Schlagwort Archiv: Familie

Sara Pennypacker — Das Glück liegt hinter der Hecke

7.Mai 2026

Das Glück liegt hin­ter der Hecke” ist der neu­es­te Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Sara Pen­ny­pa­cker. Sie stellt ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, das ihr Haus bis­her nur zwei Mal ver­las­sen durf­te und ansons­ten hin­ter einen hohen Hecke ver­bor­gen wohnt. Ihre Eltern küm­mern sich gar nicht um sie, inter­es­sie­ren sich schlicht­weg nicht für Lee­va. Ihre Mut­ter ist die Bür­ger­meis­te­rin der Stadt und nur auf Ruhm und Erfolg aus; für ihren Vater als Finanz­meis­ter zählt ledig­lich das Geld. Sie las­sen sich von Lee­va das Essen kochen und sich bedie­nen, zur Schu­le gehen darf sie nicht, weil das ja weder Geld noch Erfolg bringt. Doch eines Tages bricht Lee­va heim­lich aus und ent­deckt auf ihren kur­zen Fluch­ten das wah­re Leben außer­halb der Hecke. Fin­det Freund­schaft, Wär­me, Gebor­gen­heit und ver­steht, was ihr all die Jah­re gefehlt hat. Aber dann kom­men ihre Eltern plötz­lich hin­ter ihre heim­li­chen Aus­flü­ge… Ein herz­er­wär­men­der Roman mit einer bezau­bern­den Prot­ago­nis­tin, die auf der Suche nach der Fra­ge ist, wozu die Men­schen da sind und Ant­wor­ten fin­det, die alles ver­än­dern. Eine Geschich­te, die an Mensch­lich­keit, Freund­schaft und das Ange­nom­men­wer­den und glau­ben lässt. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwach­se­ne, die beson­de­re und außer­ge­wöhn­li­che Roma­ne lieben.

Lee­va hat ihr Haus bis­her nur zwei Mal ver­las­sen. Ein­mal, um mit ihrer Mut­ter auf einen Schön­heits­wett­be­werb zu gehen, und ein­mal mit ihrem Vater, der erfolg­los einen Job für sie suchen woll­te. Seit­dem ist sie nur zu Hau­se. Von ihren Eltern hat sie ein Bediens­te­ten-Hand­buch erhal­ten mit stren­gen Regeln, an die sie sich hal­ten muss. Denn wirk­lich inter­es­sie­ren sich ihre Eltern nicht für sie. Für sie erzählt nur… Weiterlesen!

Barbara O’Connor — Mein größter Wunsch

29.Juli 2025

Mein größ­ter Wunsch” ist ein Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Bar­ba­ra O’Con­nor, die hier­für mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net wur­de. Die Geschich­te eines Mäd­chens, deren Mut­ter depres­siv ist und deren Vater im Gefäng­nis sitzt, und die nun zu ihrer Tan­te und ihrem Onkel zie­hen muss. Das passt der 10-jäh­ri­gen Char­lie über­haupt nicht. Und so gibt sie sich wenig Mühe in der Schu­le und auch bei Howard, der unbe­dingt ihr Freund sein möch­te. Sie wird ja ohne­hin nicht lan­ge blei­ben und hof­fent­lich bald zu ihrer Mut­ter zurück­keh­ren. Doch dann taucht ein streu­nen­der Hund auf, ohne ein rich­ti­ges Zuhau­se, so wie Char­lie. Klar, dass sie möch­te, dass der Hund ihr gehört. Aber Wish, so wie sie ihn nennt, ist gar nicht so ein­fach zu fan­gen… Eine bewe­gen­de Geschich­te über die Sehn­sucht nach Fami­lie, Freund­schaft und die Kraft des Wün­schens. Über die Suche nach dem rich­ti­gen Platz im Leben und dem Gück, das manch­mal viel näher ist, als man denkt. Unter­halt­sam und berüh­rend erzählt. Für jün­ge­re Leser:innen ab 9 Jahren.

