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Lynn Painter — Der Sommer, in dem mir meine Wünsche weggeschnappt wurden

3.Juli 2026

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Lynn Pain­ter hat neben vie­len Rom-Coms (Young Adult & New Adult) nun auch ein ers­tes Kin­der­buch geschrie­ben: “Der Som­mer, in dem mir mei­ne Wün­sche weg­ge­schnappt wur­den”. Sie erzählt die Geschich­te von Emma, die ver­sucht, die Legen­de wahr wer­den zu las­sen, von der ihr ihre ver­stor­be­ne Groß­mutter einst erzählt hat. Denn der Über­lie­fe­rung nach sol­len unter einem alten Baum geäu­ßer­te Wün­sche durch ein magi­sches Por­tal vier Mona­te spä­ter in Erfül­lung gehen. Doch dann funkt ihr der bes­te Freund ihres Bru­ders, der ner­vi­ge Jack­son, dazwi­schen und schmeißt einen Stein mit dazu in das Erd­loch. Zunächst denkt sich Emma noch nichts dabei, aber dann — vier Mona­te spä­ter — erfül­len sich die Wün­sche ihrer Freun­din­nen und Emmas nicht! Dafür hat Jack­son plötz­lich blon­de Haa­re, über­aus defi­ni­tier­te Brust­mus­keln und wird zum Schü­ler­rat gewählt, obwohl er sich dort nie bewor­ben hat. Wohl oder übel muss Emma sich mit Jack­son zusam­men­tun, um einen Weg zu fin­den, die Wün­sche wie­der rück­gän­gig zu machen… Eine char­man­te, magi­sche und tur­bu­len­te Geschich­te über die Sehn­sucht der Wün­sche, über Freund­schaft und ers­te Schmet­ter­lings­ge­füh­le. Unter­halt­sam. Für Jugend­li­che ab 10 Jahren.

Nebras­ka. Emma hat ihre Groß­mutter ver­lo­ren. Doch die­se hat ihr eine Legen­de hin­ter­las­sen, von der sie ihr und ihrem Bru­der Noah stets erzähl­te. Eine Legen­de, nach der sich ihre geheims­ten WünscheWeiterlesen!

Kevin Brooks — Part of the Game

29.Juni 2026

Lite­ra­ri­scher Voll­tref­fer! Selbst wenn man sich für Fuß­ball gar nicht inter­es­sie­ren soll­te — der bri­ti­sche Best­sel­ler­au­tor Kevin Brooks lie­fert in “Part of the Game” ein­drucks­voll ab. Im Mit­tel­punkt der 16-jäh­ri­ge John, der Fuß­ball über alles liebt und für die Klein­stadt Stan­ley im Nord­os­ten Eng­lands spielt. Sein bes­ter Freund ist Kyle, der mitt­ler­wei­le zum Star­fuß­bal­ler auf­ge­stie­gen ist und für die Pre­mier League spielt. Alles könn­te per­fekt sein, als John sich in Sum­mer ver­liebt und auch ihr Herz erobert. Doch dann spannt aus­ge­rech­net Kyle ihm die Freun­din aus. Das Ende einer Freund­schaft? Die Ereig­nis­se über­schla­gen sich, als Kyle in die Fän­ge der Fuß­ball­ma­fia gerät und Sum­mer John um Hil­fe bit­tet… Ein Buch, das sich zuwei­len so span­nend wie ein Kri­mi liest! Mit­rei­ßend und höchst unter­halt­sam schrei­ben — das kann John Boy­ne ein­fach! Zudem erzählt er nicht nur die Geschich­te einer beson­de­ren Freund­schaft und ent­führt sei­ne Leser:innen in die Welt des Fuß­balls, son­dern blickt auch hin­ter die Kulis­sen von Live-Wet­ten, Spiel­ma­ni­pu­la­ti­on und Kor­rup­ti­on. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und vor allem Erwachsene.

