Schlagwort Archiv: Widerstand

Phillip Hoose — Sabotage nach Schulschluss: Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten

Phillip Hoose - Sabotage nach Schulschluss: Wie wir Hitlers Pläne durchkreuzten28.Mai 2018

Der ame­ri­ka­ni­sche Autor Phil­lip Hoo­se hat mit “Sabo­ta­ge nach Schul­schluss: Wie wir Hit­lers Plä­ne durch­kreuz­ten” einen (sach­buch­ar­ti­gen) Roman geschrie­ben, der auf wah­ren Bege­ben­hei­ten beruht. Er erzählt die Geschich­te einer Grup­pe Schü­ler in Däne­mark, die — wäh­rend sich ihr eige­nes Land zu Beginn des Zwei­ten Welt­kriegs kampf­los ergibt — eine Rei­he von Sabo­ta­ge­ak­te gegen die Deut­schen star­ten. Ein Buch über unge­heu­ren Mut, Freund­schaft und die gro­ße Stär­ke Wider­stand zu leis­ten. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und für inter­es­sier­te Erwachsene.

Däne­mark. 1940. Als die Deut­schen in das Land ein­fal­len, erge­ben sich die Dänen wider­stands­los. Im Gegen­satz zum Nach­bar­land Nor­we­gen. Der 14-jäh­ri­ge Knud und sein Bru­der fin­den das gar nicht toll. War­um alles ein­fach so schnell akzep­tie­ren? Wie kön­nen die däni­schen Obrig­kei­ten sich auf einen Deal mit Hit­ler ein­las­sen? War­um sind sie nicht so mutig wie die Nor­we­ger, die sofort zurück­schla­gen? Nor­ma­ler­wei­se hat Knud sich nie groß für Poli­tik inter­es­siert, doch jetzt infor­miert er sich und fühlt sich zutiefst beschämt. Mit ein paar Mit­schü­lern grün­den sieWeiterlesen!

David Safier — 28 Tage lang

David Safier 28 Tage

5.September 2015

28 Tage lang” ist der neu als Taschen­buch erschie­ne­ne Roman des deut­schen Schrift­stel­ler David Safier. Wäh­rend er vor allem durch sei­ne eher komö­di­an­ti­sche Erzähl­art, wie zum Bei­spiel in “Mie­ses Kar­ma” oder “Jesus liebt mich” bekannt wur­de, wid­met er sich in sei­nem aktu­el­len Buch einem für ihn unge­wohnt erns­ten The­ma: er schil­dert das Leben eines jüdi­schen Mäd­chens im War­schau­er Ghet­to zur Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus. Authen­tisch. Bewe­gend. Und trotz aller Tra­gik sehr unter­halt­sam zu lesen. Gera­de für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, die viel­leicht noch nie etwas über die­ses The­ma gele­sen haben und sich dem annä­hern möch­ten, sowie für Erwach­se­ne.

War­schau. Im Jah­re 1943. Die 16-jäh­ri­ge Mira tut etwas Ver­bo­te­nes. Regel­mä­ßig. Und unter Ein­satz ihres Lebens. Sie schleicht sich heim­lich aus dem Ghet­to, in das sie und ihre jüdi­sche Fami­lie gesteckt wur­den und besorgt im pol­ni­schen Teil der Stadt Lebens­mit­tel, um ihre jün­ge­re Schwes­ter Han­nah und ihre depres­si­ve Mut­ter zu ver­sor­gen. Denn sonst wür­den sie ver­hun­gern. Ihr Vater, ein ehe­mals ange­se­he­ner Arzt, hat sich aus Ver­zweif­lung das Leben genom­men und Miras älte­rer Bru­der ist zur Juden­po­li­zei über­ge­wech­selt, die für beson­de­re Grau­sam­kei­ten bekannt ist. Wenn sie sich nicht um die rest­li­che Fami­lie küm­mern wür­de, wür­de es nie­mand tun. Vor allem ihre klei­ne Schwester… Weiterlesen!