Manfred Theisen — Escape: Der Schlüssel sind wir

27.Oktober 2025

Escape: Der Schlüs­sel sind wir” von dem deut­schen Autoren Man­fred Thei­sen ist ein pol­ti­scher Thril­ler für Jugend­li­che, der ein Schul­ex­pe­ri­ment in den Mit­tel­punkt stellt. Ein rie­si­ger Escape-Room, der in der Turn­hal­le auf­ge­baut wur­de, wird zur Her­aus­for­de­rung für sechs Jugend­li­che, die sich zum Abschluss einer Pro­jekt­wo­che dem The­ma Demo­kra­tie stel­len sol­len. Sie haben fünf Stun­den Zeit, um der rie­si­gen Kis­te zu ent­kom­men. Doch dann gerät das Spiel immer mehr außer Kon­trol­le… Eine Geschich­te über Riva­li­tä­ten, Lügen und Wahr­hei­ten und geleb­te Demo­kra­tie. Flott erzählt und zum Nach­den­ken anre­gend. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren, die Gedan­ken­ex­pe­ri­men­te mögen und inter­es­sier­te Erwachsene.

Es ist ein ganz beson­de­res Pro­jekt an dem die sechs Jugend­li­chen aus der 8.Klasse wäh­rend ihrer Pro­jekt­wo­che teil­neh­men. Die Stif­tung Demo­kra­tie ist dazu an ihre Schu­le gekom­men und hat dort

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Kristina Ohlsson — Gänsehaut in Hovenäset: Flammenrad

24.Oktober 2025

Flam­men­rad” ist nicht das ers­te Jugend­buch der schwe­di­schen Erfolgs­au­torin Kris­ti­na Ohl­son, aber das ers­te für Jugend­li­che, das eben­falls in der klei­nen Küs­ten­stadt Hove­nä­set spielt (so wie ihre August-Strind­berg-Krimi‑Reihe für Erwach­se­ne). Hier lebt die 12-jäh­ri­ge Hei­di mit ihrem Vater und ihrer Stief­mut­ter, die gera­de ein Baby erwar­tet. Das Geld ist knapp, Hei­dis Zim­mer nicht wirk­lich fer­tig reno­viert und ihre Oma hat mit ihrer Demenz immer mehr zu kämp­fen. Ein Licht­blick ist das Rie­sen­rad, das nun nach Hove­nä­set kommt. Der Besit­zer, der äußerst nett ist, kommt sogar in der Kel­ler­woh­nung des Hau­ses von Hei­dis Fami­lie unter. Doch dann häu­fen sich selt­sa­me Ereig­nis­se. Hei­di fin­det nicht nur einen ein­zel­nen Baby­schuh unter den Die­len des Dach­bo­dens, hört nachts merk­wür­di­ge Geräu­sche, son­dern auch ihre Oma scheint gera­de­zu panisch zu wer­den, was das Rie­sen­rad betriffft. Es soll sofort von hier ver­schwin­den, sonst wür­den schlim­me Din­ge pas­sie­ren. Gemein­sam mit ihren bes­ten Freun­den beginnt Hei­di all dem auf den Grund zu gehen… Eine Geschich­te über alte Fami­li­en­ge­heim­nis­se, die ans Licht kom­men. Die Autorin ver­steht es wirk­lich span­nungs­ge­la­den zu erzäh­len! Ein Buch, das augen­blick­lich in den Bann zieht, einen mühe­los die Sei­ten über­flie­gen und flei­ßig mit­rät­seln lässt. Dazu die kur­zen Kapi­tel und dra­ma­ti­schen Cliff­han­ger am Ende — per­fekt gemacht. Der ers­te Teil einer Mys­tery-Thril­ler-Rei­he vol­ler Atmo­sphä­re und Gän­se­haut­mo­men­ten. Idea­les Lese­fut­ter, aller­dings nur für taf­fe, ner­ven­star­ke Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 12-jäh­ri­ge Hei­di lebt mit ihrem Vater und des­sen Freun­din, die ein Baby erwar­tet, auf der Halb­in­sel Hove­nä­set, einem klei­nen, idyl­li­schen Küs­ten­städt­chen. Zwei Wochen haben die Drei jetzt auf der Insel Got­land Urlaub gemacht. Als sie zurück nach Hau­se kom­men, ist Hei­di alles ande­re als begeis­tert, als sie ihr Zim­mer sieht. Der Schrei­ner, der eine

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Melissa C. Hill — Evermind: Sie kennt dich