John ist 16 Jah­re alt und spielt Fuß­ball für sein Leben gern. Übers Fuß­ball­spie­len hat er auch sei­nen nun bes­ten Freund Kyle ken­nen­ge­lernt. Sie sind zusam­men auf­ge­wach­sen, haben jede freie Minu­te mit ihrer gro­ßen Leidenschaft… Weiterlesen!

Megan Lally — No place left to hide

26.Juni 2026

No place left to hide” ist der zwei­te Thril­ler der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Megan Lal­ly. Nach ihrem Erfolgs­ti­tel “That’s not my name” legt sie in dem unab­hän­gig zu lesen­den Titel gekonnt nach. Broo­ke ist reich, beliebt und steht mit ihrer Fami­lie immer im Ram­pen­licht. Ihr Vater ist Rich­ter, ihre Mut­ter Schul­di­rek­to­rin. Die Erwar­tun­gen an sie sind hoch. Feh­ler darf sie sich kei­ne erlau­ben. Des­halb hat sie auch nie­man­dem von dem unbe­kann­ten Stal­ker erzählt, der sie schon seit einer Wei­le ter­ro­ri­siert. Auf einer Par­ty ver­folgt er sie und ihre bes­te Freun­din Jena auf einem abge­le­ge­nen Stück High­way mit dem Auto und setzt sie mas­siv unter Druck. Sie soll die Wahr­heit sagen über den töd­li­chen Unfall ihrer Freun­din Clai­re. Oder sie wird ster­ben… Genau so muss ein Thril­ler sein! Ich hat­te schon lan­ge kein Buch mehr in den Hän­den, bei dem ich pau­sen­los wei­ter­le­sen woll­te! Atem­be­rau­ben­de Span­nung, fas­zi­nie­ren­de Cha­rak­te­re und geschick­te Ver­flech­tun­gen von Gegen­wart und Rück­blen­den. Klas­se! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Broo­ke ist äußerst ehr­gei­zig und stammt aus einer wohl­ha­ben­den, ange­se­hen Fami­lie. Ihr Vater ist Rich­ter, ihre Mut­ter Direk­to­rin ihrer Schu­le. Viel Frei­zeit hat sie nicht. “Ich glau­be, es ist das ers­te Mal seit einem Monat, dass ich direkt nach der Schu­le nach Hau­se fah­re. Sonst hab ich immer Tanz­team, Schüler*innenrat, Prom-Pla­nungs­tref­fen, und dann hel­fe ich der Schul­lei­te­rin — mei­ner Mom — noch dabei, Lebens­mit­tel für ver­schie­de­ne Spen­den­ak­tio­nen zu sam­meln, daher bin ich fast jeden Tag bis nach sie­ben hier.” (Zitat aus “No place left to hide” S.11) Es wird von Broo­ke erwar­tet, dass sieWeiterlesen!

