Carrie Sellon — Pizza Piet: Das erste Stück Magie

15.April 2026

Piz­za Piet: Das ers­te Stück Magie” ist das Debüt der bri­ti­schen Autorin Car­rie Sel­lon und zugleich der ers­te Teil einer fan­tas­ti­schen Tri­lo­gie. Im Mit­tel­punkt der 12-jäh­ri­ge Piet, der um den Piz­zala­den sei­nes Vaters zu ret­ten, eine höchst unge­wöhn­li­che Maß­nah­me ergreift. Da er einen Kof­fer vol­ler Zau­ber­trän­ke auf dem Dach­bo­den gefun­den hat, träu­felt er etwas davon auf ein Stück Piz­za und lässt sei­ne Kund:innen fort­an je nach Wunsch flie­gen, unsicht­bar wer­den, sich in ein Tier ver­wan­deln oder schrump­fen. Bald wird die Schlan­ge vor dem Laden län­ger und län­ger. Doch plötz­lich ver­än­dert sich die Wir­kung der Zau­ber­trän­ke und alles geht drun­ter und drü­ber… Ein sehr humor­vol­les und char­mant erzähl­tes Lese­ver­gnü­gen mit viel Ein­falls­reich­tum, aber auch erns­te­ren The­men. Macht rich­tig Lust mal wie­der den Piz­za­ofen anzu­schmei­ßen;-) Für Kin­der ab 9 Jah­ren bis hin zu Jugend­li­chen bis 12 Jah­ren zu empfehlen.

Accring­ham (fik­tiv). Eng­land. Hier lebt der 12-jäh­ri­ge Piet mit sei­nem Vater in einem klei­nen, her­un­ter­ge­kom­me­nen Häus­chen. Seit fünf­und­zwan­zig Tagen ist Piet nicht mehr

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Alessandro Barbaglia — Sorry, aber ich bleibe

14.September 2025

Sor­ry, aber ich blei­be” ist ein Roman des ita­lie­ni­schen Autoren Ales­san­dro Bar­ba­glia, der kom­plett in Text‑, Sprach­nach­rich­ten und E‑Mails geschrie­ben ist. Er erzählt die Geschich­te von Zeno, der in der Schu­le übelst gemobbt wur­de und des­sen Video, wie sein Kopf von Mit­schü­lern in eine Klo­schüs­sel gehal­ten wird, viral ging. Doch dann schreibt ihm eine Unbe­kann­te, die sich Luna nennt. Die äußerst hart­nä­ckig ist und sich nicht abwim­meln las­sen will. Und die ihm Unter­stüt­zung anbie­tet. Lang­sam ent­steht eine Freund­schaft zwi­schen den bei­den. Aber war­um will Luna nicht, dass sie sich in echt tref­fen? Was hat sie zu ver­ber­gen? Ein sehr kurz­wei­li­ges, gera­de mal 156 Sei­ten dün­nes Buch, das sich durch die kur­zen Nach­rich­ten sehr flüs­sig und flott her­un­ter­liest. Eine Freund­schafts­ge­schich­te, die zuneh­mend an Tie­fe gewinnt und die Hoff­nung macht. Für Wenigleser:innen ab 12 Jahren

Der 14-jäh­ri­ge Zeno wur­de übelst gemobbt. Ein paar Mit­schü­ler haben ihn kopf­über in die Schul­toi­let­te gehal­ten und das Gan­ze auch noch gefilmt. Das Video ging viral. Des­halb zieht Zeno sich erst ein­mal zurück. Will mit nie­man­dem mehr etwas zu tun haben, geht nicht mehr

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Sarah Ann Juckes — Die Tiere der Nacht

