Lisa Fipps — Starfish

12.Februar 2026

“Star­fi­sh” ist das Debüt der ame­ri­ka­ni­schen Autorin Lisa Fipps. Eine Geschich­te über ein 11-jäh­ri­ges Mäd­chen, das auf­grund ihres Gewichts regel­mä­ßig gemobbt wird. Sogar ihre eige­ne Mut­ter spot­tet regel­mä­ßig über sie und zwingt Ellie dazu stän­dig irgend­wel­che Diä­ten aus­zu­pro­bie­ren. Selbst ihre Geschwis­ter machen sich über sie lus­tig. Als ihre bes­te Freun­din weg­zieht und ein neu­es Mäd­chen in der Nach­bar­schaft auf­taucht, schöpft Ellie Hoff­nung. Auch die The­ra­peu­tin, zu der ihr Vater sie bringt, ist gar nicht mal so schlimm wie sie dach­te. Mit ihr zusam­men­en gelingt es Ellie all­mäh­lich zu sich selbst zu fin­den und dem Mob­bing um sie her­um die Stirn zu bie­ten… Ein herz­er­wär­men­der Roman, der kom­plett im Vers­maß geschrie­ben ist und der Mut macht, zu sich selbst zu ste­hen. Eine Geschich­te über Aus­gren­zung, Body­s­ha­ming, Freund­schaft und Selbst­lie­be. Bewe­gend und sehr berüh­rend geschrie­ben. Für Jugend­li­che ab 11 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Texas. Der Rück­zugs- und Wohl­fühlort der 11-jäh­ri­gen Ellie ist ihr Pool im Gar­ten. Dort im Was­ser fühlt sie sich wohl, kann ganz sie selbst sein. Sie streckt sich aus, ihre Arme, ihre Bei­ne; fühlt sich wie ein See­stern und bean­sprucht genau­so viel Raum, wie sie braucht. Denn in der Welt außer­halb des Pools gibt es

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Christine Fehér — Dünner als du denkst

9. Dezem­ber 2022

“Dün­ner als du denkst” von der deut­schen Autorin Chris­ti­ne Fehér ist ein Roman, der das The­ma Ess­stö­run­gen behan­delt. Aus der Per­spek­ti­ve eines Jun­gen erzählt, der wegen sei­ner Mager­sucht in einer Kli­nik behan­delt wird und Freund­schaft zu ande­ren Jugend­li­chen schließt, die unter Buli­mie, Über­ge­wicht und Picky Eating lei­den. Gegen­sei­tig geben sie sich Halt und ver­su­chen mit ihrer Erkran­kung klar zu kom­men und sich ihren Weg ins Leben zurück­zu­kämp­fen. Bewe­gend und auf unauf­dring­li­che Wei­se auf­klä­rend geschrie­ben. Eine Sel­ten­heit im Jugend­buch übri­gens, dass ein männ­li­cher Prot­ago­nist bei die­sem The­ma die Haupt­rol­le spielt! Ide­al für eine Buch­vor­stel­lung oder als Klas­sen­lek­tü­re. Für Jugend­li­che ab 10 Jah­ren und inter­es­sier­te Erwachsene.

Vor einem hal­ben Jahr hat sein Kin­der­arzt zu Jas­per gesagt, dass er ein biss­chen über­ge­wich­tig wäre. Ob er denn nur vor dem Com­pu­ter sit­zen und sich nicht bewe­gen wür­de? Das hat Jas­per gar nicht gefal­len. Er hät­te aus­ras­ten kön­nen inner­lich vor Wut, so wie Hulk. Eine Spiel­zeug­fi­gur, die er sich am sel­ben Tag noch gekauft hat, als er auch beschlos­sen hat nicht mehr viel zu essen. “Um nichts in der Welt woll­te ich ein schwab­be­li­ger Nerd sein. Die Hulk­fi­gur erin­nert mich stets an mei­ne Zie­le: stark wer­den, Muckis auf­bau­en und mir nicht mehr alles gefal­len las­sen. Bei der Umset­zung ist jedoch eini­ges schief gelau­fen: Statt stark bin ich nur dünn gewor­den. So dünn, dass es irgend­wann gefähr­lich wur­de.” (Zitat S.8) Nun haben sei­ne Eltern ihn in eine Kli­nik zur Behand­lung von

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Erin Jade Lange — Mein letzter Livestream — und alle schauen zu

