Barbara O’Connor — Mein größter Wunsch

29.Juli 2025

“Mein größ­ter Wunsch” ist ein Roman der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Bar­ba­ra O’Con­nor, die hier­für mit zahl­rei­chen Prei­sen aus­ge­zeich­net wur­de. Die Geschich­te eines Mäd­chens, deren Mut­ter depres­siv ist und deren Vater im Gefäng­nis sitzt, und die nun zu ihrer Tan­te und ihrem Onkel zie­hen muss. Das passt der 10-jäh­ri­gen Char­lie über­haupt nicht. Und so gibt sie sich wenig Mühe in der Schu­le und auch bei Howard, der unbe­dingt ihr Freund sein möch­te. Sie wird ja ohne­hin nicht lan­ge blei­ben und hof­fent­lich bald zu ihrer Mut­ter zurück­keh­ren. Doch dann taucht ein streu­nen­der Hund auf, ohne ein rich­ti­ges Zuhau­se, so wie Char­lie. Klar, dass sie möch­te, dass der Hund ihr gehört. Aber Wish, so wie sie ihn nennt, ist gar nicht so ein­fach zu fan­gen… Eine bewe­gen­de Geschich­te über die Sehn­sucht nach Fami­lie, Freund­schaft und die Kraft des Wün­schens. Über die Suche nach dem rich­ti­gen Platz im Leben und dem Gück, das manch­mal viel näher ist, als man denkt. Unter­halt­sam und berüh­rend erzählt. Für jün­ge­re Leser:innen ab 9 Jahren.

Col­by, North Caro­li­na. Hier­hin hat es die 10-jäh­ri­ge Char­le­ma­gne, genannt Char­lie, ver­schla­gen. Weil ihr Vater, den alle “Klop­per” nen­nen, sich stän­dig prü­gelt, im Gefäng­nis gelan­det ist (war­um, das hat ihr kei­ner so genau erklärt). Und weil ihre Mut­ter gesund­heit­lich nicht in der Lage dazu ist, sich

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Antonia Michaelis — Das Institut der letzten Wünsche

Antonia Michaelis Das Institut der letzten Wünsche26.Feburar 2017

“Das Insti­tut der letz­ten Wün­sche” von der deut­schen Sprach­künst­le­rin Anto­nia Michae­lis ist jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Ein Buch, das sich mit nichts weni­ger aus­ein­an­der­setzt als mit dem Tod und der Lie­be. Wort­ge­wal­tig, beson­ders — hin­rei­ßend! Gewürzt mit einer Pri­se Iro­nie, die den Leser schmun­zeln lässt und einer Por­ti­on Ernst­haf­tig­keit, die nach­denk­lich macht. Der Lese­tipp für Jugend­li­che ab 16 Jah­ren und vor allem Erwach­se­ne (der Roman ist in einem Ver­lag für Erwach­se­ne erschienen).

Die jun­ge Mat­hil­da lebt in Ber­lin. Eigent­lich woll­te sie Ärz­tin wer­den, bis sie gemerkt hat, dass das doch nichts für sie ist. Sie hat ihr Stu­di­um abge­bro­chen und arbei­tet nun seit einem Jahr in einem ganz beson­de­rer Insti­tut. Dem Insti­tut der letz­ten Wün­sche. Zusam­men mit Inge­borg erfüllt sie Men­schen, die sich an sie wen­den und die in den nächs­ten sechs Mona­ten ster­ben wer­den, einen letz­ten Wunsch. Das kann ein vor­ge­zo­ge­nes Weih­nachts­fest sein, der Wunsch nach Schnee­flo­cken im Früh­ling, nach einem Kon­zert einer bereits ver­stor­be­nen Sän­ge­rin, einem Spie­le­abend in einer Stu­den­ten WG oder eine Fahrt ins Welt­all. Mat­hil­da und Inge­borg machen das Unmög­li­che mög­lich. Dabei impro­vi­sie­ren sie jede Men­ge und las­sen sich viel ein­fal­len. Doch dann ver­liebt sich Mat­hil­da aus­ge­rech­net in Bir­ger, einer ihrer Kli­en­ten. Für ihn soll sie

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