23.August 2024

Die Tie­re der Nacht” ist ein neu­er Roman der bri­ti­schen Autorin Sarah Ann Juckes, der nun ins Deut­sche über­setzt wur­de. Die 10-jäh­ri­ge Nora kann plötz­lich geis­ter­haf­te Tie­re sehen. Denn da ist eine Füch­sin in ihrem Zim­mer, die nur sie wahr­neh­men kann. Die regen­bo­gen­haft schim­mert. Bald tau­chen noch ande­re Tie­re auf, die beson­de­ren Bot­schaf­ten für das Mäd­chen bereit­hal­ten. Zusam­men mit ihrem neu­en bes­ten Freund ver­sucht Nora all­dem auf den Grund zu gehen. Viel­leicht kann sie mit Hil­fe der Geis­ter­tie­re auch ihre Mut­ter, die unter einer post­trau­ma­ti­schen Belas­tungs­stö­rung lei­det, von ihren ganz eige­nen Geis­tern befrei­en? Eine Wohl­fühl­ge­schich­te über Freund­schaft, Zusam­men­halt und die Kraft der Fan­ta­sie. Mit der klu­gen Bot­schaft, dass es manch­mal voll­kom­men in Ord­nung ist, nicht alles mit sich allei­ne aus­zu­ma­chen, son­dern um Hil­fe zu bit­ten. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren, die bereit sind sich mit erns­ten The­men aus­ein­an­der­zu­set­zen und inter­es­sier­te Erwachsene.

Manch­mal kommt die 10-jäh­ri­ge Nora nach Hau­se und es hängt ein Zet­tel an der Haus­tü­re. Dass sie nicht her­ein­kom­men, son­dern lie­ber zu Freun­den gehen soll. Dann hat ihre Mut­ter mal wie­der einen schlech­ten Tag, liegt meist die gan­ze Zeit im Bett und erträgt kei­ne lau­ten Geräu­sche. Sie hat eine post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­stö­rung. Oft braucht sie viel Ruhe. Und doch kom­men die beiden

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Kyle Lukoff — Wovon ich träume

4.Juni 2023

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor und Trans­mann Kyle Lukoff, der auch als Schul­bi­blio­the­kar und Buch­händ­ler arbei­te­te, schreibt vor allem für ein jün­ge­res Publi­kum über das The­ma Tran­si­den­ti­tät. In den Mit­tel­punkt die­ses Romans stellt er ein Mäd­chen, das einen ganz beson­de­ren Som­mer erlebt. Nach dem Tod ihres Onkels ver­sucht sie das Rät­sel um das spu­ken­de Haus zu lösen, in dem sie lebt und wird gleich­zei­tig mit ihren wider­sprüch­li­chen Gefüh­len, sich wie ein Mäd­chen füh­len zu müs­sen, kon­fron­tiert. Eine Geschich­te über eine Außen­sei­te­rin, über Freund­schaft und die Suche nach der eige­nen Iden­ti­tät, beson­ders gelun­gen kom­bi­niert mit einer Geis­ter­ge­schich­te. Ein äußerst behut­sam und ruhig erzähl­ter Roman, der sich sehr ein­fühl­sam dem The­ma Tran­si­den­ti­tät annimmt. Lese­tipp! Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Die 11-jäh­ri­ge Mücke lebt in Ver­mont auf dem Land, ganz weit abge­le­gen in einem Haus, in dem es spukt. “Unser Haus sieht auch wie ein Spuk­haus aus: natur­be­las­se­nes, über die Jah­re ver­wit­ter­tes Holz, eine auf­we­nig geschnitz­te Tür, spit­ze Gie­bel, die in alle Him­mels­rich­tun­gen aus dem Dach ragen, und hohe Fens­ter, hin­ter denen man sche­men­haf­te Gestal­ten zu sehen sind.” (Zitat aus “Wovon ich träu­me” S.7) Da gibt es zum Bei­spiel eine Stel­le im Wohn­zim­mer, die immer eis­kalt ist und an der mal jemand gestor­ben sein muss. Türen und Fens­ter, die ein­fach so auf und zuge­hen. Oder das Gefühl unsicht­ba­rer Hän­de, die einem über

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