Steven B.B. Burner — Game of Fear and Promise: Die Wand von Memento City

16.November 2024

“Game of Fear and Pro­mi­se: Die Wand von Memen­to City” ist ein dys­to­pi­scher Span­nungs­ro­man des deut­schen Autoren Ste­ven B.B. Bur­ner. Er ent­führt in eine Welt in der nahen Zukunft, in der soge­nann­te “Blut­s­port­ar­ten” gespielt wer­den. Das belieb­tes­te Spek­ta­kel mit einer Ein­schalt­quo­te von 96% ist die WAND. Eine Klet­ter­wand der Super­la­ti­ve, die mit tech­ni­schen Fal­len und aller­lei Über­ra­schun­gen ver­se­hen und zwei Kilo­me­ter hoch ist. Fast drei Tage Zeit sind nötig, um sie zu erklim­men. Meh­re­re Teams tre­ten gegen­ein­an­der an, dar­un­ter auch die 16-jäh­ri­ge Lis­sa. Wer gewinnt, der erhält ein hohes Preis­geld. Weil ihr Vater schwer krank ist, muss Lis­sa teil­neh­men. Auch wenn sie dabei ihr Leben aufs Spiel setzt. Eben­so der 18-jäh­ri­ge Deni­el kämpft an ihrer Sei­te. All­mäh­lich kommt Lis­sa ihm näher, doch er ist im geg­ne­ri­schen Team. Und gewin­nen kann nur einer… Die “ver­ti­ka­le” Ver­si­on von Tri­bu­te von Panem. Unfass­bar fes­selnd und mit­rei­ßend geschrie­ben. Atem­lo­se Span­nung, ein Rausch vol­ler Adre­na­lin und jede Men­ge Action. Auch für die Fans von Squid Game. Für taf­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Eine Welt in der nahen Zukunft. Im Zen­trum von Memen­to City, da steht sie. Die WAND. Mit­tel­punkt der erfolg­reichs­ten Blut­s­port­art der Welt, die ein­mal jähr­lich ver­an­stal­tet wird. “Die WAND ist gewal­tig, von bibli­schem Aus­maß, ein gigan­ti­scher Pfei­ler im Zen­trum von Memen­to City, wie der Turm zu Babel ragt sie dort in den Him­mel. Sie ist so hoch, dass ihr letzt­jäh­ri­ger Bezwin­ger zwei Tage, elf Stun­den und 33 Minu­ten gebraucht hat, um ihr obe­res Ende zu errei­chen. Nur 18 wei­te­re been­de­ten den Wett­be­werb eben­falls. Zit­ternd. Aus­ge­laugt. Am Ende ihrer Kräf­te. Die ande­ren 81, die mit ihnen gestar­tet waren, sind tot. Alle fast noch Kin­der.” (Zitat aus “Game of Fear and Pro­mi­se: Die Wand von Memen­to City” S.7) Die Zuschau­er­plät­ze rund um die WAND sind bereits Mona­te vor­her aus­ge­bucht. Eine drei­vier­tel Mil­li­ar­de Men­schen verfolgen

