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Mats Wahl — Wie ein flammender Schrei

Mats Wahl Wie ein flammender Schrei3.Oktober 2014

Der Schwe­de Mats Wahl legt mit sei­nem Roman “Wie ein flam­men­der Schrei” har­ten Stoff vor. Unter­drü­ckung und Gewalt im schu­li­schen All­tag und Alko­ho­lis­mus im pri­va­ten Leben der Prot­ago­nis­tin. Doch trotz Mut und Zivil­cou­ra­ge, die Kata­stro­phe ist unauf­halt­sam. Mit kla­ren Wor­ten und viel ver­steck­ter Tie­fe begeg­net Mats Wahl sei­nen Lesern. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Ellen, das Mäd­chen, das es liebt Vögel zu zeich­nen, und ihre Mut­ter Nina, zu der sie ein teils inni­ges, teils distan­zier­tes Ver­hält­nis führt, sind umge­zo­gen. Ninas Ehe­mann hat sie gestalkt, des­halb muss­ten sie den Wohn­ort wech­seln. Die labi­le Mut­ter frönt dem Alko­hol, steht kurz vor einer erneu­ten Ent­zie­hungs­kur. Sich auf­zu­raf­fen, um eine neue Arbeits­stel­le zu suchen, das kann sie gera­de nicht. Die Frau vom Sozi­al­amt wim­melt Ellen an der Türe ab. Doch kann sie die neue Freund­schaft zu ihrem Klas­sen­ka­me­ra­den Max nicht wirk­lich in vol­len Zügen genie­ßen. Max, der ihr Schach bei­bringt. Ihre Mut­ter, die abstür­zen könn­te. Der Groß­va­ter, der bei­zei­ten vor­bei kommt und mit christ­li­cher Tra­di­ti­on zu über­zeu­gen ver­sucht, ist da nicht wirk­lich eine gro­ße Hil­fe. Zu groß sind die Dif­fe­ren­zen zwi­schen ihm und Ellens Mut­ter. Dann gibt es da auch noch die schwer­wie­gen­den Pro­ble­me an Ellens neu­er Schu­le. Vier Jungs sor­gen dort für Dau­er­ter­ror. Sie igno­rie­ren die… Weiterlesen!