Australische/r Autor*in

C.G.Drews — Hazelthorn

25.Mai 2026

Was für ein Buch — was für ein Meis­ter­werk!! “Hazelt­horn” ist der neu­es­te Bota­ni­cal Dark-Fan­ta­sy-Roman der aus­tra­li­schen Autor:in C.G.Drews. Ein kran­ker Jun­ge, der sein Zim­mer seit Jah­ren schon nicht ver­las­sen hat. Ein altes, rie­si­ges Her­ren­haus namens Hazelt­horn mit einem Gar­ten vol­ler gif­ti­ger, gefähr­li­cher Pflan­zen. Als sein Vor­mund stirbt, muss Evan­der aktiv wer­den. Er glaubt, dass die­ser ermor­det wur­de. Über­ra­schen­der­wei­se erbt nicht der Enkel des Ver­stor­be­nen das gan­ze Ver­mö­gen und das Anwe­sen, son­dern aus­ge­rech­net Evan­der. Das gefällt Lau­rie gar nicht. Schon ein­mal woll­te er Evan­der töten und bei leben­di­gem Leib im Gar­ten ver­gra­ben. Doch um den Fall zu lösen, ist Evan­der auf Lau­rie ange­wie­sen. War­um hat sein Vor­mund ihn gewarnt den Gar­ten zu betre­ten? Bald gera­ten die Din­ge außer Kon­trol­le und Evan­der begreift, dass mit dem Gar­ten etwas grund­le­gend nicht stimmt… Hor­ror vom Feins­ten — düs­ter, schmerz­voll, ver­stö­rend und betö­rend zugleich. Eine Geschich­te, die so bril­lant geschrie­ben ist — vol­ler Sprach­ge­wal­tig­keit und Atmo­sphä­re -, dass man sie kaum aus den Hän­den legen möch­te! Unver­gess­lich. Unnach­ahm­lich. Ver­ein­nah­mend. C.G.Drews hat sich mit die­sem lite­ra­ri­schen Kunst­werk mal wie­der selbst über­trof­fen! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem Erwachsene.

New Eng­land. Seit Jah­ren hat der 17-jäh­ri­ge Evan­der sein Zim­mer nicht ver­las­sen. Er ist schwer­krank. Muss immer wie­der ope­riert wer­den. “Der Ein­zi­ge, der mehr­mals täg­lich in sein Zim­mer kommt, ist der alte But­ler, der ihm sei­ne Dosis dick­flüs­si­ger, mil­chi­ger Medi­zin ver­ab­reicht, von der sich Evan­der jedes Mal trä­ge und abge­stumpft fühlt.” (Zitat aus “Hazelt­horn” S.10) Evan­der darf sich nicht über­an­stren­gen, weil… Weiterlesen!

Skye McKenna — Cassandra Morgan: Der goldene Schlüssel

27.Dezember 2025

Cas­san­dra Mor­gan: Der gol­den Schlüs­sel” ist der ers­te Band einer geplan­ten Tri­lo­gie der aus­tra­li­schen Autorin Skye McKen­na (die aber mitt­ler­wei­le in Schott­land lebt). Ein Fan­ta­sy­ro­man, der ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, das seit sie­ben Jah­ren in einem für sie schreck­li­chen Inter­nat lebt und noch immer dar­an glaubt, dass ihre Mut­ter, die vor eben jenen sie­ben Jah­ren spur­los ver­schwand, eines Tages wie­der auf­tau­chen wird. Doch dann erfährt sie eines Tages, dass sie doch noch eine Ver­wand­te hat. Eine Tan­te. Die sogar eine Hexe ist. Cas­san­dra stammt aus einer gan­zen Fami­lie vol­ler Hexen! Bald wird sie flei­ßig unter­rich­tet, um ihre Hexen­prü­fung abzu­le­gen. Aber ihre Tan­te warnt sie davor, den Hag, den ältes­ten Wald Eng­lands zu betre­ten. Dahin­ter liegt das Land Fai­rie, aus dem das Böse kommt. Für Cas­san­dra ist klar, dass dort ihre Mut­ter zu fin­den ist. Und was ist mit den gan­zen Kin­dern, die in letz­ter Zeit ver­schwin­den? Natür­lich bricht Cas­san­dra die Regeln und wagt sich in den Wald hin­ein… Eine char­man­te Fan­ta­sy-Welt eröff­net sich, die unter­halt­sam und sehr ein­falls­reich geschrie­ben ist und die Her­zen von Hexen­ge­schich­ten-Fans höher schla­gen lässt. Für Jugend­li­che ab 10 Jahren.

