Der irische Autor Johne Boyne (bekannt durch “Der Junge im gestreiften Pyjama”) hat nun einen recht überschaubaren, kurzen Roman veröffentlicht: “Zu schnell”. Eine Geschichte über Schuld und die Tatsache, wie zerbrechlich das Leben sein kann, wie ein Moment Unachtsamkeit alles verändert. Für Erwachsene und Jugendliche ab 12.
Alles veränderte sich für den 13-jährigen Danny an dem Tag, als seine Mutter plötzlich nicht nach Hause kommt. Erst spät am Abend — sein Vater hat ihn schon längst schlafen geschickt — taucht sie wieder auf: mit einem Schock und von zwei Polizisten begleitet. Seine Mutter hat mit ihrem Auto einen kleinen Jungen angefahren, der einfach so über die Straße gerannt ist. Jetzt liegt der kleine Andy im Koma und Dannys Mutter ist völlig fertig mit den Nerven. Sie bleibt tagelang nur im Bett und ist kaum ansprechbar. Danny, der zunächst noch bei der Nachbarsfamilie unterkommt und verpflegt wird, lernt jedoch eines Tages Sarah kennen, die ältere Schwester von Andy. Sie freunden sich miteinander an und reden natürlich auch über die Geschehnisse. Doch dann erfährt er ein schreckliches Geheimnis. Denn Sarah weiß etwas