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Ursula Poznanski — Scandor

19.August 2024

Die öster­rei­chi­sche Best­sel­ler­au­torin Ursu­la Pozn­an­ski lie­fert wie­der neu­en Lese­stoff im Jugend­buch. Was wäre ein Som­mer ohne einen aktu­el­len Thril­ler von ihr?;-) “Scan­dor” lädt die Leser:innen zu einem beson­de­ren Gedan­ken­ex­pe­ri­ment ein. Was, wenn du eine gro­ße Men­ge Geld gewin­nen könn­test, aber du kein ein­zi­ges Mal lügen darfst? Zwei Jugend­li­che stel­len sich die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Wett­be­werb, an dem ins­ge­samt 100 Kan­di­da­ten teil­neh­men. Mit­tels eines am Arm befes­tig­ten, hoch­mo­der­nen Lügen­de­tek­tors wird jede Lüge augen­blick­lich auf­ge­deckt und ent­schei­det über den sofor­ti­gen Aus­schluss von der Chall­enge. Doch nicht jeder der Teilnehmer:innen spielt mit fai­ren Mit­teln… Span­nend, fas­zi­nie­rend und sehr unter­halt­sam. Aller­dings nicht ganz so fes­selnd wie ihre Vor­gän­ger­ti­tel (z.B. “Ora­cle” oder “Cryp­tos”). Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der 19-jäh­ri­ge Phil­ipp möch­te sei­ne Kom­mi­li­to­nin Raf­fae­la beein­dru­cken und näher ken­nen­ler­nen. Des­halb nimmt er die Mün­ze an, die sie ihm gibt. Hier­auf ist ein Bar­code, der zu einer Web­site führt und zur Teil­nah­me an einem Wett­be­werb. Raf­fae­la trau­te sich die Teil­nah­me nicht zu, Phil­ipp macht ihret­we­gen mit. Aber auch auf­grund des hohen Preis­gel­des, das ihn defi­ni­tiv lockt. “Fünf Mil­lio­nen, das bedeu­te­te, er wür­de sich eine Woh­nung kau­fen kön­nen. Ach was, ein Haus. Oder er konn­te ins Aus­land gehen und dort stu­die­ren. Nach New York viel­leicht. Außer­dem konn­te er dann den öden Jeans-Job an den Nagel hän­gen und sich aufs Stu­di­um kon­zen­trie­ren. Fünf Mil­lio­nen waren mehr als nur genug, um alle Löcher, die sein Leben auf­wies, stop­fen zu kön­nen.” (Zitat aus “Scan­dor” S.12ff) Es gibt noch ein kur­zes Bewer­bungs- und Test­ge­spräch, bei dem er an einen Lügen­de­tek­tor ange­schlos­sen wird und schließ­lich kommt die

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Kayvion Lewis — Thieves’ Gambit: Wer alles gewinnen will, muss alles riskieren

25.Februar 2024

“Thie­ves’ Gam­bit” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Kay­vi­on Lewis, die mitt­ler­wei­le auf den Baha­mas lebt, ist der ers­te Teil einer geplan­ten Thril­ler­rei­he. Rosa­lyn ist die Toch­ter einer Fami­lie vol­ler Die­be, beherrscht alle Tricks und geht regel­mä­ßig neu­en Auf­trä­gen nach. Als ihre Mut­ter bei einem Coup über­ra­schend gefan­gen genom­men wird, muss Rosa­lyn Löse­geld auf­trei­ben. Eine Mil­li­ar­de Dol­lar! Da sie die­ses selbst mit Dieb­stäh­len inner­halb eines Monats nie­mals zusam­men­be­kom­men wür­de, muss sie am Thie­ves’ Gam­bit teil­neh­men, einem Wett­be­werb unter Die­ben. Wer gewis­se Auf­trä­ge erle­digt, hat einen Wunsch frei! Doch die Kon­kur­renz ist groß und nur einer kann gewin­nen! Ein höchst tem­po­rei­ches und action­las­ti­ges Buch, das aller­bes­te Unter­hal­tung bie­tet und das man kaum aus den Hän­den legen möch­te! Für alle Fans von “Inhe­ri­tance Games”, “Oce­ans Ele­ven” und “Squid Game”. Ver­fil­mung bereits in Pla­nung. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­re und Erwachsene.

