Antje Wagner — Vakuum: Meide den Nebel

21.Februar 2023

Vaku­um: Mei­de den Nebel” ist ein Mys­tery­thril­ler der deut­schen Autorin Ant­je Wag­ner, der nun nach über zehn Jah­ren im Ulri­ke Hel­mer Ver­lag noch ein­mal neu auf­ge­legt wur­de (2012 bereits bei Bloomsbu­ry) und zahl­rei­che Aus­zeich­nun­gen erhielt. Am 17.August um 15:07 bleibt plötz­lich die Zeit ste­hen und nur noch fünf Jugend­li­che sind übrig (ver­teilt über ganz Deutsch­land), die zuein­an­der­fin­den und ver­su­chen mit all dem klar­zu­kom­men. Als ein mys­te­riö­ser Nebel auf­taucht, der sie angreift, droht alles außer Kon­trol­le zu gera­ten… Eine Geschich­te wie ein Aus­nah­me­zu­stand! Dicht und atmo­sphä­risch erzählt, vol­ler Bedroh­lich­keit und Beklem­mung, aber auch mit Anspruch, Tief­gang und wun­der­bar facet­ten­rei­chen Cha­rak­te­ren. Die­se Geschich­te wird man so schnell nicht ver­ges­sen! Nicht nur für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren, son­dern vor allem für Erwachsene.

Schwä­bisch Gmünd. Die 16-jäh­ri­ge Kora macht eine Aus­bil­dung zur Male­rin. Im Gefäng­nis. Sie lebt mit ihrer Zel­len­ge­nos­sin Miri­am in einer 14m²-Zel­le. “Im Grun­de konn­te man kei­ne drei Schrit­te gera­de­aus gehen, ohne irgend­wo anzu­sto­ßen. Sobald die Tür ver­schlos­sen wur­de, hat­te Kora bei jedem tie­fe­ren Atem­zug das Gefühl, dass der Raum um ihren Kör­per spann­te.” (Zitat aus “Vaku­um: Mei­de den Nebel” S.15) Erst in ander­halb Jah­ren wird sie aus dem Gefäng­nis ent­las­sen wer­den. Manch­mal hat sie das Gefühl hier drin­nen keine

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Antje Wagner — Schattengesicht

Antje Wagner - Schattengesicht27.Februar 2018

In einer Neu­auf­la­ge erschie­nen ist “Schat­ten­ge­sicht” von der deut­schen Autorin Ant­je Wag­ner im Ulri­ke Hel­mer Ver­lag. Ein Psy­cho­thril­ler der beson­de­ren Art über zwei Frau­en auf der Flucht und einer Rei­se zu den Schre­cken der Ver­gan­gen­heit. Geheim­nis­voll, aber gekonnt und äußerst raf­fi­niert erzählt. Bes­te Unter­hal­tung für Leser außer­ge­wöhn­li­cher Bücher! Ab 16 Jah­ren und für Erwachsene.

Pol­ly und Mila­na sind auf der Flucht. Schon seit eini­ger Zeit. “Als wir vor andert­halb Jah­ren auf­ge­bro­chen waren, hat­te ich geglaubt, zu irgend­ei­ner spä­te­ren Stun­de, in irgend­ei­ner fer­ne­ren Stadt zu unse­rem ver­trau­ten Leben zurück­keh­ren zu kön­nen. […] Aber die Städ­te wech­sel­ten, die Zeit ver­geht, das Leben ver­si­ckert wie Was­ser im Aus­guss, und plötz­lich wird einem klar, dass man einem Phan­tom nach­läuft. Dass das alte Leben nir­gends auf einen war­tet. Dass es ein­fach nicht mehr da ist. (Zitat aus “Schat­ten­ge­sicht” S.26) Das Leben ist für die bei­den nicht gera­de ein­fach gewor­den. Vor allem wenn man gesucht wird: “An der Säu­le kleb­te ein Pla­kat mit Pol­lys Gesicht und ihrer Per­so­nen­be­schrei­bung. Ihr schwar­zes Haar war damals noch lang.” (Zitat S.16) Mila­na arbei­tet

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