Kasimira14.Juli 2022

Ein pro­vo­kan­tes, aber zugleich sehr inter­es­sant erzähl­tes Buch hat die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Erin Jade Lan­ge geschrie­ben: “Mein letz­ter Live­stream — und alle schau­en zu”, wel­ches der Are­na Ver­lag nun glück­li­cher­wei­se noch ein­mal neu auf­ge­legt hat. Ursprüng­lich ist es im Rowohlt Ver­lag 2014 erschien und trug den Titel “But­ter”, benannt nach der gleich­na­mi­gen Haupt­per­son, einem über­ge­wich­ti­gen Teen­ager. Ein Roman übers Anders­sein, über Popu­la­ri­tät und Freund­schaft. Eine Geschich­te, die ihre Leser so schnell nicht mehr los­las­sen wird. Packend bis zum bit­te­ren Ende! Der Roman wur­de eben­falls bereits ver­filmt. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Der 16-Jäh­ri­ge But­ter (sei­nen nor­ma­len Namen erfährt man lei­der erst gegen Ende) bringt ein stol­zes Gewicht von 423 Pfund auf die Waa­ge, das sind knap­pe 200kg. In der Pau­se sitzt er ganz allei­ne an einem Tisch, Freun­de hat er kei­ne. Sein Vater spricht vor lau­ter Ent­täu­schung über sei­ne stän­di­ge Gewichts­zu­nah­me fast kein Wort mehr mit ihm. Die ein­zi­gen Leu­te, mit denen er sich gut ver­steht, sind ein Leh­rer, sein Arzt und sei­ne heim­li­che Inter­net­lie­be namens Anna, die er auch im wah­ren Leben kennt, aber nie­mals per­sön­lich ange­spro­chen hat. Jetzt plant But­ter sein Able­ben. Mit einem letz­ten Mahl will er sich 

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Julie Murphy — Dumplin’: Go big or go home

Julie Murphy - Dumplin': Go big or go home20.März 2017

Die ame­ri­ka­ni­sche Autorin Julie Mur­phy hat mit “Dum­lin’: Go big or go home” einen wah­ren Erfolgs­ti­tel gelan­det. Der Platz 1 der New York Times Best­sel­ler­lis­te wur­de nun ins Deut­sche über­setzt. Ein Roman über ein über­ge­wich­ti­ges Mäd­chen, das neben der Lie­be auch ent­deckt zu sich selbst zu ste­hen. Eine wah­re Wohl­fühl­ge­schich­te über Schön­heit, Selbst­be­wusst­sein und inne­re Stär­ke. Ein Buch, das Spaß macht zu lesen, ange­nehm unter­hält und klu­ge Bot­schaf­ten bereit­hält. Für Jugend­li­che ab 12 Jah­ren und Erwachsene.

Texas. Die 16-jäh­ri­ge Wil­low­de­an lebt mit ihrer Mut­ter in dem klei­nen Städt­chen Clover City, in dem so gut wie nichts los ist. Bis auf eine Sache: “Das Ein­zi­ge, das unse­re klei­ne Stadt inter­es­sant macht, ist der ältes­te Schön­heits­wett­be­werb von ganz Texas. Seit den drei­ßi­ger Jah­ren gibt es den Miss Teen Blue Bon­net Schön­heits­wett­be­werb, und im Lau­fe der Jah­re ist er immer grö­ßer und lächer­li­cher gewor­den. Und ich muss es wis­sen — mei­ne Mut­ter ist seit fünf­zehn Jah­ren die Vor­sit­zen­de des Pla­nungs­aus­schus­ses.” (Zitat S.11) Wil­low­de­an hält von alle­dem nicht viel. Am liebs­ten wäre es ihr, es gäbe die­ses Wett­be­werb gar nicht. Das Mäd­chen hat auch nicht unbe­dingt die bes­te Figur für solch eine Ver­an­stal­tung, denn sie ist über­ge­wich­tig. Aller­dings hat sie

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Joyce C. Oates — Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe

Joyce Carol Oates Zwei oder drei Dinge, die ich dir nicht erzählt habe24.Juni 2016

Die bekann­te, ame­ri­ka­ni­sche Autorin Joy­ce Carol Oates hat mit „Zwei oder drei Din­ge, die ich dir nicht erzählt habe“ einen Roman geschrie­ben, der sich mit dem Erwach­sen­wer­den und den damit ver­bun­de­nen Schwie­rig­kei­ten aus­ein­an­der­setzt. The­ma­ti­siert wer­den unter ande­rem Schei­dung, Selbst­ver­let­zung, Sui­zid und Mob­bing. Jetzt neu als Taschen­buch erschie­nen. Für Jugend­li­che ab 14 Jahren.

Wenn Meris­sa eines ist, dann erfolg­reich. Sie hat einen begehr­ten Stu­di­en­platz an der Brown ergat­tert und damit vie­le ihre Klas­sen­ka­me­ra­den neid­voll hin­ter sich gelas­sen. In sämt­li­chen Fächern schreibt sie Best­no­ten, hat in einem Thea­ter­stück die Haupt­rol­le bekom­men und ist ansons­ten sozi­al auch sehr enga­giert. Doch sie ist unglück­lich. Sie sehnt sich nach der Lie­be und der Bestä­ti­gung ihres Vaters, der immer sel­te­ner zu Hau­se ist, lei­det unter ihrem eige­nen Per­fek­tio­nis­mus und hat begon­nen sich selbst zu ver­let­zen. Sie muss sich bestrafen…

Tink ist anders als alle ande­ren. Knall­ro­te Haa­re. Auf­ge­weck­tes Wesen. Direkt. Nimmt kein Blatt vor den Mund. Weder gegen­über Leh­rern, noch gegen­über Mit­schü­lern. Frü­her hat sie mal bei einer Fern­seh­se­rie mit­ge­spielt. Doch die Zeit als Kin­der­star

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Sanne Søndergaard — Mein fantastisches Leben — von wegen!