Col­by, North Caro­li­na. Hier­hin hat es die 10-jäh­ri­ge Char­le­ma­gne, genannt Char­lie, ver­schla­gen. Weil ihr Vater, den alle “Klop­per” nen­nen, sich stän­dig prü­gelt, im Gefäng­nis gelan­det ist (war­um, das hat ihr kei­ner so genau erklärt). Und weil ihre Mut­ter gesund­heit­lich nicht in der Lage dazu ist, sich… Weiterlesen!

Katya Balen — Wünsche an die Wellen

17.September 2024

Wer von der bri­ti­schen Autorin Katya Balen noch nie­mals etwas gele­sen hat, soll­te dies defi­ni­tiv nach­ho­len! „Wün­sche an die Wel­len“ ist ihr neu­es­tes Jugend­buch und erzählt die Geschich­te von Zofia und Tom, deren jewei­li­ge Eltern­tei­le sich inein­an­der ver­lie­ben und die – obwohl sie an ihrem jet­zi­gen Leben am liebs­ten nichts ändern wür­den – nun zusam­men unter einem Dach leben müs­sen. Tom ist lei­se und hat vor vie­len Din­gen Angst. Zofia ist laut und oft vol­ler Wut. Die bei­den kön­nen sich nicht aus­ste­hen. Als dann auch noch ein Baby unter­wegs ist, geht alles drun­ter und drü­ber… Ein klei­ner lite­ra­ri­scher Juwel! Mit einer äußerst kraft­vol­len und bild­rei­chen Spra­che. Vor allem die Gefüh­le ihrer Prot­ago­nis­ten und deren Ent­wick­lung beschreibt die Autorin so unfass­bar behut­sam und authen­tisch — hier ist das Lesen eine wah­re Freu­de! Ein sehr erns­tes und manch­mal auch trau­ri­ges Buch, aber den­noch ver­söh­nend und hoff­nungs­voll und mut­ma­chend. Äußerst lesens­wert! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eng­land. Hier lebt die 11-jäh­ri­ge Zofia, deren Vater ursprüng­lich aus Polen kommt. Ihre Mut­ter ist bei der Geburt gestor­ben und seit­dem gibt es Zofia und ihren Vater nur im Dop­pel­pack. Sie leben in einem klei­nen Cot­ta­ge direkt am Meer und haben auch einen sehr ähn­li­chen Geschmack. Zofia ist mit ihrem Leben rund­her­um zufrie­den. „So wie unser Leben im Moment ist, kann es blei­ben, ich wür­de nichts dar­an ändern wol­len.“ (Zitat aus “Wün­sche an die Wel­len” S.9) Nur manch­mal ist das Mäd­chen, das wäh­rend eines Unwet­ters auf die Welt gekom­men ist, ein wenig sehr… Weiterlesen!

Kathrin Lange — Everything we left unsaid

30.Juli 2024

Ever­y­thing we left unsaid” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Autorin Kath­rin Lan­ge. Sie ent­führt ihre Leser:innen in die Pro­vence, in der sich die 17-jäh­ri­ge Isa auf eine Rei­se in ihre Ver­gan­gen­heit macht. Denn ihre Mut­ter, die die Fami­lie ver­ließ, als sie noch klein war, hat wie­der Kon­takt zu ihr und ihrem Bru­der auf­ge­nom­men. Letz­te­rer will sie wäh­rend einer Klas­sen­fahrt das ers­te Mal tref­fen und ist plötz­lich nicht mehr erreich­bar. Wohl oder übel muss sich Isa, die eigent­lich nichts mehr von ihrer Mut­ter wis­sen will, nach Avi­gnon auf­ma­chen, um ihren Bru­der zu fin­den. Dort sticht sie unwei­ger­lich in ein Wes­pen­nest… War­um will ihr Vater nicht, dass sie ihre Mut­ter tref­fen? Was ist damals wirk­lich pas­siert? Gemein­sam mit ihrem Pfle­ge­bru­der Alex­an­der, der sie beglei­tet und für den Isa zuneh­mend stär­ke­re Gefüh­le hat, geht sie dem Gan­zen auf den Grund. Eine gelun­ge­ne Kom­bi­na­ti­on aus Lie­bes- und Fami­li­en­ge­schich­te. Über dunk­le Abgrün­de, Geheim­nis­se, Erin­ne­run­gen und ein Schwei­gen, das zer­stö­re­risch sein kann. Aber auch die Wahr­heit, die dies eben­so ver­mag. Span­nend, mit­rei­ßend, roman­tisch — genau so darf die idea­le Som­mer­lek­tü­re sein! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und für Erwachsene.