Die 12-jäh­ri­ge Cas­san­dra Mor­gan liebt Bücher. Doch das Inter­nat, das sie besucht, das äußer­lich einem Gefäng­nis gleicht und sich auch so anfühlt, hat in der Biblio­thek kaum etwas zu bie­ten. “In der Biblio­thek von Fowell House stan­den nur lang­wei­li­ge Schul­bü­cher, oben­drein war jeg­li­che Lek­tü­re, die sich nicht auf den Unter­richt bezog, ver­bo­ten.” (Zitat aus “Cas­san­dra Mor­gan: Der gol­de­ne Schlüs­sel” S.12) Des­halb hat sie eine heimliche… Weiterlesen!

C.G. Drews — Don’t let the forest in

27.September 2025

Don’t let the forest in” ist ein neu­es Buch der aus­tra­li­schen Autor:in C.G.Drews (preis­ge­krönt durch “The boy who ste­als hou­ses, the girl who ste­als his heart”) Eine Pri­vat­schu­le. Zwei höchst unter­schied­li­che Freun­de. Tho­mas und Andrew. Der begab­te Zeich­ner und der begna­de­te Geschich­ten­er­zäh­ler. Der Star­ke und der Schwa­che. Der Feig­ling und der Drauf­gän­ger. Andrew emp­fin­det mehr für Tho­mas, als er sich ein­ge­ste­hen möch­te. Doch nach den Som­mer­fe­ri­en ist sein heim­li­cher Schwarm irgend­wie ver­än­dert. Hat er wirk­lich sei­ne Eltern umge­bracht, so wie die Poli­zei ver­mu­tet? Was macht er nachts im Wald? Etwas Düs­te­res scheint dort zu lau­ern, wagt sich auch immer näher an die Schu­le her­an. Wel­che Mons­ter hat Tho­mas erschaf­fen? Und kann man sie noch auf­hal­ten? Eine ganz beson­de­re, ein­dring­lich erzähl­te Geschich­te. Ein biss­chen Hor­ror, ein biss­chen Dark Aca­de­mia, dazu eine que­e­re Romance. Sprach­lich her­aus­ra­gend. Ein kunst­vol­ler, meis­ter­haf­ter Roman — betö­rend schön und grau­sam zugleich. Vol­ler Ver­zweif­lung und Hef­tig­keit. Ein Buch, das man so schnell nicht ver­ges­sen wird! Gro­ßer Lese­tipp!! Aber nur für taf­fe Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und für Erwachsene.

Vir­gi­nia. Eine Pri­vat­schu­le. Die Som­mer­fe­ri­en sind vor­bei und Andrew darf end­lich wie­der zurück ins Inter­nat gehen. “…in der Schu­le ging es ihm ein­fach bes­ser. Dort fühl­te er sich weni­ger zer­brech­lich — und ech­ter. Er ging auf die Wick­wood, seit er zwölf war, und die von Efeu über­wu­cher­ten Mau­ern, die alt­ehr­wür­di­gen Gebäu­de, ja selbst die Rosen­gär­ten und der Wald, der den Cam­pus umgab, waren für ihn ein Zuhau­se gewor­den. Alles hat­te er dort zurück­ge­las­sen: sei­ne Bücher, sei­ne Erin­ne­run­gen, sei­ne Schul­sa­chen. Und auch Tho­mas Rye. Andrew ver­zehr­te sich nach die­sem Ort. War er woan­ders, hun­ger­te er.” (Zitat aus “Don’t let the forest in” S.8) Den Som­mer über war er in Aus­tra­li­en, bei sei­ner Fami­lie. Nun steht das… Weiterlesen!