Stefanie Kaluza — Faustschlag von rechts

21.Juni 2026

Faust­schlag von rechts” ist ein Roman der deut­schen Autorin Ste­fa­nie Kalu­za, der sich mit den Gefah­ren von Rechts­extre­mis­mus aus­ein­an­der­setzt. Im Mit­tel­punkt der 15-jäh­ri­ge Jarik, der unter der Tren­nung sei­ner Eltern lei­det, mit sei­nen Freun­den nicht mehr so rich­tig reden kann und der beim Boxen im Jugend­zen­trum Dampf ablässt. Als sein cha­ris­ma­ti­scher Trai­ner Falk ihn zu einem Zelt­la­ger ein­lädt, freut sich Jarik über den neu­en Anschluss. Holz hacken, Sport trei­ben und Fan­ta­sy-Rol­len­spie­le im Wald. Hier fühlt er sich will­kom­men und ange­nom­men. Sei­ne Freun­de war­nen ihn, dass dies ein Camp von völ­ki­schen Neo­na­zis sein soll. Doch Jarik igno­riert das. Das hät­te er doch mit­be­kom­men. Erst als er und sei­ne neu­en Kum­pels vom Jugend­zen­trum aus­ge­schlos­sen wer­den, gerät die Situa­ti­on all­mäh­lich außer Kon­trol­le… Ein eher ein­fach geschrie­be­nes Buch, das mit kur­zen Sät­zen und einer schlich­ten Spra­che aus­kommt, es dadurch aber schafft, auch jün­ge­re Leser:innen für das erns­te The­ma Rechts­extre­mis­mus zu sen­si­bi­li­sie­ren. Bewe­gend und wich­tig. Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 15-jäh­ri­ge Jarik lebt in einem Kaff, in dem nur zwei Mal am Tag der Bus fährt. Nichts groß los hier. Oft hängt er mit sei­ner Cli­que an der Bus­hal­te­stel­le ab. Oder sie gehen ins Jugend­zen­trum, wo er boxen lernt. Doch in letz­ter Zeit ist das Leben anstren­gend für ihn gewor­den. Sei­ne Eltern haben… Weiterlesen!

Katie Kento — Missing Page: Tödliche Worte

18.Juni 2026

Miss­ing Page: Töd­li­che Wor­te” ist der neu­es­te Thril­ler der deut­schen Autorin Katie Ken­to. Nach ihrem Erfolgs­ti­tel “Hotel Ambro­sia” lie­fert sie end­lich wie­der neu­en Lese­stoff! Ein weit abge­le­ge­nes Her­ren­haus in Schott­land. Ein Schreib­se­mi­nar eines Best­sel­ler­au­toren. Eine Schlaf­wand­le­rin mit einem gehei­men Plan. Eine Lei­che. Ein Sturm, der auf­zieht und das Ver­las­sen des Grund­stücks unmög­lich macht. Tele­fo­ne, die nicht mehr funk­tio­nie­ren. Bes­te Zuta­ten für einen Thril­ler. Wäh­rend der Anfang noch etwas ruhi­ger star­tet und die Span­nung fast etwas auf sich war­ten lässt — obwohl flüs­sig und sou­ve­rän erzählt — bril­liert das Buch vor allem im hin­te­ren Teil. Katie Ken­to ist eine Meis­te­rin der über­ra­schen­den Wen­dun­gen. Wie sie die Hand­lungs­strän­ge gegen Ende mit ein­an­der ver­knüpft und ein gro­ßes Gan­zes ent­ste­hen lässt — Cha­peau! Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Anto­nia, genannt Toni, hat sich Zugang zu einem Schreib­se­mi­nar erschli­chen. Durch Bestechung. Sie hat einen Plan. “Jetzt schau­ten alle mich an. Schon wie­der. Eine Schweiß­per­le kit­zel­te mei­ne Stirn. Ich bin hier, um ein Ver­bre­chen zu bege­hen. “Ich kom­me mit mei­nem Fan­ta­sy­ro­man nicht wei­ter”, gab ich wider­stre­bend zu. Die bes­te Lüge war immer noch eine Wahr­heit.” (Zitat S.27) Das Schreib­se­mi­nar fin­det in Schott­land bei dem berühm­ten Best­sel­ler­au­toren Richard Giffard statt in einem abge­le­ge­nen Her­ren­haus. Der kau­zi­ge, alte Kerl hat schon seit Jahren… Weiterlesen!