Paris. Die 17-jäh­ri­ge Isa liebt das Malen. Und ihre Geschwis­ter: Ben, ihren Bru­der und ihre zwei Pfle­ge­ge­schwis­ter Alex­an­der und Sera. Zusam­men sind sie unzer­trenn­lich und gehen durch dick und dünn. Den­noch erzählt Isa nie­man­dem von dem geheim­nis­vol­len Päck­chen, das eines Tages im Brief­kas­ten liegt. Dem Päck­chen ohne Absen­der, das eine… Weiterlesen!

Anne Freytag — Vom Mond aus betrachtet, spielt das alles keine Rolle

17.Januar 2024

Vom Mond aus betrach­tet, spielt das alles kei­ne Rol­le” ist der neu­es­te Roman der deut­schen Autorin Anne Frey­tag. Sie erzählt die Geschich­te der jun­gen Sal­ly, die im zwei­ten Lock­down mit ihrer Fami­lie fest­sitzt und sich mit aller­lei zwi­schen­mensch­li­chen Kon­flik­ten aus­ein­an­der­set­zen muss. Als dann auch noch die jun­ge Volon­tä­rin ihrer Mut­ter vor­über­ge­hend zu ihnen zieht, ent­wi­ckelt Sal­ly plötz­lich Gefüh­le für ihre neue Mit­be­woh­ne­rin, obwohl sie eigent­lich mit ihrem Exfreund gera­de erst wie­der zusam­men­ge­kom­men ist… Ein inten­si­ver Coming-of-Age-Roman, der ein Fami­li­en­le­ben im Aus­nah­me­zu­stand per­fekt por­trä­tiert und neben einer Lie­bes­ge­schich­te zugleich die Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät zeigt. Außer­ge­wöhn­lich klug, tief­grün­dig und sprach­lich bril­lant erzählt! Anne Frey­tag ist eine Meis­te­rin des Erzäh­lens. Lese­tipp!! Für Jugend­i­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 19-jäh­ri­ge Sal­ly hat ihr Abitur geschafft und kei­nen Plan, wohin es in ihrem Leben nun gehen soll. Gera­de sitzt sie ohne­hin fest. Es ist der zwei­te har­te Lock­down und sie darf das Haus kaum ver­las­sen. Doch Sal­ly ist nicht allein, sie lebt mit ihren Geschwis­tern Hen­ry, Fran­ny und Char­lie (von unter­schied­li­chen Vätern) und ihrer Mut­ter zusam­men. “Ich fra­ge mich, wie es für ande­re wohl ist. Für Leu­te ohne Fami­lie, die nie­man­den haben, der ihnen auf die Ner­ven geht. Mil­lio­nen von Men­schen zu Hau­se oder hin­ter Mas­ken — mit Smart­phones als ein­zi­ger Ver­bin­dung zur Außen­welt. Gan­ze Natio­nen im Schlaf­an­zug mit sozia­len Medi­en als ein­zi­gem Fens­ter zu den See­len völ­lig Frem­der.” (Zitat aus “Vom Mond aus betrach­tet, spielt das alles kei­ne Rol­le S.18) Und Sal­ly hat ihren Wel­len­sit­tich Pete, denWeiterlesen!