19.Oktober 2025

Ever­mind: Sie kennt dich” ist ein dys­to­pi­scher Roman der deut­schen Autorin Melis­sa C.Hill, die in eine Welt in der Zukunft ent­führt, in der die Men­schen einer künst­li­chen Intel­li­genz erlaubt haben, das Steu­er zu über­neh­men. Um den Fol­gen des Kli­ma­wan­dels und einer zer­stör­ten Erde zu ent­ge­hen, hat die KI die Men­schen in den Unter­grund zie­hen las­sen und kon­trol­liert und orga­ni­siert den All­tag. Unter­halb von New York bei­spiels­wei­se in der “City” lebt die 16-jäh­ri­ge Livia, die MAM, die Stim­me der KI, voll­kom­men ver­traut. Sie ist für­sorg­lich, auf­merk­sam und immer für sie da. Prüft ihre Vital­wer­te, berech­net, was sie essen und wel­chen Beruf sie erler­nen soll. Doch als Livia anfängt als Kran­ken­pfle­ge­rin zu arbei­ten und sie den unnah­ba­ren Cas­si­an ken­nen­lernt, kom­men ihr all­mäh­lich Zwei­fel. Kann es sein, dass MAM doch nicht alles rich­tig macht? Bald stößt sie auf noch mehr erschre­cken­de Wahr­hei­ten… Eine wirk­lich gelun­ge­ne Dys­to­pie! Melis­sa C.Hill ver­steht es ein­fach rich­tig gut zu unter­hal­ten. Lang­wei­le? Fehl­an­zei­ge. Die Geschich­te die­ser äußerst fas­zi­nie­ren­den und gut durch­dach­ten Welt zieht defi­ni­tiv in den Bann. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Eine Welt in der Zukunft. Eine KI, die nur “MAM” genannt wird, hat die Fäden in der Hand. Dazu haben sich damals unzäh­li­ge Regie­run­gen per Ver­trag ent­schie­den. Denn nur die KI allein hät­te sogar Welt­krie­ge ver­hin­dern kön­nen. Sie ist so hoch ent­wi­ckelt, dass sie nur das Bes­te für die Men­schen errech­net. Des­halb leben die Men­schen jetzt

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Jowi Schmitz — Ein Huhn kommt selten allein

30.September 2025

Ein Huhn kommt sel­ten allein” ist ein Roman der nie­der­län­di­schen Autorin Jowi Schmitz, der sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­setzt, dies aber auf eine sehr behut­sa­me und ange­neh­me Art und Wei­se. Der Vater des 11-jäh­ri­gen Rome­os wird ster­ben. Er ist schwer krank und nun aus­the­ra­piert. Als ein Huhn eines Tages auf Rome­os Bal­kon flat­tert, das schnell Ver­trau­en zu ihm fasst, taucht auch die neue Nach­bars­fa­mi­lie, denen eini­ge Hüh­ner gehö­ren, in sei­nem Leben auf. Allen vor­an die quir­li­ge, auf­ge­weck­te Jes­si, deren Mut­ter ver­stor­ben ist, als sie klein war. Mit dem Tod kennt sie sich aus. Bringt am ers­ten Schul­tag sogar die Urne ihrer Mut­ter mit, um sie den ande­ren zu zei­gen. Bald freun­den sich Jes­si und Romeo an. Und sie schmie­den einen außer­ge­wöhn­li­chen Plan. Denn Rome­os Vater möch­te noch ein­mal die Wüs­te sehen. Doch Tickets nach Ame­ri­ka sind teu­er. Aber dann hat Jes­si eine beson­de­re Idee… Eine Aus­ein­an­der­set­zung mit Krank­heit und dem bevor­ste­hen­den Tod eines Eltern­teils. Unheim­lich ergrei­fend und herz­er­wär­mend erzählt. Die­ses Buch zieht in den Bann, bewegt, rührt zu Trä­nen und macht gleich­zei­tig Hoff­nung. Zeigt wie wich­tig Mut und Freund­schaft sind und dass man gemein­sam manch­mal viel mehr errei­chen kann, als man denkt. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Der 11-jäh­ri­ge Romeo staunt nicht schlecht, als auf sei­nem Bal­kon eines Tages ein Huhn auf­taucht.Ein Huhn. Da ist ein­fach so ein Huhn auf mei­nem Bal­kon. Es sagt noch ein­mal: „Tock?“ Ich stre­cke die Hand aus. Das Huhn ist über­all weiß und ner­vös, sein Kopf ruckt hin und her.” (Zitat aus “Ein Huhn kommt sel­ten allein” S.5) Er nennt es Tock. Es scheint Ver­trau­en zu ihm