Jay McLean — Be my first

22.April 2023

Be my first” ist der ers­te Teil der zwei­bän­di­gen New-Adult-Romance der aus­tra­li­schen Autorin Jay McLean. Im Mit­tel­punkt ein ange­hen­der Bas­ket­ball­bar-Star, der um sei­nen Traum kämpft und eine jun­ge Frau, die sich um ihre trau­ma­ti­sier­te und kran­ke Mut­ter küm­mern muss und für die Lie­be eigent­lich kei­nen Platz in ihrem Leben hat. Ein Roman mit erns­ten The­men, emo­tio­na­len Momen­ten, aber lei­der auch eini­gen erzäh­le­ri­schen Schwä­chen. Ein Auf­takt einer Rei­he, der mich etwas zwie­ge­spal­ten zurück­ge­las­sen hat. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Con­nor hat gro­ße Träu­me. Er will Pro­fi-Bas­ket­bal­ler wer­den. Mit sei­nem Vater ist er extra in einen ande­ren Bun­des­staat gezo­gen, weil sein Agent ihm dazu gera­ten hat. “Alles, was ich tun muss, ist zur Schu­le gehen, Bas­ket­ball spie­len und mei­nen Noten­durch­schnitt zu hal­ten — dann wird Ross dafür sor­gen, dass ich ein Sti­pe­di­um an einem der bes­ten D‑1-Col­leges bekom­me. Vier Jah­re. Col­lege­ab­schluss. NBA. Das Ziel: NBA-Fina­le.” (Zitat aus “Be my first” S.19) Doch er hat etwas Schwie­rig­kei­ten auf der neu­en Schu­le Anschluss zu fin­den, in sei­ner Bas­ket­ball­mann­schaft. Auch die Mäd­chen spie­len irgend­wie in einer ganz ande­ren Liga. “Wenn ich ehr­lich bin, füh­le ich mich hier ein­fach nur fehl am Platz, und jeden Mor­gen, wenn ich auf­wa­che, habe ich das Gefühl zu ertrin­ken.” (Zitat S.33) Bis er auf Ava trifft, die… Weiterlesen!

Barry Jonsberg — Der Riss in unserem Leben

Kasimira9.November 2022

Der Riss in unse­rem Leben” ist ein dys­to­pi­scher Roman des aus­tra­li­schen Autoren Bar­ry Jons­berg. Er stellt zwei Geschwis­ter in den Mit­tel­punkt, die von ihren rei­chen Eltern sehr behü­tet und umwacht auf­wach­sen und immer auf­ein­an­der auf­pas­sen sol­len. Als die ein­ei­igen Zwil­lin­ge nach Jah­ren von Fern­un­ter­richt und Pri­vat­leh­rer end­lich auf eine rich­ti­ge Schu­le gehen dür­fen und ers­te, sozia­le Kon­tak­te knüp­fen, gerät auf einer Klas­sen­fahrt jedoch alles außer Kon­trol­le, als einer der Zwil­lin­ge sich ver­letzt. Was haben ihnen ihre Eltern ver­heim­licht? Ein auf­fal­lend schön und stim­mig erzähl­ter Roman, des­sen Geschich­te von Anfang an fas­zi­niert und in sei­nen Bann zieht. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Schon als klei­ne Kin­der muss­ten die Zwil­lin­ge Aman­da und Aiden ihrer Mut­ter ver­spre­chen, dass sie immer auf­ein­an­der acht­ge­ben: “Geschwis­ter sind immer da, um ein­an­der auf­zu­fan­gen, wenn einer fällt. Wenn irgend­et­was schief geht — und es muss nichts Gro­ßes sein wie ein Feu­er, es könn­te ein­fach sein, dass einer von euch trau­rig ist oder es ihm nicht gut geht -, dann soll­te der ande­re immer da sein und hel­fen. Immer!” (Zitat aus “Der Riss in unse­rem Leben” S.9) Aman­da, die 3 Minu­ten älter ist, ist taf­fer als Aidan, trifft meist die Ent­schei­dun­gen für sie bei­de. Aidan ist stil­ler, schwimmt schnel­ler als Aman­da, lässt sie aber immer gewin­nen. Jetzt sind sie von Queens­land nach Syd­ney gezo­gen und dür­fen — von ihren Eltern stets sehr über­wacht und behü­tet auf­ge­wach­sen — nach Jah­ren des Fern­un­ter­richts und Pri­vat­un­ter­richt auf eine rich­ti­ge Schu­le gehen. Vor allem Aman­da hat die größ­ten Hoff­nun­gen nun endlichWeiterlesen!