Ava Reed — Nur ein Wort mit sieben Buchstaben

8.November 2023

End­lich mal wie­der ein rea­lis­ti­sches Jugend­buch von der deut­schen Autorin Ava Reed! Wäh­rend sie frü­her jähr­lich neu­en Lese­stoff für ihre jün­ge­ren Leser*innen her­aus­brach­te, hat sie ihre Fans nun tat­säch­lich gan­ze drei Jah­re (!) war­ten las­sen. Wir ver­zei­hen ihr dies aus­nahms­wei­se;-) — sie hat in der Zwi­schen­zeit jede Men­ge New Adult Roman­ces ver­öf­fent­licht — und freu­en uns auf das aktu­el­le Werk, in dem sie auf ihre ganz eige­ne fein­füh­li­ge, authen­ti­sche Art und Wei­se die Geschich­te eines Jun­gen erzählt, der nach trau­ma­ti­schen Erfah­run­gen in sei­ner Fami­lie, einem All­tag vol­ler Dro­gen und kör­per­li­cher Gewalt, vom Jugend­amt in eine Pfle­ge­fa­mi­lie auf einen Bau­ern­hof gesteckt wird. Dort trifft Mika auf die gleich­alt­ri­ge Joan­na, die eben­falls als Pfle­ge­kind dort in heim­li­ger Atmo­sphä­re lebt und die sich ihm vor­sich­tig anzu­nä­hern ver­sucht. Die Mau­ern, die er um sich her­um errich­tet hat, um sich zu schüt­zen, wer­den lang­sam brü­chig… Eine Geschich­te über das Zer­bre­chen und über das Hei­len. Über Zusam­men­halt, Lie­be und Fami­lie, die so viel mehr als “nur ein Wort mit sie­ben Buch­sta­ben” sein kann. Ein herz­er­wär­men­der, wun­der­schön geschrie­be­ner Roman, der Hoff­nung macht und so behut­sam und lie­be­voll erzählt wird, dass man ihn so schnell nicht mehr ver­ges­sen wird! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Mit Mühe und Not hat der 17-jäh­ri­ge Mika sei­nen Real­schul­ab­schluss geschafft. Wei­ter­ma­chen will er nicht mehr. Den Traum vom Archi­tek­tur­stu­di­um hat er ohne­hin auf­ge­ge­ben. Zu teu­er. Aber auch eine Aus­bil­dung zu machen wird schwie­rig. Denn er kann sei­ne Mut­ter unmög­lich allein las­sen. “Die­ses Mal ist es kein Plan, es ist ein Traum, denn ich weiß noch nicht, wie alles wei­ter­ge­hen soll. Kann ich mei­ne Mut­ter im Stich las­sen, sobald ich acht­zehn bin? Kann ich eine Aus­bil­dung machen und neu anfan­gen, ohne mich von mei­nem Zuhau­se zulö­sen?” (Zitat S.10 aus “Nur ein Wort mit sie­ben Buch­sta­ben”). Nach­dem sein Vater sei­nen Beruf als Poli­zist auf­ge­ben muss­te, ver­sank er zuneh­mend inWeiterlesen!