Marion Brunet — Zwischen Ebbe und Wut

16.Juni 2026

Die fran­zö­si­sche Autorin Mari­on Bru­net ist in Deutsch­land bis­her kaum bekannt. Nun hat sie 2025 die welt­weit höchst­do­tier­te Aus­zeich­nung für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur, qua­si den Nobel­preis für Jugend­li­te­ra­tur erhal­ten — den Astrid-Lind­gren-Gedächt­nis-Preis. Dar­auf­hin wur­de auch ein ers­tes Buch von ihr ins Deut­sche über­setzt: “Zwi­schen Ebbe und Wut”. Ein Thril­ler, der aber durch vie­le Rück­blen­den und sei­ne Erzähl­art, eher als Roman gel­ten könn­te. Ein Segel­törn. Eine Woche allein unter­wegs. Eine Cli­que von Jugend­li­chen, die in der Bre­ta­gne star­ten und nach Irland segeln wol­len. Fünf Freun­de — und am Ende: eine Lei­che, die im Was­ser treibt. Ich-Erzäh­le­rin Emma erin­nert sich zurück, an ihre Freund­schaft, an unge­lös­te Kon­flik­te und kommt der Wahr­heit lang­sam immer näher, wäh­rend um sie her­um ein Sturm ein­setzt und sie alle an ihre Gren­zen treibt und ums Über­le­ben kämp­fen lässt… Ein inten­siv erzähl­tes Buch, das sich Zeit nimmt für die Ent­wick­lung der Cha­rak­te­re und das fei­ne Zusam­men­spiel freund­schaft­li­cher Ver­flech­tun­gen und dabei ganz ohne Effekt­ha­sche­rei aus­kommt. Mit einer beson­de­ren Spra­che und einer lei­sen, unter­schwel­li­gen Span­nung, die sich lang­sam stei­gert. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Kurz vor ihrem Abitur haben sie es geschafft — durch gute Noten in der Schu­le und viel Über­zeu­gungs­ar­beit — die Cli­que um den cha­ris­ma­ti­schen Cla­rence darf mit dem Boot von Éli­ses Groß­el­tern für eine Woche segeln gehen. Cla­rence ist 17 Jah­re alt, so wie auch Éli­se, Sam und Emma. Er ist der Mit­tel­punkt der Cli­que, die Son­ne, um die sich alles dreht. Ihr Anfüh­rer. Emma kennt ihn schon seit sie 11 Jah­re alt ist. Sie ist heim­lich in ihn ver­liebt, auch wenn ihr Großvater… Weiterlesen!

C.G.Drews — Hazelthorn

25.Mai 2026

Was für ein Buch — was für ein Meis­ter­werk!! “Hazelt­horn” ist der neu­es­te Bota­ni­cal Dark-Fan­ta­sy-Roman der aus­tra­li­schen Autor:in C.G.Drews. Ein kran­ker Jun­ge, der sein Zim­mer seit Jah­ren schon nicht ver­las­sen hat. Ein altes, rie­si­ges Her­ren­haus namens Hazelt­horn mit einem Gar­ten vol­ler gif­ti­ger, gefähr­li­cher Pflan­zen. Als sein Vor­mund stirbt, muss Evan­der aktiv wer­den. Er glaubt, dass die­ser ermor­det wur­de. Über­ra­schen­der­wei­se erbt nicht der Enkel des Ver­stor­be­nen das gan­ze Ver­mö­gen und das Anwe­sen, son­dern aus­ge­rech­net Evan­der. Das gefällt Lau­rie gar nicht. Schon ein­mal woll­te er Evan­der töten und bei leben­di­gem Leib im Gar­ten ver­gra­ben. Doch um den Fall zu lösen, ist Evan­der auf Lau­rie ange­wie­sen. War­um hat sein Vor­mund ihn gewarnt den Gar­ten zu betre­ten? Bald gera­ten die Din­ge außer Kon­trol­le und Evan­der begreift, dass mit dem Gar­ten etwas grund­le­gend nicht stimmt… Hor­ror vom Feins­ten — düs­ter, schmerz­voll, ver­stö­rend und betö­rend zugleich. Eine Geschich­te, die so bril­lant geschrie­ben ist — vol­ler Sprach­ge­wal­tig­keit und Atmo­sphä­re -, dass man sie kaum aus den Hän­den legen möch­te! Unver­gess­lich. Unnach­ahm­lich. Ver­ein­nah­mend. C.G.Drews hat sich mit die­sem lite­ra­ri­schen Kunst­werk mal wie­der selbst über­trof­fen! Für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem Erwachsene.