C.G. Drews — The boy who steals houses, the girl who steals his heart

Kasimira16.Oktober 2022

Wenn du die­ses Jahr nur noch ein Buch lesen willst, dann lies das hier: “The boy who ste­als hou­ses, the girl who ste­als his heart” von der aus­tra­li­schen Autor:in C.G.Drews. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der obdach­los ist und in Häu­ser ein­bricht, um dort zu schla­fen und für sei­nen autis­ti­schen Bru­der zu sor­gen. Bis er eines Tages von einer Groß­fa­mi­le erwischt wird und durch ein Miss­ver­ständ­nis einen gan­zen Tag mit ihnen ver­bringt. Doch sei­ne Ver­gan­gen­heit holt ihn rasch ein, dabei sehnt er sich nur nach einem — einem rich­ti­gen Zuhau­se. Ein groß­ar­ti­ger Roman — tra­gisch, trau­rig und zugleich vol­ler Hoff­nung und Her­zens­wär­me. Unglaub­lich berüh­rend und emo­tio­nal erzählt. Die­se Geschich­te hat das Zeug zum moder­nen Klas­si­ker! Ganz kla­re Lese­emp­feh­lung!! Auch als Schul­lek­tü­re bes­tens geeig­net. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Der obdach­lo­se 15-jäh­ri­ge Sam hat Talent dafür, sich unsicht­bar zu machen. Und das muss er auch. Denn er bricht regel­mä­ßig in Häu­ser ein. “Es war nicht immer so, dass er Sachen aus Häu­sern gestoh­len hat. Als er vier­zehn war und sich ver­zwei­felt nach einem Dach überm Kopf — nach einem Zuhau­se — sehn­te, ist er bloß ein­ge­bro­chen, um in den Bet­ten zu schla­fen. Sich am Essen zu bedie­nen. So zu tun, als könn­te er für immer blei­ben.” (Zitat aus “The boy who ste­als hou­ses, the girl who ste­als his heart” S.17) Spä­ter hat er dann auch Wert­ge­gen­stän­de und Geld mit­ge­hen las­sen. Die ver­tickt dann sein zwei Jah­re älte­re Bru­der Avery, der ein paar fal­sche Freun­de hat. Avery ist ein Autist und hat öfters Ticks und klei­ne Ner­ven­zu­sam­men­brü­che. Schon immer hat sich SamWeiterlesen!