Tamara Bach — Honig mit Salz

 24.Februar 2023

Honig mit Salz” ist der neu­es­te Roman der deut­schen, viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten Autorin Tama­ra Bach. Eine Som­mer­ge­schich­te einer Fami­lie auf einer grie­chi­schen Insel. Ein Mäd­chen, das kei­ne Lust hat auf Urlaub mit ihren Eltern, das der Strei­tig­kei­ten über­drüs­sig ist und sich nach Frei­heit und Selbst­be­stim­mung sehnt und eine uner­war­te­te Bekannt­schaft macht. Ein bril­lant gezeich­ne­tes Fami­li­en­por­trät. Mit einem poin­tier­ten Erzähl­stil, an den man sich erst ein­mal gewöh­nen muss, aber mit einer Tief­grün­dig­keit, die sei­nes­glei­chen sucht. Für Leser*innen abseits des Main­streams. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Lek­tü­re­er­leb­nis für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ari fährt in den Urlaub. Mit ihren Eltern. Auf eine grie­chi­sche Insel. “Ari setzt sich auf. Wei­ße Häu­ser. Dahin­ter das Meer. Hal­lo, Meer, denkt Ari und lächelt.” (Zitat aus “Honig mit Salz” S.7) Ihre Eltern haben dort ein klei­nes Häus­chen gemie­tet. Am liebs­ten wäre Ari mit ihrer bes­ten Freun­din Elif ver­reist. Hät­te ihre Frei­heit genos­sen. Statt­des­sen ver­bringt sie Zeit mit ihren Eltern. Ihren Eltern, die öfters strei­ten: “Geht das jetzt so wei­ter?”, fragt Papa und hat bestimmt die Arme ver­schränkt. “Was meinst du?”, fragt Mama und weiß es doch eh, will es aber aus­buch­sta­biert bekom­men. “Wirst du jetzt die rest­li­chen Tage, die wir hier auf die­ser Insel ver­brin­gen und die wir unse­ren Urlaub nen­nen woll­ten, mit Arbeit ver­brin­gen?” (Zitat S.49) Weil eine Kol­le­gin aus­ge­fal­len ist, muss Weiterlesen!

Kyrie McCauley — You are (not) safe here

Kasimira21.Juli 2022

Dass die Ame­ri­ka­ne­rin Kyrie McCau­ley, die bis­her alle mög­li­chen Jobs hat­te, den der Autorin gewählt hat, ist ein Glücks­fall. Das beweist sie mit ihrem tief­schür­fen­den Roman “You are not safe here”. Ihr Debüt stellt häus­li­che Gewalt in einer Fami­lie in den Vor­der­grund: mit Men­schen, die weg­schau­en und ein jun­ges Mäd­chen, das ver­sucht ihre klei­nen Schwes­tern zu schüt­zen. Eine schein­bar länd­li­che Idyl­le, eine ers­te Lie­be und eine Krä­hen­pla­ge kom­ple­men­tie­ren das Gan­ze. Ein sprach­lich wahn­sin­nig gut geschrie­be­nes Buch! Eine außer­ge­wöhn­li­che Geschich­te. Für mich eines mei­ner Lieb­lings­bü­cher! 2021 wur­de es zudem für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis nomi­niert. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­te­ren The­men aus­ein­an­der zu set­zen und für Erwachsene.

Aub­urn. Ein klei­nes Städt­chen in Penn­syl­va­nia. Hier leben die 17-jäh­ri­ge Leigh­ton, die 13-jäh­ri­ge Camp­bell und die 9‑jährige Juni­per. In stän­di­ger Furcht vor ihrem Vater, der ihrer Mut­ter gegen­über immer wie­der gewalt­tä­tig wird und sei­ne Wut, die durch alles Mög­li­che aus­ge­löst wer­den kann, kaum im Griff hat. “Es gefällt ihm, her­um­zu­brül­len und uns Angst zu machen, aber er ach­tet dar­auf, sich nicht selbst ins Gefäng­nis zu brin­gen. Es ist ein schma­ler Grat, doch er beherrscht ihn gut.” (Zitat aus “You are not safe here” S.15) Viel zu oft flüch­ten sich die jün­ge­ren Schwes­tern abends zu Leigh­ton ins Zim­mer, wenn das Geschrei wie­der ohren­be­täu­bend wird, wenn Gegenstände… Weiterlesen!

