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Morton Rhue — Über uns Stille

Morton Rhue Über uns Stille1.Juli 2013

Der bekann­te ame­ri­ka­ni­sche Autor Mor­ton Rhue setzt sich nun in sei­nem neu­en Roman “Über uns Stil­le” auf äußerst beklem­men­de Wei­se mit den mög­li­chen Fol­gen eines ato­ma­ren Anschlags aus­ein­an­der. Für inter­es­sier­te Erwach­se­ne und Jugend­li­che ab 13 Jah­ren. Sehr gut geeig­net auch als Schul­lek­tü­re!

Der Roman spielt im Jah­re 1962 und spielt mit der Fra­ge Was wäre, wenn? Was wäre, wenn die Kuba­kri­se eska­liert wäre und es tat­säch­lich zu einem ato­ma­ren Angriff auf die USA gekom­men wäre? In Mor­ton Rhue’s neus­tem Buch ist dies nun tat­säch­lich gesche­hen. Geschil­dert wird die­ses furcht­ba­ren Erleb­nis aus der Sicht des jun­gen Scott. Des­sen Vater hat vor­sorg­lich einen Bun­ker auf sein Grund­stück bau­en las­sen, in den nun die gesam­te Fami­lie geflüch­tet ist. Doch auch die Nach­barn fürch­ten um ihr Leben und ver­su­chen sich — ehe Scotts Vater die Türe schlie­ßen kann — in den unter­ir­di­schen Bun­ker zu drän­gen. Eini­ge schaf­fen es noch, dann wird die Klap­pe geschlos­sen. Bei dem Abstieg in den Kel­ler über eine Spros­sen­lei­ter stürzt Scotts Mut­ter jedoch, die sei­nen jün­ge­ren Bru­der Spar­ky auf dem Arm trägt. Edward, genannt Spar­ky, pas­siert nichts. Sei­ne Mut­ter aller­dings trägt eine rie­si­ge Platz­wun­de am Hin­ter­kopf davon und bleibt bewusst­los. Es gibt Eta­gen­bet­ten für sie dort unten, war­me Decken zum Zude­cken. Ein Strah­len­mess­ge­rät und einen Ers­te-Hil­fe-Kof­fer. Das Wich­tigs­te jedoch, das sich eigent­lich nun in dem gro­ßen Tank befin­den soll­te, fehlt: Was­ser. Doch wie sol­len sie ohne etwas zu trin­ken über­le­ben? Und die Nah­rungs­mit­tel sind eigent­lich nur … Weiterlesen!