Houssein Kahin & Kornelia Wald — Die Tasche

8.Dezember 2024

Der deutsch-liba­ne­si­sche Autor Hous­sein Kahin und sei­ne ehe­ma­li­ge Deutsch­leh­re­rin Kor­ne­lia Wald haben sich für den Roman “Die Tasche” zusam­men­ge­tan. Sie haben hier­für nicht nur den lite­ra­ri­schen Diver­si­täts­preis 2023 “Der Viel­fal­ter” gewon­nen, son­dern stel­len eine Schu­le in den Mit­tel­punkt ihrer Geschich­te, wel­cher wegen sozia­lem Enga­ge­ment genau solch ein Diver­si­täts­preis ver­lie­hen wer­den soll. Die Deutsch­leh­re­rin Frau Schä­fer und der Mus­ter­schü­ler Moham­med sol­len die­sen Preis ent­ge­gen­neh­men. Letz­te­rer hält von so viel Show rein gar nichts und hat ganz ande­re Plä­ne für die­sen Fest­tag sei­ner Schu­le. Eine schwar­ze Sport­ta­sche, die er in der Aula ste­hen lässt, sorgt bald für eini­ges an Auf­re­gung… Ein bemer­kens­wert geschrie­be­nes Buch! Ein Geflecht unter­schied­li­cher Per­spek­ti­ven in unter­schied­li­cher Erzähl­art ergibt ein immer kom­ple­xe­res Bild und steu­ert auf einen span­nungs­ge­la­de­nen Höhe­punkt zu. Eine Geschich­te über Vor­ur­tei­le, Viel­falt und Ras­sis­mus, die einen unheim­li­chem Lese­sog aus­übt und der man sich kaum ent­zie­hen kann! Per­fekt als Klas­sen­lek­tü­re oder für eine Buch­vor­stel­lung. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Moham­med ist ein Mus­ter­schü­ler. Schreibt gute Noten und hilft sei­nem Vater regel­mä­ßig beim Über­set­zen von wich­ti­gen Doku­men­ten. Er geht auch ger­ne Boxen. Nur in letz­ter Zeit nicht mehr. Da hat er einiges

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Juli Zeh, Elisa Hoven: Der war’s

8.Oktober 2023

Die deut­sche Juris­tin und Best­sel­ler­au­torin Juli Zeh hat gemein­sam mit Juris­tin Eli­as Hoven einen Kin­der­ro­man geschrie­ben, der sich mit Gerech­tig­keit, Vor­ur­tei­len und der Bedeu­tung der Unschulds­ver­mu­tung aus­ein­an­der­setzt. Die Geschich­te einer Schul­klas­se, in der geklau­te Pau­sen­bro­te für gro­ßen Wir­bel sor­gen und schließ­lich sogar zu einer von den Kin­dern insze­nier­ten Gerichts­ver­hand­lung füh­ren, in der die Schuld­fra­ge geklärt wird. Ein sehr lehr­rei­cher und unter­halt­sa­mer Roman, der von Lena Hes­se pas­send illus­triert wird. Für Kin­der ab 8 Jah­ren pri­ma geeig­net, aber auch für älte­re Wenig-Leser*innen und Jugend­li­che bis 11 Jahren.

Marie aus der 6a, die sogar Klas­sen­spre­che­rin ist, ist das belieb­tes­te Mäd­chen in ihrer Klas­se. Das fin­den vor allem ihre Freun­din­nen Chloe, Pina und Elfi, die immer die glei­che Klei­dung anzie­hen wie Marie. Jeden Abend schreibt sie ihnen, was das Out­fit am nächs­ten Tag ist. Auch kuli­na­risch ist die per­fek­te Marie bes­tens gerüs­tet. Jeden Mor­gen gibt ihre Mut­ter ihr ein äußerst lecke­res Sand­wich mit. “Zum Bei­spiel Voll­korn­brot mit Auber­gi­nen-Cous­cous-Peter­si­li­en-Auf­strich. Oder Kür­bis­brot mit Rucu­la-Creme und Pini­en­ker­nen. Marie ist stolz auf ihre Super­sand­wi­ches, denn nie­mand in der Klas­se hat so tol­le Bro­te wie sie.” (Zitat aus “Der war’s” S.8ff) Doch seit eini­ger Zeit wird ihr Super­sand­wich regel­mä­ßig geklaut. Und kei­ner hat eine Ahnung, wer aus der Klas­se das sein könn­te. Tor­ben, des­sen Vater bei der Poli­zei arbei­tet, rät ihr

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Tahereh Mafi — Wie du mich siehst

Kasimira2.Mai 2021

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Tahereh Mafi hat nach ihrer dys­to­pi­schen Erfolgs­rei­he “Ich fürch­te mich nicht” ein sehr per­sön­li­ches Buch her­aus­ge­bracht: “Wie du mich siehst” ist ein Roman, der ein Mäd­chen in den Mit­tel­punkt stellt, das eben­so wie sie ira­ni­scher Abstam­mung ist und in ihrem ame­ri­ka­ni­schen All­tag wegen des Tra­gen eines Kopf­tuchs unter Vor­ur­tei­len, Hass und Dis­kri­mi­nie­rung lei­det. Break­dance und eine ers­te Lie­be hel­fen ihr mit all dem bes­ser zurecht­zu­kom­men. Eine außer­or­dent­lich schön erzähl­te Geschich­te — ein wich­ti­ges Buch über Tole­ranz und Frem­den­feind­lich­keit. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 13 Jah­ren und Erwachsene.

Shirin ist Mus­li­ma. Ihre Fami­lie stammt aus dem Iran. Doch sie und ihr älte­rer Bru­der Navid wur­den in Ame­ri­ka gebo­ren. Aber weil sie ein Kopf­tuch trägt, wird Shirin in der Schu­le oft ange­gan­gen. Gera­de dass ihre Fami­lie häu­fig umzieht, führt nicht unbe­dingt dazu, dass es für sie im All­tag leich­ter wird. “Es mach­te mich wütend, weil ich wuss­te, wie lang mei­ne Mit­schü­ler brau­chen wür­den, bis sie end­lich ein­sa­hen, dass ich nicht gemein­ge­fähr­lich war und dass man vor mir kei­ne Angst haben muss­te. Es mach­te mich wütend, weil ich wuss­te, wie unfass­bar viel

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