Martin Schäuble — Heldentage

22.Januar 2026

“Hel­den­ta­ge” ist der neu­es­te Roman des deut­schen Autoren Mar­tin Schäub­le für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Er erzählt die Geschich­te des 15-jäh­ri­gen Niko, der sei­ne Tage mit stän­di­gem Zocken ver­bringt. Ohne sein Han­dy, das geht gar nicht. Pau­sen­los spielt er. Freun­de tref­fen, sich waschen, selbst regel­mä­ßi­ges Essen, dafür hat er kei­ne Zeit. Als ein Streit mit sei­ner Mut­ter eska­liert, sein Han­dy kaputt geht und er sie sogar mit einem Mes­ser bedroht, ist Schluss. Niko muss in eine psych­ia­tri­sche Ein­rich­tung. Dort trifft er auf den eben­so spiel­süch­ti­gen Faris, der sein Han­dy in einem “Herr der Rin­ge”-Buch ver­sucht in die Kli­nik zu schmug­geln und erwischt wird. Ein Licht­blick ist die mit Pier­cings über­se­he­ne May­la, die auf der Akut­sta­ti­on ist und nur sams­tags Aus­gang hat. Als Niko eines Nachts beob­ach­tet, wie sie das Gelän­de ver­lässt, fol­gen Niko und Faris ihr und lan­den in dem Aben­teu­er ihres Lebens. Nicht nur die Poli­zei, son­dern auch ein paar Neo­na­zis sind ihnen bald dicht auf den Fer­sen. Die drei Jugend­li­chen müs­sen über sich hinauswachsen…

Ein Road­trip, ein Aben­teu­er­ro­man, ein Selbst­fin­dungs­trip, eine Freund­schafts­ge­schich­te. Unter­halt­sam und kurz­wei­lig. Ide­al für alle

Wei­ter­le­sen

Frank Maria Reifenberg — Stay alive: Das ist kein Spiel

Kasimira1.November 2022

“Stay ali­ve: Das ist kein Spiel” ist ein (Sci-Fi-)Thriller des deut­schen Autoren und Viel­schrei­bers Frank Maria Rei­fen­berg, der sich beson­ders für die Lese­för­de­rung von Jungs ein­setzt. Mit sei­nem aktu­el­len Werk dürf­te die­ser För­de­rung nichts mehr im Wege ste­hen (wobei das Buch auch pri­ma für Mäd­chen geeig­net ist), denn es ent­führt sei­ne Leser*innen zu einer Cli­que von Jugend­li­chen, die an einem von einer KI gesteu­er­ten Com­pu­ter­spiel teil­neh­men, das auf der gan­zen Welt begeis­tert gespielt wird. Der Gewin­ner erhält zum Schluss 7 Mil­lio­nen Euro! Die End­run­de fin­det auf einer ein­sa­men Insel statt. “Ere­bos” meets “Herr der Flie­gen” plus eine klei­ne Pri­se “Fluch der Kari­bik”;-) Cool, aben­teu­er­lich und span­nend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren, die nor­ma­ler­wei­se nicht so viel lesen.

Sie sind zu fünft. Und sie sind ver­dammt gut, in dem, was sie tun: Zocken. Hun­ter, der ein begna­de­ter Hacker ist: “Manch­mal hat er das Gefühl, sei­ne Fin­ger füh­ren ein Eigen­le­ben, jeden­falls wenn er ein Smart­phone oder eine Kon­so­le in der Hand hält und zockt. Sei­ne Fin­ger reagie­ren schein­bar schnel­ler, als die Signa­le in sei­nen klei­nen grau­en Zel­len ankom­men.” (Zitat aus “Stay ali­ve: Das ist kein Spiel” S.8). Joey, der vor allem über eine stra­te­gi­sche Bega­bung ver­fügt. Mag­gie, die Kind rei­cher Eltern ist und ihnen die gan­zen Lap­tops besorgt hat. Rebel, die skru­pel­los ist. Und Jaden, der einen her­vor­ra­gen­den Instinkt hat und im Lösen von Rät­seln unschlag­bar ist. Jetzt haben sie sich bei einem Spiel ange­mel­det, das sich eigent­lich gar nicht spielen

Wei­ter­le­sen

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