Sanne Søndergaard Mein fantastisches Leben - von wegen!26.Mai 2015

Die däni­sche Autorin San­ne Søn­der­gaard hat mit “Mein fan­tas­ti­sches Leben — von wegen!” einen ganz beson­de­ren Roman über das The­ma Mob­bing und den Wunsch sich selbst das Leben zu neh­men. In Tage­buch­form und mit jugend­sprach­li­cher Aus­drucks­wei­se trifft der Leser auf eine Prot­ago­nis­tin, die kein Blatt vor den Mund nimmt und trotz­dem am Leben zu zer­bre­chen droht. Anders. Bewe­gend. Mit trau­ri­gem Sar­kas­mus. Für taf­fe Jugend­li­che ab 14.

Agnes ist 14. Sie hat begon­nen eine Art Tage­buch zu schrei­ben. Nur dass sie es nicht so nennt. Es ist ihr “Todes­buch”. Denn das jun­ge, etwas über­ge­wich­ti­ge Mäd­chen hat beschlos­sen sich “in 12 Tagen, 1 Stun­de und 55 Minu­ten” (Zitat aus “Mein fan­tas­ti­sches Leben — von wegen!” S.5) das Leben zu neh­men. Von ihrem Tod hat sie schon genau Vor­stel­lun­gen. Sie will kein Grab und am liebs­ten ver­brannt und im Wald ver­streut wer­den. Sie wird Tablet­ten neh­men. Am 2. Novem­ber, ihrem 15. Geburts­tag. In der Schu­le wird sie schon seit Jah­ren geär­gert, vor allem von der Klas­sen­queen und ihrer Cli­que: “Auch wenn Sil­le und ihre Hof­schran­zen echt blöd sind, kann ich gut ver­ste­hen, wie­so sie auf mir rum­ha­cken. Wie gesagt: Ich bin anders. Und Men­schen, die anders sind, kann man nicht in Ruhe las­sen. Ich bin ein ver­flix­ter Mutant, jawohl. So sim­pel ist das.” (Zitat S.13). Auch ihre Eltern ver­ste­hen Agnes nicht wirk­lich. Mit ihrer Mut­ter gerät sie öfters in Streit und ihren Vater kann man sowieso

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Melvin Burgess — Kill all enemies

Melvin Burgess Kill all enemies4.April 2015

Ein neu­er Mel­vin Bur­gess. “Kill all enemies” ist der Titel eines Romans des bri­ti­schen Autoren, der sich mit zer­rüt­te­ten Fami­li­en­ver­hält­nis­sen, Gewalt, Gerech­tig­keit und der Hoff­nung auf ein bes­se­res Leben aus­ein­an­der­setzt. Roh und derb und gleich­zei­tig sen­si­bel erzählt, wenn man hin­ter die Fas­sa­de die­ser drei Jugend­li­chen schaut, aus deren Sicht berich­tet wird. Aus­drucks­stark! Abge­fah­ren. Anders. Für Jugend­li­che ab 14 Jah­ren und Erwachsene.

Die 15-jäh­ri­ge Bil­lie ist wie­der­holt von der Schu­le geflo­gen. Oft gerät sie in Schlä­ge­rei­en. So viel Wut ist dann in ihr, dass sie ein­fach explo­diert. Eigent­lich woll­te sie sich auf der neu­en Schu­le zurück­hal­ten, doch dann haben Riley und sei­ne Cli­que einen über­ge­wich­ti­gen Jun­gen geär­gert und in den Schwitz­kas­ten genom­men. “Na los, Bil­lie. Du bist dran! Gib’s ihm!” […] “So viel­leicht?”, frag­te ich. Und box­te Riley voll auf die Nase. Bäng. Er ging zu Boden. Jetzt drauf mit dem Stie­fel. Bäng, bäng, bäng. Dann muss­te sich sei­ne Freun­din, Jess oder wie sie heißt, ein­mi­schen, also krieg­te sie auch was ab — bäng!, ein­mal voll auf die Zäh­ne. Auch sie ging zu Boden, alles war voll Blut.” (Zitat aus “Kill all enemies”, Sei­te 8). Das Schlimms­te für Bil­lie ist jedoch nicht mehr zu ihrer Fami­lie zu gehö­ren. Um ihre alko­hol­kran­ke Mut­ter und ihre Geschwis­ter hat sie sich immer geküm­mert, hat sich schon als Zehn­jäh­ri­ge um den gan­zen Haus­halt gesorgt und dar­um, dass ihre Geschwis­ter etwas zu essen auf dem Tisch hat­ten, wenn ihre Mut­ter mal wie­der “unpäss­lich” war. Bis ein Nach­bar sie beim Jugendamt

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