Marta Palazzesi — Feder und Kralle

21.Januar 2025

Feder und Kral­le ist ein his­to­ri­scher Fan­ta­sy­ro­man der preis­ge­krön­ten, ita­lie­ni­schen Autorin Mar­ta Palaz­ze­si, der nach Valen­cia in das Jahr 1914 ent­führt. Dort leben Ampa­ro und Tomás, die sich zufäl­lig auf einem Jahr­markt begeg­nen und bei­de fest­stel­len, dass sie sich in Tie­re ver­wan­deln kön­nen. Tomás in einen Pan­ther und Ampa­ro in einen Fal­ken. Wäh­rend er tags­über ein ganz nor­ma­ler Jun­ge ist, ist Ampa­ro nachts ein ganz nor­ma­les Mäd­chen. Sie kom­mu­ni­zie­ren über Zet­tel oder über ihren neu­en Freund Pepe, der ihr Geheim­nis ent­tarnt hat. Zusam­men ver­su­chen sie mehr über ihre Her­kunft zu erfah­ren. Denn sie haben bei­de eine gemein­sa­me Erin­ne­rung an einen Brand. Vor Jah­ren brann­te ein altes Land­gut. Was hat die­ser Ort ihrer Ver­gan­gen­heit zu bedeu­ten? Wur­den sie als Kin­der wirk­lich in einem Klos­ter abge­ge­ben? Bald sto­ßen die Drei auf die unheim­li­che Legen­de des El Gris, der Graue, der Kin­der, die so anders sind wie sie, ent­führt. Wird er auch sie bald holen kom­men? Ein gestal­te­risch höchst kunst­voll gemach­tes Werk mit atem­be­rau­ben­den schwarz-weiß Zeich­nun­gen, die gan­ze Dop­pel­sei­ten fül­len und die Geschich­te teil­wei­se wei­ter­erzäh­len. Düs­ter, unter­halt­sam, auch anspruchs­voll und bewe­gend. Ein außer­ge­wöhn­li­ches Lese­er­leb­nis für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Ampa­ro, deren Eltern früh gestor­ben sind, lebt in Valen­cia bei ihrem Groß­va­ter. Es ist das Jahr 1914 und es ist wie­der Jahr­markt in der Stadt. Umso über­rasch­ter ist Ampa­ro, als sie bei einer Zir­kus­vor­füh­rung auf Tomás trifft. Er ver­wan­delt sich vor aller Augen

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Katja Brandis — Die Jaguargöttin

Kasimira2.März 2022

Die Jaguar­göt­tin” ist der neu­es­te, in sich abge­schlos­se­ne Fan­ta­sy­ro­man der deut­schen Best­sel­ler­au­torin Kat­ja Bran­dis, die man vor allem durch ihre “Woodwalkers/Seawalkers”-Rei­hen kennt. Ganz im Sti­le die­ser Erfolgs­se­ri­en bie­tet sie nun neu­en Lese­stoff für die schon etwas älte­ren Gestal­ten­wand­ler-Fans. Die in sich abge­schlos­se­ne Geschich­te spielt im Dschun­gel­kö­nig­reich Elá­mon, in dem Men­schen, sich nicht nur in Tie­re ver­wan­deln kön­nen, son­dern auch bestimm­te Fähig­kei­ten haben und wie Gott­hei­ten ver­ehrt wer­den, so wie auch das Mäd­chen Kita­na. Doch ihrer Fami­lie der Jagu­ar wird übelst mit­ge­spielt und nach einer Intri­ge muss sie in die Wild­nis flüch­ten, um nach Ver­bün­de­ten zu suchen und trifft dort auf den Pan­ther­jun­gen namens Ecco. Ein fas­zi­nie­rend Set­ting, ein auf­re­gen­des, span­nen­des Aben­teu­er, dazu eine Kulis­se vol­ler Exo­tik — was will man mehr? Aller­bes­tes Lese­fut­ter — das man so schnell nicht mehr bei­sei­te legen möch­te! — für Jugend­li­che ab 12 und inter­es­sier­te Erwachsene.

Yuca­tán. Unge­fähr 1000 nach Chris­tus. Hier lebt die 17-jäh­ri­ge Kita­na mit ihrer Fami­lie. Im Dschun­gel­kö­nig­reich Elá­mon. Kita­na ist eine Gestalt­wand­le­rin, so wie alle aus ihrer Fami­lie und wird ange­be­tet wie eine Göt­tin. Sie kann sich in einen Jagu­ar ver­wan­deln und sie hat die Fähig­keit ande­re Men­schen über sich hin­aus­wach­sen zu las­sen. “Jeder Tier-Mensch-Gott ver­füg­te aus Grün­den, die nie­mand kann­te, nur über eine ein­zi­ge magi­sche Fähig­keit außer der, sich zu ver­wan­deln. Meist zeig­te sie sich in der Kind­heit und ver­schwand dann nicht mehr, sobald sie erst ein­mal geweckt war.” (Zitat aus “Die Jaguar­göt­tin” S.13ff) Als Kita­na zehn Jah­re alt war, war auch ihre Kind­heit zu Ende und sie dufte

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