Die 17-jäh­ri­ge Rosa­lyn stammt aus einer Fami­lie von Die­ben. Schon in der drit­ten Gene­ra­ti­on sind sie regel­mä­ßig auf Beu­te­zug. Mit ihrer Mut­ter und ihrer Tan­te lebt sie auf einer Insel in der Kari­bik. Für ihre Auf­trä­ge tou­ren sie durch die gan­ze Welt­ge­schich­te und steh­len, was ihre Kli­en­ten haben wol­len. “Ich griff nach dem ganz hin­ten ste­hen­den Bild. Eine Grup­pe strah­len­der Col­lege­stu­den­ten posier­te auf der Trep­pe eines Back­stein­ge­bäu­des. In der unte­ren Ecke war in ordent­li­cher schwar­zer Schrift zu lesen: Ers­tes Semes­ter. Erin­ne­run­gen. Bezie­hun­gen. Das Bild konn­te ich steh­len, aber das ande­re nicht. Wenn ich so etwas woll­te, muss­te ich es mir selbst ver­die­nen. Fern von zu Hau­se. Von Mom.” (Zitat aus “Thie­ves’ Gam­bit” S.9) Doch Rosa­lyn sehnt sich

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Franzi Kopka — Gameshow: Der Preis der Gier

4.April 2023

“Game­show: Der Preis der Gier” ist das Debüt der deut­schen Autorin Fran­zi Kop­ka. Ein dys­to­pi­scher Roman, der in eine Welt in der Zukunft ent­führt, in wel­cher Wett­spie­le hoch im Kurs ste­hen und Klas­sen­un­ter­schie­de durch hohen Ein­satz über­wun­den wer­den kön­nen. Ver­liert man, kann man jedoch auch ganz tief fal­len und selbst zur Spiel­fi­gur in einer Are­na wer­den und mit dem eige­nen Leben bezah­len. Die “Casi­no-Ver­si­on” von “Tri­bu­te von Panem” — ein viel­ver­spre­chen­der Auf­takt einer zwei­tei­li­gen Rei­he. Eine Geschich­te über mensch­li­che Gier. Ein äußerst fas­zi­nie­ren­des, ein­falls­rei­ches Set­ting mit jeder Men­ge Span­nung! Für taf­fe Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

New Lon­don. Im Jahr 2126. Hier lebt die 17-jäh­ri­ge Cass mit ihrem Vater in der rela­tiv luxoriö­sen Pla­tin-Zone. Die Men­schen sind in unter­schied­li­che Klas­sen ein­ge­teilt, je nach­dem wie vie­le Coins sie besit­zen, bezie­hungs­wei­se sich durch Wet­ten erspielt haben. Das höchs­te Ziel: die wei­ße Zone. Dort­hin hat es jetzt auch end­lich Cass’ bes­te Freun­din Eli­za mit ihrer Fami­lie geschafft, von der sie sich bald ver­ab­schie­den muss. “Ich weiß, dass ich mich freu­en soll­te. Eli­zas Eltern haben geschafft, wonach wir alle stre­ben. Sie haben genug Coins erspielt, um sich ein Ticket für die wei­ße Zone kau­fen zu kön­nen. In einer Woche wird Eli­za das Leben als Gam­ble­rin hin­ter sich las­sen, alle blu­ti­gen Wet­ten, aber auch mich.” (Zitat S.14) Das neu erschaf­fe­ne Lon­don lebt vom Wett­ge­schäft. Sein erspiel­tes Ver­mö­gen trägt man direkt auf

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Laura Silverman — Empfehlung für dich