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Franziska Hörner — …und mir bleibt der hässliche Hund

19.September 2025

…und mir bleibt der häss­li­che Hund” ist ein Roman der deut­schen Autorin Fran­zis­ka Hör­ner. Nach­dem der 17-jäh­ri­ge Felix bei einem Auto­un­fall sei­ne Eltern und sei­ne Schwes­ter ver­lo­ren hat, steht sei­ne gan­ze Welt Kopf. Plötz­lich sind da nur noch er und ein Hund übrig, der sei­ner Schwes­ter gehör­te und zu dem er rein gar kei­ne Bezie­hung hat­te. Weil der Hund genau­so depres­siv ist wie Felix selbst (wel­cher zusätz­lich noch unter Panik­at­ta­cken lei­det), gehen die bei­den schließ­lich zur The­ra­pie. Dort trifft Felix auf Mo, der eben­falls Pati­ent ist. Sie freun­den sich an und star­ten gemein­sam mit der lebens­lus­ti­gen Marie, für die Felix bald mehr emp­fin­det, ein paar Chal­lenges, um ihre Ängs­te zu über­win­den… Ein rund­her­um gelun­ge­ner Coming-of-Age Roman, der trotz erns­ter The­men mit einer erfri­schen­den Leich­tig­keit, einer pas­sen­den Pri­se Humor und ganz viel Herz daher­kommt. Abso­lut authen­tisch, bewe­gend und pau­sen­los mit­rei­ßend geschrie­ben. Gro­ßer Lese­tipp!! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor 3 Mona­ten sind sei­ne Eltern gestor­ben. Jetzt ist der 17-jäh­ri­ge Felix allein. Nur noch ein Hund ist übrig. Bolt. Mit dem er eigent­lich nicht wirk­lich etwas anfan­gen kann. Sei­ne Tan­te Bec­ca und ihr Freund Phil woh­nen jetzt bei ihm im Haus. Von Erzie­hung hat Bec­ca eben­so wenig Ahnung, wie Felix vom Hund. Sie hat kei­ne Kin­der, arbei­tet viel und kocht schlecht. Bemüht sich aber für Felix da zu sein. Auch wenn die­ser ohne­hin nicht viel Auf­merk­sam­keit braucht. Die meis­te Zeit ver­bringt er

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Alessandro Barbaglia — Sorry, aber ich bleibe

14.September 2025

Sor­ry, aber ich blei­be” ist ein Roman des ita­lie­ni­schen Autoren Ales­san­dro Bar­ba­glia, der kom­plett in Text‑, Sprach­nach­rich­ten und E‑Mails geschrie­ben ist. Er erzählt die Geschich­te von Zeno, der in der Schu­le übelst gemobbt wur­de und des­sen Video, wie sein Kopf von Mit­schü­lern in eine Klo­schüs­sel gehal­ten wird, viral ging. Doch dann schreibt ihm eine Unbe­kann­te, die sich Luna nennt. Die äußerst hart­nä­ckig ist und sich nicht abwim­meln las­sen will. Und die ihm Unter­stüt­zung anbie­tet. Lang­sam ent­steht eine Freund­schaft zwi­schen den bei­den. Aber war­um will Luna nicht, dass sie sich in echt tref­fen? Was hat sie zu ver­ber­gen? Ein sehr kurz­wei­li­ges, gera­de mal 156 Sei­ten dün­nes Buch, das sich durch die kur­zen Nach­rich­ten sehr flüs­sig und flott her­un­ter­liest. Eine Freund­schafts­ge­schich­te, die zuneh­mend an Tie­fe gewinnt und die Hoff­nung macht. Für Wenigleser:innen ab 12 Jahren

Der 14-jäh­ri­ge Zeno wur­de übelst gemobbt. Ein paar Mit­schü­ler haben ihn kopf­über in die Schul­toi­let­te gehal­ten und das Gan­ze auch noch gefilmt. Das Video ging viral. Des­halb zieht Zeno sich erst ein­mal zurück. Will mit nie­man­dem mehr etwas zu tun haben, geht nicht mehr

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Anne Gröger — Cleo: Wie ich aus Versehen die Welt rettete