Lynette Noni — Prison Healer: Die Schattenheilerin

Kasimira6.April 2022

Pri­son Hea­ler: Die Schat­ten­hei­le­rin” von der aus­tra­li­schen Autorin Lynet­te Noni ist der ers­te Band einer Fan­ta­sy-Tri­lo­gie. Eine Geschich­te über ein Mäd­chen, das im bru­tals­ten Gefäng­nis des Königs­reich Wen­derall schon seit zehn Jah­ren ums Über­le­ben kämpft und dort als Hei­le­rin arbei­tet. Ein neu­er Insas­se, eine Rebel­len­kö­ni­gin und ein außer­ge­wöhn­li­ches Test­ver­fah­ren, das eigent­lich nicht zu über­le­ben ist, stel­len sie vor neue Her­aus­for­de­run­gen. Ein fes­seln­der, mit­rei­ßen­der Auf­takt. Hier kommt so schnell kei­ne Lang­wei­le auf — tem­po­reich und rich­tig gut erzählt! Der beson­de­re Fan­ta­sy­ro­man für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Kiva lebt schon seit 10 Jah­ren in Zalin­dov, dem grau­sams­ten Gefäng­nis des König­reichs Wen­derall. Mit sie­ben Jah­ren kam sie bereits hier­her. Wur­de fest­ge­nom­men, weil ihre Fami­lie angeb­lich mit Rebel­len zu tun hat­te. “Aber selbst ihr jun­ges Alter hat­te sie nicht vor den Grau­sam­kei­ten des Gefäng­nis­le­bens bewah­ren kön­nen. Ihr war klar, dass ihre Atem­zü­ge gezählt waren. Nie­mand über­leb­te Zalin­dov. Es war ledig­lich eine Fra­ge der Zeit, bis sie all jenen fol­gen wür­de, die schon vor ihr gegan­gen waren.” (Zitat aus “Pri­son Hea­ler: Die Schat­ten­kö­ni­gin” S.19) Wer die har­te Arbeit auf den Fel­dern oder in den Tun­neln zuge­teilt bekommt, hält oft nicht lan­ge durch. Sel­ten mehr als sechs Mona­te, aller­höchs­tens ein Jahr. Doch Kiva hat Glück gehabt. Zuerst durf­te sie… Weiterlesen!

Cath Crowley — Das tiefe Blau der Worte

Kasimira29.November 2020

Das tie­fe Blau der Wor­te” von der aus­tra­li­schen Autorin Cath Crow­ley ist nun neu als Taschen­buch erschie­nen. Der Ado­les­zenz­ro­man stellt neben der Sehn­sucht nach der Lie­be und der Ver­ar­bei­tung von Trau­er auch die Lite­ra­tur in den Vor­der­grund. Ein ein­fühl­sam erzähl­tes Werk mit einer teil­wei­se schön poe­ti­schen Spra­che. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Grace­town. Ein klei­ner Vor­ort von Mel­bourne. In einem Brief hat Rachel Hen­ry end­lich ihre Lie­be gestan­den. Dem Jun­gen, den sie schon seit 10 Jah­ren kennt, ihren bes­ten Freund nennt und der eine stän­di­ge On-Off-Bezie­hung mit einer ande­ren führt: “Ich lege die­sen Brief zwi­schen die Sei­ten mit “J.Alfred Pruf­rocks Lie­bes­ge­sang”, weil du das Gedicht liebst und weil ich dich lie­be. Ich weiß, du bist mit Amy zusam­men, aber scheiß drauf — sie liebt dich nicht, Hen­ry. Sie liebt sich selbst, und zwar ziem­lich. […] Mor­gen fah­re ich. Bit­te ruf mich an, wenn du das hier liest, egal wie spät es ist.” (Zitat aus “Das tie­fe Blau der Wor­te S.9) Doch Hen­ry, dem sie sogar einen Hin­weis auf die­sen Brief hin­ter­ließ, hat sich nicht bei ihr gemel­det. Er hat sich nicht ein­mal von ihr ver­ab­schie­det, als sie mit ihrer Fami­lie nach Sea Ridge in das Haus ihrer Groß­mutter zog, die drin­gend Hil­fe benö­tig­te. Nun sind drei Jah­re ver­gan­gen und seit­dem ist viel pas­siert. Denn Rachels Bru­der Cal ist… Weiterlesen!

