein­hö­fel, bekannt durch „Rico, Oskar und die Tie­fer­schat­ten“ (ab 10, Deut­scher Jugend­li­te­ra­tur­preis 2009, Kate­go­rie Kin­der­buch) und „Die Mit­te der Welt“ (ab 13) hat ein neu­es Buch für Jugend­li­che geschrie­ben: „Anders“. Ein Roman über das Ver­ges­sen, die Ver­än­de­rung einer Per­sön­lich­keit nach einem Unfall und dem Ver­such zu ver­ste­hen. Sprach­lich bril­lant erzählt. Mit fan­tas­ti­schen Illus­tra­tio­nen von Peter Schös­sow. Für Jugend­li­che ab 12 und Erwach­se­ne.

Mir ist nicht gut. Darf ich nach Hau­se gehen?“ Damit fing alles an. An sei­nem elf­ten Geburts­tag ver­lässt Felix Win­ter die Schu­le eher und wird auf dem Nach­hau­se­weg von der Deko­ra­ti­on einer hin­ab­rut­schen­den, leuch­ten­den Elf, die sein Vater gera­de auf dem Dach befes­ti­gen woll­te, am Kopf getrof­fen. Als er ver­letzt noch zur Gara­gen­ein­fahrt läuft, weil er dort das Auto sei­ner Mut­ter hört, wird Felix aus­ge­rech­net von die­ser auch noch ange­fah­ren. Dar­auf­hin lan­det er im Koma, das er erst nach 263 Tagen wie­der ver­las­sen wird. Als er erwacht, ist es für alle wie ein Wun­der. Doch Felix ist anders, als er vor­her war. Auf ein­mal … Weiterlesen!

Christine Fehér — Dann mach ich eben Schluss

knvmmdb8.September 2014

In ihrem neu­es­ten Werk “Dann mach ich eben Schluss” , das soeben als Taschen­buch erschie­nen ist, kon­fron­tiert die deut­sche Rea­li­ty-Autorin Chris­ti­ne Fehér ihre Leser mit einem hef­ti­gen The­ma: Sui­zid. Dazu des­sen Aus­wir­kun­gen auf nahe­ste­hen­de Per­so­nen und die gro­ßen Fra­ge nach der Schuld. Ein inten­si­ver, nahe­ge­hen­der Roman — das Psy­cho­gramm einer mensch­li­chen See­le, deren letz­ter Aus­weg nur der Tod war. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne.

Der 18-jäh­ri­ge Max hat sein Auto gegen einen Baum gefah­ren. Absicht­lich. Er stirbt sofort. Die ande­ren drei Insas­sen sind schwer ver­letzt: sei­ne Schwes­ter Nata­lie, sei­ne Freun­din Anni­ka und sein bes­ter Freund Paul. Was ist gesche­hen? War­um hat er das getan? Wur­de ihm letzt­end­lich alles zu viel? Der Schul­stress kurz vor dem Abitur. Der immense Druck sei­nes leis­tungs­ori­en­tier­ten Vaters. Sei­ne Freun­din, die ihn nicht ver­stand und ihn am lie­bes­ten ver­än­dern und umsty­len wür­de. Sein bes­ter Freund, der in allem bes­ser ist. Sei­ne Schwes­ter, die in einem ent­schei­den­den Gespräch … Weiterlesen!

Hannah Harrington — Speechless

Hannah Harrington - Speechless

27.November 2013

Ein Buch, hin­ter dem mehr steckt, als man erwar­tet, ist “Speech­less” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Han­nah Har­ring­ton. Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, das ein Schwei­ge­ge­lüb­de ablegt und deren Welt sich kom­plett dadurch ver­än­dert. Fas­zi­nie­rend, glaub­wür­dig und gleich­zei­tig sogar echt roman­tisch! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren.

Chel­sea liebt es zu trat­schen. Doch dann bringt sie durch ihre Gesprä­chig­keit nicht nur einen Jun­gen ins Gefäng­nis, son­dern einen ande­ren indi­rekt sogar ins Koma. Jetzt ist Schluss mit Reden. Sie legt ein Schwei­ge­ge­lüb­de ab. Das fin­den nicht alle toll. Sie — die mitt­ler­wei­le Opfer von Mob­bing gewor­den ist — muss ganz neu anfan­gen. Ihre alten Freun­de mei­den sie und erst all­mäh­lich merkt Chel­sea, was ihr wirk­lich wich­tig ist und was für ein Mensch sie sein will…Weiterlesen!

Jutta Wilke — Schwarz wie Schnee

Jutta Wilke Schwarz wie Schnee17.Oktober 2012

Die deut­sche Autorin Jut­ta Wil­ke hat nach “Wie ein Flü­gel­schlag” einen neu­en Thril­ler für Jugend­li­che geschrie­ben: “Schwarz wie Schnee” — eine Geschich­te über das Ver­ges­sen, das Erin­nern und die bedroh­li­che Gefahr, die damit ver­bun­den ist. Die­se Suche nach sei­ner eige­nen Iden­ti­tät liest sich recht span­nend. Ab 14 Jah­ren.

Sie ist 17 Jah­re. Und sie heißt Kira. Das sagen zumin­dest die Ärz­te und Kran­ken­schwes­tern, als sie nach einem Koma im Kran­ken­haus erwacht. Und die­se frem­de Frau, die immer an ihrem Bett wacht und ihre Mut­ter sein soll. Doch Kira kann sich an nichts erin­nern. Auch an den Unfall mit ihrem Motor­rol­ler, der sie erst hier­her­ge­bracht hat. Auf der glat­ten Stra­ße muss sie weg­ge­rutscht und die Böschung hin­un­ter­ge­fal­len sein. Nur ein Baum hat ver­hin­dert, dass sie in einen Fluss fiel. Alles fühlt sich fremd an. Die Woh­nung ihrer Mut­ter, ihr Zim­mer, ihr Gesicht im Spie­gel, alles. Wer war sie vor­her? Und war­um hat Kira das selt­sa­me Gefühl ver­folgt zu wer­den? Dann spricht sie ein Mäd­chen in ihrem Wohn­haus plötz­lich auf Dro­gen… Weiterlesen!