Kasimira6.Oktober 2021

“Emp­feh­lung für dich” von der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lau­ra Sil­ver­man ist ein Roman, der ein jun­ges Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, die in einer Buch­hand­lung jobbt und bei einem Wett­be­werb ihrer Che­fin, wer bis Weih­nach­ten die meis­ten Bücher ver­kauft, uner­war­tet auf Kon­kur­renz stößt. Eine Lie­bes­ge­schich­te vor dem Set­ting eines Ein­kaufs­zen­trums und der einer Buch­hand­lung, das auf unter­halt­sa­me Wei­se bereits auf die Winter/Weihnachtszeit ein­zu­stim­men ver­mag. Eine locker-leich­te, zucker­sü­ße Tee­nie­ro­man­ze für Zwi­schen­durch. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Shos­han­na arbei­tet in der Buch­hand­lung “ES WAR EINMAL”. Schon seit eini­ger Zeit hat sie die­sen Job und sie ist rich­tig gut dar­in, ande­ren Men­schen Bücher zu emp­feh­len. Sie liebt ihre Arbeit dort über alles: “Drin­nen wer­de ich vom Geruch der Bücher und dem lei­sen Rascheln der Kun­den begrüßt, die früh­mor­gens schon in den Rega­len stö­bern. Zufrie­den­heit durch­strömt mei­nen Kör­per. Ich bin zu Hau­se.” (Zitat aus “Emp­feh­lung für dich” S.15) Auch ihre bes­te Freun­din arbei­tet in dem sel­ben Ein­kaufs­zen­trum wie sie. Darf jeden Tag Kla­mot­ten zusam­men­le­gen. Als das Weih­nachts­ge­schäft näher rückt, stellt Shos­han­nas Che­fin einen neu­en Mit­ar­bei­ter ein: “Ich unter­bre­che mei­ne Begrü­ßung jäh, als ich den Neu­en erbli­cke. Den hei­ßen Neu­en. Den Du bist doch bestimmt Haupt­dar­stel­ler in einer Tee­nie-Serie auf Net­flix-hei­ßen Neu­en. Er ist weiß, hat dun­kel­brau­ne Augen und dun­kel­brau­nes Haar, und sei­ne Kie­fer­par­tie ist scharf­kan­ti­ger als die Ecke unse­res Aus­la­gen­ti­sches, an der ich mir jedes Mal das Bein ansto­ße.” (Zitat S.18) Doch Shos­han­na, die auch in ihrer Fami­lie

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Kerstin Gulden — Fair Play: Spiel mit, sonst verlierst du alles!

Kasimira25.April 2021

“Fair Play: Spiel mit, sonst ver­lierst du alles!” ist das ers­te Jugend­buch der deut­schen Autorin Kers­tin Gul­den. Es stellt ein inter­es­san­tes Expe­ri­ment in den Vor­der­grund: eine Schul­klas­se nimmt an einem Wett­be­werb teil und ent­wi­ckelt eine App, die jeder Schü­ler sich her­un­ter­la­den kann, um ein umwelt­freund­li­ches Leben zu füh­ren. Über­zieht man sein Punk­te­kon­to mit all­zu vie­len umwelt­schäd­li­chen Aktio­nen, leuch­tet es rot und jeder kann es sehen! Ein Pro­jekt, das durch ent­ste­hen­de Grup­pen­dy­na­mi­ken, Aus­gren­zung und Mani­pu­la­ti­on all­mäh­lich außer Kon­trol­le gerät… Ein span­nen­der und mit einem bri­san­ten und wich­ti­gen The­ma aus­ge­stat­te­ten Thril­ler, der für eini­gen Gesprächs­stoff sorgt. Ide­al auch als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. “Die Wel­le” meets “Ere­bos”, plus eine gro­ße Por­ti­on Umwelt­schutz! Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Es ist die Idee der 17-jäh­ri­gen Kera. Eine Idee, die eine gan­ze Klas­se, eine gan­ze Schu­le auf den Kopf stel­len wird. Denn ihre Klas­se nimmt an einem För­der­wett­be­werb des Ber­li­ner Senats für die gym­na­sia­le Ober­stu­fe teil. The­ma: Wie man die Umwelt­kri­se lösen kann. Das Pro­jekt muss über drei Mona­te hin­weg lau­fen. “Das ist unser Expe­ri­ment!”, sage ich und mein Herz schlägt immer schnel­ler. “Wir machen sie sicht­bar. Auf unse­ren Social-Media-Sei­ten. Wenn mit einem Blick zu erken­nen ist, wie sehr jeder Ein­zel­ne von uns die Umwelt belas­tet… rei­ßen wir uns dann zusam­men?” (Zitat S.14) Wil­de Dis­kus­sio­nen bre­chen aus, doch ein Mit­schü­ler, der tat­säch­lich das tech­ni­sche Know-How besitzt, traut sich

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