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Michael Wildenhain — Das schöne Leben und der schnelle Tod

Kasimira1.Mai 2019

Das schö­ne Leben und der schnel­le Tod” ist der neu­es­te Roman des deut­schen Schrift­stel­lers Micha­el Wil­den­hain. Eine Geschich­te über einen Jun­gen, der zwi­schen die Fron­ten zwei­er riva­li­sie­ren­der Grup­pen von Schü­lern gerät. Thea­tra­lisch. Inhalt­lich teils äußerst befremd­lich. Anstren­gend zu lesen. Ein Buch, mit dem ich so lei­der über­haupt gar nichts anfan­gen konn­te. Für Jugend­li­che ab 15 Jah­ren und Erwach­se­ne.

Gabor hat mal wie­der den Wohn­ort gewech­selt. Dies hat er nicht sei­nem ihm unbe­kann­ten Vater zu ver­dan­ken, der nur ab und zu mal eine Post­kar­te oder Geld schickt, son­dern mal wie­der sei­ner Mut­ter: “Immer war was mit einem “scheiß Typen”. Der sie, wie immer, “echt schei­ße behan­delt hat”. Immer schul­de­te sie dem Mann — “behaup­tet er, der Wich­ser” — irgend­wie irgend­wann Geld. Immer war es des­halb ange­ra­ten, die Stadt zu wech­seln. Und immer rede­te sie in den ers­ten Wochen nach dem erneu­ten Umzug von Chefs, die sie “arschig” behan­deln wür­den. Von Vor­ar­bei­tern der Putz­ko­lon­ne, “so echt not­gei­le Exem­pla­re, ehr­lich”.” (Zitat aus “Das schö­ne Leben und der schnel­le Tod” S.51). Gabor zockt am liebs­ten an sei­nem Com­pu­ter. Wäre ger­ne selbst so stark wie der unglaub­li­che
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