2.September 2025

Cleo: Wie ich aus Ver­se­hen die Welt ret­te­te” ist ein Roman der deut­schen Autorin Anne Grö­ger. Sie stellt ein 13-jäh­ri­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt, die in ihrem Leben bis­her immer alles bekom­men hat, was sie woll­te und sehr von sich über­zeugt ist. Vor allem ihr Vater hat stets jeden ihrer Wün­sche erfüllt. Cleo stellt selbst Pfle­ge­pro­duk­te für die Haut her und hat sogar ein eige­nes Labor von ihm bekom­men. Doch dann erfährt sie, dass die Fir­ma ihres Vaters dar­an betei­ligt ist, den Regen­wald abzu­hol­zen! Den braucht Cleo schließ­lich noch für ihre Pfle­ge­pro­duk­te. Weil ihr Vater in die­sem Fall ihren Wün­schen ein­mal nicht nach­geht, beschließt sie zu erns­te­ren Maß­nah­men zu grei­fen — sie haut ab und ver­kriecht sich in den Wald, mit Unter­stüt­zung eines Mit­schü­lers. Cleo wird erst zurück­kom­men, wenn ihr Vater ihren For­de­run­gen nach­geht. Immer­hin wird er sei­ne Toch­ter doch mög­lichst rasch zurück­ha­ben wol­len, oder…? Eine erfri­schend ande­re Haupt­fi­gur, die so selbst­ver­liebt ist, dass es schon fast wie­der komisch ist und für jede Men­ge humor­vol­ler Lese­mo­men­te sor­gen wird. Schräg und sehr unter­halt­sam! Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 13-jäh­ri­ge Cleo weiß genau, was sie will. Das erläu­tert sie ihren Mitschüler:innen und ihrer Leh­re­rin bei einem Vor­trag in der Schu­le: “Mit­tel­fris­tig pla­ne ich die Markt­ein­füh­rung mei­ner eige­nen Haut­pfle­ge­mar­ke.” Ich blen­de mein selbst design­tes Logo ein, das auch schon mei­nen Ins­ta-Kanal schmückt.[…] Auf mei­nen Kanal bespre­che ich Wirk­stof­fe, emp­feh­le Pro­duk­te und bie­te Video­sprech­stun­den an, in denen ich mei­ne Fol­lower bei ihren Haut­pro­ble­men bera­te.” (Zitat aus “Cleo: Wie ich aus Ver­se­hen die Welt ret­te­te” S.10) Schon als Drei­jäh­ri­ge war Cleo

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Kimberly Brubaker Bradley — Über mir der weite Himmel: Als die Zukunft begann

28.August 2025

Über mir der wei­te Him­mel: Als die Zukunft begann” von der preis­ge­krön­ten, ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kim­ber­ly Bru­ka­ker Brad­ley ist die Fort­set­zung von “Gras unter mei­nen Füßen: Das Jahr, als ich leben lern­te”, wel­ches aktu­ell für den Deut­schen Jugend­li­te­ra­tur­preis 2025 nomi­niert ist (zu Recht!). Die nun 11-jäh­ri­ge Ada und ihr klei­ner Bru­der Jamie haben bei Sus­an ein neu­es Zuhau­se gefun­den. Adas Klump­fuß wird ope­riert und sie kann wie­der fast nor­mal lau­fen. Doch der Zwei­te Welt­krieg sorgt für Auf­re­gung und jede Men­ge Ver­än­de­run­gen. Weil ihr Haus dem Krieg zum Opfer fiel, zie­hen sie zu Lady Thor­ton in ein klei­nes Häus­chen neben deren Her­ren­haus. Bald zieht auch die eigen­wil­li­ge Lady zu ihnen, weil ihr eige­nes Haus für den Krieg gebraucht wird. Dann kommt auch noch ein jüdi­sches Mäd­chen bei ihnen unter. Das gefällt Ada zunächst alles gar nicht. Ver­trau­en zu ande­ren Men­schen zu fas­sen, ist für sie alles ande­re als leicht… Ein wun­der­vol­les, her­aus­ra­gen­des Buch mit einer der außer­ge­wöhn­lichs­ten und lie­bens­wer­tes­ten Prot­ago­nis­tin­nen der ame­ri­ka­ni­schen Jugend­li­te­ra­tur! Ein Mäd­chen mit Ecken und Kan­ten, das auf­grund trau­ma­ti­scher Kind­heits­er­leb­nis­se und ihrer kör­per­li­chen Behin­de­rung eini­ge Päck­chen zu tra­gen hat. Aber das man ein­fach ins Herz schließt und so schnell nicht mehr ver­ges­sen wird! Eine Berei­che­rung für die aktu­el­le Jugend­li­te­ra­tur — ein ganz beson­de­res Lese­er­leb­nis. Die (zwei­bän­di­ge) Buch­rei­he um Ada soll­te man defi­ni­tiv gele­sen haben! Auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung ide­al. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und Erwachsene.