New Eng­land. Seit Jah­ren hat der 17-jäh­ri­ge Evan­der sein Zim­mer nicht ver­las­sen. Er ist schwer­krank. Muss immer wie­der ope­riert wer­den. “Der Ein­zi­ge, der mehr­mals täg­lich in sein Zim­mer kommt, ist der alte But­ler, der ihm sei­ne Dosis dick­flüs­si­ger, mil­chi­ger Medi­zin ver­ab­reicht, von der sich Evan­der jedes Mal trä­ge und abge­stumpft fühlt.” (Zitat aus “Hazelt­horn” S.10) Evan­der darf sich nicht über­an­stren­gen, weil… Weiterlesen!

Tobias Elsäßer — Matria

17.Mai 2026

Matria” ist ein dys­to­pi­scher Roman des deut­schen Autoren Tobi­as Elsä­ßer. Die­ser beschreibt eine Welt in der Zukunft, in der sich Stadt­staa­ten gebil­de­ten haben, die sich Matria nen­nen. Hier woh­nen Frau­en und Kin­der geschützt vor den Män­ner, die das Leben auf der Erde ins Cha­os gestürzt haben. Nur weni­ge Män­ner sind zuge­las­sen, müs­sen sich stren­gen Aus­wahl­kri­te­ri­en unter­zie­hen oder sind dort auf­ge­wach­sen, wie der 15-jäh­ri­ge Eli­as. Doch bei Aus­bruch der Puber­tät müs­sen sich die Jugend­li­chen einem mehr­tä­gi­gen Test­ver­fah­ren unter­zie­hen. Denn sie leben in Matria nur auf Bewäh­rung. Beim kleins­ten Ver­ge­hen wer­den sie aus­ge­wie­sen. Nun muss Eli­as, des­sen Hor­mo­ne lang­sam Amok lau­fen, als er sich das ers­te Mal ver­liebt, auch in das Camp. Wird er die Tests über­ste­hen…? Ein äußerst fas­zi­nie­ren­des Set­ting, das der Autor da erschaf­fen hat! Die­se Dys­to­pie lie­fert jede Men­ge Dis­kus­si­ons­stoff, ist äußerst unter­halt­sam und fes­selnd geschrie­ben. Toll auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung! Bes­tes Lese­fut­ter für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Eine Welt in der Zukunft. Die Umwelt zer­stört. Die Men­schen im Krieg. “Vor allem Män­ner haben die Welt ins Cha­os gestürzt. Sie haben ihre auf­ge­bla­se­nen Egos bis zuletzt mit Sol­da­ten und Rake­ten ver­tei­digt, mit Tod und Ver­gel­tung. Erst kamen Russ­land und Chi­na. Dann die USA und Indi­en. Spä­ter Afri­ka und Aus­tra­li­en. Euro­pa zuletzt. Zer­fal­len in Staa­ten, Stadt­staa­ten, Ver­wal­tungs­zo­nen, in denen jeder für sich kämpft.” (Zitat aus “Matria” S.19) Alles ist zusam­men­ge­bro­chen. Zuerst dasWeiterlesen!

