Mirjam Mous — Crazy Games: Der perfekte Tag, der in der Hölle endet

Mirjam Mous Crazy games14.Januar 2015

Cra­zy Games — Der per­fek­te Tag, der in der Höl­le endet” ist ein Thril­ler der nie­der­län­di­schen Autorin Mir­jam Mous, die vor allem durch ihren Titel “Boy 7” (der sogar die­ses Jahr im Som­mer in die Kinos kommt!) bekannt. Ent­füh­rung, lücken­lo­se Über­wa­chung und die Aus­füh­rung gefähr­li­cher Auf­trä­ge sind die The­men ihres neu­en Buches. Ein atem­los machen­des Lese­ver­gnü­gen, beson­ders für Jungs! Ab 14 Jahren.

Gera­de haben die Som­mer­fe­ri­en begon­nen in St. Micha­el (Min­ne­so­ta). Elvis Long hat sich mit sei­ner Flam­me Tali­sha am Pier ver­ab­re­det, als ihm plötz­lich ein Obdach­lo­ser einen Zet­tel in die Hand drückt und wie­der ver­schwin­det. Ein Zet­tel, der defi­ni­tiv für ihn bestimmt ist, denn es steht sein Name drauf. Was soll das? Doch der Inhalt ist noch ala­mi­e­ren­der: “DAS IST EIN TEST. WIR HABEN DEINEN VATER. ERZÄHL ES NIEMANDEM. SONST UNTERZEICHNEST DU SEIN TODESURTEIL.” (Zitat aus “Cra­zy Games” Sei­te 8). Zunächst hält Elvis dies noch für einen Spaß. Doch dann

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Meg Rosoff — Was ich von dir weiß

Meg Rosoff Was ich von dir weiß30.Oktober 2014

Die preis­ge­krön­te, ame­ri­ka­ni­sche Autorin Meg Rosoff hat einen neu­en Roman geschrie­ben: „Was ich von dir weiß“ erzählt von Freund­schaft, vom Fin­den und Ver­lo­ren­ge­hen. Ein Road­mo­vie. Eine Fami­li­en­ge­schich­te. Und gleich­zei­tig noch viel mehr als das. In stil­len, ruhi­gen Tönen geschrie­ben, mit viel Tie­fe und Klug­heit erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren. Und beson­ders für Erwachsene.

Mila ist 12 Jah­re alt. Sie ist ein sehr klu­ges und gewitz­tes Mäd­chen, hat eine Spür­na­se fast wie ein Hund. Nach solch einem wur­de sie sogar benennt. Es war der Hund ihres Groß­va­ters, der einst Mila hieß, an des­sen Namen der Vater sich damals erin­ner­te. Jetzt ist das Mäd­chen mit ihrem Vater — einem etwas zer­streu­ten Mann, der als Über­set­zer arbei­tet — auf Rei­se gegan­gen. Sie wol­len sei­nen bes­ten Freund Matthew in Ame­ri­ka besu­chen. Und obwohl die­ser – wie sie kurz zuvor von sei­ner Frau tele­fo­nisch erfah­ren — spur­los ver­schwun­den ist, machen sich die bei­den den­noch von Lon­don aus auf den Weg. Susan­na, die Frau von Matthew, scheint ihren Mann jedoch nicht wirk­lich zu ver­mis­sen. Sie hat erst ein Baby bekom­men. Manch­mal tele­fo­niert sie heim­lich mit

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Laura Summers — Das Ende der Lügen

Laura Summers Das Ende der Lügen10.Mai 2014

Das Ende der Lügen” von der bri­ti­schen Autorin Lau­ra Sum­mers erzählt die Geschich­te einer Fami­lie. Geprägt von häus­li­cher Gewalt, einer Flucht, dem Hof­fen auf einen Neu­an­fang und dem Grau­en, das einen doch immer wie­der ein­holt. Ein­dring­lich und span­nend erzählt. Für Jugend­li­che ab 12 Jahren.

Die Angst zu Hau­se ist immer da. Sie ist greif­bar. Tag­ein, tag­aus. Der Vater, der bei Feh­lern aus­ras­tet. Der Gewalt anwen­det. Der ihre Mut­ter schlägt, wenn sie etwas Fal­sches tut. Ellie und ihre ein Jahr älte­re Schwes­ter Grace zucken schon zusam­men, wenn nur der Nach­bar sei­ne Stim­me laut erhebt. Sie dür­fen sich kei­ne Schwä­chen erlau­ben. Müs­sen so sein, wie der Vater sie haben will. Und wenn Grace am liebs­ten Kunst­un­ter­richt bele­gen will, ihr Vater sie aber in der Zahn­me­di­zin — als Beruf der Zukunft — sieht, dann muss sie eben natur­wis­sen­schaft­li­che Fächer bele­gen. Die Arbeit der Mut­ter zu Hau­se wird genau über­wacht. Täg­li­che Kon­troll­an­ru­fe zu den unter­schied­lichs­ten Zei­ten, um sicher zu gehen, dass sie auch ja das Haus nicht ver­lässt. Abge­zähl­tes Geld für Ein­käu­fe, die hin­ter­her strengs­tens über­prüft wer­den. Ihre Schwes­ter Anna darf sie auch nicht mehr besu­chen. Den Patch­work­tep­pich, den die Mut­ter von Ellies und Graces Groß­mutter geschenkt bekommt, schmeißt der Vater in die Müll­ton­ne. Irgend­wann beschließt die Mut­ter, dass

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Amélie Nothomb — Den Vater töten

Amélie Nothomb Den Vater töten24.Juli 2013

End­lich wie­der eine neue Amé­lie Not­homb, die zudem auch noch rich­tig gelun­gen ist! “Den Vater töten” heißt das neue Werk. The­ma: eine Vater-Sohn-Geschich­te der beson­de­ren Art. Erzäh­le­risch gran­di­os, mit einem über­ra­schen­den not­homb-typi­schen Ende und auch für Leser, die die­se extra­va­gan­te, außer­ge­wöhn­li­che, fran­zö­si­sche Autorin ein­mal ken­nen­ler­nen wol­len, sehr gut geeig­net. Für Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 16 Jahren.

Der jun­ge Joe ist ein talen­tier­ter Kar­ten­trick­künst­ler, der Ambi­tio­nen hat ein her­aus­ra­gen­der Zau­be­rer zu wer­den. In einer Knei­pe wird er von einem Frem­den auf sein Talent ange­spro­chen. Die­ser emp­fiehlt ihm bei dem größ­ten Magi­er der Stadt namens Nor­man Terence in Leh­re zu gehen. Nor­man, der zunächst eigent­lich gar kei­nen Lehr­ling gebrau­chen kann, sich aber doch über­zeu­gen lässt, behan­delt Joe wie einen eige­nen Sohn. Er bringt ihm alle Tricks bei, die er wis­sen muss. Doch Joe ver­liebt sich in Norm­ans Frau Chris­ti­na. Er ver­ach­tet Norman 

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