Yves Grevet — Méto: Die Insel

Yves Grevet Méto Die Insel13.April 2014

Méto: Die Insel” ist der zwei­te Teil der erfolg­rei­chen “Méto”-Tri­lo­gie von dem fran­zö­si­schen Autoren Yves Gre­vet. Nun end­lich als Taschen­buch erschie­nen! Der Fort­set­zungs­band ver­spricht erneut span­nen­de Unter­hal­tung. Ein dys­to­pi­scher Roman über das Seh­nen nach Frei­heit, dem Kampf ums Über­le­ben und der Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät. Für Jungs und Mäd­chen ab 13 Jah­ren.

Gera­de erst haben sich Méto und sei­ne Freun­de aus dem Haus befrei­en kön­nen, schon gera­ten sie wie­der in Gefan­gen­schaft. Nach dem Kampf mit den Sol­da­ten wer­den sie von den Skla­ven des Hau­ses — den “Abge­schnit­te­nen Ohren” — in deren unter­irr­di­schen Höh­len­gän­ge der Insel gebracht. Méto hat eine schwe­re Ver­let­zung am Bauch davon­ge­tra­gen und erholt sich nur nach und nach. Die Skla­ven miss­trau­en ihnen und behan­deln sie nicht beson­ders gut, da sie durch die Flucht der Jun­gen aus dem Haus in den eige­nen Rei­hen vie­le Ver­lus­te hin­neh­men muss­ten. Die wert­vol­len Unter­la­gen, die Méto vor sei­ner Flucht gestoh­len hat, haben sie ihm abge­nom­men. Doch er will sie wie­der haben und er will die Insel ver­las­sen…

Méto: Die Insel” beginnt so kämp­fe­risch wie der ers­te Teil geen­det hat. Das flot­te Erzähl­tem­powird bei­be­hal­ten und es geht gleich Knall auf Fall mit der Geschich­te wei­ter. Den­noch hat der Leser — falls die Lek­tü­re des ers­ten Teils zeit­lich schon etwas zurück­liegt — genü­gend Mög­lich­keit sich wie­der in den Roman ein­zu­fin­den, es wer­den bei­spiels­wei­se noch ein­mal sämt­li­che Freun­de von Méto ein­zeln kurz vor­ge­stellt. Bei der fort­lau­fen­den Hand­lung ist Auf­merk­sam­keit und Lesen ohne vie­le Pau­sen jedoch sehr von Vor­teil: denn es pas­siert unheim­lich viel und es tau­chen auch eini­ge neue Per­so­nen auf. Ein unge­trüb­tes Lese­ver­gnü­gen!

LesealternativenDu möch­test noch ein wei­te­res fes­seln­des Buch lesen, das auf einer Insel spielt? Dann lies “Iso­la” von Isa­bel Abe­di oder “Herr der Flie­gen” von Wil­liam Gol­ding. Wenn du ger­ne eine Rei­he lesen willst, in der es auch sehr kämp­fe­risch, aber auch ver­dammt span­nend zur Sache geht, dann ist das hier etwas für dich: die “Gone”-Rei­he von Micha­el Grant. Der ers­te Teil hier­zu heißt “Ver­lo­ren”.  Wei­te­re Lese­al­ter­na­ti­ven sind Du kannst kei­nem trau­en” und “Ihr seid nicht allein” von Robi­son Wells. Auch hier müs­sen die Bewoh­ner eines Inter­nats hin­ter ein schreck­li­ches Geheim­nis kom­men und es pas­siert stän­dig irgend­et­was. 

Bibliografische Angaben:
Schilder was wo wer wannVerlag: dtv
ISBN: 978-3-423-62582-1
Erscheinungsdatum: 1.April 2014
Einbandart: Broschur
Preis: 7,95€
Seitenzahl: 208
Übersetzer: Stephanie Singh
Originaltitel: "Méto: L'île"
Originalverlag: Pocket Jeunesse

Französisches Originalcover:
Méto: Die Insel












Trailer zu allen Méto-Romanen:
 

Kasimiras Bewertung:

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(5 von 5 mög­li­chen Punk­ten)

 

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Französisches Cover: Homepage von Pocket Jeunesse

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