Raquel J. Palacio — Pony: Wenn die Reise deines Lebens lockt, mach dich auf den Weg

1.Mai 2024

Ein neu­es Werk aus der Feder der ame­ri­ka­ni­schen Best­sel­ler­au­torin Raquel J. Pala­cio. Die “Wun­der”-Autorin ent­führt mit “Pony: Wenn die Rei­se dei­nes Lebens lockt, mach dich auf den Weg” in eine völ­lig ande­re Welt. In das 19.Jahrhundert auf eine abge­le­ge­ne Farm, auf der Silas mit sei­nem Vater lebt. Als drei Män­ner Letz­te­ren vor sei­nen Augen ent­füh­ren, ist es ein Pony, das Silas dazu ani­miert, sich auf die Rei­se zu machen, um sei­nen Vater zu ret­ten. Es steht am nächs­ten Tag ein­fach so vor der Tür. Als wür­de es ihn auf ein Aben­teu­er ein­la­den. Die­sem nimmt Silas sich an, mit sich im Gepäck eine Gei­ge und einen Geist — sein unsicht­ba­rer Freund Mit­ten­wool. Bald war­ten die ers­ten Her­aus­for­de­run­gen auf die Drei… Nein, “Pony” ist kei­ne typi­sche Pfer­de­ge­schich­te! Es kommt ein Pferd dar­in vor, aber ledig­lich als treu­er Beglei­ter. Der Roman ist so viel mehr — eine Abenteuer‑, Freund­schafts- und Vater-Sohn-Geschich­te mit einem Hauch Mys­tik dabei und gleich­zei­tig eine Hom­mage an die Anfän­ge der Foto­gra­phie, er hat aber auch irgend­wie etwas von einem Wes­tern. Sehr klug und span­nend erzählt. Ein herr­li­ches Lese­ver­gnü­gen für Jung und Alt, frü­hes­tens ab 11 Jahren.

1860. Ohio. Auf einer Farm, weit abge­le­gen. Hier lebt der 12-jäh­ri­ge Sila mit sei­nem Vater. Die­ser ist ein äußerst klu­ger Mann. Für Natur­wis­sen­schaf­ten und beson­ders Foto­gra­phie hat er sich schon immer inter­es­siert. Doch als Sila vor zwei Jah­ren unter einem Baum von einem Blitz getrof­fen wur­de und dar­auf­hin ein Abbild des Bau­mes auf sei­nem Rücken trägt, beschäf­tig­te er — der aus prak­ti­schen Grün­den mitt­ler­wei­le Schus­ter gewor­den ist — sich noch inten­si­ver damit. Und ver­wen­det nun ein Ver­fah­ren, bei dem

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Raquel J. Palacio — Wunder

Raquel J. Palacio Wunder1.Januar 2015

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Raquel J. Pala­cio hat “Wun­der” geschrie­ben und damit ihren Lesern eben­falls ein enor­mes Lese-“wunder” beschert: Ein anrüh­ren­des, außer­ge­wöhn­li­ches Buch über inne­re Schön­heit und Freund­schaft. Ein Plä­doy­er für mehr Mensch­lich­keit, Tole­ranz und Her­zens­wär­me. Lese­tipp für Erwach­se­ne, Jugend­li­che und Kin­der ab 10 Jah­ren. Herausragend!!

August ist anders als ande­re Kin­der. Durch einen äußerst, äußerst sel­te­nen Gen­feh­ler hat er seit Geburt ein Gesicht, das sehr defor­miert ist. Sei­ne Augen sit­zen etwas tie­fer, unge­fähr auf Wan­gen­hö­he, sei­ne Ohren haben die Form klei­ner Blu­men­kohl­rös­chen und ein Kinn hat er erst durch eine Ope­ra­ti­on erhal­ten. Bis­her ist August nur zu Hau­se von sei­ner Mut­ter unter­rich­tet wor­den, doch nun — im Alter von 10 Jah­ren — darf er das ers­te Mal in die Schu­le gehen. Bei einer pri­va­ten Füh­rung wäh­rend der Feri­en, zu der sich neben dem Direk­tor auch ein paar ande­re Schü­ler bereit erklärt haben, bekommt August die Schu­le gezeigt. Natür­lich beginnt der ers­te Schul­tag mit Getu­schel und vie­len Bli­cken in sei­ne Rich­tung, doch August fin­det zwei Freun­de: Sum­mer und Jack, die ihn so mögen und akzep­tie­ren wie er ist. Doch dann belauscht August eines Tages ein Gespräch zwischen

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