Kate Gordon — Girl running, boy falling

Kasimira18.Juli 2020

Girl run­ning, boy fal­ling” ist der neu­es­te Roman der aus­tra­li­schen Schrift­stel­le­rin Kate Gor­don. Eine ganz zar­te, anmu­tig erzähl­te Geschich­te über ein Mäd­chen, das sich in ihren bes­ten Freund ver­liebt hat und deren heim­li­cher Schwarm sich uner­war­tet das Leben nimmt. Eine Suche nach Grün­den, eine Sehn­sucht nach dem Uner­reich­ba­ren, eine Selbst­fin­dung auf dem Weg erwach­sen zu wer­den — mit einer Sen­si­bi­li­tät und Schön­heit erzählt, die fas­zi­niert. Ein Klein­od, ein lite­ra­ri­sches Schmuck­stück. Für Leser außer­ge­wöhn­li­cher Geschich­ten, jen­seits des Main­streams. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

The­re­se ist 16. Sie lebt in einer klei­nen Stadt auf einer klei­nen aus­tra­li­schen Insel. Bei ihrer Tan­te Kath. Ihre Mut­ter ist nicht mehr da, ihr Vater eben­so wenig. Das Mäd­chen ver­liert sich in den unter­schied­lichs­ten Akti­vi­tä­ten. Musi­cal, Schul­or­ches­ter, Arbeit im Super­markt. Immer ist sie in Bewe­gung. Oder mit ihren Freun­den zusam­men. Mit Peter, der ein furcht­bar schlech­ter Fuß­ball­spie­ler ist und trotz­dem nie die Hoff­nung ver­liert irgend­wann in die Mann­schaft auf­ge­nom­men zu wer­den. Mit Roz, die stren­ge Eltern hat, aber mit ihren Freun­din­nen manch­mal sie selbst sein kann. Mit Melo­dy, die es liebt ande­re Men­schen zu psy­cho­ana­ly­sie­ren und mal The­ra­peu­tin wer­den möch­te. Und dann ist da noch Nick Weiterlesen!

Barry Jonsberg — Das ist kein Spiel

Kasimira9.März 2020

Mit sei­nem neu­en Taschen­buch beweist der aus­tra­li­sche Autor Bar­ry Jons­berg, dass er auch anders kann: “Das ist kein Spiel” ist dies­mal kein Roman mit erns­tem, aber humor­vol­lem Hin­ter­grund, son­dern ein Thril­ler gewor­den. Zum Glück ist die Ernst­haf­tig­keit und der Humor geblie­ben;-) Eine Fami­li­en­ge­schich­te über einen uner­war­te­ten Lot­to­ge­winn, eine noch uner­war­te­te Ent­füh­rung und einen Jun­gen, der mit­hil­fe von Logik, mathe­ma­ti­schen Fähig­kei­ten und der Spiel­theo­rie ver­sucht den Böse­wicht zu über­füh­ren. Gelun­gen erzählt und höchst unter­halt­sam! Ein ech­tes Lese­ver­gnü­gen. Für Jungs (und Mäd­chen) ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 16-jäh­ri­ge Jamie liebt sei­ne klei­ne, 7‑jährige Schwes­ter Phoe­be über alles. Zu ihrem sechs­ten Geburts­tag hat er ihr einen Schlaf­an­zug mit mathe­ma­ti­schen For­meln dar­auf geschenkt. Den trägt sie seit­dem immer: “Eini­ge Glei­chun­gen waren ver­blasst, und das Gewe­be war vol­ler klei­ner Knöt­chen, aber auch das mach­te ihr nichts aus. Phoe­be inter­es­sier­te sich nicht für Mathe­ma­tik. Sie inter­es­sier­te sich für Geschich­ten. Und sie inter­es­sier­te sich für mich, ihren Bru­der, und des­halb lieb­te sie den Schlaf­an­zug.” (Zitat aus “Das ist kein Spiel” S.16) Daher ist es auch kein Wun­der, dass… Weiterlesen!

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