Svenja Diel — Revenge: Heute Abend bist du tot

14.Mai 2026

Reven­ge: Heu­te Abend bist du tot” ist ein Thril­ler der deut­schen Autorin Sven­ja Diel. Im Mit­tel­punkt ein Schuss­wech­sel an einer Tank­stel­le. Die 16-jäh­ri­ge Liv woll­te sich dort gera­de etwas Süßes kau­fen, als Vin­ce, der kas­siert und nur einen Jahr­gang über ihr ist, von einem Unbe­kann­ten bedroht und ange­schos­sen wird. Auch Sara, sei­ne Freun­din, ist zufäl­lig im Laden und Zeu­gin der Tat. Vin­ce lan­det im Kran­ken­haus, fällt ins Koma und der Unbe­kann­te ist noch immer auf der Flucht. Obwohl die bei­den Mäd­chen sich nur aus der Fer­ne ken­nen, schlie­ßen sie sich bald zusam­men, um die Tat auf­zu­klä­ren. Bald sto­ßen sie auf immer mehr Unge­reimt­hei­ten und dunk­le Wahr­hei­ten, die ihr bei­der Leben völ­lig auf den Kopf stel­len wer­den… Ein Thril­ler mit Anspruch und vol­ler Puz­zle­tei­le, die man erst nach und nach zusam­men­fü­gen kann. Unter­halt­sam, anders und mit eini­gen hef­ti­gen The­men gespickt. Für sehr taf­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren (viel­leicht sogar bes­ser ab 16) und inter­es­sier­te Erwachsene.

Köln. Hier lebt die 16-jäh­ri­ge Liv mit ihrem jün­ge­ren Bru­der Leo. Ihre Mut­ter ist gestor­ben, der Vater hat vor eini­ger Zeit das Wei­te gesucht. Die bei­den ver­su­chen schon seit einer gan­zen Wei­le zu ver­ber­gen, dass sie… Weiterlesen!

Lilly Bogenberger — Narbenmädchen

10.Mai 2026

Nar­ben­mäd­chen” ist der Debüt­ro­man der deut­schen Autorin Lil­ly Bogen­ber­ger. Die 15-jäh­ri­ge Lara muss für vier Wochen in eine Kli­nik für ver­hal­tens­auf­fäl­li­ge Jugend­li­che. Sie ver­letzt sich regel­mä­ßig selbst, oft mit einer Rasier­klin­ge. Auf die The­ra­pie hat Lara gar kei­ne Lust, macht eine Strich­lis­te in ihrem Zim­mer, wie vie­le Tage es noch sind, bis sie wie­der abrei­sen kann. Aber dann lernt sie Neo, der meh­re­re Sui­zid­ver­su­che hin­ter sich hat, und Finn, der dro­gen­süch­tig ist, näher ken­nen. Die Gesprä­che mit den bei­den hel­fen ihr mehr als die weni­gen The­ra­pie­sit­zun­gen. Doch ist sie bereit sich mit ihren eige­nen Gefüh­len aus­ein­an­der­zu­set­zen? Ein sehr ein­dring­lich und bewe­gend erzähl­ter Roman, der scho­nungs­los Ein­blick in die Gedan­ken­welt einer Her­an­wach­sen­den gibt. Äußerst authen­tisch und glaub­wür­dig geschrie­ben. Für Jugend­li­che an 14 Jah­ren, die sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­set­zen möch­ten und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor ein­ein­halb Jah­ren hat es ange­fan­gen. Lara, die nun fünf­zehn ist, hat sich ener­gie­los gefühlt, hat­te kei­ne Lust auf irgend­et­was. Ihre Tage wur­den immer grau­er und grau­er. “Wie bei einem neu­en Kleid, das man das fünf­zigs­te Mal in die Wasch­ma­schi­ne schmeißt, sind die Far­ben in mei­nem Leben jeden Tag ein Stück­chen mehr ver­wa­schen. Weni­ger hell, weni­ger bunt, hin zu einer unde­fi­nier­ba­ren Grau­braun­fehl­far­be, die sich über alles drü­ber­legt. Das Schnei­den ist das Ein­zi­ge, was es bes­ser macht. Das hell­ro­te Blut hat die selt­sa­me Fähig­keit, als ein­zi­ge grel­le Far­be durch die­sen beschis­se­nen Grau­schlei­fer durch­zu­ste­chen.” (Zitat aus “Nar­ben­mäd­chen” S.22) Lara hat damals angefangenWeiterlesen!

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