Die 11-jäh­ri­ge Ada hat eine Ope­ra­ti­on an ihrem Fuß vor sich. Ihr Klump­fuß, den man als Baby schon hät­te rich­ten kön­nen — was ihre grau­en­vol­le Mut­ter aber nie getan hat -, wird nun end­lich ope­riert. Ada und ihr klei­ner Bru­der Jamie sind nun in der Obhut von Sus­an, die die bei­den end­gül­tig zu sich geholt hat. Als Ada erfährt, dass ihre Mutter 

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Ursula Poznanski — Erebos 3

15.August 2025

Dass die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski tat­säch­lich noch eine wei­te­re Fort­set­zung von “Ere­bos” schreibt, war eine gro­ße Über­ra­schung die­ses Jahr. Und nun ist er da, der drit­te Teil: “Ere­bos 3”. Nick Dun­mo­re ist wie­der zurück und das hoch­in­tel­li­gen­te Spiel Ere­bos eben­falls. Taucht eines Tages ein­fach auf sei­nem Com­pu­ter auf. Er soll wie­der spie­len. Als ob Nick den sel­ben Feh­ler noch ein­mal machen wür­de. Doch Ere­bos ist erpres­se­risch und gemein wie eh und je und bald ist Nick in den Fän­gen des Spiels erneut gefan­gen. Er soll ein Rät­sel lösen. Etwas suchen, von dem er nicht weiß, was es ist. Die Zei­chen sei­en über­all. Aber Nick kommt ein­fach nicht dar­auf, was Ere­bos von ihm und den ande­ren Spie­lern will… Sou­ve­rän erzählt, aber nicht ganz so stark wie die ers­ten bei­den Tei­le. Man tappt lan­ge im Dun­keln — eben­so wie die Haupt­fi­gur — was etwas frus­triert. Tem­po­reich und unter­halt­sam ja, aber ein­fach nicht so mit­rei­ßend wie die Vor­gän­ger­ti­tel. Für Nost­al­gie-Fans der Rei­he — Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Nick Dun­mo­re schlägt sich mehr recht als schlecht durch. Als Foto­graf erhält er nicht ganz so vie­le Auf­trä­ge, wie er ger­ne hät­te und sein Kon­to­stand ist alles ande­re als pri­ckelnd. Wenn es nicht bald bes­ser läuft, muss er sich einen Neben­job in einem Super­markt oder als Kell­ner suchen, was ihn nicht wirk­lich begeis­tert. Doch plötz­lich wird

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Tamara Bach — Jakob und Jelena

8.August 2025

Bücher von der viel­fach aus­ge­zeich­ne­ten, deut­schen Autorin Tama­ra Bach zu lesen, ist ein­fach immer wie­der ein Genuss! So auch ihr neu­es­tes Werk “Jakob und Jele­na”. Jele­na ver­misst ihre bes­te Freun­din. Wäh­rend die­se auf das Gym­na­si­um gewech­selt ist und kaum mehr für sie Zeit hat, geht Jele­na auf die Gesamt­schu­le. Jakob hin­ge­gen ist schon seit jeher ein Außen­sei­ter. Liest ger­ne und liebt Rou­ti­nen. Jetzt sol­len die bei­den ein Refe­rat zusam­men vor der Klas­se hal­ten und müs­sen unwei­ger­lich klei­ne Schrit­te auf­ein­an­der zu machen, um sich dafür bes­ser ken­nen­zu­ler­nen… Eine Freund­schafts­ge­schich­te mit lei­sen Tönen und viel All­täg­lich­keit. Behut­sam, fein­füh­lig und mit einer kla­ren, prä­zi­sen Spra­che, die Stim­mun­gen per­fekt ein­fängt! Ein Roman übers Anders­sein und über Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de, über Fami­lie, Freun­de und das, was im Leben wich­tig ist. Für Leser:innen abseits des Main­streams ab 10 Jahren.

Die 10-jäh­ri­ge Jele­na lebt zusam­men mit ihrer Mut­ter in einer klei­nen Woh­nung. Geld haben sie nicht wirk­lich viel, ihre Mut­ter bemüht sich einen rich­ti­gen Job zu fin­den, anstatt sich mit Gele­gen­heits­ar­bei­ten über Was­ser zu hal­ten. Neue Klei­dung erhält Jele­na meist

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