E. Lockhart — We were liars: Solange wir lügen

Kasimira7.Juli 2022

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin E. Lock­hart hat mit “We were liars: Solan­ge wir lügen” ein ganz außer­ge­wöhn­li­ches Buch geschrie­ben. Ein Roman über eine ange­se­he­ne Fami­lie, über Lügen, Lie­be und eine Wahr­heit, nach der erst gesucht wer­den muss. Der hoch­ge­lob­te, ame­ri­ka­ni­sche Best­sel­ler. Hoch­ge­lobt — zu Recht. Emp­feh­lens­wert: abso­lut! Span­nend. Lite­ra­risch. Roman­tisch. Über­ra­schend. Jetzt in neu­er Auf­ma­chung als Taschen­buch erschie­nen, in freu­di­ger Erwar­tung auf die Vor­ge­schich­te (“Fami­ly of liars: Wie wir Lüg­ner wur­den”), die im Herbst ver­öf­fent­licht wer­den wird. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Sie sind reich. Sie sind jung. Sie sind bild­hübsch. Und sie ver­brin­gen jeden Som­mer auf der Pri­vat­in­sel der Fami­lie vor der Küs­te von Mas­sa­chu­setts. Die Sin­clairs. Da sind die Groß­el­tern Har­ris und Tip­per, die drei Töch­ter Pen­ny, Car­rie und Bess. Die Sin­clair­töch­ter waren braun gebrannt und wun­der­schön. Sie waren groß, fröh­lich und reich wie Prin­zes­sin­nen aus einem Mär­chen. Sie waren in ganz Bos­ton, Har­vard und auf Martha’s Viney­ard für ihre Kasch­mir­car­di­gans und ihre gran­dio­sen Par­tys bekannt. Sie waren gemacht für Legen­den.” (Zitat aus “Solan­ge wir lügen” S.16). Auf der Pri­vat­in­sel lie­ßen die Eltern… Weiterlesen!

Meg Rosoff — Sommernachtserwachen

Kasimira19.August 2021

Som­mer­nachts­er­wa­chen” ist der neu­es­te Roman der preis­ge­krön­ten, ame­ri­ka­nisch-bri­ti­schen Autorin Meg Rosoff. Sie schil­dert die Geschich­te eines Som­mers in einem Haus am Meer. Eine Fami­lie, eine schein­ba­re Idyl­le, ein Traum von Frei­heit und all­täg­li­chen Frei­zeit­be­schäf­ti­gun­gen, der jäh durch­bro­chen wird, als der bild­hüb­sche, attrak­ti­ve Kit auf­taucht und nicht nur der unschein­ba­ren Prot­ago­nis­tin, son­dern auch ihrer jün­ge­ren Schwes­ter den Kopf ver­dreht. Von einer Erzäh­le­rin, die das Skiz­zie­ren von Per­sön­lich­kei­ten, Stim­mun­gen und Arran­gie­ren von Hand­lungs­strän­gen meis­ter­haft beherrscht. Kei­ne Null-acht-fünf­zehn-Som­mer­ge­schich­te. Nicht nur für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, son­dern auch für Erwachsene.

Ihr Urur­groß­va­ter hat es als klei­ne Som­mer­re­si­denz gebaut. Das Haus am Meer. “Es ist zugig, hat kei­ne Wär­me­däm­mung, und die Rohr­lei­tun­gen frie­ren zu, wenn man im Novem­ber nicht das Was­ser ablässt und Frost­schutz­mit­tel in die Toi­let­te kippt, aber wir lie­ben jeden Turm, jeden Erker, jedes selt­sam geform­te Fens­ter und sogar die kur­ze Trep­pe, die in einem Schrank endet.” (Zitat aus “Som­mer­nachts­er­wa­chen” S.18). Jeden Som­mer ver­brin­gen sie dort am Meer. Die namen­lo­se Ich-Erzäh­le­rin, ihre schö­ne Schwes­ter Mat­tie, ihre pfer­de­ver­ses­se­ne Schwes­ter Tamsin, ihr Bru­der Alex, der am liebs­ten die Natur und vor allem Fle­der­mäu­se beob­ach­tet und ihre Eltern. Mit von der Par­tie sind außer­dem die Cou­si­ne des Vaters: Hope und ihr Ver­lob­ter Mal­com. Am Ende des Som­mers wol­len die bei­den hei­ra­ten, nur eine klei­ne Fei­er ist geplant. Alles gerät jedoch ein wenig aus den Fugen, alsWeiterlesen!

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner